In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Clubszene beklagt fehlende Perspektive

    Trotz der Fortschritte beim Impfen und sinkender Inzidenzen schaut die Clubszene im Rhein-Main-Gebiet mit Unsicherheit auf die nächsten Monate: "Die Stimmung ist schlecht", sagte Victor Oswalt von der Initiative "Clubs am Main" der dpa. "Am schlimmsten ist die fehlende Perspektive: Natürlich blicken wir auf den Sommer und sinkende Inzidenzen, aber es ist gar nicht klar, was wann stattfinden kann".

    Von der Politik wünscht sich Oswalt vor allem mehr Flexibilität und Unterstützung: Außenbereiche müssten abends länger geöffnet sein. Für jüngere Leute sei der Abend einfach nicht um 23 Uhr vorbei. Wenn man keine passenden Angebote schaffe, dränge man die Feiernden in illegale Bereiche oder es komme zu Szenen wie im letzten Jahr auf dem Frankfurter Opernplatz. Der Platz hatte sich vergangenen Sommer zu einer Partyzone unter freiem Himmel entwickelt. Es kam auch zu Krawallen.

  • Top-Thema

    1.113 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt wieder leicht

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.113 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 10 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 7.055. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 272.962 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Inzidenz sank leicht von 123,1 am Vortag auf 121,2. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weist weiterhin die Stadt Offenbach (216,5) auf. Acht Kreise liegen unter der Marke von 100. Bleibt das an fünf Werktagen in Folge so, werden die Beschränkungen der Bundesnotbremse am übernächsten Tag aufgehoben. Die niedrigsten Werte melden der Hochtaunuskreis (81,5), die Stadt Darmstadt (85,1) und der Vogelsbergkreis (85,2). Eine Übersicht finden Sie hier.

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  • Vorsorge aufgeschoben: Tausende Krebserkrankungen in Pandemie zu spät entdeckt

    Tausende Krebserkrankungen werden in der Corona-Pandemie zu spät entdeckt, weil die Patientinnen und Patienten nicht zur Vorsorgeuntersuchung gehen. "In der ersten Corona-Welle waren es bis zu 80 Prozent weniger Vorsorgeuntersuchungen", sagt Axel Eickhoff, der das Darmzentrum im Klinikum Hanau leitet. In der ersten Pandemiewelle dürften dadurch 2.600 Darmkrebserkrankungen unentdeckt geblieben sein. Magen-Operationen gingen um 28 Prozent zurück. Inzwischen liege die Zahl der Untersuchungen wieder bei 70 bis 80 Prozent im Vergleich zu 2019, sagt Eickhoff. Der Chefarzt rechnet damit, dass künftig mehr Operationen auf ihn zukommen werden. Zudem seien immer mehr Menschen unter 50 Jahren betroffen. Prävention werde daher immer wichtiger - und sollte nicht aufgeschoben werden.

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  • Jugendherbergen in der Krise

    Wie Hotels und Pensionen sind auch die Jugendherbergen seit Monaten geschlossen. Viele Standorte konnten sich nur mit massiven Einsparungen retten. So auch die Jugendherberge in Bad Hersfeld.

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  • Top-Thema

    Lockerungen für Geimpfte und Genesene ab Sonntag

    Menschen, die seit 14 Tagen zweimal geimpft sind oder nachweislich von einer Corona-Erkrankung genesen sind, dürfen sich ab Sonntag wieder mit beliebig vielen, ebenfalls geimpften oder genesenen Menschen treffen. Auch die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen gelten für sie nicht mehr. Statt eines tagesaktuellen Schnelltests dürfen sie außerdem ihren Impfausweis oder einen alten positiven PCR-Test vorlegen. Die Details haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst.

  • Wohnmobil-Demo in Wiesbaden

    Mehr als tausend Camper haben am Samstag für die Öffnung von Campingplätzen demonstriert. Mit ihren Fahrzeugen fuhren sie im Konvoi vom Mainzer Messegelände über die Theodor-Heuss-Brücke nach Wiesbaden. Nach Angaben des Veranstalters waren 1.200 Fahrzeuge an der genehmigten Protestaktion beteiligt.

    Die Initiative "Campen mit Abstand" fordert die sofortige Öffnung der Stell- und Campingplätze. Campen sei "eine der sichersten Reiseformen". Es zu verbieten sei "nicht fair - weder für Camper noch für Campingplatzbetreiber".

