In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • 131 Corona-Patienten auf Intensivstationen

    Auf den Intensivstationen sind nach Angaben des Sozialministeriums (Stand Freitag, 11 Uhr) 131 Betten mit Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung belegt. Am Donnerstag lag die Zahl bei 140. Bei 118 Patientinnen und Patienten wurde eine Corona-Infektion bestätigt, bei 13 besteht der Verdacht.

    75,7 Prozent der auf den Intensivstationen behandelten Corona-Patienten sind nicht vollständig geimpft, während 22,6 Prozent vollständig geimpft sind. Bei 1,7 Prozent ist der Impfstatus unbekannt.

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  • Hospitalisierungsinzidenz weiter bei 2,3

    Die durch das Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesene Hospitalisierungsrate bleibt auch am Samstag nahezu unverändert. Am Samstag lag der Wert bei 2,3 und damit etwas unter dem Wert vom Vortag (2,35). Das geht aus einer Übersicht des Sozialministeriums hervor. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden. Vor einer Woche lag der Wert bei 2,53. Allerdings bildet die Hospitalisierungsrate die Entwicklungen zeitlich verzögert ab.

    Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind nach der hessischen Corona-Verordnung an ein zweistufiges Konzept gekoppelt: Stufe eins wird wichtig, wenn der Hospitalisierungswert über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt. Stufe zwei gilt, wenn der Hospitalisierungswert über 15 liegt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400.

  • Ratingagentur stuft Kreditwürdigkeit des Landes hoch

    Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die langfristige Kreditwürdigkeit des Landes Hessen hochgesetzt. Wie das Finanzministerium am Samstag mitteilte, stufte die Agentur das Land von "AA+ mit negativem Ausblick" in die Kategorie "AA+ mit stabilem Ausblick" hoch. Dabei seien insbesondere die Corona-Maßnahmen gewürdigt worden.

    Den negativen Ausblick hatte die Agentur demnach wegen der erheblichen Neuverschuldung zu Beginn der Corona-Pandemie vergeben. Weil die Ratingagentur eine Verbesserung der Haushaltslage in den kommenden zwei bis drei Jahren erwarte, sei der Ausblick wieder auf "stabil" gesetzt worden. Standards & Poor's gehe davon aus, dass Hessen die schwarze Null spätestens im Jahr 2024 erreichen wird.

    Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) sagte, das positive Ratingergebnis zeige, dass Hessen die Pandemie finanziell gut überstehen werde. Eine Voraussetzung dafür sei die Einführung der Schuldenbremse gewesen. Zweimal im Jahr, im Oktober und April, bewertet Standards & Poor's die Kreditwürdigkeit des Landes. Was die Einschätzung bedeutet, hat tagesschau.de hier zusammengefasst.

  • Aufklärung über Corona-Impfung in 30 Sprachen

    Welche Nebenwirkungen hat die Corona-Impfung? Kann man davon krank werden? In rund 30 Sprachen informieren in Frankfurt gut 60 Gesundheitslotsinnen und -lotsen über die Corona-Impfstoffe und räumen mit Vorurteilen und Verschwörungstheorien auf - etwa, dass die Impfung bei Frauen zu Unfruchtbarkeit führen könnte. Dazu besuchen sie Vereine, Schulen, Kitas und Gemeinschaftsunterkünfte.

    Eine Studie des Sozialministeriums hatte zu Jahresbeginn eine niedrigere Impfbereitschaft bei Menschen mit Migrationshintergrund festgestellt, aber ein "erhebliches Mobilisierungspotential" durch zielgerichtete Aufklärung vermutet. Aktuelle Zahlen dazu gibt es nicht.

  • Bundesweite Inzidenz wieder bei 100

    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat erstmals seit Mitte Mai wieder den Wert von 100 erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit exakt 100,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 95,1 gelegen, vor einer Woche bei 70,8. In Hessen stieg die Inzidenz am Samstag auf 73,0.

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  • Spahn: "Ende der Notlage wäre nicht Ende der Schutzmaßnahmen"

    Nach Kritik an seinem Vorstoß, die epidemische Lage Ende November zu beenden, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) seine Position verteidigt. Im Deutschlandfunk sagte Spahn, das bedeute nicht das Ende aller Schutzmaßnahmen. 3G in Innenräumen oder die Maskenpflicht in Bus und Bahn könnten auch anders aufrechterhalten werden, etwa von den Landesregierungen.

