In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Top-Thema

    Impf-Gipfel von Bund und Ländern am Montag

    Die Bundesregierung will mit einem Impf-Gipfel von Bund und Ländern auf die wachsende Kritik an der Impfkampagne zur Eindämmung der Corona-Pandemie reagieren. Das Spitzentreffen soll am Montag stattfinden. An der Videokonferenz würden neben Mitgliedern der Bundesregierung und den Regierungschefs der Länder auch Vertreter der Impfstoffhersteller sowie der betreffenden Verbände teilnehmen, sagte ein Regierungssprecher am Donnerstag

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dämpfte aber bereits Hoffnungen auf eine rasche Bereitstellung zusätzlicher Impfdosen. "Auch ein Impf-Gipfel wird es nicht schaffen, dass etwas so Komplexes wie Impfstoffproduktion auf einmal in zwei Wochen zu hunderten oder zig Millionen stattfindet", sagte er.

  • Seniorenheim sucht dringend Helfer

    Das Seniorenheim "Haus Sonnenhügel" in Modautal (Darmstadt-Dieburg) ist nach eigenen Angaben von einem Corona-Ausbruch schwer getroffen und braucht Unterstützung. Die Einrichtung sucht Freiwillige, "die in irgendeiner Form über Erfahrung im Bereich der Pflege und Hauswirtschaft verfügen und kurzfristig zur Verfügung stehen: Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte, Hauswirtschaftskräfte, ehemalige Zivildienstleistende und ehemalige FSJ-ler". Auch stundenweise Hilfe sei willkommen. Vollschutzkleidung werde zur Verfügung gestellt und Corona-Tests würden täglich durchgeführt.

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    Frankfurt mit niedrigster Inzidenz unter Großstädten

    Nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts hat Frankfurt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 63,5 aktuell den niedrigsten Wert aller deutschen Großstädte. Zuletzt war die Inzidenz in der Stadt am 9. Oktober so niedrig. "Heute vor zwei Monaten lag die Inzidenz noch bei fast 200. So etwas schafft man nur, wenn alle an einem Strang ziehen", sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Donnerstag. Nun gelte es, nicht lockerzulassen. "Unser Ziel lautet: erste deutsche Großstadt, die wieder unter 50 liegt."

    Feldmann sagte, die überwältigende Mehrheit halte sich an die Regeln. Auch die zahlreichen Aktiven, im Gesundheitsamt, dem Impfzentrum, bei den Menschen vor Ort, in Schulen, Altenzentren, Kindergärten hätten mit ihrem großen Engagement dazu beigetragen, die Zahlen zu senken.

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    Kita-Petition mit fast 10.000 Unterschriften

    "Der Umgang mit dem Coronavirus in Krippen und Kitas ist hochriskant." Zu diesem Schluss ist Michaela Gringmuth-Endraß gekommen. Sie ist Erzieherin in einer Kita in Mainhausen (Offenbach). Um das zu ändern hat sie eine Petition gestartet und zahlreiche Forderungen aufgestellt, wie Erzieherinnen und Erzieher in Kitas besser zu schützen sind. Unter anderem fordert sie wöchentliche Schnelltests, ein vereinfachtes Test-Verfahren bei Verdacht auf Infektionen im Umfeld der Kitas, geschlossene Kindergruppen und ausreichend kostenlose medizinische Masken - um nur einige der Forderungen zu nennen.

    Zu häufig sei sie selbst und seien auch Kolleginnen in konkreter Gefahr gewesen, allein im Dezember habe es in ihrer Gruppe zwei coronapositive Kinder gegeben. "Von uns wird als einzigem Berufsstand erwartet, uns völlig ohne Schutz täglich mit vielen Haushalten aus nächster Nähe in Kontakt zu begeben", so die Erzieherin. Ihre Kritik richtet sich auch an die Landesregierung, die den Eltern die Wahl lässt, die Kinder in die Kita zu geben. Besser sei eine Regelung wie im ersten Lockdown ab März, als die Berufsgruppen nach Relevanz eingestuft wurden. Ihre Petition hat innerhalb von drei Tagen fast 10.000 Unterzeichner gefunden.

