In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Beamtenbund-Vorsitzender kritisiert Risikogebiet-Urlauber

    Der Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbunds Hessen, Heini Schmitt, kritisiert, dass sich viele Hessen in Hinsicht auf ihren Urlaub in der Coronapandemie unverantwortlich verhalten: "Offenbar gibt es eine ganze Reihe von Mitbürgern, die sich mit der Verantwortung für ihre Gesundheit und die ihrer Mitmenschen schwertun", sagte Schmitt. Es sei wenig verständlich, dass es trotz der weltweit weiter sich ausbreitenden Pandemie viele Menschen gebe, sie sich einen Urlaub in einem Risikogebiet nicht verkneifen konnten.  

    Zudem nennt Schmitt es "nicht nachvollziehbar", dass ausgerechnet die, die ein erhöhtes Risiko in Kauf nähmen, am Ende damit belohnt würden, dass ihnen bei der Rückkehr der Coronatest auch noch bezahlt werde. "Das ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht derer, die sich aus Sicherheitserwägungen eine Reise verkniffen und sich auch sonst verantwortungsbewusst zeigten. Es ist eine völlig vermeidbare, zusätzliche Belastung für viele Beschäftigte im Öffentlichen Dienst, die sich um die Folgen solch verantwortungslosen Verhaltens kümmern müssen."

  • Top-Thema

    55 Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Hessen in den letzten 24 Stunden um 55 gestiegen. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich um zwei auf 523.

    In der Stadt Offenbach wird auch am Mittwoch der Grenzwert von 20 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Der Wert liegt nun bei 29,2. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis liegt mit 23,0 Fällen je 100.000 Einwohner weiter über dieser Marke.

    Seit Beginn der Pandemie registrierten die Behörden somit 12.254 Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Rund 11.100 Betroffene gelten als wieder genesen.

  • Top-Thema

    Kita-Kind in Offenbach erkrankt, weitere Maßnahmen

    In Offenbach ist ein Kind einer Kindertagesstätte an Covid19 erkrankt. Das vier Jahre alte Kind war zuletzt am vergangenen Mittwoch in der Kita. Alle Kontaktpersonen seien ermittelt, getestet und unter Quarantäne gestellt worden. Es sei deshalb nicht notwendig, die Einrichtung zu schließen, teilte die Stadt mit. Die Ergebnisse der Tests würden für den 6. August erwartet. In der Familie war zuerst die Mutter erkrankt. Laut Stadt zeigen alle Familienmitglieder, darunter ein acht Monate alter Säugling, Covid19-Symptome.

    Der Krisenstab der Stadt hat am Dienstag außerdem weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossen. Hintergrund sind weiter steigende Infektionszahlen. Besuche bei Menschen in Alten- und Pflegeheimen sind nur noch im Freien oder in größeren Räumen erlaubt. Alle Besucher werden gebeten, mit Maske und sauberen Händen zu kommen und auf ausreichend Abstand zu achten, wie Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) sagte.

  • Bewohnerin in Wettenberger Pflegeheim positiv getestet

    In einem Pflegeheim im Wettenberger Ortsteil Wißmar hat sich eine Bewohnerin mit dem Coronavirus infiziert. Das hat der Landkreis Gießen am Dienstag mitgeteilt. In der vergangenen Woche war in dem Haus eine Mitarbeiterin positiv getestet worden. Daraufhin waren alle 17 Kontaktpersonen getestet worden, darunter 15 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims.

    Eine Bewohnerin habe sich angesteckt, alle übrigen Tests seien negativ. Die 14 negativ getesteten Bewohnerinnen und Bewohner sollen in dieser Woche erneut untersucht werden. Das Besuchsverbot bleibe vorerst bestehen.

  • Kritik an Schutzmasken-Regelung zum Schulstart

    Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) hat die Landesregierung dazu aufgefordert, zum Schulstart eine Pflicht zum Tragen einer Maske in Schulgebäuden einzuführen. Zumindest in den ersten Wochen nach den Sommerferien halte Weber eine Maskenpflicht in Gängen, Treppenhäusern, auf dem Schulhof und in sanitären Einrichtungen für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren für "unbedingt geboten".

    "Die Lehrkräfte könnten je nach Abstandssituation entscheiden, dass dann im Klassenraum die Maske wieder abgelegt werden kann", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag. Hessen fehle es insgesamt an einheitlichen Hygieneschutz-Vorgaben zum Schulstart

    In Hessen hatte die Landesregierung aus CDU und Grünen zuvor entschieden, dass die Schulleitung für die Zeiten außerhalb des Präsenzunterrichts das Tragen einer Schutzmaske im Schulgebäude anordnen könne. "Diese Regelung besteht nach wie vor", sagte ein Sprecher des Kultusministeriums am Dienstag. Man beobachte allerdings das Infektionsgeschehen und den Umgang der anderen Bundesländer in der Maskenfrage sehr genau. Bis zum Schulstart am 17. August werde dann entschieden, ob die bisher geplante Regelung angepasst werden müsse.

  • Top-Thema

    FDP-Fraktion kritisiert Reiserückkehrer-Politik

    Yanki Pürsün, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, hat schwere Vorwürfe gegen die Informationspolitik der Bundes- und Landesregierung über Corona-Tests zu Reiserückkehrern erhoben. "Es kann nicht sein, dass Bürgerinnen und Bürger aus dem Urlaub zurückkehren, sich wegen eines Tests an ein Gesundheitsamt wenden und dann dort die Auskunft bekommen, man wisse von nichts."

    Das Sozialministerium und die Gesundheitsämter verwiesen lediglich jeweils aufeinander, erklärte Pürsün. Auch Informationen, die online zu finden seien, führten oft in die Irre, Telefon-Hotlines seien überlastet. "Gerade vor dem Hintergrund der laufenden Ferien- und Reisezeit und der Tatsache, dass Tests innerhalb von 72 Stunden nach der Rückkehr aus dem Urlaub erfolgen müssen, darf es nicht erst ein Hin und Her zwischen verschiedenen Behörden und Anlaufstellen geben."

    Durch die Reiserückkehrer würden Gesundheitsämter und Ärzte stärker belastet werden, doch die personellen Kapazitäten seien gleich geblieben. In einer Anfrage an die Landesregierung will der Oppositionspolitiker diese nun mit der Problematik konfrontieren.

    Corona-Test-Röhrchen
  • Top-Thema

    Rheingau-Taunus-Krisenstab appelliert zu Masken und Abstand

    Der Krisenstab im Rheingau-Taunus-Kreis hat dazu aufgerufen, Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Maskenpflicht zu beachten. "Es geht nicht um Kontrolle oder Überwachung, sondern alleine um eine Sensibilisierung", sagte der stellvertretende Landrat Herbert Koch einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung zufolge.

    Reise-Rückkehrer sollten sich nach dem Urlaub auf jeden Fall testen lassen, so die Leiterin des Gesundheitsamts, Renate Wilhelm: "Eine Garantie, dass man sich in einem bestimmten Urlaubsland nicht anstecken kann, gibt es derzeit nicht."

    In den vergangenen Tagen lag der Kreis laut Robert-Koch-Institut bei 22 Neu-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. Damit hat der Kreis Stufe 2 des Einsatzplanes der Landesregierung für lokale Corona-Ausbrüche erreicht, die eine Anpassung der Schutzmaßnahmen erforderlich macht.

  • Fluggastzahlen steigen nur langsam - Fraport in den roten Zahlen

    Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen bewegen sich nur langsam aus dem Corona-Tief. In der Woche vom 27. Juli bis zum 2. August zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport rund 343.865 Fluggäste und damit 78,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie er am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Das waren rund 22.000 Passagiere mehr als in der Vorwoche. Im gesamten Juli lag die Zahl der Fluggäste nach vorläufigen Zahlen auf den Europastrecken 75 Prozent, im Interkontinentalbereich sogar 92 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

    Die Corona-Flaute im Flugverkehr schlägt sich naturgemäß auch in der Bilanz der Flughafenbetreiberin nieder. Im zweiten Quartal 2020 stürzt Fraport tief in die roten Zahlen. Unterm Strich stand ein Verlust von rund 182 Millionen Euro - nach 127 Millionen Euro Gewinn ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen mit. Auch im Gesamtjahr dürfte unter dem Strich ein deutlicher Verlust stehen. Fraport will deshalb wie angekündigt 3.000 bis 4.000 Jobs in Frankfurt abbauen.

    Flugzeuge am Frankfurter Flughafen
  • 57 Neuinfektionen, ein neuer Todesfall

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Hessen in den letzten 24 Stunden um 57 gestiegen. Im Hochtaunuskreis verstarb ein weiterer Mensch infolge einer Corona-Infektion. Damit sind in Hessen bislang insgesamt 521 Menschen einer Covid-19 Erkrankung zum Opfer gefallen.

    In Offenbach lag die Zahl der registrierten Infektionen bei 300 - fünf mehr als am Vortag. Der Magistrat der Stadt hatte am Montagabend verschärfte Corona-Vorsichtsmaßnahmen beschlossen, nachdem die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche auf über 35 geklettert war. Sie liegt am Dienstag bereits bei über 39. Der Rheingau-Taunus-Kreis vermeldete lediglich eine Neuinfektion. Hier hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen über 25 betragen - nun sank der Wert auf 22,4.

  • Top-Thema

    364 Millionen Euro für Corona-Schutzausrüstung

    Die Landesregierung hat wegen der Coronavirus-Pandemie für mehr als 364 Millionen Euro brutto Schutzausrüstung gekauft. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Landtagsfraktion in Wiesbaden hervor (Stand: 26. Mai).

    Demnach wurden allein rund 234,2 Millionen Euro für knapp 55 Millionen Atemschutzmasken ausgegeben. Hinzu kommen nochmals 46,8 Millionen Euro für mehr als 63,5 Millionen chirurgische Mund-Nasen-Schutzmasken. Angeschafft wurden außerdem Schutzbrillen, Schutzkittel, Ganzkörperanzüge und Desinfektionsmittel. Für knapp 23 Millionen Euro wurden mehr als 130 Millionen Einweghandschuhe gekauft.

    Hände Klinik Hygiene Desinfektion Gesundheit Sujet
  • Top-Thema

    Offenbach verschärft Corona-Regeln weiter

    In der Stadt Offenbach gelten ab sofort strengere Regeln zum Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus: Öffentliches Grillen und Picknicken ist nun in der Öffentlichkeit verboten, Reiserückkehrer aus Risikoregionen müssen sich auf das Coronavirus testen lassen. Am Sonntag hatte die Stadt aufgrund der steigenden Neuinfektionen die zweite Warnstufe überschritten und Phase 3 des Eskalationskonzeptes der Landesregierung erreicht. Mehr Informationen zu den Neuerungen finden Sie in unserem Artikel.

  • Top-Thema

    Tausende Risikogebiet-Rückkehrer am Frankfurter Flughafen

    Nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport landen aktuell wöchentlich 16.000 Rückkehrer aus Risikogebieten am Frankfurter Flughafen. Diese müssen sich schon bald bei ihrer Rückkehr einem verpflichtenden Coronatest unterziehen.

    Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag bekräftigte, werde die Testpflicht für Reiserückkehrer noch im Laufe dieser Woche umgesetzt. Am Flughafen in Frankfurt gibt es derzeit drei Testzentren - das Fraport Medical Center, das kommerzielle Testzentrum der Firma Centogene und das Testzentrum vom Deutschen Roten Kreuz (DRK).

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Verpflichtende Tests für Reiserückkehrer

    hessenschau vom 03.08.2020
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Privates Sommerfest lässt Fallzahlen in Wiesbaden steigen

    Ein privates Sommerfest mit mindestens 100 Beteiligten hat für einen Anstieg der Fallzahlen in Wiesbaden gesorgt. Bis Montagvormittag wurden bereits 18 Neuinfektionen gemeldet, davon stammten 15 Personen aus dem Wiesbadener Stadtgebiet, wie die Stadt am Montag mitteilte. Ein Großteil der Gäste sei bereits am Wochenende durch das Gesundheitsamt ermittelt, getestet und teilweise unter Quarantäne gestellt worden.

    Da seit der Feierlichkeit jedoch einige Tage vergangen seien und die Gäste zum Teil bereits Urlaubsreisen angetreten hätten, gestalte sich die Ermittlung der Personen "enorm aufwändig", wie die Stadt erklärte. In diesen Fällen sei es nötig, die Gesundheitsämter anderer Regionen zu informieren, um alle Lücken zu schließen. Zusätzlich werde derzeit überprüft, ob seitens des Veranstalters des Sommerfests ein schlüssiges Hygienekonzept vorlag und auch korrekt umgesetzt wurde.

  • Top-Thema

    Ausbruch in Seniorenheim "unter Kontrolle"

    Nachdem am vergangenen Freitag 27 Bewohner sowie Mitarbeiter eines Seniorenheims in Niedernhausen (Rheingau-Taunus) positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, hat sich der Krisenstab am Montag zufrieden mit der aktuellen Situation in der Einrichtung gezeigt.

    "Da der Ausbruch von SARS-CoV-2 in diesem Fall in einer Einrichtung passierte, es sich somit um ein lokal begrenztes Ereignis handelt, konnten wir die Maßnahmen zügig umsetzen", betont die Leiterin des Gesundheitsamtes Renate Wilhelm. Die Ermittlung von Kontaktpersonen sei schnell und reibungslos verlaufen. "Wir haben das Ereignis unter Kontrolle", betonte Kreisbeigeordneter Herbert Koch. Am Mittwoch solle eine weitere Testung erfolgen.

    Am Samstag hatte der Kreis noch mitgeteilt, dass sich insgesamt 28 Personen im Seniorenheim mit dem Virus infiziert hätten. Wie der Kreis am Montag klar stellte, sei es zu einem Dokumentationsfehler gekommen.

  • Keine Neuinfektionen in Offenbach

    Nach dem Anstieg der Corona-Zahlen in Offenbach ist seit Sonntag kein weiterer Fall hinzugekommen. Das teilte die Stadt am Montag mit. Am Sonntag hatte die Stadt 35,3 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert und somit die zweite Warnstufe überschritten und Phase 3 des Eskalationskonzeptes der hessischen Landesregierung erreicht. Offenbachs Krisenstab will sich am Montagnachmittag über das weitere Vorgehen in der Stadt beraten. Um 17 Uhr soll dazu eine Pressekonferenz über die Ergebnisse der Sitzung stattfinden. Das hr-fernsehen überträgt die Pressekonferenz live, auf hessenschau.de können Sie den Livestream verfolgen.

  • Pedelec-Unfälle nehmen im Corona-Frühjahr zu

    Pedelecs sind derzeit so beliebt wie nie: Die Fahrräder mit Motor-Unterstützung bieten vielen Hessen gerade zu Corona-Zeiten einen willkommenen und bequemen Zeitvertreib. Während entspannt in die Pedale getreten werden kann, unterstützt der Akkumotor die Fahrt mit bis zu 25 Stundenkilometern. Doch mit der erhöhten Nachfrage steigt auch die Zahl der Unfälle, wie die vorläufige Unfallstatistik des Hessischen Landesamtes für die Monate Januar bis einschließlich Mai zeigt. So hat es im Corona-Frühjahr 50 Prozent mehr Unfälle mit Pedelecs gegeben als noch im Vorjahr. Mehr dazu lesen Sie hier.

  • Zahl der beantragten Insolvenzverfahren steigt weiter an

    Zum vierten Mal in Folge ist die Zahl der bei hessischen Gerichten beantragten Insolvenzverfahren gestiegen. Im Monat Mai haben nach Angaben den Statistischen Landesamtes weitere 135 Unternehmen in Hessen ein Insolvenzverfahren beantragt. Das sei eine Steigerung um 3,1 Prozent gegenüber April 2020. Der Anstieg sei dabei im Vergleich zum Vormonat jedoch geringer, wie das Landesamt mitteilte. Im Vergleich zu den im Mai 2019 beantragten Insolvenzverfahren stellte das Landesamt einen Anstieg von 9,8 Prozent fest. Die Summe der voraussichtlichen Forderungen belaufe sich im Mai 2020 auf knapp 1,3 Milliarden Euro. Seit Mitte März besteht für Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie geschädigt wurden, keine Pflicht mehr zur Insolvenzantragsstellung.

  • Krisensitzung auch im Rheingau-Taunus-Kreis

    Auch im Rheingau-Taunus-Kreis ist für den heutigen Montag eine Sitzung eines Corona-Krisenstabs geplant. Der Landkreis reagiert damit auf die steigende Zahl von Neu-Infektionen. Diese lagen laut Robert-Koch-Institut in den vergangenen 7 Tagen 22 Neu-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. Damit hat der Kreis Stufe 2 des Einsatzplanes der Landesregierung für lokale Corona-Ausbrüche erreicht, was eine Anpassung der Schutzmaßnahmen erforderlich macht.

    Neben dem Rheingau-Tanus-Kreis war zuletzt vor allem die Stadt Offenbach von hohen Neu-Infektionszahlen betroffen. Dort wurde mittlerweile Stufe 3 des Einsatzplanes erreicht. Die hohe Zahl der Neuansteckungen geht nach Angaben der Stadt vor allem auf Reiserückkehrer zurück.

  • Top-Thema

    Testpflicht für Reise-Rückkehrer ab dieser Woche

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat gegenüber dem ARD-Morgenmagazin bekräftigt, dass die Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Laufe dieser Woche in Kraft treten soll. Einen genauen Termin konnte er allerdings noch nicht nennen. "Wir haben erste Entwürfe", sagte der CDU-Politiker. "Wir wollen das gut abstimmen auch mit den Ländern, da das ja auch vor Ort dann an den Flughäfen zum Beispiel oder an den Bahnhöfen gelebt werden können muss. Und deswegen finde ich es wichtig, es gut zu machen."

    Spahn rechnet mit einer Zunahme der Tests, neben Reiserückkehrern auch etwa von Lehrern und Erziehern: "Wir werden sehen - da bin ich sehr sicher - in den nächsten Wochen, dass deutlich mehr getestet werden wird."

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    hessenschau vom 03.08.2020
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  • 25 Neuinfektionen, keine neuen Toten

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 25 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Montag, 0 Uhr. Neue Todesfälle wurden nicht verzeichnet. Damit liegt die Gesamtzahl, der in Hessen infolge einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen weiterhin bei 520.

    Seit Beginn der Pandemie haben registrierten die Behörden somit 12.142 Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Rund 11.000 Betroffene gelten mittlerweile als geheilt.

    In der Stadt Offenbach wird auch am Montag der Grenzwert von 35 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Dort berät heute ein Krisenstab über strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

  • Offenbacher Krisenstab tritt zusammen

    Nachdem in der Stadt Offenbach am Sonntag die Schwelle von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner überschritten wurde, soll am heutigen Montag ein Krisenstab zusammentreten und über weitere Maßnahmen beraten. Das Gremium soll in Abstimmung mit dem Land Hessen über konkrete Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entscheiden. "Der Offenbacher Magistrat hält an seiner Linie fest, alle Entscheidungen zu treffen, die nötig sind, und das auch ohne jedes Zögern – aber eben auch Augenmaß zu behalten", hatte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) am Sonntag angekündigt.

    Das Eskalationskonzept des Landes Hessen sieht ab einem Wert von 35 neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor. Der starke Anstieg der Fallzahlen in der vergangenen Woche wurde vor allem mit Reiserückkehrern in Verbindung gebracht. Wann genau der Krisenstab zusammentritt, ist noch nicht bekannt.

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    Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Offenbachs OB Schwenke: "Neue Maßnahmen mit Augenmaß"

    Felix Schwenke - Oberbürgermeister von Offenbach
    Ende des Audiobeitrags
  • Stadt Offenbach will keine drastischen Maßnahmen

    Die Stadt Offenbach hat weiterhin mit steigenden Corona-Infektionszahlen zu kämpfen. Am Sonntag wurde eine neue Warnstufe überschritten. Auf drastische Maßnahmen will die Stadt aber wohl vorerst verzichten: Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) sagte am Sonntag dem hr, dass die zu erwartenden Maßnahmen keine Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage haben sollen: "Wir werden keine Betriebe oder Unternehmen schließen." Er nehme die Situation jedoch sehr ernst. Es gelte, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, die angemessen seien. Wie diese genau aussehen werden, konnte Schwenke noch nicht sagen. Der Krisenstab der Stadt wird in Abstimmung mit dem Land am Montag über konkrete Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entscheiden.

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wurden am Sonntag in der Stadt Offenbach 35,3 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert. Damit hat Offenbach die zweite Warnstufe überschritten und die Phase 3 des Eskalationskonzeptes der hessischen Landesregierung erreicht.

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    zum Video Neue Corona-Warnstufe in Offenbach erreicht

    hs020820
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  • Frankfurt Opernplatz leert sich bereits vor Sperrstunde

    Zwei Wochen nach den Ausschreitungen in Frankfurt ist es auch in der Nacht zu Sonntag auf dem Opernplatz ruhig geblieben. Auch ein unangemeldeter Demonstrationszug gegen Rassismus mit 120 Menschen verlief friedlich, wie die Polizei mitteilte. Dieser hielt auf dem Weg vom Kaisersack zur Konstablerwache nur kurz am Opernplatz und löste sich bereits vor Mitternacht komplett auf. Der Opernplatz habe sich ohne Zwischenfälle geleert, schrieb die Polizei bei Twitter. Insgesamt sei die Zahl der feiernden Menschen vor der Oper zurückgegangen.

    Vor zwei Wochen hatten Krawalle auf dem Opernplatz in Frankfurt für Aufsehen gesorgt, seitdem gilt an Wochenenden ab Mitternacht ein Betretungsverbot für den Opernplatz. Polizisten waren aus der Menge der Feiernden heraus mit Flaschen angegriffen worden. Mindestens fünf Beamte wurden nach Polizeieingaben verletzt, mehrere Polizeifahrzeuge beschädigt. Der Opernplatz hatte sich in den vergangenen Monaten auch angesichts der coronabedingten Schließung von Clubs und Diskotheken zur Freiluft-Partyzone entwickelt.

