In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    Studie: Distanzunterricht so effektiv wie die Sommerferien

    Eine Studie stellt dem Distanzunterricht während der Corona-Krise ein schlechtes Zeugnis aus. Forscher der Frankfurter Goethe-Universität haben sich dafür Daten aus aller Welt angesehen - das Ergebnis ist ernüchternd: "Die durchschnittliche Kompetenzentwicklung während der Schulschließungen im Frühjahr 2020 ist als Stagnation mit Tendenz zu Kompetenzeinbußen zu bezeichnen und liegt damit im Bereich der Effekte von Sommerferien", erklärte Prof. Andreas Frey, der an der Goethe-Universität Pädagogische Psychologie lehrt, einer der Autoren der Studie.

    Forscherinnen und Forscher haben in einem systematischen Review mit wissenschaftlichen Datenbanken weltweit jene Studien identifiziert, die über die Auswirkungen der coronabedingten Schulschließungen auf die Leistungen und Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern berichteten.

    Besonders stark seien Kompetenzeinbußen bei Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Elternhäusern. "Hiermit sind die bisherigen Vermutungen durch empirische Evidenz belegt: Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich während der ersten coronabedingten Schulschließungen noch weiter geöffnet", schlussfolgerte Frey. Allerdings gebe es auch erste Anhaltspunkte dafür, dass die Effekte der späteren Schulschließungen ab Winter nicht zwangsläufig ebenso drastisch ausfallen müssen: Inzwischen habe sich die Online-Lehre vielerorts verbessert.

    Ein Schüler sitzt in seinem Zimmer am Schreibtisch und erledigt Aufgaben im Rahmen des Homeschooling. (dpa)
  • Klinik-Chef kritisiert Anreizsysteme

    Der Chef von Hessens größtem Krankenhaus sieht Anreizsysteme in der Gesundheitspolitik kritisch. "Jedes System, das Anreize bietet, führt auch dazu, dass aus Anreizen Fehlanreize werden können", sagte Prof. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikum Frankfurt und Leiter des Planstabs stationäre Versorgung am hessischen Gesundheitsministerium. Hintergrund sind Vorwürfe, dass Kliniken in der Corona-Krise zu viel Ausgleichszahlungen erhalten haben. Sie bekamen Geld für verschobene Eingriffe, um freie Kapazitäten für Covid-19-Patienten zu schaffen. Der Bundesrechnungshof sprach von einer "massiven Überkompensation aus Steuermitteln".

    Ein weiterer Vorwurf lautet, Kliniken hätten falsche Angaben bei der Zahl der Intensivbetten gemacht. Da ein nicht genutztes Intensivbett mehr Geld koste als ein nicht genutztes Bett auf einer Normalstation, und Vorhaltung nicht finanziert wird, "könnte der Gedanke nahe liegen, eine vorhandene Kapazität zu nutzen". In Hessen seien von Anfang an nur Intensivbetten für die Planung berücksichtigt worden, wenn sie auch betriebsbereit waren - also etwa ausreichend Personal vorhanden war. "Deswegen hatten wir in Hessen immer eine sehr realistische Zahl von Intensivbetten. Zumindest in Hessen kann ich mir deshalb nicht vorstellen, dass hier von den Kliniken bewusst falsche Angaben gemacht worden sind", sagte Graf.

    Ein Intensivbett mit Beatmungseinheit steht auf der Corona-Station im Städtischen Klinikum Dresden für schwer erkrankte Covid-19-Patienten bereit. (dpa)
  • Inzidenz erstmals wieder einstellig

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist in den vergangenen 24 Stunden um 34 angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 7.470. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 290.208 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz fiel weiter: von 10 am Sonntag auf nun 9,9 - und ist damit zum ersten Mal seit Monaten einstellig. Die höchste Zahl weist der Kreis Groß-Gerau mit 31,6 auf. Die niedrigste Inzidenz hat der Vogelsbergkreis mit 0, gefolgt vom Schwalm-Eder-Kreis mit 1,7. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Sonntag:

    • In Deutschland wurden bislang 22,3 Millionen digitale Impfpässe ausgestellt. Das teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei Twitter mit. Bis Ende Juni soll das digitale Impfzertifikat allen, die es wollen, über Arztpraxen, Impfzentren und Apotheken zur Verfügung stehen.
    • Die Schweiz will in der kommenden Woche eine Corona-Schutzimpfung für 12- bis 15-Jährige erlauben. Junge Menschen, die sich impfen lassen wollen, sollten die Möglichkeit dazu bekommen, sagte Impfkommissionschef Christoph Berger der "Neuen Zürcher Zeitung".
    • Nach der Maskenpflicht im Freien hat Frankreich nun auch die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben. Die seit Oktober geltende Maßnahme lief heute aus und endete damit zehn Tage früher als ursprünglich geplant. 
  • Propst: Corona-Zeit als "innovativer Kick"

    Der evangelische Marburger-Propst, Helmut Wöllenstein, sieht die Corona-Zeit als "innovativen Kick" für die Kirche. Kirche lebe zwar von Präsenz und menschlicher Nähe, doch bringe die Digitalisierung auch positive Dinge mit sich, "hinter die wir hoffentlich nicht wieder zurückfallen." Bibelgesprächskreise mit früher vielleicht fünf oder sechs Leuten aus einer Stadt hätten in ihrer digitalen Version nun mitunter Teilnehmer aus aller Welt. "Erspart wird uns hoffentlich auch künftig manche Fahrerei", sagte der Propst, der Anfang September in den Ruhestand geht.

  • Top-Thema

    Koalition will Einreisebeschränkungen verlängern

    Die Koalition will bundesweite Einreisebeschränkungen auch nach dem Ende der nationalen Epidemie aufrechterhalten. "Wir wollen nächste Woche beschließen, dass Einreisebedingungen, die von Gesundheitsminister Jens Spahn per Verordnung festgelegt wurden, weitergelten können, auch wenn die epidemische Lage von nationaler Tragweite nicht mehr besteht", sagte der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Johannes Fechner, der "Welt am Sonntag".

    Betroffen sein könnten Beförderungsverbote aus Virusvariantengebieten und Test- und Quarantäneverpflichtungen bei der Einreise. Union und SPD im Bundestag planen dazu noch vor der Sommerpause eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Laut der sollen die Einreisebeschränkungen bis zu zwölf Monate weitergelten können, auch wenn die erst kürzlich verlängerte "epidemische Lage von nationaler Tragweite" Ende September ausläuft, wie die Zeitung unter Berufung auf Koalitionskreise schreibt.

    Schild mit der Aufschrift "Einreise nur mit negativem Corona-Test" an einer Autobahn (dpa)
  • Meldeportal sammelt Patienten-Erfahrungen

    Eine Lernplattform für das Gesundheitswesen steht nun auch Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen offen. Auf dem Portal können sie von ihren Erfahrungen während der Corona-Pandemie berichten, damit eventuelle Fehler in Kliniken abgestellt werden und andere Häuser davon lernen können. Bislang stand die Plattform "Cirs" nur medizinischem Personal zur Verfügung.

    "Die Wahrnehmungen von Patientinnen und Patienten sind unverzichtbare Informationen für alle beteiligten Berufsgruppen", sagte Kyra Schneider, Patientensicherheitsbeauftragte am Universitätsklinikum Frankfurt. Die Rückmeldung der Patienten ermögliche es dem medizinischen Personal, Risiken oder Kommunikationsdefizite zu erkennen. "So können Fehlerquellen effektiv beseitigt und die Patientinnen und Patienten noch sicherer versorgt werden."

  • Top-Thema

    Vogelsbergkreis meldet Inzidenz von 0

    Seit Langem gibt es in Hessen wieder einen Kreis mit einer Inzidenz von 0: Der Vogelsbergkreis wies am Sonntag keine Neuinfektion pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in den zurückliegenden sieben Tagen auf. Das geht aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Letztmals schaffte das der Kreis vor rund zehn Monaten, am 17. August vergangenen Jahres. Landesweit datiert die letzte Nuller-Inzidenz vom 23. September 2020 im Werra-Meißner-Kreis.

