In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Noch 256 freie Intensivbetten

    In Hessens Krankenhäusern gibt es aktuell (Stand 06.05.) noch 256 freie Intensivbetten. Das geht aus Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin vom Donnerstag hervor. Demnach müssen derzeit 468 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch betreut werden, 377 werden beatmet. Insgesamt gibt es landesweit 1.912 Intensivbetten. In der vergangenen Woche war die hessenweite Intensivbettenbelegung ähnlich - es waren noch 258 Intensivbetten frei.

  • Jugendforscherin fordert mehr Mitsprache für junge Menschen

    Nach monatelangem Online-Unterricht sind in vielen Kreisen Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 seit Donnerstag tageweise zurück in den Schulen. Jugendforscherin Sabine Andresen von der Goethe-Universität Frankfurt fordert im Interview mit hessenschau.de mehr Aufmerksamkeit für deren Bedürfnisse auch abseits der Schule.

    Andresen warnte davor, dass Kinder und Jugendliche in der Pandemie zu wenig Mitsprache hätten und sich oft auf ihre Rolle als Schülerinnen und Schüler reduziert fühlten. "Die Freizeitangebote, die weggebrochen sind, hinterlassen eine enorme Lücke", sagte Andresen. Sie appellierte an die Politik, junge Menschen in die Debatte um Corona-Regeln miteinzubeziehen.

  • Top-Thema

    Bundestag stimmt Lockerungen für Geimpfte und Genesene zu

    Für vollständig Geimpfte und genesene Menschen sollen viele Corona-Beschränkungen entfallen. Der Bundestag stimmte am Donnerstag mit großer Mehrheit für eine entsprechende Verordnung. Sie sieht vor, dass für Geimpfte und Genesene die Erleichterungen gelten, für die man bisher einen negativen Corona-Test vorlegen muss.

    Außerdem sollen Geimpfte und Genesene von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen werden. Wenn am Freitag auch der Bundesrat zustimmt, könnten die Erleichterungen ab dem Wochenende gelten.

    Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auf tagesschau.de.

  • Nachbarländer lockern - Öffnung von Hotels und Restaurants in Hessen gefordert

    In Niedersachsen und Bayern rücken Pfingsturlaub und Restaurantbesuche in greifbare Nähe - in Hessen dagegen ist die Diskussion über mögliche Lockerungen vertagt worden. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga fordert, dass die hessische Politik nachzieht. "Wir erwarten von Hessen, dass man auch hier beherzt vorgeht und konkrete Öffnungen für die Außengastronomie und auch für das touristische Übernachten in den hessischen Hotels und - verbunden mit einem Test - auch in der Innengastronomie auf den Weg bringt", sagte Geschäftsführer Julius Wagner.

    Man müsse sich darauf vorbereiten, dass viele Landkreise unter eine Inzidenz von 100 fallen würden, erläuterte Wagner. Unterhalb dieses Schwellenwerts greifen nicht mehr die Regelungen der Bundesnotbremse, sondern die des Bundeslandes. Welche das im Einzelnen sein werden, will das hessische Corona-Kabinett in der kommenden Woche entscheiden. Ein genauer Termin für die Beratungen steht laut Staatskanzlei noch nicht fest.

    Ein Schild mit der Aufschrift Hotel vor Efeu
  • Wohlfahrtsverband fordert Impfungen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen

    Der Paritätische Wohlfahrsverband Hessen fordert, Menschen, die in prekären Verhältnissen leben, gezielt vor Ort gegen das Coronavirus zu impfen. Die Hürde, sich über ein Online-Portal oder Arztpraxen zur Impfung anzumelden, sei für viele Menschen zu hoch. Als Beispiel nennt der Verband den mobilen Impfbus der Stadt Köln in einem ärmeren Stadtteil mit beengten Wohnverhältnissen.

    "Wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, ist es kaum möglich, die Abstandsregeln einzuhalten", sagte Landesgeschäftsführerin Yasmin Alinaghi. Auch in Aufzügen bestehe eine hohe Ansteckungsgefahr. Deshalb hätten Menschen, die in Hochhäusern leben, ein höheres Risiko als Menschen, die in einem Eigenheim wohnen.