  • Bereits mehr als 40.000 Corona-Tests am Flughafen

    In dem Ende Juni eröffneten Testzentrum am Frankfurter Flughafen haben sich bisher mehr als 40.000 Menschen auf Covid-19 testen lassen. Mittlerweile liege die Zahl der täglichen Testungen bei knapp 2000, sagte Volkmar Weckesser, Vorstandsmitglied des Unternehmens Centogene, das das kommerzielle Testzentrum in Kooperation mit Lufthansa und dem Flughafenbetreiber Fraport betreibt.

    Tests kosten dort zwischen 59 und 139 Euro, die Ergebnisse liegen entweder nach fünf bis sechs Stunden oder im Fall des teureren Tests nach etwa drei Stunden vor. "Wir verzeichnen kontinuierlich steigende Zahlen", sagte Weckesser.

  • Offenbach und Rheingau-Taunus-Kreis erreichen nächste Warnstufe

    Die Zahl der Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist in der Stadt Offenbach weiter angestiegen. Nachdem am Freitag mit 21,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erstmals die Warnstufe von 20 Fällen überschritten wurde, lag der Wert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Sonntag bei 35,3 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Samstag waren es 29,9 Fälle.

    Ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen greift die nächste Stufe des vom Sozialministerium erarbeiteten Einsatzplanes. Dann sind erweiterte Maßnahmen sowie die Einbindung des Planungsstabs Covid-19 des Sozialministeriums vorgesehen. Für die Warnstufe, in der sich Offenbach am Samstag noch befand, setzte das Landeskonzept insbesondere auf die Information der Bürger. Zudem beschloss die Stadt strengere Regeln bei Sportveranstaltungen und in der Gastronomie.

    Der Rheingau-Taunus-Kreis überschritt mit den Zahlen von Sonntag ebenfalls einen Schwellenwert. Hier wurden laut RKI-Angaben 21,9 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gezählt.

  • 88 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 88 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen liegt damit weiterhin bei 520.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 12.117 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 11.000 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen der hessischen Kreise und kreisfreien Städte liegt die Stadt Offenbach weiterhin über der Schwelle von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Die Zahl der Corona-Infektionen beträgt laut RKI-Angaben vom Sonntag 35,3 pro 100.000 Einwohner. Am Samstag waren es 29,9. Als Folge der erhöhten Infektionszahlen reagierte die Stadt mit strengeren Corona-Regeln.

    Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir auf hessenschau.de über Nachrichten zu Corona in Hessen berichten, blicken die Kollegen von tagesschau.de auf die Entwicklungen in ganz Deutschland und der Welt. Heute können Sie dort unter anderem lesen:

    • Kundgebung von Corona-Leugnern am Brandenburger Tor: Rund 20.000 Menschen haben am Samstag in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Weil viele von ihnen weder Masken trugen noch Abstand hielten, löste die Polizei die Kundgebung am Nachmittag auf.
    • WHO meldet weltweiten Rekordanstieg bei Corona-Infektionen: Laut WHO haben sich innerhalb eines Tages weltweit 292.000 Menschen infiziert - so viele wie noch nie zuvor. Die meisten Fälle innerhalb eines Landes gab es in Brasilien, gefolgt von den USA.
    • Polen verzeichnet Höchststand bei Neuinfektionen: Die Behörden verzeichneten nach eigenen Angaben 658 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Nun denkt das Land über schärfere Maßnahmen nach.
    • Ab diesen Samstag kostenlose Tests für deutsche Urlaubsrückkehrer: Auch ohne Krankheitsanzeichen werden die Kosten für die Tests übernommen, wenn sich Einreisende innerhalb von 72 Stunden nach der Ankunft in Deutschland untersuchen lassen.
  • Friedlicher Freitag am Frankfurter Opernplatz

    Knapp zwei Wochen nach den Ausschreitungen auf dem Opernplatz hat Frankfurt erneut einen friedlichen Freitag erlebt. In der Nacht zu Samstag blieb es ruhig, wie die Polizei mitteilte. Kurz nach Mitternacht hielten sich demnach noch rund 20 Menschen auf dem Platz auf, verließen diesen jedoch vor Beginn der Sperrstunde um 1 Uhr.

    Der Opernplatz hatte sich in den vergangenen Monaten auch angesichts der coronabedingten Schließung von Clubs und Diskotheken zur Freiluft-Partyzone entwickelt.

  • Top-Thema

    Weitere Schutzmaßnahmen in Seniorenheim

    Ein Seniorenheim in Niedernhausen (Rheingau-Taunus) hat nach insgesamt 27 Corona-Infektionen unter Bewohnern und Mitarbeitern weitere umfangreiche Schutzmaßnahmen ergriffen.

    Die 19 infizierten Bewohner wurden nach Angaben des Heimsprechers vom Samstag in einem Isolationsbereich untergebracht. Sie werden von speziell dafür ausgebildeten Mitarbeitern versorgt, die durch Hygienemaßnahmen und besondere Schutzmasken vor einer Ansteckung geschützt sind. Die acht infizierten Mitarbeiter wurden unter häusliche Quarantäne gestellt. In der nächsten Woche werden erneut alle Bewohner und Mitarbeiter getestet.

    Das Haus hatte direkt nach der Information über das positive Testergebnis eines Bewohners am 28. Juli Schutzmaßnahmen eingeleitet, den entsprechenden Wohnbereich isoliert und ein Besuchsverbot ausgesprochen.

    Anmerk. d. Red.: Am Samstag hatte der Rheingau-Taunus-Kreis 28 Corona-Infektionen in der Einrichtung bestätigt. Es sei jedoch zu einem Dokumentationsfehler gekommen, teilte der Kreis am Montag mit und korrigierte die Gesamtzahl auf 27 Infektionen.

  • Top-Thema

    Haftantritt wegen Corona zurückgestellt

    Um in den Gefängnissen Platz für eventuell nötige Corona-Quarantänestationen zu haben, mussten rund 8.000 Straftäter zunächst nicht ins Gefängnis. Bei den zurückgestellten Haftantritten handelte es sich vorwiegend um Ersatzfreiheitsstrafen, die bei nicht gezahlten Geldstrafen verhängt werden oder der Erzwingungshaft bei Bußgeldsachen, erklärte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

    In 69 Fällen sei der Haftantritt auch bei Straftätern zurückgestellt worden, die eine Freiheitsstrafe von höchstens einem Jahr verbüßen müssen. Voraussetzung sei aber, dass diese Personen keine Sexualstraftaten oder groben Gewalttaten begangenen haben, betonte die Ministerin. Seit Anfang Juli wird nach Angaben eines Ministeriumssprechers aber wieder zum Haftantritt geladen.

  • Top-Thema

    Offenbach weiter über Grenzwert

    Die Zahl der Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist in der Stadt Offenbach weiter angestiegen. Nachdem am Freitag mit 21,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erstmals die Warnstufe von 20 Fällen überschritten wurde, lag der Wert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Samstag bei 29,9 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

    Ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen greift Stufe 3 des vom Sozialministerium erarbeiteten Einsatzplanes. Dann sind erweiterte Maßnahmen sowie die Einbindung des Planungsstabs Covid-19 des Sozialministeriums vorgesehen. Für Stufe 2, in der sich Offenbach aktuell befindet, setzt das Landeskonzept insbesondere auf die Information der Bürger. Zudem beschloss die Stadt strengere Regeln bei Sportveranstaltungen und in der Gastronomie.

  • 64 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 64 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Samstag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen liegt damit weiterhin bei 520.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 12.029 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.900 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen der hessischen Kreise und kreisfreien Städte liegt die Stadt Offenbach weiterhin über der Schwelle von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Die Zahl der Corona-Infektionen beträgt laut RKI-Angaben vom Samstag 29,9 Fälle pro 100.000 Einwohner. Am Freitag waren es 21,6. Als Folge der erhöhten Infektionszahlen reagierte die Stadt mit strengeren Corona-Regeln.

    Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Nutzer bemängeln Maskendisziplin im Nahverkehr

    Während die Berliner Verkehrsbetriebe in Bussen und Bahnen zehntausende Masken-Verweigerer zählen, sind die hessischen Verkehrsbetriebe mit der Maskendisziplin ihrer Fahrgäste zufrieden. Eine hr-Umfrage unter mehreren Verkehrsbetrieben ergab: Im Großen und Ganzen halten sich die Fahrgäste in Bussen und Bahnen an die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen - jedenfalls nach den Erfahrungen der Verantwortlichen. Zahlreiche hessenschau.de-Nutzer können das nicht nachvollziehen. Sie machen mit der Umsetzung dieser Corona-Regel andere Erfahrungen. Mehr erfahren Sie in unserem Artikel.

  • 26 Corona-Infektionen in Seniorenheim

    In einem Seniorenheim in Niedernhausen (Rheingau-Taunus) haben sich 26 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte der Kreis am Freitagabend mit. Nach einem ersten Corona-Fall seien am Donnerstag 180 Kontaktpersonen getestet worden. Bei 19 Bewohnern und sieben Mitarbeitern sei der Befund positiv ausgefallen. Einige Befunde stünden noch aus. Den Bewohnern gehe es gut, lediglich drei litten unter einem trockenen Husten. Der Indexfall werde im Krankenhaus behandelt. Seit Mittwoch bestehe in dem Heim ein Besuchsverbot.

  • Top-Thema

    Offenbach verschärft Corona-Maßnahmen

    Wegen der erhöhten Infektionen in Offenbach hat die Stadt ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verschärft. Wie die Stadt am Freitagabend mitteilte, sind in den kommenden 14 Tagen wieder Zuschauer bei Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen verboten. In Restaurants und Gaststätten muss auf dem Weg zum Tisch wieder ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Grundsätzlich werde bei Verstößen gegen die Maskenpflicht jetzt bereits beim ersten Mal ein Verwarngeld von 50 Euro erhoben.

    In der Gastronomie werde die Stadt das Führen und Ausfüllen der Gästelisten in der nächsten Zeit zudem verstärkt kontrollieren. Außerdem soll es eine groß angelegte Informationskampagne für Rückkehrer aus Urlaubsgebieten geben. Dort hatten sich nach Angaben der Stadt die meisten Menschen infiziert. Der Verwaltungsstab der Stadt werde ab sofort wieder mindestens zweimal pro Woche tagen, um über weitere Maßnahmen zu beraten.

  • Offenbach trotz Warnstufe gelassen

    Nach Überschreiten der Corona-Warnstufe von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen will die Stadt Offenbach unter anderem über mehr Öffentlichkeitsarbeit die Bevölkerung eindringlich sensibilisieren. Zudem werde sich der Verwaltungsstab häufiger zu Sitzungen treffen, hieß es aus dem Rathaus. Im Lauf des Tages soll es noch eine Mitteilung dazu geben, wie genau die Maßnahmen der Stadt aussehen sollen.

    Nach Angaben von Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) ist der Anstieg offenbar vor allem auf Urlaubsrückkehrer zurückzuführen.

    In der Stadt wurde mit 21,6 Fällen pro 100.000 Einwohner erstmals in Hessen die kritische Marke überschritten, die eine "erhöhte Aufmerksamkeit" vorsieht. Spätestens ab 35 Neuinfektionen sind erweiterte Maßnahmen vorgesehen.

