In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Menschen in Hessen halten sich an Corona-Regeln

    Die Menschen in Hessen haben sich zu Beginn des letzten Wochenendes vor dem vierwöchigen Teil-Lockdown nach Polizeiangaben an die Corona-Regeln gehalten. Ein Polizeisprecher in Wiesbaden zog eine zufrieden Bilanz der Nacht zum Samstag: "Bei uns war es extrem ruhig." Auch in Frankfurt seien keine Verstöße festgestellt worden, so ein Sprecher. In Gießen, Fulda, Kasssel und Offenbach gab es ebenfalls keine größeren Vorkommnisse. Ein Polizeisprecher in Darmstadt sagte, dass die Menschen die Maßnahmen durchweg gut akzeptierten.

    Angesichts steigender Corona-Zahlen hatten Hessens Städte am Freitag die Menschen vor dem Teil-Lockdown zur Zurückhaltung aufgerufen und verstärkte Kontrollen angekündigt.

  • Top-Thema

    Ministerpräsident Bouffier in Quarantäne

    Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) begibt sich für die kommenden Tagen in häusliche Quarantäne. Grund hierfür sind zwei auf Covid19 positiv getestete Personen in der Hessischen Staatskanzlei. Eine dieser Personen arbeitet im direkten Umfeld des Ministerpräsidenten.

    "Ministerpräsident Bouffier selbst ist negativ getestet, und es geht ihm gut", erklärte Hessens Regierungssprecher Michael Bußer am Samstag. Der Ministerpräsident werde die Amtsgeschäfte in der Quarantäne weiterführen.

    Die für heute vorgesehene Regierungserklärung des Ministerpräsidenten in der Sondersitzung des Hessischen Landtags wird vom stellvertretenden Ministerpräsidenten Tarek Al-Wazir (Grüne) vorgetragen.

    Regierungssprecher Michael Bußer (CDU) ist ebenfalls in Quarantäne, aber gleichfalls negativ getestet, und führt die Amtsgeschäfte weiter.

  • Top-Thema

    Corona-Sondersitzung im Landtag

    Der stellvertretende Ministerpräsident Tarek Al-Wazir (Grüne) wird bei der Corona-Sondersitzung des hessischen Landtags heute ab 12 Uhr eine Regierungserklärung vortragen. Al-Wazir vertritt Regierungschef Volker Bouffier (CDU), der sich in Quarantäne begeben hat. In der Sondersitzung werden die verschärften Maßnahmen des Landes zum Schutz der Bevölkerung vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus erklärt. Von der Landtagsopposition gibt es bereits teils heftige Kritik an dem Vorgehen. Die Sitzung können Sie im Livestream des Landtags verfolgen.

    Auch in Hessen gelten ab Montag neue Corona-Regeln für zunächst einen Monat. Dazu zählen deutliche Kontaktbeschränkungen für die Bevölkerung in der Öffentlichkeit und eine weitgehende Schließung von Freizeiteinrichtungen wie Theater, Opern oder Konzerthäuser. Auch Restaurants müssen schließen und dürfen nur noch Speisen liefern oder zum Abholen anbieten. Einzelhandel, Schulen und Kitas sollen grundsätzlich geöffnet bleiben.

  • Top-Thema

    Über 1.900 Neuinfektionen, fünf Tote

    In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter gestiegen. Binnen 24 Stunden wurden 1.904 neue Fälle registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag mit Stand 0 Uhr mitteilte. Hinzu kamen fünf weitere Todesfälle. Damit sind seit Beginn der Pandemie 646 Menschen hierzulande an oder mit Covid-19 gestorben, insgesamt 40.998 Menschen haben sich infiziert. Davon gelten rund 25.000 als genesen.

