In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Top-Thema

    Wo ist Ihr Corona-Konzept, Herr Bouffier?

    Eine klare und zielgerichtete Corona-Strategie vermissen viele Menschen auch Hessen bisher. Welche Visionen hat die Landesregierung? Wie will sie Vertrauen zurückgewinnen? Taugt der Föderalismus für eine Pandemie? Was genau heißt Notbremse? Und wie blicken wir noch durch?

    Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) stellt sich am Dienstagabend im hr-fernsehen den Fragen der Leiterin des Landtagsstudios Ute Wellstein: 20.15 Uhr: hessenschau extra: Wo ist Ihr Corona-Konzept, Herr Bouffier?

    Loca-tag 'story_video_livestream_intro_sr' not found

    Livestream

    zum Livestream Wo ist Ihr Corona-Konzept, Herr Bouffier?

    Moderatorin Ute Wellstein (links) und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (rechts)
    Loca-tag 'story_video_livestream__outro_sr' not found
  • Top-Thema

    Keine Auswirkungen durch Verzögerung bei Johnson & Johnson

    Die Verzögerung von Lieferungen des Impfstoffs von Johnson & Johnson hat nach Einschätzung der Landesregierung keine nennenswerten Auswirkungen auf die Impfkampagne in Hessen. Das teilte das Innenministerium dem hr auf Anfrage mit. Bei dem Wirkstoff hätte es sich zunächst um eine vergleichsweise geringe Anzahl an Dosen gehandelt.

    Der US-Konzern hatte am Dienstag mitgeteilt, den Marktstart seines Impfstoffs in Europa zu verzögern. Man habe Berichte über Sinusvenenthrombosen überprüft und sich dafür entschieden. Auch in den USA sollen die Impfungen mit dem Vakzin auf Empfehlung der Behörden vorerst ausgesetzt werden.

  • Top-Thema

    Virologe Stürmer: Lockerungen im Sommer möglich

    Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer hat am Dienstag im Interview mit hessenschau.de betont, dass der Sommer noch nicht verloren sei. "Wenn wir jetzt geschickt und vernünftig arbeiten, kann es sein, dass wir Richtung Juni wieder mehr über Lockerungen diskutieren als über Verschärfungen." Bis dahin, auch das stellte Stümer klar, seien aber noch allerlei Anstrengungen und Einschränkungen nötig. Vor allem die Mutante B.1.1.7 verschärfe die Situation zusätzlich. "Wir haben mehr Infektionsgeschehen als letztes Jahr", so Stürmer. Klar sei deshalb, dass jetzt etwas passieren müsse. Bundeseinheitliche Regeln und auch eine nächtliche Ausgangssperre begrüßte Stürmer: "Eine vierte Welle können wir uns nicht leisten."

  • Große Verluste für Skilifte

    Der schneereichste Winter seit fünf Jahren ist für die Skiliftbetreiber im Sauerland wegen der Corona-Pandemie ein Verlustgeschäft. In nur zwei von über 30 Skigebieten gab es überhaupt Liftbetrieb - und das an voraussichtlich 42 von 120 angesichts der Witterungsbedingungen eigentlich möglichen Tagen, wie die Wintersport-Arena Sauerland, der Zusammenschluss der Liftbetreiber in der Region, am Dienstag mitteilte. Selbst Skigebiete ohne Beschneiungsanlagen hätten in der nun überall auf das Ende zusteuernden Saison an 50 Tagen ausreichend Schnee auf den Pisten gehabt, um Wintersport zu ermöglichen - durften aber zu der schneereichen Zeit nicht, so die Bilanz.

    Der Betrieb der Lifte in Willingen und Winterberg nach der Anfang März erteilten Genehmigung sei dabei alles andere als wirtschaftlich, hieß es weiter: Hohe Sicherheitsauflagen und die auf ein Fünftel der möglichen Besucherzahl gedeckelten Ticketkontingente sorgten dafür, dass kostendeckendes Arbeiten nicht möglich sei. Zwischenzeitlich drohende Insolvenzen seien aber bislang durch Coronahilfen verhindert worden, sagte eine Sprecherin.

