Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird - und alles, was Hessen bewegt. Das war der Donnerstagmorgen im Ticker.

Es gibt neue Meldungen
Automatisch aktualisieren
  • Auf Wiedersehen!

    Das war's für heute, danke für Ihr Interesse! Frau Wolter - heute müdigkeitsbedingt auf Autopilot - verabschiedet sich. Warum ich von mir in der dritten Person spreche, keine Ahnung. Vielleicht Entfremdung. Zum Abschluss hier ein Foto vom traumhaften Sonnenaufgang heute früh.

    Sollten Sie zum Feierabend per Newsletter informiert werden wollen, hänge ich Ihnen die Anmeldung zum hessenschau update an.

    Morgen ist meine Kollegin Katrin Kimpel für Sie zur Stelle. Machen Sie was aus dem noch jungen Tag - ich versuch's auch... Tschüss!

    Sonnenaufgang
    Formular

    hessenschau update - Der Newsletter für Hessen

    Hier können Sie sich für das hessenschau update anmelden. Der Newsletter erscheint von Montag bis Freitag und hält Sie über alles Wichtige, was in Hessen passiert, auf dem Laufenden. Sie können den Newsletter jederzeit wieder abbstellen. Hier erfahren Sie mehr.

    * Pflichtfeld

    Ende des Formulars
  • Durchsuchungen nach Raubüberfall - Tasche mit Drogen aus Fenster geworfen

    Die Polizei hat bereits am Dienstagmorgen in den Kasseler Stadtteilen Bettenhausen und Rothenditmold die Wohnungen von zwei 21 und 23 Jahre alten Tatverdächtigen eines bewaffneten Raubüberfalls durchsucht. Das teilten die Beamten und die Staaatsanwaltschaft heute mit. Die beiden Männer stehen im Verdacht, in der Nacht zum Ostermontag mit einer Schusswaffe eine Spielothek überfallen und Geld erbeutet zu haben.

    Der 23-Jährige warf bei der Durchsuchung noch vor den Augen der Polizei eine Sporttasche und eine Plastiktüte aus dem Fenster. Wie sich herausstellte, befanden sich darin knapp 7,5 Kilo Marihuana. In seiner Wohnung fanden die Beamten zudem Utensilien für den Drogenverkauf sowie Testosteron. Der 23-Jährige muss sich zusätzlich zu dem schweren Raub nun auch wegen Handels mit Betäubungsmitteln und Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz verantworten. Er wurde einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

  • S-Bahn-Verspätungen wegen Baum in Oberleitung

    Weil am Frankfurter Westbahnhof laut RMV ein Baum in der Oberleitung ist, kommt es derzeit auf den S-Bahnlinien S3, S4, S5 und S6 zu Verspätungen. Einige Verbindungen fallen aus. Nähere Angaben machte der Verkehrsverbund nicht.

  • Nutzermeinung: Frankfurt ist lebenswert

    Sie haben abgestimmt. Frankfurt ist in der Tat wie im Ranking beschrieben lebenswert, meinen aktuell 44 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer. Dem widersprechen 22 Prozent, während sich 34 Prozent nicht recht entscheiden konnten. Danke für Ihre Teilnahme, Sie können weiter abstimmen.

    Bier Skyline
  • Top-Thema

    Entscheidung über Feldmanns Zukunft vielleicht am 6. November

    Die Frankfurter werden womöglich am 6. November über die politische Zukunft von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) entscheiden. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) heute. Wie die für Wahlen zuständige Stadträtin Eileen O’Sullivan (Volt) demnach gestern sagte, bietet sich dieser Sonntag für die Abstimmung über die Abwahl des Stadtoberhaupts an, sofern die Stadtverordneten bei ihrer nächsten Sitzung am 14. Juli das Verfahren einleiten sollten.

    Feldmann hat dann eine Woche Zeit, auf sein Amt zu verzichten. Andernfalls müssen die Bürger in einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten nach dem Beschluss der Stadtverordneten zu den Wahlurnen gerufen werden. Es kämen die Sonntage zwischen dem 16. Oktober 2022 und dem 8. Januar 2023 in Betracht. Wenn man die Ferien, den Volkstrauertag, den Totensonntag, die Fußballweltmeisterschaft und die Adventszeit außen vor lasse, biete sich der 6. November an, sagte O’Sullivan. Die Entscheidung liege jedoch bei den Stadtverordneten.

  • Mann bestiehlt 94-Jährigen und verursacht Großeinsatz - Prozess

    Vor dem Amtsgericht Frankfurt muss sich heute ein 52-Jähriger wegen Diebstahls mit Waffen verantworten. Er soll einen 94-Jährigen beim Einkaufen und Einsteigen ins Auto beobachtet und ihm danach die Geldbörse weggerissen haben. Anschließend verbarrikardierte sich der 52-Jährige sich in einem Mietshaus, dessen Eingangstüre zufällig offen stand. Ein Großeinsatz der Polizei folgte.

