In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Top-Thema

    Wahrscheinlich weitere Biontech-Impfung notwendig

    Im Kampf gegen das Coronavirus könnte eine dritte Spritze als Auffrischung und anschließend eine jährliche Impfung des Biontech-Impfstoffs notwendig werden. Zu dieser Einschätzung kam Pfizer-Chef Albert Bourla in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem US-Sender CNBC. "Ein wahrscheinliches Szenario ist, dass es die Notwendigkeit einer dritten Dosis geben wird, irgendwo zwischen sechs und zwölf Monaten, und danach eine jährliche Neu-Impfung, aber all das muss noch bestätigt werden", sagte Bourla.

    Dabei spielten auch die Varianten von Sars-CoV-2 eine große Rolle. Pfizer hat gemeinsam mit Biontech aus Mainz einen der zentralen Impfstoffe in der Pandemie entwickelt. Ein Großteil ihres Impfstoffs wird in Marburg produziert. Pfizer und Biontech untersuchen derzeit bereits die Wirkung von möglichen Auffrischungen ihrer Corona-Impfstoffe.

    Eine Frau mit Mundschutz in einem Medizinlabor.
  • Odenwaldkreis führt Luca-App in Bussen ein

    Pünktlich zum Schulstart führt der Odenwaldkreis die Luca-App in öffentlichen Verkehrsmitteln ein. In den Bussen und anderen Verkehrsmitteln hängt ab Montag ein Code, den Fahrgäste freiwillig mit ihrem Handy abscannen können, um somit die Kontaktnachverfolgung zu erleichtern. Die Daten werden dann verschlüsselt an das Gesundheitsamt übermittelt, das diese dann einsehen und auswerten kann. Der Odenwaldkreis nutzt die Luca-App bereits seit Anfang April im Kreisgebiet. Verpflichtend ist die App für eine Mitfahrt allerdings nicht, wie der Kreis betonte.

    Nach den Osterferien kehren ab Montag im Kreisgebiet die erste bis sechste Jahrgangsstufe zurück in den Wechselunterricht. Im Kreis liegt die Inzidenz aktuell unter 200 (Freitag: 141,7) - das Kultusministerium hatte am Donnerstag beschlossen, dass bei einer Inzidenz von 200 Distanzunterricht folgen muss.

    In der Luca-App wird ein QR-Code auf einem Smartphone angezeigt (imago images/Friedrich Stark)
  • Landesschulsprecher: "Neue Schulschließungen sind fatal"

    Am Montag enden die Osterferien - aber in einigen Kreisen bleiben die Schulen für die meisten Schüler und Schülerinnen dicht. Grund dafür ist die Vorgabe des Landes, bei einer über drei Tage anhaltenden Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 Distanzunterricht einzuführen. Davon ausgenommen sind nur Abschlussklassen und Abiprüfungen. Im Interview erklärt Landesschulsprecher Dennis Lipowski, warum er das für falsch hält.

  • Demos in Wiesbaden: Stadt begrenzt Teilnehmerzahl

    Die Stadt Wiesbaden hat angesichts mehrerer angemeldeter Versammlungen am Samstag die erlaubte Teilnehmerzahl in der Innenstadt auf insgesamt 2.000 Menschen begrenzt. Unter diese Regelung fällt auch die angekündigte Kundgebung gegen die Corona-Politik unter dem Motto "Demokratie bewahren, Existenzen retten". Hierfür wurde eine Obergrenze der Teilnehmerzahl von 1.000 Personen festgelegt. Parallel hierzu werden mehrere Gegenkundgebungen stattfinden.

    Die Landesvorsitzenden der Grünen, Sigird Erfurth und Philip Krämer, bezeichneten den Aufruf zur Demo gegen die Corona-Politik einen Tag vor der zentralen Gedenkfeier für die Corona-Opfer als zynisch. Wer angesichts der dramatischen Situation auf den Intensivstationen "dennoch zu Massenveranstaltungen aufruft, bei denen bewusst auf Gesundheitsvorkehrungen verzichtet wird, riskiert in der derzeitigen Situation die Überlastung unseres Gesundheitssystems und stellt sich außerhalb der gemeinsamen Verantwortung für unsere Gesellschaft", teilten die Landesvorsitzenden am Freitag mit.

