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Tödlicher Unfall in Wiesbaden: Raser soll mehr als 130 km/h gefahren sein

Ein 24 Jahre alter Autofahrer soll in Wiesbaden mit mehr als 130 km/h einen tödlichen Unfall verursacht haben. Er sitzt wegen Mordverdachts in U-Haft. Zuvor soll er sich mit einem anderen Fahrer ein Rennen geliefert haben.

Nach dem tödlichen Raser-Unfall in Wiesbaden sitzt ein 24-Jähriger weiterhin in Untersuchungshaft. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Gegen ihn werde wegen des Verdachts des Mordes ermittelt. Der Mann soll mehr als 130 Stundenkilometer gefahren sein – bei erlaubtem Tempo 50. Laut Staatsanwaltschaft ergab sich kein Hinweis auf einen technischen Defekt. Der 24-Jährige habe Zeugenhinweisen zufolge die rote Ampel an der Unfallstelle ignoriert.

30-Jähriger gestorben

Schon vorher soll er laut Zeugen durch eine "grob verkehrswidrige Fahrweise" aufgefallen sein. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass er sich ein illegales Autorennen mit einem anderen Fahrer lieferte. In diesem Zusammenhang stellte die Polizei das Auto eines 41-Jährigen sicher, der sich daran beteiligt haben soll. Das Rennen steht nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht im Zusammenhang mit dem Unfall.

Der Unfall mit zwei beteiligten Autos hatte sich am späten Samstagabend in der Nähe des Hauptbahnhofs ereignet. Ein 30-jähriger Mann starb einen Tag später an seinen schweren Verletzungen. Die Mitfahrer des mutmaßlichen Unfallverursachers - ein siebenjähriger Junge sowie drei Menschen zwischen 20 und 36 Jahren - erlitten schwere Verletzungen, ebenso wie der Fahrer selbst.

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