Nach Auftaktsieg in der Champions-League-Quali Eintracht Frankfurt Frauen haben Bock auf Juventus Turin

Der erste Schritt ist getan, auch wenn das 1:0 zum Auftakt der Champions-League-Qualifikation gegen Slovacko viel zu niedrig ausfiel. Jetzt geht es für die Eintracht Frankfurt Frauen im Finale gegen Juventus Turin. Am Samstag live im hr.

Freude beim Sieg gegen Slovacko
Freude beim Sieg gegen Slovacko Bild © Imago Images
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Prasnikar im hr-Gespräch: "Wir sind so nah dran"

Prasnikar vor Mikrfon
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Den 1:0-Sieg zum Auftakt der Champions-League-Qualifikation gegen die Tschechinnen von Slovacko hakten die Spielerinnen von Eintracht Frankfurt schnell ab. Einziges Ärgernis im Halbfinale: Die Eintracht machte aus ihren vielen Torchancen zu wenig. "Wir hätten deutlich höher gewinnen können, haben uns das Leben selbst schwergemacht", empfand Kapitänin Tanja Pawollek. "Wir hätten es uns heute definitiv leichter machen können, wenn wir unsere Chancen effektiver genutzt hätten", pflichtete ihr Mannschaftskollegin Virginia Kirchberger bei.

Das muss im Finale des Mini-Qualifikationsturniers am Samstag gegen Juventus Turin (13 Uhr, live ab 12.55 Uhr im hr-fernsehen und im Stream bei hessenschau.de) besser werden. Denn die Gegnerinnen sind ziemlich gut in Form. Die Juve-Frauen überrannten das Team von Okzheptes (Kasachstan) im anderen Halbfinale mit 6:0. Ein harter Brocken also im Finale im Eintracht-Stadion im Frankfurter Stadtwald.

Richtig Bock auf Juve und das große Stadion

Angst vor dem Finale gegen Juventus Turin ist bei den Spielerinnen der Eintracht nicht zu spüren. Eher Lust und Vorfreude auf die große Aufgabe. Pawollek: "Das mit dem Toreschießen heben wir uns für Samstag auf. Juventus wird jetzt ein ganz anderer Gegner, wir werden sicher nicht so viel Ballbesitz haben, sie werden uns alles abverlangen. Aber wir haben keine Angst, sondern richtig Bock auf dieses Spiel."

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Lara Prasnikar erzielt den Siegtreffer gegen Slovacko

Lara Prasnikar war die Siegtorschützin.
Lara Prasnikar war die Siegtorschützin. Bild © Imago Images
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Bei Lara Prasnikar, die gegen Slovacko das einzige Frankfurter Tor schoss, schwang ein wenig Ehrfurcht mit: "Wir wissen alle, wie groß Juve als Klub auch im Frauenfußball ist." Doch auch hier überwiegt die Lust auf das Finale im Eintracht-Stadion: "Wir freuen uns einfach riesig, im großen Stadion vor vielen Fans zu spielen", freute sich Pawollek im Interview mit dem hr-sport. Das Halbfinale fand noch im kleineren Stadion am Brentanobad statt.

Trainer Arnautis fordert Geduld und Genauigkeit

Eintracht-Trainer Niko Arnautis hat ganz genau hingeguckt: Das mit dem Toreschießen ist "das Einzige, was wir als Hausaufgabe für Samstag mitnehmen. Trotzdem muss man sagen: Wenn du so viele Torchancen herausspielst, hast du vieles richtig gemacht. Ich habe eine hohe Intensität, aber vor allem viel Spielfreude bei meiner Mannschaft gesehen."

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Arnautis: "Die Mannschaft verdient eine größere Kulisse"

Arnautis vor Mikrfon
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Wo die Eintracht gegen Juve ansetzen muss, ist Arnautis klar: "Im letzten Drittel brauchen wir nun noch etwas mehr Geduld, Genauigkeit und eben Effektivität. Uns erwartet mit Juventus Turin eine sehr erfahrene Mannschaft, die in den vergangenen Jahren viel Champions League gespielt und dort tolle Ergebnisse gegen große Klubs gezeigt hat. Sie sind sehr kaltschnäuzig, gerade im offensiven Bereich."

Also wird auch die Eintracht-Defensive am Samstag gefordert sein. Diese stand im Halbfinale am Mittwochabend stabil. So soll es auch gegen Juve laufen. Gewinnt die Eintracht auch gegen Italienerinnen, steht sie in der Play-off-Runde, die mit Hin- und Rückspiel im Oktober stattfindet. Die Siegerinnen dieser Runde qualifizieren ich für die Gruppenphase der UEFA Women’s Champions League Das – das große Ziel für die Eintracht Frankfurt Frauen.

Quelle: hessenschau.de/Carsten Schellhorn