In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Eintracht-Trainer kritisiert Corona-Regeln im Fußball

    Der Frankfurter Bundesliga-Trainer Oliver Glasner hat Unverständnis geäußert über die aktuell gültigen Corona-Regeln im Fußball. Dass er wegen der Pandemie noch kein Heimspiel mit der Eintracht in einem ausverkauften Stadion erleben durfte, stimme ihn "traurig und enttäuscht", sagte Glasner in einem Interview der Bild am Sonntag. Weiter führte er aus: "Ich schaue immer wieder Premier League, habe mir auch die Wild-Card-Games im Football angesehen: 93.000 Zuschauer in Dallas, wo das Stadion geschlossen ist, keine Masken. Da frage ich mich, warum es dort geht und hier nicht."

    Seit dem Beschluss der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Dezember gibt es in den Stadien strenge Zugangsregeln, die von den Ländern jedoch völlig unterschiedlich interpretiert werden. So dürfen in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen gar keine Zuschauer in die Arenen. Der 1. FC Magdeburg kann aufgrund der 50-Prozent-Verordnung in Sachsen-Anhalt jedoch vor bis zu 15.000 Zuschauern spielen. "Als Frankfurter könnte man also theoretisch dort ins Stadion gehen, hier aber nicht. Das soll mir mal bitte jemand erklären", sagte Glasner.

    Oliver Glasner
  • Top-Thema

    7.572 Neuinfektionen, drei Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus liegt wieder vierstelligen Bereich: Binnen 24 Stunden wurden 7.572 neue Fälle gemeldet. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden drei weitere Todesfälle registriert, die Gesamtzahl der Toten beträgt 8.722. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 607.110 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner stieg ebenfalls deutlich - von 873,8 am Vortag auf 919,7. Sechs Kreise und Städte liegen über der Marke von 1.000: Wiesbaden (1.529,4), Darmstadt (1.378,4), Offenbach (1.237,7), Darmstadt-Dieburg (1.230,8), Frankfurt (1.108,1) und Hochtaunus (1.029,2) - wobei vor allem die Stadt Frankfurt zuletzt mit technischen Problemen bei der Übermittlung zu kämpfen hatte. Die niedrigste Inzidenz hat der Kreis Fulda mit 342,6. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Folgen der Corona-Pandemie für Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen des Tages:

    • Polizei verhindert Großaufzug von Corona-Leugnern in Dresden: Mit einem starken Polizeiaufgebot in Dresden ein geplanter Massenaufzug von Corona-Leugnern und Rechtsextremisten weitgehend unterbunden worden. Unterstützt von Einsatzkräften unter anderem aus Berlin zeigte die sächsische Polizei in der Dresdner Innenstadt massive Präsenz. Wasserwerfer und Räumpanzer standen bereit.
    • Untervariante von Omikron wird in Großbritannien stärker beobachtet: Eine möglicherweise noch leichter übertragbare Untervariante von Omikron wird in Großbritannien künftig aufmerksamer beobachtet. Die britische Gesundheitsbehörde stufte die Variante namens BA.2, eine spezielle Ausprägung der Omikron-Mutante, als "Variante unter Beobachtung" ein. Üblicherweise werden Varianten, die gegebenenfalls irgendwann "besorgniserregende Varianten" genannt werden, zunächst beobachtet und weiter analysiert.
    • Gesundheitsminister für Priorisierung bei PCR-Tests: Angesichts steigender Infektionszahlen sollen nicht mehr alle per Schnelltest positiv Getesteten in Deutschland einen PCR-Test bekommen. Die Gesundheitsminister der Länder sprachen sich dafür aus, vorrangig Gesundheitspersonal und Hochrisikopatienten PCR-Tests anzubieten. Sie begrüßten damit entsprechende Vorschläge von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach für eine Priorisierung.
  • Top-Thema

    Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen

    Rund 1.200 Menschen haben am Samstag in Offenbach gegen die Pandemie-Maßnahmen und die Corona-Impfung protestiert. Unter ihnen waren auch Rechtsextremisten und NPD-Mitglieder, wie ein hr-Reporter vor Ort beobachtete. Die Stadt hatte im Vorfeld mit bis zu 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerechnet. An mehreren Stellen in Offenbach, zum Beispiel am Rathaus, versammelten sich nach Polizeiangaben insgesamt rund 300 Gegendemonstranten.

    Auch in Frankfurt protestierten rund 3.400 Gegner der Corona-Maßnahmen, wie die Polizei am Nachmittag mitteilte. Die Beamten mussten die Teilnehmenden mehrfach auf die einzuhaltenden Abstände und die Maskenpflicht hinweisen.

