In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Kreis bestätigt: Ausgangssperre in Groß-Gerau ab sofort aufgehoben

    Was der Landrat am Mittwochabend bereits angekündigt hatte, bestätigte der Kreis Groß-Gerau am Donnerstag offiziell: Die bislang gültige Ausgangssperre ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das Verwaltungsgericht Darmstadt hatte die Ausgangssperre nach Klagen zweier Privatleute zuvor für rechtswidrig erklärt. "Wir akzeptieren natürlich die Entscheidung des Gerichts", sagte Landrat Thomas Will (SPD).

    Das Gericht begründete seine Entscheidung darin, dass der Kreis sich nicht an das Corona-Konzept des Landes gehalten habe, das eine Ausgangssperre erst ab einer mehrtägigen Inzidenz von über 200 vorsieht. Der Kreis wolle die Lage aber weiterhin genau beobachten, heißt es in der Mitteilung. "Die Lage im Kreis Groß-Gerau bleibt jedenfalls sehr angespannt", sagte der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer (Grüne), "und wir werden das Infektionsgeschehen nur unter Kontrolle bekommen, wenn wir alle unsere Kontakte entscheidend reduzieren". Aktuell weist der Kreis laut Robert-Koch-Institut (RKI) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 160,3 auf.

    Neben der Ausgangssperre kippte das Gericht auch die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen in Riedstadt. Hier sei nach Ansicht des Gerichts nicht ausreichend begründet, warum auf den ausgewählten Plätzen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

  • Flughafen Frankfurt registriert mehr Fluggäste

    Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen ist im März ein wenig aus dem pandemiebedingten Tief herausgekommen. Der Flughafenbetreiber zählte an Deutschlands größtem Airport 925.194 Fluggäste und damit rund 243.000 mehr als im Februar, wie Fraport am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Ein Grund: Kurz vor Ostern hatte es einen Schub bei Flügen nach Mallorca gegeben. Im Vergleich zu März 2020 ging die Zahl der Fluggäste jedoch um 56,4 Prozent zurück. Damals hatten Pandemie und Reisebeschränkungen den Flugverkehr von Woche zu Woche immer weiter ausgebremst und letztlich fast zum Stillstand gebracht.

    Im Cargo-Geschäft ging es im März unterdessen kräftig aufwärts. So stieg das Aufkommen an Fracht und Luftpost in Frankfurt im Jahresvergleich um 24,3 Prozent auf 204.865 Tonnen und lag damit rund 27.500 Tonnen höher als im Februar.

  • Top-Thema

    Alsfeld muss Modellprojekt wohl abbrechen

    Die Modellkommune Alsfeld (Vogelsberg) wagt seit vergangenem Donnerstag kleine Lockerungen in der Pandemie. Kundinnen und Kunden mit einem negativen Schnelltest dürfen in den Geschäften einkaufen. Doch dem Projekt droht schon das vorzeitige Aus. Denn der Vogelsbergkreis hat am Donnerstag zum zweiten Mal in Folge eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 200: Sie stieg innerhalb eines Tages von 217,7 auf 236,6. Wird diese Marke an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, muss das Modellprojekt laut den Vorgaben des Landes abgebrochen werden.

    "Wenn am Freitag die Inzidenz wieder über 200 liegt, bedeutet das eine Unterbrechung des Projekts", kündigte Bürgermeister Stephan Paule (CDU) am Mittwoch auf einer Pressekonferenz an. Eine Prognose des Gesundheitsamts erwartet er bereits am Donnerstagnachmittag. Dann werde man gegebenenfalls alle teilnehmenden Geschäfte informieren, dass sie am Freitag nicht mehr öffnen dürften.

  • Top-Thema

    Fast 2.000 Neuinfektionen, weiterer Kreis über 200er-Inzidenz

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 1.991 Fälle angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 22 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.565. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 238.586 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg weiter von 162,0 am Vortag auf 166,0. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weisen die Kreise Fulda (315,0) und Hersfeld-Rotenburg (289,9) sowie die Stadt Offenbach mit 249,5 auf. Vier weitere Kreise weisen eine Inzidenz über 200 auf: der Lahn-Dill-Kreis (204,1), Marburg-Biedenkopf (228,7), der Vogelsbergkreis (236,6) und seit Donnerstag auch Limburg-Weilburg (208,8). Alle Kreise in Hessen übersteigen nun die 100er-Marke. Eine Übersicht finden Sie hier.

