In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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    Nur wenige Demonstranten in Kassel

    Die Gegendemonstrationen zu einer geplanten Veranstaltung von Gegnern der Corona-Politik in Kassel sind am Samstag ruhig angelaufen. Auf dem Opernplatz und auf der Altmarktkreuzung versammelten sich am Nachmittag insgesamt etwa 80 Personen, wie die Polizei mitteilte. Auch größere Versammlungen von Gegnern der Corona-Politik seien bislang ausgeblieben. Nur vereinzelt seien Anhängerinnen und Anhänger der "Querdenker"-Bewegung in der Stadt gesichtet worden.

    Die Polizei ist vorsorglich mit einem Großaufgebot vor Ort, auch Wasserwerfer standen bereit. Die genaue Zahl der Kräfte wollte eine Sprecherin nicht nennen, sie liege aber im "niedrigen vierstelligen Bereich". Aus neun Bundesländern sind sie angereist, um die hessischen Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen.

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    55 Fälle von Delta-Variante in Frankfurt nachgewiesen

    Seit Mitte April sind in Frankfurt 55 Fälle der Delta-Virusvariante in der Corona-Pandemie nachgewiesen worden. 32 Betroffene seien mittlerweile genesen, teilte die Stadt am Samstag mit. "Wie nicht anders zu erwarten, breitet sich auch in Frankfurt am Main die sogenannte Delta-Variante von Sars-CoV-2 aus."

    Da in den vergangenen Wochen deutschlandweit und auch in Frankfurt mehr Proben spezifisch auf die Delta-Variante hin untersucht wurden, sei ein Teil des Anstiegs auf die vermehrten Untersuchungen zurückzuführen, teilte die Stadt mit. Nach einer Analyse des Robert Koch-Instituts für die erste Juniwoche hatte sich der Anteil der Delta-Variante in Deutschland innerhalb von nur einer Woche auf sechs Prozent fast verdoppelt.

    "Die Maskenpflicht in Schulen sollte angesichts der erhöhten Übertragbarkeit der Delta-Variante nur mit Zurückhaltung und nicht allgemein gelockert werden", teilte der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, Peter Tinnemann, mit. Vorliegende Fälle zeigten, dass Masken, die konsequent im Unterricht getragen würden, eine deutliche Schutzwirkung hätten. Auch an einer Grundschule im Stadtteil Fechenheim waren mehrere Delta-Infektionen nachgewiesen worden.

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    Hälfte der Hessen mindestens einmal geimpft

    3.149.533 Hessinnen und Hessen sind inzwischen (Stand Freitag) mindestens einmal geimpft worden. Das entspricht 50,09 Prozent der Menschen. Durchgeimpft sind 1.775.354 (28,23 Prozent).

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    Schlangestehen für Impfaktion in Steinau

    Die ersten kamen schon in der Nacht: Hunderte Menschen haben sich am Samstagmorgen in Steinau an der Straße (Main-Kinzig) in die Schlange vor einer Arztpraxis eingereiht, um sich mit Johnson & Johnson impfen zu lassen. Die Hausarztpraxis von Diana Razavi hatte bereits zum zweiten Mal zu einer Sonderimpfaktion gegen das Coronavirus eingeladen. Verimpft werden sollten ab 7 Uhr erneut 1.000 Dosen des Vakzins Johnson & Johnson, von dem schon eine Impfung den vollen Schutz bietet. "Die Menschen sind alle sehr dankbar", berichtete Ärztin Razavi dem Nachrichtenportal Osthessen-News. Das Ziel des Praxisteams sei es, "den Kühlschrank leerzuimpfen". Zu Zwischenfällen kam es bis zum Mittag nicht, die Aktion verlief friedlich.

    Warteschlange bei Impfaktion
  • Lufthansa-Chef in Sachen Geschäftsreisen optimistischer

    Lufthansa-Chef Carsten Spohr rechnet langfristig mit einem weniger drastischen Einbruch bei Geschäftsreisen nach der Pandemie als bisher angenommen. "Ich war bisher von einem Rückgang von 10 bis 20 Prozent ausgegangen. Inzwischen glaube ich, dass das Minus eher 10 als 20 Prozent erreichen wird", sagte Spohr der Süddeutschen Zeitung (Samstag).