    Menschen laufen auf einer Straße, einer hält ein Schild mit der Aufschrift "Nein zur Impfpflicht" hoch
  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz sinkt leicht

    Die Hospitalisierungsinzidenz ist am Samstag in Hessen leicht gesunken - von 4,24 am Vortag auf 3,94. Die Zahl gibt an, wie viele Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen neu in Kliniken aufgenommen wurden. Sie bildet das Infektionsgeschehen allerdings nur verzögert ab. In den vergangenen Tagen war die sogenannte H-Inzidenz sprunghaft angestiegen - eine Woche zuvor lag diese noch bei 2,62.

    Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten des Sozialministeriums am Freitag 221 Covid-19-Patientinnen und -Patienten. Bei 208 von ihnen wurde eine Corona-Infektion bestätigt, bei 13 besteht der Verdacht. Knapp 67 Prozent der Corona-Intensivpatienten sind laut Sozialministerium nicht oder erst einmal geimpft, während 29,3 Prozent vollständig geimpft sind. Bei 3,8 Prozent ist der Impfstatus unbekannt. Vor einer Woche waren es 226 Corona-Patientinnen und -Patienten, die auf den Intensivstationen gepflegt werden mussten.

  • Trotz Corona: Zahl ausländischer Studierender gewachsen

    Die Zahl ausländischer Studierender an Hessens Hochschulen hat in der Corona-Zeit minimal zugenommen. Im aktuellen Wintersemester sind an den Universitäten und Fachhochschulen 39.331 Staatsbürgerinnen und -bürger anderer Länder eingeschrieben. Das sind 0,4 Prozent mehr als vor einem Jahr und sogar 1,2 Prozent mehr als im Wintersemester 2019/20 vor Beginn der Pandemie. Das geht aus Daten des Statistischen Landesamts in Wiesbaden hervor.

    Internationalität sei ein wesentliches Kennzeichen von Wissenschaft, hatte zuletzt das hessische Wissenschaftsministerium betont. "Das Studium ausländischer Studierender trägt zur Internationalität und zu einem weltoffenen Studien- und Wissenschaftsstandort Hessen bei." Deshalb sei es ein besonderes Anliegen der Landesregierung, ausländische Menschen für ein Studium in Hessen zu gewinnen und ihre Integration zu unterstützen. Die Gesamtzahl aller Studierenden an den hessischen Universitäten und Fachhochschulen liegt derzeit laut Statistik bei gut 261.600.

  • Top-Thema

    10.875 Neuinfektionen, drei Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus liegt erneut im fünfstelligen Bereich: Binnen 24 Stunden wurden 10.875 neue Fälle gemeldet. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden drei weitere Todesfälle registriert, die Gesamtzahl der Toten beträgt 8.719. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 599.539 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner stieg ebenfalls deutlich - von 827,7 am Vortag auf 873,8. Sieben Kreise und Städte liegen über der Marke von 1.000: Wiesbaden (1.424,6), Darmstadt (1.312,4), Darmstadt-Dieburg (1.179,7), Offenbach (1.058,1), Groß-Gerau (1.033,3), Hochtaunus (1.029,2) und Frankfurt (1.014,3) - wobei vor allem die Stadt Frankfurt zuletzt mit technischen Problemen bei der Übermittlung zu kämpfen hatte. Die niedrigste Inzidenz hat der Kreis Fulda mit 355,6. Einen Überblick finden Sie hier.

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  • Steile Kurve bei den Ansteckungen

    Die Kurve der täglichen Neuinfektionen mit Corona wird immer steiler. Alleine binnen eines Tages haben sich in Hessen 13.199 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Wie es den Menschen geht und was ein Virologe zur Lage sagt – die hessenschau hat nachgefragt.

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    Immer mehr Neuinfektionen

    hs_210122
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  • Mitgliederzahlen bei Jugendfeuerwehren steigen

    Die Jugendfeuerwehren in Hessen freuen sich über steigende Mitgliederzahlen. Vor allem bei den Sechs- bis Zehnjährigen ist das Interesse gewachsen, wie die hessische Landesjugendfeuerwehr mitteilte. In einigen Regionen gebe es sogar schon Wartelisten. Die Pandemie könnte einer der Gründe dafür sein, dass sich so viele junge Menschen bei der Feuerwehr engagieren wollen. "Das was Kindern und Jugendlichen gerade in der Corona-Zeit fehlt - das Soziale, der Austausch mit Gleichaltrigen - das können wir als Feuerwehr anbieten", sagt Markus Potthoff von der Landesjugendfeuerwehr.