  • Corona-Krise setzt Kassel Airport zu

    Am Regionalflughafen Kassel ist die Zahl der Passagiere in der Corona-Pandemie massiv zurückgegangen. 27.755 Fluggäste wurden im Jahr 2020 gezählt, wie Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) auf eine Kleine Anfrage der Linke-Fraktion in Wiesbaden mitteilte. Im Jahr zuvor hatte es bei dem nordhessischen Airport noch 120.712 Passagiere gegeben. Auch die Zahl der Flugbewegungen ging im Jahresvergleich um 486 auf 26.751 zurück.

    Das Land Hessen ist mit 68 Prozent der größte Anteilseigner des Regionalflughafens in Calden bei Kassel. Weitere Gesellschafter sind die Stadt und der Kreis Kassel mit je 14,5 Prozent. Die Gemeinde Calden hält drei Prozent. Der Kassel Airport schreibt seit Jahren rote Zahlen. Im Jahr 2019 hatte das Minus bei rund 5,6 Millionen Euro gelegen.

    Kassel Airport - Fluggastbrücke und Gepäckwagen stehen auf dem Rollfeld
  • Mehr als 8.200 Betriebe erhalten Corona-Hilfe III

    Zum Ausgleich von Umsatzeinbußen im zweiten Corona-Lockdown haben bislang mehr als 8.200 hessische Betriebe die Überbrückungshilfe III vom Staat erhalten. Seit der Bund das Bearbeitungsverfahren vor vier Wochen freigegeben habe, seien damit in Hessen 77 Prozent der bisher gestellten Anträge bewilligt worden, wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in Wiesbaden mitteilte.

    Über die Abschlagszahlungen hinaus seien rund 124 Millionen Euro überwiesen worden. Die seit Mitte Februar vorab ausgezahlten Abschläge summieren sich den Angaben zufolge auf rund 154 Millionen Euro. Ferner wurden 54,1 Millionen Euro als Neustarthilfe an 8.900 Soloselbstständige überwiesen.

  • Top-Thema

    Ausgangssperre in Groß-Gerau aufgehoben

    Das Verwaltungsgericht in Darmstadt hat zwei dort vorliegenden Eilanträgen zur Ausgangssperre im Kreis Groß-Gerau stattgegeben und die dort seit dem 1. April geltende Ausgangssperre aufgehoben. Das teilte der Landrat des Kreises, Thomas Will (SPD) am Mittwoch mit. Begründet wurde das Urteil des Gerichts laut Will damit, dass das seitherige hessische Eskalationskonzept Ausgangssperren erst ab einer Inzidenz von "200" vorsieht und auch die neue Verordnung – in der die 100er Grenze eingeführt wird – sie lediglich als "ultima ratio" betrachte und an weitere Kriterien (Intensivbettenauslastung) knüpfe.

    Formal gelte die Entscheidung zwar lediglich für die beiden Kläger, aber das sagte Will: "Natürlich haben wir sofort danach unsere Allgemeinverfügung für den gesamten Kreis Groß-Gerau aufgehoben." Auch die "Maskenpflicht" auf Plätzen wurde aufgehoben.

  • Herzberg Festival entfällt erneut

    Das Herzberg Festival ist auch für dieses Jahr coronabedingt abgesagt worden. Eigentlich sollte das viertägige Spektakel vom 29. Juli bis 1. August in Breitenbach am Herzberg (Hersfeld-Rotenburg ) an der Burg Herzberg stattfinden. Unter anderem hatten sich New Model Army, Faber und Solar Fire angekündigt.

    Es gebe derzeit keine Planungssicherheit, sagte Festival-Geschäftsführer Gunther Lorz am Mittwoch. "Unter den aktuellen Umständen sehen wir keine Chance, ein Festival so zu veranstalten zu können wie sich das Publikum und wie wir uns das wünschen." Und weiter: "Wir möchten uns herzen und das geht in einer Pandemie nicht. Wir möchten gemeinsam tanzen und uns an den Händen fassen. Auf all das müssen wir im Alltag verzichten - da dürfen wir auf dem Herzberg keine Ausnahme machen." Bereits im vergangenen Jahr war das Herzberg Festival wegen der Corona-Pandemie ausgefallen.

