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Strecke zwischen Wiesbaden und Mainz nach Zugunfall freigegeben

Zwei Männer sind bei einem Zugunfall zwischen Wiesbaden und Mainz gestorben. Sie wollten offenbar die Bahngleise überqueren und sahen den herannahenden Zug nicht. Die Strecke war stundenlang gesperrt.

Ein 40 Jahre alter Mann aus Wiesbaden und ein 31 Jahre alter Mann ohne Wohnsitz sind bei einem Bahnunfall im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel tödlich verletzt worden.

Eine Lokführerin der Hessischen Landesbahn habe am Freitagabend einen Schlag gemeldet, teilte ein Sprecher der Bundespolizei mit. Auf der Strecke zwischen Wiesbaden-Ost und Mainz-Kastel habe sie das Gefühl gehabt, mit dem Zug etwas oder jemanden überfahren zu haben. Rettungskräfte hätten daraufhin die Leichen der zwei Männer gefunden, sagte der Sprecher.

Männer wollten Gleise überqueren

Die Bundespolizei geht derzeit von einem Unfall aus. Nach aktuellem Ermittlungsstand übersahen die Männer beim Überqueren der Gleise den herannahenden Zug, der die Männer trotz sofort eingeleiteter Notbremsung erfasste.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun. Die Lokführerin habe ihren Dienst nicht fortsetzen können, hieß es. Die Fahrgäste der Regionalbahn blieben unverletzt.

In der Nähe des Unfallortes befindet sich nach Aussagen eines Polizeisprechers ein Trampelpfad, der häufiger zum Überqueren der Gleise genutzt werde. Dort habe sich in der Vergangenheit bereits ein tödlicher Unfall ereignet.

Bahnausfälle in beide Richtungen

Der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Wiesbaden und Mainz war ab 18 Uhr rund drei Stunden lang gesperrt. Es kam zu Verspätungen, Ausfällen und Umleitungen - vor allem bei der S1 und der S8.

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