  • Top-Thema

    Limburg-Weilburg verlängert Ausgangssperre

    Der Kreis Limburg-Weilburg verlängert wegen der anhaltend hohen Inzidenz im Kreis die seit dem 2. April geltende nächtliche Ausgangssperre. Das teilte der Kreis am Freitag mit. Die Einwohner und Einwohnerinnen dürfen sich somit weiterhin nur in Ausnahmefällen zwischen 21 Uhr und 5 Uhr draußen frei bewegen. Die Maßnahme soll zunächst bis zum 9. Mai gelten.

    Der Kreis verweist jedoch auf eine mögliche Neuregelung durch die "Bundesnotbremse". Aktuell ermöglicht das hessische Eskalationskonzept kreisfreien Städten und Kreisen, ab einem Inzidenzwert von 100 Ausgangsbeschränkungen zu erlassen - die Maßnahme ist jedoch umstritten.

    Limburg-Weilburg überschreitet seit mehreren Tagen die 200er-Grenze. Die Inzidenz lag im Kreis nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Freitag bei 230,9. Der Kreis Limburg-Weilburg vertraut nach eigenen Angaben in die Wirksamkeit der nächtlichen Ausgangssperre. Andere Maßnahmen, die eine vergleichbare Wirkung wie eine Ausgangsbeschränkung erwarten lassen würden, seien gegenwärtig nicht erkennbar, betonte der Kreis.

  • Top-Thema

    185 positive Corona-Fälle in Gießener Erstaufnahmeeinrichtung

    In der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Gießen befinden sich derzeit insgesamt 185 positiv auf das Coronavirus getestete Menschen sowie 235 Kontaktpersonen in Quarantänegruppen. Das Gesundheitsamt des Kreises ordnete nach Angaben vom Freitag nun eine Verkleinerung sowie eine striktere Trennung der Quarantänegruppen an. Zudem seien die Sicherheitsmaßnahmen anzupassen, um die Quarantäneanordnungen sicherzustellen. Außerdem soll ein Testkonzept vorgelegt werden, welches die regelmäßige Testung der Bewohner der Einrichtung vorsieht, um symptomlose Infektionen frühzeitig zu erkennen, hieß es in der Mitteilung.

  • Bouffier ruft zu Gedenken an Corona-Todesopfer auf

    Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat gemeinsam mit den anderen Länderchefs zur Beteiligung an der Gedenkaktion #lichtfenster aufgerufen. Bürger sollen anlässlich der zentralen Gedenkfeier für die Todesopfer in der Corona-Pandemie von Freitag bis Sonntag abends Kerzen in die Fenster stellen, um denjenigen Hoffnung zu spenden, die geliebte Menschen verloren haben oder selbst erkrankt seien, wie die Senatskanzlei Berlin am Freitag mitteilte. Rund 80.000 Menschen seien seit Beginn der Pandemie in Deutschland an Corona gestorben, teilte Bouffier mit.

    "Für mich ist diese Zahl keine Statistik, sondern steht für 80.000 Mütter, Väter, Großeltern, Brüder, Schwestern, Freunde und Freundinnen. Jeder einzelne Todesfall birgt ein Schicksal und der Verlust wiegt für die Angehörigen unendlich schwer." Die zentrale Gedenkfeier findet am kommenden Sonntag (18. April) in Berlin statt. Verschiedene Städte und Kreise in Hessen planen kleine Gedenkaktionen.

  • Ministerium: Erstimpfungen für Gruppe eins und zwei bis Ende Mai

    Ausgehend von den derzeitigen Impfstoff-Lieferprognosen rechnet das Innenministerium damit, dass bis Ende Mai alle im Impfportal des Landes angemeldete Personen der ersten und zweiten Priorisierungsgruppe ihre Erstimpfung erhalten. Wie Innenminister Peter Beuth (CDU) am Freitag in Wiesbaden erklärte, werden in den nächsten Wochen deutlich mehr Schutzimpfungen in den Impfzentren erfolgen können.

    Aktuell warteten noch rund 300.000 registrierte Impfberechtigte auf ihre Impftermine. Unter den wartenden Registrierten seien überwiegend Personen aus der zweiten Gruppe, teilte das Ministerium am Freitag mit. Noch bis Ende April sollen sie ein Impfterminangebot bekommen. Zur zweiten Impfgruppe gehören Menschen zwischen 70 und 80 Jahren, bislang nicht-geimpftes ärztliches und pflegerisches Personal sowie Patienten mit hohem Risiko für einen schweren Verlauf, Krebs- und Lungenkranke, Demenzpatienten, Kontaktpersonen von Behinderten und von Schwangeren.

