Dunkle Regenwolken ziehen über die blühenden Rapsfelder (Luftaufnahme mit einer Drohne)

Mit dem makellosen Sonnenwetter ist es nun erst mal vorbei – zumindest im Südwesten. Teils kräftige Schauer und Gewitter ziehen auf. Damit stellt sich eine durchwachsene Phase ein.

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"alle wetter!" vom 13. Mai 2024

Animierter Frosch "Fridolin" im Vorspann der hr-Wettersendung "alle wetter!"
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Im Laufe der Woche wird das Wetter zunehmend wechselhafter. Schon am Montag zogen Regen und teilweise Blitz und Donner über Hessen hinweg. Einen Temperatursturz brachten die lokalen Gewitter aber nicht mit sich, an diesem Dienstag erwärmt sich die Luft auf bis zu 28 Grad. Dazu bleibt es überall trocken.

hr-Wetter-Experte Tim Staeger beschrieb die Gesamtwetterlage in Hessen am Montag als "blockiert". Er sprach von einer Pattsituation. Ein Hoch halte gegen den Triefdruckeinfluss, sagte der Meteorologe. Die Grenze der Gebiete greife bis nach Hessen.

Von sommerlich zu frühlingshaft

Ab Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag rückt der Tiefdruckeinfluss weiter voran, das Patt löst sich auf und der Regen schafft es am Donnerstag bis nach Nordosten, so dass es in ganz Hessen insgesamt unbeständig wird.

Während am Mittwoch noch Höchsttemperaturen von 19 bis 26 Grad erreicht werden, sind es am Donnerstag nur noch 17 bis 22 Grad und am Freitag 15 bis 21 Grad. "Wir wechseln vom sommerlichen auf frühlingshaftes Niveau", sagte Staeger und betonte, dass die Werte dann für die Jahreszeit üblich und nicht zu kühl seien.

Gewittersaison ab Mai

Das Wetter dazu bleibt wechselhaft mit Schauern und Gewittern. Staeger erklärte, die typische Gewittersaison gehe von Mai bis August. Dann gebe es 90 Prozent der im Jahr auftretenden Gewitter.

"Die Sonne hat jetzt im Mai schon genug Kraft", erläuterte er weiter. "Dadurch werden bodennahe Luftschichten erwärmt. Dann kann warme Luft im Tagesverlauf aufsteigen, und das löst Schauer und Gewitter aus." Weitere Zutat sei Feuchtigkeit.

Wetter-Experte: "Störungsfrei wird es nicht"

Am Pfingswochenende geht es bei Temperaturen um 20 Grad voraussichtlich durchwachsen weiter, "gegebenenfalls stellt sich aber auch eine Wetterberuhigung ein, das ist noch unklar, störungsfrei wird es voraussichtlich aber nicht", sagte Staeger am Montag weiter. Wer eine Radtour oder andere Aktivitäten draußen plane, solle öfter mal gen Himmel schauen.

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