    Außerdem arbeiteten Geringverdienende häufig in Berufen mit viel Kontakt zu anderen Menschen, zum Beispiel in der Pflege, der Logistik und dem Lebensmittelhandel, sagte Alinaghi.

    Impfung in Chorweiler ()
  • Top-Thema

    Fast 30 Prozent der Hessinnen und Hessen erstgeimpft

    In Deutschland haben 30,6 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Das geht aus der Statistik des Robert-Koch-Instituts vom Donnerstag hervor. Vollständig geimpft sind 8,6 Prozent der Menschen in Deutschland.

    Am Mittwoch wurden demnach 1,1 Millionen Impfungen gemeldet. Nach Angaben von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) war es der zweite Tag, an dem die Zahl der verabreichten Impfdosen siebenstellig war.

    In Hessen haben 29,9 Prozent der Menschen mindestens die erste Corona-Impfung bekommen. Im Vergleich der Bundesländer liegt Hessen damit im Mittelfeld auf Platz zehn. Vollständig geimpft sind in Hessen 8,1 Prozent der Menschen.

  • SPD plant virtuelle Hessentags-Veranstaltungen

    Trotz der Absage des Hessentags in Fulda plant die SPD-Landtagsfraktion in der Hessentagswoche vom 21. bis 30. Mai digitale Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger. "Der Hessentag ist traditionell der Ort, an dem meine Fraktion in wenigen Tagen mit vielen Menschen ins Gespräch kommt und aus diesen Gesprächen Ideen und Anregungen für die politische Arbeit mitnimmt", sagte die Fraktionsvorsitzende Nancy Faeser. Diesen Austausch wolle man auch dieses Jahr ermöglichen.

    Die SPD-Fraktion plant, während der Hessentagswoche eine ihrer Sitzungen per Videokonferenz für Bürgerinnen und Bürger zu öffnen. Außerdem soll es "Hessen-Talks" mit verschiedenen Gästen geben. Das genaue Programm will die Fraktion in der kommenden Woche veröffentlichen.

    Nancy Faeser (SPD) steht bei der Sondersitzung des Landtags zur Corona-Politik am Rednerpult
  • Verschuldung der hessischen Kommunen deutlich gestiegen

    Die Verschuldung der hessischen Kommunen ist im Corona-Jahr 2020 einer Studie zufolge deutlich gestiegen. Die Gesamtverschuldung lag mit 2.246 Euro pro Einwohner 6,6 Prozent höher als im Vorjahr, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Kommunalpanel der staatlichen Förderbank KfW hervorgeht. Damit liegt Hessen deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 1.722 Euro pro Einwohner.

    "Die ganzen Auswirkungen der Corona-Krise werden sich erst nach und nach in den kommunalen Haushalten zeigen", sagte KfW-Chefökonomin Fritzi Köhler-Geib. Sie befürchte, dass es künftig weniger Investitionen in Schulen, Straßen, Digitalisierung oder Klimaschutz geben werde. Bundesweit erwarten laut der Befragung 85 Prozent der Kommunen für 2021 und darüber hinaus wegen der Krise geringere Einnahmen.

    Am KfW-Kommunalpanel haben sich insgesamt 765 Städte, Landkreise und Gemeinden mit mehr als 2.000 Einwohnerinnen und Einwohnern beteiligt.

  • Top-Thema

    "Click and Meet" im Vogelsbergkreis kommt

    Im Vogelsbergkreis dürfen ab dem morgigen Freitag wieder die Geschäfte öffnen: Interessierte können dann telefonisch oder online einen Termin vereinbaren und vor Ort shoppen gehen. Voraussetzung für das "Click and Meet"-Einkaufsmodell ist, dass sich die Kunden vorher auf das Coronavirus testen lassen und das negative Testergebnis nachweisen können. Für vollständig Geimpfte gilt die Testpflicht in Hessen nicht. Die Inzidenz im Vogelsbergkreis unterschreitet seit mehreren Tagen die 150er-Schwelle, die angibt, ob in den Kreisen "Click and Meet"- oder "Click and Collect"-Einkaufen angesagt ist. Am Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis sogar bei 95,6, auch am Vortag wurde ebenfalls die 100er-Grenze unterschritten.

