In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de das deutschland- und weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Freitag:

    • Bundeskanzlerin Merkel (CDU) möchte, dass Kinder und Jugendliche nach Zulassung von Corona-Impfstoffen für ihre Altersgruppe beim Impfen schnell an die Reihe kommen. "Wir wollen ja sowieso dann ab Anfang Juni die Priorisierung aufheben. Aber wir werden auch mit den Ländern darüber sprechen: Wie können wir möglichst sicherstellen, dass dann die jungen Leute auch schnell drankommen?", sagte Merkel.
    • Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für eine experimentelle Behandlung von Corona-Patienten begonnen. Untersucht wird, ob das Medikament bei Patientinnen und Patienten, die noch keine schweren Symptome von Covid-19 zeigen, eine Krankenhauseinweisung oder einen tödlichen Lauf verhindern kann.
    • Angesichts der grassierenden Corona-Epidemie in Indien gerät Ministerpräsident Narendra Modi immer mehr in die Kritik. Oppositionsführer Gandhi forderte Modi nun auf, für die Impfung der gesamten Bevölkerung zu sorgen. In nur einer Woche ist die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle um 1,57 Millionen gestiegen.
  • Frankfurter Sozialdezernentin fordert Lockerungen in Pflegeheimen

    Die Frankfurter Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) hat das Hessische Sozialministerium aufgefordert, die Regeln für Pflegeheime nachzubessern. "Nach 14 Monaten Isolation muss das Leben in die Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie in das Betreute Wohnen zurückkehren. Besuche von außen, Begegnungen untereinander und gemeinsame Mahlzeiten müssen jetzt endlich wieder möglich sein." Andere Bundesländer seien dort schon deutlich weiter.

    In Hessen hingegen sind die Gemeinschaftsräume geschlossen. Es sei nicht nachvollziehbar, dass auch geimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich weiterhin zweimal die Woche testen lassen müssten, und dass immer noch Besuchsbeschränkungen bestünden. Die vom Bund beschlossenen Lockerungen für Geimpfte, sollten auch in den Einrichtungen vollzogen werden, so die Sozialdezernentin.

  • 500.000 Impfungen durch hessische Ärzte

    Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Hessen haben rund 500.000 Corona-Impfdosen verimpft. Das teilte das hessische Gesundheitsministerium mit. Seit dem 6. April können Hausärztinnen und -ärzte in ihren Praxen Corona-Impfungen vornehmen. Anfang Mai sind die Facharztpraxen dazugekommen. Die Praxen können die Impfstoffe von Biontech und Astrazeneca über die Apotheken vor Ort bestellen.

    Hausarzt impft Patientin
  • Top-Thema

    Stiko will Johnson & Johnson nur noch Ü60 empfehlen

    Bislang wird der Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson in Deutschland in allen Altersgruppen verabreicht. Das soll sich nun ändern. Die Ständige Impfkommission (Stiko) plant offenbar, den Impfstoff nur für Menschen über 60 Jahre zu empfehlen. Das berichtet der Spiegel am Freitag.

    Ähnlich wie beim Impfstoff des Herstellers Astrazeneca wurden auch bei Johnson & Johnson in einzelnen Fällen Blutgerinnsel nach einer Impfung beobachtet. Jüngere sollen das Mittel aber nach ärztlicher Beratung weiter erhalten dürfen. Eine offizielle Stellungnahme der Stiko wird am Montag erwartet.

  • Impf-Datenschutzpanne bei Polizei

    Bei der Polizei Darmstadt soll es eine Datenschutzpanne mit Impfdaten gegeben haben. Dem hr liegt ein anonymes Schreiben vor, in dem dem Polizeipräsidium Südhessen ein Verstoß gegen den Datenschutz vorgeworfen wird. Demnach sollen offene Listen existieren, mit Namen von Polizistinnen und Polizisten, die sich nicht gegen Corona impfen lassen wollen.

    Der Personalrat und Kreisvorsitzende der Polizeigewerkschaft hat auf Nachfrage bestätigt, dass es in einer Abteilung eine Liste gegeben habe. Das sei ein menschlicher Fehler gewesen. Der Datenschutzbeauftragte und der Personalrat wären sofort involviert gewesen, und hätten das gestoppt. Vor drei Wochen sei grundsätzlich die Impfbereitschaft im gesamten Präsidium abgefragt worden. Es gehe dabei nicht um eine "Negativliste", sondern um Fürsorge.

