In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    Mehr Geld für zusätzliche Schulbusse und Maskenkontrollen

    Die hessische Landesregierung hat insgesamt 22 Millionen Euro bereitgestellt, um den öffentlichen Nahverkehr in der Corona-Pandemie zu den Stoßzeiten mit vielen Schülern zu entlasten. Die Mittel können für zusätzliche Busse und zur Kontrolle der Maskenpflicht eingesetzt werden, teilte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion in Wiesbaden mit. Für die Jahre 2020 und 2021 seien zunächst jeweils 5,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden. Die Verwendung der Mittel müsse bis Ende des laufenden Jahres erfolgen und nachgewiesen werden, erklärte der Grünen-Politiker. In diesem Herbst habe das Land dann jeweils weitere elf Millionen Euro für die Jahre 2021 und 2022 bereitgestellt.

    Ein Plakat mit der Aufschrift "Bitte mit Maske!" ist in einem Bus des Rhein-Main-Verkehrsverbunds in Frankfurt angebracht. (dpa)
  • Top-Thema

    614 Neuinfektionen, Inzidenz bei 54,5

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 614 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden wie bereits am Freitag drei neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit nun bei 7.797. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 341.852 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg minimal von 54,0 auf 54,5. Die höchsten Werte haben die Städte Offenbach (90,9) und Frankfurt (84,5) sowie der Main-Kinzig-Kreis (81,1). Die niedrigste Inzidenz weist der Werra-Meißner-Kreis auf (13,0). Einen Überblick finden Sie hier.

  • Lieferengpässe bei Mikrochips

    Mikrochips sind ein wichtiger Bestandteil für die Produktion von Solaranlagen. Doch die sind rar und es kommt weltweit zu Lieferengpässen. Grund dafür ist unter anderem die Corona-Pandemie, denn in Zeiten von Home-Office und Home-Schooling ist der Bedarf gestiegen. Darunter leiden auch hessische Unternehmen.

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    zum Video Lieferengpässe bei Mikrochips

    hs151021
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  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Freitag:

    • Am Tag der Einführung des Corona-Zertifikats an allen Arbeitsplätzen ist es in Italien wie erwartet zu Protesten gekommen. Das befürchtete Chaos blieb bis zum Mittag allerdings aus. Immer wieder versuchten Demonstranten, Straßen oder Plätze zu blockieren und den Verkehr aufzuhalten.
    • Die Unternehmen Biontech und Pfizer haben jetzt auch in Europa eine Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt. Beide teilten mit, dass sie der EU-Arzneimittelbehörde EMA die entsprechenden Daten zu den klinischen Untersuchungen übermittelt hätten.
    • Die USA lassen gegen das Coronavirus geimpfte Reisende ab dem 8. November wieder ins Land. "Die neue Reiseregelung der USA, die für ausländische Reisende eine Impfung verlangt, wird am 8. November beginnen", erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses auf Twitter.
  • Top-Thema

    Corona-Prämie für Landesbedienstete

    Die 45.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Hessen kommen mehr Geld. 2,2 Prozent mehr im Jahr 2022 und 1,8 Prozent im Jahr drauf. Darauf haben sich das Land und die Gewerkschaften geeinigt. Zusätzlich soll es zwei Corona-Sonderzahlungen je 500 Euro geben. Mehr dazu, lesen Sie hier.

  • Diese Corona-Regeln gelten im Herbst

    Welche Corona-Regeln sind in Hessen wichtig für den Herbst, was gilt in Bezug auf kostenlose Tests und wie aussagekräftig ist eigentlich die Hospitalisierungsinzidenz? Viele Informationen rund um Corona in Hessen, finden Sie in unserem aktuellen Newsletter.

  • AfD fordert Aufhebung der 2G-Regel

    Einzelhändlerinnen und -händler in Hessen können inzwischen von der 2G-Option Gebrauch machen, nach der nur noch Geimpfte und Genesene in den Laden dürfen. Die AfD im Landtag sieht darin einen "Impfzwang durch die Hintertür". Die Regierung würde mit der Regelung ihre Verantwortung auf die Händler schieben. "Es geht Herrn Bouffier darum, dass der Zorn der Bürger die Einzelhändler und nicht die Landesregierung trifft", sagte Volker Richter, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag. Die AfD fordere eine "sofortige Aufhebung der 2G-Regel".

