In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Klinikdirektor erwartet weniger schwere Fälle

    Der Direktor des Frankfurter Universitätsklinikums erwartet steigende Corona-Fallzahlen, aber keine neue Überlastung der Intensivstationen. Derzeit sei die Lage in den hessischen Kliniken bei den Covid-19-Patientinnen und -Patienten "ziemlich entspannt", sagte Jürgen Graf der Nachrichtenagentur dpa. Man habe landesweit konstant rund 50 Patienten auf Intensivstationen und 100 auf Normalstationen. "Alle liegen schon länger in den Kliniken, es kommen nur vereinzelt Patienten dazu." Die Frage sei allerdings, wie lange das so bleibe. Die Entwicklung in den Nachbarländern sei beunruhigend.

    Dennoch bestehe Hoffnung, dass die Situation in diesem Jahr anders sein könnte als im vergangenen, erklärte Graf. Auch wenn mehr Menschen sich ansteckten, würden weniger von ihnen schwer krank. "Grund sind die Impfungen", sagte Graf. Zwar könnten sich auch doppelt Geimpfte infizieren, "aber die Impfung schützt vor schwerem Verlauf und Tod". Die Frage, ob die Kliniken erneut ans Limit kommen, hänge daher vor allem am Impftempo.

    Das Universitätsklinikum in Frankfurt.
  • Top-Thema

    150 Neufälle, Inzidenz 16,9

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 150 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer liegt damit bei 7.574. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 293.543 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht von 17,6 am Vortag auf 16,9. Die höchsten Werte weisen die Städte Darmstadt (36,9), Frankfurt (36,7) und Offenbach (26,9) auf. Darmstadt und Frankfurt liegen damit über dem Grenzwert von 35, den die Landesregierung zur Bedingung für weitere Lockerungen gemacht hat. Die niedrigsten Inzidenzen melden die Kreise Hersfeld-Rotenburg (0,0) und Werra-Meißner (4,0). Den Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Wissler: Brauchen niedrigschwelliges Impfangebot

    Die Co-Vorsitzende und Spitzenkandidatin der Linken für die Bundestagswahl, Janine Wissler, lehnt eine verpflichtende Corona-Impfung ab. "Ich finde, wir müssen versuchen, die Menschen zu überzeugen", sagte sie im hr-Sommerinterview. "Es gibt ja auch die Beispiele, wo Menschen skeptisch waren gegenüber Impfungen und dann durch Aufklärungsgespräche, wo sie alle ihre Fragen stellen konnten, auch überzeugt werden konnten", sagte Wissler. Deshalb sei sie nicht für eine Impfpflicht, sondern für ein niedrigschwelliges Impfangebot.

  • Wehen Wiesbaden kann mit Zuschauern planen

    Fußball-Drittligist SV Wehen Wiesbaden kann in den ersten beiden Heimspielen der Saison auf die Unterstützung der Zuschauer bauen. Wie der Verein mitteilte, hat er vom Gesundheitsamt die Genehmigung für eine Teilzulassung von Zuschauern bekommen: und zwar beim ersten Liga-Heimspiel am 31. August (14 Uhr) gegen TSV 1860 München sowie beim DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund am 7. August (20.45 Uhr).

    Dann dürfen jeweils 4.882 Zuschauer die beiden Partien in der Arena verfolgen. Voraussetzungen für einen Stadionbesuch sind ein vollständiger Impfnachweis, der Nachweis, dass man vollständigen genesen ist, oder ein negatives Schnelltestergebnis, das nicht älter ist als 24 Stunden. Auf dem ganzen Stadiongelände besteht Maskenpflicht. Nur am Sitz- oder Stehplatz darf die Maske abgenommen werden.

