In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Klassische Corona-Konzerte in Frankfurt

    In der Frankfurter Katharinenkirche haben Musizierende des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters am Dienstagmittag ein Live-Konzert gegeben. Die Reihe "Mahnwache Musikkultur Live" spielt Musik an öffentlichen Orten in Frankfurt, an denen sonst Stille herrschen würde. "Viele haben das regelrecht physisch und psychisch vermisst", sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD).

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  • Top-Thema

    Sicherheitslücke beim digitalen Impfpass

    Wer bereits zweimal gegen Corona geimpft wurde, kann sich seit Montag einen digitalen Impfausweis ausstellen lassen. Nach Vorlage des gelben Impfpasses können Hausärzte, Impfzentren und ausgewählte Apotheken einen sogenannten QR-Code ausdrucken, der von der Corona-Warn-App oder der App CovPass eingelesen werden kann.

    Das Problem: Die Apps lassen sich leicht manipulieren. So ist es etwa möglich, die vorgeschriebene 14-tägige Wartezeit zwischen zweiter Impfung und vollständigem Impfschutz mit einem simplen Trick am Smartphone zu umgehen. IT-Experten kritisieren den digitalen Impfpass deshalb scharf.

  • Top-Thema

    Opposition kritisiert Corona-Bildungspolitik

    Hessens Landtagsopposition fordert von der schwarz-grünen Landesregierung mehr Unterstützung der Schulen und Schülerinnen und Schüler bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Krise. "Es darf nicht weiter sein, dass der Bildungserfolg davon abhängt, wo ein Kind zur Schule geht und ob es Eltern hat, die helfen können und sich einen Laptop für jedes Kind leisten könne", kritisierte der SPD-Schulexperte Christoph Degen am Dienstag im hessischen Landtag in Wiesbaden.

    Die Pandemie habe vor Augen geführt, wie unterschiedlich die Lehr- und Lernbedingungen in Hessen seien. Ein reines "weiter so" reiche nicht aus. "Die Schulen müssen modernisiert werden", forderte er. Auch die bildungspolitischen Sprecher der Linke-, FDP- und AfD-Fraktion kritisierten Versäumnisse.

  • Digitalisierte Schulen durch Corona?

    Kürzlich erst sind alle hessischen Schulen zum Präsenzunterricht zurückgekehrt. Doch die Möglichkeiten könnten unterschiedlicher nicht sein. Während einige Schulen bei der Digitalisierung weit vorne mit dabei sind, haben andere noch nicht mal eine Internetverbindung. Eine Bilanz.

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  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Dienstag:

    • Die Diskussionen um die Abschaffung der Maskenpflicht dauern weiter an. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kündigte an, dass die Maskenpflicht im Freien in der kommenden Woche weitestgehend abgeschafft werden soll. Rheinland-Pfalz und das Saarland heben die Maskenpflicht im Unterricht auf. Auch andere Bundesländer haben ähnliche Pläne.
    • Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat seine Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft wegen der abflauenden Pandemie nach oben korrigiert. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr um 3,9 Prozent und 2022 sogar um 4,0 Prozent zulegen, sagte das Institut voraus.
    • Nach dem Andrang auf das digitale Corona-Impfzertifikat wird nach den Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn bereits heute die Marke von fünf Millionen Exemplaren geknackt. Diese Zahl nannte der CDU-Politiker am Rande eines Treffens mit seinen EU-Kollegen in Luxemburg.
  • Impfaktion mit umgerüsteten Bus in Hanau

    In Hanau hat nach Angaben des Main-Kinzig-Kreises am Dienstag die Impfaktion "Dein Pflaster" begonnen. Dabei sollen Menschen in bestimmten Bereichen der Städte und Gemeinden im Kreis für eine Impfung erreicht werden. Die Aktion wende sich vor allem an die Menschen, die ansonsten schwer zu erreichen seien oder einen hohen Aufklärungsbedarf haben, erklärte die Hanauer Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler.