  • 70 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 70 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Freitag, 0 Uhr. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich um einen Todesfall auf 520.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 11.965 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.900 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen der hessischen Kreise und kreisfreien Städte wurde erstmal die Warnstufe von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten. Die Stadt Offenbach registriert nach eigenen Angaben 21,6 Fälle pro 100.000 Einwohner. Beim Erreichen dieser Marke sind lokal begrenzte, stufenweise Beschränkungen des öffentlichen Lebens möglich.

    Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Schwimmbadbetreiber optimistisch

    Corona hat auch die Freibad-Saison in Mitleidenschaft gezogen. Badezeiten in zwei Schichten, Abstandsregeln im Becken und auf der Wiese. Dennoch zeigen sich die Bäderbetrieb in Hessen optimistisch. "Generell sind wir froh, dass wir wieder aufmachen konnten", bilanziert die Vorsitzende des hessischen Landesverbandes der Schwimmmeister, Michaela Fisseler-Weinrich. "Ein paar mehr Besucher und das Wetter dürfte stabiler sein", fasst sie die Stimmung unter ihren Kollegen landesweit zusammen. Manche Corona-Regelung soll auch nach Ende der Pandemie fortgesetzt werden. Einige Bäder-Betreiber in Hessen denken über eine Fortführung der Online-Bestellung von Tickets nach.

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  • Gewerkschaften sehen Kita-Start skeptisch

    Gewerkschaften rechnen mit einem schwierigen Start der Kindertagesstätten nach den Ferien in Hessen. "Der Belastungstest wird noch kommen", sagte Verdi-Gewerkschaftssekretärin Kristin Ideler der dpa. Mit dem Ende der Sommerferien Mitte August müssen mehr Kinder als je zuvor in der Corona-Pandemie in den Kitas betreut werden. Im Juli waren die Kitas zwar zu einem Normalbetrieb unter Corona-Bedingungen zurückgekehrt. Eltern hatte ihren Nachwuchs aber trotzdem teilweise zuhause gelassen.

    Mit neuen Kindern kommt auch die Eingewöhnung - die Phase, in denen Eltern ihre Kinder in die Kita begleiten. In der Corona-Pandemie habe es sowas nicht oder in geringem Maß gegeben. "Der zweite Punkt ist, dass viele Kinder kommen, die Urlaub in Risikogebieten gemacht haben." Auf entsprechende Fälle müssten die Kita-Mitarbeiter ein wachsames Auge haben. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert daher, allen Kita-Mitarbeitern wöchentliche Corona-Tests zu ermöglichen.

    Mutter mit Kindern klingelt an der Kita-Tür
  • Corona-Fall in Pflegeheim in Wettenberg

    In einem Pflegeheim im Wettenberger Ortsteil Wißmar ist das Coronavirus ausgebrochen. Wie der Landkreis Gießen am Donnerstagabend mitteilte, ist eine Mitarbeiterin des AWO-Pflegeheims Kleeblatt positiv getestet worden. 17 Kontaktpersonen seien getestet worden, darunter 15 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims. Das Gesundheitsamt verhängte ein Besuchsverbot, bis die Ergebnisse vorliegen. Dabei handelt es sich den Angaben zufolge um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Bislang zeige keiner der Bewohner Symptome.

  • Fresenius kürzt Ziele für 2020

    Der Gesundheitskonzern Fresenius dampft wegen der Corona-Krise wie bereits erwartet seine Ziele für das Gesamtjahr ein. Im zweiten Quartal hatte das Unternehmen die negativen Effekte der Virus-Pandemie vor allem bei seinen Töchtern Kabi und Vamed, aber auch wegen einer unsicheren Vergütung im spanischen Krankenhausgeschäft zu spüren bekommen. Das Management peilt nunmehr für 2020 währungsbereinigt ein Umsatzwachstum von drei bis sechs Prozent an, wie der Dax-Konzern heute in Bad Homburg mitteilte. Das Konzernergebnis wird inklusive der Covid-19-Effekte in einer Bandbreite von minus vier Prozent bis plus ein Prozent gesehen.

    Fresenius-Firmensitz in Bad Homburg
  • Beuth: Keine Vollbesetzung der Fußballstadien in diesem Jahr

    Innenminister Peter Beuth (CDU) sieht die Pläne einer möglichen Rückkehr von Zuschauern in die Fußballstadien kritisch. "Eine Vollbesetzung der Stadien noch in diesem Jahr halte ich für ausgeschlossen", sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Sollten die Infektionszahlen im Herbst niedrig bleiben, könne er sich jedoch schrittweise größere Zuschauerzahlen vorstellen. Dabei müsse auch geklärt werden, wie sich Mindestabstände einhalten und über welche Verkehrsmittel und Zugänge sich Fanströme regulieren ließen. "Klar ist auch, dass ohne Schutzmaske niemandem Einlass gewährt werden darf und striktere und strengere Kontrollen notwendig sein werden."

    Das DFL-Präsidium plant ein Stehplatz- und Alkoholverbot bis zum 31. Oktober sowie bis zum Jahresende den Verzicht auf Gästefans. Über ein einheitliches Vorgehen wollen die Vereine bei ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung am kommenden Dienstag abstimmen.

  • Freiwillige Corona-Tests für Lehrer nach den Sommerferien

    Lehrer in Hessen dürfen sich nach den Sommerferien alle 14 Tage auf das Coronavirus testen lassen. Das haben das Kultusministerium und die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KV) auf Anfrage bestätigt. Laut KV wurde diese Regelung gemeinsam mit dem Kultusministerium getroffen. Ziel sei es, vom 10. August bis 1. Oktober so vielen Lehrkräften wie möglich die Gelegenheit zu geben, sich mehrfach freiwillig testen zu lassen. Nach hr-Informationen sollen Ärzte, die die Tests durchführen, mit 15 Euro pro Test vergütet werden. Unklar ist, ob die Test-Kapazitäten in den einzelnen Landkreisen ausreichen, um die mehr als 50.000 Lehrkräfte in Hessen regelmäßig zu testen. Details zur Umsetzung will das Kultusministerium in den kommenden Tagen bekannt geben.

  • 89 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall

    Wegen technischer Probleme beim Robert-Koch-Institut konnten wir Ihnen die aktuellen Neuinfektionen noch nicht mitteilen. Inzwischen hat aber das hessische Sozialministerium sein Bulletin veröffentlicht, aus dem die täglichen Neuinfektionen ebenfalls hervorgehen. Demnach hat es seit Mittwoch 89 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben.

    Ein weiterer Todesfall kam hinzu, sodass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen nun bei insgesamt 519 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 11.895 Ansteckungen gezählt. Davon gelten mindestens 10.800 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen ist die Stadt Offenbach nur noch knapp von der Grenze von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Der Wert lag am Donnerstag laut Sozialministerium bei 19. Ab Erreichen der Marke von 20 drohen in Offenbach wieder lokal begrenzte, stufenweise Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Für die Stadt Darmstadt ist der Wert mit 16 am zweithöchsten.

  • Nassauische Heimstätte verschiebt Mieterhöhung

    Die Nassauische Heimstätte (NH) kommt ihren Mietern in der Corona-Krise weiter entgegen: Alle noch nicht ausgesprochenen Mieterhöhungen würden auf das erste Quartal 2021 verschoben, hieß es am Donnerstag. Könne ein Mieter wegen der aktuellen Situation seine Miete nicht fristgerecht zahlen, werde nach individuellen Lösungen gesucht. Im März hatte die NH bereits angekündigt, auf Kündigungen und Räumungen im Zusammenhang mit der Pandemie verzichten zu wollen. Sollten Mieter selbst gekündigt haben, aber aktuell nicht umziehen können, dürften sie weiter in ihren Wohnungen bleiben, wenn diese nicht bereits neu vermietet sind. Gewerbliche Mieter in Zahlungsschwierigkeiten hätten die Möglichkeit, die Miete gegen Nachweis des Verdienstausfalls zunächst für einen Monat erlassen zu bekommen. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft hat nach eigenen Angaben rund 59.000 Mietwohnungen in 128 Städten und Gemeinden.

  • Wirkt sich die Krise auf den Singlewohnungsmarkt aus?

    Video-Vorlesungen oder Seminare als Webkonferenz – Studierende waren im vergangenen Sommersemester wegen der Corona-Pandemie nicht mehr an ihre Universitätsstädte gebunden. Manche zogen aus, andere blieben womöglich auch zum Studienbeginn noch in der Heimat. Das könnte sich auf dem Singlewohnungsmarkt in den Uni-Städten bemerkbar gemacht haben. Das Online-Immobilien-Portal "immowelt" hat die Angebotsmieten von Singlewohnungen bis 40 Quadratmeter Wohnfläche in den deutschen Hochschulstädten im ersten Halbjahr 2020 mit dem Vorjahr verglichen.

    In Fulda zeigte sich der stärkste Effekt unter den hessischen Uni-Städten: Der Analyse zufolge sind die Angebotsmieten für Singlewohnungen in Fulda sieben Prozent niedriger als noch vor einem Jahr. In Darmstadt sanken die Angebotsmieten um bloß zwei Prozent. Einen geringen Anstieg der Preise gab es in Marburg (+1 Prozent), Kassel (+2 Prozent) und Gießen (+2 Prozent). Frankfurts Singlewohnungen bleiben beliebt und teuer – trotz der Krise stiegen die Angebotsmieten im ersten Halbjahr um acht Prozent. Insgesamt stiegen in 45 von 59 untersuchten deutschen Hochschulstädten die Angebotsmieten von Singlewohnungen weiter.

  • Auch im Juli mehr Arbeitslose

    Die Corona-Krise lässt die Zahl der Arbeitslosen in Hessen im Juli weiter steigen: Im Juli waren in Hessen 7.157 Menschen mehr ohne Arbeit, als noch im Vormonat. Insgesamt hatten damit rund 204.241 Menschen keinen Job, wie die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent.

    Die Gründe für die steigende Arbeitslosigkeit seien nach Angaben der Geschäftsführerin der Regionaldirektion, Bettina Wolf, weiterhin in der Corona-Krise zu finden. Aber auch saisonale Effekte spielten eine Rolle. Mehr dazu lesen Sie hier.

  • Technische Probleme beim RKI

    Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagvormittag bestätigte, gibt es aktuell Server-Probleme bei der Angabe der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus und der Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen. Die veröffentlichten Zahlen des RKI für den 30. Juli hatten zuvor für Verwirrung gesorgt: So gibt das Dashboard des RKI an, dass es keine neuen Covid-19 Fälle oder Todesfälle in Hessen im Vergleich zum Vortag gegeben haben soll, doch die Gesamtzahlen stimmen nicht mit den Zahlen vom Mittwoch überein. Sobald die Probleme behoben seien, würden die korrekten Daten für Donnerstag veröffentlicht werden, erklärte das RKI. Wann die Probleme behoben werden können, ist noch nicht klar.

  • Frankfurter Wissenschaftler finden mögliche Schwachstelle des Virus

    Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der Federführung der Goethe-Universität Frankfurt und des Universitätsklinikums Frankfurt hat einen möglichen Ansatzpunkt im Kampf gegen das SARS-CoV-2-Virus gefunden. Indem das PLpro-Protein des Virus durch Medikamente gehemmt wird, werde nicht nur die Virusvermehrung blockiert, sondern gleichzeitig auch die antivirale Immunantwort gestärkt.

