Gendern: Eintrag im Duden

hessenschau.de bildet die Vielfalt Hessens ab – auch in der Sprache. Daher verzichten wir in unserem Angebot darauf, allein das generische Maskulinum zu verwenden.

Liebe Nutzerinnen, liebe Nutzer,

hessenschau.de bildet die Vielfalt Hessens ab – auch in der Sprache. Daher verzichten wir in unserem Angebot darauf, allein das generische Maskulinum zu verwenden. Viele Menschen fühlen sich durch das generische Maskulinum nicht repräsentiert. Es wird nicht mehr als selbstverständliche Bezeichnung für alle Menschen wahrgenommen. Wir aber richten uns an alle Menschen in Hessen – und alle, die sich Hessen verbunden fühlen.

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Zum Artikel Dürfen die das?! Warum wir in unseren Posts gendern.

Im Haifischbecken
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Immer dann, wenn wir auf hessenschau.de Gruppen bezeichnen, die mehr als ein Geschlecht umfassen, verwenden wir daher möglichst neutrale Formulierungen. Wo das nicht möglich oder sinnvoll ist, werden wir darauf achten, die weibliche und männliche Formen anzugeben, möglichst am Anfang eines Beitrags. Im weiteren Verlauf können die Kolleginnen und Kollegen abwechselnd die männliche oder die weibliche Form verwenden. Ausnahmen wird es in Überschriften wegen der darin erforderlichen Kürze geben. Ansonsten gehört das generische Maskulinum in unserem Angebot der Vergangenheit an (siehe auch: Gendergerechte Sprache im hr).

Möglichst neutrale Formulierungen

Insbesondere für jüngere Kolleginnen und Kollegen gehört gendergerechte Sprache, die sich in Darstellungsformen wie dem Gendersternchen oder dem Genderdoppelpunkt darstellt, zum Alltag: Sie sprechen diese Formen und sie schreiben sie. Die Kolleginnen und Kollegen können diese Form in ihren namentlich gekennzeichneten Beiträgen auf hessenschau.de verwenden. In diesem Fall setzen wir den Genderdoppelpunkt ein. Somit kann es sein, dass Sie, liebe Nutzerinnen und Nutzer, auf hessenschau.de auch auf diese Darstellung von gendergerechter Sprache stoßen. Auch in diesen Beiträgen gilt die Maxime, möglichst neutrale Formulierungen zu verwenden.

Sprache verändert sich permanent. Und allein das macht die Arbeit mit Sprache so spannend. Von daher diskutieren und prüfen wir laufend, wie wir formulieren, welche Begriffe sich im Sprachgebrauch verändern, welche dazukommen, welche aus der Sprache verschwinden – und eben auch, in welcher Weise wir die Vielfalt Hessens in unserem Angebot sprachlich abbilden. Das gilt auch für unsere Social-Media-Angebote auf Instagram, Facebook, Twitter und Youtube – hier kommt ebenfalls gendergerechte Sprache zum Einsatz.

Ihr Team von hessenschau.de