    In einem umgerüsteten Bus sollen die Bürgerinnen und Bürger ihre Impfung erhalten. Dafür stehe der Impfstoff von Johnson & Johnson zur Verfügung. Dieser eigne sich besonders gut, da dieser nur einmal verimpft werden muss. Der Kreis erklärte, dass sich diese Aktion vorrangig an die Bewohnerinnen und Bewohner der einzelnen Quartiere richte und nicht an grundsätzlich jede impfwillige Person aus dem Stadtgebiet oder gar darüber hinaus.

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  • GEW fordert 1.500 Nachhilfe-Stellen

    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen fordert von der Landesregierung die Bereitstellung von 1.500 Vollzeitstellen für Förderstunden und Nachhilfe. "Was die Schülerinnen und Schüler, die in den vergangenen Monaten mehr oder weniger den Anschluss verloren haben, nun am dringendsten brauchen, sind gute Lernbedingungen im Unterricht", sagte Vorsitzende Maike Wiewald. Dies könne durch zusätzliche Förderstunden in den Klassen gelingen.

    Trotz des bestehenden Lehrkräftemangels, insbesondere im Grundschullehramt, könnten die benötigten zusätzlichen Stellen grundsätzlich mit ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen besetzt werden, meint die GEW. Denn auf einer Rangliste würden aktuell nach wie vor rund 1.900 Lehrkräfte auf ein Einstellungsangebot des Landes warten. Auch eine Aufstockung von Teilzeit- auf Vollzeitstellen sei denkbar.

  • Kontaktdaten für Geimpfte und Genesene verpflichtend

    Seit dem 9. Mai gelten für Genesene und Geimpfte angepasste Corona-Regeln in Hessen. Sie zählen bei Treffen beispielsweise nicht mehr zur Zahl der erlaubten Personen dazu. Nicht verändert hat sich für diese Gruppe aber die Pflicht, bei Gastronomie-Besuchen und körpernahen Dienstleistungen die Kontaktdaten anzugeben.

    "Die Angabe der persönlichen Daten ist gemäß Verordnung vorgeschrieben und weiterhin zwingend erforderlich", teiltw die Leiterin des Kreis-Gesundheitsamtes im Rheingau-Taunus-Kreis, Renate Wilhelm, mit. Sollte eine Infektion mit der sogenannten Delta-Variante des Coronavirus angewiesen werden, müssten sich auch geimpfte und genesene Kontaktpersonen in Quarantäne begeben, so Wilhelm. Deshalb sei die Erfassung der Daten und möglicher Kontaktpersonen so wichtig.

    Die "Luca App" zur Kontaktnachverfolgung und Check-In via QR-Code.
  • Politikwissenschaftler: "Spaltung beim Home-Office"

    Der Kasseler Politikwissenschaftler Wolfgang Schroeder fordert, dass die Möglichkeit von Home-Office auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen angeboten werden sollte. Durch die Corona-Pandemie habe es einen "Homeoffice-Schub" gegeben. Die Arbeit im Home-Office befähige die einen und gebe ihnen mehr Freiräume, zeige aber auch bestehende und neu entstehende Spaltungen auf.

    Laut Schroeders Erhebungen arbeiten Jüngere seltener von zu Hause aus. Menschen zwischen 26 und 35 Jahren seien sogar diejenige, die am wenigsten im Home-Office sitzen. Vor allem aber zeige sich eine Spaltung in Personen, denen Homeoffice ermöglicht werde und die es sich leisten können, und anderen, denen die nötigen Arbeitsmittel und Räumlichkeiten zu Hause nicht zur Verfügung stehen oder denen der Weg ins Homeoffice verbaut werde. Zur zweiten Gruppe gehörten überdurchschnittlich häufig Migrantinnen und Migranten sowie Frauen.

    Home-Office
  • Maskenpflicht an Schulen fällt an heißen Tagen

    Der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hält es mit Blick auf die bevorstehende Hitzewelle für vertretbar, wenn Schülerinnen und Schüler in den kommenden Wochen an besonders heißen Tagen auf dem Schulhof keine Maske tragen müssen. "Das heißt aber nicht, dass wir die Maskenpflicht in der Schule bereits jetzt pauschal aufheben, und wer auf dem Schulhof auch weiterhin eine Maske tragen will, kann dies selbstverständlich tun", sagte Lorz am Dienstag im Landtag in Wiesbaden. Die konkrete Entscheidung, wann an heißen Tagen draußen auf die Maske verzichtet werden darf, treffe die Schulleiterin oder der Schulleiter vor Ort unter Berücksichtigung der bekannten Hitzefrei-Regelungen.