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    Zulauf bei den Jugendfeuerwehren

    hessenschau vom 21.01.2022
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  • Start der Apotheken-Impfungen verzögert sich

    Seit Dezember dürfen die Apotheken in Hessen offiziell Corona-Impfungen durchführen. Zumindest dann, wenn sie geeignete Räumlichkeiten und einen temperaturüberwachten Kühlschrank vorweisen können. Die Nachfrage und Bereitschaft der Menschen sind groß, wie einige Apotheken berichten. Doch der Start der Impfungen in Apotheken lässt auf sich warten. Woran liegt das?

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    Impfstart in Apotheken im Februar?

    hessenschau vom 21.01.2022
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  • Top-Thema

    Omikron-Fälle wirken sich auf Flugplan in Frankfurt aus

    Die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante zeigt Auswirkungen auf den Frankfurter Flughafen. Für das Wochenende rechnet der Betreiber Fraport mit Verzögerungen, Wartezeiten und vereinzelten Flugausfällen. "Aktuell führen Infektionsfälle oder Quarantäneanordnungen bei uns im Bereich Flugzeug- und Gepäckabfertigung dazu, dass zunehmend Beschäftigte gleichzeitig ausfallen", sagte ein Fraport-Sprecher. Wo möglich, würden Engpässe durch entsprechend qualifiziertes Personal aus anderen Bereichen abgefedert. Es zeichne sich jedoch ab, dass Ausfälle über diesen Weg "nicht vollständig kompensiert" werden könnten.

  • Mehrere positive Tests bei Kassel Huskies

    Das Spiel der Kassel Huskies gegen Weißwasser am heutigen Freitag ist aufgrund von Corona-Fällen abgesagt worden, wie die HNA berichtet. Demnach sollen mehrere Spieler der Kassel Huskies positiv auf das Coronavirus getestet worden sein. Welche und wie viele Personen positiv getestet wurden, habe der Verein nicht mitgeteilt.

    Die Partie hätte eigentlich um 19.30 Uhr beginnen sollen. Ein neuer Termin konnte aber bereits festgelegt werden: Weißwasser empfängt Kassel am Dienstag (22. Februar) ab 19.30 Uhr. Für die Huskies war es nicht das erste abgesagte Spiel in dieser Saison. Das Derby gegen die Löwen Frankfurt Anfang Januar konnte aufgrund mehrerer Corona-Fälle im Frankfurter Team nicht stattfinden.

    Jubel bei den Kassel Huskies
  • Top-Thema

    Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Folgen der Corona-Pandemie für Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen des Tages:

    • Wachsende Corona-Zahlen: Die Bundesregierung will Deutschland organisatorisch auf das rasante Wachstum der Omikron-Welle mit erwarteten Hunderttausenden Infizierten pro Tag vorbereiten. Neben einer Priorisierung der besonders sicheren PCR-Tests wird dafür auch eine weitere Konzentration der Kontaktnachverfolgung auf wichtige gesellschaftliche Bereiche erwogen, wie ein Sprecher von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte.
    • Hälfte der Deutschen geboostert: Im Kampf gegen das Coronavirus hat fast die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland mittlerweile eine Auffrischungsimpfung erhalten. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben bisher 41,2 Millionen Menschen oder 49,6 Prozent der Bevölkerung eine solche Booster-Impfung bekommen.
    • 155 Länder Hochrisikogebiete: 19 weitere Länder gelten ab Sonntag als Hochrisikogebiete in Deutschland, darunter Tunesien und die Malediven. Damit sind nun 155 Staaten Hochrisikogebiete - gut drei Viertel aller rund weltweit 200 Länder.
  • Was in der Corona-Pandemie mit Büros passiert

    Die Corona-Pandemie hat viele Beschäftigte ins Home-Office verbannt. Was also passiert nun mit den vielen Büroräumen? Im Rhein-Main-Gebiet hängen die meisten Unternehmen an ihren Räumlichkeiten. Es gibt aber auch Ausnahmen, wie zum Beispiel die Deutsche Bank.

  • Patienten am UKGM in Marburg brauchen negativen Corona-Test

    Das Uniklinikum Marburg verschärft seine Corona-Maßnahmen. Ambulante Patientinnen und Patienten brauchen ab dem kommenden Montag einen negativen Corona-Test, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte. Zulässig seien ein maximal 24 Stunden alter Schnelltest oder ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test. Die-Regelung sei unabhängig vom Impfstatus. Teststellen gebe es auf dem Klinikgelände.