    Der Konzern rechne damit, dass die Geschäftsreisenden vom dritten Quartal an sehr deutlich zurückkommen würden, sagte Spohr. Je länger die Krise dauere, desto geringer werde der Anteil der Reisen, die vollständig durch Videokonferenzen ersetzt würden. "Die Leute haben genug von Begegnungen per Videokonferenz. Sie wollen und müssen sich wieder persönlich sehen", bekräftigte Spohr. Ihm zufolge werden einige Gäste wegen des Platz- und Komfortangebots auch privat die teureren Klassen Business und Premium Economy nutzen.

  • Hessen fördert Familienzentren mit mehr als vier Millionen Euro

    Die hessische Landesregierung fördert insgesamt 188 Familienzentren mit jeweils bis zu 18.000 Euro im Jahr. Mit dem Programm "Familienzentren in Hessen" werden Einrichtungen etwa bei der Erweiterung digitaler Angebote für Eltern und Kinder unterstützt. Das teilte das Sozialministerium auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsfraktion mit. Gefördert werden unter anderem Mütterzentren, Stadtteilzentren, einige Kirchengemeinden, ein Sportverein sowie 21 hessische Familienbildungsstätten.

    Seit dem Beginn der Corona-Krise sei auch ein pandemiebedingter Mehrbedarf von bis zu 5.000 Euro pro Einrichtung ausgezahlt worden, teilte das Ministerium mit. Somit ergibt sich eine Fördersumme von bis zu 4,324 Millionen Euro im Jahr. "Es zeigt sich bereits jetzt, und besonders vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, dass Angebote in neuen und modernen Formaten angeboten werden müssen, um weiterhin alle Familien zu erreichen."

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    Kassel wappnet sich für "Querdenker" und Gegendemonstranten

    Die Stadt Kassel und die Polizei bereiten sich auf Versammlungen von "Querdenkern" und Gegendemonstranten am heutigen Samstag vor. Die Stadt hatte die geplanten Veranstaltungen verboten. Die Gerichte bestätigten das Verbot der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen, kippten jedoch das Verbot der Gegendemonstrationen. Unabhängig von dieser Entscheidung hat sich die Polizei auf einen größeren Einsatz eingestellt. Aufgrund einer schwer zu prognostizierenden, dynamischen Teilnehmerzahl bei Versammlungen, die den Corona-Maßnahmen kritisch gegenüberstehen, sei mit einer starken Polizeipräsenz zu rechnen. Ein großer Polizeieinsatz und Verkehrsbehinderungen im Kasseler Stadtgebiet seien daher zu erwarten.

    Auch die Stadt Kassel hält an ihrer Anordnung einer Maskenpflicht im Freien für Teile des Stadtgebiets fest, wie ein Sprecher bestätigte. Es gehe um den Schutz der Bürger vor Ansteckungen in Menschenmengen. Die von diesem Samstag, 6 Uhr, bis Sonntag, 12 Uhr, in einem Teil von Kassel angeordnete Maskenpflicht werde verstärkt kontrolliert.

    Ende März waren bei "Querdenker"-Versammlungen in Kassel statt der erlaubten 6.000 Teilnehmer rund 20.000 Menschen durch die Stadt gezogen. Viele von ihnen hatten sich nicht an die Auflagen gehalten, teilweise war es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen.

  • Spargelbauern: "Schwierige Saison"

    Die hessischen Spargelbauern ziehen kurz vor dem Ende der Saison eine durchwachsene Bilanz. "Es war eine schwierige Saison", sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Spargel Südhessen, Rolf Meinhardt, der Nachrichtenagentur dpa in einer ersten Bilanz. Schuld daran waren neben dem Wetter auch Probleme durch die Corona-Pandemie. Sie habe sich auch in desem Jahr wieder bei den Erntehelfern negativ bemerkbar gemacht.