  • Top-Thema

    Frankfurter Museumsuferfest ist abgesagt

    Das Museumsuferfest und die Bahnhofsviertelnacht in Frankfurt werden auch in diesem Jahr infolge der Corona-Pandemie abgesagt. Beiden Veranstaltungen gehen umfangreiche und intensive Planungsphasen voraus, die sich nun nicht weiter verzögern lassen, erklärten Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Thomas Feda, Geschäftsführer der veranstaltenden Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF).

    Impression vom Museumsuferfest 2018 - Menschenmengen die am beleuchteten Mainufer entlanglaufen

    "Das Museumsuferfest hat als etabliertes Kulturfestival eine Strahlkraft, die weit über die Grenzen unserer Stadt hinausreicht. Ich bedauere sehr, dass eine erneute Absage unumgänglich ist", sagte Oberbürgermeister Feldmann. Auch wenn die Impfkampagne mittlerweile gute Fortschritte mache, seien Feste dieser Dimension in der aktuellen Phase der Pandemie nicht seriös planbar.

    Hoffnung und Zuversicht gebe es weiterhin für die Volksfeste und kleineren Veranstaltungen im Spätsommer und Herbst. So werden laut Informationen der Stadt Frankfurt das Mainfest, das Apfelweinfestival, der Rheingauer Weinmarkt und auch die Herbst-Dippemess weiter geplant und konzeptionell nach Pandemiebedingungen überarbeitet.

  • Digitale Gedenkveranstaltung zum Zweiten Weltkrieg

    Wegen der Corona-Pandemie kann die Gedenkveranstaltung an das Kriegsende des Zweiten Welttags nur digital stattfinden. Hessens Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) hat 76 Jahre nach Kriegsende dazu aufgerufen, gegen Radikalisierungen, Hass und Hetze sowie jegliche Form von Rassismus vorzugehen.

    "Zu oft haben wir in den zurückliegenden Jahren und Monaten Rückschläge erlebt", betonte Beuth in seiner Rede zu der Gedenkfeier, die am Freitag im Wiesbadener Stadtschloss aufgezeichnet wurde. "Zu oft hat längst für überwunden geglaubtes Gedankengut wieder unverhohlen seine Fratze gezeigt." Die einstündige Aufzeichnung der Gedenkveranstaltung wird nach Angaben des Landtags am Samstag ab 11 Uhr sowohl auf der Internetseite des hessischen Landtags als auch auf YouTube und Facebook zu sehen sein.

  • Spahn: "Dritte Welle scheint gebrochen"

    Trotz der Fortschritte bei der Pandemiebekämpfung mahnen Gesundheitsminister Spahn und RKI-Präsident Wieler zur Vorsicht. "Die drittel Welle scheint gebrochen", sagte Spahn (CDU) bei einer Pressekonferenz am Freitag. Die Infektionszahlen sänken nicht überall gleich schnell - "aber sie sinken".

    Diesen Trend müsse man verstetigen. Das gehe nicht mit vorschnellen Lockerungen. "Zu viele öffnen gerade ziemlich viel bei relativ hoher Ausgangsinzidenz", mahnte der Gesundheitsminister. Wenn man bei Inzidenzen unter 100 lockere, dann sollte dies im Außenbereich stattfinden - also in der Außengastronomie oder bei kulturellen Veranstaltungen, die draußen stattfinden können. Mehr dazu, gibt es bei tagesschau.de.

  • Top-Thema

    Impftempo in Hessen hat sich erhöht

    Das Impftempo in Hessen hat sich deutlich erhöht. Während Anfang April knapp 37.000 Menschen täglich ihre Erstimpfung erhalten haben, sind es inzwischen über 60.000 pro Tag, an manchen Tagen sogar über 70.000. "Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte haben bereits rund 500.000 von Apotheken ausgelieferte Impfdosen in Hessen verimpft und so gemeinsam mit den Impfzentren wesentlich zum hessischen Impferfolg beigetragen", sagte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne).

    Im März und April landete Hessen im nationalen Impfranking der Erstgeimpften viele Wochen auf dem letzten Platz. Inzwischen liegt Hessen auf dem neunten Platz der 16 Bundesländer. 30,8 Prozent der Menschen haben ihre erste Impfung erhalten. Deutschlandweit sind es 31,5 Prozent. Bei den vollständig Geimpften hingegen ist Hessen von den mittleren Plätzen auf den zwölften Platz gerutscht. 8,2 Prozent aller Hessinen und Hessen haben ihre zweite Dosis bekommen, in ganz Deutschland sind es 8,8 Prozent.

