In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Freundschafts-Dates an Uni Kassel

    Die Klassenräume in den Schulen sind wieder voll. An Hochschulen sieht das noch anders aus. Ein Teil der Lehre findet weiterhin online statt. Das behindert auch das Kennenlernen zwischen den Studierenden. Die Uni Kassel organisiert deshalb Freundes-Blind-Dates. Die hessenschau hat Eren Aydin und Tom Zimmermann bei einem solchen Treffen begleitet. Sie sind sich einig: Das ist eine gute Abwechslung in der Corona-Zeit.

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  • Urlaube sind teurer geworden

    Die Corona-Lage entspannt sich. Das weckt bei vielen Hessinnen und Hessen die Lust zu verreisen. Doch ein Blick auf die Preise senkt die Vorfreude. Mietwagen in Italien kosten derzeit beispielsweise dreifach so viel wie noch vor Corona – und die Kosten steigen auch in anderen Bereichen.

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  • Sonder-Impftag in Limburg-Weilburg

    Im Impfzentrum Limburg-Weilburg findet am Samstag (26. Juni) ein Sonder-Impftag mit 1.250 Terminen statt. Wie der Kreis am Mittwoch betonte, können sich ausschließlich Impfwillige ab 60 Jahren oder Personen der Prio-Gruppe 3 aus Limburg-Weilburg für einen der insgesamt 1.250 kurzfristigen Impftermine anmelden. Geimpft wird mit den Impfstoffen von Astrazeneca oder Johnson & Johnson. Am Donnerstagvormittag um 11 Uhr soll die Online-Terminvergabe auf dem Terminland-Portal des Impfzentrums freigeschaltet werden, kündigte der Kreis an.

    Ein Mensch erhält eine Impfspritze in den Obenarm
  • Virologe Stürmer: PCR-Tests in Schulen sinnvoll

    Keine Maskenpflicht mehr im Unterricht, weniger Kontaktbeschränkungen, weniger Testpflicht: Hessen lockert die Corona-Beschränkungen ab Freitag. Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer mahnt zur Vorsicht. In Schulen hält er PCR-Tests für erforderlich, "damit wir nicht im Herbst wieder in eine Falle laufen", wie er im Interview sagt.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Mittwoch:

    • Das Bundesgesundheitsministerium verschärft die Auflagen für private Corona-Schnelltest-Zentren. Wie aus einer neuen Verordnung der Bundesregierung hervorgeht, werden private Testzentren künftig nur noch nach Einzelprüfung zugelassen. Die Abrechnungen werden stärker überprüft.
    • Wegen geringer Nachfrage will die Slowakei 160.000 Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V verkaufen oder verschenken - vermutlich an Länder des Westbalkans. Der EU-Mitgliedstaat Slowakei setzt Sputnik V trotz fehlender Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ein.
    • Die hochansteckende Delta-Variante wird sich nach Einschätzung der EU-Gesundheitsbehörde ECDC im Laufe des Sommers deutlich in Europa ausbreiten. ECDC-Direktorin Andrea Ammon geht davon aus, dass Anfang August 70 Prozent aller Neuinfektionen in der EU und den mit ihr verbundenen Ländern Norwegen, Island und Liechtenstein auf Delta zurückzuführen sind. Ende August dann bereits 90 Prozent.
  • Mehr illegale Mountainbike-Strecken

    Immer mehr illegale Mountainbike-Pfade in Hessens Wäldern sorgen für Verdruss bei den Forstämtern. Durch den Fahrrad-Boom in der Corona-Pandemie und die steigende Zahl an E-Bikes habe sich die Situation verschärft, sagt Matthias Schnücker, Bereichsleiter beim Forstamt Wolfhagen (Kassel). "Gerade in Hinblick auf die biologische Vielfalt, die eigentlich gefördert werden soll, sind die illegalen Trails inzwischen ein sehr großes Problem", betonte der Förster. Die Routen führten oftmals quer durch Naturschutzgebiete und störten die Brut- und Nistzeiten der Wildtiere.

