In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    Inzidenz sinkt, nur Offenbach noch über 100er-Marke

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 792 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden sieben neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 stieg damit auf 7.716. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 329.392 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank erneut von 68,6 auf 66,2. Nur die Stadt Offenbach (137,5) liegt noch über der 100er-Marke. Die niedrigste Inzidenz weisen die Kreise Hersfeld-Rotenburg (19,9) und Vogelsberg (24,6) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

    Die für die Eindämmung der Pandemie mittlerweile relevante Hospitalisierungsinzidenz, die die Auslastung von Krankenhäusern und Intensivbetten mit Corona-Patienten berücksichtigt, wird jeweils im Laufe des Tages von der Landesregierung veröffentlicht und hier im Ticker vermeldet.

  • Minister Klose erläutert neue Corona-Grenzwerte

    Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) will am Freitagvormittag die neuen hessischen Corona-Leitlinien erläutern. Bei dem Pressetermin in der Staatskanzlei in Wiesbaden wird auch der Oberarzt am Klinikum Darmstadt, Cihan Çelik, dabei sein.

    Seit vergangener Woche gilt in Hessen eine neue Verordnung zum Schutz gegen das Coronavirus. Darin sind mit der Hospitalisierungsinzidenz und der Intensivbettenbelegung neue Leitindikatoren zur Bestimmung der pandemischen Lage definiert. Sie sind an ein zweistufiges Eskalationsstufenkonzept gekoppelt. Ziel ist es, eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern. Wegen der Art der Berechnung ist die Hospitalisierungsinzidenz allerdings umstritten.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Donnerstag:

    • Einem Insider zufolge will die Europäische Arzneimittelbehörde EMA schon Anfang Oktober über Auffrischungsimpfungen mit dem Vakzin von Biontech entscheiden.
    • Der Chef des Impfstoffherstellers Moderna rechnet mit einem Ende der Pandemie Mitte kommenden Jahres. Ab dann werde aus Covid-19 eine normale Grippe.
    • Der australische Staat Victoria meldet einen Rekord bei der Zahl der Neuinfektionen: Binnen eines Tages verzeichneten die Behörden 766 neue Fälle. Auch in Syndney ist die Zahl der Neuinfektionen weiter hoch.
  • Corona-Ausbruch unter Schülern - Ansteckung auf Busfahrt?

    An neun Schulen im Main-Kinzig-Kreis hat es eine auffällige Häufung von Corona-Infektionen gegeben. Insgesamt wurden bislang 82 Fälle bestätigt, wie ein Sprecher am Donnerstag in Gelnhausen mitteilte. Der Kreis geht davon aus, dass sich ein Großteil der Kinder in der vergangenen Woche bei einer Fahrt im Schulbus angesteckt hat. Betroffen sind demnach vor allem Schülerinnen und Schüler der Bergwinkel-Grundschule in Schlüchtern. Zuerst hatte FFH über den Corona-Ausbruch berichtet.

    An allen Schulen, die von der Buslinie angefahren werden, wurden eine Maskenpflicht und tägliche Schnelltests angeordnet. "Bis der Vorgang rund um diese Busfahrt komplett aufgearbeitet ist, wird das Unternehmen nicht im Einsatz sein", sagte der Kreis-Sprecher. Die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig habe vorübergehend einen anderen Anbieter beauftragt. Unter den Infektionen sind den Angaben zufolge auch 20 Folgeinfektionen innerhalb der betroffenen Familien.

    Audiobeitrag

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    Audioseite Viele Schüler infiziert: Ansteckung im Bus?

    Ein Schulbus-Zeichen an einer Haltestelle
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  • Top-Thema

    Fast ein Drittel der 12- bis 17-Jährigen durchgeimpft

    Mitte August hatte die Ständige Impfkomission (Stiko) entschieden, die Corona-Impfung für alle 12- bis 17-Jährigen zu empfehlen. Inzwischen sind mehr als 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen in dieser Altersgruppe durchgeimpft, wie die Daten des Robert-Koch-Instituts zeigen. Etwa 10 Prozent haben eine erste Impfung erhalten. Insgesamt sind in Hessen knapp 63 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, rund 4 Prozent sind erstgeimpft.