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  • Gesundheitsamt verschickt Genesungsnachweise

    Wer im vergangenen Jahr an einer Corona-Infektion erkrankt ist und inzwischen als genesen gilt, soll im Vogelsbergkreis Post bekommen. Das Gesundheitsamt verschickt in der kommenden Woche die amtsärztlichen Bescheinigungen automatisch, wie der Kreis mitteilte. Der Genesungsnachweis soll ab dem 28. Tag und bis zum Ende des sechsten Monats nach der Feststellung einer Infektion gelten. Diesen Nachweis benötigen Genesene, um Lockerungen wahrnehmen zu können.

  • Polizei will Eintracht-Fan-Ansammlung nicht dulden

    Die Polizei Frankfurt will beim Spiel der Eintracht gegen Mainz am Sonntag (15.30 Uhr) keine Fan-Ansammlung vor der Arena im Stadtwald dulden. Das bestätigte Polizei-Sprecher Thomas Hollerbach vor der Partie dem hr-sport. Die Beamten seien im Austausch mit der Fanvertretung der Eintracht, betonte Hollerbach weiter. Es müsse freilich in Betracht gezogen werden, dass sich erneut Anhänger trotz der Corona-Situation vor dem Stadion einfinden werden.

    Eintracht-Fans mit Schal

    Ein Platzverbot wurde bislang nicht ausgesprochen. Hier, so Hollerbach, gehe es auch um die Verhältnismäßigkeit, da es sich nur um eine Ordnungswidrigkeit handeln würde. Mit anreisenden Fans aus Mainz rechnet die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Beim vergangenen Heimspiel gegen Augsburg waren etwas mehr als 200 Personen vor dem Stadion, die Polizei hatte damals im niedrigen zweistelligen Bereich Ordnungswidrigkeiten festgestellt und die Personalien aufgenommen.

  • Wiesbadener Schulen öffnen wahrscheinlich am Montag

    Die Schulen in Wiesbaden öffnen voraussichtlich am kommenden Montag (10. Mai) wieder. Alle Klassen sollen dann in den Wechselbetrieb gehen. Das gaben die Stadt Wiesbaden und das Staatliche Schulamt für Wiesbaden bekannt. Voraussetzung für eine Schulöffnung ist nach der Bundesnotbremse eine Sieben-Tage-Inzidenz unter 165 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen.

    Dieser Wert war in Wiesbaden am Dienstag erstmal erreicht. Sollte er auch am Samstag unter 165 liegen, ist die Schulöffnung für den übernächsten Tag vorgesehen. Das wäre in diesem Fall der kommende Montag. Die Schulen seien bereits am Mittwoch über eine mögliche Öffnung informiert worden, sagte die Stadt. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Wiesbaden laut RKI bei 138,6 (Stand 07.05, 03.11 Uhr).

    Eine OP-Maske liegt auf einem Schultisch in einem Klassenzimmer. ImHintergrund sind Schülerinnen und Schüler leicht verschwommen zu sehen.
  • Top-Thema

    Lockerungen für Geimpfte beschlossen

    Für vollständig Geimpfte und Genesene werden die Corona-Regeln gelockert. Einen Tag nach dem Bundestag passierte die entsprechende Verordnung am Freitag auch den Bundesrat. Damit werden für vollständig Geimpfte und Genesene unter anderem Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen aufgehoben. Zudem entfällt für diese Gruppen die Quarantänepflicht nach Kontakt zu Infizierten. Die Lockerungen sollen bereits am Wochenende in Kraft treten. Mehr dazu im Beitrag auf tagesschau.de.

  • AfD bei Kreistagssitzung hinter Plexiglasscheiben

    Die AfD ist bei der ersten Sitzung des neuen Kreistags von Limburg-Weilburg separiert worden. Die AfD-Politiker saßen während der Sitzung mit doppeltem Abstand zu den anderen Teilnehmern, neben ihren Plätzen wurden Plexiglasscheiben aufgestellt. Die AfD hatte sich geweigert, sich vor Beginn der Sitzung auf das Coronavirus zu testen. Landrat Michael Köberle (CDU) hatte die Politiker wegen der hohen Infektionszahlen im Kreis vorab dazu aufgefordert. Alle anderen Teilnehmer der Sitzung wurden negativ getestet. Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Limburg-Weilburg nach Angaben des RKI bei 183,2.

    Limburg-Weilburg: Der Saal für die konstituierende Sitzung des Kreistags. Mit Plexiglasscheiben für die AfD-Fraktion.
  • Top-Thema

    Kasseler Koalitionsgespräche nach Corona-Fällen vertagt

    Die Koalitionsverhandlungen im Kasseler Rathaus zwischen Grünen und SPD müssen coronabedingt ruhen: Am Dienstag hatte die Stadt bekanntgegeben, dass Oberbürgermeister Christian Geselle und Bürgermeisterin Ilona Friedrich (beide SPD) positiv getestet wurden. In Quarantäne befinden sich laut HNA auch vier weitere führende SPD-Politiker. Die Koalitionsverhandlungen mit den Grünen mussten vertagt werden.

