Der Deutsche Wetterdienst plant ein "Naturgefahren-Portal".

Dort sollen erstmals alle relevanten Informationen für die Bevölkerung gebündelt angeboten werden, sagte DWD-Sprecher Uwe Kirsche. Einfließen sollen zum Beispiel Regenmengen, die Pegelstände von Flüssen, aber auch topographische Gegebenheiten - zum Beispiel, ob der Ort in einem engen Tal liegt, wo und dass Wasser schlecht abfließen kann. Auslöser waren die Erfahrungen im Ahrtal, wo bei einer Flut 2021 mindestens 135 Menschen ums Leben kamen. Damals hätten zwar alle Informationen des DWD vorgelegen und sich hinterher auch als zutreffend erwiesen, so Kirsche. "Aber die Infos sind nicht immer dorthin gelangt, wo sie hingehört hätten."