Junior Dina Ebimbe bejubelt seinen Treffer gegen Hoffenheim.

Gegen Hoffenheim spielt Eintracht Frankfurt stark auf und kommt nur nach der Halbzeit kurz in Nöte. Die Fans lädt das Spektakel zum Träumen ein.

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Highlights: Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim

Eintracht Frankfurt gegen TSG Hoffenheim
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Eintracht Frankfurt hat am Mittwochabend einen Heimsieg gefeiert: Gegen Hoffenheim gab es ein 4:2 (3:1). Für die Frankfurter trafen Djibril Sow (6.), Randal Kolo Muani (8.), Junior Dina Ebimbe (29.) und Jesper Lindström (56.), die Treffer für Hoffenheim erzielten Christoph Baumgartner (38.) und Ozan Kabak (46.).

Die Eintracht begann furios: In der 6. Minute eroberte Lindström den Ball und spielte ihn mit der Hacke zu Daichi Kamada. Der Japaner kam ins Stolpern, brachte die Kugel aber trotzdem noch zu Sow, der sich beherzt durchsetzte und TSG-Keeper Oliver Baumann tunnelte - 1:0.

Fans singen "Deutscher Meister wird nur die SGE!"

Nur zwei Minuten später zog Lindström aus dem Rückraum ab, Baumann konnte nur nach vorne abklatschen und Kolo Muani jagte den Abpraller zum 2:0 in die Maschen. Der Traumstart der Frankfurter brachte die Fans im Stadtwald zum Träumen: "Deutscher Meister wird nur die SGE!", schallte es durch das Stadion. Und Eintracht-Torwart Kevin Trapp hätte sich gut und gerne mit auf die Tribüne stellen können, so wenig bekam er zu Beginn zu tun.

Ihren Höhepunkt aus Eintracht-Sicht bekam die erste Halbzeit in der 29. Minute: Nach Hacken-Pässen von Lindström und Mario Götze trieb Kamada den Ball nach vorne und legte ab auf Kolo Muani, der einen überlegten Querpass durch den gegnerischen Strafraum spielte, an dessen Ende Ebimbe zum 3:0 vollstreckte. Mit der ersten Chance kam Hoffenheim jedoch zum Anschlusstreffer: Einen langen Ball von Angelino nahm Kabak im Strafraum an und legte auf Baumgartner, der per Kopf traf (38.). Das 3:1 war zugleich der Halbzeitstand.

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Eintracht gewinnt gegen Hoffenheim

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Eintracht strauchelt nur kurz

Direkt nach der Halbzeit wurde es für die Eintracht kurz brenzlig: Kristijan Jakic und Sow verteidigten nicht konsequent genug, Kabak kam aus 18 Metern zum Schuss und traf zum 3:2 (46.). In der 53. Minute hatte Georginio Rutter gar den Ausgleich auf dem Fuß, sein abgefälschter Versuch ging über das Tor.

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Sow: Siege geben Energie und Selbstvertrauen

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Doch kurz darauf übernahmen die Hausherren wieder das Kommando. Der starke Götze passte auf Kolo Muani, der sich bis in den Strafraum dribbelte und querlegte, sodass sich auch Lindström in die Torschützenliste des Tages eintragen konnte - 4:2 (56.). Im Anschluss hätten Kamada (58.) und erneut Lindström (61.) noch erhöhen können, scheiterten aber jeweils knapp.

Ebimbe lässt weiteres Traumtor liegen

Nun war die Eintracht aber zurück in ihrem Zauberfußball-Element der ersten Halbzeit: Götze passte auf Lindström, der im Strafraum per Hacke Ebimbe freispielte, der den Ball aus perfekter Position denkbar knapp am langen Eck vorbeischob. In der 71. Minute konnte Baumann einen Fernschuss von Lindström gerade noch aus der Ecke kratzen.

Das Spiel beruhigte sich zum Ende hin - die Eintracht musste nicht mehr und Hoffenheim wurde nur noch durch einen Kopfball von Andrej Kramaric gefährlich, den Trapp entschärfen konnte (84.). Der Frankfurter Chancenwucher fiel also nicht mehr ins Gewicht und der Sieg im letzten Heimspiel des Jahres war perfekt.

Durch die drei Punkte springt Eintracht Frankfurt in der Bundesliga-Tabelle zurück auf Platz vier. Dieser würde am Saisonende die erneute Qualifikation zur Champions League bedeuten. Am letzten Spieltag vor der WM-Pause muss das Team von Trainer Oliver Glasner am Sonntag (15.30 Uhr) bei Mainz 05 ran.

Weitere Informationen

Eintracht Frankfurt – Hoffenheim 4:2 (3:1)

Frankfurt: Trapp - Tuta, Jakic (64. Smolcic), Ndicka - Ebimbe (90. Toure),  Kamada, Sow, Knauff (81. Pellegrini) -  Lindström (81. Borre), Götze – Kolo Muani (90. Alario)
Hoffenheim: Baumann - Kabak, Vogt, Quaresma (46. Akpoguma) – Kaderabek (46. Skov), Geiger, Angelino – Damar (46. Stiler), Baumgartner - Rutter (77. Asllani), Kramaric

Tore: 1:0 Sow (6.), 2:0 Kolo Muani (8.), 3:0 Ebimbe (29.), 3:1 Baumgartner (37.), 3:2 Kabak (46.), 4:2 Lindström (56.)
Gelbe Karten: - / Vogt, Geiger, Baumgartner

Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)
Zuschauer: 48.000

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