  • Top-Thema

    150.000 Dosen lagern ungenutzt in Impfzentren ein

    In Hessen sind derzeit 272.656 Corona-Impfdosen auf Lager. Das teilte, das Innenministerium dem hr auf Anfrage mit. Das Land hält davon 120.000 als Reserve, um die Zweitimpfungen zu garantieren. Der Rest, rund 150.000 Dosen und somit mehr als die Hälfte der Dosen, lagert demnach in den Impfzentren. Die Vorgabe Hessens sei es, dass alle zur Verfügung gestellten Impfdosen schnellstmöglich verimpft werden sollen. Daher habe das Land die Impfzentren gebeten, "eigene Rückstellungen von Impfdosen schnellstmöglich für das Terminverfahren freizugeben", teilte das Ministerium dem hr mit. Rückstellungen der Landkreise seien nicht notwendig, da das Land "stets dafür Sorge trägt", dass vereinbarte Termine auch mit der entsprechenden Anzahl von Impfdosen hinterlegt sind.

  • So liefen die ersten Impfungen in Arztpraxen

    Die Hausärzte geben Gas beim Impfen und sie würden gerne noch viel mehr Menschen versorgen – wenn es denn genug Impfstoff gäbe. Ihr entscheidender Vorteil ist, dass sie ihre Patientinnen und Patienten genau kennen.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Corona-Impfungen in Praxen – Hausärzte ziehen erste Bilanz

    hessenschau vom 16:45 Uhr vom 14.04.2021
    Ende des Videobeitrags
  • Rosenthal schließt Kita und Grundschule

    In der Stadt Rosenthal (Waldeck-Frankenberg) liegt die Inzidenz nach Angaben des Kreises vom Mittwoch sechsmal so hoch wie im restlichen Kreis. Stadt und Kreis haben deshalb beschlossen, die Kita "Pusteblume" und die Nicolaus-Hilgermann-Schule nach den Osterferien eine Woche länger geschlossen zu lassen. In den vergangenen Wochen habe es besonders im Umfeld von Kita und Grundschule viele Infektionen gegeben, begründete der Kreis die Entscheidung. Für die Schulkinder bedeutet das: Bis zum 26. April gibt es keinen Präsenzunterricht und auch keine Notbetreuung.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Entwicklungen rund um das Coronavirus in Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen von Mittwoch:

    • Nach Hamburg, Bayern und Baden-Württemberg werden jetzt auch in Berlin Teile der Corona-Protestbewegung vom Verfassungsschutz beobachtet. Das erfuhr das ARD-Hauptstadtstudio aus Sicherheitskreisen.
    • Dänemark hat als erstes Land angekündigt, dauerhaft auf den Impfstoff von Astrazeneca zu verzichten.
    • Ab Ende Juni soll es ein einheitliches Impfzertifikat in der EU geben. Der Nachweis könnte Reisenden eine Quarantäne ersparen.
    • Israel lässt ab dem 23. Mai wieder Touristen ins Land. Voraussetzungen sind sowohl ein Impfnachweis, als auch ein negativer PCR-Test. Vor Ort wird dann noch ein Antikörpertest gemacht.
  • Lehrerverband kritisiert Maskenfreiheit bei Abiturprüfungen

    Der Hessische Philologenverband hat die Entscheidung des Kultusministeriums begrüßt, an den Abiturprüfungen in Präsenz festzuhalten. Allerdings sei es "äußerst riskant und unzumutbar", dass in den Prüfungsräumen keine Maskenpflicht gilt. Nur, wer sich am Prüfungstag nicht testen lassen möchte, muss laut Kultusministerium während der gesamten Prüfungszeit eine Maske tragen.

    Dadurch erhöhe sich die Infektionsgefahr, sagte der Landesvorsitzende Reinhard Schwab: "Antigentests geben lediglich eine Momentaufnahme wieder, die für maximal einen Tag aussagekräftig ist. Zudem liegt es sehr wohl im Bereich des Möglichen, dass ein Schnelltest eine Infektion nicht anzeigt." Sollte ein Schüler oder eine Schülerin ohne Maske am Folgetag positiv getestet werden, müsste die gesamte Prüfgruppe in Quarantäne und die folgenden Klausuren nachschreiben. Das gelte es zu verhindern.