    "Es gab sehr hohe Kosten wegen Hygienemaßnahmen und für die Bereitstellung des Wohnraums", sagte Meinhardt. Einige Bauern hätten Fälle von Corona-Infektionen unter ihren Arbeitern gehabt und hätten teils große Teile der Belegschaft in Quarantäne schicken müssen. Einige Mitarbeiter seien auch wieder gegangen, weil sie die Corona-Maßnahmen als zu streng empfunden hätten. Das sei ein menschliches und emotionales Problem gewesen.

    Spargelernte
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    176 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt leicht

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist in den vergangenen 24 Stunden um 176 angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 7.464. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 290.107 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz fiel weiter: von 11,4 am Freitag auf nun 10,7. Die höchste Zahl weist der Kreis Groß-Gerau mit 30,5 auf. Die niedrigste Inzidenz hat der Schwalm-Eder-Kreis mit 1,7. 16 Kreise verzeichnen inzwischen eine Inzidenz von unter zehn. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Ausgetanzt - Droht ein Club- und Diskothekensterben?

    Verwaiste Tanzflächen, stumme Bassboxen - seit über einem Jahr ist es still in Hessens Clubs und Diskotheken. Mit sinkender Inzidenz öffnen zwar wieder Lokale und Bars, aber die Clubs bleiben zu. Ein Betreiber aus Kassel erzählt, warum.

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    Delta-Variante in Frankfurter Grundschule

    An einer Grundschule in Frankfurt-Fechenheim ist es zu einem Ausbruch der neuen Delta-Variante gekommen. Nach Angaben des Gesundheitsamtes wurden bislang insgesamt 22 Schüler und Schülerinnen sowie Mitarbeitende der Schule positiv auf das Coronavirus getestet. In mindestens sieben Fällen handelt es sich um die Delta-Variante, die als besonders ansteckend gilt. Bei den anderen Fällen ist die Variante noch nicht bestimmt.

    Wie der neue Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes Peter Tinnemann dem hr sagte, sind die Infektionen zuerst bei den zwei Mal wöchentlichen Schnelltests bei Schülern und Schülerinnen aufgefallen. Nachträglich habe sich herausgestellt, dass es sich um die Delta-Variante handele. Außerdem habe das Amt PCR-Tests bei 156 Schülern und Schülerinnen sowie an der Schule vorgenommen. Bisher sind dem Amt keine schweren Krankheitsverläufe in der Schule bekannt geworden. In einer Klasse wurde der Präsenzunterricht vorerst ausgesetzt.

  • Staatstheater Wiesbaden erhöht Platzkapazität

    Das Hessische Staatstheater Wiesbaden wird ab Dienstag (29. Juni) mehr Besucherinnen und Besucher in seinen Sälen empfangen können. Das Gesundheitsamt Wiesbaden hat ein Hygienekonzept des Hauses mit einem modifizierten Saalplan genehmigt, teilte das Theater am Freitag mit. Das geänderte Konzept sieht die Platzausnutzung im Großen Haus mit maximal 500 Personen und im Kleinen Haus mit 143 Personen vor. Im Foyer werden 86 Personen und im Studio 45 Personen Platz finden. In der Wartburg werden 65 Personen sitzen können. Der Vorverkauf für alle Vorstellungen ab dem 29. Juni bis zum Ende der Spielzeit beginnt am Dienstag (22. Juni) - es werden weiterhin feste Plätze verkauft.

    Staatstheater Wiesbaden
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    1.300 Sonder-Impfungen im Kreis Gießen

    Ab Samstagabend können sich Impfwillige im Kreis Gießen für zusätzliche Impfungen mit dem Impfstoff Astrazeneca einen Termin sichern. Nach einer Sonderlieferung des Landes von insgesamt 1.300 Impfdosen sollen ab kommenden Montag (21. Juni) zwei Wochen lang rund 100 weitere Impfungen pro Tag im Impfzentrum in Heuchelheim vorgenommen werden. Buchbar sind die neuen Termine ab Samstagabend (19. Juni) über das Portal Impfbrücke, teilte der Kreis am Freitag mit. Zu welcher Uhrzeit die Termine freigeschaltet werden, nannte der Kreis nicht. Auch Frankfurt und der Werra-Meißner-Kreis sowie die Kreise Bergstraße und Darmstadt-Dieburg planen Sonder-Impftermine.