    Shoppen ist in Alsfeld seit Donnerstag wieder möglich.
  • Badesalz starten Backstage-Tour durch Jahrhunderthalle

    Das hessische Comedy-Duo Badesalz startet eine virtuelle Backstage-Tour durch die Frankfurter Jahrhunderthalle. Bei dem interaktiven Format nehmen Gerd Knebel und Henni Nachtsheim die Besucher und Besucherinnen mit auf eine Reise hinter die Kulissen und schlüpfen in unterschiedliche Rollen, von Heizungstechnikern, über ein Ehepaar bis hin zu den Garderoben-Damen. So erfahre man zum Beispiel, was die Service-Damen Moni und Hannelore im Laufe ihrer Tätigkeit bestimmten Stars schon so alles an Extrawünschen erfüllen mussten.

    "Das ist ein klassisches Coronaprojekt", erklärt Nachtsheim. Eigentlich sei die Idee gewesen, reale Live-Touren anzubieten, aber die Corona-Lage sei zu unsicher gewesen. Mit Hilfe von Sponsorengeldern sei die Backstage-Tour dann aufwendig gedreht worden. Schön sei gewesen, dass wir der Jahrhunderthalle, die in einer Art Corona-Schlaf gelegen habe, "wieder etwas Leben einhauchen konnten."

    Das Comedy-Duo Badesalz als Garderoben-Damen.
  • Ministerium: Digitalisierungsschub an Hochschulen

    Die hessischen Hochschulen haben die Umstellung auf den Online-Betrieb aus Sicht des Wissenschaftsministeriums insgesamt gut gemeistert. Nur wenige Lehrveranstaltungen seien ausgefallen, Prüfungen hätten stattgefunden und das Studium gehe weiter. "Aber natürlich anders als sonst. Und da geht viel verloren", erklärte das Ministerium. Wissenschaft brauche Diskurs, Forschen und Lernen den Austausch. Zum Studium gehöre zudem der Blick über den Tellerrand, der mit dem Leben in einer Hochschulstadt verbunden sei.

    Dem digitalen Fortschritt an den Hochschulen habe die Pandemie einen Schub versetzt, doch finde dieser auch ohne Corona statt, so das Ministerium. Digitale Formate ermöglichten es, auf die Bedürfnisse von Studierenden mit unterschiedlichen Bildungsbiografien, Lebenssituationen und Herausforderungen besser zu antworten, und auch für die Barrierefreiheit brächten sie zusätzliche Möglichkeiten - jederzeit zugängliche Vorlesungen via Video, dazugehörige elektronische Formate des Austauschs wie Videokonferenzen und Chatrooms sowie interaktive Lernformate.

  • Top-Thema

    Wechselunterricht ab Klasse 7 startet

    Hessens Schulen können ab Donnerstag auch in den Klassen sieben bis elf wieder Wechselunterricht anbieten. Voraussetzung ist, dass in dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt ihrer Schule die Corona-Inzidenz niedrig geblieben ist. Konkret muss die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen - Sonn- und Feiertage nicht mitgezählt - unter 165 bleiben.

    In Darmstadt, Darmstadt-Dieburg, im Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis, Rheingau-Taunus-Kreis, Schwalm-Eder-Kreis, Waldeck-Frankenberg, Wetteraukreis, Kreis Offenbach, Marburg-Biedenkopf, Vogelsbergkreis und Werra-Meißner-Kreis dürfen die älteren Schüler zurück in den Wechselunterricht.

    Im Kreis Kassel können die Schüler erst ab Freitag zurück in den Klassenraum. Dort lag die Inzidenz am Mittwoch den fünften Werktag infolge unter 165, die Schule darf dann nach den Vorgaben der Bundesnotbremse erst am übernächsten Tag starten.

    Bislang durften nur die Kinder der Jahrgangsstufen eins bis sechs im Wechselunterricht in ihre Klassen. Die Jahrgänge ab Klasse sieben wurden seit Mitte Dezember im Distanzunterricht mit Homeschooling unterrichtet. Die Abschlussklassen erhielten Präsenzunterricht.

