In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Top-Thema

    Bis zu 50.000 Impfungen pro Tag möglich

    Die 28 Impfzentren in Hessen schaffen laut Innenministerium maximal 50.000 Corona-Impfungen pro Tag - vorausgesetzt, es sei genug Impfstoff da. Daran orientiere sich auch die Vergabe der Termine für eine Schutzimpfung. Die jeweiligen Impfkapazitäten der Standorte seien aufgrund der verschiedenen Größen der Impfzentren unterschiedlich.

    Hessen strebe an, so rasch wie möglich alle 28 Impfzentren sowie die mobilen Teams auszulasten. Wann genau Hausarztpraxen in die Massenimpfung einsteigen, ist den Angaben zufolge noch nicht absehbar. Zunächst sollen die Kapazitäten der Impfzentren voll ausgeschöpft werden. Insgesamt sind über 3.000 Personen in den hessischen Impfzentren tätig, neben ärztlichem und medizinischem Personal zählen dazu auch Helfer mit nichtmedizinischen Aufgaben.

    Impfung
  • Top-Thema

    854 Neuinfektionen, 24 Todesfälle

    In Hessen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden um 854 Fälle gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut am Donnerstag (Stand 0 Uhr). Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Infektionen liegt damit bei 186.288, die Zahl der derzeit aktiven Fälle bei etwa 9.300. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um 24 auf 5.775.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hessenweit bei 61,6. Die Kreise Groß-Gerau (97,2), Lahn-Dill (87,2) und Main-Kinzig (83,5) weisen die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf. Sechs Kreise liegen unter der Marke von 50, zwei davon unter 35: die Stadt Kassel (18,8) und der Odenwaldkreis (32,1). Einen Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Volkmarsen-Gottesdienst ohne Besucher

    Mit einem Gedenkgottesdienst hat Volkmarsen an die Attacke mit einem Auto auf den Rosenmontagsumzug vor einem Jahr erinnert. Der 24. Februar 2020 sei kein fröhlicher Karnevalstag geworden, sondern ein "Tag der Verletzungen und der Traumata", sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Mittwochabend in der evangelischen Kirche in der nordhessischen Stadt. Es sei ein "mittleres Wunder", dass niemand gestorben sei. Doch die seelischen Folgen der Tat seien noch da und es bleibe eine Aufgabe, diese zu überwinden. Wegen der Corona-Pandemie waren keine Besucher in der Kirche dabei, der Gottesdienst wurde live übertragen.

  • Frankfurter Barkeeper gibt sein Wissen weiter

    Am Welt-Barkeeper-Tag bleiben wegen der Corona-Pandemie die Bars in diesem Jahr geschlossen. Barmeister Görkem Harp aus Frankfurt nutzt die Zeit, um sein Können anderen beizubringen – nicht nur angehenden Barkeepern, sondern allen Interessierten.

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    hs 24022021
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  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie rund um die Corona-Pandemie in Hessen informieren, blicken unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de auf das Geschehen in Deutschland und der Welt. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Mittwoch:

    • Die Bundesregierung plant laut einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland Strafen von bis zu 25.000 Euro für Impf-Vordrängler.
    • Nach den ersten drei Sonderzulassungen für Corona-Tests zur Eigenanwendung durch Laien erwartet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), dass man die Selbsttests schon in den kommenden Tagen kaufen kann.
    • Ab dem 1. März dürfen in der Schweiz Geschäfte, Museen, Zoos, Sportplätze und Erlebnisparks wieder öffnen. Auch in Dänemark sollen Geschäfte ab nächster Woche wieder öffnen können.
  • Auch SPD kritisiert Bouffier-Ankündigung zu Lockerungen

    Nach der Linken-Fraktion hat nun auch die SPD-Fraktion im Landtag Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) für seine Äußerung zu möglichen Lockerungen auf einer Veranstaltung seiner Partei kritisiert. Die Corona-Pandemie tauge nicht als Wahlkampf-Gag, so die Vorsitzende Nancy Faeser. "Er düpiert die Kanzlerin und die anderen Bundesländer, die sich an den vereinbarten Zeitplan halten wollen."