  • Kinopreise für ehemalige Preisträger

    Normalerweise verleiht das Land Hessen jedes Jahr im Oktober die Hessischen Kinopreise. Pandemiebedingt gab es in 2020 und bislang auch noch in 2021 keinen normalen Spielbetrieb. Deshalb bekommen alle Preisträger aus den Jahren 2018, 2019 und 2020 in diesem Jahr den Hessischen Kinopreis. "So möchten wir unsere Unterstützung so vielen Kinos wie möglich zukommen lassen", erklärt Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Freitag.

    Die rund 150.000 Euro Preisgeld werden unter zehn nicht-gewerblichen und 13 gewerblichen Kinos aufgeteilt. Die Höhe des jeweiligen Preisgeldes orientiert sich an den Gewinnsummen der vergangenen drei Jahre. Der Hessische Film- und Kinopreis wird voraussichtlich im Oktober in Frankfurt verliehen.

    Deutsches Filmmuseum in Frankfurt
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    Querdenker"-Demo in Kassel bleibt verboten

    Die für Samstag geplante Großdemonstration gegen Corona-Maßnahmen in der Kasseler Innenstadt bleibt verboten. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel hat das zuvor von der Stadt Kassel ausgesprochene Versammlungsverbot für die "Querdenker"-Proteste am Freitag nach einer Beschwerde des Anmelders bestätigt. Der Verwaltungsgerichtshof begründete seine Entscheidung mit den Erfahrungen voriger "Querdenker"-Demonstrationen, insbesondere nach der im März in Kassel aus dem Ruder gelaufenen Veranstaltung mit über 20.000 Teilnehmenden, bei der Auflagen und Hygienemaßnahmen nicht eingehalten wurden.

    Für die geplante Veranstaltung in Kassel sei in überregionalen Telegram-Kanälen und auf überregionalen Webseiten geworben worden, sodass die Zielgruppe "nicht mehr überschaut werden könne", teilte das Gericht mit. Es bestünde somit das Risiko, dass die Veranstaltung zu einer "Gefahr für Leib und Leben der Allgemeinheit" werde und zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen könne.

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    "Querdenker"-Gegendemos in Kassel zugelassen

    Das Verwaltungsgericht Kassel hat das Verbot zweier Demonstrationen gegen die geplante "Querdenker"-Demo in der Stadt gekippt. Die Kammer gehe davon aus, dass ein Versammlungsverbot auf Basis des deutlich reduzierten Infektionsgeschehens rechtswidrig sei, teilte das Gericht am Freitag mit. Die Demonstrationen "Für soziale Pandemiebekämpfung, gegen Wissenschaftsleugnung und Verschwörungsideologie" und "Kassel bleibt solidarisch", für die nach Angaben der Stadt Kassel 550 Teilnehmende angekündigt worden sind, können demnach an diesem Samstag stattfinden.

    Das Verwaltungsgericht argumentierte, im Unterschied zur geplanten "Querdenker"-Demo am Samstag sei bei den Gegenveranstaltungen nicht zu erwarten, dass sich Anmelder und Teilnehmer an etwaige Auflagen nicht hielten.

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    Sonder-Impfungen in Frankfurt und Werra-Meißner

    Die Stadt Frankfurt und der Werra-Meißner-Kreis bieten noch im Juni zusätzliche Impftermine an. Nach einer Sonderlieferung vom Impfstoff Astrazeneca können Impfwillige im Impfzentrum Eschwege vom 28. Juni bis 2. Juli täglich von 14 bis 16 Uhr ins Impfzentrum kommen. Eine Anmeldung mit voriger Terminabsprache sei nicht nötig, teilte der Kreis am Freitag mit. Das zusätzliche Impfangebot bezieht sich ausschließlich auf Impfungen mit dem Impfstoff Astrazenca, nur Einwohner und Einwohnerinnen des Kreises sind impfberechtigt.