    Das Stadion des SV Wehen Wiesbaden
  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Freitag:

    • Die Bundesregierung hat Spanien und die Niederlande zu Hochinzidenzgebieten erklärt. Dort waren die Infektionszahlen zuletzt stark gestiegen. Für Urlauber könnte das Probleme bedeuten, denn wer aus einem Hochinzidenzgebiet zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Die neue Einstufung gilt ab Dienstag.
    • Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna für Jugendliche freigegeben. Die Experten machten den Weg frei für die Zulassung des Impfstoffs für 12- bis 17-Jährige. Die EU-Kommission muss dem noch zustimmen, das aber gilt als Formsache.
    • Ab kommender Woche sollen Apotheken wieder Corona-Impfzertifikate ausstellen können. Das Bundesgesundheitsministerium teilte mit, sie würden dann nach und nach wieder Zugang zum Portal des Deutschen Apothekerverbands (DAV) bekommen. Der DAV hatte die Ausstellung in Rücksprache mit dem Ministerium gestoppt, nachdem es am Donnerstag Berichte über eine Sicherheitslücke gegeben hatte.
  • Frankfurt: Sommerfestival startet trotz steigender Inzidenz

    Obwohl die Corona-Inzidenz in Frankfurt steigt, soll das internationale Kulturfestival Sommerwerft wie geplant stattfinden. Besucher könnten sich auf einen normalen Start der 20. Festivalausgabe einstellen, teilten die Veranstalter mit. Das Hygienekonzept gehe "über die Anforderungen hinaus". Maximal 2.000 Menschen dürfen dank Sondergenehmigung gleichzeitig auf das Freiluftgelände am Osthafen.

    Besucherinnen und Besucher müssen vollständig geimpft, negativ getestet oder genesen sein. Am Eingang gibt es eine kostenlose Schnellteststation. Anders als im vergangenen Jahr besteht keine generelle Maskenpflicht. Laut Veranstaltern der Sommerwerft steht die Genehmigung für Auftritte bis zu einer Inzidenz von 100. In Frankfurt liegt sie laut Robert-Koch-Institut heute bei 40,2. Bei der Sommerwerft gibt es noch bis zum 8. August unter anderem Theatervorstellungen, Performances, Musik und Workshops.

  • Mehr als tausend Dosen spontan verimpft

    Ganz kurzfristig hatte das Impfzentrum Heuchelheim (Gießen) 1.158 Dosen Biontech-Impfstoff an den Mann und an die Frau bringen müssen, damit sie nicht schlecht werden. Jetzt teilt der Kreis mit: Es ist geglückt. Alle Impfdosen seien spontan bis heute Nachmittag verimpft worden - ohne Termin. "Ein großes Dankeschön geht an alle Impfwilligen, die sich kurzfristig auf den Weg nach Heuchelheim gemacht haben", sagte Landrätin Anita Schneider. "Ebenso an das Team im Impfzentrum Heuchelheim, das spontan dazu bereit war, zusätzliche Dienste zu übernehmen". Das Impfzentrum hatte die 1.158 Dosen von zwei Hausarztpraxen übernommen, weil sie nur noch bis Freitagabend verwendbar gewesen wären.

    Und das spontane Impfen in Heuchelheim geht weiter: Noch bis 21 Uhr können sich heute Impfwillige ohne Termin mit Biontech impfen lassen: Denn eine der Praxen habe weitere 378 Dosen abgegeben.

  • "Querdenker"-Demo in Kassel bleibt verboten

    Die sogenannten "Querdenker" dürfen morgen in Kassel nicht demonstrieren. Das hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof entschieden. Er bestätigte das Versammlungsverbot, das die Stadt Kassel ausgesprochen hatte. Die Beschwerde einer Frau, die die Versammlung angemeldet hatte, wies er zurück.

    Geplant war eine Kundgebung und ein anschließender Demonstrationszug der Gruppierung "Freie Bürger Kassel", unter anderem durch die Innenstadt. Die Stadt Kassel hatte die Demo am 20. Juli aus Infektionsschutzgründen und mit Blick auf die fortdauernde Pandemie verboten. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof begründete seine Entscheidung mit vorherigen Erfahrungen bei Versammlungen der Gruppierung, besonders am 20. März 2021. Damals waren bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen mehr als 20.000 Teilnehmer in Kassel unterwegs gewesen, von denen sich viele nicht an gerichtliche Auflagen wie die Maskenpflicht gehalten hatten.

  • Wieder mehr Corona-Patienten im Krankenhaus

    So sieht die Corona-Situation in Hessens Kliniken derzeit aus: Die Zahl der Menschen, die mit Corona ins Krankenhaus eingeliefert wurden, ist erstmal seit Wochen wieder leicht gestiegen: von 142 vergangene Woche auf 167 diesen Donnerstag. 53 Patientinnen und Patienten liegen derzeit auf der Corona-Intensivstation, teilt das Hessische Ministerium für Soziales und Integration mit (vier weniger als letzte Woche). 30 werden künstlich beatmet.