    Weil immer mehr Menschen mit E-Bikes unterwegs sind, erreichen sie Schnücker zufolge inzwischen auch abgelegene und schwer zugängliche Bereiche mit geschützten Pflanzen und Tieren. Abhilfe schaffen sollen neu ausgewiesene Mountainbike-Wegenetze in Hessen. In der Rhön im Dreiländereck von Bayern, Hessen und Thüringen ist ein rund 1.000 Kilometer langes Mountainbikenetz entstanden. Eine 400 Kilometer lange Wegstrecke ist in Waldeck-Frankenberg in Planung.

    Mountainbike Singletrail
  • Sonder-Impfaktionen mit Astrazeneca kein Selbstläufer

    Weil der Bund dem Land Hessen ein Sonderkontingent von 31.200 Dosen Astrazeneca zur Verfügung gestellt hat, bieten mehrere Kreise Sonder-Impftage für Impfwillige an. Doch die Astrazeneca-Sonder-Impfaktionen stoßen auf unterschiedliche Resonanz in den hessischen Kreisen, wie eine hr-Umfrage zeigt:

    • Eher gering ist die Nachfrage bisher im Rheingau-Taunus-Kreis. Laut Kreis kann das Impfzentrum in Eltville in dieser Woche 1.000 Impfdosen des britischen Herstellers zusätzlich verimpfen. Doch nur 265 Menschen registrierten sich dafür bislang, die meisten von ihnen seien Männer unter 60 Jahren, erklärte ein Sprecher.
    • Der Hochtaunuskreis hat am Montag in seinem Impfzentrum in Bad Homburg einen Sonder-Impftag angeboten. 700 der 1.000 Astrazeneca-Dosen wurden nach Angaben des Kreises verimpft. Die restlichen 300 plus 500 weitere Dosen sollen bei einem zweiten Aktionstag am kommenden Samstag (26. Juni) angeboten werden – ein Anmeldung ist nicht erforderlich.
    • Dem Landkreis Darmstadt-Dieburg stehen sogar 7.000 Dosen Astrazeneca zusätzlich zur Verfügung, die bis Anfang Juli verimpft werden sollen. 6.000 Menschen haben sich laut Kreis dafür angemeldet. Bei der Anmeldung konnte man angeben, ob man Astrazeneca akzeptiert. 334 hätten Ja" geklickt, 581 "Nein", so ein Kreis-Sprecher. Die meisten Impfwilligen hätten die Frage gar nicht beantwortet, sie bekämen Astrazeneca angeboten.
    • Im Impfzentrum Heuchelheim im Kreis Gießen stehen derzeit 1.300 Dosen Astrazeneca zusätzlich zur Verfügung, weitere Rationen seien angekündigt, berichtet der Kreis. Die Resonanz sei "sehr gut", die Termine schnell ausgebucht.
  • Top-Thema

    Wiesbadener Impfzentrum zieht im September um

    Das Wiesbadener Impfzentrum, das in der großen Halle Nord im RheinMain CongressCenter (RMCC) errichtet wurde, wird voraussichtlich im letzten Betriebsmonat September verlegt. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit. Die Halle werde nach den weitreichenden Lockerungen wieder für Messen oder andere Publikumsveranstaltungen benötigt, gleichzeitig sei im September mit weniger Impfungen zu rechnen, erklärte die Stadt.

    Die letzten Erstimpfungen seien für Mitte August geplant, danach folgten bis zum Betriebsende am 30. September ausschließlich Zweitimpfungen, sodass weniger Platz benötigt werde. "Aus diesem Grund wird das Impfzentrum voraussichtlich ab September verkleinert und umziehen." Aktuell würden verschiedene Optionen geprüft. Vom 10. bis 12. September soll dort mit der "ARTe Messe" wieder die erste Publikumsveranstaltung stattfinden.