    Skifahrer auf der Skipiste in Willingen.
  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Dienstag:

    • In Norwegen dürfen sich ab Freitag bis zu 100 Menschen in geschlossenen Räumen treffen. Das gab Ministerpräsidentin Erna Solberg am Dienstag bekannt.
    • Die geplante bundesweite Notbremse kommt nicht im Eilverfahren. Wie die dpa erfuhr, sollen die Fraktionen genügend Beratungszeit erhalten. Demnach soll erst am Freitag im Plenum beraten werden, der Bundestagsbeschluss ist für kommenden Mittwoch geplant
    • Sachsen verlängert Corona-Regeln bis zum 9. Mai
    • Das englische Ligacup-Finale in Wembley zwischen Manchester City und Tottenham Hotspur sollen bis zum 8.000 Fans besuchen dürfen
  • Polizisten sollen schneller geimpft werden

    Hessen weitet die Corona-Impfungen für Polizisten aus. Die Zahl der Einsätze wegen Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen nehme zu, teilte das Innenministerium am Dienstag mit. Bei diesen Aktionen würden bewusst die Hygiene- und Abstandsregeln missachtet. Ein erhöhtes Infektionsrisiko sei die Folge. Daher erfolge aktuell eine Anpassung der bisher vorgenommenen Impfkategorisierung der Einsatzkräfte.

    In Abhängigkeit der Verfügbarkeit von Impfstoff gegen das Coronavirus sei beabsichtigt, auch diesen impfberechtigten Polizisten eine zeitnahe Impfung im jeweiligen Impfzentrum am Dienstort anzubieten. Aufgrund ihres Berufs und ihrer Tätigkeit war ein Teil der Beschäftigten bei der Polizei sowie etwa Ärzte und zahlreiche Pflegeberufe zuvor bereits in diese zweiten Gruppe impfberechtigt eingruppiert worden.

  • Top-Thema

    Noch 189 freie Intensivbetten

    In Hessens Krankenhäusern gibt es aktuell (Stand 13.04., 14.19 Uhr) noch 189 freie Intensivbetten. Das geht aus Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin vom Dienstag hervor. Demnach müssen derzeit 427 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch betreut werden, 206 werden beatmet. Insgesamt gibt es landesweit 1912 Intensivbetten.

  • Top-Thema

    Zusätzliche Impftermine im Rheingau-Taunus-Kreis

    Der Rheingau-Taunus-Kreis vergibt auch am kommenden Wochenende einige Extra-Impftermine. Laut einer Mitteilung vom Dienstag werden im Impfzentrum in Eltville zusätzlich zu den regulären Impfungen 1.500 Dosen des Atra-Zeneca-Impfstoffs für Über-70-Jährige bereitgestellt. Interessierte und Berechtigte müssen sich vorher anmelden, wie die Leiterin des Corona-Krisenstabs, Liane Schmidt, betonte. Bereits an den Osterfeiertagen hatte der Kreis kurzfristige Impfungen für Bürger und Bürgerinnen des Jahrgangs 1942 organisiert.

  • GEW fordert: Schüler daheim testen

    Die Gewerkschaft GEW spricht sich dafür aus, die verpflichtenden Corona-Tests für Schulkinder in Hessen zu Hause und nicht in der Schule durchzuführen. Damit wäre gewährleistet, dass mit dem Coronavirus infizierte Kinder gar nicht erst in die Schule kommen, sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Wiedwald, am Dienstag in Frankfurt. Zudem wären die Kinder bei einem positiven Corona-Test dann gleich zu Hause bei ihren Eltern.

    Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat die Testpflicht für die Schulen für nach den Osterferien - also ab nächster Woche (19. April) - angeordnet. Die Testverpflichtung zweimal pro Woche für Lehrer und Schüler sei derzeit unerlässlich für einen sicheren Schulbetrieb, hatte der Minister die Maßnahme gegründet.

  • Top-Thema

    Wirtschaft gegen Testpflicht

    Die hessische Wirtschaft hat sich am Dienstag gegen die Pläne für eine betriebliche Corona-Testpflicht ausgeprochen. Angesichts der bereits bestehenden Hygiene-Konzepte, der Ermöglichung von Homeoffice sowie der ohnehin schon hohen Arbeitsschutzstandards seien die Arbeitsplätze sichere Orte, versicherte der Geschäftsführer der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände, Dirk Pollert in einer Mitteilung. "Mit der Verpflichtung der Unternehmer verschärft die Bundesregierung ihre Kampfansage an die Wirtschaft." Pollert plädierte deshalb dafür, die freiwilligen Tests beizubehalten.