  • Top-Thema

    Prozess gegen zwei Männer nach Entführung geht weiter

    Der Prozess gegen zwei Männer wegen Mordes und erpresserischen Menschenraubes mit Todesfolge wird heute vor dem Landgericht Gießen fortgesetzt. Den Angeklagten wird vorgeworfen, den damals 39-jährigen Daniel Matysik aus Hanau im November 2016 gemeinschaftlich entführt, in Hungen (Gießen) mit einer Schusswaffe getötet und den Leichnam an einen unbekannten Ort gebracht zu haben. Ziel der Entführung soll die Erpressung von Lösegeld gewesen sein. Die Forderung soll aber nicht erhoben, beziehungsweise das Geld nicht gezahlt worden sein. Bis heute ist die Leiche des Opfers nicht gefunden.

  • Top-Thema

    documenta-Direktorin kündigt systematische Untersuchung der Werke an

    Die documenta-Generaldirektorin Sabine Schormann hat wegen des Antisemitismus-Skandals auf der documenta eine systematische Untersuchung der Kunstausstellung auf "weitere kritische Werke" angekündigt. "Dabei wird auch Ruangrupa seiner kuratorischen Aufgabe gerecht werden müssen", sagte sie in einem Interview der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA). Das indonesische Kollektiv Ruangrupa kuratiert die documenta fifteen.

    Unterstützt werde die Gruppe nun von anerkannten Experten wie Meron Mendel von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt. "Es ist nicht Aufgabe der Geschäftsführung, alle Werke vorab in Augenschein zu nehmen und freizugeben", sagte Schormann. "Das würde dem Sinn der documenta widersprechen." Es könne daher auch nicht sein, die Kunst beispielsweise einem Expertengremium im Vorfeld zur Freigabe vorzulegen. Dies sei eine Kernaufgabe der Künstlerischen Leitung. Ein als antisemitisch eingestuftes Kunstwerk des indonesischen Kollektivs Taring Padi war nach wenigen Tagen auf der documenta abgebaut worden.

  • Top-Thema

    Verbrennen pflanzlicher Abfälle wegen Waldbrandgefahr verboten

    Wegen der Waldbrandgefahr durch die aktuell trocken-heiße Wetterlage ist in Eltville (Rheingau-Taunus) ab sofort bis auf weiteres das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen verboten. Verstöße gegen das Verbrennungsverbot werden geahndet, wie die Stadt heute mitgeteilt hat.

    Der Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weist für heute für einige Gebiete Hessens hohe Gefahr aus.

  • Top-Thema

    Update zum Busunfall: 80 Jahre alter Fahrer unaufmerksam - neun Verletzte

    Die Polizei hat inzwischen Einzelheiten zum Reisebusunfall mit mehreren Verletzten auf der A5 in Darmstadt mitgeteilt. Demnach krachte der Reisebus offenbar durch Unachtsamkeit des 80 Jahre alten Fahrers frontal in den Fahrbahnteiler der dortigen Baustelle. Durch den Aufprall rutsche der Bus den Beamten zufolge mehrere Meter auf den Metalltrennwänden entlang, bis dieser zum Stehen kam.

    Acht Fahrgäste seien leicht verletzt worden, ein Fahrgast habe schwere schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen erlitten. Bei den Fahrgästen handelt es sich laut Polizei um junge Erwachsene, die von Heilbronn auf dem Weg zu einem Festival in den Niederlanden waren.

  • Internationales Trickfilm-Festival in Wiesbaden

    Im Sommer ins Kino gehen? In Wiesbaden lockt ab heute das Internationale Trickfilm-Festival im Schloss Biebrich. Bis Sonntag werden Animationsfilme, Manga-, Comic- und Kurzfilme gezeigt. Los geht's heute Abend aber nicht im Schloss, sondern in der Caligari Filmbühne am Wiesbadener Marktplatz. Der Eröffnungsfilm des Festivals kommt aus Japan und heißt "Belle": Eine Schülerin flüchtet in die virtuelle Welt und wird dort zum Star. Am Samstag wird Oscar-Gewinner Christoph Lauenstein der Preis des Kulturamtes verliehen.

