In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    Wiesbadener Carl-von-Ossietzky-Schule schließt eine Woche

    Die Wiesbadener Carl-von-Ossietzky-Schule muss in dieser Woche von Montag bis Freitag wegen vier Coronafällen schließen. Das erklärte die Schule auf ihrer Website. Die anfallenden Quarantänefälle würden zeitnah vom Gesundheitsamt informiert, sagt der Schulleiter Niko Lamprecht. Betroffen sind laut Wiesbadener Kurier 475 Schüler des Oberstufengymnasiums.

    Eltern sollten von Anfragen bei der Schule absehen, erklärt der Schulleiter. Für die Zeit der Schließung beziehungsweise der Quarantäne sollen Aufgaben an die Schüler geschickt werden.

    Insgesamt sind im Moment in Hessen fast 4.800 Schüler nicht im Präsenzunterricht, weil es an ihrer Schule Corona-Fälle gibt. Dies entspricht 0,62 Prozent, wie das Kultusministerium mitteilte.

  • Top-Thema

    "Einfachvariante" für Homeoffice vorgeschlagen

    Hessen und Bayern wollen sich im Bundesrat dafür einsetzen, dass mehr Menschen ihr Homeoffice von der Steuer absetzen können. Insbesondere Bürger ohne eigenes Arbeitszimmer sollen von der geplanten "Einfachvariante" profitieren, wie die Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) und Albert Füracker (CSU) am Sonntag mitteilten. Die Initiative sieht vor, dass Arbeitnehmer pro vollem Tag im Homeoffice einen Pauschalbetrag von fünf Euro als Werbungskosten ansetzen können - maximal 600 Euro pro Jahr.

    Der Vorschlag könne "helfen, die in der gegenwärtigen Praxis häufigen Konflikte mit dem Finanzamt bei den Arbeitszimmerkosten zu befrieden", schreiben die Minister. Es ist nicht der erste Vorstoß in diese Richtung. Unter anderem forderte im Mai der FDP-Bundestagsabgeordnete Gerald Ullrich mehr Steuervorteile für die Arbeit daheim: "Homeoffice sollen alle steuerlich geltend machen können.". Derzeit kann nur derjenige seinen Arbeitsplatz zu Hause steuerlich geltend machen, der dafür über ein eigenes Zimmer verfügt. "Dies geht jedoch an der Realität der meisten Arbeitnehmer vorbei", bemängelte Ullrich.

    Eine Frau mit Laptop auf ihrem Schoß im Wohnzimmer
  • Top-Thema

    4.718 Schüler können nicht an Präsenzunterricht teilnehmen

    Hessische Lehrerinnen und Lehrer haben bislang 32.270 freiwillige Corona-Tests gemacht. Davon fielen vier positiv aus, wie das Kultusministerium mitteilt (Stand: 18. September). Dies entspricht einer Positivrate von 0,0124 Prozent. Jede Lehrerin und jeder Lehrer darf sich bis 1. Oktober alle zwei Wochen kostenfrei auf das Coronavirus testen lassen.

    Den Zahlen zufolge können infolge behördlicher Quarantäneauflagen wegen Verdachtsfällen oder Corona-Infektionen 4.718 von insgesamt rund 760.000 Schülerinnen und Schülern nicht am Präsenzunterricht teilnehmen (Stand 18. September). Dies entspricht 0,62 Prozent. Bei den Lehrerinnen und Lehrern seien 483 von insgesamt 62.500 betroffen (0,77 Prozent).

  • Top-Thema

    70 gemeldete Neuinfektionen, ein Todesfall

    In Hessen sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden 70 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 0 Uhr, mit. Die Gesamtzahl stieg damit auf 17.586 gestiegen, wovon rund 15.700 als genesen gelten. Gemeldet wurde auch ein weiterer Todesfall. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt somit bei 544.

    Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf, die Tendenz ist jedoch leicht rückläufig. Die sogenannte Inzidenz liegt dort jetzt bei 20,8. In Frankfurt ist die Inzidenz leicht von 19,9 auf 20,7 gestiegen. Es folgen die Stadt Offenbach mit 16,3, der Hochtaunuskreis mit 16,1 und der Main-Taunus-Kreis mit 16,0.

  • Wie steht es um die Grippeimpfung?

    Im Corona-Winter könnte eine Grippe-Infektion zu zusätzlichen Risiken führen - für den Einzelnen, aber auch für das Gesundheitssystem. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) appelliert deshalb, dass sich so viele Menschen wie möglich gegen die Grippe impfen lassen. Doch gibt es dafür überhaupt genug Impfstoff?

