Laura Freigang Eintracht Frankfurt

Wenn die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt auf die TSG Hoffenheim treffen, sind Tore garantiert. Es geht aber auch darum, wer am Spitzenduo in der Liga dranbleiben kann.

In der Bundesliga der Frauen ist eines gerade klar: Der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg befinden sich an der Spitze und werden sehr wahrscheinlich auch in diesem Jahr die Meisterschaft unter sich ausmachen. Nicht klar ist jedoch, wer der erste Verfolger des Duos wird. In der vergangenen Spielzeit wurde die Eintracht am Ende Dritter. Und aktuell? Liegen die Frankfurterinnen nur auf Rang fünf, treffen am Sonntag (14 Uhr) aber auf die TSG Hoffenheim und können an den Kraichgauern, die aktuell genau diesen Platz drei belegen, vorbeiziehen.

Das liegt nach dem durchwachsenen Saisonstart vor allem an den verganenen Wochen, in denen die Hessinnen einiges an Boden gut gemacht haben. "Wir haben natürlich auch in den vergangenen Wochen einige Punkte aufgeholt und haben jetzt eine gute Ausgangssituation, die wir mit drei Punkten gegen Hoffenheim noch einmal mehr verbessern wollen, um an der TSG vorbeiziehen zu können", betonte Eintracht-Coach Niko Arnautis.

Freigang-Einsatz fraglich

Für tabellarische Spannung ist also gesorgt, daneben dürfte es aber auch spielerisch ordentlich zu Sache gehen. Begegnungen zwischen der Eintracht und der TSG sind selten langweilig. In der vergangenen Spielzeit gingen beide Partien 3:3 aus. "In den vergangenen Jahren gab es immer wieder packende Duelle und spektakuläre Spiele gegen die TSG", erklärte Arnautis.

Tore dürften also vorprogrammiert sein. Auch wenn hinter dem Einsatz von Eintracht-Stürmerin Laura Freigang noch ein Fragezeichen steht. Die Nationalspielerin ist mit Leistenproblemen von der DFB-Auswahl zurückgekommen. "Laura macht Fortschritte", sagte Arnautis. "Da werden wir von Tag zu Tag bis zum Spiel schauen, ob sie bis zum Sonntag wieder vollständig regeneriert ist und mit dem Ball trainieren kann."