    Jugendliche Schüler gehen in Niedersachsen zur Schule. (dpa)
  • Top-Thema

    Keine Maskenpflicht auf Schulhöfen

    Im Außenbereich von Schulen soll ab Ende Juni keine Maskenpflicht mehr gelten, diesen Plan verkündete Kultusminister Alexander Lorz (CDU) bei seiner Regierungserklärung am Dienstag. Das derzeitige Infektionsgeschehen erlaube einen derartigen Schritt, so Lorz. Er gehe davon aus, dass die Koalition diesem Vorschlag zustimmen werde.

    Wann mit einer Aufhebung der Maskenpflicht in den Klassenzimmern zu rechnen ist, konnte Lorz noch nicht sagen. Dies hänge von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab. Man dürfe die derzeitigen Fortschritte im Kampf gegen Corona nicht aufs Spiel setzen, sagte Lorz.

  • Weitere Lockerungen gefordert - Virologe warnt

    Angesichts sinkender Corona-Zahlen wünschen sich Handel und Gastronomie weitere Lockerungen. So sollte Einkaufen ohne Maske bei einer Inzidenz von unter 20 möglich sein, findet Sven Rohde, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Hessen. Auch die Testpflicht für Hotels und die Innenräume von Restaurants steht in der Kritik: Sie sei unpraktisch und führe immer wieder zu Problemen, so Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA.

    Während die Landesregierung aktuell über Lockerungen berät, warnen Virologen vor zu schnellen Schritten, die zu einer vierten Welle führen könnten. Und auch an den Schulen wird über die Maskenpflicht bei sinkenden Zahlen diskutiert. Mehr dazu lesen Sie hier.

  • Blutkonserven werden knapp

    In Hessen werden die Blutkonserven knapp. Seit kurzer Zeit sehe die Blutspende-Lage im Land "bescheiden" aus, sagte Eberhard Weck vom DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Mit Lockerung der Corona-Restriktionen ging laut Weck auf der einen Seite die Zahl der Spender zurück. Für manche stelle auch die durch die Pandemie bedingte Terminvergabe eine Hürde dar.

    Gleichzeitig sei die Nachfrage nach Blutkonserven "sprunghaft" angestiegen. Krankenhäuser seien zu ihrem gewohnten OP-Plan zurückgekehrt und hätten begonnen, Operationen nachzuholen, die aufgrund der Pandemie aufgeschoben worden waren. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag.

  • Sinkende Nachfrage nach Terminen in Impfzentren

    Die Nachfrage nach Terminen in den hessischen Impfzentren ist deutlich zurückgegangen. Das geht aus Daten des Innenministeriums hervor. Demnach haben sich am gestrigen Montag rund 7.500 Menschen online oder über die Hotline für eine Impfung angemeldet. Eine Woche zuvor waren es noch 106.000 Menschen. Der Wegfall der Priorisierung am vergangenen Montag hat offenbar nur kurzzeitig zu einem Nachfrage-Boom geführt. Dieser Effekt war viel kleiner als bei der Terminfreigabe für die Priorisierungsgruppen 2 und 3. Damals hatten sich in der ersten Woche nach Öffnung 356.000 Angehörige der Priogruppe 2 bzw. 324.000 Angehörige der Priogruppe 3 beim Land registriert. Diesmal waren es nur rund halb so viele, nämlich 164.000. Sie müssen aktuell noch auf einen Termin warten.

    Darüber hinaus stehen laut Ministerium noch 385.000 Menschen aus der Priorisierungsgruppe 3 auf der Warteliste. Ihnen sollen demnächst Terminangebote gemacht werden, wie ein Ministeriumssprecher erklärte. Im Moment würden vor allem Zweitimpfungen verabreicht, in zwei bis drei Wochen gebe es wieder mehr Termine für Erstimpfungen. Ende September sollen die Impfzentren geschlossen werden.