    Impfpatienten stehen im Wiesbadener Impfzentrum im Kongresszentrum RMCC an den Registrierungsschaltern.
  • Kostenlos ins Schwimmbad für Darmstädter Kinder

    Die Stadt Darmstadt will Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren in den Sommerferien kostenlosen Eintritt in Schwimmbäder, Kultureinrichtungen und in den Zoo "Vivarium" ermöglichen. Damit wolle man "ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Jungen setzen", heißt es in einem Antrag der neuen Darmstädter Koalition aus Grünen, CDU und Volt. Diese Gruppe habe sich "extrem eingeschränkt, um Ältere zu schützen". Die Aktion muss noch in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag offiziell beschlossen werden, was bei einem Koalitionsantrag aber reine Formsache ist.

    Ein Junge mit großer Tauchermaske im aufgewirbelten Wasser
  • Top-Thema

    16.800 Betriebe erhalten Überbrückungshilfe III

    Zum Ausgleich von Umsatzeinbußen haben rund 16.800 hessische Betriebe eine Bewilligung ihres Antrags auf Überbrückungshilfe III erhalten. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mit. Insgesamt wurden laut Ministerium bisher rund 581,8 Millionen Euro Überbrückungshilfe III ausgezahlt. Dazu seien rund 357,3 Millionen Euro vorab als Abschläge an die Unternehmen gezahlt worden.

    Die Überbrückungshilfe III soll Unternehmen von Umsatzeinbußen seit November 2020 entlasten. Noch bis zum 30. Juni können Betriebe Anträge einreichen, um bei einer Bewilligung vorab eine Abschlagszahlung zu erhalten. Die generelle Antragsfrist läuft noch bis zum 31. Oktober.

  • Immer weniger Hessen nutzen den Bürgertest

    Die Infektionszahlen sind niedrig, immer mehr Hessen sind geimpft und die Corona-Regeln sind gelockert - da geht vieles auch ganz ohne Test. Das spüren die Betreiber von Testzentren: Die ersten machen schon dicht.

  • 30 Prozent in Hessen durchgeimpft

    Rund 30 Prozent der Menschen in Hessen (30,53 Prozent) sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Nach den aktuellen Angaben des Robert Koch-Instituts, die die Zahlen von Dienstag (22. Juni) berücksichtigen, zählten dazu 1.919.924 Personen.

    Über die Hälfte der Hessen und Hessinnen (51,02 Prozent) sind seit Beginn der Impfkampagne mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Geimpfte, die den Impfstoff von Johnson & Johnson erhielten, gelten als erst- und durchgeimpft.

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  • Top-Thema

    Friedberger Testzentrum durchsucht

    Die Polizei hat am Dienstag ein Corona-Testzentrum in Friedberg durchsucht. Wie die Staatsanwaltschaft Gießen am Mittwoch mitteilte, wird gegen die 26 Jahre alte Betreiberin aus dem Wetteraukreis und den 33 Jahre alten Betreiber aus Köln wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung ermittelt. Sie sollen seit Ende Mai 2021 negative PCR-Testnachweise erstellt haben, ohne dass zu dem Zeitpunkt negative Laborergebnisse vorlagen. Derzeit gehen die Behörden von sieben möglichen Betrugsfällen aus. Die Daten und Unterlagen aus dem Testzentrum werden nun ausgewertet, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit.

    Corona-Teststab
  • Baden ohne Stress - geht

    Um in Corona-Zeiten eine Überfüllung in Freibädern und an Badeseen zu vermeiden, müssen die Besucherinnen und Besucher meistens vorab für Zeitfenster reservieren oder Online-Tickets kaufen. An heißen Tagen sind die Kapazitäten deshalb oft schon ausgeschöpft, noch bevor der Badetag begonnen hat. Viele Gäste haben sich damit aber offenbar arrangiert, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa zeigt.