    Eine Erzieherin liest zwei Mädchen in der Kita aus einem Buch vor.
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    Medizinische Masken für Grundsicherungsempfänger

    Wegen der Pflicht zum Tragen medizinischer Masken in Bussen, Bahnen und Geschäften erhalten Bedürftige zehn FFP2-Masken kostenlos. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärten am Donnerstag, die Masken würden über die Apotheken abgegeben.

    Anrecht auf die Zuteilung haben Spahn und Heil zufolge bundesweit rund fünf Millionen Menschen, die Sozialleistungen oder Grundsicherung beziehen. Sie erhalten einen Brief von ihrer Krankenkasse und können dann binnen zwei Wochen die Masken abholen. Heil sagte, die Abgabe werde jetzt so schnell wie möglich auf den Weg gebracht.

  • Skigebiete wollen Ende des Lockdowns für Liftbetreiber

    Die Skigebiete im Sauerland und in Willingen (Waldeck-Frankenberg) setzen sich für einen schrittweisen Ausstieg aus dem Corona-Lockdown ein. Man habe Hygiene-Konzepte mit limitiertem Ticketverkauf und strengen Kontrollen, um sicheren Wintersport anzubieten, teilte die Wintersport-Arena Sauerland, der Zusammenschluss der Skigebiete in der Region, am Donnerstag mit.

    Bei weiterhin sinkenden Corona-Infektionszahlen fordern sie demnach noch in dieser Saison Lockerungen, die sie "vorsichtig und verantwortungsvoll" umsetzen wollen. "Dabei denken die Liftbetreiber beispielsweise an Testtage, sehr kleine Ticketkontingente, die dann langsam zu steigern wären", hieß es weiter.

    Sollten die Auflagen nicht gelockert werden, fordern die Liftbetreiber passendere finanzielle Unterstützung. Die aktuellen Hilfsangebote griffen im Fall der Skigebiete kaum, hieß es. Effektiv würden sie nur zehn bis 15 Prozent ihrer Kosten erstattet bekommen.

    Unterdessen bleiben auch am kommenden Wochenende die Pisten, Hänge und viele Parkplätze in Willingen gesperrt, wie es aus der Gemeinde hieß. Mit den Betretungsverboten und der Ankündigung von Kontrollen hatten die Wintersportregionen auf den Ansturm von Tagesausflüglern in den Weihnachtsferien reagiert.

  • Main-Taunus-Kreis fordert Soldaten an

    Im Main-Taunus-Kreis sollen ebenfalls Soldaten bei Corona-Tests in Seniorenheimen helfen. Nach Angaben von Landrat Michael Cyriax (CDU) werden 17 Vollzeitkräfte zur Unterstützung gebraucht, damit die bei Testungen gebundenen Pflegekräfte sich wieder der Pflege widmen können. Den Angaben zufolge stellen die Einrichtungen derzeit mehr als 40 Vollzeitkräfte ab, die die Testungen durchführen und das oft neben ihren eigentlichen Aufgaben.

    Cyriax sagte, seit Beginn der Pandemie seien 60 Bewohner von Heimen an oder mit Covid-19 gestorben, das seien knapp 40 Prozent der Gesamtzahl der Corona-Toten im Landkreis.

  • Neue Corona-Impftermine in Hessen ab 3. Februar

    Neue Termine zu vergeben, bald alle Zentren geöffnet, auch das Material von Moderna wird in Hessen verspritzt: Es geht voran im Kampf gegen die Pandemie - mangels Anti-Corona-Impfstoff aber nur sehr schleppend. Hier steht mehr:

  • 23 Prozent weniger Minijobs im Gastgewerbe

    Im Zusammenhang mit der Coronakrise ist die Zahl der Minijobs in Frankfurt deutlich zurückgegangen. Im besonders betroffenen Gastgewerbe gingen binnen einen Jahres 23 Prozent aller 450-Euro-Stellen verloren, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unter Berufung auf Zahlen der Arbeitsagentur am Donnerstag mitteilte. "Minijobs sind nicht krisenfest. Betroffene haben, anders als regulär Beschäftigte, keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld und leben oft in ständiger Angst um ihren Arbeitsplatz", sagte der Geschäftsführer der NGG-Region Rhein-Main, Peter-Martin Cox. "Betroffen sind gerade Frauen, die eine 450-Euro-Stelle als Kellnerin oder Küchenhilfe oft als einzige Einnahmequelle haben. Auch für viele Studierende, die sich nebenher etwas verdienen, sind die Folgen des Jobverlustes dramatisch", betonte er.

    Die Politik solle arbeitsmarktpolitisch umsteuern und mehr Stellen sozialversicherungspflichtig machen, forderte die Gewerkschaft. Eine Anhebung der Verdienstgrenze bei den Minijobs auf monatlich 600 Euro, wie sie die CSU fordert, gehe in die völlig falsche Richtung.

  • Top-Thema

    Soldaten unterstützen Seniorenheime bei Schnelltests

    Seniorenheime in Frankfurt bekommen Unterstützung, um ihre Mitarbeiter regelmäßig auf Covid-19 zu testen. Dafür haben Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) und Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) am Donnerstag die Anfrage für ein Kontingent von Bundeswehrsoldaten gestellt. Diese sollen ab Montag für drei Wochen das Personal in den Alten-und Pflegeheimen testen.

    Danach sollen das Deutsche Rote Kreuz, der Arbeitersamariterbund, der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter Unfallhilfe die Testungen zu übernehmen, wie Birkenfeld und Majer mitteilten. Die Träger der Einrichtungen stellen die Schnelltests und die Schutzkleidung.

    27 der 46 Frankfurter Seniorenheime hatten nach einer Abfrage des Sozialdezernats zurückgemeldet, dass sie Unterstützung benötigen. Sie sollen pro Heim drei zusätzliche Mitarbeitende bekommen. Insgesamt würden voraussichtlich 5.000 bis 6.000 Tests pro Woche in den Heimen durchgeführt, hieß es. "Mit den Testungen können wir die Zeit überbrücken, bis das Personal und die Bewohner in ausreichendem Maß geimpft sind", sagte Gesundheitsdezernent Majer.

  • Helfer bei Kommunalwahlen bekommen Schutzmasken

    Für die Kommunalwahlen in Hessen am 14. März bekommen die rund 55.000 Wahlhelfer vom Land Schutzmasken gegen das Coronavirus. Alle Helfer in den Städten und Gemeinden erhielten jeweils zwei FFP2-Masken und zwei OP-Masken, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU). In Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden würden die 220.000 Masken Mitte Februar über die Landkreise an alle 422 Städte und Gemeinden geliefert.

    Nach den Aussagen Beuths ist auch ein Gang in die Wahllokale sicher, wenn die Maskenpflicht beachtet wird. Die Kommunen träfen zudem Vorbereitungen zum Infektionsschutz. Hierzu gehörten großzügige Wahlräume, markierte Laufwege, gründliches Reinigen oder auch regelmäßiges Lüften. Die Wähler müssten aber alle Abstands- und Hygieneregeln beachten. "Jeder muss mit einer Maske und sollte mit einem eigenen Schreibstift zu Wahl gehen und damit einen Beitrag leisten, um sich und seine Mitmenschen vor einer Ansteckung zu schützen." Bei den Kommunalwahlen sind rund 4,7 Millionen Menschen aufgerufen, ihre Kreuzchen zu machen.

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    Beuth: Paare sollen gemeinsame Impftermine bekommen

    Paare sollen möglichst bald gemeinsame Impftermine vereinbaren können. Das versprach Innenminister Peter Beuth (CDU) bei einer Pressekonferenz. Er könne aber nicht versprechen, dass das am kommenden Mittwoch bereits möglich sei. Derzeit werde nach einer technischen Lösung gesucht. Bislang gibt es keine Möglichkeit für Paare, automatisch Termine zur selben Uhrzeit oder am selben Tag zu bekommen.