    Bereits in der laufenden Woche seien fast 170.000 Termine vergeben worden, diese Zahl soll in der kommenden Woche noch weiter steigen. Seit Freitag können sich ab 60-Jährige für Astrazeneca-Impftermine registrieren.

    Arzt mit Maske und Handschuh und Spritze
  • Top-Thema

    Astrazeneca-Impftermine für Personen ab 60 Jahren

    Personen ab 60 Jahren können sich auf dem Impfportal des Landes ab sofort für eine Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff anmelden. "Der heutige Schritt ist wichtig, um sicherzustellen, dass verfügbare Impfdosen auch rasch eingesetzt werden können, um uns alle besser zu schützen", teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Freitag mit. Angehörige der Gruppe können sich auf impfterminservice.hessen.de oder telefonisch über die Hotlines 116 117 sowie 0611/505 92 888 für eine Impfung vormerken lassen - dafür gibt es bei der Online-Registrierung die Option "Impfung mit Astrazeneca".

    Vorrang haben allerdings weiterhin 70-Jährige oder älter, wie Beuth betonte. In vielen Regionen warteten noch viele Angehörige der zweiten Priorisierungsgruppe auf ihre Termine, daher könnten nicht alle "sofort drankommen".

    Grund für die Anpassung der zuvor festgelegten Reihenfolge ist, dass viele Menschen in Hessen aufgrund von Vorbehalten ihre Termine mit Astrazeneca absagen oder platzen lassen. Wie das Innenministerium am Freitag mitteilte, seien in Hessen zuletzt rund 25 Prozent der Termine mit Astrazeneca nicht wahrgenommen worden. Das Ministerium betonte, dass die Impfzentren jedoch keine Impfstoffdosis ungenutzt entsorgt habe. Viele Kreise und kreisfreie Städte haben inzwischen Nachrückerlisten für eine Impfung eingeführt. 

  • Spendenaktion: Theatergutscheine für Krankenhauspersonal

    In Darmstadt kann man jetzt Menschen eine Freude machen und gleichzeitig die gebeutelte Kulturszene in der Stadt unterstützen. Über eine Spendenplattform im Internet kann man Theatergutscheine finanzieren, die dann dem Personal auf den Darmstädter Covid19-Intensiv- und Pflegestationen als Dank für ihren Einsatz geschenkt werden. Gleichzeitig wird mit den Gutscheinen die Freie Darmstädter Kultur- und Theaterszene unterstützt. Bislang sind knapp 5.000 Euro für Kulturgutscheine gespendet worden.

  • Top-Thema

    Distanzunterricht in mehreren Kreisen

    Nach Ende der Osterferien wird es ab Montag in mehreren Kreisen nur Distanzunterricht für die Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen geben. Ausgenommen sind die Abschlussklassen und Abiprüfungen. Eine Notbetreuung wird angeboten. Hintergrund ist das aktualisierte Eskalationskonzept des Landes. Dem Konzept zufolge ist bei einer über drei Tage anhaltenden 7-Tage-Inzidenz von über 200 Distanzunterricht vorzusehen.

    Im Kreis Gießen gilt die Aussetzung des Präsenzunterrichts für alle Grundschulen, weiterführenden und beruflichen Schulen vorerst bis zum 23. April. Ausgenommen sind die Abschlussklassen.

    Auch der Kreis Fulda setzt den Präzenzunterricht für alle Jahrgangsstufen vorerst bis 23. April aus. Ausgenommen sind auch hier die Abschlussklassen und Abschlussprüfungen. Der Kreis äußerte sich ebenfalls zu neuen Regeln für Kitas. So sollen Kita-Kinder möglichst zuhause betreut und nur in Notfällen in die Einrichtungen gebracht werden. Die neue Verordnung des Landes sieht nach Kreisangaben eine vollständige Schließung der Kitas ausdrücklich nicht vor.

    Im Kreis Limburg-Weilburg gilt die Regelung bis 30. April. Auch hier ist der Unterricht in den Abschlussklassen ausgenommen, sowie in der Stufe Q2. Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird eine Notbetreuung in den Schulen angeboten. Sowohl für Präsenzunterricht als auch Notbetreuung müssen die Schülerinnen und Schüler zweimal wöchentlich einen negativen Antigen-Test nachweisen können.

