In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    11.620 Neuinfektionen, elf Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 11.620 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 03.08 Uhr) mit. Es wurden elf weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.114. Seit Beginn der Pandemie in Hessen wurden insgesamt 2.550.443 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg auf 617,5. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Rheingau-Taunus (974), Fulda (962) und Lahn-Dill (959), die niedrigsten für Hersfeld-Rotenburg (329) und die Städte Offenbach (362) sowie Frankfurt (375). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Uni Kassel: Erstmals "Tag der Technik" seit Pandemie-Beginn

    Die Universität Kassel hat am Mittwoch zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie zum Tag der Technik aufgerufen. Die Uni öffnete für 430 Oberstufenschüler aus Nordhessen ihre Labore und Horsäle. Die jungen Besucher konnten so einen Einblick in den Beruf des Ingenieurs bekommen. Mit dabei waren auch 30 Technische Unternehmen aus der Region. Die Branche beklagt seit Jahren einen Mangel an hochqualifizierten Fachkräften. Die Aktion soll die Neugier bei den jungen Männern und Frauen wecken und Vorurteile über Ausbildung und Studium in technisch-naturwissenschaftlichen Fächern abbauen.

  • Masken-Muffel muss 16 Monate ins Gefängnis

    Weil er im Streit um seinen fehlenden Corona-Mund-Nasen-Schutz in einem Frankfurter Linienbus mehrere Fahrgäste sowie Polizeibeamte misshandelte, muss ein 29 Jahre alter Mann 16 Monate ins Gefängnis. Eine entsprechende Haftstrafe des Amtsgerichts Frankfurt wurde am Mittwoch vor dem Landgericht rechtskräftig, nachdem der Angeklagte seine Berufung zurückgenommen hatte.

    Der Berufungsrichter hatte zuvor signalisiert, dass das Urteil seines Kollegen "angemessen und richtig" sei. Während der Fahrt in dem Bus im Frankfurter Stadtteil Höchst wurde der Angeklagte von einem der Fahrgäste auf die Maskenpflicht aufmerksam gemacht. Der 28-Jährige erhielt daraufhin zwei wuchtige Schläge des Angeklagten ins Gesicht. Nachdem es zu weiteren Auseinandersetzungen kam und vom Busfahrer deshalb Polizeikräfte angefordert wurden, kam es zu Übergriffen auf die Beamten und Widerstandshandlungen. Schließlich wurde der angetrunkene Fahrgast festgenommen.

  • Top-Thema

    16.060 Neuinfektionen übers Feiertagswochenende

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist über das Feiertagswochenende um 16.060 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden vier weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.103. Seit Beginn der Pandemie in Hessen wurden insgesamt 2.538.823 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 610,1 auf 567. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Lahn-Dill (933), Vogelsberg (803) und Rheingau-Taunus (802), die niedrigsten für die Städte Offenbach (299) und Kassel (341) sowie den Schwalm-Eder-Kreis (358). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Wachsende Nachfrage nach Booster-Impfungen

    In Hessen gibt es wieder ein größeres Interesse an Corona-Auffrischungsimpfungen, seitdem der neue Impfstoff verfügbar ist. Er ist an die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 angepasst. Die Gesundheitsbehörden berichten von einem steigenden Interesse, auch Hausärzte sehen einen Anstieg - allerdings auch einen größeren Beratungsaufwand.

    "Die Verunsicherung ist sehr groß", berichtet der Wiesbadener Mediziner Christian Sommerbrodt, der auch Vorstandsmitglied beim Hausärzteverband Hessen ist. Da es nun "mehrere mehr oder minder gleichwertige Impfstoffe" gebe, fühlten sich Patienten etwas alleine gelassen. Entsprechend sei mehr Beratung nötig.

    Videobeitrag

    Video

    Interesse an Booster-Impfungen steigt

    hs
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  • Buschmann: Hessen darf bei Isolationspflicht selbst entscheiden

    Hessen und drei weitere Bundesländer wollen die Isolationspflicht für Corona-Infizierte beenden. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) lehnt das ab, Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) lässt den Ländern freie Hand und fordert: "Geht doch voran!"