  • Tourismusbranche zählt mehr Gäste und Übernachtungen

    Die von der Pandemie gebeutelte hessische Tourismusbranche verzeichnet einen Aufwärtstrend. Im April zählten die Beherbergungsbetriebe 213.300 Gäste und damit gegenüber dem historischen Tiefstwert des Vorjahresmonats 114 Prozent mehr, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 83 Prozent auf 846.400.

    Landesweit profitierten die Regionen von dem anziehenden Tourismusgeschäft: Die stärksten Zuwächse bei den Übernachtungszahlen meldeten den Statistikern zufolge Betriebe im Werra-Meißner-Kreis (plus 308 Prozent), im Rheingau-Taunus-Kreis (plus 226) und in der Stadt Kassel (plus 127). Selbst Kreise mit den geringsten Steigerungsraten - Limburg-Weilburg, Darmstadt-Dieburg und Offenbach - hätten jeweils noch einen Zuwachs um knapp ein Drittel verzeichnet. Es übernachteten auch wieder mehr internationale Gäste in Hessen: Die Auslandsnachfrage verdreifachte sich beinahe.

  • Open-Air-Veranstaltungen in Fulda und Münster

    Die Inzidenzen sinken, die Temperaturen steigen: Nach vielen Monaten ohne Live-Konzerte sind die Voraussetzungen für die geplanten Open-Air-Veranstaltungen in Hessen gut. Unter dem Motto "Kultur.Findet.Stadt" bietet Fulda ab dem 10. Juli zahlreiche Konzerte, Lesungen und Comedy-Veranstaltungen an. Neben Michael Schulte, Frida Gold, Glasperlenspiel und Pohlmann treten auch regionale Künstler auf.

    Open-Air-Veranstaltungen für die ganze Familie plant die Gemeinde Münster (Darmstadt-Dieburg). Dazu zählen Theateraufführungen im Park, eine Comedylesung und ein Kulturspaziergang. Die Reihe "Open-Air, live und bunt – Sommerkultur im LaDaDi" startet Ende Juli und geht bis Mitte August.

  • Kassel klebt gegen "Querdenker"

    Die geplanten "Querdenken"-Proteste in Kassel am kommenden Samstag sind verboten. Sollten dennoch Protestierende auf die Straße gehen, erwartet sie Widerstand - in Form von Aufklebern, Bannern und Plakaten, gestaltet von Menschen aus Kassel. Raamwerk, ein Studio für Stadtgestaltung, hatte als Reaktion auf geplante Demos bereits im März eine Online-Workshopreihe gestartet. Das Motto lautete: "Wem gehört die Stadt?".

    Das Ziel der Veranstaltungen: gemeinsam Ideen und Aktionen entwickeln, die "Antworten und Aufklärung auf das Geschwurbel sein können". Entstanden sind Sticker für den öffentlichen Raum - mit Sprüchen wie "Queer denken statt Querdenken", "Spread love, not Corona" oder "Nachdenken statt querdenken".

    Sticker gegen "Querdenker" in Kassel.
  • Hessische Wirtschaft warnt vor großer Lücke bei Fachkräften

    Die hessische Wirtschaft warnt vor einem zunehmenden Fachkräftemangel. Bis 2035 könnten im Land zusammengerechnet 495.000 Fachkräfte fehlen, wie der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) am Dienstag auf Basis des aktuellen IHK-Fachkräftemonitors prognostizierte. "Die Corona-Pandemie senkt die Nachfrage nach Fachkräften nur kurzfristig. Derzeit steht für Hessens Betriebe das Halten der Fachkräfte im Vordergrund", erklärte HIHK-Präsident Eberhard Flammer. "Mittel- und langfristig aber wird die Demografie-Keule zuschlagen und Hessens Wirtschaft einen massiven Fachkräftemangel bescheren."

    Aktuell fehlen den Angaben zufolge in hessischen Betrieben coronabedingt etwa 5.000 Fachkräfte. Bis zum Jahr 2035 könnte das Angebot an Fachkräften jedoch um 29 Prozent zurückgehen. Engpässe erwarten die Kammern vor allem in technischen und kaufmännischen Berufen, etwa in der Produktion, Mechatronik, Automatisierung und im Maschinenbau. Wichtig sei, gemeinsam gegenzusteuern - etwa durch eine weitere Stärkung der dualen Ausbildung und mehr Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland, so Flammer.