  • Top-Thema

    Landesweite Inzidenz sinkt auf 133,3

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.613 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 25 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 7.007. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 269.334 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Inzidenz sank weiter von 139,1 am Vortag auf 133,3. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weist die Stadt Offenbach (241,8) auf. Alle anderen Kreise liegen inzwischen unter der 200er-Marke. Drei Kreise liegen unter der Marke von 100: Wetterau (81,4), Vogelsberg (95,6) und Hochtaunus (95,8). Eine Übersicht finden Sie hier.

  • Azubi schildert Arbeit auf Corona-Intensivstation

    Für Pflegekräfte ist der Einsatz auf den Corona-Intensivstationen enorm belastend. Auch Alexander Riedel, der eine Ausbildung zum Pfleger am Sana Klinikum Offenbach macht, arbeitete mehrere Monate in der zweiten Welle in einer solchen Station. Patientinnen und Patienten zu pflegen, die keine Luft mehr bekommen und sie teilweise sterben zu sehen, beschreibt der junge Pfleger auch als persönliche Herausforderung. Sein Protokoll können Sie hier nachlesen:

  • Immer mehr Schwangere fordern Impfungen

    Bislang empfiehlt das RKI Schwangeren nur in Ausnahmen eine Impfung gegen Corona. In anderen Ländern werden sie längst geimpft. Claudia Schmitz aus Hochheim (Main-Taunus) klagt: "Als Schwangere fühle ich mich überhaupt nicht wahrgenommen." Unter anderem deshalb fordern Ärzte und Betroffene hierzulande ebenfalls zunehmend eine Priorisierung.

  • Darmstädter Magistrat in Quarantäne

    Nach einem Corona-Fall befindet sich der Darmstädter Magistrat seit dem heutigen Mittwoch in Quarantäne. Das teilte die Stadt am Nachmittag mit. Von der Maßnahme betroffen sind Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne), die hauptamtlichen Dezernenten sowie die Stadträtinnen und Stadträte. Nach Angaben der Stadt wurde am vergangenen Wochenende ein ehrenamtliches Magistratsmitglied positiv auf Covid-19 getestet. Die Person hatte zuvor noch an der konstituierenden Sitzung nach der Kommunalwahl teilgenommen, die aus rechtlichen Gründen in Präsenz stattfinden musste.

    Vor der Sitzung des Magistrats wurden alle Teilnehmenden negativ getestet, währenddessen galt Maskenpflicht und Abstandsgebot. Einen Tag nach der Sitzung traten bei der betroffenen Person jedoch erste Symptome auf, erklärte die Stadt. Aktuell seien alle anderen Magistratsmitglieder symptomfrei, berichtete Partsch. Die Situation zeige jedoch, "wie nah uns das Virus selbst bei Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln kommen kann". Die Quarantäne-Anordnung gilt bis zum 12. Mai.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de das deutschland- und weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Mittwoch:

    • In Schleswig-Holstein dürfen Geimpfte, Genesene und negativ Getestete ab 17. Mai unter strengen Vorgaben auch in Restaurants essen und in Hotels und Ferienwohnungen übernachten. Wer als Tourist ins Land kommt, muss sich alle drei Tage auf Corona testen lassen.
    • In Kanada wird der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer auch für Minderjährige ab zwölf Jahren zugelassen. Das bestätigte die Arzneimittelbehörde des Landes. Derzeit prüft auch die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) die Freigabe des Vakzins für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren - bislang wird es an Personen ab 16 Jahren verimpft.
    • Das Bundesgesundheitsministerium soll zur Beschaffung von Corona-Impfstoff weitere 3,8 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bekommen. Es geht dabei um Impfstoff für die Jahre 2022 und 2023, also vor allem für Auffrischungsimpfungen und Impfungen gegen mutierte Coronaviren.
  • Höhere Corona-Hilfen für Studierende gefordert

    In einem gemeinsamen Hilferuf mit anderen Bundesländern hat die hessische Landesstudierendenvertretung am Mittwoch auf die teils prekäre Situation der Studierenden in der Corona-Krise aufmerksam gemacht. "Viele Studierende befinden sich weiterhin in einer schweren finanziellen Notlage. Das Anhalten der Pandemie verschlimmert die Lage zusehends", kritisieren die Vertreter und Vertreterinnen.