    Hintergrund ist, dass das Virus, einmal in menschliche Zellen vorgedrungen, durch die menschliche Wirtszelle eigene PLpro -Proteine herstellen lässt. PLpro spiele laut der Mitteilung der Frankfurter Forscher eine essenzielle Rolle bei der Vermehrung und schnellen Ausbreitung des Virus. Es unterdrücke zudem die unspezifische Immunantwort des Körpers.

    Nachdem die Forscher den Wirkstoff GRL-0617 eingesetzt haben, konnten sie das PLpro-Protein blockieren. Die Vermehrung des SARS-CoV-2-Virus sei damit gehemmt und gleichzeitig die angeborene Immunantwort der menschlichen Zellen gestärkt worden. Professor Ivan Đikić vom Uniklinikum Frankfurt erklärt: "Die Weiterentwicklung PLpro-hemmender Substanzklassen zum Einsatz in klinischen Studien ist nun eine zentrale Herausforderung für diesen Therapieansatz."

  • Uni Gießen richtet Hilfsfonds für Studierende ein

    Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat ein Spendenkonto eingerichtet, um Studierende in finanziellen Schwierigkeiten zu unterstützen. "Der Anlass waren die zunehmenden Berichte über Notlagen von Studierenden - auch angesichts der zahlreichen Ablehnungen von Anträgen auf Zuschüsse", sagte JLU-Präsident Joybrato Mukherjee. Die von Bund und Ländern zur Verfügung gestellten Mittel hätten offenkundig nicht für die Notlagen aller Studierenden ausgereicht. Die eingehenden Spenden leitet die JLU an den Allgemeinen Studierendenausschus (AStA) weiter, der die Verteilung über den Förderverein für unschuldig in Not geratene Studierende (Solifonds der Hochschulen in Gießen) übernimmt. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Universität.

  • Landtagsausschuss debattiert über Corona-Sondervermögen

    Der Haushaltsausschuss des Landtags hat am Mittwoch über ein erstes milliardenschweres Maßnahmenpaket aus dem kreditfinanzierten Corona-Sondervermögen debattiert. Das Gremium muss dem Vorhaben der Landesregierung zustimmen. Dazu reichen die Stimmen der Vertreter der schwarz-grünen Regierungskoalition. Das Paket umfasst knapp 1,2 Milliarden Euro für insgesamt 30 Vorhaben. Der größte Teil des Geldes soll zur Unterstützung der Kommunen eingesetzt werden, wie Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) angekündigt hatte. Dabei gehe es vorrangig darum, Einbußen bei der Gewerbesteuer aufzufangen. Das umstrittene Sondervermögen des Landes hat insgesamt ein Volumen von zwölf Milliarden Euro.

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    hessenschau kompakt von 16:45 Uhr vom 29.07.2020
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  • Fahrgäste wegen Corona-Schutz kritisiert - Busfahrerin verletzt

    Nach mehrfacher Ermahnung einer Gruppe von Fahrgästen wegen mangelnden Corona-Schutzes ist eine Busfahrerin in Darmstadt geschlagen und verletzt worden. Eine noch unbekannte Frau habe auf die Fahrerin am Ende der Busfahrt mehrfach eingeschlagen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die 20 bis 30 Jahre alte Verdächtige sei zusammen mit drei Männern und einem Kind in den Bus eingestiegen. Alle hätten keinen Mund-Nase-Schutz getragen und seien daraufhin mehrfach ermahnt worden, dieser Pflicht nachzukommen. Statt eine Maske aufzusetzen, hätten sie die Fahrerin beleidigt. An der Endhaltestelle habe die Frau dann die Tür zur Fahrerin geöffnet und zugeschlagen. Die rabiaten Fahrgäste flüchteten anschließend. Die Polizei sucht Zeugen, die die Schlägerin oder ihre Begleiter gesehen haben.

  • Weiteres Testzentrum am Flughafen

    Am Frankfurter Flughafen soll in Kürze ein weiteres Corona-Testzentrum für Reisende entstehen. Im Unterschied zu der bereits bestehenden Einrichtung sollen die Tests dort für die Reisenden aus Risikogebieten kostenlos angeboten werden. Eine entsprechende Anordnung ist bei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Vorbereitung. Am Mittwoch wollen sich Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Sozialminister Kai Klose über den Stand der Planungen informieren, wie ihre Ministerien mitteilten. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll das neue Zentrum vom Deutschen Roten Kreuz betrieben werden. Als Standort ist eine öffentlich zugängliche Fläche in dem Übergangsbauwerk zwischen ICE-Bahnhof und Terminal 1 vorgesehen.

  • Main-Kinzig-Kreis: Meiste Neuinfektionen über Rückreisende

    Nach Angaben des Main-Kinzig-Kreises sind dort die meisten aktuellen Neuinfektionen auf Menschen zurückzuführen, die aus dem Urlaub zurückgekehrt sind. Hier seien in den vergangenen zwei Wochen mehr als 40 Covid-Fälle hinzugekommen, schreibt der Kreis in einer Mitteilung. "Wir hatten in dieser Zeit in Gelnhausen ein lokal eingrenzbares Infektionsgeschehen in Flüchtlingsunterkünften. Rechnet man das heraus, verbleiben noch rund 30 neue Covid-Fälle, von denen die meisten auf Einreisende zurückzuführen sind, und die wiederum kamen zum größten Teil aus Risikogebieten", erläuterte Landrat Thorsten Stolz.

    Positiv zu bewerten sei, dass sich Einzelne oder ganze Familien beim Gesundheitsamt meldeten, wenn sie aus einem Risikogebiet zurückkommen. Landrat Thorsten Stolz erinnerte daran, dass im Main-Kinzig-Kreis auch diejenigen Personen in Quarantäne begeben oder einen negativen Corona-Test vorlegen müssen, die nur mit einer Person in einem Hausstand leben, die in einem Risikogebiet unterwegs war. Voraussetzung ist, dass sie in einer Schule, Kita, einer Pflegeeinrichtung oder einem Krankenhaus beschäftigt ist.

  • Lorz hofft auf Schulbeginn "so nah wie möglich am Regelbetrieb"

    Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hofft auf einen weitgehenden Normalbetrieb an Hessens Schulen nach den Sommerferien. "Wir haben die Hoffnung, dass wir das neue Jahr wenigstens so nah wie möglich am Regelbetrieb beginnen können", sagte Lorz am Mittwoch in der Frankfurter Liebfrauenschule. Dort informierte sich der Minister über die Sommercamps, in denen Schüler während der Schulschließung verpassten Stoff nachholen können. Was die hessenschau.de-Nutzer vom geplanten Regelbetrieb halten, lesen Sie hier.

  • Bisher halb so viele Staustunden wie 2019 in Sommerferien

    In den erste drei Wochen der hessischen Sommerferien hat es im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Staus und Staustunden gegeben. Wegen der Corona-Pandemie sei die Hochphase der Reisezeit in diesem Jahr ausgeblieben, teilte der ADAC Hessen-Thüringen in Frankfurt am Mittwoch mit. "Obwohl dieses Jahr viele Hessen vermehrt mit dem Auto in den Urlaub fahren."

    Dieses Jahr wurden in der ersten Ferienhälfte 847 Staus gezählt, 551 weniger als im Jahr 2019. Auch die Gesamtlänge und die Wartezeit waren kürzer. 2020 waren es 1.164 Kilometer und 568 Staustunden im Gegensatz zu 2019 mit 2.588 Kilometern und 1.069 Stunden. Damit haben sich diese Zahlen sogar halbiert.

    Die aktuellen Top-Staustrecken in Hessen seien unter anderem die A7 im Dreieck Kassel-Süd in der Verbindung zur A44 Richtung Dortmund, die A4 zwischen Bad Hersfeld und dem Kirchheimer Dreieck oder die A66 an der Salzbachtalbrücke zwischen Schiersteiner Kreuz und Wiesbaden-Mainzer Straße.

    Der ADAC rät dazu diese "üblichen Verdächtigen" auch in der zweiten Ferienhälfte zu vermeiden.

  • Rund 7.000 Schüler in Sommercamps

    Mathe und Deutsch statt Schwimmbad und Eis: Rund 7.000 hessische Schüler wollen in Sommerferienlerncamps verpassten Stoff aus den Wochen der coronabedingten Schulschließungen nachholen. Unter dem Motto "Fit für die nächste Klasse" bieten mehr als 130 Schulen solche Kurse an, wie das Kultusministerium in Wiesbaden mitteilte. Obwohl in diesem Schuljahr niemand eine Klasse wiederholen müsse, beteiligten sich im Vergleich zu den Vorjahren viermal so viele Kinder und Jugendliche. Bestens ausgebucht sind auch die Ferienakademien mit 15.000 Teilnehmern.

  • Deutsche Bank trotz Corona-Krise in Gewinnzone

    Die Deutsche Bank hat sich im zweiten Quartal dank höherer Einnahmen und gesenkter Kosten in der Corona-Krise vor Steuern in der Gewinnzone gehalten. Trotz hoher Belastungen durch drohende Kreditausfälle in der Corona-Krise stand vor Steuern ein Gewinn von 158 Millionen Euro, nachdem der teure Radikalumbau dem Institut ein Jahr zuvor einen Verlust von mehr als 946 Millionen Euro eingebrockt hatte. Unter dem Strich blieb für die Aktionäre dennoch ein Verlust von 77 Millionen Euro nach einem Minus von 3,3 Milliarden ein Jahr zuvor, wie die Deutsche Bank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Dabei übertraf die Bank die Erwartungen von Analysten.

    "Wir haben in einem schwierigen Umfeld unsere Erträge gesteigert und unsere Kosten weiter gesenkt und sind auf einem guten Weg, alle unsere Ziele zu erreichen", sagte Vorstandschef Christian Sewing. Für drohende Kreditausfälle musste die Bank im zweiten Quartal allerdings 761 Millionen Euro zurücklegen, fast fünfmal so viel wie ein Jahr zuvor.

  • 63 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 63 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Dienstag, 0 Uhr. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich nicht und liegt damit weiter bei 518.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 11.806 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.800 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin von der Obergrenze von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder lokal begrenzte, stufenweise Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

    Seit Freitag weist die Stadt Offenbach mit rund 16,6 Fällen pro 100.000 Einwohner den höchsten Wert auf, gefolgt von der Stadt Darmstadt mit 15,6. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Landesärztekammer zu Pflichttests: "Nur eine Momentaufnahme"

    Auch Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer, hält eine Ausweitung der Corona-Tests für grundsätzlich richtig. In der Diskussion um mögliche Pflichttests für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieteen mahnt er aber auch: "Jedes Testergebnis stellt nur eine Momentaufnahme dar." Ein Test zu einem frühen Zeitpunkt der Infektion könne diese noch gar nicht anzeigen. Ob Rückkehrer wirklich infiziert seien, lasse sich erst durch einen Test nach rund einer Woche feststellen. "Dagegen halte ich regelmäßige Testungen von Personal in Krankenhäusern, in Arztpraxen und in Altenheimen sowie von Lehrpersonal für sinnvoll", erklärte er. Am Dienstagmorgen hatte sich Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) für verpflichtende Corona-Tests bei Reise-Rückkehrern aus Risikogebieten ausgesprochen.