  • Hochtaunuskreis: Maskenpflicht im Freien entfällt

    Frankfurt, Darmstadt und Gießen haben die Maskenpflicht im Freien schon gestrichen, nun folgt die Aufhebung auch im Hochtaunuskreis. Ab dem heutigen Dienstag müssen die Menschen auf belebten Plätzen und Wegen in Bad Homburg, Königstein, Oberursel und Weilrod keine Maske mehr tragen, wie der Kreis mitteilte. "Die Inzidenzwerte in unserem Landkreis weisen anhaltend ein niedriges Niveau auf, so dass wir in Absprache mit den betroffenen Kommunen diesen Schritt verantworten können", erklärte der Erste Kreisbeigeordnete Thorsten Schorr (CDU).

    Man setze aber weiterhin auf die Eigenverantwortung eines jeden Bürgers, zu erkennen, ob ein Mund-Nasen-Schutz in einer bestimmten Situation sinnvoll sei oder nicht. An Bushaltestellen und Bahnsteigen gilt die Maskenpflicht auch im Freien weiterhin.

  • Lufthansa setzt sich ehrgeizige Ziele

    Die Lufthansa will nach der Corona-Krise wieder ähnlich profitabel werden wie in ihrem Rekordjahr 2017. Die Fluggesellschaft veröffentlichte am späten Montagabend überraschend hohe Ziele für das Jahr 2024, wenn sich der Luftverkehr weitgehend von dem Einbruch im Zuge der Pandemie erholt haben soll. Mit den neuen Zielen wirbt der Konzern vor der geplanten Kapitalerhöhung auch um Investoren.

    Um ihre Ziele zu erreichen, will die Lufthansa ihre Kosten bis 2024 im Vergleich zu 2019 um etwa 3,5 Milliarden Euro senken. Die Hälfte davon soll bis Ende 2021 erreicht sein. Schon bis 2023 sollen die Personalkosten um etwa 1,8 Milliarden Euro schrumpfen. Die Hälfte davon sei durch den Abbau von fast 26.000 Mitarbeitern seit Beginn der Krise bereits erreicht. In Deutschland will die Lufthansa die Personalkosten durch eine Kombination aus angepassten Tarifverträgen, freiwilligen Abgängen und betriebsbedingten Kündigungen senken. Dies entspreche einer Reduzierung um bis zu 10.000 Stellen, hieß es.

    Ein Lufthansa-Flieger startet in Frankfurt.
  • Friseure fordern Aufhebung der Quadratmeter-Beschränkung

    Ähnlich wie im Einzelhandel gilt auch in Friseursalons aktuell eine Beschränkung der Kundenzahl: Rechnerisch muss jeder Person eine Fläche von zehn Quadratmetern zur Verfügung stehen, auch die Friseurinnen und Friseure zählen dabei mit. Angesichts sinkender Inzidenzen fordert der Landesinnungsverband Friseurhandwerk Hessen nun eine Aufhebung dieser Regelung. "Das führte und führt auch noch aktuell zusätzlich zu enormen wirtschaftlichen Schieflagen, die nicht aufgefangen werden können", warnte der Verband am Dienstag vor den Folgen der Maßnahme.

    Behalte man die Beschränkung weiter bei, wären Insolvenzen und Mitarbeiterentlassungen unvermeidbar. Zum Infektionsschutz seien die Abstandsregelungen, die bis Ende vergangenen Jahres gegolten hätten, völlig ausreichend gewesen. Auch die zusätzlich ergriffenen Maßnahmen zeigten Wirkung, so der Verband. "Das Friseurhandwerk war und ist kein Infektionstreiber der Pandemie."

    Frisör färbt einer Frau die Haare.
  • Top-Thema

    Hilfsprogramm für Kleinunternehmen erneut verlängert

    Hessen greift kleinen Firmen über sein Förderinstitut WIBank noch länger mit Corona-Hilfsgeldern unter die Arme. Die sogenannte Hessen-Mikroliquidität kann nun bis zum 31. Dezember 2021 beantragt werden, wie die WIBank am Dienstag in Offenbach mitteilte. "Unser Ziel bleibt, möglichst alle gesunden Firmen mit tragfähigem Geschäftsmodell trotz der Pandemie im Markt zu halten", begründeten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) die erneute Verlängerung um ein halbes Jahr. Das Programm richtet sich an Unternehmen mit höchstens 50 Vollzeitstellen sowie Selbstständige, die wegen der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Diese können bei dem Förderinstitut ein zu 100 Prozent vom Land Hessen verbürgtes Direktdarlehen beantragen. Pro Fall gibt es 3.000 bis 35.000 Euro als Überbrückungskredit mit sieben Jahren Laufzeit.