  • Einige Stadtfeste trotz Pandemie geplant - andere fallen aus

    Trotz Pandemie soll die Frankfurter Dippemess in diesem Herbst stattfinden. Und auch andere Städte sind optimistisch, dass Volksfeste auch unter Corona-Bedingungen möglich sein werden. Ein Überblick:

    • Das alljährlich im September veranstaltete Stadtfest in Wiesbaden wird derzeit regulär geplant. "Der Vorlauf für die Veranstaltung beträgt drei Monate, demnach wird Ende Juni entschieden, ob das Stadtfest stattfinden kann oder abgesagt werden muss", teilte die Stadt mit.
    • Darmstadt hat das Schlossgrabenfest hingegen schon begraben. Beim Heinerfest fiel bisher noch keine Entscheidung. Die Veranstalter sind allerdings skeptisch, ob das Fest wie geplant Anfang Juli stattfinden kann. Beraten wird darüber noch in diesem Monat.
    • Das Fuldaer Stadtfest wurde noch nicht abgesagt, die Stadt macht allerdings wenig Hoffnung: Angesichts der derzeitigen Bedingungen erscheine die Durchführung zweifelhaft. Es seien aber kleinere Veranstaltungen in der Innenstadt angedacht.
    • In Bad Hersfeld laufen die Planungen für das Lullusfest auf Hochtouren. "Das Schlimmste, was uns passieren könnte: Wir dürfen und können dann nicht", sagte ein Sprecher der Stadt. Daher würden sämtliche Vorbereitungen getroffen, um vom 11. bis 18. Oktober Deutschlands ältestes Stadtfest feiern zu können. Die endgültige Entscheidung falle aber erst im Sommer.
    • Die Stadt Gießen plant eine Alternative für ihr Stadtfest: Statt eines großen Volksfestes mit Musikbühnen soll es vom 20. bis 22. August eine Reihe kleiner Veranstaltungen geben - für jeweils 30 bis 50 Menschen.
    • Zum Zissel will die Stadt Kassel aktuell noch keine Prognose abgeben. Entscheidend sei die weitere pandemische Lage. Üblicherweise feiert die Stadt das Wasser- und Heimatfest vom 30. Juli bis 2. August.
  • Top-Thema

    390.000 registrierte Impfberechtigte warten auf Termin

    In Hessen warten momentan noch 390.000 registrierte Menschen aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 auf einen Impftermin. Das teilte das Innenministerium am Mittwoch mit. Für den Großteil der Wartenden komme das Vakzin von Astrazeneca in Frage, hieß es weiter. Rund 891.000 Erst- und 423.000 Zweitimpfungen wurden laut Ministerium bisher in den 28 Impfzentren durchgeführt. Hinzu kommen die Impfungen durch mobile Teams und Hausärzte.

    Bei der Impfquote ist Hessen im Ländervergleich Schlusslicht: 15,2 Prozent der Hessinnen und Hessen haben laut Robert-Koch-Institut (Stand Dienstag) mindestens eine Impfung erhalten. In Bremen sind es mehr als 20 Prozent. Allerdings konnten wegen eines technischen Fehlers am Dienstag keine Daten aus Hessen an das RKI übertragen werden.

  • Ansturm auf Impftermine in Arztpraxen

    Seit einer Woche impfen auch Hausärzte gegen Covid-19. Die Nachfrage sei enorm, berichten viele von ihnen - auch, weil sie bisher ausschließlich den Impfstoff von Biontech und Pfizer spritzen und daher nicht mit Imageproblemen zu kämpfen haben. In der kommenden Woche könnte sich das ändern: Dann erhalten die Praxen auch das Vakzin von Astrazeneca. Welche Erfahrungen ein Wiesbadener Hausarzt mit den Impfungen bisher gemacht hat, lesen Sie in unserem Beitrag.

  • Top-Thema

    Alsfelder Modellprojekt droht Ende am Freitag

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    Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Alsfelder Läden schließen vermutlich wieder

    Shoppen ist in Alsfeld seit Donnerstag wieder möglich.
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    Wird das Modellprojekt in Alsfeld (Vogelsberg) vorzeitig abgebrochen? Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch machte Bürgermeister Stephan Paule (CDU) deutlich, dass das alleine von den Inzidenzen im Kreis abhänge. Am Mittwoch lag der Wert dort laut Robert Koch-Institut mit 217,7 erstmals über der kritischen Marke von 200. Läge er an den kommenden beiden Tagen ebenfalls darüber, würde das bedeuten: Die Geschäfte müssten bereits am Freitag wieder schließen. Wie es dann mit dem Testlauf weitergehe, würden Stadt und Landesregierung gemeinsam am Freitag entscheiden, sagte Paule.

