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Kaderplaner Ben Manga verlässt die Eintracht

Nach mehr als sechs Jahren ist Schluss: Ben Manga, zuletzt Direktor Profifußball, verlässt Eintracht Frankfurt mit sofortiger Wirkung. Der eigentlich noch bis 2026 laufende Vertrag wurde aufgelöst.

Ben Manga verlässt Eintracht Frankfurt mit sofortiger Wirkung. Wie der hessische Bundesligist am Mittwochabend mitteilte, wurde der eigentlich noch bis 2026 laufende Vertrag von beiden Seiten einvernehmlich aufgelöst. Zuletzt war Manga als Direktor Profifußball bei der Eintracht angestellt, nun zieht es ihn nach hr-sport-Informationen zum FC Watford nach England. Dort soll er, wie der kicker zuerst berichtet hatte, Sportdirektor werden.

Die Trennung hat neben dem sportlichen Aufstieg Mangas nach auch inhaltliche Gründe, bei der grundsätzlichen Ausrichtung des Scoutings soll es verschiedene Auffassungen gegeben haben, wie der hr-sport erfahren hat. Mit Manga werden auch weitere Scouts den Club verlassen. Dies bestätigte der Verein in einem Statement.

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Das sind die bekanntesten Transfers von Ben Manga

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Manga für viele wichtige Transfers verantwortlich

Manga war 2016 nach Frankfurt gekommen und vor eineinhalb Jahren nach dem damaligen Weggang von Sportvorstand Fredi Bobic, Trainer Adi Hütter und Manager Bruno Hübner zum Direktor Profifußball befördert worden. Der Talentspäher, der eher außerhalb der Öffentlichkeit arbeitete, war bei der Eintracht für wichtige Transfers verantwortlich.

"Ben hat in den vergangenen Jahren in seiner Funktion als Chefscout eine hervorragende Arbeit geleistet und einen großen Anteil am Erfolg", erklärte Sportvorstand Markus Krösche. "Dies verdient absoluten Respekt und Anerkennung. Sechseinhalb Jahre sind im Fußball eine lange Zeit. Umso wichtiger ist es uns, dass das Auseinandergehen einvernehmlich und respektvoll vonstatten geht."

Manga: "Möchte neues Kapitel aufschlagen"

Manga selbst erklärte zum Abschied: "Für mich war es eine sehr intensive und unvergessliche Zeit, doch jetzt möchte ich ein neues Kapitel aufschlagen. Das war keine Entscheidung gegen die Eintracht, sondern für einen neuen Weg."

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