    Viele Ministerpräsidenten wollen dagegen einen bundesweit einheitlichen Rahmen beibehalten. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatte am Freitag bei der Jahrestagung mit seinen Amtskolleginnen und -kollegen eine Gesetzesänderung ins Spiel gebracht, damit "Basismaßnahmen" wie die Maskenpflicht auch nach dem Ende der epidemischen Lage bundesweit umgesetzt werden könnten.

  • Top-Thema

    875 Neuinfektionen, drei Todesfälle

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 875 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden drei neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 7.823. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 346.680 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 70,1 auf 73,0. Die höchsten Werte haben die Stadt Offenbach (136,0), der Main-Kinzig-Kreis (105,3) und die Stadt Frankfurt (103,9). Die niedrigste Inzidenz weist inzwischen der Kreis Waldeck-Frankenberg auf (43,4) Im Werra-Meißner-Kreis stieg der Wert auf 45,0. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Virologe Stürmer kritisiert mögliches Ende der Corona-Notlage

    Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer hält nichts von den Plänen des Bundesgesundheitsministers, die pandemische Lage auslaufen zu lassen. Deutschland sei noch lange nicht über den Berg, der harte Winter stehe erst noch bevor. Was der Virologe genau sagte, lesen Sie hier:

  • Top-Thema

    "Basismaßnahmen": Bouffier-Vorschlag findet Unterstützung

    Der Vorschlag von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), dass die Länder weiterhin sogenannte Basismaßnahmen umsetzen können, auch wenn die "pandemische Lage" in Deutschland enden sollte, hat auf der Jahreskonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf dem Petersberg in Königswinter bei Bonn Zustimmung erhalten. "Die Pandemie ist noch nicht überstanden. Daher ist es nach wie vor notwendig, dass die Länder bestimmte Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung weiter anordnen können", betonte Bouffier erneut. "Das haben wir einstimmig beschlossen. Wir hoffen jetzt, dass der Deutsche Bundestag hierfür die Voraussetzungen schafft." Für den CDU-Politiker gehören zu diesen Maßnahmen etwa Tests in den Schulen und die Maskenpflicht.

    Volker Bouffier trägt eine FFP2-Maske mit der Aufschrift "Hessen" und dessen Wappen.
  • Soforthilfe-Betrüger muss Geldstrafe zahlen

    Nachdem er zu Beginn der Corona-Pandemie zu Unrecht 10.000 Euro Soforthilfe kassiert hat, muss ein Mann nun eine Geldauflage von 1.500 Euro zahlen und die Hilfe komplett zurückerstatten. Im Gegenzug wurde das Strafverfahren gegen den 57 Jahre alten Unternehmensberater am Freitag vom Amtsgericht Frankfurt "wegen geringer Schuld" eingestellt.

    Die Staatsanwaltschaft hatte dem Angeklagten besonders zur Last gelegt, bei seinem Antrag auf Soforthilfe wegen existenzbedrohender Einnahmeverluste gewichtige Nebeneinkünfte aus anderen Quellen verschwiegen zu haben. Vor Gericht ergab sich die rechtliche Frage, ob der Angeklagte diese Zusatzeinkünfte überhaupt hätte angeben müssen. Vor dem Hintergrund entschied sich das Gericht für die Einstellung des Verfahrens.

  • Top-Thema

    AfD-Landtagsfraktion klagt gegen 2G-Optionsmodell

    Die AfD-Landtagsfraktion hat beim Staatsgerichtshof Klage gegen das 2G-Optionsmodell in der hessischen Corona-Verordnung eingereicht. Ein Gerichtssprecher bestätigte am Freitag den Eingang des Eilantrags. Die AfD-Fraktion möchte juristisch erreichen, dass die Regelung für verfassungswidrig erklärt wird. Wählt ein Veranstalter die 2G-Option, darf er nur Geimpfte und Genesene in seine Räume oder Läden lassen. Allerdings entfällt dann die Abstands- und Maskenpflicht. Hessen hatte Mitte Oktober das 2G-Optionsmodell auf den gesamten Einzelhandel ausgeweitet - also auch auf den Lebensmittel-Einzelhandel.