  • Opel-Chef sieht Krise nicht überwunden

    Opel-Chef Michael Lohscheller sieht die Corona-Krise für die Autobranche und sein Unternehmen noch nicht überwunden. Eine nachhaltige Erholung der zwischenzeitlich eingebrochenen Märkte sei unsicher, erklärte der Manager am Dienstag anlässlich der Vorstellung der Halbjahreszahlen des Mutterkonzerns PSA. Ein zweiter möglicher Lockdown könnte den nächsten empfindlichen Nachfrageeinbruch bringen und zu Unterbrechungen der Lieferketten führen.

    Opel hatte gemeinsam mit der britischen Schwestermarke Vauxhall in den ersten sechs Monaten 2020 trotz Corona gut 110 Millionen Euro operativen Gewinn beigetragen. Allerdings wurden in dem Halbjahr nur noch gut 266.000 Autos der beiden Marken verkauft, der Absatzrückgang von 53,1 Prozent fiel deutlich stärker aus als bei den anderen Konzernmarken.

  • Klose für Corona-Pflichttests für Reisende aus Risikogebieten

    Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) hat sich für verpflichtende Corona-Tests bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten ausgesprochen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Montag eine entsprechende Testpflicht angekündigt. Ob der Beschluss rechtssicher sei, müssten die Gerichte noch prüfen, sagte Klose im Deutschlandfunk. Die Tests sollen für die Reisenden kostenfrei sein, sagte Spahn in verschiedenen Medien.

    Klose betonte, der weitere Weg durch die Pandemie hänge davon ab, dass Einzelne ihre Eigenverantwortung für sich und die Gemeinschaft wahrnähmen. Entsprechend habe er zwar Verständnis, wenn gefordert werde, Reisende aus Risikogebieten sollten die Kosten für einen Corona-Test zumindest teilweise selbst übernehmen. "Auf der anderen Seite steht unser gemeinschaftliches Interesse, möglichst keine Infektionsherde neu im Land zu haben."

  • Frankfurter Flughafen weiter im Corona-Tief

    Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen hat sich in der vergangenen Woche weiter nur langsam aus dem Corona-Tief bewegt. Vom 20. bis 26. Juli zählte der Flughafenbetreiber Fraport dort 321.746 Fluggäste und damit 79,7 Prozent weniger als in der entsprechenden Kalenderwoche ein Jahr zuvor, wie er am Dienstag mitteilte. Das waren jedoch gut 14.000 Passagiere mehr als in der Vorwoche, als der Rückgang im Jahresvergleich 80,5 Prozent betragen hatte. Im gesamten Juni hatte die Zahl der Fluggäste noch fast 91 Prozent niedriger gelegen als ein Jahr zuvor.

    Viele Fluggesellschaften bieten seit Juni wieder mehr Flüge an, nachdem der Passagierverkehr wegen der weltweiten Reisebeschränkungen seit Ende März weitgehend zusammengebrochen war. Seit dem Wochenende sorgen allerdings neue Quarantäne-Bestimmungen Großbritanniens für Spanien-Urlauber wieder für Verunsicherung. Branchenvertreter erwarten, dass der Passagierverkehr erst in einigen Jahren wieder das Niveau aus der Zeit vor der Coronavirus-Pandemie erreicht.

  • 58 Neuinfektionen, kein neuer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 58 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Dienstag, 0 Uhr. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich nicht und liegt damit weiter bei 518.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 11.743 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.800 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin von der Obergrenze von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder lokal begrenzte, stufenweise Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

    Seit Freitag weist die Stadt Darmstadt mit rund 15,6 Fällen pro 100.000 Einwohner den höchsten Wert auf, gefolgt vom Schwalm-Eder-Kreis mit 12,8. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Lullusfest in Bad Hersfeld abgesagt

    Das traditionsreiche Lullusfest kann in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Das Gesundheitsamt habe es als nicht genehmigungsfähiges Volksfest eingestuft, teilte die Stadt mit. "Unser gemeinsames Ziel war es immer, unser Stadtfest nicht verfrüht abzusagen, sondern Alternativen ernsthaft zu prüfen, solange dazu die Chance bestand", sagte Bürgermeister Thomas Fehling. Das wäre demnach aber nur möglich gewesen, falls die Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung gelockert worden wäre.

    Dessen ungeachtet überlegt die Stadt, das "Fierche" - so der Name des Lullusfeuers - auch in diesem Jahr am Leben zu erhalten. "Natürlich gelten auch hier die Corona-Abstandsregeln - deswegen werden wir hier ganz neue Wege gehen müssen", hieß es in der Mitteilung. Das Lullusfest wird seit dem Jahr 852 gefeiert und gilt als Deutschlands ältestes Volksfest. Es lockt regelmäßig Hunderttausende Besucher an. Es sollte dieses Jahr vom 12. bis 19. Oktober stattfinden.

  • Spahn will Testpflicht für Reisende aus Risikogebieten

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine Testpflicht für Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten angekündigt. Wie das Bundesgesundheitsministerium am Montag mitteilte, teilte Spahn sein Vorhaben den Gesundheitsministern der Länder mit. "Wir müssen verhindern, dass Rückkehrer unbemerkt andere anstecken und neue Infektionsketten auslösen", so der Minister.

    Eine entsprechende Verordnung soll kommende Woche in Kraft treten. Die Pflichttest sollen für die Reisenden laut Ministerium kostenfrei sein.

  • Blut wegen Corona und Sommerloch knapp

    Der DRK-Blutspendedienst hat am Montag zu Spenden aufgerufen. Wegen der Corona-Pandemie und der Urlaubssaison würden die Blutreserven knapp und es drohe ein akuter Versorgungsengpass. "Unfälle, Krebs- und Herzerkrankungen sowie Komplikationen bei Operationen machen leider keinen Urlaub", heißt es in einer Mitteilung. Von der Knappheit betroffen sind demnach alle Blutgruppen. Bei den Blutspendeterminen gelten die Abstandsregeln, eine Maske ist Pflicht. Spender und Spendeninteressierte können sich an die kostenlose Hotline unter 0800 11 949 11 wenden oder online einen Termin vereinbaren.

  • Wiesbaden verschiebt City Biathlon

    Der City Biathlon in Wiesbaden ist auf den 27. September verschoben worden. Das teilte der Veranstalter am Montag mit. Ursprünglich war der Wettkampf für den 16. August angedacht. Beim City Biathlon sind die Athletinnen und Athleten auf Skirollern auf einer 1,8 Kilometer langen Strecke unterwegs, im Kurpark wird ein Schießstand aufgebaut. Wegen der Corona-Pandemie können deutlich weniger Zuschauer als ursprünglich geplant live vor Ort dabei sein. Athleten aus zehn Nationen treffen sich in Wiesbaden zum einzigen größeren Sommerwettkampf dieser Sportart.

  • Virologe warnt vor Sorglosigkeit im Alltag

    Nicht nur Urlaubsrückkehrer tragen offenbar dazu bei, dass die Corona-Infektionen wieder zunehmen. Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer will zwar noch nicht von einer zweiten Welle sprechen, er warnt aber im Interview vor wachsender Sorglosigkeit im Alltag.

    Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten empfiehlt er eine Kombination aus Corona-Test und Quarantäne. Sinnvoll wäre es demnach, zu testen, dann in eine Kurzquarantäne von fünf Tagen zu gehen und an deren Ende noch einmal zu testen.

    Mit dem Schulstart im Regelbetrieb im August befürchtet der Virologe zudem steigende Infektionszahlen. Da, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden könne, sollte über eine Maskenpflicht auch im Unterricht nachgedacht werden.

  • Noch keine kostenlosen Corona-Tests am Frankfurter Flughafen

    Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt wird es zunächst noch keine kostenlosen Corona-Tests für Auslandsurlauber geben. Der Flughafenbetreiber Fraport verwies am Montag erneut auf ungeklärte Fragen etwa zur Trägerschaft und Kostenübernahme. Man befinde sich in enger Abstimmung mit den Behörden, sagte ein Unternehmenssprecher. Das zuständige Sozialministerium äußerte sich zunächst nicht zu konkreten Planungen für den Flughafen.

    Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten in der vergangenen Woche beschlossen, dass sich alle Reisenden aus Risikogebieten nach ihrer Rückkehr in Deutschland künftig kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können. Das ist an verschiedenen Flughäfen insbesondere in Bayern und Nordrhein-Westfalen bereits möglich. Wer keinen negativen Test hat, muss wie bisher für zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Auch über verpflichtende Tests wird nachgedacht.

  • Fünf Neuinfektionen, keine neuer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um fünf gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Montag, 0 Uhr. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich nicht und liegt damit weiter bei 518.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 11.685 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.700 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin von der Obergrenze von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder lokal begrenzte, stufenweise Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

    Seit Freitag weist die Stadt Darmstadt mit rund 14,4 Fällen pro 100.000 Einwohner den höchsten Wert auf, gefolgt von der Stadt Offenbach mit rund 11,5. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Reise-Rückkehrer als Corona-Risiko

    Die Zahl der Corona-Infizierten steigt bundesweit wieder an. Unter den Neu-Infizierten sind auch Rückkehrer aus Urlaubsregionen. Wie beispielsweise am Frankfurter Flughafen und im Kreis Gießen damit umgegangen wird, zeigt dieser hessenschau-Beitrag.

  • 23 Corona-Infektionen in Borkener Altenheim

    In einem Altenheim in Borken sind 23 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wie der Schwalm-Eder-Kreis dem hr am Sonntag bestätigte. Zuerst hatte die Zeitung HNA darüber berichtet. Bei den Infizierten handele es sich um 15 Bewohner und 8 Mitarbeiter des Altenheims Blumenhain. Zuvor hatte es dort eine Reihentestung gegeben, an der 291 Bewohner und 158 Mitarbeiter teilnahmen.

    Sämtliche Krankheitsverläufe seien bislang unproblematisch, berichtete der Gesundheitsdezernent des Schwalm-Eder-Kreises, Jürgen Kaufmann. Das Heim steht seit dem Auftreten des ersten Falls am 15. Juli unter Quarantäne. Es gilt ein Besuchsverbot.

  • Stadt sieht Opernplatz-Konzept bestätigt

    Der Frankfurter Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) sieht das Sicherheitskonzept von Polizei und Stadt nach den Krawallen am Frankfurter Opernplatz vor einer Woche bestätigt. "Wir sind sehr zufrieden mit diesem Wochenende", sagte Frank am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Stadt- und Landespolizei hätten mit zahlreichen Personenkontrollen und Präsenz im gesamten Stadtgebiet dafür gesorgt, "dass wir wieder ein friedliches Wochenende in Frankfurt hatten."

    Forderungen des Städtebundes nach Alkohol-Sperrgebieten unterstützt Frank, hält diese aber für rechtlich schwer durchsetzbar. Ein solches Instrument müsste zudem maßvoll dosiert werden. Am Opernplatz etwa würde er keine Alkoholverbote einführen, wenn die Möglichkeit dazu bestünde. "Wir haben im Bahnhofsviertel ein paar Hotspots, da würde es die Lage deeskalieren", so der Stadtrat.