  • Klose: Impfstoffe haben unser Vertrauen verdient

    Nach Angaben von Sozialminister Kai Klose (Grüne) sind die bisher zugelassenen Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna gut verträglich. "Die Impfstoffe haben unser Vertrauen verdient", sagte Klose. Berichte aus den USA gäben außerdem Hoffnung, dass beide Impfstoffe auch gegen die in Hessen nachgewiesenen Virus-Varianten aus Großbritannien und Südafrika wirkten. Zur Variante aus Brasilien sagte Klose nichts.

  • Klose verteidigt Impfstrategie

    Für Sozialminister Kai Klose (Grüne) hat sich die hessische Impfstrategie bewährt. Zuerst hatte das Land mobile Teams in den Alten- und Pflegeheimen eingesetzt und anschließend sechs regionale Impfzentren in Betrieb genommen. Anders als in vielen anderen Bundesländern sollen die restlichen Impfzentren erst am 9. Februar öffnen. Klose sagte, der "Schlüssel für die Akzeptanz der Impfungen" liege nicht zuletzt in einer umsichtigen Organisation der Impftermine. Bei den Mitarbeitern der Pflegeeinrichtungen warb Klose erneut dafür, sich impfen zu lassen.

  • Top-Thema

    1.276 Neuinfektionen, 99 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist innerhalb eines Tages um 1.276 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut am Donnerstag mit Stand 0 Uhr. Im selben Zeitraum meldeten die Gesundheitsämter 99 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 4.676. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 168.871 Corona-Fälle registriert.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Fulda ist mit 215,6 weiter am höchsten, im Werra-Meißner-Kreis liegt sie bei 204,7. In ganz Hessen beträgt sie 100, in Deutschland 98 - erstmals seit drei Monaten wieder unter 100.

    Wegen einer Datenbank-Störung beim Robert-Koch-Instituts gab es Probleme beim Übermitteln der aktuellen Corona-Zahlen. Deshalb melden wir sie heute etwas später als gewohnt.

  • Impfungen in Alten- und Pflegeheimen noch bis Ende Februar

    Nach Angaben von Innenminister Peter Beuth (CDU) wird das Land bis voraussichtlich Mitte oder Ende Februar jedem Heimbewohner ein Impfangebot machen können. Er sei zuversichtlich, diese Vorgabe des Bundes einhalten zu können, sagte Beuth bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden. Helfen werde dabei auch der Moderna-Impfstoff, der ab dem Wochenende in Hessen zusätzlich zu dem bereits verwendeten Impfstoff von Biontech und Pfizer eingesetzt werde. 4.800 Impfdosen habe Moderna bereits geliefert, eine weitere Lieferung von etwa 7.200 Einheiten werde noch in diese Woche erwartet.

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    Impfzentren öffnen am 9. Februar, Termine ab Mittwoch

    Die 28 regionalen Impfzentren öffnen am 9. Februar. Die Terminvergabe geht nach Angaben von Innenminister Peter Beuth (CDU) am Mittwoch weiter. Alle Menschen der Priorisierungsgruppe 1, die sich impfen lassen möchten und bisher noch keinen Termin erhalten haben, seien bis spätestens April oder Mai an der Reihe. Insgesamt zählen 550.000 Menschen zu dieser Gruppe. Pro Woche stünden 60.000 Impfdosen des Herstellers Biontech/Pfizer zur Verfügung, so Beuth. Die Hälfte davon wird für die Zweitimpfung zurückgelegt. Bis die gesamte Gruppe geimpft sei, werde es zehn Wochen dauern.

    Bei der Vergabe der Termine bat Beuth erneut um Geduld. Zwar seien die Kapazitäten der Telefonhotline erhöht worden. "Es müssen aber nicht alle ganz am Anfang dort anrufen, alle werden einen Termin bekommen", sagte Beuth. Die Terminvergabe bleibe ab Mittwoch dauerhaft für Senioren ab 80 Jahren und andere Berechtigte der ersten Gruppe geöffnet. Jeder aus dieser Gruppe, der sich impfen lassen möchte, könne ab dann seine zwei Termine vereinbaren, erklärten Innenminister Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne).

