Eintracht-Torhüter Kevin Trapp bleibt in Frankfurt. Das erklärte er bei Instagram und bestätigte zugleich, über das Angebot aus Manchester nachgedacht zu haben.

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Trapp bleibt bei der Eintracht

Kevin Trapp
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Kevin Trapp bleibt Eintracht Frankfurt treu. Der Torhüter äußerte sich am Donnerstagmorgen bei Instagram zum Interesse von Manchester United und gab ein Bekenntnis zur Eintracht ab.

"Es stimmt, dass ein schriftliches Angebot vorliegt. Manchester United ist ein Weltverein und dass ich mich mit so einem Angebot auseinandersetze und mir darüber Gedanken mache, kann, hoffe ich, jeder verstehen", schrieb er. Um dann die Worte zu schreiben, auf die alle Eintracht-Fans gewartet haben: "Gestern habe ich allerdings den Verantwortlichen beider Vereine mitgeteilt, dass ich mich für die Eintracht entschieden habe. Ich habe hier mit Frankfurt unvergessliches erlebt und wir haben zusammen Geschichte geschrieben. Der Saisonstart war holprig, aber ich habe absolutes Vertrauen in uns."

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Glasner im hr: "Finger weg!"

Zuvor hatte der "Telegraph" gemeldet, dass das Interesse von Manchester United an Trapp abgekühlt sei - die von der Eintracht geforderten 25 Millionen Euro seien zu viel. Die Red Devils konzentrieren sich nun offenbar auf den slowakischen Nationalkeeper Martin Dubravka (33) von Newcastle United und haben bereits Gespräche mit dem Ligarivalen aufgenommen.

Eintracht-Trainer Oliver Glasner hatte am Donnerstagmorgen in der Morningshow von hr3 deutlich gemacht, dass die Frankfurter den Keeper unbedingt halten wollen. "Ich sage das gleiche wie alle: Finger weg!" Trapp sei für die Eintracht "eigentlich unverzichtbar". "Wir haben ja schon ein paar Gesichter der Eintracht verloren mit Hinti und Filip Kostic." Im Gegensatz zu Hinteregger und Kostic wird Trapp der Eintracht nun tatsächlich treu bleiben. Er hat noch Vertrag bis Juni 2024, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Berichten zufolge wollen die Frankfurter mit ihrem Torwart verlängern und das Jahresgehalt, das derzeit bei etwa 3,5 Millionen Euro liegt, noch mal anheben.

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Glasner bei hr3: Finger weg von Trapp!

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