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  • Top-Thema

    139 Covid-Intensivpatienten in Hessen

    Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser liegen aktuell 139 Menschen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Bei weiteren 16 Patientinnen und Patienten besteht der Verdacht einer Infektion, wie das Sozialministerium am Donnerstag mitteilte (Stand Mittwochmittag). 78 Prozent der Intensivpatienten sind demnach nicht oder nicht vollständig geimpft, bei fünf Prozent ist der Impfstatus unbekannt.

    Die Hospitalisierungsinzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 2,07. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion in einer Klinik neu aufgenommen wurden. Steigt er über 8, sind strengere Maßnahmen vorgesehen.

  • Ärger um Maskenpflicht an Offenbacher Schulen

    In Offenbach müssen Schülerinnen und Schüler auch im Unterricht weiterhin Maske tragen. Die Stadt hat die Maskenpflicht über die zwei Präventionswochen hinaus verlängert - bis in den November hinein. Das ist strenger, als es laut der aktuellen Coronavirus-Schutzverordnung des Landes sein müsste, nach der die Kinder am Platz die Maske abnehmen dürfen.

    Auf hr-Nachfage begründete ein Sprecher der Stadt die Entscheidung mit den hohen Inzidenzen bei Kindern: Bei den 5- bis 9-Jährigen liege der Wert bei knapp 400, bei den 10- bis 14-Jährigen sogar bei knapp 600. Die Gesundheitsämter dürfen vor Ort strengere Regeln als vom Land vorgesehen erlassen, wenn es die Situation erfordert. Einem Bericht von op-online zufolge sorgt die Entscheidung für die Maskenpflicht am Platz bei vielen Eltern aber für Unverständnis und Verärgerung.

  • Friseure mit 2G-Regel zufrieden

    Hessens Friseure ziehen rund eine Woche nach dem Start des 2G-Optionsmodells bei den Corona-Regeln ein positives Resümee. Die neue Möglichkeit sei eine "Arbeitserleichterung" und gebe "ein Stück Normalität" zurück, sagte Landesinnungsmeister Kay-Uwe Liebau.

    Bei 2G (geimpft oder genesen) gelten unter anderem keine Maskenpflicht und keine Abstandsregeln. In seinem eigenen Salon habe Liebau eine flexible Regelung eingeführt. Dies sei möglich, da alle Angestellten geimpft seien. Sind alle Kunden und Kundinnen ebenfalls geimpft oder genesen, könne die Maskenpflicht entfallen. Wolle aber beispielsweise eine ungeimpfte Schwangere einen neuen Haarschnitt, werde im Salon Maske getragen.

  • Top-Thema

    Vier Todesfälle, Inzidenz sinkt weiter

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 796 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden vier neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 stieg damit auf 7.709. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 328.600 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank erneut von 72,4 auf 68,6. Die höchsten Werte haben die Stadt Offenbach (142,1) und der Landkreis Fulda (106,7). Frankfurt (96,2) liegt erstmals seit knapp einem Monat wieder unter der 100er-Marke. Die niedrigste Inzidenz weisen die Kreise Hersfeld-Rotenburg (22,4) und Werra-Meißner (27,0) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

    Die für die Eindämmung der Pandemie mittlerweile relevante Hospitalisierungsinzidenz, die die Auslastung von Krankenhäusern und Intensivbetten mit Corona-Patienten berücksichtigt, wird jeweils im Laufe des Tages von der Landesregierung veröffentlicht und hier im Ticker vermeldet.

  • Top-Thema

    Eintracht will Stadion voll auslasten

    Eintracht Frankfurt will schon im übernächsten Heimspiel am 16. Oktober gegen Hertha BSC wieder vor komplett vollen Rängen spielen. Das berichtet die Bild-Zeitung am Mittwoch. Zu klären sei derzeit jedoch noch die Frage, ob weiterhin auch ungeimpfte Fans Tickets kaufen können. "Wir kämpfen für das Heimspiel gegen Hertha im Zuge einer Vollauslastung um einen 3G-Sockel von rund zehn Prozent", wird Vorstand Axel Hellmann zitiert. In den Stehplatzbereich dürfen laut des Frankfurter Gesundheitsamts definitiv nur Geimpfte oder Genesene.