  • Beuth: "Weit unter unseren Möglichkeiten"

    Laut Innenminister Peter Beuth (CDU) ist der knappe Impfstoff weiter der limitierende Faktor bei den Impfungen der Corona-Risikogruppen. "Wir liegen deshalb weit unter unseren Möglichkeiten", sagte Beuth bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden. In 60 Prozent der Alten- und Pflegeheime sei bisher geimpft worden. 115.000 Hessinnen und Hessen haben laut Beuth bisher eine Erstimpfung erhalten, 35.500 von ihnen auch die zweite Impfung.

    Dass in anderen Bundesländern bereits mehr Impfungen verabreicht worden seien, hänge mit der Impfstrategie zusammen. Hessen halte sich an die Vorgabe des Bundes, den Impfstoff für die Zweitimpfung zurückzulegen. Deshalb schneide das Land im "Länderranking" derzeit schlechter ab. Die Impftermine würden 99 Prozent der Menschen einhalten.

  • Anti-Corona-Demo: Polizei ermittelt wegen Antisemitismus

    Nach einer Kundgebung von Gegnern der Corona-Maßnahmen hat die Frankfurter Polizei Ermittlungen wegen antisemitischer Äußerungen aufgenommen. Laut einer Mitteilung vom Donnerstag versammelten sich am Dienstag rund 50 Personen in Höhe des Bornheimer Uhrtürmchens und protestierten gegen den Umgang mit der Pandemie und die anstehenden Impfungen.

    Die Demonstrations-Teilnehmer sollen die Regelungen und Maßnahmen dabei als "Judenshow" bezeichnet haben. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden.

    Polizist von hinten, auf der Jacke steht in großen Lettern "Polizei". Daneben ein Polizei-Auto mit Blaulicht. Sujetbild.
  • Covid-Patient verlässt Klinik und geht einkaufen

    Ein Covid-19-Patient ist trotz seiner Krankheit mit dem öffentlichen Nahverkehr von Wiesbaden nach Mainz gefahren und hat in einem Supermarkt eingekauft. Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, habe sich der 21-Jährige am späten Dienstagabend am Mainzer Hauptbahnhof an Sicherheitskräfte gewandt: Er habe Corona und brauche medizinische Hilfe. Ein Rettungswagen brachte den Mann in die Mainzer Uniklinik.

    Nach Polizeiangaben war der Patient wegen seiner Corona-Erkrankung in einem Wiesbadener Krankenhaus stationär behandelt worden. Er habe die Klinik verbotenerweise verlassen.

    Die Bundespolizei sperrte den Supermarkt im Mainzer Hauptbahnhof, in dem der Covid-Patient eingekauft hatte, zunächst ab. Später schlossen die Mitarbeiter den Markt. Gegen den Patienten laufen jetzt ein Straf- und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.

  • Tischtennis-Verband: Impfungen für Olympia-Sportler vertretbar

    Der Präsident des Tischtennis-Weltverbandes Thomas Weikert hält es für vertretbar, Teilnehmer der Olympischen Spiele in Tokio bei den Corona-Impfungen zu bevorzugen. "Wir reden von 10.000 Athleten und einer Vielzahl von Betreuern, die auf jede Menge Länder verteilt sind", sagte Weikert der Nachrichtenagentur dpa. "Ein Problem daraus zu konstruieren, halte ich für überzogen."

    Die Olympischen Spiele im Juli und August seien ein Leuchtturmprojekt mit großer Bedeutung, "auch für die Weltbevölkerung, die Medien oder für Arbeitsplätze", sagte Weikert, der in Limburg lebt. "Deshalb müssen wir das irgendwie hinkriegen."

    Da das Problem im Moment eher die Verteilung als die Existenz von Impfstoffen sei, glaube Weikert, "dass man das rechtfertigen kann - gegenüber den gerechtfertigten Argumenten kranker, älterer Mitmenschen oder dem Pflegepersonal".