  • Top-Thema

    Die "Bundesnotbremse" kommt

    Die Menschen in weiten Teilen Deutschlands müssen sich auf Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Läden nach bundesweit verbindlichen Vorgaben einstellen. Eine entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes hat das Bundeskabinett am Dienstag in Berlin beschlossen. So soll etwa von 21 bis 5 Uhr der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung oder eines dazugehörigen Gartens im Grundsatz nicht erlaubt sein.

    Gelten sollen diese und andere Beschränkungen, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz über 100 liegt. In einem neuen Paragrafen 28b des Infektionsschutzgesetzes soll ferner festgelegt werden, dass private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum dann nur gestattet sind, wenn an ihnen höchstens die Angehörigen eines Haushalts und eine weitere Person einschließlich dazugehörender Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres teilnehmen.

    Die neuen Regeln müssen noch vom Bundestag beschlosen und dann dem Bundesrat vorgelegt werden.

  • Top-Thema

    Stadt Marburg hilft Schulen bei Tests

    Das Marburger Schulamt und die Stadt unterstützen die Schulen bei der Umsetzung der Testpflicht für alle Jugendlichen und die Lehrkräfte. Laut einer Mitteilung vom Dienstag sollen die Erfahrungen, die bei einem Modellversuch mit 1.250 Schülern und Schülerinnen vor Ostern gesammelt wurden, in einer Online-Informationsveranstaltung weitergegeben werden. "Wir wollen die Schulen und die Lehrkräfte bestmöglich vorbereiten", sagte Schulamtsleiter Burkhard Schuldt. Das Online-Seminar ist für verschiedene Schulformen ausgelegt und soll am 15. April stattfinden. Nach den Osterferien sind zwei Tests pro Woche an allen Schulen Pflicht.

  • Anträge für Ausbildungs-Zuschüsse länger möglich

    Hessische Betriebe können aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr länger öffentliche Zuschüsse beantragen, wenn sie Auszubildende mit Hauptschulabschluss einstellen. Die Bewerbungsfrist für eine entsprechende Förderung wurde um ein halbes Jahr bis zum 31. Oktober verlängert, wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Dienstag mitteilte.

    Betriebe können mit der Förderung dann 50 Prozent der Ausbildungsvergütung im ersten und 25 Prozent im zweiten Lehrjahr erstattet bekommen. Die Firmen müssen dafür Jugendliche ausbilden, die höchstens einen Hauptschulabschluss haben und ihre Lehre direkt nach Ende der Schulzeit im Ausbildungsjahr 2021 beginnen. "Mit der Verschiebung wollen wir Unternehmen ermutigen, trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Lage in ihren Ausbildungsanstrengungen nicht nachzulassen", so Al-Wazir.

  • Bembel zum 675. Dippemess-Geburtstag

    Da die Frankfurter Dippemess in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge der Corona-Pandemie zum Opfer fällt, erinnert die Stadt mit einem Jubiläums-Bembel an das Volkfest. Anlässlich des 675. Geburtstags der Dippemess wurden 100 Jubiläums-Bembel angefertigt, die nun für einen guten Zweck verkauft werden sollen. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, fließt der Erlös komplett in die Schaustellerseelsorge.

  • Land unterstützt Weilburger Schlosskonzerte

    Da in diesem Sommer nur 20 Prozent der sonst üblichen Zuschauer zu den Weilburger Schlosskonzerten zugelassen sind, gibt es einen Corona-Zuschuss vom Land Hessen. Wie das Kulturministerium am Dienstag mitteilte, wird die Fördersumme um 10.000 Euro auf insgesamt 60.000 Euro erhöht. "Wir wollen alles tun, um die vielfältige Landschaft von Kunst und Kultur zu erhalten", sagte Kulturministerin Angela Dorn (Grüne). Das klassische Musikfestival findet vom 4. Juni bis zum 7. August statt.