  • Top-Thema

    67 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt weiter

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist in den vergangenen 24 Stunden um 67 angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 7.468. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 290.174 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz fiel weiter: von 10,7 am Samstag auf nun 10. Die höchste Zahl weist der Kreis Groß-Gerau mit 31,2 auf. Die niedrigste Inzidenz hat der Vogelsbergkreis mit 0, gefolgt vom Schwalm-Eder-Kreis mit 1,1. 19 Kreise verzeichnen inzwischen eine Inzidenz von unter zehn. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Samstag:


    • Debatte um Sonntagsöffnungen: Der Einzelhandel hat wegen Corona stark gelitten. Nach dem Handelsverband HDE sprach sich nun auch der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, für gelockerte Öffnungszeiten aus. Das solle dem stationären Handel helfen. Die Gewerkschaft Verdi kritisiert die Pläne.
    • Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat London als Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft kritisiert. In England ist die sehr ansteckende Delta-Variante dominant. Auch Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hatte deutschen Fußballfans bereits von Reisen nach London abgeraten.
    • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle ist wieder im einstelligen Bereich. Laut Robert Koch-Institut lag sie am Samstag bei 9,3. So niedrig war die Inzidenz in Deutschland zuletzt im September vergangenen Jahres.
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    Polizei zieht positive Bilanz in Kassel

    Die Polizei in Kassel hat sich am Abend zufrieden mit dem Einsatz zur verbotenen Querdenker-Demo gezeigt. Es sei zu keinen verbotenen Versammlungen in Kassel gekommen. Insgesamt stellte die Polizei im Stadtgebiet nur vereinzelt Personen und Kleingruppen fest, die erkennbar dem Corona-kritischen Bereich zugerechnet werden konnten. Die beiden Gegendemonstrationen, auf dem Opernplatz mit etwa 15 Teilnehmern und am Altmarkt mit rund 65 Teilnehmern, verliefen friedlich und auflagenkonform.

    Am Vormittag habe es zwei Festnahmen gegeben. Ein Mann zeigte demnach bei einer Kontrolle im Auto den Beamtinnen und Beamten den Hitlergruß. Er muss sich nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Ein anderer Mann wurde bei einer Kontrolle festgenommen, da gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Außerdem wurde eine Lautsprecheranlage sichergestellt.

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    zum Video Nur vereinzelt Querdenker in Kassel

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  • Top-Thema

    Nur wenige Demonstranten in Kassel

    Die Gegendemonstrationen zu einer geplanten Veranstaltung von Gegnern der Corona-Politik in Kassel sind am Samstag ruhig angelaufen. Auf dem Opernplatz und auf der Altmarktkreuzung versammelten sich am Nachmittag insgesamt etwa 80 Personen, wie die Polizei mitteilte. Auch größere Versammlungen von Gegnern der Corona-Politik seien bislang ausgeblieben. Nur vereinzelt seien Anhängerinnen und Anhänger der "Querdenker"-Bewegung in der Stadt gesichtet worden.

    Die Polizei ist vorsorglich mit einem Großaufgebot vor Ort, auch Wasserwerfer standen bereit. Die genaue Zahl der Kräfte wollte eine Sprecherin nicht nennen, sie liege aber im "niedrigen vierstelligen Bereich". Aus neun Bundesländern sind sie angereist, um die hessischen Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen.

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    55 Fälle von Delta-Variante in Frankfurt nachgewiesen

    Seit Mitte April sind in Frankfurt 55 Fälle der Delta-Virusvariante in der Corona-Pandemie nachgewiesen worden. 32 Betroffene seien mittlerweile genesen, teilte die Stadt am Samstag mit. "Wie nicht anders zu erwarten, breitet sich auch in Frankfurt am Main die sogenannte Delta-Variante von Sars-CoV-2 aus."

