Das Wichtigste zum Eintracht-Spiel gegen Berlin Stolpern verboten!

Champions-League-Aspirant gegen Kellerkind: Die Rollen sind klar verteilt im Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Hertha BSC. Einen Ausrutscher dürfen sich die ambitionierten Hessen nicht erlauben. Das Wichtigste zum Spiel.

Djibril Sow und Evan N'Dicka im Zweikampf gegen Herthas Dodi Lukebakio.
Djibril Sow und Evan N'Dicka im Zweikampf gegen Herthas Dodi Lukebakio. Bild © Imago Images
  • Link kopiert!
Videobeitrag
Oliver Glasner auf der Pressekonferenz
Bild © hr
Ende des Videobeitrags

Eintracht Frankfurt empfängt am Samstag (15.30 Uhr) zum ersten Heimspiel der Rückrunde Hertha BSC. Gegen das Kellerkind aus Berlin sind die Hessen klarer Favorit.

Die Ausgangslage

Eintracht befindet sich in einer guten Verfassung. Die Hessen sind seit sechs Bundesligapartien ungeschlagen - die beste Serie unter Trainer Oliver Glasner. Der Start ins neue Jahr glückte mit fünf Punkten aus den kniffligen Aufgaben gegen Schalke 04, in Freiburg und München. Vor allem das 1:1 beim FC Bayern hat für prächtige Atmosphäre im Klub gesorgt. Nun gilt es, gegen Berlin den Punktgewinn zu veredeln. Die Eintracht will in die Top vier, weshalb das Motto lautet: Stolpern verboten!

Das krasse Gegenteil bietet der Blick in Richtung Berlin. Das Jahr 2023 startete katastrophal: drei Spiele, 1:10 Tore, null Punkte, Geschäftsführer und Ex-Eintrachtler Fredi Bobic entlassen, viele Wunschtransfers geplatzt, Trainer Sandro Schwarz nicht unumstritten... Die Stimmung bei Hertha ist im Keller, Platz 17 das Resultat der vielen Unruhen.

Das Personal

Glasner kann gegen Hertha weitestgehend aus dem Vollen schöpfen. Mit Junior Dina Ebimbe fehlt nur ein Leistungsträger langfristig, Faride Alidou (umgeknickt) droht auszufallen und für Marcel Wenig (nach Mittelfußbruch) kommt ein Comeback zu früh. Ansonsten stehen dem Eintracht-Trainer alle Profis zur Verfügung. Möglicherweise feiert Last-Minute-Einkauf Philipp Max sein Debüt bei den Hessen.

So könnte die Eintracht spielen

So könnte die Eintracht gegen Hertha auflaufen
So könnte die Eintracht gegen Hertha auflaufen Bild © hr

Bei der Hertha fallen Chidera Ejuke, Stevan Jovetic, Kelian Nsona, Peter Pekarik und Agustin Rogel aus. Winter-Neuzugang Tolga Cigerci könnte sofort in die erste Elf rücken.

So könnte die Hertha spielen: Christensen - Kenny, Uremovic, Kempf, Plattenhardt - Sunjic, Tousart, Serdar - Lukabakio, Niederlechner, Richter

Das sagen die Trainer

Oliver Glasner: "Ich erwarte ein heiß umkämpftes Duell. Hertha BSC hat eine gute Spielanlage, spielt schnell in die Spitze. Natürlich hatten sie nicht die Ergebnisse, die sie sich gewünscht haben. Aber klar ist: Wir möchten unser zweites Heimspiel im Frühjahr gewinnen nach zuletzt zwei Unentschieden."

Sandro Schwarz: "Die Eintracht ist offensiv stark und hat eine aggressive Verteidigung. Sie sind nicht umsonst oben in der Tabelle angesetzt. Wir brauchen alles, um sie zu bekämpfen. Meine Jungs haben aber oft bewiesen, dass sie gut mit Widerständen umgehen können."

Auf diese Spieler gilt es zu achten

Bei Hertha BSC gibt es wenig Konstanten. Dodi Lukebakio sticht aber heraus. Der Belgier traf in dieser Saison schon siebenmal. Gegen die Eintracht erzielte der Stürmer in vier Bundesliga-Partien drei Tore.

Randal Kolo Muani ist derzeit eine der Attraktionen der gesamten Bundesliga. Der Vize-Weltmeister knüpft da an, wo er im alten Jahr aufgehört hat. Eine Vorlage und zwei tolle Tore stehen 2023 bereits auf dem Konto des französischen Angreifers.

Die Statistik des Spiels

Wenn die Eintracht vor dem gegnerischen Gehäuse auftaucht, dann dürfen sich die Fans bereitmachen zum Jubeln. 220 Torschüsse reichten für 37 Treffer, niemand in der Bundesliga ist effizienter (sechs Torschüsse für ein Tor) als die Hessen. Aus wenig viel machen - das ist die Grundlage für einen Platz unter den ersten Vier der Tabelle.

Das Spiel live verfolgen

Die Partie der Eintracht gegen Berlin gibt es ab 15.20 Uhr im Audio-Livestream auf sportschau.de zu hören. Dort gibt es außerdem einen Liveticker mit Livetabelle und -statistik. Im Fernsehen ist das Spiel beim Bezahlsender Sky zu sehen.

Quelle: hessenschau.de/Christopher Michel