    Notfälle und stationäre Patienten sind von der neuen Regelung ausgenommen. Sie werden im Klinikum getestet. Der Gießener UKGM-Standort hatte diese Regelung bereits in der vergangenen Woche eingeführt.

    Außenansicht des Gebäudes der Universitätsklinik auf den Marburger Lahnbergen. Im Vordergrund ein Schild auf dem steht "Universitätsklinikum Marburg".
  • Klose: "Helfen Sie dem ohnehin stark belasteten Personal"

    Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) appellierte am Freitag an alle Besucherinnen und Besucher von Pflegeheimen, einen aktuellen negativen Corona-Test selbst mitzubringen. "Damit helfen Sie dem in dieser Zeit ohnehin stark belasteten Personal in den Einrichtungen." Angesichts stark steigender Corona-Fallzahlen würde aktuell die Belastung für die Mitarbeitenden in den hessischen Pflegeeinrichtungen wachsen.

    "Nehmen Sie die Möglichkeit wahr, sich zuvor in einer der zahlreichen Teststellen kostenlos testen zu lassen", sagte Klose. Dann spare sich das Heimpersonal die Zeit für die Testung der Besucher, erläuterte ein Ministeriumssprecher.

    Kai Klose
  • Razzia wegen gefälschter Impfpässe in Südhessen und Rheinland-Pfalz

    Mit einer Razzia wegen mutmaßlich gefälschter Impfpässe ist die Polizei gegen sieben Verdächtige vorgegangen. Dabei wurde auch ein Objekt in Südhessen durchsucht, wie die Ermittler aus Rheinland-Pfalz am Freitag mitteilten. Die Razzia fand überwiegend in Worms und Umgebung statt. 22 Häuser und Wohnungen wurden insgesamt durchsucht. Die Polizei beschlagnahmte unter anderem 23 mutmaßlich gefälschte Impfpässe, 32 falsche Impfzertifikate, 41 vorausgefüllte Testzertifikate, fünf Blankoimpfpässe mit Einträgen zu vermeintlichen Impfungen und ärztliche Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht. Einer der Verdächtigen wurde wegen eines bereits bestehenden Haftbefehls festgenommen. Der Gruppe wird gewerbsmäßige Fälschung sowie Handel mit gefälschten Impfpässen vorgeworfen.

    Ein Impfpass, eine Stempel mit der Aufschrift "Fälschung", eine Schere und Geld liegen zusammen und übereinander auf einem Tisch.
  • Top-Thema

    Gesundheitsämter stoßen an ihre Grenzen

    Die hessischen Gesundheitsämter stoßen aktuell an ihre Grenzen, wie zahlreiche Kreise am Freitag mitteilten. "Es können nicht mehr alle Kontaktpersonen zeitnah informiert werden", hieß es aus dem Vogelsbergkreis. Grund dafür seien die "unaufhörlich" steigenden Corona-Zahlen.

    Von einer ähnlichen Situation berichtet auch das Gesundheitsamt in Darmstadt. "Die Kontaktnachverfolgung konzentriert sich aufgrund der extrem hohen Fallzahlen derzeit vor allem auf die kritischen Bereiche Pflegeheime, Schulen und Kitas", teilte die Stadt mit. Aus Sicht des Gesundheitsamtes sei der Höhepunkt der Fallzahlen definitiv noch nicht erreicht.

    Im Landkreis Gießen hingegen werden aufgrund von Kapazitätsproblemen auch Eltern von Schülern künftig nicht mehr vom Gesundheitsamt informiert, wenn ein positiver Fall vorliegt. "Dieses geänderte Vorgehen ist erforderlich, damit wir uns nun vor allem auf den Schutz der vulnerablen Gruppen konzentrieren können, in denen eine Infektion besonders schwerwiegende Folgen haben kann", sagte Landrätin Anita Schneider (SPD). Der Schwerpunkt liege nun auf Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie Kliniken.

    Gesundheitsamt des Landkreises Gießen
  • Weitere Kinderimpftage im Rheingau-Taunus-Kreis

    In der Impfstation des Rheingau-Taunus-Kreises in Eltville gibt es am Samstag (29. Januar) und Sonntag (30. Januar) von 10 bis 17 Uhr Impftage für Kinder unter zwölf Jahren. Das teilte der Kreise am Freitag mit. Um die Impfungen der Kinder ohne längere Wartezeiten zu ermöglichen, hat der Landkreis ein Online-Portal für die Terminvergabe eingerichtet.