    Da in den vergangenen Wochen deutschlandweit und auch in Frankfurt mehr Proben spezifisch auf die Delta-Variante hin untersucht wurden, sei ein Teil des Anstiegs auf die vermehrten Untersuchungen zurückzuführen, teilte die Stadt mit. Nach einer Analyse des Robert Koch-Instituts für die erste Juniwoche hatte sich der Anteil der Delta-Variante in Deutschland innerhalb von nur einer Woche auf sechs Prozent fast verdoppelt.

    "Die Maskenpflicht in Schulen sollte angesichts der erhöhten Übertragbarkeit der Delta-Variante nur mit Zurückhaltung und nicht allgemein gelockert werden", teilte der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, Peter Tinnemann, mit. Vorliegende Fälle zeigten, dass Masken, die konsequent im Unterricht getragen würden, eine deutliche Schutzwirkung hätten. Auch an einer Grundschule im Stadtteil Fechenheim waren mehrere Delta-Infektionen nachgewiesen worden.

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    Hälfte der Hessen mindestens einmal geimpft

    3.149.533 Hessinnen und Hessen sind inzwischen (Stand Freitag) mindestens einmal geimpft worden. Das entspricht 50,09 Prozent der Menschen. Durchgeimpft sind 1.775.354 (28,23 Prozent).

  • Top-Thema

    Schlangestehen für Impfaktion in Steinau

    Die ersten kamen schon in der Nacht: Hunderte Menschen haben sich am Samstagmorgen in Steinau an der Straße (Main-Kinzig) in die Schlange vor einer Arztpraxis eingereiht, um sich mit Johnson & Johnson impfen zu lassen. Die Hausarztpraxis von Diana Razavi hatte bereits zum zweiten Mal zu einer Sonderimpfaktion gegen das Coronavirus eingeladen. Verimpft werden sollten ab 7 Uhr erneut 1.000 Dosen des Vakzins Johnson & Johnson, von dem schon eine Impfung den vollen Schutz bietet. "Die Menschen sind alle sehr dankbar", berichtete Ärztin Razavi dem Nachrichtenportal Osthessen-News. Das Ziel des Praxisteams sei es, "den Kühlschrank leerzuimpfen". Zu Zwischenfällen kam es bis zum Mittag nicht, die Aktion verlief friedlich.

    Warteschlange bei Impfaktion
  • Lufthansa-Chef in Sachen Geschäftsreisen optimistischer

    Lufthansa-Chef Carsten Spohr rechnet langfristig mit einem weniger drastischen Einbruch bei Geschäftsreisen nach der Pandemie als bisher angenommen. "Ich war bisher von einem Rückgang von 10 bis 20 Prozent ausgegangen. Inzwischen glaube ich, dass das Minus eher 10 als 20 Prozent erreichen wird", sagte Spohr der Süddeutschen Zeitung (Samstag).

    Der Konzern rechne damit, dass die Geschäftsreisenden vom dritten Quartal an sehr deutlich zurückkommen würden, sagte Spohr. Je länger die Krise dauere, desto geringer werde der Anteil der Reisen, die vollständig durch Videokonferenzen ersetzt würden. "Die Leute haben genug von Begegnungen per Videokonferenz. Sie wollen und müssen sich wieder persönlich sehen", bekräftigte Spohr. Ihm zufolge werden einige Gäste wegen des Platz- und Komfortangebots auch privat die teureren Klassen Business und Premium Economy nutzen.

  • Hessen fördert Familienzentren mit mehr als vier Millionen Euro

    Die hessische Landesregierung fördert insgesamt 188 Familienzentren mit jeweils bis zu 18.000 Euro im Jahr. Mit dem Programm "Familienzentren in Hessen" werden Einrichtungen etwa bei der Erweiterung digitaler Angebote für Eltern und Kinder unterstützt. Das teilte das Sozialministerium auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsfraktion mit. Gefördert werden unter anderem Mütterzentren, Stadtteilzentren, einige Kirchengemeinden, ein Sportverein sowie 21 hessische Familienbildungsstätten.