  • Gastwirte und Hoteliers fürchten unsichere Corona-Lage

    Beim Blick auf den Herbst und Winter bereiteten den hessischen Gastwirten und Hoteliers die Unsicherheiten bei der Corona-Lage Sorgen. Dies laste "wie ein Damoklesschwert über den Betrieben", sagte Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Hessen. Es sei beispielsweise völlig offen, nach welchen Parametern in Hessen eine neue Maskenpflicht in den Betrieben drohen könnte.

    Dies wäre mit einer Ausnahme für Frisch-Geimpfte verknüpft - "aber für eine solche Kontrolle haben wir viel zu wenig Personal", sagte Wagner. Der Personalmangel begleite die Branche "als höchste Herausforderung parallel" zu den anderen Krisen.

    Vor allem die Hotels in den Städten spürten eine Zurückhaltung der Unternehmen bei Firmen-Veranstaltungen und Dienstreisen. "Mal mit dem Verweis auf Corona, oder auch als Sparmaßnahme wegen der hohen Energiekosten", sagte Wagner.

    Ein Schild weist auf die Einhaltung der Maskenpflicht in einem Restaurant hin während im Hintergrund zwei Menschen zu sehen sind. (dpa)
  • Top-Thema

    Neue Corona-Regeln gelten ab Samstag

    Ab Samstag gelten neue Corona-Regeln. In Fernzügen müssen alle ab 14 Jahren eine FFP2-Maske tragen, auch in Arztpraxen oder Pflegeheimen. In Bussen und Bahnen reicht in Hessen eine medizinische Maske aus. Einen Überblick, welche Regeln in Hessen noch zu beachten sind, finden Sie hier.

  • Top-Thema

    6.376 Neuinfektionen, Inzidenz über 600

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 6.376 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sechs weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.099. Seit Beginn der Pandemie in Hessen wurden insgesamt 2.522.763 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 587 auf 610,1. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Lahn-Dill (892), Bergstraße (868) und Fulda (866), die niedrigsten für die Städte Offenbach (318) und Kassel (376) sowie den Schwalm-Eder-Kreis (397). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

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    7.069 Neuinfektionen, 13 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 7.069 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 13 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.093. Seit Beginn der Pandemie in Hessen wurden insgesamt 2.516.387 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 550 auf 587. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Lahn-Dill (956), Bergstraße (824) und Fulda (803), die niedrigsten für die Stadt Offenbach (320), den Schwalm-Eder-Kreis (369) und die Stadt Frankfurt (367). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Maskenpflicht in Bussen und Bahnen bleibt

    In öffentlichen Bussen und Bahnen soll mit der neuen Corona-Verordnung, wie angekündigt, weiterhin Maskenpflicht herrschen. Dabei ist nach wie vor eine medizinische Maske ausreichend, eine FFP2-Maske wird aber wegen ihres besseren Schutzes empfohlen. Das teilte die Hessische Staatskanzlei am Donnerstag mit.

    Anders sieht es im Fernverkehr der Bahn aus: Dort schreibt das bundesweit geltende Infektionsschutzgesetz von Samstag an das Tragen einer FFP2-Maske vor. Das gleiche gilt per Bundesgesetz in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Zudem müssen sich Besucherinnen und Besucher dort weiterhin vorab testen. Ein aktueller Schnelltest ist ausreichend, wie die Staatskanzlei erläuterte. Die Landesregierung passte die hessische Corona-Schutzverordnung zum 1. Oktober an, dieser Schritt war wegen des neuen Bundesinfektionsschutzgesetzes nötig geworden.