  • Limburger Kreuzfest unter Corona-Bedingungen

    Ein Open-Air-Gottesdienst, der zugleich im Live-Stream mitzuerleben ist, luftige Bestuhlung und Chorsängerinnen, die drei Meter Abstand halten: Ein etwas anderes Kreuzfest findet an diesem Wochenende im Limburger Bischofsgarten statt. Bischof Georg Bätzing sagte, das Fest solle ein Hoffnungszeichen für alle sein, die unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Lockdowns litten. Am Sonntag gibt es nach dem Gottesdienst mit Bischof Bätzing ein Kultur- und Musikprogramm im Bischofsgarten und rund um den Limburger Dom.

  • Top-Thema

    Demo für Bordellöffnung

    Weil die Bordelle seit Monaten geschlossen bleiben müssen, blüht die illegale Straßenprostitution. Das ist nicht nur in Corona-Zeiten gefährlich. In Frankfurt haben deshalb 50 Prostituierte gegen die Schließung demonstriert.

  • Top-Thema

    Schule in Bensheim wegen Corona geschlossen

    Die Karl-Kübel-Schule in Bensheim (Bergstraße) ist aufgrund zweier Corona-Fälle vorsorglich geschlossen worden. Darauf hatten sich die Schulleitung und das zuständige Schulamt verständigt, teilte der Landkreis am Freitag mit. Die Schließung gilt vorerst bis einschließlich Montag, bereits am Freitag fiel der Unterricht aus.

    Nach Angaben des Kreises hat es an der berufsbildenden Schule zwei bestätigte Covid-19-Infektionen gegeben. Bei einer Person handele es sich um eine Lehrkraft, die andere wohne außerhalb des Kreises.

  • 7.500 Reise-Verfahren am Frankfurter Amtsgericht

    An den Amtsgerichten, in deren Zuständigkeit die zehn größten deutsche Flughäfen fallen, stapeln sich derzeit rund 45.000 Reise-Verfahren. In Frankfurt liegen aktuell mehr als 7.500 solcher Verfahren zur Bearbeitung, wie die Rheinische Post berichtet. Köln (9.500) und Düsseldorf (9.000) haben demnach sogar noch mehr zu tun. Das seien ungewöhnlich hohe Zahlen. Hintergrund ist, dass viele Fluglinien oder Reiseveranstalter die Kosten für stornierte Reisen vielfach noch immer nicht erstattet haben.

    Der Richterbund kritisiert die hohe Belastung für die Justiz. "Nach einem kurzen Rückgang während des Corona-Lockdowns steigen die Verfahrenszahlen bei den Gerichten wieder", sagte Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn. Die Masse der Fälle sei eine extreme Belastung.

    Wartende Passagiere am Frankfurter Flughafen
  • Top-Thema

    Normalisierung des Krankenhausbetriebs

    Nach den Auslastungsproblemen durch die Corona-Pandemie füllen sich die Betten in Hessens Kliniken wieder. "Während der Hochphase der Pandemie von Mitte März bis Juni waren die Krankenhäuser tatsächlich leer, weil die nicht dringlichen Behandlungen verschoben worden sind", sagte Reinhard Schaffert, Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen. Auch die Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19 hatte Patienten von Kliniken ferngehalten. Jetzt normalisiere sich die Lage.

    Die Auslastung der Krankenhäuser schätzt Schaffert auf 70 bis 80 Prozent. Das Land Hessen spricht von 85 Prozent bei den Normalpflegebetten und 81 Prozent im Intensivbereich. Die für diese Jahreszeit relativ hohe Auslastung sei aber auch auf die Corona-Beschränkungen zurückzuführen. Das bedeutet: Weil Abstände und Hygienevorschriften eingehalten werden müssen, stehen nicht alle Betten zur Verfügung.

    30.000 Normalbetten gibt es laut Ministerium aktuell, 5.000 seien frei. Hinzu kommen 2.400 Intensivbetten, von denen 1.730 belegt sind. Zuletzt lagen 251 Covid-19-Patienten in Hessen in Kliniken, davon 29 auf der Intensivstation.

  • Top-Thema

    174 Neuinfektionen, kein Todesfall

    In Hessen sind innerhalb der letzten 24 Stunden 174 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag um 0 Uhr mit. Die Gesamtzahl ist damit auf 17.516 gestiegen, wovon rund 15.600 als genesen gelten. Weitere Todesfälle gab es nicht, die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt somit weiter bei 543.

    Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf, die Tendenz ist jedoch leicht rückläufig. Die sogenannte Inzidenz liegt dort jetzt bei 21,9, am Vortag waren es noch 24,8. In Frankfurt ist die Inzidenz leicht von 16,6 auf 19,9 gestiegen. Es folgen der Main-Taunus-Kreis mit 17,7, die Stadt Offenbach mit 17,1 und Wiesbaden mit 16,2.

  • Reise-Anwalt gibt Tipps für die Herbstferien

    Verreisen ist in diesen Herbstferien nicht so einfach: Viele Länder und Regionen sind derzeit Corona-Risikogebiete. Welche Möglichkeiten es gibt und was bei Buchungen zu beachten ist, erklärt Reiserechtsanwalt Holger Hopperdietzel.

  • Top-Thema

    Berufspendler müssen nicht in Quarantäne

    Wer aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland kommt, muss normalerweise ein negatives Testergebnis vorlegen und bis dahin in Quarantäne. In Hessen gilt ab dem morgigen Samstag eine Ausnahmeregelung: Berufspendler, Geschäftsreisende und Menschen, die wegen ihrer Ausbildung oder aus medizinischen Gründen einreisen, müssen nicht mehr in Quarantäne, sofern sie kürzer als 72 Stunden bleiben. Das gab die Staatskanzlei am Freitag bekannt.

  • Top-Thema

    Fünf kostenlose Tests für Pflegekräfte

    Mitarbeiter in Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung dürfen sich ab Oktober auch ohne konkreten Verdacht alle zwei Wochen kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Wie die Staatskanzlei und die Grünen-Landtagsfraktion am Freitag mitteilten, sind maximal fünf freiwillige Tests pro Person möglich. Auf diese Weise sollen Ausbrüche in den Einrichtungen weniger wahrscheinlich werden. Organisiert werden die Tests von den Trägern der Einrichtungen. Das Land stellt für die Finanzierung acht Millionen Euro zur Verfügung.

    Eine Ärztin macht einen Coronatest
  • Corona in Deutschland und der Welt

    Die Kollegen von tagesschau.de informieren in ihrem Ticker über die überregionalen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie. Hier ein Auszug aus den Meldungen von Freitag:

    • Die EU-Kommission empfiehlt, dass Corona-Tests von der ersten Anfrage bis zum Ergebnis maximal 24 Stunden dauern sollten, um Infektionsketten schnell einzudämmen. In Deutschland warten Getestete im Schnitt 36 Stunden auf ihr Ergebnis.
    • Die Vereinten Nationen warnen, dass die Corona-Krise die Fortschritte im Kampf gegen Hunger und Armut auf der Welt zunichtezumachen drohe. Zum ersten Mal seit 1990 breite sich die Armut wieder global aus.
    • Im Kampf gegen die Corona-Krise will Finanzminister Olaf Scholz (SPD) im Bundeshaushalt 2021 rund 96 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. 
    • Der Bundestag hat angesichts der Corona-Krise eine milliardenschwere Entlastung der Kommunen beschlossen.
  • 15 bestätigte Coronafälle an Gießener Schule

    Die Zahl der bestätigten Coronafälle an der Liebigschule Gießen hat sich auf 15 erhöht. Wie der Landkreis am Freitag mitteilte, sei ein weiterer Fall aus einer sechsten Klasse hinzugekommen. Die Ansteckung sei nach derzeitigen Erkenntnissen jedoch nicht an der Schule, sondern im familiären Umfeld erfolgt.

    Der gesamte Jahrgang 9 der Liebigschule befindet sich demnach nun im Distanzunterricht, die Schülerinnen und Schüler werden über die digitale Lernplattform unterrichtet. Zwei neunte Klassen befinden sich in Quarantäne, ebenso Kurse, in denen es mehr als zwei positive Fälle gab.

    Für die Ostschule Gießen meldete der Kreis drei bestätigte Coronafälle. Quarantäne für ganze Klassen wurde hier nicht angeordnet, weil wegen einer bereits geltenden Maskenpflicht das Ansteckungsrisiko als gering eingeschätzt wurde. Landkreisweit gibt es derzeit 51 aktive Fälle, 25 davon in der Stadt Gießen.