    Außerdem stoße er seinen Koalitionspartner, die Grünen, vor den Kopf. "Denn eigentlich wollten die Herren Bouffier und Al-Wazir zum Thema 'Lockdown-Lockerungen' gemeinsam an die Öffentlichkeit gehen", so Faeser.

  • Wiesbaden verlängert Corona-Beschränkungen

    Wiesbaden verlängert das Besuchsverbot für Krankenhäuser sowie die Einschränkungen für Besuche in Alten- und Pflegeheimen bis zum 28. März. Genauso lange gelten auch die Maskenpflicht sowie das Verbot zum Alkoholverkauf und -konsum auf stark frequentierten Plätzen. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit.

    "Die Maßnahmen sind weiter notwendig, um Menschen aus Risikogruppen zu schützen und sicherzustellen, dass in Kliniken weiterhin ausreichend Behandlungskapazitäten vorhanden sind", begründeten Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Bürgermeister Dr. Oliver Franz (CDU) die Verlängerung der Allgemeinverfügungen.

  • Überbrückungshilfe III: 21 Millionen Euro überwiesen

    Seit zwei Wochen können krisengebeutelte Betriebe die Überbrückungshilfe III beantragen. Bisher sind rund 1.500 Anträge eingegangen, 21 Millionen Euro Abschlagszahlungen wurden bereits überwiesen. Das teilte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Mittwoch mit.

    Außerdem seien 2.800 Anträge von Soloselbstständigen auf die Neustarthilfe eingegangen, die seit dem 16. Februar beantragt werden kann. Rund 14 Millionen Euro sind laut dem Minister bisher ausgezahlt worden.

  • Linke: Lockerungen für "schnellen Wahlkampf-Effekt"

    Nach der Ankündigung erster Lockerungen auf einer CDU-Veranstaltung hat die Linke-Fraktion im Landtag Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) scharf kritisiert. "Wahlkampf mit Öffnungen zu betreiben, in einer Zeit, in der die Inzidenzen wieder steigen und Mutanten um sich greifen, verbietet sich aus Sicht der LINKEN", so die Fraktionsvorsitzende Janine Wissler. Wer Dinge verspreche, die bereits im März wegen der veränderten pandemischen Lage nicht mehr gehalten werden könnten, verspiele das Vertrauen der Bevölkerung endgültig.

    Auch mit dem Koalitionspartner scheine dieses Vorpreschen nicht abgesprochen zu sein, vermutet Wissler. Noch am Mittwochvormittag warnte die Landtagsfraktion der Grünen in einer Mitteilung vor weitgehenden Lockerungen. "Maßgebliches Kriterium für alle politischen Entscheidungen muss das Pandemiegeschehen und die Vermeidung einer Überlastung unseres Gesundheitssystems bleiben", so der Fraktionsvositzende Mathias Wagner. "Willkürlich in den Raum gestellte Öffnungstermine ohne Berücksichtigung der konkreten Lage wecken falsche Erwartungen und erzeugen so neue Enttäuschungen."

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    Frankfurt: Kritik an kurzfristig angekündigten Impftagen für Ärzte

    Niedergelassene Ärzte und medizinisches Praxispersonal sollen sich an den kommenden zwei Wochenenden in den regionalen Impfzentren impfen lassen können. Die kurzfristige Ankündigung dieser "Praxistage" seitens Innenminister Peter Beuth (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) stößt in Frankfurt auf Kritik. Der Stadt zufolge betrifft das Angebot rund 10.000 Menschen. Diese Zahl an Impfungen könne man selbsverständlich nicht an zwei Wochenenden zusätzlich durchführen, so Antoni Walczok, stellvertretender Gesundheitsamtleiter. "Ärzt*innen und Praxispersonal können sich aber auch an den anderen Tagen über unser Impfportal Impftermine reservieren."

    Weitere Kritik kam vom Gesundheitsdezernenten der Stadt, Stefan Majer (Grüne). "Wir verstehen nicht, warum weder die zentrale hessische Hotline noch das landesweite Anmeldeportal für die vielen Tausenden Impfberechtigten in Frankfurt genutzt werden kann", so Majer. "Das geht an den Realitäten einer Großstadt wie Frankfurt vorbei." Frankfurt will für die Anmeldungen nun stattdessen das Portal des Gesundheitsamtes nutzen und die Informationen dazu in den kommenden Tagen per Post oder Mail verschicken.



