Nicole Anyomi und Sophia Kleinherne im DFB-Dress

Zwölf Spielerinnen von Eintracht Frankfurt können auf Einsatzzeit bei der Fußball-EM 2022 hoffen. Einige von ihnen sind direkt am Mittwoch im Eröffnungsspiel zu sehen.

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Nice to know: Was macht die EM so besonders?

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Fünf für Deutschland, vier für Österreich, zwei für die Schweiz und eine für Island: So teilen sich die Spielerinnen der Eintracht Frankfurt Frauen für die am Mittwoch beginnende Fußball-Europameisterschaft 2022 in England auf. Hier ein Überblick über die Akteurinnen.

Deutschland

Die wohl wichtigste der fünf Eintracht-Spielerinnen für den DFB bei der EM ist bald keine mehr: Stammtorhüterin Merle Frohms, in der vergangenen Saison großer Rückhalt auf dem Weg in die Champions League, kehrt zur neuen Spielzeit nach Wolfsburg zurück. Weiterhin Leistungsträgerin in Frankfurt wird dagegen Stürmerin Laura Freigang bleiben, die auch bei der EM auf Einsätze und natürlich Tore hofft, im Nationaldress bislang allerdings eher die Jokerrolle innehatte. Auf derselben Position zuhause ist Nicole Anyomi, die sich besonders zum Saisonende in Frankfurt in den Vordergrund spielen konnte.

Auch in der Abwehr sind zwei Adlerträgerinnen dabei: Sara Doorsoun hatte gehofft, durch ihren Winterwechsel von Wolfsburg zur Eintracht ihre Chancen auf eine EM-Teilnahme zu erhöhen - das hat geklappt. Die 30-Jährige bringt reichlich Erfahrung mit und war bereits bei der EM 2017 und der WM 2019 dabei. Für ihre Mannschaftskollegin Sophia Kleinherne ist es dagegen das erste große Turnier.

Nicht in den endgültigen EM-Kader geschafft hat es Sjoeke Nüsken. Sie steht für Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg aber auf Abruf zur Verfügung. Mit Tabea Waßmuth ist übrigens noch eine gebürtige Gießenerin dabei, die in der Bundesliga für Wolfsburg spielt.

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Deutschland in Gruppe B

Deutschland tritt bei der EM in Vorrunden-Gruppe B an. Dort bekommt es das DFB-Team mit Dänemark (8.7., 21 Uhr), Spanien (12.7., 21 Uhr) und Finnland (16.7., 21 Uhr) zu tun.

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Österreich

Wenn am Mittwoch (21 Uhr) in Manchester das Eröffnungsspiel stattfindet, sind gleich vier Eintracht-Spielerinnen beteiligt - allesamt im Kader von Österreich. Sowohl die beiden Abwehrspielerinnen Verena Hanshaw und Barbara Dunst als auch die offensive Laura Feiersinger haben bereits 2017 EM-Luft geschnuppert.

Der Traum von der Nominierung für das diesjährige Turnier hat sich für Virginia Kirchberger erst auf den letzten Drücker erfüllt: Nach zwei kurzfristigen Ausfällen rückte sie am Montag in den österreichischen Kader nach.

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Österreich in Gruppe A

Österreich bestreitet am Mittwoch (6.7.) um 21 Uhr das EM-Eröffnungsspiel gegen Gastgeber England. In Gruppe A muss man danach außerdem gegen Nordirland (11.7., 18 Uhr) und Norwegen (15.7., 21 Uhr) ran.

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Schweiz

Als Außenseiter gehen die Schweizerinnen ins Turnier. Um für eine Überraschung sorgen zu können, hofft man unter anderem auf Treffer von Géraldine Reuteler. Mit Sandrine Mauron, die bis Ende Juni bei der Eintracht unter Vertrag stand und zur kommenden Saison zu Servette FC Chênois wechselt, ist noch eine Spielerin dabei, die in Frankfurt bestens bekannt ist.

Reuteler, Mauron und ihre Teamkolleginnen mussten vor kurzem allerdings einen Dämpfer hinnehmen: Das letzte Testspiel vor der EM gegen England ging deutlich mit 0:4 verloren.

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Die Schweiz in Gruppe C

Die Schweiz greift in Gruppe C am Samstag (9.7.) erstmals ins Turnier ein: Um 18 Uhr geht es gegen Portugal. Im Anschluss wartet Schweden (13.7., 18 Uhr), das Spiel gegen Titelverteidiger Niederlande (17.7., 18 Uhr) beschließt die Vorrunde.

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Island

Den Eintracht-EM-Reigen komplett macht Alexandra Johannsdottir. In der abgelaufenen Saison kam sie kaum über Kurzeinsätze hinaus. 17 Saisoneinsätze klingen viel, Johannsdottir kam dabei aber nur auf insgesamt 272 Minuten Spielzeit. Um Spielpraxis für die EM zu sammeln, wurde die 22-Jährige am Saisonende gar für einige Woche nach Island an Breioablik Kopavogur ausgeliehen.

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Island in Gruppe D

Island findet sich in Vorrunden-Gruppe D wieder. Es geht gegen Belgien (10.7., 18 Uhr), Italien (14.7., 18 Uhr) und Frankreich (18.7., 21 Uhr).

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