    Das Angebot sei bisher gut angenommen worden, befand der Bürgermeister. Am vergangenen Wochenende seien in den 38 teilnehmenden Geschäften rund 1.100 Kundenkontakte registriert worden. Mehr als 3.000 Corona-Tests seien im selben Zeitraum in den Testzentren in der Stadt gemacht worden. Davon waren 26 positiv. Beim Einkaufen selbst habe es keine Infektion gegeben.

  • Unternehmerverbände Südhessen lehnen Testpflicht ab

    Die Unternehmerverbände Südhessen haben sich gegen die geplante Testpflicht in Unternehmen ausgesprochen. "Eine Testpflicht ist sinnlos und nicht zielführend, sofern das Angebot nicht verbindlich von den Mitarbeitern angenommen werden muss", sagte Geschäftsführer Dirk Widuch. Die Verbände befürchten hohe Zusatzkosten durch beschaffte, aber ungenutzte Tests. Außerdem werde es durch eine Testpflicht zu Lieferengpässen bei den Tests kommen, so Widuch. Die Verbände fordern stattdessen, bei den freiwilligen Tests zu bleiben, die viele Unternehmen bereits anbieten würden. Ähnlich hatte sich bereits die Vereinigung hessischer Unternehmerverbände geäußert.

  • Bistumsleitung Limburg spendet Gehalt an Studierende in Not

    Das Bistum Limburg unterstützt Studierende, die in der Corona-Pandemie in finanzielle Not geraten sind, mit 18.400 Euro. Dafür verzichtet die Bistumsleitung nach eigenen Angaben auf einen Teil ihres Gehalts. Das Geld gehe an den Corona-Nothilfe-Fonds der Katholischen Hochschulgemeinde, teilte das Bistum am Mittwoch mit.

    "Durch die Corona-Krise haben zahlreiche Studierende ihre Nebenjobs verloren“, sagte der Frankfurter Hochschulpfarrer Joachim Braun. Die Zahl der Nothilfe-Anträge sei enorm gestiegen. Bereits im ersten Lockdown hatten Mitglieder der Bistumsleitung mehrere Monate lang einen Teil ihres Gehalts an Menschen in Not gespendet.

  • Top-Thema

    EU-Kommission: Weitere 50 Millionen Biontech-Impfdosen bis Ende Juni

    Die Hersteller Biontech und Pfizer wollen bis Ende Juni zusätzlich 50 Millionen Dosen Corona-Impfstoff an Deutschland und die übrigen EU-Staaten liefern. Dies teilte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Mittwoch in Brüssel mit. Es handele sich um eine Lieferung, die aus dem vierten Quartal vorgezogen werde. Die gesamte Liefermenge der beiden Hersteller für das zweite Quartal steigt demnach auf 250 Millionen Dosen. Die zusätzlichen Impfdosen werden nach Bevölkerungsgröße an die Mitgliedsländer verteilt. Deutschland kann davon rechnerisch gut neun Millionen Dosen erwarten.

  • Odenwaldkreis führt offene Nachrückerliste ein

    Nach zahlreichen anderen hessischen Landkreisen hat jetzt auch der Odenwaldkreis eine offene Nachrückerliste für Impfwillige eingerichtet. Dort können sich alle Menschen anmelden, die zu einer der drei Priorisierungsgruppen gehören - also bereits Menschen ab 60 Jahren, bestimmte Berufsgruppen wie Lehrkräfte, Polizei- und Feuerwehrkräfte und Menschen mit relevanten Vorerkrankungen. Wer sich dort einträgt, sollte grundsätzlich abends erreichbar und innerhalb von 30 Minuten in Erbach sein können.

    Grund für die Liste seien die Terminabsagen für die Impfung mit Astrazeneca. Bisher habe deswegen kein Impfstoff weggeworfen werden müssen, sagte Landrat Frank Matiaske (SPD). Der eng getaktete Ablauf im Impfzentrum werde aber erheblich gestört, sagte der Impfkoordinator des DRK-Kreisverbands, Oliver Keil. Beide appellierten an die Bürgerinnen und Bürger, Termine abzusagen, statt einfach nicht zu erscheinen.