    Die Landkreise und kreisfreien Städte liegen bezüglich der Inzidenz fast allesamt in der höchsten oder zweithöchsten Warnstufe. Nur der Werra-Meißner-Kreis liegt mit 40,7 Infektionen unter der Marke von 50. Der Kreis Marburg-Biedenkopf hat aktuell die höchste Inzidenz (288,6), gefolgt von der Stadt Offenbach (254,8), Frankfurt (214,0), dem Odenwaldkreis (193,4) und dem Kreis Offenbach (192,5). Hier erfahren Sie, wie sich Corona in Hessen ausbreitet.

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  • Kunstmesse in Frankfurt eröffnet - unter strengen Auflagen

    Der Aufwand für die Veranstalter der Kunstmesse war groß: Doch dank eines umfangreichen Hygienekonzepts, extra breiten Gängen und einer speziellen Belüftung konnte die "Discovery Art Fair" in Frankfurt trotz der Pandemie eröffnen. Auf mehreren tausend Quadratmetern präsentieren rund 100 Aussteller noch bis Sonntag ihre Kunstobjekte.

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    zum Video Zeitgenössische Kunst auf Messegelände

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  • Bundeswehr unterstützt Gesundheitsämter

    Es ist ein ungewohnter Einsatz für die knapp 20 Bundeswehrsoldaten: In Gießen unterstützen sie das Gesundheitsamt bei der Verfolgung von Infektionsketten. Dort wird ihre Hilfe angesichts steigender Fallzahlen dringend benötigt. "Wir kommen nicht mehr hinterher", erklärt Anja Hauri vom Gesundheitsamt. "Das bedeutet, wir bremsen die Übertragung auch nicht mehr so wie in der Vergangenheit." Denn inzwischen müssen bei jedem Infizierten bis zu 80 Kontaktpersonen ermittelt werden. Auch in Frankfurt greift man jetzt auf die Hilfe von 60 Soldaten zurück. Mehr dazu sehen Sie im Beitrag der hessenschau.

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    zum Video Bundeswehr hilft bei Kontaktverfolgung

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  • Verständnis und Sorge in der Kulturbranche

    Auto-Discos, private Mini-Logen für Theaterbesucher, Hauskonzerte mit viel Abstand: Die Kulturschaffenden in Hessen haben sich einiges einfallen lassen, um auch während der Pandemie Veranstaltungen anzubieten - und zum Teil viel investiert.

    Ab kommendem Montag ist trotz allem vorerst wieder Schluss mit Ausstellungen und Konzerten. Ein harter Schlag für eine ganze Branche, für den viele Kreative aber auch Verständnis zeigen, wie der Bericht der hessenschau zeigt.

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    zum Video Die Kultur geht mit Sorge in den "Teil-Lockdown"

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  • Top-Thema

    Sperrstunde gekippt - Klagen gegen Teil-Lockdown erwartet

    Der Frankfurter Gastronom Rusbeh Toussi hat gegen die verhängte Sperrstunde geklagt und vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel Recht bekommen. Die Stadt Frankfurt hat die Regelung daraufhin aufgehoben, allerdings nur bis zum Sonntag. Denn ab Montag müssen die Lokale wegen der neuen Beschränkungen erst einmal komplett schließen.

    Doch auch dagegen will Toussi sich wehren. Für ihn geht es um die Existenz, wie er im Bericht der hessenschau erklärt. Der VGH schließt zumindest nicht aus, dass die Gastronomen Erfolg haben könnten. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga rechnet sogar mit einer Klagewelle - dabei könnte es auch noch einmal um die Schließungen im Frühjahr gehen.

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    zum Video Klage gegen Sperrstunde

    Klage gegen Sperrstunde
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  • VGH: Sperrstunde in Marburg-Biedenkopf bleibt außer Volllzug

    Die Verfügung des Kreises Marburg-Biedenkopf für eine Sperrstunde für Gaststätten ab 23.00 Uhr bleibt außer Vollzug. Das hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel am Freitag entschieden. Er bestätigte damit eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gießen, gegen die der Kreis Beschwerde eingelegt hatte. Allerdings ist die Allgemeinverfügung des Kreises ohnehin nur bis zum kommenden Montag. Dann gelten die bundesweit vereinbarten strengeren Beschränkungen in der Corona-Pandemie, und auch in Hessen müssen Gaststätten schließen.