    Die AfD-Fraktion erklärte, das 2G-Optionsmodell führe zu unverhältnismäßigen Eingriffen in die Freiheitsrechte. Der rechtspolitische Sprecher der Partei, Gerhard Schenk, erläuterte, Voraussetzung für das 2G-Modell sei laut Infektionsschutzgesetz, dass eine pandemische Lage vorliege. "Diese ist aber im Rechtssinne eindeutig nicht mehr gegeben."

    Audiobeitrag

    Audio

    Audioseite AfD-Landtagsfraktion klagt gegen 2G-Optionsmodell

    Schild mit der Aufschrift "Zutritt nur nach 2G-Regel", das an einer Glastür hängt.
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  • Weniger persönliche Erziehungsberatungen wegen Corona

    Wegen der Corona-Pandemie hat es im Jahr 2020 weniger staatliche Erziehungsberatungen vor Ort gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl um 11 Prozent auf rund 29.000, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. "Es ist anzunehmen, dass diese deutliche Abnahme zumindest in weiten Teilen auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist", hieß es. Wegen der Kontaktbeschränkungen seien weniger Beratungen vor Ort angeboten worden, rein telefonische Beratungen würden in der Statistik nicht erfasst.

    Erziehungsberatungsstellen sollen laut Sozialgesetzbuch Kinder, Jugendliche und Eltern "bei der Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme" unterstützen.

  • 140 Corona-Patienten auf Intensivstationen

    Auf den Intensivstationen waren nach Angaben des Hessischen Sozialministeriums zuletzt (Stand Donnerstag, 11 Uhr) 140 Betten mit Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung belegt. Am Mittwoch lag die Zahl bei 130. Bei 125 Patientinnen und Patienten wurde eine Corona-Infektion bestätigt, bei 15 besteht der Verdacht.

    78 Prozent der auf den Intensivstationen behandelten Corona-Patienten sind nicht vollständig geimpft, während 21,1 Prozent vollständig geimpft sind. Bei 0,8 Prozent ist der Impfstatus unbekannt.

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  • Hospitalisierungsinzidenz stagniert

    Die durch das Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesene Hospitalisierungsrate bleibt im Vergleich zum Vortag fast unverändert. Während der Wert am Donnerstag noch bei 2,35 lag, wies ihn das RKI am Freitag mit 2,27 etwas geringer aus. Das geht aus einer Übersicht des Sozialministeriums hervor. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden. Vor einer Woche lag der Wert bei 2,29.

    Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind nach der hessischen Corona-Verordnung an ein zweistufiges Konzept gekoppelt: Stufe eins wird wichtig, wenn der Hospitalisierungswert über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt. Stufe zwei gilt, wenn der Hospitalisierungswert über 15 liegt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400.

  • Top-Thema

    Buchmesse öffnet unter Corona-Bedingungen

    Die Frankfurter Buchmesse ist seit diesem Freitag für das allgemeine Publikum geöffnet, nachdem die ersten beiden Tagen den Fachbesuchern vorbehalten waren. Auch ein Bücherverkauf wird dann angeboten. Verschiedene Autorinnen und Autoren werden zu Live-Veranstaltungen erwartet, unter anderm Sven Regener, Elke Heidenreich, Bülent Ceylan und die diesjährige Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga. Coronabedingt sind pro Tag allerdings nur 25.000 Personen zugelassen, sie alle müssen geimpft, genesen oder getestet sein (3G). Um Gedränge zu vermeiden, wurden die Eingangsbereiche vergrößert und die Gänge zwischen den Messeständen verbreitert.

    Eine Person schlägt ein Buch auf der Frankfurter Buchmesse auf.
  • Top-Thema

    Bouffier plädiert für Corona-"Basismaßnahmen"

    Sollte am 25. November die "pandemische Lage" in Deutschland enden, haben auch die Länder keine Möglichkeit mehr, eigene Corona-Regeln umzusetzen. Ein Umstand, den Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gerne verhindern möchte, wie die FAZ berichtete. Seine Idee: Das Bundesinfektionsschutzgesetz soll so geändert werden, dass die Länder weiterhin sogenannte Basismaßnahmen umsetzen können. Beispiele dafür: die Maskenpflicht und das Abstandsgebot. Dazu bedürfte es, sollte die "pandemische Lage" nicht verlängert werden, einer Gesetzesänderung. Ohne diese hätten die Länder keine Handhabe mehr. Hessen stünde mit dieser Idee nicht alleine, sagte ein Regierungssprecher.

