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Betrunkener fährt Schlangenlinien auf der A67 und hält plötzlich an

Bei einem Unfall auf der A67 nahe Lorsch sind in der Nacht zum Samstag fünf Menschen schwer verletzt worden. Zuvor musste die Polizei bereits zur selben Autobahn ausrücken, weil ein betrunkener Fahrer mitten auf der Fahrbahn hielt, um sich zu übergeben.

Polizeiangaben zufolge passierte der Unfall am Samstag gegen 0.20 Uhr. Ein 20 Jahre alter Autofahrer war demnach auf der A67 zwischen Lorsch und dem Viernheimer Dreieck (Bergstraße) unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache in das Heck eines vor ihm fahrenden Fahrzeugs krachte.

Beide Autos kamen von der Straße ab und blieben ineinander verkeilt auf dem Standstreifen stehen. Der 20-Jährige, der 24 Jahre alte Fahrer des zweiten Autos sowie drei Mitfahrer wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Die Autobahn war während der Bergungsarbeiten etwa eine Stunde gesperrt.

3,45 Promille und gefälschter Führerschein

Etwa zwei Stunden zuvor kam es auf der A67 bei Darmstadt zu einem kuriosen Vorfall: Einem anderen Verkehrsteilnehmer war ein Fahrer aufgefallen, der in Schlangenlinien fuhr und sein Auto plötzlich mitten auf der Fahrbahn anhielt, um kurz darauf weiterzufahren. Eine Polizeistreife stoppte den 44 Jahre alten Fahrer später auf einem Parkplatz der benachbarten A5.

Ein Atem-Alkoholtest ergab 3,45 Promille. Die Beamten nahmen den Fahrer vorläufig fest und brachten ihn auf eine Polizeiwache. Dort stellten sie fest, dass zudem sein Führerschein und sein Ausweis gefälscht waren. Das Anhalten auf der Fahrbahn erklärte er so, dass er sich übergeben musste und währenddessen nicht weiterfahren konnte. Der Kölner kam zum Ausnüchtern in eine Zelle. Die Beamten stellten Strafanzeigen gegen ihn.

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