    49 nachweislich Corona-Infizierte lagen, Stand Donnerstag dieser Woche, auf Normalstation, es gibt 65 Verdachtsfälle. 285 Intensivbetten sind zurzeit frei. Davon müssen laut Prognosen und Vorgaben mindestens 40 für Corona-Patientinnen und Patienten stationär vorgehalten werden.

  • Mehr Besucher bei Bad Hersfelder Festspielen erlaubt

    Weil die Corona-Regeln jetzt lockerer sind, dürfen die Bad Hersfelder Festspiele mehr Gäste reinlassen: 300 weitere Tickets gibt es für die Aufführungen in der Stiftsruine, die eigentlich schon komplett ausverkauft waren. Statt 600 Zuschauerinnen und Zuschauern sind jetzt 900 zugelassen. "Endlich gibt es wieder Karten, und wir können wieder vor vollen Rängen spielen", sagte Festspiel-Intendant Joern Hinkel. "Natürlich ist die Ankündigung kurzfristig, aber in diesen besonderen Zeiten haben wir uns alle ja schon an außergewöhnliche Maßnahmen gewöhnt."

    Folgendes müssen die Gäste beachten: In die Stiftsruine darf nur rein, wer einen vollständigen Impfschutz, Genesenennachweis oder einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen kann, der nicht älter als 24 Stunden ist. Ab zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn können Besucherinnen und Besucher ihren Nachweis Dokumente an verschiedenen Check-In-Punkten rund um die Stiftsruine vorlegen.

  • 3,7 Milliarden Corona-Hilfen gezahlt

    Seit März 2020 sind in Hessen rund 3,7 Milliarden Euro an Corona-Zuschüssen ausgezahlt worden. Diese Bilanz zieht die hessische Landesregierung. Das Geld verteile sich auf verschiedenen Programme, die unterschiedliche Zeiträume abdeckten: etwa die sogenannte Soforthilfe, die Überbrückungshilfen I bis III, sowie November- und Dezemberhilfen.

    Seit dieser Woche können unter anderem Soloselbständige die sogenannte Neustarthilfe Plus beantragen. Sie soll neben den Soloselbständigen auch Kapitalgesellschaften, Genossenschaften und unständig Beschäftigte unterstützen - sowie Menschen, die kurz befristet in Darstellenden Künsten arbeiten. Bis zu 1.500 Euro pro Fördermonat soll die Hilfe betragen. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

  • Lilien-Spieler müssen in Quarantäne

    Der SV Darmstadt 98 wird mit einem Rumpfkader ins erste Saisonspiel gehen. Weil die Lilien drei Spieler in ihren Reihen haben, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hat das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne für alle Spieler angeordnet, die nicht geimpft oder genesen sind. Die Südhessen müssen ihren Kader für das Heimspiel gegen Jahn Regensburg am Samstag (13.30 Uhr) mit Spielern aus der U19 auffüllen. "Die nun ausgesprochenen Quarantäne-Anordnungen sind für uns extrem bitter", sagte Carsten Wehlmann, der Sportliche Leiter der Lilien. "Natürlich ist unser Kader jetzt arg dezimiert, dennoch herrscht bei uns der Glaube, dass wir auch am 1. Spieltag zusammen bestehen können."

  • Impfen ohne Termin im Vogelsberg

    Viele Gemeinden in Hessen wollen es Impfwilligen leichter machen, die Spritze zu bekommen: Auch im Vogelsbergkreis kann man deshalb ab Montag, 26. Juli, ohne Termin ins Impfzentrum des Kreises in der Alsfelder Hessenhalle kommen.

    Ab dann gilt: Immer samstags bis mittwochs von 9 bis 14 Uhr sowie donnerstags und freitags von 13 bis 18 Uhr wird Biontech oder Moderna ohne Termin verimpft, teilt der Vogelsbergkreis mit. Wer sich mehr Planungssicherheit wünsche, könne aber auch weiterhin online einen festen Termin buchen.