    Die Landesregierung hatte mit der Entscheidung auf eine Klage des Verwaltungsgerichts Frankfurt reagiert. Dieses hatte einem Einzelhändler im Main-Kinzig-Kreis gestattet, sein Geschäft nur für Geimpfte und Genesene zu öffnen. Mit der Einführung der 2G-Option für den Einzelhandel sei dieses Urteil nun umgesetzt worden, teilte das hessische Wirtschaftsministerium auf Nachfrage mit. Erste Umfragen unter den Händlern zeigen, dass die Mehrheit bei der 3G-Regel bleiben möchte.

    Schild mit der Aufschrift "Zutritt nur nach 2G-Regel", das an einer Glastür hängt.
  • Krankenschwester erhält Leuschner-Medaille

    Die Preisträger der höchsten Auszeichnung des Landes, der Leuschner-Medaille, stehen fest - unter ihnen ist die Krankenschwester Zeynep Kallmayer. Die Frankfurterin erhalte die Auszeichnung stellvertretend für die "vielen Bürgerinnen und Bürger des Landes Hessen, die durch die Pandemie beruflich vor enorme Herausforderungen gestellt wurden und im Pflegebereich eine herausragende psychische und physische Leistung vollbracht haben". "Dass wir diese Pandemie so gut meistern, ist Menschen wie Zeynep Kallmayer zu verdanken", sagte Ministerpräsident Bouffier (CDU).

    Zeynep Kallmayer (l), Pflegegruppenleiterin COVID-Intensivstation C1 am Uniklinikum, schaut nach ihrer Impfung zu Prof. Sabine Wicker, Betriebsärztin des Klinikums und Mitglied der Ständigen Impfkommission am Robert Koch Institut, die ein Pflaster auf die Einstichstelle drückt.
  • Knapp 65 Prozent der Hessen durchgeimpft

    In Hessen sind knapp 65 Prozent vollständig gegen das Coronavirus geimpft, wie aus Daten des Robert-Koch-Insituts (RKI) hervorgeht. Mindestens eine Impfung haben fast 69 Prozent der Hessinnen und Hessen erhalten. Die Impfquote bei den über 18-Jährigen liegt deutlich höher. So sind mehr als 75 Prozent der Erwachsenen durchgeimpft. Eine erste Impfung haben fast 80 Prozent bekommen.

    Hessen liegt mit seinen Impfquoten im bundesweiten Schnitt im mittleren Feld. Die meisten vollständig Geimpften gibt es in Bremen mit fast 77 Prozent, die wenigsten in Sachsen mit 56 Prozent. Das RKI geht allerdings davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen. Der Präsident des RKI, Lothar Wieler, hatte eingeräumt, dass exakte Angaben zur aktuellen Impfquote nicht möglich sein. Mehr zu den Hintergründen, finden Sie bei tagesschau.de.

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  • Top-Thema

    Höchste Hotel-Auslastung seit März 2020

    Der Tourismus in Hessen nimmt langsam wieder an Fahrt auf. Die durchschnittliche Auslastung in hessischen Beherbergungsbetrieben stieg im August 2021 auf fast 34 Prozent. Das geht aus Zahlen des Statistischen Landesamtes hevor. Die Auslastung erreicht damit ihren höchsten Wert seit Beginn der pandemiebedingten Einschränkungen im März 2020.

    Im August 2021 haben die hessischen Beherbergungsbetriebe 18 Prozent mehr Gäste und 19 Prozent mehr Übernachtungen gezählt als im August des vergangenen Jahres. Der Großteil der Gäste kam aus Deutschland (84 Prozent), die restlichen Gäste reisten aus dem Ausland an, am häufigsten aus den Niederlanden, gefolgt von den USA, der Schweiz und Frankreich.