    Die Überbrückungshilfen des Bundesbildungsministeriums von maximal 500 Euro im Monat seien zum einen viel zu niedrig angesetzt. Zum anderen würden sie nur jenen ausgezahlt, die weniger als 100 Euro auf dem Konto hätten, erfolglose Bewerbungen für Nebenjobs nachweisen könnten, monatlich einen Antrag stellten und nicht schon vor der Krise in einer Notlage gewesen seien. Neben Hessen beteiligen sich Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen.

    Student arbeitet am Schreibtisch.
  • Top-Thema

    Hessen vertagt Entscheidung über Öffnungen

    Hessen wartet mit Lockerungen für Kreise oder kreisfreie Städte mit einer Inzidenz unter 100 zunächst noch ab. Wie die hessische Staatskanzlei nach den Beratungen des Corona-Kabinetts am Mittwoch bekanntgab, werde darüber erst in der kommenden Woche entschieden. Dann könnte die Beratung im Corona-Kabinett "auch im Lichte der geplanten Öffnungsschritte in den hessischen Nachbarländern" stattfinden.

    Das Corona-Kabinett hatte am Mittwoch getagt, um über eine Verlängerung der derzeit gültigen Corona-Verordnung zu beraten. Mit Ausnahme einiger Erleichterungen für Pflege- und Altenheime wurden die bestehenden Verordnungen bis zum 30. Mai verlängert.

    Weitere Lockerungen für Genesene und Geimpfte stellte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Aussicht: "Wer vollständig geimpft ist oder in den letzten sechs Monaten eine Corona-Infektion überstanden hat, wird Negativ-Getesteten gleichgestellt und darüber hinaus bei den Kontaktbeschränkungen künftig nicht mehr mitgezählt." Gelten soll die neue Kontakterleichterung jedoch erst dann, wenn auch die bundesweiten Lockerungspläne für Genesene und Geimpfte in Kraft treten.

  • Top-Thema

    Erleichterungen für Pflege- und Altenheime beschlossen

    In den hessischen Pflege- und Altenheimen sollen ab dem 15. Mai Lockerungen für Besucher und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen gelten. Das hat das Corona-Kabinett am Mittwoch beschlossen. Die Beschränkung der täglich möglichen Besuche für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen soll entfallen, zudem gelte für Genesene und vollständig Geimpfte dann nicht länger die Pflicht eines Negativ-Tests. Auch in den Zimmern der Bewohner müssen geimpfte oder genesene Besucher dann keine Maske mehr tragen, wie die hessische Staatskanzlei nach den Beratungen schriftlich mitteilte.

    Frau in Altenheim
  • Top-Thema

    Odenwaldkreis: Distanzunterricht, kein "Click and Meet"

    Weil die Inzidenz im Odenwaldkreis seit mehr als drei Tagen über 165 liegt, müssen die Schüler und Schülerinnen ab kommendem Freitag wieder komplett von zuhause lernen. Wie der Kreis am Mittwoch mitteilte, gilt dann erneut der Distanzunterricht - mit Ausnahme für Abschlussklassen und Förderschulen. Die Inzidenz im Odenwaldkreis lag am Mittwoch bei 184,1, auch die Tage zuvor hatte der Kreis den kritischen Grenzwert von 165 überschritten (Dienstag: 183,0; Montag: 179,9). Für die Klassen eins bis sechs und in den Kitas soll es eine Notbetreuung geben.

    Die anhaltend hohe Inzidenz im Kreis hat auch Folgen für die Geschäfte: Sie müssen bereits ab Donnerstag wieder schließen. Shoppen mit vorheriger Terminbuchung und Negativ-Test ist dann nicht mehr möglich. Waren dürfen nur vorbestellt und abgeholt werden.

  • Top-Thema

    Lorz: Leistung der Abiturienten "beeindruckend"

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Abiturprüfungen unter Corona-Bedingungen

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    Ende des Videobeitrags

    Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat am letzten Tag der schriftlichen Abiturprüfungen 2021 das Verhalten der Schüler und Schülerinnen in Hessen gelobt. "Was die Prüflinge in diesem Jahr geleistet haben, ist wirklich beeindruckend. An den Jahrgang 2021 werden wir uns im positiven Sinne noch lange erinnern", teilte Lorz am Mittwoch mit. Dank der Vorbereitung der Schulen, des Einsatzes der Lehrkräfte und des "professionellen Verhaltens" der Abiturientinnen und Abiturienten an den Prüfungstagen habe das diesjährige Landesabitur trotz der Pandemie "wieder für alle fair und einheitlich" stattfinden können.