    Die Betreiberin eines Marburger Lokals hatte sich gegen die Verfügung des Kreises gewehrt, das Verwaltungsgericht erklärte sie daraufhin für rechtswidrig. Auch der Verwaltungsgerichtshof befand nun: Die Ermessenserwägungen des Kreises seien unvollständig. Die Verlängerung der Sperrstunde sei ein empfindlicher Eingriff in die Berufsausübungsfreiheit. Der Beschluss der obersten Verwaltungsrichter im Land ist unanfechtbar.

  • Top-Thema

    Fast 70 Corona-Fälle in Frankfurter Altenheim

    Im Frankfurter Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrum sind 46 Bewohner und 22 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte ein Sprecher der AWO Frankfurt, die das Altenheim betreibt, dem hr. Ein infizierter Bewohner sei inzwischen verstorben, allerdings an seinen massiven Vorerkrankungen und nicht direkt an den Folgen des Virus. Sieben weitere Bewohner liegen demnach mit leichten Symptomen im Krankenhaus.

    Der Corona-Ausbruch betrifft den Angaben zufolge vor allem einen Wohnbereich - dessen Bewohner und die zuständigen Mitarbeiter stünden nun unter Quarantäne. Für das komplette Altenheim gelte außerdem aktuell ein Besuchsverbot, so der Sprecher. Alle Bewohner und Mitarbeiter des Altenheims wurden auf das Virus getestet, nachdem eine Infektion eines Bewohners bei einer routinemäßigen Überprüfung im Krankenhaus festgestellt worden war. Zuerst hatte die Bild-Zeitung über den Fall berichtet.

  • Ministerium irritiert über Feldmanns Hilferuf

    Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) zeigt sich irritiert über einen an ihn gerichteten "Offenen Brief" von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). In dem Schreiben, das Feldmann auch über den Presseverteiler der Stadt verbreiten ließ, heißt es: "Ich bitte Sie: Helfen Sie uns, helfen Sie Frankfurt." Feldmann fordert "zusätzliche Landes- oder Bundespolizisten" für Corona-Kontrollen. Regelverstöße dürften nicht achselzuckend hingenommen werden, das sei man den rechtschaffenen Bürgern schuldig.

    Ein offizielles Schreiben sei bis heute nicht im Ministerium eingegangen, sagte ein Sprecher Beuths. Lediglich eine E-Mail, verschickt von der privaten E-Mail-Adresse des OB-Pressesprechers. Dieser Kommunikationsweg sei "bestenfalls ungewöhnlich“. Es erwecke den Eindruck, es gehe um eine PR-Aktion und nicht um die Sache.

    Feldmann-Sprecher Olaf Schiel bestätigte den Vorgang. Der Minister habe die Botschaft erhalten, das sei entscheidend. "Es wäre schön, wenn sich der Minister inhaltlich damit auseinandersetzen würde." Das Innenministerium weist den Vorwurf mangelnder Hilfe zurück. Seit Beginn der Pandemie unterstütze die Polizei Frankfurt bei Kontrollen und habe schon im März eine "Besondere Aufbauorganisation" gegründet. Diese werde an diesem Wochenende von der Bereitschaftspolizei noch einmal verstärkt. Auch die Bundespolizei habe man angefragt.

  • Top-Thema

    Wiesbaden sagt Sternschnuppenmarkt ab

    Nun ist auch in Wiesbaden die Entscheidung gefallen: Der Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr nicht statt. Das teilte die Stadt soeben mit. Der Verwaltungsstab habe in seiner heutigen Sitzung beschlossen, den Sternschnuppenmarkt wegen der aktuellen Corona-Lage abzusagen. "Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen. Aber unter den gegebenen Umständen ist es nicht möglich und verantwortbar, den Sternschnuppenmarkt durchzuführen", erklärten Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Gesundheitsdezernent Oliver Franz (CDU).