    In Frankfurt findet im Impfzentrum in der Festhalle vom 22. bis 23. Juni eine Sonderimpfaktion mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson statt. Rund 1.000 Impfwillige aus Frankfurt werden gesucht. Interessierte müssen sich zuvor im Portal Terminland anmelden.

    Ampulle und Spritze mit AstraZeneca-Impfstoff
  • Schäfer sagt Siebenkampf-Start in Ratingen ab

    Die Europameisterschaftsdritte Carolin Schäfer hat ihren Start bei der letzten Olympia-Qualifikation am Wochenende in Ratingen (Nordrhein-Westfalen) abgesagt. Die Folgen ihrer Corona-Impfung habe sie zwar überwunden, doch der Wettkampf komme für die Siebenkämpferin zu früh, teilte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) am Freitag mit. Die 29-Jährige Medaillenkandidatin von Eintracht Frankfurt konnte wegen Nebenwirkungen einer Corona-Impfung bereits Ende Mai nicht am Mehrkampfmeeting in Götzis in Österreich teilnehmen.

    "Die Vorbereitung auf Ratingen lief soweit nach Plan, aber um dort leistungsfähig zu sein, mussten wir natürlich wettkampfnah trainieren", ließ Schäfer mitteilen. In den letzten Einheiten habe sie aber gemerkt, dass es für einen Start in Ratingen noch nicht reiche. Wie bei der Nominierung für die Tokio-Spiele nun verfahren wird, teilte der DLV nicht mit.

    Carolin Schäfer
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    Lufthansa will Staatshilfe bis Herbst zurückzahlen

    Die Lufthansa will die Staatshilfen aus der Corona-Krise bis Ende September zurückzahlen. "Wir waren eines der ersten Unternehmen, das von der Bundesregierung gerettet wurde", sagte Vorstandschef Carsten Spohr am Freitag. "Wir wollen auch eines der ersten Unternehmen sein, das die Rettungsmittel zurückzahlt - hoffentlich noch vor der Bundestagswahl." Gewählt wird am 26. September. Neben Deutschland hatten auch Österreich, Belgien und die Schweiz dem von der Krise stark getroffenen Frankfurter Konzern im vergangenen Jahr rund neun Milliarden Euro Staatshilfe zugesagt.

    Lufthansa-Maschinen in Reihe geparkt.
  • Ministerium: Steuerbetrug mit Schutzausrüstung

    Mehrere Unternehmen in Hessen haben in der Pandemie beim Handel mit Masken, Schnelltests und anderer medizinischer Schutzausrüstung vermutlich Steuern hinterzogen. Die geschätzte Gesamtsumme der Umsatzsteuerbetrügereien belaufe sich auf rund fünf Millonen Euro, sagte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Freitag. Bei den Prüfungen durch die Behörden seien 43 Firmen auffällig geworden, bei acht Unternehmen bestehe der konkrete Verdacht der Steuerhinterziehung. Die Ermittlungen dauerten an.

    FFP2-Masken schützen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus.
  • Feuerwehr kühlt Impfzentrum

    Die Feuerwehr ist am Donnerstagmittag zu einem Einsatz im Impfzentrum in Fritzlar (Schwalm-Eder) ausgerückt. Dort war die Klimaanlage ausgefallen, das Zelt heizte sich binnen kürzester Zeit auf 38 Grad auf. Mit einem Hochleistungsdruckbelüfter sei die warme Luft aus dem Zelt gepustet worden, teilte die Feuerwehr über Facebook mit. Außerdem wurde das Zelt von außen mit Wasser gekühlt. Das Deutsche Rote Kreuz versorgte die Feuerwehrleute währenddessen mit Eis.

