In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    "Stadt ohne Meer"-Festival mit 2G

    Das Musikfestival "Stadt ohne Meer" in Gießen findet in diesem Jahr wieder statt – mit der 2G-Regelung (geimpfte oder genesene Teilnehmer). Die hessenschau hat sich vor Ort umgeschaut und mit dem Organisator gesprochen.

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  • Eröffnungsabend des 52. Deutschen Jazzfestivals entfällt

    Die amerikanische Sängerin Jazzmeia Horn wird coronabedingt am Mittwoch, 27. Oktober, nicht auftreten können. Alle Konzerte ihrer Europatournee wurden abgesagt, so auch der Eröffnungsabend des 52. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt. Die zwei geplanten Konzerte im hr-Sendesaal entfallen ersatzlos. Die Karten können zurückgegeben werden.

    Das 52. Deutsche Jazzfestival Frankfurt findet von Donnerstag, 28. Oktober, bis Sonntag, 31. Oktober, an drei Abenden im hr-Sendesaal und mit zwei zusätzlichen Konzerten im Künstlerhaus Mousonturm statt. Ausführliche Infos sind auf hr2.de/jazzfestival abrufbar.




  • Per Drohne stinkende Substanz auf Impfgegner abgeworfen

    Nach einem Vorfall mit einer Drohne, die in Hanau eine stinkende Substanz auf die Teilnehmer einer Impfgegner-Demonstration abgeworfen hat, ermittelt der Staatsschutz. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, beteiligten sich rund 30 Menschen am Donnerstagabend an der angemeldeten Kundgebung im Stadtteil Großauheim nahe dem Main-Ufer.

    Plötzlich hätten sie eine Drohne in mehreren Metern Höhe über sich wahrgenommen, von der eine Tüte mit einer übelriechenden Flüssigkeit herabgefallen sei. Dabei sei niemand getroffen oder verletzt worden. Bisherigen Ermittlungen zufolge könnte die Drohne von zwei Männern gesteuert worden sein, die sich in dem Moment am gegenüberliegenden Mainufer in Klein-Auheim aufgehalten hätten. Eine sofort eingeleitete Suche nach den beiden Männern habe zunächst keinen Erfolg gebracht.

    Die Hintergründe des Vorfalls seien noch völlig unklar, sagte ein Polizeisprecher. Die Staatsschutzabteilung des Polizeipräsidiums Südosthessen habe Ermittlungen wegen Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Auch um welche Substanz genau es sich handelte, müsse noch untersucht werden, entsprechende Ermittlungen sind eingeleitet, wie der Sprecher sagte.

  • Gießens Basketballer könnten Halle voll auslasten

    Basketball-Bundesligist Gießen 46ers kann seine Halle unter Umständen schon bald wieder komplett auslasten. Die 46ers informierten am Freitag darüber, "dass sich das Fassungsvermögen, welches aktuell im Raum steht, unter der Voraussetzung der 2G-Regelung auf 3.752 Besucher beläuft, was somit die volle Auslastungskapazität bedeutet". 

    Die 46ers befinden sich dabei nach eigenen Angaben im engen Austausch mit den örtlichen Behörden, wie es in der Mitteilung hieß. Demnach entfalle nach derzeitigem Stand auch "die Maskenpflicht in der Halle in Gänze". Bedingung dafür ist die 2G-Regelung, wonach nur Geimpfte und Genesene Zutritt zur Basketball-Arena bekommen würden. Negativ auf Corona getestete Personen könnten die Bundesliga-Spiele der 46ers damit nicht mehr in der Halle sehen.

    Ausgenommen werden sollen Kinder von sechs bis elf Jahren, "die mit medizinischem Nachweis nicht impffähig sind". Die Schüler brauchen nach derzeitigem Stand auch keinen Test, da sie in der Schule regelmäßig getestet werden, begründete der Club.

  • Top-Thema

    Das müssen Sie zur Bundestagswahl wissen

    Eine Bundestagswahl unter Corona-Bedingungen? Was Sie über Briefwahlunterlagen, Wahlalter, Stimmvergabe, Erst- und Zweitstimme und den aktuellen Streit ums Wahlrecht wissen müssen, finden Sie in unserer Übersicht.