    So waren die Frankfurter Freibäder während der zurückliegenden heißen Sommertage tagelang ausverkauft. Auch wenn vereinzelt Gäste abgewiesen werden mussten, sei es nicht zu größeren Reibereien gekommen, sagte der Geschäftsführer der Bäder-Betriebe, Boris Zielinski. Die meisten Menschen wüssten Bescheid, dass sie vorab Tickets kaufen müssen.

    Auch im Heinrich-Fischer-Bad in Hanau gab es keine größeren Zwischenfälle, wie Geschäftsführer Uwe Weier sagte. Falls doch, setze man auch auf einen Sicherheitsdienst, der die Leute aktiv anspreche, um zu deeskalieren. Vormittags und nachmittags dürfen jeweils 600 Badegäste hinein.

    Ein Besuchermagnet ist an warmen Sommertagen auch der Langener Waldsee. Bis zu 15.000 Menschen tummeln sich in normalen Jahren am größten Badesee des Rhein-Main-Gebiets - in diesem Jahr ist das Angebot auf 5.000 Plätze pro Tag beschränkt. Zutritt gibt es ausschließlich über Online-Tickets. Ein Nadelöhr sind am Langener Waldsee vor allem die Parkplätze - rund 700 gibt es vor Ort. Wer mit dem Auto anreisen will, sollte deshalb ein Parkplatzticket mit erwerben oder sich einen anderen Anreiseweg überlegen.

  • Rascher Termine auf Vogelsberger Impfspringer-Seite

    Der Vogelsbergkreis bietet Impfwilligen über ein verändertes Vergabeverfahren schneller Termine an. Seit diesem Mittwoch ist die Nachrückerliste auf der Internetseite Impfspringer umgestellt. Während der täglichen Öffnungszeiten werden freie Termine des Impfzentrums in Alsfeld zeitnah eingestellt, für die man sich einbuchen kann. Die Devise lautet: Wer zuerst klickt und reserviert, der hat ihn. Es könnte sich also lohnen, die Seite regelmäßig zu checken.

    Da die Priorisierungsliste abgearbeitet sei, könnten sich auch die Menschen aus dem Kreis anmelden, die unter 60 Jahre alt seien und keiner Priorisierungsgruppe angehörten, teilte der Kreis mit. Zuletzt sei es auch immer wieder vorgekommen, dass Menschen ihre Termine nicht wahrgenommen hätten. Diesen Impfstoff wolle man schnell weiterreichen.

  • Inzidenz sinkt auf 8,8

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist in den vergangenen 24 Stunden um 96 angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 7.494. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 290.345 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz fiel weiter: von 9,2 am Montag auf nun 8,8. Die höchste Zahl weist der Kreis Groß-Gerau mit 27,6 auf, gefolgt von Frankfurt mit 18,2 und dem Main-Taunus-Kreis mit 17,2. Die niedrigste Inzidenz hat der Vogelsbergkreis mit 0, gefolgt von den Kreisen Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder und Limburg-Weilburg mit jeweils 1,7. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Klose: Delta-Variante bei über 20 Prozent

    Die besonders ansteckende Delta-Variante verbreitet sich in Hessen schnell. "Wir haben doch deutliche Anzeichen, dass Delta auch in Hessen mittlerweile schon über 20 Prozent der Fälle dominiert", sagte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag. Umso wichtiger sei es, sich so schnell wie möglich impfen zu lassen. Klose und Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatten am Dienstag weitreichende Lockerungen angesichts momentan niedriger Inzidenzen verkündet.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Dienstag:

    • Die Haftungsfrage von Ärztinnen und Ärzten bei der Covid-19-Impfung für schwangere und stillende Frauen ist aus Sicht zweier Fachgesellschaften geklärt. Inwiefern Ärzte nun ihre Impfpraxis ändern, war zunächst unklar. Die Ständige Impfkommission spricht bisher keine Impfempfehlung für alle Schwangeren aus, da die Datenlage sehr begrenzt sei.
    • Biontech-Chef Ugur Sahin hält trotz einer zunehmenden Verbreitung von Virusvarianten derzeit keine Anpassung seines Covid-19-Impfstoffs für nötig. Er gehe davon aus, "dass eine dritte Impfung für die Auffrischung der Immunität von hohem Wert ist", sagte Sahin außerdem am Dienstag auf der Hauptversammlung des Mainzer Unternehmens.
    • Die Bundesärztekammer hat vor Urlaubsreisen in Gebiete gewarnt, in denen die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus grassiert. Die Variante werde sich mittelfristig gegen die aktuell dominante Alpha-Variante durchsetzen. Man könne auch davon ausgehen, dass die Inzidenz zum Ende des Sommers saisonbedingt wieder ansteigen werde.
  • Top-Thema

    Lockerungen beim Shoppen und für das Fitnessstudio

    In Hessen können ab diesem Freitag wieder alle Geschäfte ohne Quadratmeterbegrenzung zum Einkaufen geöffnet werden. Es gelte beim Shoppen aber weiter eine Maskenpflicht, sagte Bouffier. Für den Besuch von Schwimmbädern müsse sich weiter angemeldet werden. Es gelte zudem eine Personenbegrenzung. Fitnessstudios können mit einer Kontaktdatenerfassung für die Besucher sowie einem Abstands- und Hygienekonzept ihre Türen öffnen.

  • Top-Thema

    Kitas sollen in Regelbetrieb zurückkehren

    Kinderbetreuungseinrichtungen sollen ab 5. Juli zum Regelbetrieb mit Hygienemaßnahmen zurückkehren. Gruppen können wieder gemischt werden. Das sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag. Es gebe dann wieder einen vollumfänglichen Betreuungsanspruch ohne eingeschränkte Öffnungszeiten. Die Beschäftigten werden laut Klose von der Maskenpflicht befreit.

    Die Hochschulen sollen in einen "Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen mit weiteren Erleichterungen" übergehen. Einzelheiten dazu nannten Bouffier und Klose nicht.

  • Top-Thema

    Weiter Testpflicht in Innenräumen der Gastronomie

    In den Innenbereichen der Gastronomie bleibt die Testpflicht bestehen, wie Bouffier sagte. Allen neuen Maßnahmen liege zugrunde: "Großzügiger im Freien, weniger großzügig im Innenbereich." Die Landesregierung richte sich nach Empfehlungen der Aerosol-Forscher. Clubs und Diskotheken dürfen weiter nur als Bar oder Gastronomie öffnen, nicht für Tanzveranstaltungen. Diese dürften nur draußen stattfinden.

    Hotels können bis zu 100 Prozent belegt werden. Gäste sollen einmalig getestet werden. Prostitutionsstätten dürfen wieder öffnen. Es gelten Testpflicht und Hygienevorgaben, Kontaktdaten werden erfasst.

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  • Top-Thema

    Keine Kontaktbeschränkungen mehr

    Angesichts niedriger Infektionszahlen werden die Kontaktbeschränkungen in Hessen ab Freitag (25. Juni) aufgehoben. Bislang waren Treffen zweier Haushalte oder zehn Personen erlaubt, Geimpfte, Genesene und Kinder unter 14 Jahren ausgenommen. Bouffier sagte, wenn mehr als 25 Personen im öffentlichen Raum zusammenkommen, dann gelte das als Veranstaltung mit Corona-Regeln. In Innenräumen sind mit der neuen Verordnung bis zu 250 Personen mit Hygienekonzept erlaubt, im Außenbereich bis zu 500 Personen. Geimpfte und Genesen zählen nicht mit.