    Auch am 5. und 6. Februar sollen weitere Impftage für Kinder von fünf bis zwölf Jahren in Eltville stattfinden. "Für Erwachsene gibt es an den genannten Tagen keine Impfangebote in Eltville", hieß es. Diese könnten sich jedoch in der Impfstation in Taunusstein-Wehen impfen lassen. Auch Booster-Impfungen für Jugendliche seien im Kreis ab sofort möglich.

    Ein Kind hat ein Pflaster auf der Schulter kleben.
  • Jogginghose gewinnt in Pandemie an Beliebtheit

    Heute ist der Internationale Tag der Jogginghose. Einem Kleidungsstück, das vor allem in der Corona-Pandemie, in Zeiten von Lockdowns und Home-Office, an Beliebtheit dazugewonnen hat. Die Jogginghose ist mehr als ein Modetrend, sagt Lena Papasabbas, Kulturanthropologin am Zukunftsinstitut in Frankfurt. "Sie gibt die Möglichkeit, tiefere gesellschaftliche Prozesse abzuleiten." Wofür also steht die Jogginghose heute?

  • Booster-Impfungen für Jugendliche in Darmstadt

    In Darmstadt sind ab sofort Booster-Impfungen für 12- bis 17-Jährige möglich. Das teilte die Stadt am Freitag mit. "Nachdem die Empfehlung der Ständigen Impfkommission seit dem gestrigen Donnerstag nun offiziell vorliegt, haben wir unser Buchungssystem in den Darmstädter Impfambulanzen angepasst", sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne).

    Drei Monate nach der vorherigen Impfung sei die Booster-Impfung für Jugendliche möglich. Impfstoff stehe ausreichend zur Verfügung. Termine in den Impfambulanzen können über ein Online-Portal vorgenommen werden.

    Eine Jugendliche bekommt eine Spritze in den Oberarm.
  • Internetnutzung deutlich gestiegen

    Die Internetnutzung hat im Pandemiejahr 2021 deutlich zugenommen. Das hat einer der größten Internetknotenpunkte der Welt, DE-CIX aus Frankfurt, mitgeteilt. Demnach wuchs der Datenverkehr im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 Prozent. Als möglichen Grund sieht der Frankfurter Betreiber insbesondere die steigende Anzahl von Menschen im Home-Office, die Videokonferenzen und Co. nutzen.

    Aber auch Videostreaming und Gaming seien immer etablierter. Besonders hoch sei die Datennutzung in Deutschland während des Lockdowns im Frühjahr 2021 gewesen. Im Sommer hingegen, als die Inzidenz-Zahlen auf einem eher niedrigen Niveau lagen, sei die Internetnutzung nur halb so hoch gewesen.

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    Datenverkehr hat 2021 zugelegt

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  • Was tun, wenn mein Kind positiv ist?

    In der Schulklasse oder Kita-Gruppe gibt es einen Corona-Fall. Oder: Das eigene Kind ist positiv getestet. Doch was ist dann zu tun? Wie verhalte ich mich richtig? Hier die wichtigsten Antworten.

  • Top-Thema

    Weniger Wiederholer im Schuljahr 2020/2021

    Im Corona-Schuljahr 2020/2021 haben deutlich weniger Kinder eine Schulklasse wiederholt als im Vorjahr. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Demnach lag die Quote der Schülerinnen und Schüler, die eine Klasse wiederholen mussten, in Hessen bei 1,0 Prozent. Im Schuljahr 2019/2020 betrug sie noch 2,2 Prozent.

    Bundesweit wiederholten gut 93.000 Schüler eine Klasse - 50.000 weniger als im Jahr davor. Grund für den starken Rückgang waren demnach die geänderten Versetzungsregeln. Weil viel Unterricht ausfiel oder nur als Wechsel- oder Distanzunterricht stattfand, wurde die Versetzung oft nicht mehr an die schulischen Leistungen geknüpft. Die meisten Wiederholer gab es in Bayern, die wenigsten in Berlin.

    Leeres Klassenzimmer
  • Streaming-Konzert mit Joy Denalane abgesagt

    Das für kommenden Samstag geplante Streaming-Konzert mit Soul-Queen Joy Denalane und der hr-Bigband ist abgesagt worden. Grund dafür ist ein Corona-Fall in der Bigband. Das Konzert soll voraussichtlich im Herbst 2022 nachgeholt werden.

    Portrait Joy Denalane