  • Top-Thema

    Rund 1.000 Menschen in Main-Kinzig in Quarantäne

    Aktuell befinden sich im Main-Kinzig-Kreis über 1.000 Menschen in häuslicher Isolierung. Nach Angaben des Kreises stehen rund 400 der Quarantäne-Fälle in Zusammenhang mit einem Fußballverein in Gelnhausen, in dessen Umfeld 14 Menschen positiv getestet worden waren, sechs davon waren Fußballer. Auch weitere Fußballteams und Schulklassen, zu denen die Fußballspieler Kontakt hatten, wurden nach Angaben des Kreises vorsorglich unter Quarantäne gestellt.

    Die rund 600 weiteren Fälle vorsorglicher häuslicher Isolation stünden nicht in Zusammenhang mit dem Fußballverein, sagte ein Sprecher des Landkreises. In einem Fall seien wegen einer positiv getesteten Lehrkraft rund 250 Schüler und Lehrer unter Quarantäne gestellt worden. Es gebe im Kreis aktuell jedoch keine nachgewiesenen Fälle von Covid-19, die durch Ansteckungen an Schulen während der Unterrichtszeit entstanden seien. Bei den restlichen Fällen handele es sich um Ansteckungen in kleineren Kreisen ohne größeres Ausbruchgeschehen.

    Am Freitag meldete der Kreis drei neue Corona-Virus-Fälle. Keiner der Fälle stehe in Zusammenhang mit dem Fußballverein. Derzeit zählt der Main-Kinzig-Kreis laut Mitteilung 119 aktive Fälle.

  • "Vollständiger" Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden

    Alle Jahre wieder… - das gilt trotz Corona auch in der kommenden Weihnachtszeit für den Sternschnuppenmarkt von Wiesbaden. Unter besonderen Auflagen wird der Weihnachtsmarkt vom 24. November bis 23. Dezember geöffnet sein. Und zwar "vollständig". So hat es die Stadt am Freitag nach einem entsprechenden Beschluss der Stadtverordneten mitgeteilt. Der Sternschnuppenmarkt wird sich laut Bürgermeister und Ordnungsdezernent Oliver Franz (CDU) diesmal auf bis zu vier Flächen verteilen: auf Luisenplatz, Kranzplatz, Schlossplatz und vor dem Kurhaus.

    Auch das Riesenrad auf dem Mauritiusplatz wird sich wieder drehen. Zu den neuen Regeln zählt, dass etwa auf dem Schlemmer-Markt maximal 250 Menschen gleichzeitig sein dürfen. Neben der Abstandsregel sind teilweise auch Maskenpflicht und Zugangskontrollen samt Erfassung der Kontaktdaten vorgesehen. Die Besucher erwarte trotz der Corona-Auflagen "ein attraktives Angebot in dieser schwierigen Zeit“, sagte Oliver Heiliger, Chef der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH.

    Weihnachtsmarkt Wiesbaden
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    Corona-Anstieg in Wetzlar durch private Feiern

    Der seit Tagen anhaltende Anstieg der Corona-Fallzahlen in Wetzlar ist nach Angaben des Kreis-Gesundheitsamtes im Wesentlichen auf zwei private Feierlichkeiten zurückzuführen. 14 Erwachsene und sieben Kinder hätten sich dabei mit dem Corona-Virus infiziert. "Der dadurch entstandene Corona-Cluster stellt das Kreis-Gesundheitsamt aufgrund der hohen Anzahl involvierter Personen vor die umfangreichsten Ermittlungsarbeiten seit Beginn der Pandemie", hieß es in einer Pressemitteilung am Freitag.

    Insgesamt konnten im aktuellen Fall bis zum heutigen Tage, Freitag, 18. September 2020, rund 300 Kontaktpersonen ermittelt werden. Betroffen sind auch drei Schulen: Die Grundschule Dalheim sowie die Theodor-Heuss-Schule in Wetzlar bleiben dennoch vorerst geöffnet. Die August-Bebel-Schule hingegen wurde bis vorerst 22. September geschlossen.

  • Top-Thema

    Besuchsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime aufgehoben

    Hessen hebt die coronabedingten allgemeinen Besuchsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime auf. Es werde keine verbindlichen Vorgaben des Landes zur Dauer und Anzahl der Besuche mehr geben, teilten Staatskanzlei und Sozialministerium am Freitag in Wiesbaden mit. Maßgeblich seien nun die jeweiligen Schutzkonzepte und Hygienepläne der Einrichtungen.