    Ministerpräsiden Volker Bouffier (CDU) in Bundesratsitzung
  • Top-Thema

    Nach Herbstferien verschärfte Corona-Regeln

    Nach zwei Wochen Herbstferien geht am kommenden Montag in Hessen wieder die Schule los. Aus Sorge vor steigenden Corona-Zahlen hat das Kultusministerium in Wiesbaden zwei Präventionswochen mit mehr Tests und verschärfter Maskenpflicht angekündigt. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass Kinder eine Corona-Infektion aus dem Urlaub an der Schule weiterverbreiten. Vom 25. Oktober bis 5. November müssen die Schülerinnen und Schüler auch im Unterricht am Platz eine Maske tragen. Außerdem müssen alle nicht geimpften Kinder und Jugendlichen für die Teilnahme am Präsenzunterricht drei- statt zweimal pro Woche einen negativen Test nachweisen. Dieser Corona-Test kann weiterhin kostenfrei in der Schule gemacht werden. Das Ergebnis wird im Testheft vermerkt. Alternativ kann der Nachweis auch über eines der Testzentren erfolgen. Der Test darf zu Beginn des Schultags aber höchstens 72 Stunden alt sein.

    Eine Maske hängt an einem Tisch im Klassenzimmer am Haken, an dem früher die Schultaschen hingen. Im Hintergrund sind unscharf Schüler mit Masken an Tischen sitzend zu sehen.
  • Top-Thema

    884 Neuinfektionen, acht Todesfälle

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 884 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden acht neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 7.820. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 345.805 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 65,7 auf 70,1. Die höchsten Werte haben die Stadt Offenbach (126,1) und der Main-Kinzig-Kreis (104,3). Die niedrigste Inzidenz weist der Werra-Meißner-Kreis auf (32,0). Einen Überblick finden Sie hier.

  • "Impf-Express" fährt zwei Wochen durch Frankfurt

    Ab Montag, 25. Oktober, hat Frankfurt zwei neue Straßenbahnen: Zwei "Impf-Express"-Bahnen rollen für zwei Wochen durch die Stadt. Von außen auffällig gestaltet, innen zum Info- und Impf-Stand ausgebaut. Denn die Stadt möchte, dass Interessierte einsteigen, kostenlos mitfahren und sich informieren können. Wer will, bekommt direkt in der Straßenbahn eine Biontech-Dosis verabreicht.

    Mitarbeiter vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) führen die Impfung durch, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Das Projekt wird vom DRK, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) getragen. Die zwei Züge fahren zwischen 9 bis 20 Uhr durch die Stadt - an Freitag- und Samstagabenden sogar bis 23 Uhr.

  • Konzept für Fuldaer Weihnachtsmarkt vorgestellt

    Nach dem corona-bedingten Ausfall des Weihnachtsmarkts im Vorjahr hat die Stadt Fulda ihr Konzept für die diesjährige Auflage präsentiert. Vom 26. November bis 23. Dezember findet der Markt auf einer vergrößerten Fläche auf mehreren Straßen und Plätzen der Innenstadt statt. So sollen Besucherströme entzerrt werden, wie die Stadt am Donnerstag ankündigte. Einlasskontrollen und Zugangsbeschränkungen wird es nicht geben. Aber die üblichen Hygiene-Regeln müssen beachtet werden, mit Abstand und mitunter Maskenpflicht.

    Neu sind ein Regiomarkt auf dem Buttermarkt und ein Hüttenzauber mit Verkaufsbuden auf der Friedrichstraße, die erstmals ins Geschehen eingebunden wird. In Summe wird es an allen Orten rund 90 Stände geben. Die Organisatoren hoffen wieder auf rund eine Million Besucher.

    Nach Weihnachten (26. bis 30. Dezember) schließt sich in der Orangerie Wintervariete an. Dabei wird eine Artisten-Show mit Akrobatik, Lichttechnik und Ausflügen in unterschiedliche Kulturen geboten.

