In Kassel haben tausende Menschen aus dem Lager der "Querdenker" gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Der Ticker zum Nachlesen.

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    Beuth: Einsatz wird gründlich nachbereitet

    Innenminister Peter Beuth (CDU) hat eine gründliche Nachbereitung des Polizeieinsatzes in Kassel angekündigt. Die genehmigte Demonstration habe von der Polizei begleitet werden müssen, sagte der Minister am Sonntag. "Kurz nach dem Einsatz lässt sich festhalten, dass Eskalationsversuche sowie Gewalt gegen die Einsatzkräfte nicht hingenommen und entschlossen unterbunden wurden." Angesichts von fast 75.000 Corona-Toten in Deutschland könne diese Menschenmasse in Kassel nur Kopfschütteln auslösen.

    Innenminister Peter Beuth
  • Auschwitz-Komitee warnt vor Gefahr für Demokratie

    Das Internationale Auschwitz-Komitee hat nach der Demonstration in Kassel vor Gefahren für die Demokratie gewarnt. "Gerade nach der Demonstration in Kassel wird deutlich, dass in Deutschland die Demokratie durch die Querdenkerbewegung und ihre krude Mischung aus Verschwörungstheorien und Staatsverachtung sowie durch gemeinsames Agieren mit antisemitischen und rechtsextremen Bewegungen unter Druck gerät", sagte der Exekutiv-Vizepräsident des Komitees, Christoph Heubner, am Sonntag. Die ideologische Verbohrtheit, die Aggressivität und die Gewaltbereitschaft innerhalb dieser Bewegung würden offensichtlich zunehmen. Sie würden für die Gesellschaft zu einer Gefahr, zumal die Polizei offensichtlich diese Bewegung in ihrem bürgerlichen Erscheinungsbild nicht hinreichend ernst nehme und trotz gerichtlicher Vorgaben Milde und Rücksicht walten lasse.

  • Videos von Polizeieinsatz - Minister will Nachbereitung

    Nach mehreren Videos, die aggressive Einsätze Thüringer Polizisten bei einer Demonstration in Kassel zeigen, kündigt Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) Konsequenzen an. "Selbstverständlich wird der Einsatz kritisch nachbereitet. Auch mir stellen sich aufgrund der Bilder drängende Fragen. Ich werde nicht zögern, die Abgeordneten des Innenausschusses umfassend zu informieren", schrieb der SPD-Politiker am Samstagabend auf Twitter. Das Video zeigt Thüringer Polizisten, wie sie bei einer Demonstration von Gegnern der Corona-Eindämmungsmaßnahmen in Kassel aggressiv und gewaltsam gegen eine Gegendemonstrantin mit Fahrrad vorgehen. Auch andere Videos machten die Runde, in denen Polizisten gewaltsam gegen Gegendemonstranten vorgehen, die den Demonstrationszug blockieren wollten.

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    Rudolph: "Unverständliches Zurückweichen des Staates"

    Günter Rudolph, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, hat den Polizei-Einsatz in Kassel bei der "Querdenker"-Demonstration am Samstag mit scharfen Worten kritisiert. Es sei "ein absolut unverständliches Zurückweichen des Staates", dass Tausende von Corona-Leugnern ohne Masken und ohne Abstand durch die Innenstadt von Kassel ziehen konnten, betonte er. Das Einsatzkonzept der Polizei sei offenkundig gescheitert.

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    Der Demo-Tag in der Zusammenfassung

    20.000 Menschen haben am Samstag in Kassel gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Ungefähr 14.000 von ihnen haben sich an verbotenen Demonstrationen beteiligt. Dabei kam es zu Ausschreitungen zwischen der Polizei und "Querdenkern". Alles Wichtige, was passiert ist, finden Sie hier zusammengefasst:

  • "Querdenker"-Demo hat sich aufgelöst

    In Kassel kehrt langsam Ruhe ein: Fast alle Demonstranten haben die Stadt nach Polizeiangaben inzwischen verlassen. Die Plätze, auf denen Kundgebungen stattgefunden haben, sind leer. Auch die Polizei zieht sich zurück.

    Die Polizei zieht sich aus Kassel zurück.

    Auf Twitter kusieren Bilder und Videos, die das Einschreiten von Polizisten zeigen. Einige Nutzer kritisieren, ein Teil der Polizei habe sich mit den Demonstranten solidarisiert. Die Polizei selbst sagt, diese Beschuldigungen würde man prüfen.

    Im Netz kursieren Bilder und Videos,welche das Einschreiten von Einsatzkräften kritisch darstellen und die Polizei bei vermeintlichen Solidaritätsbekundungen zeigen. Wir nehmen das sehr ernst und werden die Sachverhalte intensiv aufarbeiten. #ks2003

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    Polizei: "Mit dieser Anzahl nicht gerechnet."

