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Lange Haft für Raub in Studierendenwohnheim

Im Gerichtssaal des Land- und Amtsgerichtes Frankfurt. Drei leere Richterstühle in Detailaufnahme, darüber hängt das hessische Wappen.

Sie sind nachts in ein Zimmer eines Frankfurter Studentenwohnheims eingedrungen und haben die Bewohner ausgeraubt und gewürgt. Einer der Täter muss dafür jetzt für fünf Jahre ins Gefängnis, sein Komplize drei.

Zwei Männer sind für einen Raubüberfall in einem Frankfurter Studentenwohnheim vom Landgericht Frankfurt am Freitag zu Haftstrafen verurteilt worden. Ein 24-Jähriger muss für fünf Jahre ins Gefängnis, ein zur Tatzeit heranwachsender Komplize bekam im selben Prozess drei Jahre Jugendstrafe.

Die beiden hatten sich im Januar vergangenen Jahres in der Nacht in ein Appartement des Wohnheims geschlichen und den Mann und seine Lebenspartnerin unsanft aus dem Schlaf gerissen.

Opfer gewürgt und zu Boden gestoßen

Sie erbeuteten zwei Geldbörsen mit insgesamt rund 600 Euro Bargeld, Bankkarten und Schmuck. Doch damit gaben sie sich offenbar nicht zufrieden. Am Ende würgten sie den Mann und stießen ihn zu Boden.

Beide Angeklagte legten vor Gericht Geständnisse ab. Die Verteidigung hatte die Ansicht vertreten, dass es sich um einen minderschweren Fall handelt. Wegen der Brutalität des Überfalls befand die Strafkammer jedoch, dass dass die rechtlich vorgeschriebene Mindeststrafe von fünf Jahren bei dem Haupttäter angemessen sei. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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