    Der Schriftzug "Hotel" und ein Schild mit "Zimmer besetzt" an der Tür eines Hotels.
  • 2G oder 3G? Das sagen die Einzelhändler

    Die 2G-Option gilt nun auch für den Einzelhandel in Hessen. Inhaberinnen und Inhaber von Geschäften dürfen Ungeimpften den Zutritt verweigern - dafür entfallen Abstandsregeln und Maskenpflicht. Eine stichprobigenartige Umfrage von hessenschau.de zeigt: Die Mehrheit der Geschäftsinhaber will die 2G-Regel zur Zeit nicht umsetzen. Ähnliches zeigt auch eine Blitz-Umfrage des hessischen Handelsverbands unter seinen 7.200 Mitgliedern. Wer 2G einführen möchte, und wer nicht, lesen Sie hier.

  • 129 Corona-Patienten auf Intensivstation

    Auf den Intensivstationen waren laut Sozialministerium zuletzt (Stand Donnerstag, 11 Uhr) 129 Betten mit Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung belegt. Am Mittwoch lag die Zahl bei 131. Bei 119 wurde eine Corona-Infektion bestätigt, bei 10 besteht der Verdacht. 76,9 Prozent der auf den Intensivstationen behandelten Corona-Patienten sind nicht vollständig geimpft, während 21,4 Prozent vollständig geimpft sind. Bei 1,7 Prozent ist der Impfstatus unbekannt.

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  • Hospitalisierungsinzidenz leicht gestiegen

    Die durch das Robert-Koch-Institut ausgewiesene Hospitalisierungsrate ist leicht gestiegen. Während der Wert am Donnerstag noch bei 2,16 lag, wies ihn das RKI am Freitag mit 2,29 aus, wie aus einer Übersicht des Sozialministeriums hervorgeht. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden. Eine Woche zuvor lag die Hospitalisierungsinzidenz bei 1,86.

    Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind nach der hessischen Corona-Verordnung an ein zweistufiges Konzept gekoppelt: Stufe eins wird wichtig, wenn der Hospitalisierungswert über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt. Stufe zwei gilt, wenn der Hospitalisierungswert über 15 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400 liegt.

  • Gericht: Kein verkaufsoffener Sonntag in Wetzlar

    Der für das kommende Wochenende geplante verkaufsoffene Sonntag anlässlich des Gallusmarktes in Wetzlar darf nicht stattfinden. Das hat das Gießener Verwaltungsgericht am Donnerstag entschieden und gab damit einem Eilantrag der Gewerkschaft verdi statt. Die Gewerkschaft hatte erklärt, die Stadt hätte ihren Plan drei Monate im Voraus ankündigen müssen.

    Die Stadt argumentierte wiederum, dass dies wegen der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen sei und man den Gallusmarkt erst Ende September habe beschließen können. Das Gericht erklärte nun, die Drei-Monats-Frist diene nicht nur der Planungssicherheit für die Veranstalter und Verkaufsstellen, sondern etwa auch den unmittelbar Betroffenen - also beispielsweise dem Personal in den Geschäften.

    Audiobeitrag

    Audio

    Audioseite Gericht untersagt verkaufsoffenen Sonntag

    Am Sonntag bleiben die Geschäfte in Hanau geschlossen.
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  • Top-Thema

    647 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt weiter

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 647 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden drei neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit nun bei 7.794. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 341.238 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank weiter von 55,6 auf 54,0. Die höchsten Werte haben die Städte Offenbach (85,6) und Frankfurt (83,2) sowie der Kreis Groß-Gerau (84,8). Die niedrigste Inzidenz weist der Werra-Meißner-Kreis auf (17,0). Einen Überblick finden Sie hier.

  • Wie können Weihnachsmärkte in der Pandemie aussehen?

    Ohne 2G, ohne 3G, ohne Masken: So könnten die hessischen Weihnachtsmärkte in diesem Jahr aussehen. Endlich Normalität, sagen die einen. Gefährliche Virenparty die anderen. Die Kolleg:innen von Maintower machen den Check.