  • Top-Thema

    Inzidenz steigt auf 17,6

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 192 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer liegt damit weiterhin bei 7.573. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 293.393 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg weiter von 16,9 am Vortag auf 17,6. Die höchsten Werte weisen die Städte Darmstadt (41,3), Frankfurt (40,2) und Wiesbaden (28,0) auf. Frankfurt und Darmstadt liegen damit über dem Grenzwert von 35, den die Landesregierung zur Bedingung für weitere Lockerungen gemacht hat. Die niedrigsten Inzidenzen melden die Kreise Hersfeld-Rotenburg (0,0) und Lahn-Dill (3,6). Den Überblick finden Sie hier.

  • Grundschule bietet Lern-Camps in den Ferien an

    Die Grundschule in Biblis-Weschnitzauen (Bergstraße) will reparieren, was die Pandemie zerstört hat. Zumindest bei den jüngsten Jahrgängen, die bisher kaum Schulerfahrung gesammelt haben. Deshalb gibt es an der Schule jetzt Lern-Camps in den Ferien.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Lern-Camps in den Ferien

    hs
    Ende des Videobeitrags
  • Impfen ohne Termin in Heuchelheim

    Weil zwei Arztpraxen im Landkreis Gießen insgesamt 1.158 Biontech-Impfdosen übrig haben, übernimmt sie das Impfzentrum in Heuchelheim - und will sie in einer spontanen Aktion an den Mann und an die Frau bringen. Da die Dosen nur bis Freitag (23. Juli) verimpft werden können, geht das kurzfristig ohne Termin: "Wer möchte, kann ab sofort ohne Termin vorbeikommen und sich impfen lassen", teilte der Kreis mit. Das Angebot gelte, solange der Vorrat reicht, für alle Impfwilligen ab 16 Jahren und nur für Erstimpfungen.

    Wer sich impfen lassen möchte, solle heute (Donnerstag) bis 21 Uhr oder morgen (Freitag) von 7 Uhr bis 21 Uhr ins Impfzentrum Heuchelheim kommen und Folgendes mitbringen: Personalausweis, Krankenversicherungskarte und Impfpass. "Ob jemand im Landkreis Gießen wohnt oder nicht spielt diesmal keine Rolle", sagte Udo Liebich von der Leitung des Impfzentrum. "Entscheidend ist, dass möglichst der gesamte Impfstoff den Weg in die Oberarme findet.“ Das Team des Impfzentrums bittet allerdings um Verständnis, wenn Personen abgewiesen werden müssen, sobald der Impfstoff verbraucht ist oder längere Wartezeiten entstehen.

  • Frankfurt will Luftqualität in Klassenräumen verbessern

    Um die Luftraumqualität an Schulen zu verbessern, will die Stadt Frankfurt bis zum Winter alle Klassenräume der Erst- bis Sechstklässler mit mobilen Luftreinigungsgeräten ausstatten. Das hat das Bildungsdezernat mitgeteilt. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen dann alle Schulen mit Primarstufe raumlufttechnische Anlagen erhalten, die in das Gebäude eingebaut werden.

    "Wir haben bereits alle Klassenräume, in denen nicht richtig gelüftet werden kann, mit gewerblichen Luftreinigungsgeräten ausgestattet", erklärte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). Nun werde man sich alle weiteren Klassenräume vornehmen, die von Kindern bis zum Alter von zwölf Jahren genutzt werden. Anlass ist die inzwischen dominierende Delta-Variante des Corona-Virus, wie das Dezernat erklärte. Weber rechne bei der Anschaffung der mobilen Luftreinigungsgeräte mit Kosten in Höhe von zehn Millionen Euro.

    Eine Maske hängt an einem Tisch im Klassenzimmer am Haken, an dem früher die Schultaschen hingen. Im Hintergrund sind unscharf Schüler mit Masken an Tischen sitzend zu sehen.
  • Top-Thema

    Darmstadt: wieder strengere Corona-Regeln ab Samstag

    Die Stadt Darmstadt hat die 35er-Inzidenz überschritten. Damit muss sie wieder strengere Corona-Maßnahmen ergreifen. So sieht es sieht das neue Eskalationskonzept des Landes Hessen vor, das seit heute gilt. Man habe eine entsprechende Allgemeinverfügung erstellt, die am Samstag um 0 Uhr in Kraft tritt, teilte die Stadt mit.

    Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) sagte: "Es ist leider so, dass das Infektionsgeschehen sich in Darmstadt in den letzten Tagen noch einmal beschleunigt hat." Er betonte, "dass die Stadt damit im Prinzip zu großen Teilen auf demselben Stand bleibt wie vor dem neuen Eskalationskonzept". Es werde lediglich keine weiteren vom Land Hessen vorgesehenen Lockerungen geben können.

    Folgendes ist ab Inzidenz 35 vorgesehen:

    • Begrenzung von Veranstaltungen auf 250 Personen (Innenräume) oder 500 Personen (Außenflächen)
    • Testpflicht bei Veranstaltungen und in Gastronomie-Innenräumen, in Spielhallen und in Hotels

    Mehr Infos zu den Eskalationsstufen bei den Corona-Maßnahmen gibt es hier.

  • SV Darmstadt 98 drohen weitere Isolationen

    Der SV Darmstadt 98 startet nach drei Corona-Fällen mit reichlich Personalproblemen in die neue Saison der 2. Bundesliga - und muss womöglich noch mehr Spieler in die Isolationen schicken. Grund sind die vor kurzem bestätigten Corona-Fälle von Patric Pfeiffer, Frank Ronstadt und Braydon Manu. "Es kann gut sein, dass uns dadurch fünf, sechs weitere Spieler durch eine behördliche Anordnung fehlen werden", verkündete Trainer Torsten Lieberknecht.

    Neben der undurchsichtigen Corona-Situation muss der 47-Jährige zusätzlich verletzungsbedingt auf Thomas Isherwood, Marvin Mehlem, Tim Skarke und Aaron Seydel verzichten. Zum Auftakt gegen Jahn Regensburg werden die Lilien am Samstag am Böllenfalltor also auf eine Vielzahl an Spielern verzichten müssen. Trotz des Trubels zeigte sich Lieberknecht optimistisch: "Davon werden wir uns nicht die Vorfreude nehmen lassen. Alle, die spielen dürfen, werden brennen."

  • Top-Thema

    Fragen und Antworten zu Corona-Einschränkungen

    Was gilt ab welcher Inzidenz? Wer entscheidet, welche neuen Einschränkungen kommen? Und wie viel Einfluss haben die Landkreise in Hessen auf die Regeln? Antworten finden Sie hier:

  • Impfaktionen für Jugendliche

    Im Main-Kinzig-Kreis gibt es ab sofort ein eigenes Impfangebot speziell für Jugendliche. Solange es die Impfzentren in Hessen noch gebe, wolle man die Infrastruktur dafür nutzen, teilt der Kreis mit: "Ab sofort können 16- und 17-Jährige aus dem Kreisgebiet übers Internet einen Termin in einem der Impfzentren vereinbaren und nach ärztlicher Aufklärung und mit Einverständnis der Eltern den Impfstoff von BioNTech/Pfizer verabreicht bekommen", heißt es in der Mitteilung. Termine würden an sieben Tagen in der Woche freigeschaltet. Außerdem soll es am kommenden Dienstag und Mittwoch, 27. und 28. Juli, in den Impfzentren Aktionstage für 12- bis 15-Jährige geben. Das Terminportal ist erreichbar über die Internetseite des Main-Kinzig-Kreises.

    Auch Marburg-Biedenkopf will mehr Jugendliche beim Impfen erreichen: Am kommenden Samstag, 24. Juli können sich Jugendliche ab 12 Jahren im Impfzentrum auf dem Marburger Messeplatz bei der Sonderaktion mit Biontech impfen lassen. Das Ganze geht ohne Termin von 7:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Voraussetzung ist, dass die Jugendlichen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden.

  • Lockerungen in Darmstadt und Frankfurt von kurzer Dauer

    Heute treten in Hessen die neuen Lockerungen bei den Corona-Regeln in Kraft, aber schon morgen werden sie in Frankfurt und Darmstadt wieder passé sein: Denn beide Städte haben die kritische Inzidenz-Marke von 35 überschritten. Deshalb haben beide eine Allgemeinverfügung erlassen, mit der sie wieder zu den alten Regeln zurückkehren.

    "Die vierte Infektionswelle steht bereits in der Tür", teilt die Stadt Frankfurt mit. "Wir rufen die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger im Interesse aller zu einem verantwortungsvollen Verhalten auf." Darmstadt hatte zwar zunächst noch auf die entspannte Lage verwiesen und wollte die Lage in den Krankenhäusern abwarten, entschied sich jetzt aber doch dafür, die Einschränkungen von gestern schon morgen wieder fortzusetzen.