  • Facebook-Aus für hessische Landesbehörden gefordert

    Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) lächelnd mit den Siegern eines Fußballturniers, ein Fahndungsaufruf nach einer Geldautomatensprengung. eine Warnung vor Waldbränden: Auf Facebook-Pages kommunizieren hessische Landesbehörden, die Landesregierung oder das Landeskriminalamt (LKA) direkt mit Bürgerinnen und Bürgern. Damit soll jetzt aber Schluss sein, findet der hessische Datenschutzbeauftragte Alexander Roßnagel. Hier steht mehr.

  • Top-Thema

    Halo über Hessen

    Zwei Studen Morgenticker sind hinter uns, zwei noch vor uns. Zeit für ein Päuschen mit einem Foto einer nicht alltäglichen Himmelserscheinung. Eine strahlende Sonne mit einem bunten Ring, einer Art "rundem Regenbogen", sieht man nicht oft.

    Ein sogenannter Halo kann entstehen, wenn Licht auf die Eiskristalle in Schleierwolken trifft. Und das gab es gestern in Hessen zu sehen, unter anderem in Nidderau (Main-Kinzig).

    Halo über Nidderau.
    Videobeitrag

    Video

    Wie es zum Wetter-Phänomen Halo kommt

    Halo über Hessen
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Landesweite Inzidenz steigt - Odenwald nähert sich der 1.000er-Marke

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 11.074 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand 0 Uhr mit. Es wurden 15 weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.305.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner stieg von 612 auf 668. Die höchsten Werte meldeten die Kreise Odenwald (974), Rheingau-Taunus (905) und Vogelsberg (875). Am niedrigsten lag der Wert im Kreis Hersfeld-Rotenburg (422). Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier, den monothematischen Corona-Ticker hier.

  • Land hat eine Milliarde Euro aus illegalen Cum-Ex-Geschäften zurück

    Von einem rund 1,5 Milliarden Euro hohen Steuerschaden in Hessen durch illegale Cum-Ex-Geschäfte hat das Land inzwischen mehr als zwei Drittel erfolgreich zurückgefordert. Das geht aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Abgeordneten Rainer Rahn im Landtag hervor. Die Summe setzt sich aus Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag zusammen.

    "Es sind weiterhin noch Prüfungen und Ermittlungsverfahren anhängig", erläuterte das Ministerium. Insofern lasse sich noch keine Gesamtsumme zum finanziellen Schaden nennen, der dem Land wegen illegaler Cum-Ex-Praktiken entstanden ist.

    Bei diesen Deals ließen sich Investoren bei Aktiengeschäften rund um den Dividendenstichtag nie gezahlte Kapitalertragssteuern erstatten und prellten so den Staat geschätzt um einen zweistelligen Milliardenbetrag. Die Schlüsselfigur dieser Geschäfte, Hanno Berger, steht unter anderem in Wiesbaden vor Gericht.

    Laut Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt gibt es in Hessen derzeit 13 Verfahrenskomplexe im Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäften, wie das Ministerium erläuterte. Sie umfassten 30 Ermittlungsverfahren, von denen 18 noch offen seien. In drei Verfahren sei Anklage erhoben worden.

  • Was Spanien auf der Buchmesse bieten will

    Noch vier Monate bis zur Buchmesse in Frankfurt – für den Ehrengast beginnt die finale Planungsphase. Spanien will im Oktober "Kreativität versprühen" und verspricht den Auftritt von 200 Autorinnen und Autoren. Ach ja: Drinks und besondere Früchte hat der Ehrengast auch im Gepäck.

  • Ist Frankfurt wirklich so lebenswert?

    Zum Ranking der lebenswertesten Städte der Welt drängt sich ja förmlich ein Voting auf. Ist Platz 7 für Frankfurt gerechtfertigt? Für alle, die wie ich noch müde sind, habe ich sowohl Frage als auch Antwortmöglichkeiten einfach gestaltet. ;-)

    Voting

    Voting: Ist Frankfurt lebenswert?

  • Top-Thema

    Sexismus-Kritik an Junger Union wegen Ballermann-Song

    Die Hessen-CDU soll eigentlich "jünger, bunter, weiblicher" werden. "Jünger und geiler" will es ein Song, den der Parteinachwuchs auf seinem Landestag spielte. Die JU findet's spaßig, die Konkurrenz sexistisch - und die CDU-Frauen haben Gesprächsbedarf. Hier finden Sie den ganzen Beitrag.

  • hessenschau in 100 Sekunden

    Kurze Lesepause mit Nachrichten zum Hören: die hessenschau in 100 Sekunden.