    Um in der Innenstadt dennoch eine vorweihnachtliche Atmosphäre zu schaffen, werde der Weihnachtsbaum auf dem Schlossplatz und die Weihnachtskrippe wie geplant aufgebaut. Kassel hatte bereits am Mittag angekündigt, dass der Weihnachtsmarkt coronabedingt ebenfalls ausfällt.

  • Top-Thema

    HIHK warnt vor steigenden Insolvenzen

    Im August haben in Hessen 85 Unternehmen Insolvenz beantragt, das entspricht einem Rückgang um rund 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat (147), wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte. Eine mögliche Erklärung des Landesamts: Von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen seien bis Ende September von der Pflicht zum Insolvenzantrag befreit gewesen. Für den Vizepräsidenten des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK), Christian Gastl, bedeutet das: Spätestens ab Oktober seien in den Statistiken steigende Zahlen zu erwarten. "Sie spiegeln die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wider", erklärte Gastl. Mit den neuen Corona-Maßnahmen steige die Insolvenzgefahr weiter.

    Von den 85 beantragten Unternehmensinsolvenzen im August wurden laut Landesamt 58 Verfahren eröffnet und 27 mangels Masse abgewiesen. Bei den Verbraucherinsolvenzen wurden 107 der 119 beantragten Verfahren eröffnet und zwei mangels Masse abgewiesen. In zehn Fällen wurde ein Schuldenbereinigungsplan angenommen. Im August 2019 waren es noch 419 beantragte Verbraucherinsolvenzen.

  • Top-Thema

    Städte rufen zu Zurückhaltung auf

    Hessens Städte rufen die Menschen schon vor dem Teil-Shutdown zur Zurückhaltung auf. "Auch wenn die neuen Einschränkungen erst am Montag gelten, die Lage ist ernst", mahnte Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) am Freitag - und fügte hinzu: "Verhalten Sie sich auch am kommenden Wochenende so, wie wir es alle ab Montag tun müssen", sagte Partsch. Die Lage in den Kliniken, vor allem auf den Normalstationen, bleibe ernst. "Wir nähern uns einer medizinischen Notlage."

    Die Städte Frankfurt, Darmstadt, Kassel, Fulda und Offenbach kündigten für die kommenden Tage weitere Kontrollen durch die jeweiligen Ordnungsämter an. Frankfurts Ordnungsamtsleiterin Karin Müller sagte, die öffentliche Wahrnehmung der Kontrollen sei wichtig. Damit würden die Menschen bestärkt, die sich an Corona-Regeln hielten. Zudem setze man die Menschen unter Druck, die bisher zum Beispiel mit der Maskenpflicht wenig bis gar nichts hätten anfangen können.

  • Aufruf: Auf Halloween-Umzüge verzichten

    Nach Kassel haben nun weitere Städte und Gemeinden in Hessen dazu aufgerufen, morgen keine Halloween-Umzüge zu machen. Wie schon zuvor die Stadt Kassel teilten die Kreise Darmstadt-Dieburg und Marburg-Biedenkopf sowie die Stadt Darmstadt mit, es sei wegen der Corona-Pandemie kontraproduktiv, von Tür zu Tür zu ziehen.

  • Testcenter in Wiesbaden zieht um

    Das Wiesbadener Covid-Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) ist ab Montag (2. November) am Kallebad in der Wörther-See-Straße 14 zu finden. Es sei eine Möglichkeit gefunden worden, die sowohl einen Drive-In als auch Testungen ohne Auto ermögliche, teilte die Stadt am Freitag mit. "Wir freuen uns sehr, dass eine Lösung gefunden wurde, die die Testangebote in Wiesbaden zukünftig verbessert", so Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Bürgermeister Oliver Franz (CD). Vorteil des neuen Standortes sei vor allem das Platzangebot. Die KVH erhofft sich außerdem, dass durch die Kombination aus Drive-In und der Möglichkeit, auch ohne Auto testen zu können, sich die Warteschlangen reduzieren lassen.