  • Hohe Geldstrafe für "Ungeimpft"-Stern

    Das Amtsgericht Limburg hat am Donnerstag einen 64-Jährigen verurteilt, der im vergangenen Januar am Rande einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Bad Camberg (Limburg-Weilburg) aufgefallen war. Der Mann hatte laut Anklage auf einer Bank am Marktplatz gesessen - mit einem gelben, stilisierten Davidstern mit der Aufschrift "ungeimpft" an seiner Jacke. Wegen Volksverhetzung sollte er daraufhin 3.500 Euro Strafe zahlen. Dagegen legte er Einspruch ein, deshalb kam es zum Prozess - zu dem der Angeklagte wieder mit einem gelben Stern mit der Aufschrift "ungeimpft" erschien. Polizisten nahmen ihm den Stern ab.

    Da der Mann mit Stern ins Gericht gekommen sei und keine Einsicht gezeigt habe, forderte der Staatsanwalt eine Erhöhung der Strafe auf 5.000 Euro. Weil der Angeklagte in seinem letzten Wort schließlich behauptete, die Judenverfolgung sei "gelogen, sanft ausgedrückt", erhöhte die Richterin in ihrem Urteil die Strafe dann noch einmal: auf 5.500 Euro.

  • Offenbach startet Kampagne zur Maskenpflicht

    Die für den Nahverkehr zuständige Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach mbH (kvgOF) startet eine Kampagne zur Maskenpflicht im ÖPNV. Durch zahlreiche Werbemaßnahmen, etwa Aushänge im Bus und Informationen auf Monitoren, soll auf die gesetzlich vorgegebene Regelung hingewiesen werden. Zusätzlich informiert die kvgOF auf ihren Social-Media-Kanälen.

    "In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens ist inzwischen die Maskenpflicht gefallen", sagt Andreas Maatz, Geschäftsführer der kvgOF. "Da ist es nachvollziehbar, wenn der ein oder andere dann auch im ÖPNV zunächst seine Maske vergisst. Aber: In Bussen und Bahnen besteht weiterhin die Maskenpflicht zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Corona-Virus." Die Kreisverkehrsgesellschaft appelliert an das soziale und verantwortungsbewusste Miteinander aller Fahrgäste.

    Schild an Bus weist auf Maskenpflicht der Fahrgäste hin
  • Top-Thema

    9.083 Neuinfektionen, acht Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 9.083 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden acht weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.080. Seit Beginn der Pandemie in Hessen wurden insgesamt 2.509.318 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 488 auf 550. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Lahn-Dill (913), Fulda (790) und Bergstraße (784), die niedrigsten für die Stadt Offenbach (301), den Schwalm-Eder-Kreis (322) und die Stadt Kassel (331). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Impfbereitschaft in Hessen hat zugenommen

    Die Impfbereitschaft der Hessinnen und Hessen hat in diesem Jahr verglichen mit dem Vorjahr zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie des Sozialministeriums. Demnach wollten sich 22 Prozent der Befragten im Winter 2020/2021 nicht impfen lassen. Im Befragungszeitraum Januar und Februar 2022 sank die Zahl deutlich: Sechs Prozent der Befragten sagten, dass sie sich nicht impfen lassen wollen.

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    Obwohl sich die Corona-Situation in diesem Jahr im Vergleich zur ersten Befragung im Winter 2020/2021 insgesamt entspannt hat, berichten weiterhin 64 Prozent der Hessen mit Migrationsgeschichte über negative Auswirkungen auf ihr Sozialleben. Rund ein Viertel beklagt eine verschlechterte Einkommens- und Arbeitssituation. Bei Menschen ohne Migrationsgeschichte sind es deutlich weniger.

    "Der erste Teil der Studie im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass Menschen mit Migrationsgeschichte zu Beginn besonders unter der Pandemie zu leiden hatten. Die Folgebefragung bestätigt nun, dass dieser Teil der hessischen Bevölkerung aufgrund der durchschnittlich schlechteren sozioökonomischen Lage weiter stärker von den negativen Auswirkungen betroffen ist", sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne).