  • Künstliche Intelligenz für die Intensivpatienten-Behandlung

    Gesundheitsdaten von Intensivpatienten mit Covid-19 dokumentieren, auswerten und im Notfall warnen - das verspricht ein neues Monitoring-Programm mit KI-Technologie, das derzeit europaweit und unter Leitung der Frankfurter Universitätsklinikum erforscht wird. Wie Kai Zacharowski vom Frankfurter Forschungsteam im Hessischen Ärzteblatt erklärt, untersucht das derzeit im Test befindliche System zunächst die Vitalparameter der Patienten. Bemerkt das Programm Auffälligkeiten, wird ein Alarm ausgelöst. "Automatisch werden daraufhin
    passende Handlungsempfehlungen generiert", erklärt Zacharowski im Interview. So soll das medizinische Personal unterstützt und frühzeitig gewarnt werden.

    Das Ziel des Projekts, wie Zacharowski zusammenfasst: Mit der neuen Monitoring-Methode einen "kleinen Helfer" zu entwickeln - und das zunächst für Covid-19-Intensivpatienten. Insgesamt 23 Partner in 13 Ländern und 13 Kliniken beteiligen sich bislang an dem Forschungsprojekt.

    Eine Krankenschwester dokumentiert auf der Intensivstation Behandlungsschritte  (dpa)



  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Mittwoch:

    • Deutschland hat bislang mehr als 5,1 Millionen Impfdosen an andere Länder abgegeben. Dies erfolge über die Allianz Covax und bilateral, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Rund 3,5 Millionen seien über Covax und 1,5 Millionen bilateral abgegeben worden. Empfänger seien Usbekistan, Tadschikistan, Mauretanien und der Sudan. Die USA kündigten an, weitere 500 Millionen Impfdosen für ärmere Länder zur Verfügung zu stellen.
    • BundesgesundheitsministerJens Spahn (CDU) rechnet im nächsten Frühjahr mit einem Ende der Pandemie: "Wenn keine neue Virusvariante auftaucht, gegen die eine Impfung nicht schützt, was sehr unwahrscheinlich ist, dann haben wir die Pandemie im Frühjahr überwunden und können zur Normalität zurückkehren."
    • Köln bietet als bundesweit erste Kommune Genesenenzertifikate über ein Onlineportal an. Genesene müssen somit ihren Status nicht länger mit Bescheinigungen positiver Testergebnisse bei Hausärzten oder in Apotheken nachweisen, sondern können diese selber im Inernet abrufen.
  • Bouffier begrüßt Quarantäne-Beschluss für Ungeimpfte

    Nach dem gemeinsamen Bund-Länder-Beschluss, Ungeimpften ab dem 1. November keinen Lohnersatz mehr bei einer angeordneten Corona-Quarantäne zu zahlen, hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) die Entscheidung als "folgerichtig" bewertet. Inzwischen sei ausreichend Impfstoff für alle Hessinnen und Hessen vorhanden, sodass rechtlich gar keine Möglichkeit mehr bestehe, ungeimpfte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Quarantänefall zu entschädigen.

    Sozialminister Kai Klose (Grüne) betonte den gesellschaftlichen Wert der neuen Corona-Maßnahme: "Lockerungen mitzunehmen, die für alle durch das Impfen möglich werden, sich aber selbst nicht an der Impfsolidarität zu beteiligen, kann eine Gesellschaft dauerhaft nicht akzeptieren." Der 1. November als Stichtag ermögliche zudem, sich bis dahin noch um einen vollständigen Impfschutz zu bemühen.

  • Offenbacher Impf-Anlaufstellen schließen

    In Offenbach schließen bis zum Ende dieser Woche drei zentrale Impf-Anlaufstellen: der Drive-In am Offenbacher Mainufer, die Impfstation im Bürgerbüro und das Offenbacher Impfzentrum. Im Drive-In am Mainufer können sich Impfwillige letztmalig am heutigen Mittwoch noch spontan bis 20 Uhr eine Spritze gegen das Coronavirus geben lassen. Die Impfstation im Offenbacher Bürgerbüro soll noch bis Freitag (24. September) bestehen bleiben, wie die Stadt mitteilte. Im Offenbacher Impfzentrum in der Stadthalle werden am kommenden Sonntag (26. September) die letzten Freiwilligen geimpft - die nötigen Zweitimpfungen werden dann bei Haus- und Fachärzten vorgenommen. Neue Formate für Bürger-Impfungen seien in Planung, erklärte die Stadt.

