Ein Chatbot hat nie Feierabend und kann mehrere Fragen gleichzeitig beantworten: Das komme Bürgerinnen und Bürgern zugute, sagt die Landesregierung. Sie hat "Dialog-Assistenten" in der Verwaltung im Einsatz.

Die hessischen Landesregierung ist zufrieden mit dem Einsatz von Chatbots. Etwa 15 digitale "Dialog-Assistenten" würden derzeit eingesetzt oder seien in Planung. Ziel sei es, digitale Kommunikationskanäle für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu etablieren, sagte Digitalministerin Kristina Sinemus (CDU). Sie beantwortete damit eine Kleine Anfrage der FDP.

25.000 "Unterhaltungen" mit Chatbot "Sophia"

Fragen von Bürgern könnten so auch außerhalb der Dienstzeiten beantwortet werden. Bots könnten außerdem viele Anfragen zur gleichen Zeit beantworten. Der Chatbot bei Behörden "Sophia" hat laut dem Digitalministerium seit 2022 rund 25.000 "Unterhaltungen" geführt.

Datenquelle ist der "Hessen-Finder", eine Online-Bibliothek für digitale hessische Verwaltungsleistungen.  Bei der Goethe-Universität Frankfurt beantwortet Chatbot "Gudi" (Goethe-Universität Digitaler Informationsassistent) Fragen rund um den Studienstart. Bisher gingen dort laut Ministerium über 14 000 Anfragen ein.  Chatbot "Leon" beantwortete während der Pandemie Fragen rund um die Corona-Regeln. Laut Ministerium wurde das Angebot rund 150 000 Mal genutzt, bevor es im Frühjahr 2023 eingestellt wurde.