  • Keine Krawalle, aber Proteste gegen Racial Profiling am Opernplatz

    Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen am vergangenen Wochenende ist es am Frankfurter Opernplatz in der Nacht zum Sonntag ruhig geblieben. Es war deutlich weniger los als in den Vorwochen. Nur etwa rund 400 Menschen haben sich auf dem Opernplatz getroffen, während es an den Wochenenden zuvor mehrere Tausend waren. Die vor allem jungen Menschen waren in Zeiten der Corona-Beschränkungen auf den Platz für ihre Treffen ausgewichen.

    Begleitet wurde der Abend von einer Vielzahl von Polizisten im gesamten Innenstadtgebiet. Das Verhalten jener Beamte sorgte bei einigen für Kritik. Rund 150 Demonstranten protestierten bei einer Spontandemo gegen "Racial Profiling". Sie erklärten, dass migrantische Personen vermehrt seit Freitag von der Polizei angehalten und kontrolliert worden seien. Unter anderem der anwesende Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) wurde dazu aufgefordert, mehr gegen Rassismus in der Polizei zu unternehmen.

  • 31 Neuinfektionen, kein neuer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 31 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich nicht und liegt damit weiter bei 518.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 11.680 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.700 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin von der Obergrenze von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder lokal begrenzte, stufenweise Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

    Seit Freitag weist die Stadt Darmstadt mit rund 14,4 Fällen pro 100.000 Einwohner den höchsten Wert auf, gefolgt von der Stadt Offenbach mit rund 10,7. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Polizei mit zahlreichen Streifen in Frankfurter Innenstadt

    Eine Woche nach den Ausschreitungen auf dem Frankfurter Opernplatz hat auch der Samstagabend in der Frankfurter Innenstadt friedlich begonnen. Auf dem Platz versammelten sich - wie schon oft in der Corona-Pandemie - am frühen Abend einige wenige Grüppchen junger Menschen. Zahlreiche Polizeistreifen waren zu sehen, auch in den umliegenden Straßen. Die Nacht zum Freitag war ebenfalls ruhig geblieben. Erstmals galt an diesem Wochenende ab Mitternacht ein Betretungsverbot für den Opernplatz, um ein Uhr nachts musste dieser geräumt sein. Das habe gut geklappt, berichtete die Polizei. Die Regelungen galten auch für die Nacht zum Sonntag.

  • Alkohol-Verbotszonen gefordert

    Nach den nächtlichen Ausschreitungen in Stuttgart und Frankfurt mehren sich Forderungen nach Alkohol-Sperrgebieten in Städten, um Krawalle zu verhindern. "Die Kommunen sollten in größerem Umfang ermächtigt werden, für bestimmte Bereiche Alkoholverbote auszusprechen oder auch öffentliche Bereiche für bestimmte Zeiten zu sperren", sagte Gerd Landsberg, der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Es sei eine bedauerliche Entwicklung, die "natürlich auch die große Mehrheit der Menschen trifft, die sich ordnungsgemäß verhalten".

    Landsberg verzeichnet einen "zunehmenden Autoritätsverlust des Staates und seiner Repräsentanten". Treiber dieser Entwicklung seien soziale Netzwerke und vielfach auch Alkohol. "Die überwiegend männlichen Randalierer - wie jene bei den Vorfällen in Stuttgart und Frankfurt - haben ein hohes Aggressionspotenzial, das sie dann unter Alkoholeinfluss ausleben." Landsberg kündigte an, dass die Kommunen "ihre Gefahrenanalysen noch stärker auf diese neue Lage ausrichten". Dazu gehörten eine deutlichere Polizeipräsenz und eine konsequente Verfolgung der Straftäter, aber auch der Einsatz von Streetworkern.

  • Flughafen prüft Details wegen Corona-Tests

    Nach der Entscheidung über kostenlose Corona-Tests für Auslandsurlauber soll am Frankfurter Flughafen das weitere Vorgehen geklärt werden. Die Details des Beschlusses sollen geprüft und die Umsetzung dann in enger Abstimmung mit den Behörden unterstützt und begleitet werden, sagte ein Sprecher von Flughafenbetreiber Fraport am Samstag. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten am Vortag beschlossen, dass sich alle Reisenden aus Risikogebieten nach ihrer Rückkehr in Deutschland künftig kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können. Wer keinen negativen Test hat, muss wie bisher für zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Auch Reisende aus Nicht-Risikoländern können sich freiwillig innerhalb von 72 Stunden testen lassen.

    Reiserückkehrer am Flughafen.
  • Dehoga und Klose werben für korrekte Angaben auf Kontaktformularen

    Der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga Hessen, Gerald Kink, und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) haben an die Bürger appelliert, bei Restaurantbesuchen ihre korrekten Kontaktdaten anzugeben. "Das ist ein wichtiger Baustein, um im Falle einer Infektion die Kontaktpersonen zügig ermitteln und informieren zu können. Es schützt nicht nur andere, sondern stellt auch sicher, dass Sie selbst im Fall des Falles zeitnah über ein Infektionsrisiko informiert werden können", sagte Klose laut einer Pressemitteilung am Samstag. Alle Maßnahmen, so der Minister weiter, setzten auf die Vernunft und Eigenverantwortung der Bürger.

    Die erfassten personenbezogenen Daten wie Name, Adresse und Telefonnummer werden laut Sozialministerium nach dem Restaurantbesuch einen Monat lang gespeichert und danach datenschutzkonform gelöscht. Die Daten würden vor einer Einsichtnahme durch Dritte geschützt. Am Mittwoch war allerdings bekannt geworden, dass die hessische Polizei für Ermittlungen auf Corona-Gästelisten zugreifen darf. Datenschützer halten dies für "höchst problematisch".

  • Klose: Keine Rechtsgrundlage für verpflichtende Corona-Tests bei Rückkehrern

    Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) hat die neuen Corona-Tests für Reise-Rückkehrer an Flughäfen mit gestiegenen Infektionszahlen begründet. Klose sagte dem hr-fernsehen, zu Beginn der Ferien habe die Gesundheitsministerkonferenz noch keinen Handlungsbedarf gesehen, inzwischen entwickle sich die Lage aber dynamisch.

    Die Tests seien freiwillig, weil man für verpflichtende Untersuchungen keine rechtliche Handhabe gesehen habe. Heimkehrer aus Risikogebieten könnten aber mit einem negativen Testergebnis der 14-tägigen Quarantäne entgehen. Am Freitag hatten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beschlossen, dass Urlauber aus Risikogebieten künftig noch am Flughafen auf das Coronavirus getestet werden sollen, wenn sie dies wünschen.

  • Freiluft-Party auf dem Opernplatz verläuft friedlich

    Etwa 500 Menschen haben am Freitagabend auf dem Frankfurter Opernplatz gefeiert. Anders als am vergangenen Wochenende blieb es aber friedlich. Auch die Räumung des Opernplatzes lief nach Polizeiangaben weitgehend problemlos ab.

    Seit gestern gilt für den Party-Hotspot jeweils freitags und samstags zwischen Mitternacht und fünf Uhr ein Betretungsverbot. Weil die Clubs aufgrund der Corona-Pandemie noch geschlossen bleiben müssen, haben sich an den vergangenen Wochenenden immer mehr Nachtschwärmer auf dem Opernplatz versammelt. Mehr erfahren Sie in unserem Artikel.

  • Schwälbchen-Molkerei bangt um Frischdienst

    Hessens größte Molkerei Schwälbchen kämpft mit dem stark veränderten Verhalten der Verbraucher und Großkunden wegen der Corona-Krise. Das Molkereigeschäft fahre weiter stabile Ergebnisse ein, sagte Vorstandschef Günter Berz-List der Nachrichtenagentur dpa. Sorgen bereitet dem Manager aber der Frischdienst, also die Belieferung von Großkunden wie Hotels, Gastronomie, Kantinen und Mensen. "Durch die pandemiebedingten Ausgangsbeschränkungen war quasi über Nacht kein Bedarf mehr. Das haben wir drastisch beim Umsatz und Ergebnis gespürt."

    Die Bestellungen im Geschäftsbereich Frischdienst seien in der Hochphase der Corona-Krise im März und April um 50 Prozent weggebrochen. Bei den Erlösen habe der Rückgang sogar bis zu 60 Prozent betragen. Um Kosten einzusparen, habe das Unternehmen seine Lkw-Flotte verkleinert und an zwei Standorten Kurzarbeit angemeldet.

    Vorstand Günter Berz-List in der Schwälbchen-Molkerei
  • Hunderte Verfahren wegen Betrugsverdachts bei Soforthilfen

    Die staatliche Corona-Soforthilfe sollte krisengeschüttelte Betriebe schnell finanziell unter die Arme greifen - in mehreren hundert Fällen könnten die Mittel aber zu Unrecht beantragt oder bezogen worden sein. Hessenweit seien bislang rund 400 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Straftaten im Zusammenhang mit den Soforthilfe-Anträgen eröffnet worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mit.

    Dabei gehe es überwiegend um den Vorwurf des Subventionsbetruges, erläuterte ein Sprecher. Angesichts von insgesamt rund 135.000 Anträgen handele es sich vergleichsweise um eine geringe Zahl von Betrugsverdachtsfällen. Wie hoch der entstandenen Schaden ist, lässt sich nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft noch nicht beziffern. Ausgezahlt wurden dem Wirtschaftsministerium zufolge bislang gut 950 Millionen Euro an mehr als 106.000 Empfänger - insbesondere an Dienstleistungs-, Gastronomie- sowie Handelsbetriebe, die in der Corona-Krise besonders unter finanziellen Einbußen litten.

  • 58 Neuinfektionen, ein neuer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 58 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Samstag, 0 Uhr. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich um einen auf 518.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 11.649 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.700 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin von der Obergrenze von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder lokal begrenzte, stufenweise Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

    Seit Freitag weist die Stadt Darmstadt mit rund 14,4 Fällen pro 100.000 Einwohner den höchsten Wert auf, gefolgt vom Kreis Offenbach mit rund 10,4. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • "Kultursommergärten" für Frankfurts Clubszene

    Mit "Kultursommergärten" will die Stadt Frankfurt der Clubszene beim Überleben in Corona-Zeiten helfen und Nachtschwärmern sichere Freizeitaktivitäten ermöglichen. Vier öffentliche Flächen sind nach Gesprächen zwischen Vertretern der Stadt und Clubbetreibern für die Veranstaltungsreihe von Mitte August bis Mitte September vorgesehen. Allerdings müssen die Clubs coronagerechte Konzepte vorlegen, die das Land auch noch genehmigen muss.

    Für diejenigen seiner Kollegen, denen laut Robert Mangold (Tigerpalast) "das Wasser bis zum Hals steht", sei das Projekt dennoch ein Stück Hoffnung. Die Idee zu den Kultursommergärten geht laut Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) auf zahlreiche Anschreiben von Künstlern zurück. Es sei keine Reaktion auf die Krawalle auf dem Frankfurter Opernplatz.