    Im Lahn-Dill-Kreis gilt eine vergleichbare Regelung bis 6. Mai.

    Auch im Vogelsbergkreis bleiben die Schulen für den Präsenzunterricht geschlossen. Wie lange, ließ der Kreis vorerst offen.

    Der Kreis Hersfeld-Rotenburg hatte bereits Mitte der Woche bezüglich Schulen und Kitas erklärt, dass sämtliche Kindertagesstätten und alle Schulen außer den Abschlussklassen nach den Osterferien für weitere 14 Tage geschlossen bleiben sollen.

    In der Stadt Offenbach gehen die Schulen nach den Ferien in den Distanzunterricht. Eine Notbetreuung wird eingerichtet, wie die Stadt am Freitag auf Nachfrage mitteilte. Derzeit werde noch geklärt, wer Anspruch darauf habe.

    Das am Donnerstag aktualisierte Eskalationskonzept des Landes zur Eindämmung der Pandemie soll laut Kultusministerium so lange gelten, bis die vom Bund geplanten Änderungen im Infektionsschutzgesetz beschlossen sind.

    Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag liegen sieben Kreise sowie die Stadt Offenbach über dem Inzidenzwert von 200.

  • Top-Thema

    So stehen die Kreise zu Ausgangssperren

    Nächtliche Ausgangssperren ab einer Inzidenz von über 100, 200 oder gar nicht? Eine hr-Umfrage zeigt: Die Meinungen über dieses Mittel gehen in den Kreisen weit auseinander – zumal die Gerichte im Zweifel das letzte Wort haben. So wurden jüngst die Ausgangssperren in Groß-Gerau und Main-Kinzig einkassiert. Aktuell bestehen nächtliche Ausgangssperren in Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Limburg-Weilburg und der Stadt Offenbach. Die Bundesregierung möchte verbindliche Ausgangssperren in das Infektionsschutzgesetz aufnehmen.

  • Top-Thema

    Knapp 2.000 Neuinfektionen, 20 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 1.923 Fälle angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 20 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.585. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 240.509 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht von 166,0 am Vortag auf 164,6. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weisen die Kreise Fulda (269,8) und Hersfeld-Rotenburg (269,2) sowie die Stadt Offenbach mit 247,9 auf. Fünf weitere Kreise weisen eine Inzidenz über 200 auf: der Lahn-Dill-Kreis (232,1), Limburg-Weilburg (230,9), Marburg-Biedenkopf (217,7), der Vogelsbergkreis (203,5) und Gießen (201,0). Alle Kreise und kreisfreien Städte liegen über der 7-Tage-Inzidenz-Marke von 100. Eine Übersicht finden Sie hier.

  • Lehrerverband bedauert fehlende Schuleingangsuntersuchungen

    Der Verband der Lehrer Hessen (VDL) spricht eine Warnung aus. Der VDL befürchtet, dass wegen der fehlenden Schuleingangsuntersuchungen in der Corona-Pandemie der Förderbedarf nicht ausreichend erkannt wird. Größtenteils würden die Kinder bei dieser Untersuchung "einfach so durchlaufen", sagt der Landesvorsitzende Jörg Leinberger. Immer wieder würden dabei aber auch Mängel festgestellt, auf die dann reagiert werden könne.

    Eigentlich sind diese Untersuchungen verpflichtend. Die Gesundheitsämter sind aktuell aber mit der Eindämmung der Pandemie beschäftigt und so fallen die Schuleingangsuntersuchungen vielerorts aus.

  • Stadt Frankfurt warnt vor gefälschten Impfausweisen

    Das Deutsche Rote Kreuz hat am Donnerstag Strafanzeige gegen Unbekannte gestellt, die im Internet gefälschte Impfausweise verkaufen. Wie die Stadt Frankfurt mitteilte, wurden diese Ausweise angeblich vom Frankfurter Impfzentrum ausgestellt. Die Stadt warnte davor, solche Impfausweise zu kaufen und zu verwenden. Damit werde die Gesundheit anderer Menschen gefährdet. Außerdem sei bereits der Erwerb Betrug - und damit eine Straftat.