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    8.539 Neuinfektionen, sieben Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 8.539 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sieben weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stiegt damit auf 11.072. Seit Beginn der Pandemie in Hessen wurden insgesamt 2.500.235 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 437 auf 488. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Lahn-Dill (804), Fulda (718) und Bergstraße (702), die niedrigsten für den Schwalm-Eder-Kreis (241) und Hersfeld-Rotenburg (256). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Hessen in Corona-Statistik auf Rang zwei

    Der Südwesten Deutschlands mit Hessen ist aktuell nach Einschätzung des saarländischen Gesundheitsministers Magnus Jung (SPD) besonders von Corona-Infektionen betroffen. "Offenbar gibt es im Südwesten derzeit eine Infektionsgefahr, die eine höhere Dynamik hat, als das in anderen Teilen der Republik der Fall ist", sagte er am Dienstag in Saarbrücken.

    Das Saarland hat aktuell bei der Corona-Inzidenz den höchsten Wert der 16 Bundesländer. Das Robert-Koch-Institut verzeichnete für das Land am Dienstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 561,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Hessen liegt auf Rang 2 mit einer Inzidenz von 436,5, Rheinland-Pfalz auf Platz 3 mit 430,7. Der bundesweite Durchschnitt betrug am Dienstag 334,9.

  • Hausarzt im Interview: Für wen sich ein Omikron-Booster lohnt

    Drei verschiedene auf Omikron optimierte Corona-Impfstoffe sind inzwischen auf dem Markt. Welcher ist für wen geeignet? Und was hat die Grippe-Impfung damit zu tun? Christian Sommerbrodt vom Hausärzteverband Hessen gibt Antworten.

  • Top-Thema

    Hessen fordert Ende der Isolationspflicht - Lauterbach lehnt ab

    Ob Symptome oder nicht: Wer positiv auf Corona getestet wird, muss sich derzeit noch fünf Tage in Isolation begeben, weil er ansteckend sein könnte. Ginge es nach den Gesundheitsministern von vier Bundesländern, würde die Regel bis spätestens 10. Oktober geändert. Neben Hessens Minister Kai Klose (Grüne) haben dies seine Amtskollegen aus Baden-Württemberg, Bayern und Schleswig-Holstein am Dienstag von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gefordert. Doch der lehnte postwendend ab: Das Risiko sei zu hoch. Angesichts steigender Fallzahlen wolle man "nicht noch Öl ins Feuer gießen".

    Die Länder verweisen auf Österreich. Dort müssen sich Infizierte seit August nicht mehr isolieren. Sie müssen zehn Tage lang an den meisten Orten eine FFP2-Maske tragen, dürfen keine Pflegeheime und Kliniken besuchen. Sie können aber an ihren Arbeitsplatz. "Das Ende der Isolationspflicht hat in Österreich zu keinem relevanten Anstieg der gemeldeten Fälle geführt", schreiben die Minister. Ein Großteil der Bevölkerung sei durch Impfungen oder Infektionen immunisiert. Kliniken seien in der Lage, mit Corona umzugehen. Die Minister treibt besonders die Sorge, infolge der Isolationspflicht könne ab Herbst zu viel Personal der kritischen Infrastruktur ausfallen, Pflegekräfte und Polizisten etwa.

  • Top-Thema

    9.203 Neuinfektionen, vier Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist über das Wochenende um 9.203 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden vier weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stiegt damit auf 11.065. Seit Beginn der Pandemie in Hessen wurden insgesamt 2.491.695 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 413 auf 436,5. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Lahn-Dill (677), Bergstraße (660) und Hochtaunus (650), die niedrigsten für den Schwalm-Eder-Kreis (243) und Waldeck-Frankenberg (243). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

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    Neuer Omikron-Impfstoff in Frankfurt verfügbar

    Das Frankfurter Impfzentrum bietet ab Dienstag Impfungen mit dem neuen auf die Omikron-Variante angepassten Biontech-Vakzin Comirnaty Original/Omicron BA.4/BA.5 an. Wie die Stadt am Montag mitteilte, ist eine erste Lieferung eingetroffen. Impfungen im Impfzentrum Sachsenhausen (Seehofstraße 41) seien mit und ohne Anmeldung möglich.