    Die Polizei in Kassel war von der hohen Zahl an Teilnehmern überrascht. "Mit dieser Anzahl von 20.000 Teilnehmern haben wir nicht gerechnet", sagte Polizeisprecher Dirk Bartoldus am Samstagabend dem hr. Erwartet habe man eine höhere vierstellige Zahl an Teilnehmern.

    Nachdem immer mehr Menschen aus dem Spektrum der "Querdenker" vor Ort waren, habe man schnell reagiert und Polizeikräfte nachgeordert. Die Anzahl der Polizisten habe dann gereicht, so der Sprecher.

    Neben der angemeldeten Demo auf der Schwanwiese, war es zu weiteren verbotenen Zügen durch die Innenstadt gekommen. Die Polizei ließ diese laufen. Die Entscheidung, die verbotenen Demonstrationszüge nicht aufzuheben, sei aus Sicherheitsgründen getroffen worden. Eine Aufhebung hätte zu Verletzungen auf beiden Seiten geführt, sagte der Polizeisprecher.

    Am Nachmittag hatte es Auseinandersetzungen zwischen den "Querdenkern" und Polizisten gegeben. "Das Aggressionsverhalten war temporär", sagte Bartoldus dem hr. Man wollte eine strikte Trennung von Demonstranten und Gegendemonstranten verhindern - das sei gelungen.

  • 50 Demonstranten stellen sich quer

    Die Polizei hat den Friedrichsplatz geräumt. Der Großteil der Demonstranten hat sich entfernt. Circa 50 von ihnen wollen nach Informationen unserer hr-Reporter den Platz vor dem Staatstheater nicht verlassen. Die Polizeikräfte führen die letzten Teilnehmer aktuell ab und begleiten sie vom Platz.

    Ein paar dutzende Demonstranten müssen von der Polizei abtransportiert werden,
  • Bischöfin verurteilt Ausschreitungen bei Protesten

    Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen Waldeck, Beate Hofmann, hat die Ausschreitungen bei den Protesten kritisiert. "Die Missachtung der Corona-Regeln gefährdet Menschenleben", sagte sie am Samstag. Sie stelle sich gegen jede Form von Gewalt, Rassimus, Antisemitismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

    Das Verhalten einiger Demonstranten sei fahrlässig und verantwortungslos. Denn durch fehlenden Abstand und Masken würden Inzidenzwerte weiter hochgetrieben. Die Bischöfin mahnte zu Besonnenheit und Geduld. "Zusammenhalt heißt aus unserer Sicht, die Corona-Regeln noch so lange auszuhalten, bis genug Impfstoff für alle da ist", sagte sie.

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    Auflösung der Demo am Friedrichsplatz

    Noch immer demonstrieren nach Angaben von hr-Reportern mehrere hundert Menschen auf dem Friedrichsplatz. Damit soll bald Schluss sein. Laut Polizei soll die Demonstration dort bald aufgelöst werden. Die Polizeikräfte formieren sich bereits vor Ort.

    Währenddessen gibt es noch immer weitere Demonstrationszüge, die durch die Innenstadt ziehen. Ihnen gehören mehrere hunderte "Querdenker" an.

    Polizisten formierieren sich am Friedrichsplatz.
  • Das ist bisher geschehen

    Seit heute Morgen demonstrieren laut Polizei 20.000 Menschen in Kassel gegen die Corona-Maßnahmen. Neben einer erlaubten Kundgebung auf Schwanenwiese und Platz der Deutschen Einheit gab es zahlreiche unerlaubte Demonstrationen. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen. Was bisher geschehen ist, im Überblick:

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    Hauptkundgebung der "Querdenker" beendet

    Die vom Verwaltungsgerichtshof genehmigte Hauptkundgebung der "Querdenker" auf der Schwanenwiese ist nach Angaben der Polizei wie geplant um 16 Uhr beendet worden. Die geschätzt etwa 6.000 Teilnehmer seien dabei den Veranstaltungsort zu verlassen, erklärte ein Polizeisprecher dem hr.

    Es seien weiterhin mehrere nicht angemeldete Demonstrationszüge in der Innenstadt unterwegs. Die Gesamtzahl der Demonstranten in der Stadt schätzt die Polizei mittlerweile auf 20.000. Man beobachte die Lage, hieß es seitens der Polizei.

    Eine nicht angemeldete Demonstration zieht durch die Friedrichsstraße
  • Bundestagsabgeordneter kritisiert Polizeieinsatz

    In den sozialen Netzwerken wird schon seit Beginn der Querdenken-Demonstration in Kassel teils heftige Kritik am Polizeieinsatz und den dafür verantwortlichen Entscheidungsträgern geübt. Nun melden sich auch erste kritische Stimmen aus der Politik.