    Videobeitrag

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    zum hr-fernsehen.de Video Weihnachtsmärkte ohne Kontrollen

    mt
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  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Donnerstag:

    • Die Corona-Pandemie hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) tragische Auswirkungen auf die Bekämpfung der Tuberkulose. Infolge der Engpässe im Gesundheitswesen und der Lockdowns seien 2020 erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt wieder mehr Tuberkulose-Tote zu beklagen gewesen, erklärte die WHO in Genf.
    • Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat das Prüfverfahren für ein neues Corona-Medikament gestartet. Der schwedisch-britische Hersteller Astrazeneca habe das Kombinationspräparat Evusheld entwickelt, das eine Erkrankung mit Corona bei Erwachsenen verhindern soll.
    • Fast 86 Prozent aller Corona-Infektionen in Afrika bleiben unbemerkt. Das berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Damit werde die Zahl aller Infektionen auf dem Kontinent auf 59 Millionen geschätzt - das ist siebenmal mehr als die über acht Millionen gemeldeten Fälle.
  • Top-Thema

    Impfen in der Straßenbahn

    Wer sich bislang noch nicht gegen das Coronavirus hat impfen lassen, kann dies in Frankfurt in naher Zukunft in der Straßenbahn nachholen. Ab dem 25. Oktober starten die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF), der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), das Gesundheitsamt Frankfurt und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) gemeinsam den Impfexpress.

    Zwei eigens dafür umgerüstete Straßenbahnen sollen dann sonntags bis donnerstags von 9 bis 20 Uhr sowie Freitag und Samstag von 9 bis 23 Uhr in Frankfurt unterwegs sein. Wer geimpft werden oder sich über die Impfung informieren möchte, kann einfach einsteigen, kostenlos mitfahren und sich – wenn gewünscht – in der Bahn das Vakzin von Biontech durch medizinisches Personal des DRK verabreichen lassen. Die Aktion soll bis zum 7. November laufen.

  • RKI will Hospitalisierungsrate optimieren

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) will mit einem sogenannten Nowcasting, einer statistischen Methode, die Aussagekraft der häufig kritisierten Hospitalisierungsrate erhöhen. Die Hospitalisierungsinzidenz gilt als neuer Leitindikator der Corona-Pandemie. Mit der neuen Methode versucht das RKI, einen systemischen Fehler auszugleichen. Dieser sorgt dafür, dass die jeweils aktuelle Hospitalisierungsrate, sobald sie das RKI erstmals veröffentlicht, auf stark unvollständigen Daten beruht - und sich die erst Wochen später so vervollständigt haben, dass ein aussagekräftiger Wert entsteht. Allerdings ist dieser Wert dann veraltet, da das öffentliche Geschehen stets auf die jüngste - abermals unvollständige - Hospitalisierungsrate blickt.

    Das RKI, das sich als Bundeseinrichtung in Berlin um die Pandemie kümmert, will nun gegensteuern: "Um diesen Verzug zu adjustieren und so den Trend der 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz besser bewerten zu können, kommt nun die für diese Zwecke angepasste Methode des Nowcastings zum Einsatz", heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Diese neue Berechnung soll ab heute im RKI-Wochenbericht zur Verfügung stehen.

  • Dezernentin: "Hohe Mobilität sorgt für Infektionsgeschehen"

    Die Sieben-Tage-Inzidenzen in der Stadt Offenbach (91,7), Frankfurt (86,9) und im Main-Kinzig-Kreis (85,4) sind hessenweit am höchsten. Sie liegen deutlich über der hessischen Inzidenz von 55,6. Grund dafür ist laut Main-Kinzig-Kreis die Lage der Städte und Kreise. "Die hohe Mobilität im Wirtschaftsbereich wie auch im Freizeitsektor sorgen für ein insgesamt stärkeres Infektionsgeschehen und stärkere Wechselwirkungen in unserer Region als in anderen Teilen Hessens", begründet Susanne Simmler (SPD), Gesundheitsdezernentin in Main-Kinzig, die Zahlen.

    Das Virus breite sich derzeit vor allem im Privatbereich und insbesondere in der jüngeren und mittleren Generation aus. Das nasskalte Wetter und die dadurch zunehmende Zahl an Treffen in Innenräumen werde das weiter begünstigen, so Simmler.