    Ein Mitarbeiter eines Altenpflegeheims zeigt seinen Impfausweis mit der Corona-Impfung von Biontech/Pfizer. (dpa)
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    Wo es Nachrückerlisten für Astrazeneca gibt

    Immer mehr Menschen in Hessen sagen ihre Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca ab, inzwischen fällt jeder vierte Impftermin aus. Das Land hat die Kreise deshalb angehalten, Nachrückerlisten zu führen, damit kein angebrochener Impfstoff weggeworfen werden muss.

    Im Vogelsbergkreis beispielsweise können sich Menschen ab 70 Jahren auf einer Internetseite registrieren, um spontan eine Impfung mit Astrazeneca zu erhalten. Sieben weitere Kreise sowie die Stadt Darmstadt führen ebenfalls solche Online-Listen. Andernorts wie etwa in Frankfurt sind die Listen noch in Planung. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Wie geht es weiter mit Astrazeneca?

    Hessen ist Vorletzter in der Impfrangliste der Bundesländer. Ein Grund: Es liegt zu viel Impfstoff auf Lager, derzeit circa 270.000 Portionen. Mehr als die Hälfte davon ist vom Hersteller Astrazeneca. Das Serum hat ein Akzeptanz-Problem: Wegen möglicher Nebenwirkungen vor allem bei Jüngeren soll es nur Menschen ab 60 verabreicht werden. Auch von denen winken viele ab, weil sie dem Impfstoff misstrauen. In unserem Beitrag beantworten wir die wichtigsten Fragen.

  • Schulen bereiten sich auf Selbsttests vor

    Wenn nächste Woche die Schule zumindest für einige Klassen wieder beginnt, müssen sich die Schülerinnen und Schüler erstmals selbst auf das Coronavirus testen. Ausprobiert haben das vor den Osterferien bereits 21 Pilotschulen. Die logistische Umsetzung im ganzen Land ist allerdings eine Herausforderung.

    Videobeitrag

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    zum Video Schulen bereiten sich auf Tests vor

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    Kultusministerium: Schulschließungen ab Inzidenz von 200

    In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz über 200 sollen die Schulen am Montag nach den Osterferien auch für die Klassen eins bis sechs geschlossen bleiben. Das teilte das Kultusministerium dem hr auf Anfrage mit. Grundlage sei ein "Brücken-Eskalationskonzept", das in Hessen gelten solle, bis die Änderung des Infektionsschutzgesetzes von Bundestag und Bundesrat beschlossen sei.

    In den betroffenen Kreisen dürfen ab Montag nur die Abschlussklassen in den Präsenzunterricht. Alle anderen Schülerinnen und Schüler erhalten Distanzunterricht. Mit Stand Donnerstag würde das die Kreise Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf, den Vogelsbergkreis sowie die Stadt Offenbach betreffen. Dort liegen die Inzidenzen derzeit bei über 200. Zuvor hatten bereits die Kreise Fulda, Gießen und der Vogelsbergkreis Schulschließungen für Montag angekündigt. Die Abiturprüfungen sollen nach hr-Informationen landesweit wie geplant stattfinden.

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    Distanzunterricht auch im Kreis Gießen

    Nach dem Kreis Fulda hat auch der Kreis Gießen angekündigt, dass die Schulen in der kommenden Woche geschlossen bleiben. Alle Jahrgänge bis auf die Abschlussklassen würden zuhause unterrichtet, teilte der Kreis am Donnerstagabend mit. Eine Notbetreuung werde angeboten.

    Das Gesundheitsamt habe gerade durch die flächendeckend und mittlerweile überwiegend auftretende, hochansteckende britische Virusvariante festgestellt, dass es verstärkt unter jüngeren Menschen zu Infektionen und damit auch schwereren Verläufen komme. "Wir sehen es als notwendig an, Kontakte in diesen Altersgruppen zu reduzieren, um vor dieser Entwicklung zu schützen", sagte Schuldezernentin Christiane Schmahl (Grüne).

  • "Querdenker und Gegner" demonstrieren am Samstag in Wiesbaden

    Die Stadt Wiesbaden hat für Samstag mehrere Kundgebungen in der Innenstadt erlaubt. Unter dem Motto "Demokratie bewahren, Existenzen retten" rufen Gegner der Corona-Maßnahmen für 14 Uhr zu einem Demonstrationszug von der Reisinger Anlage zum Hessischen Landtag auf. Den Aufzug zum Landtag verbot die Stadt, bis zu 1.000 Menschen dürfen sich allerdings unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln an der Reisinger Anlage versammeln.