  • Top-Thema

    Fuldaer Rosenmontagszug für 2022 abgesagt - Aber Feiern unter 2G-Bedingungen

    In diesem Jahr ist der Rosenmontagszug in Fulda bereits wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. So wird es auch im kommenden Jahr sein. Die Fuldaer Karnevalsgesellschaft (FKG) hat dem Umzug - traditionell der größte Rosenmontagszug Hessens - nun abgesagt. Es wird auch kein neuer Prinz gekürt. Unter Corona-Bedingen sei das nicht umsetzbar, teilte der Vorstand der FKG am Freitag mit.

    Ganz ausfallen wird die Fastnacht in Fulda aber nicht: Die FKG zum Beispiel plant abgespeckte Sitzungen, und auch den traditionellen Ball der Stadt Fulda in der Orangerie soll es geben - jeweils unter 2G-Bedingungen. Das bedeutet: Man muss genesen oder geimpft sein. Wer mit einem Negativ-Test mitfeiern will, muss draußen bleiben.

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    Audioseite Auch im nächsten Jahr kein Rosenmontagszug in Fulda - Feiern mit 2G-Standard

    Rosenmontagszug in Fulda
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  • Top-Thema

    79 Prozent der Corona-Intensivpatienten ungeimpft

    79 Prozent der auf den Intensivstationen behandelten Patienten mit einer Covid-19-Infektion sind ungeimpft, teilte das Hessische Sozialministerium in Wiesbaden am Freitag mit. Bei den 17 Prozent der Geimpften handele es sich überwiegend um hochbetagte Personen mit weiteren Vorerkrankungen.

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  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Freitag:

    • Während des Corona-Lockdowns haben Schulen und Kitas deutlich weniger Fälle von Kindeswohlgefährdung gemeldet. Im Frühjahr 2020 - als viele Einrichtungen geschlossen waren - meldeten Schulen halb so viele Fälle wie im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Bei den Kitas ging die Zahl der Meldungen zeitgleich um etwa ein Drittel zurück.
    • Experten fallen vermehrte Impfdurchbrüche beim Impfstoff von Johnson & Johnson auf. Bislang erkrankten in 6.106 Fällen Menschen trotz vollständigem Impfschutz durch das Mittel, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem aktuellen Wochenbericht. Auf eine Million damit Geimpfte kämen demnach grob überschlagen 2.000 Impfdurchbrüche. Beim am häufigsten in Deutschland verwendeten Impfstoff - Biontech/Pfizer - sind es dagegen rund 675 Durchbrüche pro eine Million vollständig Geimpfte.
    • Insgesamt sind in Deutschland laut dem Robert Koch-Institut (RKI) bislang 52,2 Millionen Menschen oder 62,8 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig geimpft. Mindestens eine erste Impfung bekommen haben 55,7 Millionen Menschen oder 67,0 Prozent aller Einwohner. Zum Vergleich: In Frankreich etwa sind inzwischen 70 Prozent der Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft, 73,9 Prozent haben eine erste Impfdosis erhalten.
  • Michael Roth in der "WählBAR"

    Corona-Hilfen, Impf-Verweigerer, Linksruck in der Partei: SPD-Spitzenkandidat Michael Roth stellt sich in der "WählBAR" den Fragen eines ehemaligen Parteimitglieds und eines Gastronomen, der neu eingetreten ist.

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    Michae Roth, am Tisch sitzen, im Gespräch
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  • Top-Thema

    Kulturbetriebe vor 2G- oder 3G-Entscheidung

    Seit Donnerstag haben Gastronomen und Veranstalter die Möglichkeit, ihren Kulturbetrieb nicht mehr nach den 3G-Regeln, sondern unter 2G-Bedingungen weiterzuführen. Sie können sich also dafür entscheiden, ausschließlich Geimpfte und genesene Gäste reinzulassen. Allerdings ist die Entscheidung nicht leicht und die Umsetzung kompliziert, wie das Beispiel des Wiesbadener Schlachthofs zeigt. 

  • Unfallkliniken: Long Covid verschärft Pflegemangel

    Die Spätfolgen einer Corona-Infektion verschärfen nach Ansicht der Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken den Pflegemangel. Bundesweit lägen weit über 100.000 Anträge auf Anerkennung als Berufskrankheit von Klinikpersonal bei den Versicherungsträgern vor, sagte der Chefarzt des Rehabilitationszentrums an der BG Unfallklinik Frankfurt, Christoph Reimertz.