    Audiobeitrag

    Audio

    Die hessenschau in 100 Sekunden am frühen Morgen

    Ende des Audiobeitrags
  • Hanau auf dem Weg zur Kreisfreiheit

    Die Stadt Hanau ist bei ihren Plänen für die Kreisfreiheit entscheidende Schritte vorangekommen. Mit dem Main-Kinzig-Kreis seien alle wesentlichen Punkte für die vertragliche Einigung geklärt worden, teilten Oberbürgermeister Kaminsky und Landrat Stolz (beide SPD) gestern mit. In den kommenden Monaten sollen Landkreistag und Stadtverordnetenversammlung die endgültige Beschlussfassung auf den Weg bringen. Hanau soll ab dem 1. Januar 2026 kreisfrei sein. Die Stadt erhofft sich davon einen Image- und Bedeutungsgewinn.

  • Wetter: Sonnig, trocken, recht warm

    Und nun das Wetter.

    Es ist und bleibt heiß in Hessen. Der heutige Donnerstag hat meist wolkenlos oder gering bewölkt begonnen. Zwischen Limburger Becken, Rhein-Main-Gebiet, Ried und Neckar gibt es noch teilweise kompakte Wolkenfelder. Im Laufe des Vormittags setzt sich auch dort die Sonne durch.

    Ab dem Mittag und Nachmittag bilden sich Quellwolken, die mal locker, mal dicker werden. Vereinzelt können Schauer oder Gewitter entstehen. Mit Höchstwerten von 30 bis 33 Grad wird es verbreitet heiß, am heißesten an der Bergstraße und im Ried. In Nordhessen bleibt die Luft dazu noch recht trocken, Richtung Main und Neckar wird es dagegen schwül.

  • Update zum Reisebusunfall: fünf Kilometer Stau auf A5

    Nach dem Unfall des Reisebusses, bei dem am Darmstädter Kreuz mehrere Jugendliche verletzt wurden, staut sich wegen Aufräum- und Reinigungsarbeiten der Verkehr auf der A5. Aktuell sind es zwischen Darmstadt-Eberstadt und dem Darmstädter Kreuz fünf Kilometer Stau.

  • Ermittlungen gegen Polizisten nach viraler Parkplatz-Verfolgungsjagd

    Über dieses Video lachte im März halb Hessen: Ein Polizeibus verfolgt auf einem Parkplatz in Fulda einen Rollerfahrer. Immer und immer wieder drehen beide dort ihre Schleifen. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft - gegen beide Beteiligten.

  • Top-Thema

    Ranking lebenswerter Städte: Frankfurt auf Platz 7

    Nach der Aufhebung von Corona-Beschränkungen ist Frankfurt in einer Rangliste der lebenswertesten Städte der Welt wieder deutlich nach vorne gerückt. Im diesjährigen Index der britischen "Economist"-Gruppe, der heute veröffentlicht wurde, landete die Mainmetropole auf Platz 7 und zählt mit Hamburg (16) und Düsseldorf (22) zu den größten Gewinnern im Jahresvergleich. Die drei deutschen Städte verbesserten sich jeweils um rund 30 Plätze. Berlin und München nehmen die Plätze 13 und 18 ein.

    Die lebenswerteste Stadt der Welt ist dem Ranking zufolge Wien. Auf dem zweiten und dritten Rang folgen Kopenhagen und Zürich. Dann kommen Calgary, Vancouver und Genf.

    Im vergangenen Jahr war die Lebensqualität europäischer Metropolen wegen der Corona-Krise deutlich zurückgefallen. Laut dem Bericht dominieren nun wieder "gut geimpfte" Städte in Europa und Kanada die Spitzenplätze.

    Die verbesserten Werte seien auf die Öffnung von Geschäften, Restaurants und Museen zurückzuführen, sagte Upasana Dutt, die Leiterin des Lebensqualitäts-Indexes. "Das Bildungswesen hat sich verbessert, da Kinder wieder in die Schulen zurückkehren und die Krankenhäuser und Gesundheitssysteme deutlich entlastet wurden", fügte sie hinzu.

    Das Mainufer in Frankfurt.
  • Bundeskanzler Scholz will documenta fernbleiben

    Nach dem jüngsten Antisemitismus-Vorwürfen will Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf einen Besuch der documenta in Kassel verzichten. Nachdem er "in den vergangenen 30 Jahren wohl keine documenta versäumt" habe, werde er dieses Mal nicht nach Kassel reisen, sagte eine Regierungssprecherin der Jüdischen Allgemeinen. Als Grund nannte die Sprecherin die vielfach als judenfeindlich kritisierten Abbildungen auf dem inzwischen entfernten Banner der indonesischen Künstlergruppe Taring Padi.

    Scholz halte die Abbildung für "abscheulich". Er fordere zudem Konsequenzen aus dem Antisemitismus-Skandal, sagte die Sprecherin. "Die documenta-Leitung sollte sich nach Überzeugung des Bundeskanzlers ihrer Verantwortung für diesen Vorgang stellen und sich prüfen."