    Die neue Saison der Tischtennis-Bundesliga könnte im September starten.
  • Top-Thema

    Rund 700 Corona-Fälle in Erstaufnahmen

    In den hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge haben sich seit Beginn der Pandemie 695 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Zuletzt seien 24 Menschen positiv getestet worden, teilte das Sozialministerium in Wiesbaden mit (Stand 21. Januar). Insgesamt leben in den Einrichtungen im Moment rund 3.800 Asylsuchende.

    Mitarbeiter von Erstaufnahmen waren in den vergangenen Monaten von Infektionen kaum betroffen gewesen, teilte das Ministerium als Antwort auf eine Anfrage der AfD im Landtag mit. Demnach hatten sich mit Stand 10. Dezember acht Mitarbeiter infiziert. Betroffen von Corona-Fällen waren bisher die Erstaufnahme-Standorte in Gießen, Büdingen (Wetterau), Neustadt (Marburg-Biedenkopf), Bad Arolsen (Waldeck-Frankenberg) und Kassel-Niederzwehren.

  • Top-Thema

    Übertragungsfehler bei Corona-Zahlen des RKI

    Normalerweise würden Sie jetzt an dieser Stelle die aktuellen Corona-Infektionszahlen des Robert-Koch-Instituts finden. Wegen eines Übertragungsfehlers liegen uns im Moment noch keine verlässlichen Daten für die vergangenen 24 Stunden vor. Sobald die RKI-Zahlen verfügbar sind, finden Sie sie wie gewohnt hier.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir hier über die Corona-Krise in Hessen berichten, blicken die Kollegen von tagesschau.de auf die Entwicklung der Pandemie in Deutschland und der Welt. Heute unter anderem mit Beiträgen zu:

    • Keine Einigung im Impfstoff-Streit: Das Krisengespräch zwischen der EU und dem britisch-schwedischen Impfstoffhersteller Astra Zeneca am Mittwochabend brachte keine Lösung. Große Mengen Impfstoff für Deutschland und andere EU-Länder werden somit wohl Wochen oder Monate später kommen.
    • Viele kranke Erzieher: Die Beschäftigten in Kindergärten und Vorschulen sind im vergangenen Jahr über lange Zeit die am stärksten vom Coronavirus betroffene Berufsgruppe gewesen. In einer Auswertung vom Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) der Monate März bis November vergangenen Jahres lagen sie bei der Krankheitshäufigkeit vor Pflegekräften in Altenheimen und vor Krankenhauspersonal.
    • Norwegen schließt Grenzen: Ministerpräsidentin Erna Solberg kündigte am Mittwoch die Schließung der Grenzen für alle Besucher an. "Praktisch bedeutet das, dass die Grenze für jeden, der nicht in Norwegen lebt, geschlossen wird", sagte Solberg. Dabei handele es sich um die strengsten Einreisebeschränkungen seit März des vergangenen Jahres.
  • Main-Taunus-Kreis kauft Luftfilter und CO2-Ampeln

    Der Main-Taunus-Kreis stattet Schulen mit Luftfiltern und CO2-Ampeln aus, die den Kohlendioxidgehalt in einem Raum anzeigen. Man wolle für das schrittweise Wiederanlaufen des Unterrichts für alle Schüler ab Mitte Februar ausgestattet sein, sagte Landrat Michael Cyriax (CDU) am Mittwoch.

    Man habe zunächst 100 Luftfilter bestellt, von denen 75 bereits aufgebaut seien, berichtete Cyriax. Weitere Geräte wolle man anschaffen. Dazu kämen zu den bereits im vergangenen Jahr verteilten 250 CO2-Ampeln rund 800 weitere jetzt und noch einmal 200 zusätzliche später. "Wir helfen den Schulen dabei, für frische Luft in den Räumen zu sorgen", sagte Cyriax: "Ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen die Ansteckung." Als wichtigstes Mittel gegen eine Verbreitung von Coronaviren im Klassenzimmer hält der Main-Taunus-Landrat jedoch das regelmäßige Lüften der Räume.