  • Freiwillige Corona-Tests an Flughäfen kommen

    An Flughäfen wie in Frankfurt sollen sich Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten auf Corona testen lassen können - freiwillig und gratis. Darauf haben sich die Gesundheitsämter der Bundesländer geeinigt.

    Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Länder, Dilek Kalayci (SPD), sagte, bisher habe man es in Deutschland geschafft, die Infektionszahlen verhältnismäßig niedrig zu halten. Das Risiko durch das momentante Reisegeschehen sei aber sehr hoch. Einige Bundesländer hätten bereits von steigenden Infektionszahlen durch Rückkehrer berichtet. Über die bundesweit beschlossenen Maßnahmen berichtet tagesschau.de.

  • Wie Liebespaare unter Corona leiden

    Eine Fernbeziehung von Darmstadt nach Kanada ist nicht einfach, aber machbar. Doch Corona macht die Sache richtig kompliziert. Wie eine Liebe auf Distanz funktioniert, wenn plötzlich die Grenzen geschlossen sind, können Sie hier nachlesen.

  • Altenpflegekräfte häufig wegen Covid-19 krankgeschrieben

    Hessische Beschäftigte in einem Gesundheitsberuf waren von März bis Mai mit Abstand am häufigsten im Zusammenhang mit Covid-19 krankgeschrieben. Nach einer Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK, WIdO) haben in diesem Zeitraum 1.004 oder ein Prozent von 100.000 Altenpflegekräften wegen Covid-19 an ihrem Arbeitsplatz gefehlt, wie die AOK Hessen am Freitag in Bad Homburg mitteilte. Sie seien rund dreimal so oft betroffen gewesen wie der durchschnittliche AOK-versicherte Beschäftigte.

  • Football-Saison 2020 ohne Frankfurt Universe

    Für Football-Bundesligist Frankfurt Universe ist die neue Saison zu Ende, bevor sie überhaupt angefangen hat: Der GFL-Club zieht die Reißleine und wird nicht an einer möglichen Corona-Saison teilnehmen. Die Enttäuschung ist groß, der Blick geht nach vorne, wie Sie hier nachlesen können.

  • 57 Neuinfektionen, ein Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 57 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Freitag, 0 Uhr. Die Zahl ist damit etwas niedriger als am Vortag - da waren es noch 76 Neuinfektionen, der höchste tägliche Anstieg seit zwei Monaten. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen erhöhte sich um einen auf 517.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 11.591 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.700 Fälle als genesen.

    Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte deutlich von der Obergrenze von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Beim Erreichen dieser Marke drohen wieder lokal begrenzte, stufenweise Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

    Seit Freitag weist die Stadt Darmstadt mit rund 12,6 Fällen pro 100.000 Einwohner den höchsten Wert auf, gefolgt vom Kreis Offenbach mit rund 9,3. Eine Übersicht mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie hier.

  • Clubs und Musikkneipen kämpfen ums Überleben

    Clubs und Musikkneipen wie die Frankfurter Batschkapp stehen wegen der Corona-Krise vor dem Ruin. Der Gastro-Verband Dehoga appelliert an die Landesregierung, die Einschränkungen zu lockern und bis zu 1.000 Gäste zuzulassen. Anderenfalls gebe es zum Jahresende keine Clubs mehr in Frankfurt.

    Videobeitrag

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    zum Video Clubs und Musikkneipen kämpfen ums Überleben

    hessenschau vom 23.07.2020
    Ende des Videobeitrags
  • Höchstens Mini-Fastnacht in Gießen

    Das Coronavirus macht den Narren bei ihren Planungen für die nächste Faschingssaison einen Strich durch die Rechnung. Angesichts der Unwägbarkeiten der Pandemie werde es in Gießen kein Prinzenpaar, keine großen Saalveranstaltungen und wohl auch den traditionellen Umzug nicht geben, sagte Arndt Niedermayer, Präsident der Gießener Fassenachts-Vereinigung am Donnerstag. Je nach Lage sei Anfang 2021 vielleicht kurzfristig die eine oder andere Veranstaltung doch noch möglich.

    Niedermayer zufolge stehen jetzt eigentlich die weiteren Vorbereitungen für die nächste Faschingssaison an. Doch es gebe zu große Planungsunsicherheiten, sagte er mit Blick auf die Abstands- und Hygieneregelungen zum Eindämmen der Pandemie. Es gehe um die Gesundheit der Menschen.

  • Nutzung von Corona-Gästelisten durch Polizei umstritten

    Hessens Datenschutzbeauftragter Michael Ronellenfitsch hält die mögliche Verwendung von Corona-Gästelisten in Restaurants und Cafés für strafrechtliche Ermittlungen für "höchst problematisch". Die Regelung zum Erfassen der Namen gebe eine strenge Zweckbindung ausschließlich zur Nachverfolgung von Infektionen vor, sagte er am Donnerstag. Der Datenschutzbeauftragte sieht durch die Verwendung der Listen durch die Polizei die Akzeptanz der Corona-Maßnahmen gefährdet. Die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung basiere auf der Annahme, dass es sich bei den Eingriffen in die informationelle Selbstbestimmung nur um vorübergehende Schritte handele.

    Der FDP-Landtagsabgeordnete Jörg-Uwe Hahn erklärte, es müsse sichergestellt sein, dass die Polizei nur bei Ermittlungen zu schweren Straftaten wie Mord oder Totschlag auf die Daten zugreifen kann. Am Vortag war bekannt geworden, dass die Strafverfolgungsbehörden bei einem konkreten Ermittlungsverfahren Gästelisten sicherstellen können. Voraussetzung dafür ist laut hessischem Justizministerium, dass das Dokument für ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren von Bedeutung ist. Das Vorgehen sei nach der Strafprozessordnung erlaubt.

  • Musikunterricht zum Schulstart möglich

    Nicht nur der Sportunterricht soll nach den Sommerferien in Hessen wieder anlaufen, auch der Musikunterricht soll wieder stattfinden, erklärten Innenminister Peter Beuth (CDU) und Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Donnerstag.

    Es soll jedoch weiterhin Einschränkungen für das gemeinsame Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten im Klassenraum geben, kündigten die Minister an. So soll nur im Freien gemeinsam gesungen werden dürfen. Die Landesregierung kümmere sich derzeit um eine entsprechende Überarbeitung des Hygieneplans für die Schulen.

  • Lockerungen für Team- und Schulsport

    Ab dem 1. August können Sportvereine in Hessen den Mannschaftssport uneingeschränkt wieder aufnehmen. Das hat die Landesregierung am Donnerstag beschlossen. Es werde dann nicht länger Personenbegrenzungen geben, hieß es in einer schriftlichen Mitteilung von Innenminister Peter Beuth (CDU) und Kultusminister Alexander Lorz (CDU).

    "Die beschlossene Änderung der Corona-Verordnung ist eine gute Nachricht für alle Sportlerinnen und Sportler sowie die Schülerinnen und Schüler in Hessen", sagte Innenminister Peter Beuth (CDU). So könnten sich die Mannschaften auf den nahenden Saisonstart besser vorbereiten und der Schulsportunterricht nach den hessischen Sommerferien besser geplant werden.

    In Hessen beginnt die Schule ab dem 17. August. Der Hessische Fußball-Verband plane bereits, noch im August das Pokalfinale durchzuführen, wie die Minister mitteilten. Am letzten Augustwochenende will der Verband die neue Spielzeit mit der ersten Pokalrunde einläuten.

    Fußballplatz mit Kindern
  • Gastro-Verband warnt vor Insolvenzwelle

    Hessens Hotels und Gaststätten schlagen wegen der massiven und anhaltenden Auswirkungen der Corona-Krise auf die Branche Alarm. "Uns steht eine Insolvenzwelle im Herbst dieses Jahres bevor", sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes Dehoga, Julius Wagner, am Donnerstag in Wiesbaden. Clubs, Diskotheken und die von Geschäftsreisenden und dem Tagungsgeschäft abhängige Stadthotellerie kämpften mit den "akutesten Existenzsorgen". Der Verband befürchtet, dass in den kommenden Monaten im Land bis 1.500 Betriebe aus der Branche aufgeben werden.

    Bei mehr als der Hälfte der hessischen Betriebe in Hotellerie und Gastronomie breche der Umsatz in den Sommermonaten derzeit um über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein, berichtete Wagner. Zum Teil gebe es sogar Einbußen bei den Erlösen von mehr als 70 Prozent. Bei einem weiteren Drittel der Betriebe liege der Umsatzeinbruch zwischen 20 und 40 Prozent. Die Schätzungen für die Zeit bis Ende August seien mit diesen validierten Umsatzzahlen nahezu identisch, erklärte der Hauptgeschäftsführer des hessische Hotel- und Gastronomieverbands.

  • Corona-Tests: Fraport sieht noch offene Fragen

    Der Frankfurter Flughafen steht bei möglichen Coronatests "bereit, alles umzusetzen, was hilft und behördlich umzusetzen ist". Das sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport am Donnerstag. Zunächst müsse man aber die genauen Vorgaben der Behörden abwarten. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich grundsätzlich drauf verständigt, dass Reisende aus sogenannten Risikogebieten im Ausland künftig unmittelbar nach ihrer Rückkehr in Deutschland auf das Coronavirus getestet werden sollen. Dazu sollen an Flughäfen Teststellen eingerichtet werden.

    Am Freitag wollen die Minister weitere Details besprechen und ein Gesamtpaket beschließen. Die Tests sollen verpflichtend sein. Am Frankfurter Flughafen gibt es bereits seit knapp einem Monat ein Coronatest-Zentrum, das von dem Biotechnologie-Unternehmen Centogene betrieben wird. Abfliegende und ankommende Passagiere können sich dort testen lassen.

  • Mehr Umsatz: Baubranche trotzt Corona-Krise

    Das Bauhauptgewerbe in Hessen konnte im Mai 2020 sowohl den Umsatz als auch die Zahl der Beschäftigten steigern. Das teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag mit. Mit einem Volumen von 452 Millionen Euro überstiegen die Erlöse das Niveau des Vorjahresmonats um 2,2 Prozent. Damit setzte sich der positive Trend der vergangenen Monate fort.

    Die Zahl der Beschäftigten lag im Mai um 3,1 Prozent höher als vor Jahresfrist bei 35.440. Einen Dämpfer gab es bei den Bestellungen: Die Auftragseingänge gingen im Mai 2020 gegenüber Mai 2019 um 15,3 Prozent auf 372 Millionen Euro zurück. Besonders betraf das den Hochbau mit einem Minus von 27,9 Prozent.

  • Betreuerin erkrankt - Hort in Kaufungen geschlossen

    Weil eine Betreuerin positiv auf Covid-19 getestet worden ist, hat das Gesundheitsamt den Hort einer Grundschule in Kaufungen (Kassel) geschlossen. Betroffen von der sofortigen Schließung sind 13 Kinder und drei Betreuerinnen, wie der Landkreis am Donnerstag mitteilte. Sie sollen nun getestet werden und befänden sich vorläufig alle in häuslicher Quarantäne. Den Angaben zufolge musste die erkrankte Betreuerin nicht stationär behandelt werden. Sie befinde sich inzwischen wieder auf dem Weg der Besserung.