    Der SPD-Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels kritisiert etwa, dass "offenkundig zu wenig Kräfte" vor Ort seien. Die Verantwortlichen dafür hat er auch schon ausgemacht: Den Polizeipräsidenten und Innenminister Peter Beuth.

    Ich unterscheide immer zwischen der Arbeit der Polizist*innen und im Einsatz vor Ort und der politischen Verantwortung von Polizeipräsident und Innenminister. Da stellt sich schon die Frage, warum offensichtlich zu wenig Kräfte vor Ort sind.

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  • Friedrichsplatz: Weiter Unklarheit über mögliche Räumung

    Obwohl die Versammlung bereits vor über einer Stunde für verboten erklärt wurde, halten sich derzeit immer noch mehrere Tausend Menschen auf dem Friedrichsplatz auf. Wie hr-Reporter berichten steht eine Entscheidung der Stadt über eine Auflösung der nicht angemeldeten Kundgebung immer noch aus.

    Auf dem genehmigten Kundgebungsort auf der Schwanenwiese sind derweil rund 6.000 "Querdenker" versammelt. Die Kundgebung dort verläuft bislang ohne Zwischenfälle.

    Querdenker auf dem Friedrichsplatz
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    Polizei setzt Wasserwerfer ein

    An der Kreuzung am Altmarkt musste die Polizei eigenen Angaben zufolge einen Wasserwerfer gegen Teilnehmer der "Querdenken"-Demonstration einsetzen. Zuvor hätten diese versucht, Polizeiabsperrungen zu durchbrechen. Auch sei es zu Flaschenwürfen auf die Beamten gekommen.

    Wasserwerfer der Polizei in Kassel.
  • Versammlung am Friedrichsplatz wird aufgelöst

    Eine mehrere tausend Teilnehmer zählende Versammlung am Friedrichsplatz wird im Moment von der Polizei aufgelöst. Über Lautsprecheransagen würde derzeit die Auflösungsverfügung bekannt gegeben, teilt das Polizeipräsidium Nordhessen mit. Die Kundgebung sei als "verbotene Versammlung" bewertet worden.

    Zuvor war es am Friedrichsplatz zu verbalen Scharmützeln zwischen "Querdenkern" und Gegendemonstranten gekommen. Dabei wurde ein Teilnehmer der "Querdenken"-Demonstration festgenommen.

    Am Friedrichsplatz wird ein Teilnehmer der "Querdenken-Demo" festgenommen.
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    Polizei: Rund 10.000 "Querdenker" in Kassel

    Die Polizei in Kassel geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass derzeit mehr als 10.000 "Querdenker" in der Stadt unterwegs sind. Polizeiliche Anweisungen würden seitens der Teilnehmer größtenteils ignoriert. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer weigerten sich, zum vorgesehen Kundgebungsort an der Schwanenwiese zu gehen.

    Für die Polizei habe derzeit der Schutz öffentlicher Gebäude Vorrang. Daher sei beispielsweise eine Durchsetzung der Maskenpflicht nicht möglich. Die Schwanenwiese, auf der ursprünglich nur eine Kundgebung mit bis zu 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erlaubt worden war, ist inzwischen freigegeben.

    Gegendemonstranten seien nach Angaben der Polizei derzeit kaum anzutreffen.

    Immer wieder kommt es zu Konfrontationen zwischen Polizei und "Querdenkern"
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    Zusammenstöße zwischen "Querdenkern" und Gegendemonstranten

    Die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtet in ihrem Live-Ticker zur Corona-Demo in Kassel inzwischen von Zusammenstößen zwischen "Querdenkern" und Gegendemonstranten in der Innenstadt. Auf dem Königsplatz soll es auch zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen beiden Lagern gekommen sein.

    Ein auf Twitter kursierendes Video zeigt derweil, wie die Polizei eine Fahrrad-Blockade von Gegendemonstranten räumt und der nicht-angemeldeten Demonstration der "Querdenker" den Weg frei macht.

    Das gleiche Schauspiel wie vorhin: 30 Minuten ziehen die „Querdenker“ von der Polizei völlig unbehelligt durch die Innenstadt, als sie von ca 20 Antifas auf Fahrrädern aufgehalten werden. Polizei räumt die Blockade und erntet Applaus von „Querdenkern“. #ks2003

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    Presse wird offen angefeindet

    Neben den Zusammenstößen mit der Polizei kommt aus der Demonstration der "Querdenker" heraus auch immer wieder zu Anfeindungen gegenüber der Presse. hr-Reporter berichten, dass sie unter anderem als "Lügner" und "Lügenpresse" beschimpft worden seien. Aggressive Demo-Teilnehmer mussten teilweise von Mitdemonstrierenden zurückgehalten werden

    Auch Reporter des hr werden immer wieder angegangen.
  • Straßenbahnverkehr in der Innenstadt lahmgelegt

    Infolge der nicht angemeldeten Demonstrationen ist der Straßenbahnverkehr in der Kasseler Innenstadt nach Angaben des Polizeipräsidiums Nordhessen eingestellt worden. Rund um die Innenstadt käme es zudem zu zahlreichen Verkehrssperrungen, weshalb auch Autofahrer aufgerufen sind, diesen Bereich weiträumig zu umfahren.