    Fahrgäste mit Gesichtsmasken steigen aus einer S-Bahn aus.
  • Land bezahlt Tests für Kita-Kinder weiter

    Das Land Hessen unterstützt seine Kommunen weiterhin bei der Corona-Testungen von Kita-Kindern. Damit wolle man das Infektionsrisiko in den Betreuungseinrichtungen verringern, so Staatssekretär Martin Worms am Donnerstag. "Wir unterstützen gerne die Kommunen, die solche Tests durchführen."

    Deshalb finanziere das Land diese Tests mit 16 Millionen Euro in Absprache mit den Kommunalen Spitzenverbänden zur Hälfte mit. Das seit den Osterferien bestehende Angebot wurde demnach bis zum Ende des Schulhalbjahres Anfang Februar verlängert. Weiterhin seien zwei Tests pro Woche für Kinder und Personal vorgesehen.

    Kind benutzt einen Lolli-Test
  • Crashkurse für "Corona-Referendare"

    Durch die Corona-Pandemie sind auch Rechtsreferandarinnen und -referendaren Nachteile entstanden. "Gerade Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare, die von März 2020 bis November 2020 mit dem juristischen Vorbereitungsdienst begonnen haben und deren für das Examen besonders wichtige Zivilstationen in die Lockdowns gefallen sind, haben eine andere Praxis als üblich erlebt", sagte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU). Deshalb soll nun allen, die ihren schriftlichen Examenstermin im November 2021, Januar, März, Mai oder Juli 2022 haben, ein Crashkurs-Angebot gemacht werden. Dafür stehen 32 Unterrichtsstunden je 45 Minuten zur Verfügung.

    Recht, Anwalt, Jurist
  • Top-Thema

    80 Prozent der Intensivpatienten ungeimpft

    Auf Intensivstationen waren laut Sozialministerium zuletzt (Stand Mittwoch, 11 Uhr) 131 Betten mit Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung belegt. Am Mittwoch waren es 120. Bei 118 wurde eine Corona-Infektion bestätigt, bei 13 besteht der Verdacht. 81,4 Prozent der auf den Intensivstationen behandelten Corona-Patienten sind nicht vollständig geimpft, während 17,8 Prozent vollständig geimpft sind. Bei 0,8 Prozent ist der Impfstatus unbekannt.

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  • Hospitalisierungsinzidenz steigt leicht

    Die durch das Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesene Hospitalisierungsrate ist leicht gestiegen. Während der Wert am Mittwoch noch bei 1,97 lag, wies ihn das RKI am Donnerstag mit 2,16 aus, wie aus einer Übersicht des Sozialministeriums hervorgeht. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden.

    Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind nach der hessischen Corona-Verordnung an ein zweistufiges Konzept gekoppelt: Stufe eins wird wichtig, wenn der Hospitalisierungswert über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt. Stufe zwei gilt, wenn der Hospitalisierungswert über 15 liegt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400.

  • 51 Hauptsache-Verfahren gegen Schutzmaßnahmen

    Beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel sind derzeit noch 51 Hauptsacheverfahren gegen Regelungen der Hessischen Corona-Verordnungen anhängig. Termine für die Verhandlungen dieser sogenannten Normenkontrollklagen seien derzeit nicht geplant, teilte ein Sprecher mit. Der Senat sei zur Zeit mit älteren Klageverfahren aus anderen Rechtsgebieten befasst, deren Entscheidung durch die zahlreichen Corona-Eilverfahren einstweilen hätten zurückgestellt werden müssen.

    48 Normenkontrollklagen sind den Angaben zufolge von Antragstellern bereits zurückgenommen oder für erledigt erklärt worden. "Dafür dürfte in erster Linie der Umstand maßgeblich sein, dass die betreffenden Kläger nach zuvor erfolglos geführtem Eilverfahren kein Interesse mehr an einer Entscheidung in der Hauptsache hatten, weil die Erfolgsaussichten anhand der Eilentscheidung oft als gering eingestuft worden sein dürften", teilte der Sprecher mit.