    Wenn man davon ausgehe, dass bei rund 15 Prozent aller Covid-19-Fällen das Risiko von Long Covid bestehe, "dann wären das 15.000 Mitarbeiter weniger". Die Beschwerden seien sehr unterschiedlich, was sowohl die Diagnose als auch die Rehabilitation schwierig mache. "Sicher ist aber, dass Long Covid als Berufskrankheit den bereits existierenden Mangel an Pflegekräften in Deutschland verstärkt."

  • Top-Thema

    924 Neuinfektionen, vier neue Todesfälle

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 924 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden vier Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 7.687. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 324.992 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Hospitalisierungsrate, die das Land Hessen zur Bewertung der Corona-Lage nun in den Mittelpunkt stellt, sank nach Angaben des RKI leicht auf 2,24 (bezogen auf Krankenhauseinweisungen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, Stand 16. September). Die Inzidenz der Covid-19-Fälle auf Intensivstationen stieg demnach leicht auf 2,29 (Stand 16. September).

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank erneut leicht von 90,9 auf 86,8. Acht Städte und Kreise liegen über dem Grenzwert von 100. Die höchsten Werte haben die Städte Offenbach (179,5) und der Landkreis Fulda (126,4). Die niedrigste Inzidenz weisen die Kreise Hersfeld-Rotenburg (27,4) und Werra-Meißner (40,0) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Diskussion um Genesenen-Status

    Hessen ermöglicht seit Donnerstag die 2G-Regel. Einige Restaurants, Cafés, Kinos, Friseursalons und Veranstaltungen könnten somit nur noch Geimpften und Genesenen offenstehen. Der Genesenen-Status ist ein halbes Jahr gültig. Was aber, wenn dieser Zeitraum vergangen ist?

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    hessenschau vom 16.09.2021
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  • Mehr Gigabit-Internetanschlüsse an Schulen

    Die Zahl der Schulen in Hessen mit einem Internetanschluss von mehr als 1.000 Mbit/s ist gestiegen. Im Juni 2021 waren in Hessen 1.423 Schulen gigabitfähig an das Internet angeschlossen, wie die Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Landtag antwortete. Das entspricht einer Quote von 71 Prozent. Die FDP-Fraktion hatte der Landesregierung die gleiche Frage ein Jahr zuvor gestellt. Die Antwort damals: "In Hessen waren zum Stand Juli 2020 1.222 Schulen und damit rund 61 Prozent der Schulen gigabitfähig an das Internet angeschlossen."

    Trotz der Steigerung nannte es der FDP-Abgeordnete Oliver Stirböck ärgerlich, dass knapp 30 Prozent der hessischen Schulen immer noch nicht gigabitfähig an das Internet angeschlossen seien. Gerade in Zeiten der Pandemie wäre es geboten gewesen, Schulen zu leistungsstarken Internet-Anschlüssen zu verhelfen, sagte der digitalpolitische Sprecher der Fraktion.

  • Top-Thema

    Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Donnerstag:

    • Der Unterricht für die rund elf Millionen Schülerinnen und Schüler in Deutschland war nach einer Erhebung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) seit Beginn der Pandemie bis zum Auslaufen der Schulschließungen im Frühjahr im Schnitt an mehr als 180 Tagen gestört. Das sind zwei Drittel der rund 270 Schultage im untersuchten Zeitraum zwischen Januar 2020 und dem 20. Mai 2021. Kitas waren im Untersuchungszeitraum im Durchschnitt 61 Tage vollständig geschlossen.
    • Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung senkt seine Konjunkturprognose für dieses Jahr wegen der stockenden Produktion in der Industrie drastisch. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr lediglich um 2,1 Prozent zulegen, wie die Berliner Forscher voraussagten. Im Juni hatten sie noch mit einem Plus von 3,2 Prozent gerechnet.
    • Baden-Württemberg macht sich für eine bundesweite Testpflicht von Beschäftigten und Selbstständigen ohne Impf- oder Genesenennachweis stark, wenn sie im Publikumsverkehr tätig sind. Wie es laut der Nachrichtenagentur dpa in einem Antrag für die Gesundheitsministerkonferenz heißt, wird solch eine Testpflicht in Branchen wie der Gastronomie, in Kultureinrichtungen oder Fitnessstudios gefordert.
  • Mehr Präsenzlehre an Uni Gießen

    Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen wird ab dem kommenden Wintersemester mehr Präsenzlehre anbieten. Die Universität habe eine maximal 50-prozentige Auslastung der Lehrräume festgelegt, schrieb das Präsidium am Mittwoch an Studierende und Mitarbeitende. Zugangsvoraussetzung für Lehrveranstaltungen sei die 3G-Regel (geimpft, genesen oder negativ getestet). Die JLU rief mit Blick auf die im Oktober beginnende Vorlesungszeit zum Impfen auf. Auch an der Universität selbst würden im Oktober Impftage angeboten.

    Die JLU rechnet nach Auswertung einer anonymen Befragung zu Beginn der Vorlesungszeit mit einer Impfquote von etwa 85 Prozent. "Wir alle sehnen uns wieder nach echtem Leben auf dem Campus, und das anstehende Wintersemester bringt uns hoffentlich ein gutes Stück voran auf dem Weg zur universitären Normalität", hieß es in dem Schreiben weiter.

    Uni Gießen Hauptgebäude
  • Deutlich weniger Arbeitsplätze in Kurorten und Heilbädern

    Ein Einbruch bei den Übernachtungszahlen und massive Einnahmeverluste haben den hessischen Kurorten und Heilbädern in der Corona-Pandemie zugesetzt. Die Bruttoumsätze aller Kurorte und Heilbäder in Hessen schrumpften von rund 2,37 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,47 Milliarden Euro, wie eine Studie zum Thema Wirtschaftsfaktor Kur und Tourismus ergab. Nach 10,2 Millionen Übernachtungen im Vorjahr wurden demnach im vergangenen Jahr nur noch 6,6 Millionen Übernachtungen gezählt - ein Minus von rund 35 Prozent. Die Zahl der Arbeitsplätze sank um rund 38 Prozent von rund 38.000 auf 23.500. 31 Kurorte und Heilbäder sind im Hessischen Heilbäderverband zusammengeschlossen.

  • AfD-Spitzenkandidatin: Es sollte keinen Impfdruck geben

    Die hessische Spitzenkandidatin der AfD zur Bundestagswahl, Mariana Harder-Kühnel, hat sich im hr-Interview gegen Impfzwang oder Impfdruck in der Corona-Pandemie ausgesprochen. Die Impfung sei eine höchst persönliche Entscheidung, die jeder selbst treffen müsse, je nachdem wie risikoreich man einen möglichen Krankheitsverlauf oder die Nebenwirkungen abschätze. "Das Wichtigste ist, die Risikogruppen zu schützen." Bei Kindern und Jugendlichen halte sie eine Impfung für "grundsätzlich überflüssig". Auf die Frage, ob sie selbst geimpft sei, antwortete Harder-Kühnel: "Das werde ich Ihnen nicht sagen."

  • Weshalb die "Hospitalisierungsinzidenz" unbrauchbar ist

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    Eine Grafik zeigt die Grenzen der neuen Indikatoren.
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    Die Sieben-Tage-Inzidenz hat ausgedient: Vom heutigen Donnerstag an macht Hessen die pandemiebedingten Beschränkungen nicht mehr von der Zahl der Neuansteckungen abhängig. Stattdessen rückt die Lage in den Kliniken in den Fokus. Die neue Kennzahl versteckt sich hinter dem Wortungetüm "Hospitalisierungsinzidenz".

    Die Idee ist einfach: Man berechnet die Inzidenz wie bisher - aber nicht für alle neuen Corona-Fälle, sondern nur für die Fälle, in denen die Infizierten ins Krankenhaus gekommen sind. In Hessen lag die sogenannte H-Inzidenz nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Mittwoch bei einem Wert von 2,45. Erreicht Hessen den Grenzwert von 8, wird die erste Warnstufe ausgelöst. Das hatte die Landesregierung am Dienstag beschlossen. Doch die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist irreführend - und praktisch unbrauchbar, wie die Analyse von Jan Eggers zeigt.