  • Aareal Bank erwartet nach Verlustjahr wieder schwarze Zahlen

    Die Aareal Bank will nach roten Zahlen in der Corona-Krise 2020 schon im laufenden Jahr wieder bessere Ergebnisse liefern. Für 2021 peilt der Immobilienfinanzierer 100 bis 175 Millionen Euro Betriebsgewinn an, wie das Geldhaus am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

    Allerdings dürften die Belastungen für das im MDax gelistete Institut noch nicht vorbei sein: So rechnet der Vorstand auch 2021 mit einer überdurchschnittlich hohen Risikovorsorge für ausfallgefährdete Kredite. Schließlich finanziert die Bank neben Bürogebäuden viele Hotels und Einkaufszentren, deren Geschäft infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in vielen Ländern seit Monaten brachliegt.

  • Top-Thema

    Bouffier plant erste Lockerungen

    Nachdem andere Bundesländer vorgeprescht sind, will auch Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) mit den Öffnungen nicht mehr lange warten. Auf einer digitalen Veranstaltung seiner Partei in Fulda skizzierte er am Dienstagabend, wie es seiner Meinung nach nun weitergehen sollte.

    Unter anderem soll der Einzelhandel für "Click and Meet" öffnen - also mit Einzelterminen für Kunden. Die Gastronomie könnte ab dem 1. April zumindest die Außenbereiche öffnen. Auch die Kontaktbeschränkungen sollen leicht gelockert werden.

    In einer Pressekonferenz will Bouffier am Donnerstag zusammen mit Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) den schon länger angekündigten "Perspektivplan für eine verantwortungsvolle Öffnung" offiziell präsentieren.

  • Apothekerverband fordert Impfungen für testende Mitarbeiter

    Einige Apotheken führen seit Ende vergangenen Jahres Corona-Schnelltests für Selbstzahler durch. Für einen besseren Schutz des Personals fordert der Hessische Apothekerverband nun vorgezogene Impfungen. "Die testenden Mitarbeiter sind in unmittelbarem Kontakt mit den Patienten und damit trotz umfassender Arbeitsschutzmaßnahmen einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt", so Holger Seyfarth, Vorsitzender des Verbands, am Mittwoch.

    Die Anzahl der Apotheken, die Schnelltests anbieten, könne schnell steigen, wenn die Mitarbeiter Aussicht auf eine Impfung hätten, erwartet Seyfarth. Das wiederum leiste einen wichtigen Beitrag zu sinkenden Inzidenzwerten.

  • Top-Thema

    Handelsverband fordert "Click and meet"

    Der Handelsverband Hessen fordert angesichts der sich zuspitzenden Lage vieler Unternehmen in der Corona-Krise erweiterte Verkaufsmöglichkeiten. Es müsse möglich sein, dass Kunden über persönliche Termine Geschäfte betreten und Waren vor Ort einkaufen können, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Sven Rohde, am Mittwoch. "Click and meet" gebe es in anderen Bundesländern schon.

    Vor allem der Modehandel leide mit Umsatzeinbrüchen von 30 bis 70 Prozent stark unter dem seit Dezember geltenden Lockdown, sagte Rohde. Auch Spielzeuggeschäfte und der Sportartikelhandel seien stark getroffen. Grundsätzlich sei es zwar positiv, dass stationäre Händler auch im Online-Geschäft aktiv werden - die massiven Umsatzausfälle könne das aber angesichts hoher Retourenquoten und Versandkosten nicht annähernd ausgleichen.

  • Virologin fordert: PCR-Test-Kapazitäten ausschöpfen

    Die Kapazitäten für PCR-Labortests in Deutschland werden nach Angaben der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek zur Zeit nicht ausgeschöpft. Die Expertin schlägt vor, nun vermehrt auch wieder Menschen ohne Symptome zu testen: "Wir müssen diese Kapazitäten ausnutzen." Sinnvoll eingesetzt würden sie ihrer Ansicht nach für Kontaktpersonen nach Ausbrüchen, in Sammelunterkünften, für Stichproben in Schulen oder auf Baustellen, also für "Bereiche, wo wir wissen, dass es Probleme geben kann", sagte Ciesek in der aktuellen Folge des NDR-Corona-Podcasts.