  • Top-Thema

    Auch Kliniken in Mittelhessen schicken Patienten weiter

    Mit der Region Gießen und Mittelhessen befindet sich seit Freitag der dritte von sechs Krankenhaus-Bezirken in Hessen in der zweiten Stufe des Warnsystems. Wegen der steigenden Auslastung durch Covid-19-Patienten ist auch dort die Situation in den Kliniken angespannt, wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte.

    Die Krankenhäuser müssen jetzt weitere Intensivbetten bereitstellen und dürfen außerdem Patienten, bei denen dies medizinisch vertretbar ist, in Kliniken anderer Bezirke in West-, Ost- und Nordhessen weiterschicken. Zuvor war diese Warnstufe bereits für die Bezirke Frankfurt-Offenbach sowie Darmstadt-Südhessen ausgerufen worden.

    Sozialminister Kai Klose (Grüne) sagte, die aktuelle Situation zeige, dass sich die zentrale Patientensteuerung durch die koordinierenden Krankenhäuser und den dazu eingerichteten Planungsstab in seinem Haus bewähre. So könne flexibel auf den Kapazitätsbedarf reagiert werden. Das Sozialministerium hatte bereits zu Beginn der Pandemie ein Stufensystem für die stationäre Versorgung geschaffen.

  • Linke fordern Stop von polizeilichen Maßnahmen

    Mit Blick auf die steigenden Corona-Fallzahlen, insbesondere im Landkreis Marburg-Biedenkopf, fordern die Linken im Landtag die Einstellung aller polizeilichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Weiterbau der A49 und des Transports von Castoren ins Zwischenlager Biblis (Bergstraße). Einen entsprechenden Antrag wird die Linken-Fraktion in die Sondersitzung des Landtags am morgigen Samstag einbringen. Alles Wichtige zum 49-Ausbau finden Sie hier.

  • Corona-Fall in Kita in Witzenhausen

    In der Kindertagesstätte "Kesperknirpse" in Witzenhausen (Werra-Meißner) hat es einen Corona-Fall gegeben. Wie der Kreis mitteilte, müssen sich 50 Kinder und Erzieher vorsorglich in Quarantäne begeben. Das Gesundheitsamt werde sich in Kürze bei den Betroffenen melden.

  • Weihnachtsmarkt in Wiesbaden offenbar abgesagt

    Die Stadt Wiesbaden hat ihren Sternschnuppenmarkt offenbar abgesagt. Das berichtet der Wiesbadener Kurier mit Bezug auf Bürgermeister Oliver Franz (CDU). Der Verwaltungsstab der Stadt habe das bei seiner Sitzung am Freitag infolge des hohen Infektionsgeschehens sowie den vermehrten Absagen der Beschicker entschieden, berichtet die Zeitung. Die Stadt Wiesbaden wollte die Absage des Weihnachtsmarkts auf hr-Anfrage noch nicht bestätigen, verwies aber auf eine im Laufe des Tages folgende Pressemitteilung.

    Weihnachtsmarkt Wiesbaden
  • Top-Thema

    Über 2.000 Maskenverstöße in Frankfurt seit Verschärfung

    Seit Verschärfung der Regeln vor drei Wochen hat die Frankfurter Stadtpolizei über 2.000 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. Das teilte die Stadt am Freitag mit. Aufgrund der hohen Anzahl an Maskenverstößen zeige die Stadtpolizei an den Hotspots in der Innenstadt rund um die Zeil, im Bahnhofsviertel und auf der Berger Straße verstärkt Präsenz.