  • 23 Millionen Euro Entschädigung wegen Corona-Verdienstausfall gezahlt

    Wegen des Ausfalls von Mitarbeitern in einer Corona-Zwangsquarantäne haben hessische Arbeitgeber bislang gut 67.900 Anträge auf Zahlung einer Entschädigung beim Land gestellt. Hiervon seien 46,5 Prozent abschließend bearbeitet worden, teilte das Sozialministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Die Quote der positiv beschiedenen Anträge beträgt demnach 72,6 Prozent. "Insbesondere die in Papierform gestellten Anträge sind oft unvollständig und erfordern teilweise umfangreiche Nachforschungen", erläuterte das Ministerium.

    Bislang seien 23,4 Millionen Euro ausgezahlt worden. "Die Höhe der Verdienstausfallentschädigung richtet sich nach den individuellen Verhältnissen der betroffenen Person", führte das Ministerium aus. Dazu zählten die Dauer der Quarantäne, die Höhe des Verdienstes, die steuerliche Situation sowie Aufwendungen für die soziale Absicherung. Wird ein Beschäftigter wegen eines Corona-Falls vom Staat in Zwangsquarantäne geschickt, dann hat sein Arbeitgeber Anspruch auf Ersatzleistungen.

  • Zweiter Ramadan in Zeiten von Corona

    Erneut steht der muslimische Fastenmonat Ramadan, der am heutigen Dienstag beginnt, im Zeichen der Corona-Krise. "Wir werden zum zweiten Mal einen eingeschränkten und außergewöhnlichen Ramadan haben, so wie es unsere christlichen Freunde bereits zu Ostern hatten", sagte Ünal Kaymakci von der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen (IRH). "Das ist misslich, da zum Ramadan erst die Gemeinschaft die spirituelle Atmosphäre richtig aufkommen lässt." Doch wegen der Corona-Pandemie werde das allabendliche Fastenbrechen wohl hauptsächlich im engsten Familienkreis stattfinden. Und bei Gottesdiensten würde beispielsweise auch auf Online-Predigten zurückgegriffen.

    "Wir verzichten neben dem gebotenen Fasten während des Tages nicht auf die Verrichtung der zusätzlichen Gebete, denn diese werden wir wie im Vorjahr auch in unseren Häusern und Wohnungen durchführen, im engsten Kreis der Familie", sagte auch der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek. Schon 2020 war der Ramadan coronabedingt eingeschränkt. Zum Abschluss des Fastenmonats hatten sich beispielsweise Hunderte Gläubige zum Beten nicht in der Moschee, sondern auf einem Ikea-Parkplatz in Wetzlar versammelt, um die Abstandsregeln einzuhalten.

    Luftaufnahme der betenden Menschen auf dem Parkplatz.
  • Top-Thema

    707 Neuinfektionen, Inzidenz stagniert

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 707 Fälle angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 33 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 6.521. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 234.519 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht von 141,5 am Vortag auf 142,0. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weisen die Kreise Hersfeld-Rotenburg (264,3) und Fulda (241,5) sowie die Stadt Offenbach mit 219,5 auf. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz hat die Stadt Darmstadt (83,2) gefolgt vom Rheingau-Taunus-Kreis mit 87,1. Eine Übersicht finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Lahn-Dill-Kreis hebt Ausgangssperre auf

    Der Lahn-Dill-Kreis hebt seine nächtliche Ausgangssperre vorzeitig wieder auf. Ab Dienstag gelte sie nicht mehr, teilte der Kreis mit. Man folge damit der Empfehlung des Landes, weil die Inzidenz wieder dauerhaft unter 200 gesunken sei. Allerdings, so heißt es in der Mitteilung vom Montagabend, könne schon bald eine erneute Verfügung folgen. Das hängt mit dem veränderten Eskalationskonzept des Landes zusammen. Darin steht ab kommenden Montag, dass nächtliche Ausgangssperren ab einem Inzidenzwert von 100 wieder von den Kreisen und kreisfreien Städten verhängt werden sollen - als letztmögliches Mittel, wie Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) erklärte. Bislang liegt dieser Richtwert bei 200.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Infektionsschutzgesetz soll geändert werden

    hs
    Ende des Videobeitrags
  • Polizei löst Versammlung von Corona-Gegnern auf

    In Wiesbaden hat die Polizei am Montag eine Versammlung von Gegnern der Corona-Maßnahmen aufgelöst. Am frühen Abend hätten sich 25 bis 30 Personen in der Innenstadt eingefunden, "die sich als Gegner der von der Bundesregierung beschlossenen Corona-Maßnahmen herausstellten", teilte die Polizei in Wiesbaden mit. Die Veranstaltung sei nicht angemeldet gewesen. Zudem hätten die Teilnehmer keinen Versammlungsleiter benennen können. Daraufhin sei die Auflösung erfolgt. Die Teilnehmer hätten das Dern'sche Gelände friedlich verlassen.