    Freie Laborkapazitäten wären auch eine Chance, so Ciesek, endlich eine sogenannte Surveillance-Untersuchung zu beginnen. Dafür würde - wie zum Beispiel in England - eine ausgewählte Gruppe kontinuierlich und systematisch untersucht, "um wirklich gute Daten zu erheben". Das wäre ihrer Ansicht nach unter anderem auch hilfreich, um die Auswirkungen von Lockerungen bewerten zu können.

  • Ciesek: Antigen-Schnelltests haben große Vorteile

    Antigen-Schnelltests sind aus Sicht der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen das Coronavirus. Solche Tests hätten zwei große Vorteile, sagte die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt in der aktuellen Folge des NDR-Podcasts "Coronavirus-Update": Sie seien schneller als PCR-Tests, und es seien mehr Tests möglich. "Das heißt, Sie können viel schneller reagieren, und Sie können eine viel größere Anzahl durchführen."

    Ciesek sagte weiter: "Diese Kombination macht sie in bestimmten Bereichen des Lebens wie in der Schule zu einem sinnvollen Tool, um Infektionsketten schnell zu unterbrechen und die Ausbreitung zu vermeiden." Schnelltests ermöglichten es vor allem, dass man rasch erkenne, wenn jemand ansteckend ist. In Österreich würden zweimal wöchentlich alle Schüler und Lehrer getestet.

    Manche Berechnungen zeigten, dass diese enge Test-Taktung die Anzahl der Ausbrüche um ungefähr die Hälfte senke. Es könne aber auch zu Problemen führen, warnte Ciesek. Bei so vielen Tests gebe es auch falsch positive Befunde. "Wenn das häufiger passiert, dann kann beim Laien das Vertrauen in diese Testung verloren gehen." Auch Tests für den Hausgebrauch sieht Ciesek positiv. Die Virologin rechnet damit, dass Jedermann-Tests noch im März zugelassen werden: "Das heißt aber nicht, dass sie dann sofort im Regal stehen."

  • Top-Thema

    681 Neuinfektionen, 37 Todesfälle

    In Hessen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden um 681 Fälle angestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut am Mittwoch (Stand 0 Uhr). Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Infektionen liegt damit bei 185.434, die Zahl der derzeit aktiven Fälle bei etwa 9.100. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um 37 auf 5.751.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hessenweit bei 60,3. Die Kreise Groß-Gerau (104,8), Main-Kinzig (87,5) und Lahn-Dill (80,9) weisen die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf. Sieben Kreise liegen unter der Marke von 50, zwei davon unter 35: die Stadt Kassel (20,3) und der Odenwaldkreis (27,9). Einen Überblick finden Sie hier.

  • Schule und Corona: Jugendliche berichten von ihrem Alltag

    Mal ist die Schule offen, mal zu. Manche haben Präsenzunterricht, andere müssen zu Hause lernen. Wie gehen Schülerinnen und Schüler mit dieser Situation um? Wie erleben Sie diese anstrengende Zeit? Hier berichten Betroffene, wie es ihnen im Alltag ergeht.

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    hessenschau vom 23.02.2021
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  • Top-Thema

    Landtag erlaubt Zuschauer im Lübcke-Ausschuss

    Ende März startet der Untersuchungsausschuss zum Mordfall Lübcke im Hessischen Landtag. Im Saal dürfen auch Zuschauer und Journalisten Platz nehmen. Sie müssen sich allerdings vorher einem Schnelltest unterziehen. Auch wird wohl die Zahl der Plätze begrenzt sein. Wieviele Besucher zugelassen werden, hängt nach Auskunft von Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) vom Pandemiegeschehen ab.

  • Reaktionen der Politik auf hr-Umfrage

    Erschöpft, überfordert, gestresst - In einer Umfrage des Hessischen Rundfunks haben Schülerinnen und Schüler berichtet, we sehr sie die Pandemie-Situation belastet. Was sagt dazu die Politik? Die hessenschau hat in Wiesbaden Reaktionen aus der Landespolitik eingefangen.