    Dass gleich sechs führende SPD-Mitglieder gleichzeitig infiziert oder in Quarantäne sind, liegt laut HNA an einem gemeinsamen Treffen am vergangenen Freitag, wo man sich auf die Koalitionsverhandlungen vorbereiten wollte. Am Donnerstag fiel auch die Beratung des Haushalts 2021 im Finanzausschuss aus, weil drei von vier SPD-Mitgliedern im Gremium von der Quarantäne betroffen sind. Bei der Kommunalwahl im März waren die Grünen in Kassel an der SPD vorbeigezogen: Sie bekamen 28,7 Prozent der Stimmen, die SPD 24,6 Prozent.

  • Gießener Kultursommer abgesagt

    Der Gießener Kultursommer findet auch in diesem Jahr nicht statt. Er müsse wegen der anhaltenden Infektionslage erneut um ein Jahr verschoben werden, teilten die Veranstalter mit. "Wir müssen uns realistisch eingestehen, dass ein Kultursommer, wie wir ihn gewohnt sind und auch mit Euch gemeinsam erleben wollen, auch in diesem Sommer nicht ohne Einschränkungen, Abstriche, Testungen und sicherlich auch mit den inzwischen gewohnten Hygieneregeln stattfinden kann", heißt es in der Mitteilung. Das sei ein Kultursommer "mit Standgas und angezogener Handbremse". Der Kultursommer 2022 startet am 20. August mit einem Open Air von Adel Tawil. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

    Roger Hodgson beim Kultursommer Gießen 2018
  • Wie Tierheime unter Corona leiden

    Wegbrechende Spenden, gestiegene Ausgaben und ein hoher Durchlauf von "Homeoffice-Hunden": Tierheime hat das vergangene Corona-Jahr stark belastet. Auch ein neues Hilfsprogramm der Bundesregierung hilft da nur bedingt weiter.

  • Top-Thema

    Wechselunterricht im Kreis Bergstraße ab Montag

    Im Kreis Bergstraße dürfen die Schulen in der kommenden Woche wieder öffnen. Wie das Sozialministerium angibt, gelten dort ab Samstag nicht mehr die Regeln in Kreisen oder Städten für Inzidenzen über 165. Der Distanzunterricht wird aufgehoben, die "Schulnotbremse" greift nicht länger. Ab Montag dürfen die ersten Schüler und Schülerinnen zurück in den Klassenraum kommen. Auch die älteren Schüler von Klasse 7 bis 11 dürfen dann erstmals wieder am Wechselunterricht teilnehmen. Sie waren seit Mitte Dezember ausschließlich im Homeschooling.

    Schülerinnen tragen im Klassenzimmer eine Alltagsmaske
  • Top-Thema

    "Click and Meet" in Marburg-Biedenkopf und Kreis Offenbach

    Ab dem morgigen Samstag dürfen in den Kreisen Marburg-Biedenkopf und Offenbach wieder die Geschäfte öffnen: Aus "Click and Collect" wird dann "Click and Meet". Kunden können nicht nur Waren vorbestellen und abholen, sondern sich auch einen Termin zum Vor-Ort-Shoppen buchen. Voraussetzung ist, dass die Person zuvor negativ getestet wurde oder vollständig geimpft ist.

    In Marburg-Biedenkopf und im Kreis Offenbach musste die Inzidenz für die Erleichterungen im Einzelhandel an mindestens fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 150 liegen, damit am übernächsten Tag geöffnet werden darf. Das gibt die "Bundesnotbremse" so vor - welche Regeln in welchen Kreisen gelten, erfahren Sie auch hier.

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  • Hofläden freuen sich über starken Zulauf

    Für Landwirte, die als Direktvermarkter ihrer Produkte aktiv sind, hat die Corona-Pandemie auch Vorteile mit sich gebracht. "Coronabedingt fahren die Städter auch mal wieder aufs Land", sagte Karsten Schmal, der Präsident des Hessischen Bauernverbands. "Gerade unsere Direktvermarkter profitieren, da man sich besinnt, woher die Produkte kommen." Zwar hätten auch die Landwirte mit Corona zu kämpfen gehabt. "Viele Vermarktungswege wie Großverbraucher, Kantinen und Gaststätten sind schwierig geworden, weil die auch geschlossen sind. Aber Direktvermarktungen in Hofläden oder auf Marktständen funktionieren sehr, sehr gut."