    Die Stadt rechnet außerdem mit mehreren Gegenkundgebungen, unter anderem in der Herbertanlage und auf dem Bahnhofsvorplatz. Insgesamt sind im Stadtgebiet maximal 2.000 demonstrierende Menschen zugelassen. Weitere Personen würden konsequent abgewiesen, kündigte die Stadt an. Es sei mit massiven Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

  • Frankfurt verlängert Bundeswehr-Einsatz

    Mit wem hatten Infizierte zuletzt Kontakt und wo waren sie unterwegs? Seit einem halben Jahr sind 40 Soldatinnen und Soldaten im Frankfurter Gesundheitsamt damit beschäftigt, diese Fragen zu klären. Der Einsatz wurde nun bis Mitte Mai verlängert, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Die Unterstützung habe sich bewährt, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD): "Ohne den Einsatz der Bundeswehr wären selbst die erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes längst an ihre Grenzen gestoßen."

  • Top-Thema

    Fulda: Distanzunterricht auch für Klassen 1-6

    Nach den Osterferien gehen im Kreis Fulda alle Schülerinnen und Schüler mit Ausnahme der Abschlussklassen in den Distanzunterricht. Das entschied der Kreis am Donnerstag in Absprache mit dem staatlichen Schulamt. Nach Kreisangaben liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit bei 315. Man gehe nicht davon aus, dass sie in den kommenden Tagen unter 200 sinke. Deshalb habe man entsprechend der neuen Landesvorgaben entschieden, die Schulen geschlossen zu halten. Es gibt aber eine Notbetreuung.

    Auch Kita-Kinder sollen möglichst zuhause betreut und nur in Notfällen in die Einrichtungen gebracht werden. Die Betreuerinnen und Betreuer müssen eine medizinische Maske tragen. Kinder, deren Eltern oder Geschwister in Quarantäne sind, Symptome aufweisen oder positiv getestet wurden, dürfen nicht mehr vor Ort betreut werden. Diese Regeln gelten zunächst bis zum 23. April. Außerdem hat der Kreis die nächtliche Ausgangssperre bis zum 2. Mai verlängert.

    Homeschooling - Eine Schule zeigt wie es geht
  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Entwicklungen rund um das Coronavirus in Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Donnerstag:

    • In Deutschland wurden gestern 738.501 Impfdosen verabreicht - ein Tagesrekord. Das melden das Robert Koch-Institut und das Bundesgesundheitsministerium. Damit seien nun 5.276.028 Personen vollständig geimpft, was 6,3  Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht.
    • In Indien hat das Gesundheitsministerium 200.739 Neuinfektionen verzeichnet - erstmals mehr als 200.000 binnen 24 Stunden. Damit haben sich nachweislich mehr als 14,1 Millionen Menschen in Indien mit dem Coronavirus angesteckt. Nur die USA weisen mit mehr als 31,4 Millionen mehr Ansteckungsfälle auf.
    • Deutschlands Intensivmediziner fordern von der Politik sofort harte Corona-Schutzmaßnahmen. "Wir können es uns nicht leisten, noch wochenlang zu diskutieren", warnte der wissenschaftliche Leiter des Intensivbettenregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Christian Karagiannidis, im "Tagesspiegel".
  • Top-Thema

    Marburg-Biedenkopf verschärft Kontaktregeln

    Der Kreis Marburg-Biedenkopf verschärft wegen der steigenden Infektionszahlen am Abend und in der Nacht die Kontaktbeschränkungen. Wie der Kreis am Donnerstagnachmittag mitteilte, dürfen sich ab Montag (19. April) zwischen 21 Uhr und 5 Uhr nur noch Angehörige desselben Haushalts gemeinsam im Freien bewegen.

    "Wo und wann immer möglich, müssen wir Kontakte auf das absolut notwenige Maß beschränken. Dies auszuhalten, wird für alle zunehmend schwerer", sagte Landrätin Kirsten Fründt (SPD). An beliebten öffentlichen Plätzen in Marburg, Neustadt, Biedenkopf und im Kreisgebiet gilt weiter ein Alkoholverbot, wie die Stadt betonte. Eltern sollen ihre Kinder nur im Notfall in die Kita bringen. Am Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 228,7.