    "Nach wie vor bietet eine vollständige Impfung den besten Schutz vor einem schweren Verlauf, insbesondere mit einem der angepassten Impfstoffe. Mit Blick auf die kommenden Monate hoffe ich, dass möglichst viele diese Möglichkeit nutzen“, sagte Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne). Empfohlen wird das Vakzin als Drittimpfung ab zwölf Jahren sowie als Viertimpfung für Personen ab 60 Jahren.

  • Schlägerei um Maskenpflicht in S-Bahn

    Zwei Männer haben in einer S-Bahn einen 30-Jährigen zusammengeschlagen, weil er sie auf die bestehende Maskenpflicht aufmerksam gemacht haben soll. Auch ein 20 Jahre alter Mann wurde von den beiden Unbekannten attackiert. Er wollte dem 30-Jährige helfen, wie die Bundespolizei in Frankfurt am Montag mitteilte.

    Der 30-Jährige zog sich bei dem Angriff in der Nacht zum Sonntag auf der Strecke zwischen Frankfurt und Offenbach Platzwunden im Gesicht zu. Der 20-Jährige kam mit dem Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in eine Klinik. Von den beiden unbekannten Schlägern fehlte zunächst jede Spur. Als die S-Bahn in der Station Offenbach-Ledermuseum einfuhr, flüchteten sie.

  • Studierende unterstützen Aufholprogramm an Schulen

    Studierende der Universitäten in Frankfurt und Darmstadt unterstützen hessische Schulen bei der Bewältigung von pandemiebedingten Lernrückständen. Als Ergänzungskräfte sollen sie Kindern und Jugendlichen mit sozialen oder sportlichen Förderbedarfen helfen, wie das Kultusministerium am Montag in Wiesbaden mitteilte. Durch die Corona-Pandemie entstandene Rückstände bei Schülerinnen und Schülern sollen dadurch Schritt für Schritt abgebaut werden.

    Die vonseiten der Universitäten begleiteten Projekte umfassen unter anderem jahrgangsübergreifende Förderkurse in Kernfächern wie Mathematik. Außerdem gibt es Bewegungsangebote oder Konzepte zur Berufsorientierung. Die Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität Frankfurt und der Technischen Universität Darmstadt läuft im Rahmen des hessischen Förderprogramms "Löwenstark – Der BildungsKICK". Das auf mindestens zwei Jahre angelegte Programm startete vor einem Jahr.

  • Hessische Schausteller kämpfen mit Personalmangel

    Die hessischen Schausteller kämpfen mit einem riesigen Personalmangel. "Die zwei Jahre Stillstand während der Corona-Pandemie haben dazu geführt, dass das Personal, das eingearbeitet und teilweise aus dem Ausland als Saisonkräfte angereist war, sich mittlerweile komplett anderweitig orientiert hat", sagte Roger Simak, Geschäftsführer des Landesverbands für Markthandel und Schausteller Hessen.

    Gerade bei komplexen Fahrgeschäften sei die Einarbeitung des Personals jedoch nicht einfach. Das habe zur Folge, dass sich die Auf- und Abarbeiten der Schausteller auf den Volksfesten durch fehlendes oder nicht eingearbeitetes Personal teilweise fast verdoppelten, erklärte Simak. Bundesweit gibt es nach seinen Angaben rund 6.000 Betriebe in der Branche, in Hessen liege die Zahl bei etwa 600.

    Auf der Frankfurter Dippemess.
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    4.518 Neuinfektionen, vier Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 4.518 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 7 Uhr) mit. Es wurden vier weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 11.061. Seit Beginn der Pandemie in Hessen wurden insgesamt 2.482.492 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 400 auf 413. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Bergstraße (651), Hochtaunus (619) und Limburg-Weilburg (593), die niedrigsten für den Schwalm-Eder-Kreis (171) und Waldeck-Frankenberg (238). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.