    Seit dem Beginn der Corona-Krise sei auch ein pandemiebedingter Mehrbedarf von bis zu 5.000 Euro pro Einrichtung ausgezahlt worden, teilte das Ministerium mit. Somit ergibt sich eine Fördersumme von bis zu 4,324 Millionen Euro im Jahr. "Es zeigt sich bereits jetzt, und besonders vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, dass Angebote in neuen und modernen Formaten angeboten werden müssen, um weiterhin alle Familien zu erreichen."

  • Top-Thema

    Kassel wappnet sich für "Querdenker" und Gegendemonstranten

    Die Stadt Kassel und die Polizei bereiten sich auf Versammlungen von "Querdenkern" und Gegendemonstranten am heutigen Samstag vor. Die Stadt hatte die geplanten Veranstaltungen verboten. Die Gerichte bestätigten das Verbot der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen, kippten jedoch das Verbot der Gegendemonstrationen. Unabhängig von dieser Entscheidung hat sich die Polizei auf einen größeren Einsatz eingestellt. Aufgrund einer schwer zu prognostizierenden, dynamischen Teilnehmerzahl bei Versammlungen, die den Corona-Maßnahmen kritisch gegenüberstehen, sei mit einer starken Polizeipräsenz zu rechnen. Ein großer Polizeieinsatz und Verkehrsbehinderungen im Kasseler Stadtgebiet seien daher zu erwarten.

    Auch die Stadt Kassel hält an ihrer Anordnung einer Maskenpflicht im Freien für Teile des Stadtgebiets fest, wie ein Sprecher bestätigte. Es gehe um den Schutz der Bürger vor Ansteckungen in Menschenmengen. Die von diesem Samstag, 6 Uhr, bis Sonntag, 12 Uhr, in einem Teil von Kassel angeordnete Maskenpflicht werde verstärkt kontrolliert.

    Ende März waren bei "Querdenker"-Versammlungen in Kassel statt der erlaubten 6.000 Teilnehmer rund 20.000 Menschen durch die Stadt gezogen. Viele von ihnen hatten sich nicht an die Auflagen gehalten, teilweise war es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen.

  • Spargelbauern: "Schwierige Saison"

    Die hessischen Spargelbauern ziehen kurz vor dem Ende der Saison eine durchwachsene Bilanz. "Es war eine schwierige Saison", sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Spargel Südhessen, Rolf Meinhardt, der Nachrichtenagentur dpa in einer ersten Bilanz. Schuld daran waren neben dem Wetter auch Probleme durch die Corona-Pandemie. Sie habe sich auch in desem Jahr wieder bei den Erntehelfern negativ bemerkbar gemacht.

    "Es gab sehr hohe Kosten wegen Hygienemaßnahmen und für die Bereitstellung des Wohnraums", sagte Meinhardt. Einige Bauern hätten Fälle von Corona-Infektionen unter ihren Arbeitern gehabt und hätten teils große Teile der Belegschaft in Quarantäne schicken müssen. Einige Mitarbeiter seien auch wieder gegangen, weil sie die Corona-Maßnahmen als zu streng empfunden hätten. Das sei ein menschliches und emotionales Problem gewesen.

    Spargelernte
  • Top-Thema

    176 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt leicht

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist in den vergangenen 24 Stunden um 176 angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 7.464. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 290.107 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz fiel weiter: von 11,4 am Freitag auf nun 10,7. Die höchste Zahl weist der Kreis Groß-Gerau mit 30,5 auf. Die niedrigste Inzidenz hat der Schwalm-Eder-Kreis mit 1,7. 16 Kreise verzeichnen inzwischen eine Inzidenz von unter zehn. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Ausgetanzt - Droht ein Club- und Diskothekensterben?

    Verwaiste Tanzflächen, stumme Bassboxen - seit über einem Jahr ist es still in Hessens Clubs und Diskotheken. Mit sinkender Inzidenz öffnen zwar wieder Lokale und Bars, aber die Clubs bleiben zu. Ein Betreiber aus Kassel erzählt, warum.