  • Top-Thema

    Quarantäne-Entschädigung für Ungeimpfte endet bald

    Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass ungeimpfte Menschen, die in Quarantäne müssen und für die eine Impfempfehlung vorliegt, ab November keinen Ausgleich für ihre Verdienstausfälle mehr erhalten. "Für Ungeimpfte in Quarantäne soll es keine Lohnersatzleistungen der Länder geben", hieß es am Mittwoch aus Kreisen der Gesundheitsministerkonferenz von Bund und Ländern. In Hessen war dieser Schritt bereits geplant.

  • Top-Thema

    80 Prozent der Intensivpatienten ohne vollen Impfschutz

    Rund 80 Prozent der auf hessischen Intensivstationen behandelten Patienten mit einer Covid-19-Infektion sind nicht vollständig geimpft. Bei drei Prozent der Betroffenen sei der Impfstatus unbekannt, teilte das Sozialministerium am Mittwoch in Wiesbaden mit. 17 Prozent der Patienten auf den Intensivstationen verfügten über eine vollständige Corona-Impfung. Am Vortag hatte der Wert der nicht vollständig geimpften Personen bei 82 Prozent gelegen.

    Die zur Bewertung der Corona-Lage wichtige Hospitalisierungsinzidenz lag laut Robert-Koch-Institut erneut bei 2,1. Eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 2,5. Steigt der Wert über 8, sind weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung vorgesehen. Laut Sozialministerium wurden insgesamt 140 Patienten in Hessen mit einer bestätigten Corona-Infektion auf Intensivstationen behandelt. Bei weiteren zehn Intensivpatienten besteht der Verdacht einer Infektion, wie das Sozialministerium am Mittwoch mitteilte (Stand Dienstagmittag).

  • Wirte grübeln über 2G- oder 3G-Regel

    Es ist die große Frage für Gastwirte im Herbst: 2G oder 3G? Welche Corona-Regeln angewendet werden sollen, ist sowohl bei Gastgebern als auch bei Gästen umstritten - und sorgt in Einzelfällen schon für Anfeindungen.

  • Top-Thema

    Rekordbeteiligung bei der Briefwahl in Frankfurt

    In Frankfurt geben voraussichtlich so viele Wähler und Wählerinnen wie noch nie ihre Stimme bei der Bundestagswahl am Sonntag per Briefwahl ab. Die Stadt teilte am Mittwoch mit, bis Dienstag insgesamt 172.148 Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl ausgestellt zu haben. Eine Rekord, wie die Stadt erklärte: "Noch nie gab es in Frankfurt bei einer Wahl so viele ausgestellte Briefwahlunterlagen."

    Die Zahl entspreche rund 40 Prozent der vorläufigen Frankfurter Wahlberechtigten. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl 2017 hatten bis zum Ende der Antragsfrist 101.580 beziehungsweise 23,9 Prozent der Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen erhalten. Die Zahl der Briefwähler steigt stetig, die Corona-Pandemie gilt als beschleunigender Faktor in diesem Trend.


     

  • Beratungen zur Quarantäne-Entschädigung für Ungeimpfte

    Sollen Ungeimpfte weiterhin eine Entschädigung für Verdienstausfälle erhalten, wenn sie vorsorglich in eine angeordnete Quarantäne gehen müssen? Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen am Mittwoch über ein einheitliches Vorgehen in der Frage beraten. Im Gespräch ist ein Ende der Entschädigungen für Verdienstausfälle wegen angeordneter Quarantäne für Ungeimpfte spätestens ab 11. Oktober. Hessen hatte zuvor bereits angekündigt, künftig keinen Verdienstausfall mehr für die Corona-Quarantäne von Ungeimpften zahlen zu wollen. Ein konkretes Datum nannte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) nicht.

  • E-Bike-Boom hält an

    Die Geschäfte waren geschlossen, Kontakte sollten reduziert und Treffen nach draußen verlegt werden: Die Coronakrise hatte im vergangenen Jahr für einen E-Bike-Boom gesorgt. Mittlerweile besitzt fast fast jeder Vierte in Hessen ein Elektrofahrrad (22 Prozent), wie eine am Mittwoch veröffentlichte Civey-Umfrage für den Energieatlas des Energieanbieters E.ON ergeben hat. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein deutlicher Anstieg (16,7 Prozent).

    In den Landkreisen Fulda und Kassel war dabei der Anteil mit jeweils 28,2 und 27,1 Prozent am höchsten. 36,4 Prozent der befragten Hessen gaben an, sich als nächstes Fahrrad ein E-Bike anschaffen zu wollen. Nur in Nordrhein-Westfalen waren es mit 36,5 Prozent mehr Menschen.