    Rund 23.500 Schüler nahmen landesweit an den schriftlichen Prüfungen teil - die Klausuren wurden in Präsenz und unter strengen Hygiene-Auflagen geschrieben. Die Zahl der Prüflinge, die im Haupttermin nicht mitschreiben konnten, habe mit rund 1.000 deutlich niedriger als im Vorjahr mit rund 2.600 Abitun gelegen, berichtete der Kultusminister. Damit liege die Zahl etwa auf einem Niveau mit dem Vor-Corona-Prüfungsjahr 2019.

  • Top-Thema

    11.300 Betriebe erhalten Überbrückungshilfe III

    Zum Ausgleich von Umsatzeinbußen haben rund 11.300 hessische Betriebe eine Bewilligung ihres Antrags auf Überbrückungshilfe III erhalten. Das teilte das hessische Wirtschaftsministerium am Mittwoch mit. Seit der Bund das Bearbeitungsverfahren freigegeben habe, seien damit in Hessen rund 79 Prozent der bisher gestellten Anträge bewilligt worden, wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in Wiesbaden mitteilte.

    Insgesamt wurden laut Ministerium bisher rund 441 Millionen Euro aus der Überbrückungshilfe III ausgezahlt - rund 209 Millionen Euro als vorab gezahlte Abschläge. Die Überbrückungshilfe III soll Unternehmen von Umsatzeinbußen seit November 2020 entlasten.

    Bei der November- und Dezemberhilfe seien jeweils "deutlich mehr als 90 Prozent" der Anträge vollständig bearbeitet und ausgezahlt. Bei den noch nicht abgeschlossenen Anträgen stünden Rückfragen aus oder die Anträge seien erst kurz vor Antragsschluss am 30. April eingegangen.

  • Top-Thema

    Erste Frankfurter Fashion Week ins Digitale verlegt

    Die erste Frankfurter Fashion Week wird vom 5. bis 9. Juli nicht wie geplant vor Zuschauern stattfinden, sondern ins Internet verlegt. Das teilte die Messe Frankfurt am Mittwoch mit. Die Laufstegshows Premium, Seek, Neonyt und The Ground werden wegen der Pandemie auf den 19. bis 21. Januar 2022 verschoben. Stattdessen soll es ein Onlineprogramm, etwa mit Konferenzen zum Thema Nachhaltigkeit in der Modewelt, geben.

    Noch im Dezember hatten Veranstalter und Stadt Frankfurt mit 140.000 Besuchern und rund 2.000 Modemarken gerechnet. Laufstegpräsentationen sollten unter anderem in der Festhalle stattfinden. Wirtschaftsdezernent Maskus Frank (CDU) plante zeitgleich eine "Skater Week" mit Kunst, Musik und Party.

    Ein Model läuft über den Laufsteg der Fashion Week in Berlin.
  • Bouffier rechnet mit "hervorragendem" Kirchentag

    In der kommenden Woche startet der Ökumenische Kirchentag in Frankfurt - pandemiebedingt weitgehend digital. Beim jährlichen Spitzengespräch zwischen der Landesregierung, den Evangelischen Kirchen und den Katholischen Bistümern zeigte sich Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) trotz der Verlegung ins Digitale optimistisch. "Ökumene lebt von Begegnung, diese ist in diesem Jahr leider nicht möglich. Aber warum nicht aus der Not eine Tugend machen?", so Bouffier. Durch das digitale Format könnten nun Menschen aus allen Regionen Deutschlands den Kirchentag von überall mitverfolgen. Er gehe davon aus, dass Hessen und Frankfurt "hervorragende Gastgeber" für den Ökumenischen Kirchentag würden.

    Vom 13. bis zum 16. Mai findet der Okumenische Kirchentag von evangelischen und katholischen Christen in Frankfurt statt. Inhaltlich soll der Fokus auf den aktuellen Herausforderungen von Kirche und Gesellschaft liegen.

    Bouffier am Schreibtisch, auf einem Bildschirm sind die Vertreter in einer Online-Konferenz zu sehen.