    Altenheimbewohnerin in ihrem Zimmer
  • Fresenius-Chef kritisiert Impfstoff-Alleingänge

    Fresenius-Chef Stephan Sturm hat nationale Alleingänge im Rennen um Corona-Impfstoffe kritisiert. "Was mir besonders große Sorgen macht, ist, dass angesichts des Wettlaufs vielerorts offenbar der Versuchung nicht widerstanden wird, Abkürzungen zu nehmen", sagte Sturm dem Handelsblatt (Freitag).

    Vielerorts würden Regeln gebogen, sagte der Manager des Bad Homburger Konzerns. So wurde in Russland der weltweit erste Corona-Impfstoff für die breite Bevölkerung zugelassen, obwohl wichtige Tests fehlten. Und US-Präsident Donald Trump hat davon gesprochen, dass es bereits rund um die Wahl am 3. November einen Impfstoff geben könnte. Eine reguläre Zulassung bis dahin ist de facto aber unmöglich.

    Man wisse längst nicht alles über das Virus und nichts über Spätfolgen, schon gar nicht von Impfstoffen, sagte Sturm. "In so einem Fall halte ich es für höchst fragwürdig, Abstand von erprobten Regelungen zu nehmen, wenn es um die Zulassung von Impfstoffen und Medikamenten geht - Pandemie hin oder her."

  • Corona-Fälle an zwei Schulen in Bad Schwalbach

    Nach zwei nachgewiesenen Corona-Infektionen bei zwei Schülerinnen in Bad Schwalbach (Rheingau-Taunus) müssen mehrere Kinder und Lehrer in Quarantäne. Wie das Kreisgesundheitsamt am Freitag mitteilte, wurden die Schulleitungen sowie alle Eltern der betroffenen Klasse der Wiedbach- und der Nikolaus-August-Otto-Schule bereits informiert und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet. Die Klassen werden auf das Coronavirus getestet, die Kontaktpersonen müssen 14 Tage in Quarantäne.

  • In Hessen werden wieder Filme gedreht

    Die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben die Filmproduktion in Hessen stark gebremst. "Obwohl in Hessen kein generelles Drehverbot ausgesprochen wurde, konnten Dreharbeiten im Frühjahr und Sommer stark eingeschränkt sein oder gar nicht stattfinden", sagte eine Sprecherin der Hessenfilm und Medien GmbH, der hessischen Filmförderung. Seit die Maßnahmen gelockert wurden, hätten einige Filmteams eigenverantwortlich in Bezug auf die Umsetzung der notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen im Sommer gedreht.

    Unter anderem habe der hessische Regisseur und Produzent Christian Schäfer seinen Debütfilm "Trübe Wolken" mit Devid Striesow in der Hauptrolle abgedreht. Hessenfilm habe Filmschaffende in den vergangenen Monaten unter anderem in Form von Kursen unterstützt, darunter eine Fortbildung zum Hygienebeauftragten, und mit einer Internetdiskussion zum Thema "Sicheres Drehen in der Pandemie".

  • Top-Thema

    109 Neuinfektionen, ein Todesfall

    Innerhalb der letzten 24 Stunden sind in Hessen 109 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag um 0 Uhr mit. Damit liegt die Gesamtzahl bei 17.342, wovon rund 15.600 als genesen gelten. Es gab einen weiteren Todesfall, die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt somit bei 543.

    Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz liegt dort bei 24,8. Es folgen Offenbach und Frankfurt mit jeweils 18,6 und der Hochtaunuskreis mit 17,3.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Geschehen in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kollegen auf tagesschau.de über die weltweiten Entwicklungen rund um das Coronavirus. Hier ein kleiner Auszug aus den Meldungen des Donnerstags:

    • Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat erneut die Schwelle von 2.000 übersprungen und den höchsten Wert seit April erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 2.194 neue Corona-Infektionen, wie das Robert Koch-Institut meldete.
    • England schränkt Kneipenbesuche im Nordosten des Landes ein. Unter anderem dürften die beliebten Pubs in der Städte wie Newcastle und Sunderland umfassenden Region nur noch bis 22 Uhr öffnen, kündigte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock im Parlament an.
    • Die Tourismus-Branche in Wien erwartet nach der deutschen Einstufung zum Risikogebiet riesige Verluste. Auch für den Tourismus in Österreich insgesamt verdüstern sich demnach die Aussichten.
    • Indien will den umstrittenen russischen Impfstoff Sputnik V ausprobieren. Die indische Pharma-Firma Dr. Reddy's aus Hyderabad und der russische Staatsfonds haben eine entsprechende Zusammenarbeit vereinbart.