    Audiobeitrag

    Audio

    Audioseite Weihnachtsmarkt in Fulda

    hr3-Weihnachtsmarkttour - Fulda
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  • Top-Thema

    Biontech-Gründer erhalten Ehrendoktorwürde der Uni Marburg

    Die Gründer des Mainzer Unternehmens Biontech, Özlem Türeci und Uğur Şahin, werden von der Philipps-Universität in Marburg mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Sie erhielten die Ehrung für ihre Verdienste in der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19, teilte der Fachbereich Medizin heute mit. Damit habe das Ehepaar "den Kampf gegen die Corona-Pandemie entscheidend vorangebracht und zugleich Wissenschaftsgeschichte geschrieben". Überreicht werden soll die Ehrenpromotion im Frühjahr nächsten Jahres in Marburg.

    Eine Frau und ein Mann sitzen nebeneinander, beide lächeln.
  • Einige Weihnachtsmärkte öffnen früher

    Nach einer pandemiebedingten Adventszeit ohne Budenzauber veranstalten Hessens Städte dieses Jahr wieder Weihnachtsmärkte. Einige Kommunen wollen diese früher als sonst und länger öffnen. Das ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. So heißt es etwa aus Offenbach, wo der Weihnachtsmarkt bereits am 15. November startet: "Damit sollen die Schaustellerinnen und Schausteller nach einer langen Phase ohne Einnahmen unterstützt werden."

    Auch in Darmstadt geht es bereits am 15. November los. Gießen will ebenfalls früher als in den Vorjahren Besucherinnen und Besucher empfangen, und zwar ab dem 18. November. In Hessens größter Stadt Frankfurt soll der Weihnachtsmarkt nach bisherigen Plänen vom 22. November und wie üblich bis zum 22. Dezember stattfinden. Das genaue Konzept sei noch in der Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. In Fulda geht es am 26. November los.

    In Hessen sind laut den jüngsten Corona-Vorgaben des Landes Weihnachtsmärkte ohne Zugangskontrollen erlaubt. Besucherinnen und Besucher müssen sich aber weiterhin auf Auflagen wie Abstandsregeln einstellen.

    Weihnachtsmarkt in Frankfurt
  • Weiter große Mengen Verpackungsmüll in Städten

    Der massenweise anfallende Verpackungsmüll sorgt auch bei veränderter Pandemie-Lage weiter für Probleme in einigen Kommunen. Ein Rückgang der Menge sei bisher nicht zu erkennen, teilten die großen Städte im Land auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Zu den Gegenmaßnahmen gehören demnach mehr Personal und größere Tonnen.

    Schon vor der Corona-Pandemie sei der Trend an mehreren Orten erkennbar gewesen, erklärte etwa die Stadt Gießen. Die deutliche Zunahme des Straßenverkaufs bei Cafés und Restaurants während des Lockdowns habe dies um ein Vielfaches verstärkt.

    Mancherorts zusätzlich eingerichtete Reinigungsdienste sollen bestehen bleiben. Auch wenn in der kalten Jahreszeit mit einer Beruhigung auf den Plätzen und in den Parks gerechnet wird, gehen die Kommunen nicht davon aus, dass der Verpackungsmüll auf das Vor-Corona-Niveau sinken wird.

    Müllberge in Corona-Zeiten
  • 130 Corona-Patienten auf Intensivstationen

    Auf den Intensivstationen waren nach Angaben des Hessischen Sozialministeriums zuletzt (Stand Mittwoch, 11 Uhr) 130 Betten mit Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung belegt. Am Dienstag lag die Zahl bei 138. Bei 120 Patientinnen und Patienten wurde eine Corona-Infektion bestätigt, bei zehn besteht der Verdacht.

    77,2 Prozent der auf den Intensivstationen behandelten Corona-Patienten sind nicht vollständig geimpft, während 21,9 Prozent vollständig geimpft sind. Bei 0,9 Prozent ist der Impfstatus unbekannt.

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  • Hospitalisierungsinzidenz steigt wieder leicht

    Die durch das Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesene Hospitalisierungsrate ist erneut leicht gestiegen. Während der Wert am Mittwoch noch bei 2,21 lag, wies ihn das RKI am Donnerstag mit 2,35 aus. Das geht aus einer Übersicht des Sozialministeriums hervor. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden. Vor einer Woche lag der Wert bei 2,16.

    Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind nach der hessischen Corona-Verordnung an ein zweistufiges Konzept gekoppelt: Stufe eins wird wichtig, wenn der Hospitalisierungswert über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt. Stufe zwei gilt, wenn der Hospitalisierungswert über 15 liegt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400.