  • Lehrerverband VBE: Schulregelung notwendiges Übel

    Der Lehrerverband VBE Hessen hat mit gemischten Gefühlen auf die neuesten Beschlüsse des hessischen Corona-Kabinetts zur Wiedereröffnung der Schulen nach den Osterferien reagiert. Dass die Schulen nicht weiter geöffnet werden, sei für "viele Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern keine gute Nachricht", sagte der Landesvorsitzende Stefan Wesselmann. Für Gegenden mit hohen Inzidenzen sei die Entscheidung zum Schutz aller Beteiligten gleichwohl notwendig.

    Der Verband forderte mit Blick auf die geplante Corona-Testpflicht an hessischen Schulen die Unterstützung durch medizinisches Personal: "In den Schulen ist fachliche Unterstützung unumgänglich, wenn die Selbsttests korrekt durchgeführt werden und aussagekräftig sein sollen."

  • Top-Thema

    Ausgangssperren ab 100er-Inzidenz möglich

    Ausgangssperren sind ab kommendem Montag bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 100 möglich. Das sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montag. Eine entsprechende Regelung habe man in das Eskalationskonzept aufgenommen. Über eine Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr müssten die Städte und Kreise jeweils vor Ort entscheiden.

    "Ausgangssperren sind ein Eingriff in das Grundrecht der Menschen", sagte Bouffier. Demnach bedarf es dafür eine ausreichende Begründung. "Freiheitseinschränkung muss gut begründet werden." Es könne aber an einigen Orten erforderlich sein, um die Gefahrenlage einzudämmen, so der Ministerpräsident.

  • Abiturprüfungen sollen stattfinden - mit Testmöglichkeiten

    Die Abiturprüfungen ab dem 21. April sollen regulär beginnen, wie Kultusminister Lorz (CDU) am Montag bestätigte. "Wir werden alles dafür tun, dass die Prüflinge ihre Prüfungen sicher absolvieren können", sagte Lorz. Demnach sollen die Abiturientinnen und Abiturienten einen negativen Corona-Test vorlegen. Dazu gebe es die Möglichkeit, sich an jedem Prüfungstag vor Ort testen lassen zu können.

    Anders als bei den anderen Schülerinnen und Schüler seien die Abschlussklassen allerdings nicht gezwungen, einen negativen Test vorzulegen. In diesem Falle gelte aber die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske während der Prüfungen.

  • Top-Thema

    Testpflicht an Schulen beschlossen

    Nach den Osterferien gilt in den hessischen Schulen eine Testpflicht, das hat Kultusminister Lorz (CDU) am Montag verkündet. "Wenn wir die Schulen so sicher wie möglich machen wollen, dann halten wir eine Testpflicht für unumgänglich", sagte Lorz. Demnach müssen alle Schülerinnen und Schüler einen negativen Corona-Test vorweisen, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu können.

    Dafür soll die Möglichkeit bestehen, zwei Selbsttests pro Woche an der Schule machen zu können. Auch der Nachweis eines kostenlosen Bürgertests sei möglich, solange dieser nicht älter als 72 Stunden ist. Diese Regelung soll für die kommenden drei Wochen gelten.

  • Top-Thema

    Keine weiteren Schulöffnungen nach den Ferien

    Die Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse sollen auch nach den Osterferien zuhause bleiben, auf Präsenzunterricht wird verzichtet. Das verkündete Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montag. Die Abschlussklassen hingegen sollen im Präsenzunterricht bleiben. In Grundschulen gelte weiterhin der Wechselunterricht. Die Regelungen sollen demnach so bestehen bleiben wie bereits vor den Osterferien. Zudem soll es eine Testpflicht an den Schulen geben. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrende sollen sich zwei Mal die Woche testen lassen.

    Die Sorge sei groß, dass das Gesundheitssystem gegebenfalls überlasten könnte. "Die Zahlen sind nach wie vor zu hoch", sagt Bouffier. Es seien zunehmend jüngere Personen betroffen. Das erlaube keine weiteren Öffnungen.