    E-Bike
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    Inzidenz sinkt auf 72,4

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 993 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden sechs neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 stieg damit auf 7.705. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 327.804 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank erneut von 74,4 auf 72,4. Die höchsten Werte haben die Stadt Offenbach (142,3) und der Landkreis Fulda (114,3). Die niedrigste Inzidenz weisen die Kreise Hersfeld-Rotenburg (21,6) und Vogelsberg (31,3) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Gießen: Impfambulanz statt Impfzentrum

    Auch der Kreis Gießen will nach der Schließung seines Impfzentrums in Heuchelheim zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Johanniter-Unfall-Hilfe weiterhin Impfungen anbieten. Die neue Impfambulanz in Gießen solle zur zentralen Anlaufstelle werden, teilte der Kreis am Dienstag mit.

    Untergebracht ist diese in einer ehemaligen Arztpraxis. Sie wird ab Anfang Oktober täglich zwischen 8.00 und 20.00 Uhr öffnen. Termine können bald online oder telefonisch ausgemacht werden. Außerdem soll ein Impfbus durch die Region touren, auch mobile Impfteams werden im Einsatz sein.

  • Top-Thema

    Kleineres Impfzentrum in Frankfurt eröffnet - Andrang groß

    Das neue Frankfurter Impfzentrum hat am Dienstag den Betrieb in der Messehalle 1.2 aufgenommen. Von montags bis freitags können sich Frankfurterinnen und Frankfurter auf dem Messegelände in der Zeit von 12.00 bis 19.00 Uhr kostenlos und unkompliziert gegen das Coronavirus impfen lassen. "Für die Besucherinnen und Besucher ändert sich erstmal nichts", sagte Peter Tinnemann, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, zur Lage nach der Schließung des bisherigen Impfzentrums in der Festhalle. "Die Messe Frankfurt als zentrale Anlaufstelle zur Corona-Schutz-Impfung bleibt."

    Die Impfkampagne wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Frankfurt fortgesetzt. In den neuen Räumlichkeiten können täglich zwischen 500 und 1.000 Menschen beraten und geimpft werden. Zum Beginn am Dienstag war der Andrang direkt spürbar, es bildete sich eine Schlange vorm Eingang.

    "Sollten mehr Kapazitäten wieder notwendig werden, können wir jederzeit schnell und flexibel darauf reagieren, um allen Impfwilligen ein Angebot machen zu können", betonte Tinnemann. Bisher wurden im Frankfurter Impfzentrum fast eine halbe Million Impfungen durchgeführt.

    Menschen stehen Schlange vor einer Tür zur Frankfurter Messe
  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Dienstag:

    • Hamburg lockert weiter: Fußballstadien dürfen ab dem Wochenende wieder voll besetzt werden - mit Geimpften und Genesenen. Für sie entfällt auch die Masken- und Abstandspflicht in Clubs.
    • Der Sozialverband VdK hat die Pläne mehrerer Bundesländer, Ungeimpften in Quarantäne keinen Lohnersatz mehr zu zahlen, abgelehnt. Auch Überlegungen aus der Versicherungsbranche, unterschiedliche Tarife für Geimpfte und Umgeimpfte einzuführen, verurteilte der Verband.
    • In Melbourne haben hunderte Bauarbeiter gegen die Corona-Politik der australischen Regierung und die obligatorische Impfung für die Baubranche demonstriert.
  • Streit um Vergabe von Videosystem für Schulen: Land legt Beschwerde ein

    Im juristischen Streit über die Vergabe eines Auftrags für ein landesweites Videokonferenzsystem an Hessens Schulen wehrt sich das Land gegen eine Entscheidung der Vergabekammer. Nach den Worten eines Sprechers des Kultusministeriums in Wiesbaden wurde Beschwerde beim Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt eingelegt.

    Die Vergabekammer hatte eine Wiederholung des Vergabeverfahrens angeordnet, nachdem ein unterlegener Anbieter einen Nachprüfungsantrag gestellt hatte. Das Land sei nach wie vor davon überzeugt, dass das Verfahren rechtmäßig abgelaufen sei, sagte der Ministeriumssprecher. Wann das OLG eine Entscheidung über die Beschwerde treffen wird, sei noch offen.