    Update: Darmstadt teilte am Nachmittag mit, das die Allgemeinverfügung, mit der die Stadt zu strengeren Regeln zurückkehrt, ab Samstag um 0 Uhr gilt.

  • Derzeit keine Impfzertifikate in der Apotheke

    Wer sich in der Apotheke sein Corona-Impfzertifikat ausstellen lassen will, hat im Moment wenig Glück: Wegen eines technischen Problems können die Apotheken derzeit keine Zertifikate ausstellen, bestätigt der hessische Apothekerverband. Zahlreiche Mitglieder hätten bereits Probleme gemeldet – die ersten schon am Mittwochnachmittag. Auf dem Portal, über das die Zertifikate ausgestellt werden, erscheine eine Fehlermeldung. Betroffen seien nicht nur die Apotheken in Hessen, sondern bundesweit. Ursache ist eine Sicherheitslücke.

    Ein Impfpass weist zwei Corona-Impfungen auf. Im Hintergrund ist ein Apothekenschild zu sehen.
  • Gericht bestätigt Verbot von Querdenker-Demo in Kassel

    Das Verbot einer für Samstag geplanten Querdenker-Demonstration in Kassel ist rechtens, hat das Verwaltungsgericht Kassel entschieden. Wie das Gericht mitteilte, hat es einen Eilantrag des Anmelders gegen das Verbot am Mittwoch abgelehnt. Aus Sicht der Kammer hat die Stadt eine "hinreichend tragfähige Gefahrenprognose" getroffen. Sie führe zurecht an, dass sowohl der Antragsteller als auch die zu erwartenden Teilnehmer der sogenannten "Querdenker"-Bewegung angehörten, hieß es.

    Die Stadt habe sich unter anderem auf "die Erfahrung mit vergleichbaren – teilweise verbotenen – Veranstaltungen am 20. März 2021" berufen. Damals waren bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen mehr als 20.000 Teilnehmer in Kassel unterwegs gewesen, von denen sich viele nicht an gerichtliche Auflagen wie die Maskenpflicht gehalten hatten. Teilweilse hatte es gewalttätigen Auseinandersetzungen gegeben. Der Polizei war später vorgeworfen worden, die Lage falsch eingeschätzt zu haben und zu zurückhaltend aufgetreten zu sein.

  • Top-Thema

    Corona-Regeln weiter gelockert

    In Hessen gelten ab dem heutigen Donnerstag deutlich weniger strenge Corona-Regeln, sofern die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt den Wert von 35 nicht übersteigt.

    Derzeit liegen die Städte Frankfurt und Darmstadt über diesem Grenzwert. Frankfurt kündigte an, an den derzeit gültigen Beschränkungen festzuhalten und nicht zu lockern. Die Stadt Darmstadt verwies auf die entspannte Lage in den Krankenhäusern und kündigte an, erst in der nächsten Woche über eventuelle Verschärfungen der Regeln entscheiden zu wollen.

    Die neuen Corona-Regeln im Überblick:

    • Veranstaltungen ab 25 Personen können genehmigungsfrei wieder mit mehr Teilnehmern und Teilnehmerinnen stattfinden. In geschlossenen Räumen ist die Obergrenze von 250 auf 750 Menschen angehoben. Im Freien sind 1.500 statt bislang 500 Teilnehmer möglich. Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.
    • Bei Anreise muss bei touristischen Übernachtungen weiterhin ein aktueller negativer Corona-Test vorgelegt werden. Die bisherige wöchentliche Testpflicht bei längeren Aufenthalten entfällt.
    • Die Testpflicht in der Innengastronomie wird aufgehoben. Es bleibt die Maskenpflicht bis zum Sitzplatz.
    • Bei Großveranstaltungen wie etwa Fußballspielen ist ab einer Zuschauerzahl von 5.000 eine 50-prozentige Auslastung zulässig, maximal jedoch 25.000 Besucherinnen und Besucher.
    • Weiterhin sind Tanzveranstaltungen in Clubs und Diskotheken nur im Freien zulässig. Allerdings ist die Zugangsregelung gelockert: eine Person je fünf Quadratmeter. Bislang war eine Person je zehn Quadratmeter Veranstaltungsfläche möglich.