FSV Frankfurt

Der FSV Frankfurt belegt in der Regionalliga einen Mittelfeldplatz. Nach dem Abstiegs-Stress der vergangenen Saison sind die Bornheimer damit völlig zufrieden. Der Sportdirektor hat "keine Lust", nach unten zu schauen.

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Brendel: "Ziel ist einstelliger Tabellenplatz"

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Rang neun, acht Siege, acht Niederlagen, drei Remis, reichlich Abstand nach oben, reichlich Abstand nach unten: Der FSV Frankfurt ist, das kann man ganz wertfrei sagen, so etwas wie die (tabellarisch) "graue Maus" der Regionalliga Südwest. Das Gute daran ist aber: Das stört die Kicker vom Bornheimer Hang überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil.

"Es ist beruhigend, dass wir uns in einer stabilen Position befinden", berichtet Sportdirektor Thomas Brendel vor dem letzten Spiel des Jahres am Samstag (14 Uhr) bei Hessen Kassel. Der FSV kennt das auch ganz anders. In der vergangenen Saison mussten die Frankfurter bis zum Schluss zittern, bis endlich die Klasse gehalten war. Da ist so eine Spielzeit im Niemandsland fast schon angenehm.

Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz

Den Verantwortlichen am Bornheimer Hang geht es nun vor allem darum, den Club und die Mannschaft zu stabilisieren. Ja, Rang neun ist gut, aber eigentlich geht sogar noch mehr. "Nach dem Umbruch im Sommer war es uns klar, dass wir mit Schwankungen leben müssen. Auch unsere Ergebnisse sind nicht konstant. Das fehlt uns noch", berichtet Brendel. "Unter dem Strich sind wir aber zufrieden. Wir haben eine Mannschaft, die will."

Apropos "wollen": Es ist trotzdem nicht so, dass sie beim FSV nicht ehrgeizig wären. Ziele gibt es für das nächste Jahr in jedem Fall noch. "Wir gucken eher nach vorne in der Tabelle", so Brendel. "Wir würden gerne auf einem einstelligen Tabellenplatz landen. Das ist auch die Richtung, die ich uns zutraue."

"Ich habe keine Lust, nach unten zu schauen"

In die andere Richtung mag in Bornheim keiner mehr blicken. "Ich habe keine Lust, nach unten zu schauen", erklärt Brendel. Das hatten sie in Frankfurt in der vergangenen, unbefriedigenden Saison lange genug. Dann lieber (langweiliges) Mittelfeld und ein bisschen "graue Maus". Damit können sie am Bornheimer Hang gut leben.