    Nach Angaben vom Dienstag hat die WIBank im Rahmen des Hilfsprogramms, das seit Anfang April 2020 läuft, inzwischen 8.351 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 243 Millionen Euro bewilligt. Knapp die Hälfte (rund 47 Prozent) der Anträge komme aus den drei Branchen Gastronomie, Einzelhandel sowie sonstige Dienstleistungen wie zum Beispiel Frisöre. In drei Viertel der Fälle gehe es um Betriebe mit bis zu vier Mitarbeitern.

  • Top-Thema

    Minus 5 Neuinfektionen? Das steckt hinter negativen Fallzahlen

    Seit die Zahl der Neuinfektionen in Hessen sinkt, meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) für manche Kreise mitunter negative Zahlen. Am Dienstag betraf das zum Beispiel den Hochtaunuskreis mit minus fünf neuen Corona-Fällen. Auf Nachfrage erklären das RKI und die Gesundheitsämter dieses Phänomen damit, dass durch die Entspannung der Lage nun mehr Zeit sei, die unter anderem genutzt werde, um Fehler in der Datenbank zu bereinigen.

    Selten, aber durchaus immer wieder einmal, sind demnach neue Fälle doppelt in die Datenbank eingetragen worden. Eliminiert man die gesammelten Fehler der vergangenen Monate nun auf einmal, verringert sich die Gesamt-Fallzahl. Dadurch kann die Zahl der Neuinfektionen an diesen Korrektur-Tagen in den negativen Bereich fallen. Das betrifft in Einzelfällen sogar die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben sind.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist davon nicht betroffen, da sie etwas anders berechnet wird.

  • Lolli-Tests: Pilot-Projekt in Groß-Gerauer Kitas

    Mehr als 20 Kitas im Groß-Gerau-Kreis starten ab dem heutigen Dienstag in ein Pilot-Projekt mit sogenannten Lolli-Tests. Damit sollen nach dem PCR-Verfahren symptomlose Corona-Infektionen aufgedeckt werden. Die Kita-Kinder in Büttelborn und Rüsselsheim können zunächst bis zu den Sommerferien zweimal pro Woche freiwillig solche Tests machen. Dabei lutschen sie etwa 30 Sekunden an einem geschmacksneutralen Tupfer, der dann an ein Labor geschickt und analysiert wird. Die dank des Projekts gewonnen Erkenntnisse könnten als Blaupause dienen, sollte sich die Pandemie wieder verschärfen, teilte der Kreis mit.

    Grundschülerin führt im Klassenraum einen Lolli-Test (Teststäbchen im Mund) durch.
  • Top-Thema

    1,7 Millionen Masken vor Verfallsdatum

    Bei rund 1,7 Millionen gelagerten Corona-Atemschutzmasken aus Beständen der Landesregierung läuft zum Ende des Jahres das Haltbarkeitsdatum ab. Die Masken befinden sich noch in einer Qualitätsprüfung oder konnten wegen juristischer Verhandlungen mit den Verkäufern noch nicht ausgeliefert werden, wie das Innenministerium in Wiesbaden auf Anfrage mitteilte.

    Sollten die Atemschutzmasken die Qualitätsprüfung nicht bis zum 31. Dezember bestanden haben, seien die Verkäufer zu einer Nachlieferung intakter Mundnasenschutze verpflichtet, erklärte das Ministerium. Diese müssten dann auch die abgelaufenen FFP2- und OP-Masken zurücknehmen und vernichten. "Bei einem positiven Testergebnis werden die Masken allerdings einer Verteilung zugeführt und vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genutzt."

    Tüten mit FFP2-Masken und OP-Masken liegen auf einem Tisch. (dpa)