    Am Kasseler Hauptbahnhof sollen derweil laut Bundespolizeidirektion Koblenz mehrere Personen ins Gleisbett gesprungen sein, um sich einer Kontrolle zu entziehen. Der Zugverkehr musste kurzzeitig unterbrochen werden.

    Schlechte Idee ⚠️ Mehrere Personen springen im #Hauptbahnhof #Kassel in die Gleise um sich Maßnahmen der #Bundespolizei zu entziehen. Zum Glück keiner verletzt! Bahnverkehr kurzzeitig gesperrt. #Demo #ks2003

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  • Demonstranten dürfen wieder auf die Schwanenwiese

    Laut unseren Reportern vor Ort lässt die Polizei inzwischen wieder weitere Menschen auf das Gelände an der Schwanenwiese. "Stoßweise" würden wieder Gruppen auf den Kundgebungsort gelassen. Das Gelände war gegen 12.15 kurzzeitig gesperrt worden, weil nach Schätzung der Polizei die vom Verwaltungsgerichtshof in Kassel festgelegte Höchstteilnehmerzahl bereits erreicht worden war.

    Querdenken-Demo Zugang Schwanenwiese
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    Polizei setzt Pfefferspray ein

    Über Twitter hat die Polizei Nordhessen inzwischen bestätigt, dass es in der Innenstadt bereits zum Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray gekommen sei. Wasserwerfer stünden ebenfalls bereits bereit.

    Aufgrund der verbotenen Versammlungen mit Ausschreitungen in der Innenstadt kam es bereits zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock. Wasserwerfer stehen bereit, der Hubschrauber verschafft sich einen Überblick. #ks2003 #Kassel

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    Erste Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten

    Die Polizei versucht aktuell, den nicht genehmigten Demonstrationszug aus der Innenstadt mit mehreren hundert Teilnehmer zu stoppen. Wie unsere Reporter berichten, ist die Stimmung vor Ort aufgeheizt. Einzelne Teilnehmer versuchten, die Polizeiketten zu durchbrechen. Dabei gab es offenbar erste direkte Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten. Augenzeugen berichteten außerdem von Handgemengen mit Gegendemonstranten.

    In der Kasseler Innenstadt kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden und der Polizei.
  • Nicht angemeldeter Demo-Zug in Kassel, Großteil ignoriert Maskenpflicht

    In Kassel hat sich offenbar ein nicht angemeldeter Demonstrationszug gebildet: Mehrere hundert Demonstranten ziehen vom Kasseler Friedrichsplatz in Richtung Messegelände Schwanenwiese und blockierten dabei die Straße zwischen Staatstheater und Fridericianum, wie unsere hr-Reporter vor Ort berichten. Die Polizei bestätigte auf Twitter, dass viele der Teilnehmer keinen Mund-Nase-Schutz tragen, auch Abstände werden offenbar nicht eingehalten.

    Inzwischen hat sich auch die Schwanenwiese, auf der eine Kundgebung des Querdenker-Lagers stattfinden soll, gut gefüllt. Die Maskenpflicht wird von einem Großteil der Demonstranten unseren Reportern zufolge hier ebenfalls nicht eingehalten.

  • Tausende Demonstranten in Kassel erwartet

    In Kassel werden am heutigen Samstag mehrere tausend Demonstranten aus dem Lager der Querdenker zu einer Kundgebung erwartet. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hatte die Teilnehmerzahl in einer Entscheidung am Freitag begrenzt: Auf dem Messegelände Schwanenwiese sind 5.000 Teilnehmer zugelassen, auf dem angrenzenden Platz der Deutschen Einheit maximal 1.000. Sie müssen dem VGH zufolge eine Mund-Nase-Bedeckung tragen und die Mindestabstände einhalten.

    Ein paar Dutzend Menschen stehen auf einem Platz, dahinter Bäume

    Eine geplante Versammlung in der Karlsaue bleibt verboten. Auch einen für den Nachmittag geplanten Aufzug durch die Innenstadt hatte das Gericht untersagt. Der Anmelder hatte für diese Veranstaltung mit 17.500 Teilnehmenden gerechnet.

    Auf dem Opernplatz soll bis zum Nachmittag eine Gegenkundgebung stattfinden.