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    Delta-Variante in Frankfurter Grundschule

    An einer Grundschule in Frankfurt-Fechenheim ist es zu einem Ausbruch der neuen Delta-Variante gekommen. Nach Angaben des Gesundheitsamtes wurden bislang insgesamt 22 Schüler und Schülerinnen sowie Mitarbeitende der Schule positiv auf das Coronavirus getestet. In mindestens sieben Fällen handelt es sich um die Delta-Variante, die als besonders ansteckend gilt. Bei den anderen Fällen ist die Variante noch nicht bestimmt.

    Wie der neue Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes Peter Tinnemann dem hr sagte, sind die Infektionen zuerst bei den zwei Mal wöchentlichen Schnelltests bei Schülern und Schülerinnen aufgefallen. Nachträglich habe sich herausgestellt, dass es sich um die Delta-Variante handele. Außerdem habe das Amt PCR-Tests bei 156 Schülern und Schülerinnen sowie an der Schule vorgenommen. Bisher sind dem Amt keine schweren Krankheitsverläufe in der Schule bekannt geworden. In einer Klasse wurde der Präsenzunterricht vorerst ausgesetzt.

  • Staatstheater Wiesbaden erhöht Platzkapazität

    Das Hessische Staatstheater Wiesbaden wird ab Dienstag (29. Juni) mehr Besucherinnen und Besucher in seinen Sälen empfangen können. Das Gesundheitsamt Wiesbaden hat ein Hygienekonzept des Hauses mit einem modifizierten Saalplan genehmigt, teilte das Theater am Freitag mit. Das geänderte Konzept sieht die Platzausnutzung im Großen Haus mit maximal 500 Personen und im Kleinen Haus mit 143 Personen vor. Im Foyer werden 86 Personen und im Studio 45 Personen Platz finden. In der Wartburg werden 65 Personen sitzen können. Der Vorverkauf für alle Vorstellungen ab dem 29. Juni bis zum Ende der Spielzeit beginnt am Dienstag (22. Juni) - es werden weiterhin feste Plätze verkauft.

    Staatstheater Wiesbaden
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    1.300 Sonder-Impfungen im Kreis Gießen

    Ab Samstagabend können sich Impfwillige im Kreis Gießen für zusätzliche Impfungen mit dem Impfstoff Astrazeneca einen Termin sichern. Nach einer Sonderlieferung des Landes von insgesamt 1.300 Impfdosen sollen ab kommenden Montag (21. Juni) zwei Wochen lang rund 100 weitere Impfungen pro Tag im Impfzentrum in Heuchelheim vorgenommen werden. Buchbar sind die neuen Termine ab Samstagabend (19. Juni) über das Portal Impfbrücke, teilte der Kreis am Freitag mit. Zu welcher Uhrzeit die Termine freigeschaltet werden, nannte der Kreis nicht. Auch Frankfurt und der Werra-Meißner-Kreis sowie die Kreise Bergstraße und Darmstadt-Dieburg planen Sonder-Impftermine.

  • Kinopreise für ehemalige Preisträger

    Normalerweise verleiht das Land Hessen jedes Jahr im Oktober die Hessischen Kinopreise. Pandemiebedingt gab es in 2020 und bislang auch noch in 2021 keinen normalen Spielbetrieb. Deshalb bekommen alle Preisträger aus den Jahren 2018, 2019 und 2020 in diesem Jahr den Hessischen Kinopreis. "So möchten wir unsere Unterstützung so vielen Kinos wie möglich zukommen lassen", erklärt Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Freitag.

    Die rund 150.000 Euro Preisgeld werden unter zehn nicht-gewerblichen und 13 gewerblichen Kinos aufgeteilt. Die Höhe des jeweiligen Preisgeldes orientiert sich an den Gewinnsummen der vergangenen drei Jahre. Der Hessische Film- und Kinopreis wird voraussichtlich im Oktober in Frankfurt verliehen.

    Deutsches Filmmuseum in Frankfurt