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    hessenschau vom 23.02.2021
    Ende des Videobeitrags
  • Corona verstärkt Bildungsarmut

    Kein Platz zum Lernen, Sprachbarrieren, völlig aus dem Fugen geratene Alltagsstrukturen. Pädagogen stellen fest: Kinder aus sozial benachteiligen Familien trifft der Lockdown besonders hart. Manche tauchen sogar komplett ab.

  • Ex-Schwimmer Groß: Impfberechtigte sollten Impfung an Sportler "spenden"

    Der frühere Schwimmstar Michael Groß hält Impfungen für die Olympiateilnehmer in Tokio für notwendig und schlägt vor, dass Impfberechtigte freiwillig den Athleten den Vortritt lassen. "Andere Impfberechtigte könnten ihr Vorrecht an Sportler 'spenden'. Eine außergewöhnliche Idee in einer außergewöhnlichen Zeit", schrieb der dreimalige Olympiasieger aus Frankfurt in einem Beitrag auf dem beruflichen Netzwerk Xing am Dienstag.

  • Top-Thema

    Corona-Ausbruch in psychiatrischer Klinik in Höchst

    Wegen eines Corona-Ausbruchs nimmt die Klinik für psychische Gesundheit am Klinikum Frankfurt Höchst aktuell keine neuen Patienten auf. Ende vergangener Woche seien einige Patienten und Beschäftigte der psychiatrischen Stationen positiv getestet worden, teilte das Klinikum am Dienstag mit.

    Der Ursprung der Infektionen sei noch unklar. Die vier betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten sich in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt umgehend in Quarantäne begeben. Die sieben infizierten Patientinnen und Patienten wurden räumlich von den nicht Infizierten getrennt. Bislang seien bei keinem der Infizierten Krankheitssymptome aufgetreten. Welche Virusvariante vorliege, sei noch unbekannt. Die entsprechenden Testergebnisse stünden noch aus.

  • Top-Thema

    SPD und FDP fordern Wechselunterricht auch für höhere Jahrgänge

    SPD und FDP im Landtag haben Wechselunterricht auch für höhere Jahrgänge gefordert. Viele ältere Schülerinnen und Schüler seien nach wie vor von der Schule abgehängt, sagte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christoph Degen, am Dienstag nach einer Sitzung des Schulausschusses zur teilweisen Öffnung der Schulen. Für 30 Prozent der Schülerschaft blieben die Schulen auf unbestimmte Zeit geschlossen, beklagte er fehlende Planungssicherheit. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hülle sich darüber in Schweigen, ob und wann das Wechselmodell auch an weiterführenden Schulen umgesetzt werde.

    Der FDP-Politiker Moritz Promny sagte, Austausch in Präsenz sei für Kinder und Jugendliche auch psychisch wichtig. Er verwies auf eine Umfrage des Hessischen Rundfunks, wonach sich 77 Prozent der rund 7.000 befragten Schülerinnen und Schüler derzeit gestresst, erschöpft, überfordert oder depressiv fühlen. Dass Lorz im Ausschuss Planungssicherheit als Illusion bezeichnet habe, sei ein Armutszeugnis. Die FDP habe deshalb einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die pandemiebedingten Maßnahmen für den Schulbetrieb einheitlich und vorhersehbar regele.

  • Top-Thema

    Inzidenz von 480: Schule und Kita in Freiensteinau schließen

    Nach zahlreichen Corona-Neuinfektionen in Freiensteinau zieht der Vogelsbergkreis Konsequenzen und schließt die Grundschule und den Kindergarten in der Gemeinde. "Wir müssen die Infektionsketten in Freiensteinau unterbrechen", erklärte Henrik Reygers, Leiter des Gesundheitsamtes des Vogelsbergkreises, am Dienstag in Lauterbach. Die Maßnahme dauere von diesem Donnerstag (25. Februar) bis einschließlich kommenden Mittwoch (3. März).

    Aktuell betreue das Gesundheitsamt 23 aktive Corona-Fälle in der Gemeinde, die im Wesentlichen auf eine private Veranstaltung und eine Feier in der Faschingszeit zurückzuführen seien. Die Sieben-Tage-Inzidenz liege in der Gemeinde mittlerweile bei 480.