    "Für uns ist wichtig, dass die Menschen wahrnehmen, dass wir im öffentlichen Raum kontrollieren", sagte Ordnungsamtsleiterin Karin Müller. Damit würde man zum einen diejenigen stärken, die sich an die Regeln halten und zum anderen die Maskenverweigerer unter Druck setzen. Zudem hat die Stadtpolizei rund 4.700 Mal Gaststätten kontrolliert und dabei 70 Verstöße registriert. Das teilte die Stadt am Freitag mit. Zudem zählten die Einsatzkräfte 141 sonstige Verstöße gegen Corona-Vorschriften in Gaststätten. Insgesamt stellten Einsatzkräfte der Stadtpolizei seit März bei über 60.000 Kontrollen in 3.577 Fällen Verstöße gegen Corona-Regeln fest.

    Die Frankfurter Stadtpolizei kontrolliert die Einhaltung der Maskenpflicht.
  • Kassel schließt städtische Einrichtungen ab Samstag

    Neben der Absage des Weihnachtsmarktes hat die Stadt Kassel beschlossen, ihre städtischen Einrichtungen bereits ab Samstag zu schließen. Das betrifft Sportanlagen und -hallen, Museen, die Stadtbibliothek, Bürgerhäuser und Schwimmbäder. Auch die in städtischen Gebäuden geplanten Veranstaltungen müssten abgesagt bzw. verschoben werden. Ausgenommen seien die Wahlkreiskonferenzen politischer Parteien zur Vorbereitung der Kommunalwahlen am 14. März 2021, teilte die Stadt mit.

    Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) sprach angesichts der am Mittwoch beschlossenen strengeren Corona-Maßnahmen von einem "Befolgungsdefizit": In Kassel hätten sich nicht alle Menschen an die Regeln gehalten, sagte er. "Es ist bitter, dass nun deshalb noch härtere Maßnahmen verfügt werden mussten, um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen und unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten."

  • Top-Thema

    Kassel sagt Weihnachtsmarkt ab

    Nach anderen Städten hat jetzt auch die Stadt Kassel ihren Weihnachtsmarkt abgesagt. Angesichts der aktuellen Lage könne der ab 23. November geplante Märchenweihnachtsmarkt nicht stattfinden, teilte die Stadt mit. "Wir haben lange abgewogen, ob der Weihnachtsmarkt in einem anderen Format möglich wäre. Aber angesichts der momentanen Situation müssen zusätzliche soziale Kontakte und Begegnungen möglichst geringgehalten werden", sagt Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD). Damit auch in diesem Jahr ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommt, werde in der Stadt gerade die Weihnachtsbeleuchtung angebracht.

    Weihnachtsmarkt Kassel
  • Produzenten-Duo landet mitten in Pandemie einen Musikhit

    Auch in Zeiten von Corona wird weiter Musik gehört und gekauft. Zwei junge Musikproduzenten aus Hüttenberg (Lahn-Dill) stürmen derzeit mit einer Neuinterpretation des englischen Ohrwurms "Head Shoulders Knees & Toes" die Charts. Der Titel wurde schon mehr als 100 Millionen Mal gestreamt. Janik Riegert und Josh Tapen haben als Produzenten-Duo Quaterhead schon für Stars wie Robin Schulz oder Die Lochis erfolgreiche Hits produziert. Wie sich ihre Arbeit seit Corona verändert hat, erzählen Sie im Interview.

  • Neues Corona-Testcenter in Fulda

    In Fulda hat heute ein neues Corona-Testcenter eröffnet. Das berichtet das Deutsche Rote Kreuz. Die Vergabe für einen Termin in der Einrichtung im Stadtteil Neuenberg (St.-Laurentius-Straße 4) erfolgt online. Der Nasen-Rachen-Abstrich wird dann in einem zugeteilten Zeitfenster vorgenommen. Die Untersuchung der Proben findet danach im Labor des Klinikums Fulda statt. Nach rund 24 Stunden soll das Ergebnis vorliegen. Kosten: 94 Euro pro Person. Unabhängig davon biete das DRK auch an, sogenannte PCR-Tests in Unternehmen durchzuführen - mit mobilen Testaktionen.