    Konkrete Zahlen zu den Zuwachsraten liegen dem Verband nach Angaben eines Sprechers noch nicht vor. "Aber wir bekommen quer durchs Land das Feedback, dass die Nachfrage in den Hofläden größer geworden ist", sagte er. "Es gehen nun mal viel mehr Menschen aus der Stadt in den Feldern spazieren und werden dabei auch auf Schilder zu Hofläden aufmerksam."

    Hofladen
  • Top-Thema

    Landesweite Inzidenz sinkt auf 128,6

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.336 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 19 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 7.026. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 270.669 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Inzidenz sank weiter von 133,3 am Vortag auf 128,6. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weist die Stadt Offenbach (234,1) auf. Alle anderen Kreise liegen unter der 200er-Marke. Drei Kreise liegen unter der Marke von 100: Hochtaunus (82,7), Wetterau (84,0) und Vogelsberg (90,9). Eine Übersicht finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Impfstoff von Astrazeneca bundesweit für alle freigegeben

    Die Menschen in ganz Deutschland können sich in Arztpraxen künftig mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca impfen lassen. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mitteilte, haben Bund und Länder beschlossen, die Priorisierung für diesen Impfstoff aufzuheben.

    Einige Bundesländer hatten bereits Ausnahmen von der Priorisierung bei Astrazeneca gemacht. In Hessen dürfen sich Menschen unter 60 Jahren unabhängig von der Priorisierung mit Astrazeneca impfen lassen. Das gilt nach Angaben der Landesregierung aber nur für Impfungen in Arztpraxen und mit einem individuellen Aufklärungsgespräch.

    Eine Hand mit weissen Gummihandschuhen hält eine Ampulle mit dem Covid-19 Vaccine von AstraZeneca für eine Schutzimpfung gegen das Corona-Virus zwischen den Fingern.
  • hr-Podcast: Streitgespräch über Erleichterungen für Geimpfte

    Der Bundestag hat sich am Donnerstag mit großer Mehrheit für Lockerungen für Geimpfte und Genesene bei den Corona-Beschränkungen ausgesprochen. Bundesjustizministerin Lambrecht bezeichnete den Schritt als "rechtsstaatliches Gebot", denn es gehe um Grundrechte.

    Mit der Debatte um die Rechte von Geimpften beschäftigt sich auch der Podcast "Echt jetzt?" von hr-iNFO in seiner aktuellen Ausgabe. hr-Redakteurin Sara Bhatti diskutiert darüber mit der FDP-Politikerin Karoline Preisler.

  • Abschlussbericht: 14 mögliche "Impfdrängler" im Landkreis Fulda

    Zu Beginn der Corona-Impfkampagne hatte es Berichte darüber gegeben, dass im Landkreis Fulda möglicherweise Menschen geimpft wurden, obwohl sie noch nicht dran waren. Der Landkreis hat dazu nun einen Abschlussbericht vorgelegt.

    Demnach sieht der Landkreis Fulda in 14 Fällen "eine Impfberechtigung als zweifelhaft an". Insgesamt wurden alle rund 8.700 Personen überprüft, die in der ersten Priorisierungsgruppe geimpft worden waren.

    Der Kreis kündigte an, den Prüfbericht an die Staatsanwaltschaft Fulda zu übergeben. Diese müsse jetzt feststellen, ob "strafrechtlich relevantes Verhalten" vorliege.

  • Top-Thema

    Hessen offen für Impfung für Kinder ab zwölf Jahren

    Die hessische Landesregierung ist offen dafür, Kinder ab zwölf Jahren gegen das Coronavirus zu impfen. Voraussetzung dafür sei, dass die Ständige Impfkommission (Stiko) dafür eine Empfehlung gebe, sagte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur dpa. Dafür könne es etwa Aktionstage in Schulen und Impfzentren geben.

    Die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern beraten heute über das Vorgehen bei der Impfung von Kindern und Jugendlichen. Nach Beschlussentwürfen des Bundesgesundheitsministeriums, die der dpa vorliegen, soll als Ziel festgeschrieben werden, dass bis zum Ende der Sommerferien alle 12- bis 18-Jährigen ein Impfangebot mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer bekommen sollen. Mit einer Zulassung des Impfstoffs ab zwölf Jahren werde im Juni gerechnet.

    Foto einer Impfung. Zu sehen ist die Impfspritze, wie sie in einen Oberarm gestochen wird.