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  • Ministerium: Corona-Regeln helfen auch gegen andere Infektionen

    Die Corona-Kontaktregeln haben nach Einschätzung des hessischen Sozialministeriums dazu beigetragen, dass 2020 die Infektionszahlen weiterer teils gefährlicher Krankheiten rückläufig waren. Im zurückliegenden Jahr registrierte das Robert-Koch-Institut beispielsweise nur 20 Fälle der invasiven Haemophilus Influenza (Hib) in Hessen, wie aus einer Antwort des Sozialministeriums in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der fraktionslosen Landtagsabgeordneten Alexandra Walter hervorgeht. In den fünf vorangegangenen Jahren waren jeweils zwischen 57 (2019) und 29 (2015) Infektionen gezählt worden. Diese Bakterien können unter anderem Blutvergiftungen und Hirnhautentzündungen hervorrufen.

    "Die Fallzahlen der Hib-Infektionen sind am deutlichsten in den Altersgruppen der Erwachsenen zurückgegangen", erläuterte das Sozialministerium. "Man kann davon ausgehen, dass Maßnahmen wie Abstand halten, Mund-Nasenschutz tragen und generelle Kontaktbeschränkungen zu den verminderten Fallzahlen geführt haben, da die Übertragung der Krankheit durch das Einatmen erregerhaltiger Tröpfchen (Husten, Niesen) erfolgt." Bei Kleinkindern sei die zunehmende Schutzwirkung eher auf die Impfung zurückzuführen, erklärte das Ministerium. Seit Einführung der Impfung im Juli 1990 gebe es in Deutschland nur noch sehr selten eine durch diese Keime hervorgerufene schwerwiegende Erkrankung.

  • Flixtrain zufrieden mit Neustart

    Der private Bahn-Konkurrent Flixtrain hat mit der Inbetriebnahme der sechsten Fernzug-Linie zwischen München und Frankfurt nach eigenen Angaben den Neustart nach dem monatelangem Corona-Stillstand abgeschlossen. Die ersten Linien von Köln nach Hamburg und Berlin sind bereits ab 20. Mai gestartet, am Freitag fährt Flixtrain erstmals zwischen Frankfurt und München. "Damit ist unser volles Netz mit sechs Linien in Betrieb", sagte Flixbus-Mitgründer und Geschäftsführer André Schwämmlein der Funke Mediengruppe (Freitag). Die Nachfrage wachse Woche für Woche, man schaue sehr optimistisch auf den Sommer. Während der Betrieb in der Pandemie stillstand, sei die Flotte komplett überarbeitet und vereinheitlicht worden.

    Auch Flixbus fährt derzeit seinen Betrieb laut Schwämmlein wieder hoch. Das Streckennetz sei derzeit noch kleiner als vor der Pandemie. Das liege unter anderem an den vielen unterschiedlichen Regelungen etwa für Grenzübertritte: "In Deutschland haben wir die Hälfte aller Haltestellen wieder am Netz - rund 200 - und ein Drittel der Fahrten gegenüber dem Vorkrisenniveau."

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    112 Neuinfektionen, Inzidenz bei 11,4

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist in den vergangenen 24 Stunden um 112 angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 7.462. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 289.930 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz fiel weiter: von 13,6 am Donnerstag auf nun 11,4. Die höchste Zahl weist der Kreis Groß-Gerau mit 28,7 auf. Die niedrigste Inzidenz hat der Vogelsbergkreis mit 1,9. 13 Kreise verzeichnen inzwischen eine Inzidenz von unter zehn. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Kontroll-Offensive nach Mängeln in Testzentren

    Nachdem im Main-Kinzig-Kreis drei Teststationen wegen Qualitäts- und Hygienemängeln geschlossen wurden, will der Kreis die stichpunktartigen Kontrollen von Corona-Teststationen aufrechterhalten. Die Kontrollen hätten gezeigt, dass es notwendig sei, auch künftig weiter "genau hinzuschauen", sagte Kreissprecher John Mewes in der hessenschau. Getestete hatten das Kreisgesundheitsamt zuvor auf mögliche Qualitätsmängel bei den Corona-Tests hingewiesen.

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    zum Video Main-Kinzig-Kreis schließt Testzentren

    hs
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