  • Top-Thema

    Inzidenz sinkt auf 90,9

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.029 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden vier Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 7.683. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 324.068 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank erneut leicht von 95,5 auf 90,9. Sieben Städte und Kreise liegen über dem Grenzwert von 100. Die höchsten Werte haben die Städte Offenbach (190,2) und Frankfurt (131,4), die niedrigsten die Kreise Werra-Meißner (45,0) und Hersfeld-Rotenburg (26,6). Einen Überblick finden Sie hier.

  • 2G-Option: Betriebe im Dilemma

    Die Landesregierung hat Erleichterungen für alle Betriebe angekündigt, die die 2G-Regelung umsetzen. Die Geschäfte befinden sich in einem Dilemma: Ungeimpfte durch 2G ausschließen und möglicherweise Stammkunden verprellen oder mit 3G weiter eingeschränkt arbeiten? Mehr dazu im hessenschau-Beitrag:

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  • 2G-Regel wird ab Donnerstag hessenweit zur Option

    Hessen führt ein Corona-2G-Optionsmodell ein. Die ab Donnerstag geltende neue Corona-Verordnung der Landesregierung gibt Veranstaltern und privaten Betreibern damit die Möglichkeit, nur geimpfte und genesene Menschen in ihre Läden zu lassen. Für Besucher gelten dann in den teilnehmenden Restaurants, Cafés, Kinos und Friseursalons keine Maskenpflicht und keine Abstandsregeln. Bei dem freiwilligen Corona-2G-Optionsmodell fällt auch die sonst geltende Beschränkung für die Zahl Gäste in Innenräumen für Geimpfte und Genesene weg. Kinder und Jugendliche bis zwölf Jahre können an 2G-Angeboten und -Veranstaltungen auch ohne Impfung teilnehmen.

  • Top-Thema

    Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Mittwoch:

    • Berlin lässt nun doch Ausnahmen bei der neuen Corona-2G-Regel zu. Neben Geimpften und Genesenen sollen auch Kinder unter zwölf Jahren Zugang zu Restaurants oder Veranstaltungen haben, die diese 2G-Regel anwenden. Darauf verständigte sich der Senat nach breitem Protest gegen das am Vortag beschlossene 2G-Optionsmodell, das keine solchen Ausnahmen vorsah.
    • Die Bundesregierung hat die Corona-Sonderregeln für Kurzarbeit um drei weitere Monate bis Ende 2021 verlängert. Damit gilt bis Jahresende, dass nur zehn Prozent der Beschäftigten eines Betriebes vom Arbeitsausfall betroffen sein müssen, damit der Betrieb Kurzarbeit anmelden kann.
    • Die Europäische Union spendet 200 Millionen weitere Corona-Impfdosen für ärmere Länder. Damit verdoppelt die EU ihre Spendenzusagen nahezu auf nun insgesamt 450 Millionen Impfdosen.
  • Top-Thema

    Frankfurter Impfzentrum zieht um

    In Frankfurt wird es auch über den September hinaus ein zentrales Impfzentrum geben. Wie die Stadt am MIttwoch mitteilte, wird zwar das Impfzentrum in der Festhalle am Samstag (18. September) geschlossen, so wie es das Land für die 28 hessischen Impfzentren beschlossen hatte. Allerdings werde die Stadt am Dienstag (21. September) in unmittelbarer Nähe ein Impfzentrum in der Messehalle 1.2 öffnen. "Unkompliziert, ohne Voranmeldung und kostenlos können sich alle Impfwilligen hier impfen lassen", sagte der Leiter des Gesundheitsamts, Peter Tinnemann. Das neue Impfzentrum hat Montag bis Freitag von 12 bis 19 Uhr geöffnet.

  • Zeitung: Frankfurter CDU-Chef mit Corona infiziert

    Der Frankfurter CDU-Vorsitzende und ehemalige Baudezernent der Stadt, Jan Schneider, ist mit dem Corona-Virus infiziert, wie die Bild-Zeitung am Mittwoch online berichtete. Schneider habe sich trotz vollständiger Impfung infiziert. "Ich habe zum Glück keinerlei Symptome, außer Langeweile. Ich lebe in häuslicher Quarantäne auf sieben Quadratmetern im Gästezimmer", wird der 40-Jährige zitiert. Schneider war vor einer Woche neben anderen als Dezernent abberufen worden, bevor die Stadtverordnetenversammlung einen neuen Magistrat wählte.

    Jan Schneider