    Die neue Corona-Verordnung gilt ab Freitag für zunächst vier Wochen. Am 30. Juni läuft die Bundesnotbremse aus. Dann habe wieder das Land die vollständige Gestaltungsmöglichkeit im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes, wie Bouffier sagte. So lange die Inzidenz überall in Hessen unter 50 bleibe, gelten die Regelungen ihm zufolge landesweit. Wenn sie über 50 geht, gelten laut Bouffier wieder kreisweite Regeln und das Eskalationskonzept.

  • Top-Thema

    Maskenpflicht im Unterricht wird aufgehoben, im ÖPNV weiter

    Mit einer neuen Corona-Verordnung ab Freitag wird die Maskenpflicht im Schulunterricht in allen Schulformen aufgehoben. Getragen werden muss ein Mund-Nasen-Schutz dann nur in den Schulräumlichkeiten wie Fluren und Treppen bis zum Sitzplatz, wie Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag nach der Sitzung des Corona-Kabinetts sagte. Auf den Schulhöfen besteht keine Maskenpflicht mehr. Die Testpflicht für Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche bleibt bestehen. Sollte es zu einem Ausbruchsgeschehen an einer Schule kommen, könne diese die Maskenpflicht im Unterricht wieder einführen.

    Auch in öffentlichen Bereichen wie Fußgängerzonen gibt es ab Freitag keine Maskenpflicht mehr. Ein Mund-Nasen-Schutz werde empfohlen, sei aber nicht mehr verpflichtend, sagte Bouffier.

    Die Maskenpflicht in Geschäften und im Öffentlichen Personennahverkehr bleibt, wie Bouffier betonte. In Bussen und Bahnen seien viele Menschen auf engstem Raum unterwegs, Abstand sei nicht möglich.

  • Top-Thema

    Testcenter der KV bleiben samstags zu

    Wegen der sinkenden Zahl der Anmeldungen wird die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) die Öffnungszeiten ihrer Corona-Testcenter ändern. Bereits ab dieser Woche würden die Einrichtungen in Kassel, Darmstadt, Gießen und Wiesbaden samstags geschlossen bleiben, teilte die KVH am Dienstag mit. In Fulda und Frankfurt öffnen die Testcenter zum letzten Mal samstags am 10. Juli. Zudem wird das Testcenter in Herbstein (Vogelsberg) zum 1. August geschlossen. Die Zahl der testwilligen Bürger ist laut Mitteilung seit Wochen stark rückläufig.

  • Öfter alkoholbedingtes Leberversagen in der Pandemie

    Ärztinnen und Ärzte des Leberzentrums am Universitätsklinikum Frankfurt haben Zahlen zu Patienten mit akut-auf-chronischem Leberversagen (ACLF) ausgewertet. Es zeigte sich: 2020 gab es mehr als doppelt so viele Fälle in Folge von Alkoholkonsum als in den Vorjahren, wie die Klinik am Dienstag mitteilte. "Der Anstieg korreliert erkennbar mit der Einschränkung der sozialen Kontakte im Rahmen der Pandemiebekämpfung."

    2019 waren es 15 von 61 Patienten der Intensivstation, deren ACLF durch Alkoholkonsum bedingt war (rund 25 Prozent). 2017 und 2018 bewegte sich die Zahl in einem ähnlichen Bereich. 2020 hingegen wurden 39 von 68 ACLF-Patienten in Folge von Alkoholkonsum behandelt. Das entspricht 57 Prozent aller Patienten. Im November und Dezember 2020 waren sogar mehr als 80 Prozent der am Uniklinikum behandelten ACLF-Betroffenen auf Alkoholkonsum zurückzuführen.

    Beim ACLF verschlechtert sich den Angaben zufolge zunächst die Leberfunktion, dann beginnen weitere Organe zu versagen. Es tritt auf, wenn eine bestehende Lebererkrankung sich durch einen externen Auslöser rapide verschlechtert. Das kann beispielsweise Alkohol sein, aber auch eine Infektion, wie die Klinik weiter mitteilte. Da es keine spezifische Behandlungsmöglichkeit gibt, endet die Krankheit für viele Betroffene tödlich.