  • Sonderimpftage in Limburg-Weilburg und Werra-Meißner

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    Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Sonderimpftag im Kreis Limburg-Weilburg

    Helmut Holtkamp (73) wird im Impfzentrum im Kreis Borken mit dem Impfstoff der Firma Astrazeneca geimpft. Menschen ab 60 Jahren können ab heute in Nordrhein-Westfalen einen Termin zur Impfung mit dem Wirkstoff von Astrazeneca vereinbaren. (dpa)
    Ende des Audiobeitrags

    Da in den vergangenen Tagen viele Impftermine mit dem Präparat von Astrazeneca nicht wahrgenommen wurden, veranstaltet der Kreis Limburg-Weilburg am kommenden Samstag (17. April) zwischen 8 und 15 Uhr einen "Sonderimpftag". Wer mindestens 70 Jahre alt ist, im Kreis wohnt und sich mit Astrazeneca impfen lassen möchte, konnte online einen Termin vereinbaren. Insgesamt standen 600 Termine zur Verfügung, sie sind inzwischen alle vergeben.

    Auch der Werra-Meißner-Kreis bietet zusätzliche Impftermine an - und zwar für Menschen über 80 Jahren, die noch keine Erstimpfung erhalten haben. Sie dürfen nach telefonischer Terminvereinbarung am kommenden Sonntag (18. April) zwischen 9 bis 15 Uhr ins Impfzentrum in Eschwege kommen und erhalten dann ebenfalls das Präparat von Astrazeneca.

  • Top-Thema

    Eigenes Impftermin-Portal für den Kreis Kassel

    Der Kreis Kassel hat ein eigenes Portal zur Vergabe von Impfterminen freigeschaltet. Wie der Kreis mitteilte, soll die Terminvergabe für das Impfzentrum in Calden auf diesem Weg schneller erfolgen. Wer sich bereits auf dem zentralen Landesportal registriert habe und zur Priorisierungsgruppe 1 oder 2 gehöre, könne sich über das Kasseler Portal für einen kurzfristigen Impftermin eintragen lassen.

    Dazu stünden ab Freitag (16. April) täglich 100 Termine zur Verfügung. Die Vergabe erfolge nach Alter, wo bei die Berechtigten der Gruppe 1 immer Vorrang vor der Gruppe 2 hätten. Der Termin werde per Mail mitgeteilt. "Wir wollen auf jeden Fall längere Wartezeiten vermeiden, das heißt aber auch, dass es sein kann, dass man kurzfristig über einen Termin am übernächsten Tag informiert wird", sagte Vizelandrat Andreas Siebert (SPD). Hier geht es zum Portal.

  • Top-Thema

    Jeder vierte Impftermin mit Astrazeneca fällt aus

    In den 28 Impfzentren in Hessen fällt derzeit jeder vierte Impftermin mit Astrazeneca aus. Das teilte das hessische Innenministerium mit. Demnach nehmen viele den Termin aus Angst vor möglichen Nebenwirkungen nicht wahr. Ein Sprecher sagte, in den meisten Fällen würden die Menschen den Termin nicht vorher absagen. Für rechtzeitig abgesagte Termine hätten die meisten Impfzentren Nachrückerlisten. Das Land empfiehlt den Impfzentren inzwischen, Absagen einzukalkulieren und von vornherein mehr Menschen zu den Terminen einzuladen. Es werde außerdem geprüft, Menschen ab 60 Jahren in der Impfreihenfolge vorzuziehen, wenn sie sich mit Astrazeneca impfen lassen.

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    Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Jeder vierte Astrazeneca-Termin platzt

    Foto des Impfstoffes AstraZeneca, der gegen Covid-19 schützen soll. Zu sehen ist die Verpackung neben zwei kleinen Fläschen mit dem Impfstoff.
    Ende des Audiobeitrags
  • GEW fordert Tests für Kita-Kinder

    Die Lehrergewerkschaft GEW Hessen fordert, die Testpflicht für Schülerinnen und Schüler nach den Osterferien auf Kita-Kinder auszuweiten. Das sei "dringend angezeigt", sagte die Vorsitzende Birgit Koch - "sowohl im Sinne des Gesundheitsschutzes der Kinder und deren Eltern, als auch der Beschäftigten".

    Die GEW schlägt dazu zweimal pro Woche Gurgel-, Spuck- oder Lolli-Tests vor, die sich auch für jüngere Kinder eignen würden. Die Tests sollten zuhause von den Eltern durchgeführt und den Kitas das Ergebnis schriftlich mitgeteilt werden. "Ohne regelmäßiges Testen der Kinder fehlt ein wichtiges Instrument, um konkrete Infektionen unverzüglich zu erkennen und entsprechend zu handeln", sagte Koch.

    Ein Schüler hat einen "Lolli-Test", ein Stäbchen im Mund.