Frankfurter Flughafen Alle Corona-Stichproben beim ersten China-Flug negativ

Am Frankfurter Flughafen sind Passagiere aus Shanghai am Montagmorgen vom Gesundheitsamt empfangen worden. Wegen der neuen Corona-Kontrollen gab es stichprobenartige Tests.

Corona-Testzentrum am Frankfurter Flughafen
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Seit Mitternacht gelten wegen der massiven Corona-Welle in China und aus Sorge vor neuen Virusvarianten verschärfte Einreiseregeln. Passagiere von dort müssen einen maximal 48 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest vorlegen.

Nach der Landung werden Reisende zudem stichprobenartig getestet: Am Frankfurter Flughafen wurden am Montagmorgen gleich 72 Passagiere einer China-Eastern-Maschine aus Shanghai zu Antigen-Schnelltests gebeten, wie eine Sprecherin des Frankfurter Gesundheitsamtes berichtete. Diese seien alle negativ ausgefallen, so dass keine weiteren Untersuchungen notwendig gewesen seien. Anderenfalls wäre ein PCR-Test fällig gewesen, der im positiven Fall auf neue Varianten des Coronavirus untersucht worden wäre.

Kontrollen durch Bundespolizei

Die Bundespolizei kontrollierte nach Angaben eines Sprechers zusätzlich, ob die Passagiere die Nachweise für die Schnelltests bei sich hatten, die sie vor Abflug vorlegen mussten. Auch hier habe es keine Auffälligkeiten gegeben. Zudem sollen die Abwässer der China-Maschinen kontrolliert werden. Die nächste Ankunft aus China ist in Frankfurt für Dienstagnachmittag geplant.

Die Behörden setzen damit die verschärften Einreiseregeln um, die am Freitag vom Bundeskabinett aus Sorge vor neuen Virusvarianten erlassen worden waren. In der Corona-Einreiseverordnung können nun neben Virusvariantengebieten jetzt auch Gebiete festgelegt werden, in denen eine besorgniserregende Virusvariante aufzutreten droht.

Diese Einstufung gilt laut Robert Koch-Institut seit Mitternacht für China (ausgenommen ist Hongkong). Das Auswärtige Amt (AA) rät "aktuell von nicht notwendigen Reisen" nach China ab. Die Infektionszahlen befänden sich dort derzeit auf dem höchsten Stand seit Beginn der Pandemie und das chinesische Gesundheitssystem sei überlastet, heißt es zur Erklärung in den Reise- und Sicherheitshinweisen des AA.

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Sendung: hr-iNFO, 9.1.2023, 12.00 Uhr

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Quelle: hessenschau.de, dpa/lhe