Peter Neidel (CDU) und die Gießener Landrätin Antia Schneider (SPD) im Portrait neben einer Karte, in welcher der Landkreis Gießen eingezeichnet ist.

Bei der Wiederwahl vor fünf Jahren schaffte es Gießens Landrätin Anita Schneider noch im ersten Durchgang. Dass sie diesmal gegen einen CDU-Kontrahenten in die Stichwahl muss, liegt auch an den Grünen.

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Die amtierende Gießener Landrätin Anita Schneider (SPD) muss in die Stichwahl. Die Amtsinhaberin erhielt am Sonntag bei der Landrats-Direktwahl zwar das beste Ergebnis aller drei Kandidaten. Nach der Auszählung war aber klar: Sie hat die absolute Mehrheit verpasst, die sie sechs Jahre zuvor noch im ersten Wahlgang deutlich geholt hatte.

Schneider lag bei 42,3 Prozent. Herausforderer der 60 Jahre alten SPD-Politikerin am 10. Oktober wird Peter Neidel sein. Der 52 Jahre alte CDU-Politiker und hauptamtliche Bürgermeister der Stadt Gießen lag bei 34,7 Prozent. Aus dem Rennen ist hingegen Grünen-Kommunalpolitikerin Kerstin Gromes. Die Schulamtsdirektorin, die spät in die Politik einstieg, konnte rund 23 Prozent verbuchen.

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Wahlbeteiligung mehr als verdoppelt

Schneider ist seit 2010 Landrätin des Kreises Gießen. Bei ihrer ersten Wiederwahl im Jahr 2015 kam sie schon im ersten Wahlgang auf 62 Prozent. Dass es diesmal deutlich schwerer werden würde, war klar: Anders als damals hatte sie es diesmal auch mit einer Gegenkandidatin der Grünen zu tun.

Dass die Landratswahl gleichzeitig mit der Bundestagswahl stattfand, hob die Wahlbeteilgung deutlich. Sie lag diesmal noch vor Vorliegen der letzten Ergebnisse kurz nach Mitternacht schon bei mehr als 65 Prozent - gegenüber 30 Prozent bei der Landrats-Direktwahl 2016.

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