  • Top-Thema

    Landessportbund fordert Öffnung der Sportstätten

    Der Landessportbund Hessen fordert gemeinsam mit den Sportbünden der anderen 15 Bundesländer sowie dem Deutschen Olympischen Sportbund die Öffnung von Sportstätten. "Die Zeit ist reif, um zu einem geordneten Sportbetrieb zurückzukehren", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung vom Samstag. Mit der steigenden Anzahl von Geimpften und Genesenen, flächendeckenden Testungen und den im Sport etablierten Hygiene- und Schutzkonzepten sei die Zeit dafür gekommen, sagte Elvira Menzer-Haasis, Vorsitzende der Konferenz der Landessportbünde.

    Für die Gesundheit und den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft sei es höchste Zeit, dass wieder Sport in gewohnter Weise stattfinden könne. Das gelte für die Mehrzahl von Bewegungsangeboten auf Sportplätzen, im öffentlichen Raum, aber auch in Hallen. Derzeit ist Sport in Kreisen mit einer Inzidenz über 100 nur kontaktlos und allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand erlaubt. Für Kinder bis 14 Jahre und Leistungssportler gelten Ausnahmen.

    Ein leerer Sportplatz in Frankfurt
  • Spielabsage nach Corona-Fall bei Eintracht-Fußballerinnen

    Das Frauenfußball-Bundesligaspiel an diesem Sonntag zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und Eintracht Frankfurt fällt aus. Die Partie des 20. Spieltages musste wegen eines positiven Corona-Befundes bei den Hessinnen am Samstag abgesagt werden. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag.

  • Top-Thema

    Lockerungen im Wetteraukreis: Mehr Kontakte, keine Ausgangssperre

    Am Samstag lag die Inzidenz im Wetteraukreis laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts den fünften Tag in Folge unter 100. Der Kreis ist damit der erste in Hessen, in dem die strengeren Regeln der Bundesnotbremse ab kommender Woche nicht mehr greifen. So fällt ab Montag zum Beispiel die nächtliche Ausgangssperre weg. Auch die Kontaktbeschränkungen werden leicht gelockert: Es dürfen sich wieder maximal fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen.

    Durch sinkende Inzidenzwerte erreichen in den nächsten Tagen auch mehrere andere Kreise eine niedrigere Stufe des Eskalationskonzepts. Zwar gelten hier weiterhin überall die Maßnahmen der Bundesnotbremse, es gibt aber zum Teil Lockerungen bezüglich des Einzelhandels, der Schulen und Kitas. Welche Regeln in welchen Kreisen gelten, erfahren Sie hier.

  • Top-Thema

    Landesweite Inzidenz sinkt weiter

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 1.180 Fälle gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 19 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 7.045. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 271.849 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Inzidenz sank von 128,6 am Vortag auf 123,1. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weist weiterhin die Stadt Offenbach (219,5) auf. Sechs Kreise liegen unter der Marke von 100. Bleibt das an fünf Werktagen in Folge so, werden die Beschränkungen der Bundesnotbremse am übernächsten Tag aufgehoben. Die niedrigsten Werte melden die Kreise Wetterau (79,5), Hochtaunus (83,2) und Vogelsberg (83,3). Eine Übersicht finden Sie hier.

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  • Corona-Bauboom lässt Holzpreise explodieren

    Die Nachfrage nach Holz ist derzeit besonders hoch. Auch wegen Corona. Während hessische Waldbesitzer und Holzverarbeiter davon profitieren, müssen Verbraucher mit gestiegenen Preisen und langen Lieferzeiten rechnen.

  • Top-Thema

    Gießener Flüchtlingsunterkunft in der Kritik

    Kein Abstand, kein Desinfektionsmittel, keine Seife: Flüchtlinge berichten dem hr von schlechten Zuständen in der Gießener Erstaufnahmeeinrichtung. Die Meinungen über die zentrale Unterkunft gehen auseinander. "Für diese zentrale Unterbringung spricht, dass wir den Bewohner hier jederzeit medizinische Hilfe anbieten können" sagt Manfred Becker, Abteilungsleiter Regierungspräsidium Gießen. Man habe alle positiven Corona-Fälle sehr schnell erkannt.

    "Wir wissen aus den ersten wissenschaftlichen Studien, dass in Flüchtlingsunterkünften das Infektionsrisiko wesentlich höher ist als außerhalb", widerspricht Lea Rosenberg, Flüchtlingsreferentin im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Das belegen auch die Zahlen der Gießener Einrichtung, so Rosenberg. Diese seien mit einer Ansteckungsquote von zehn Prozent doppelt so hoch wie in der restlichen Bevölkerung.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Flüchtlinge schlecht geschützt

    hessenschau vom 07.05.2021
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  • Kein Vorziehen von Zweitterminen in Impfzentren

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich am Donnerstag für mehr Flexibilität beim Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung bei dem Impfstoff von Astrazeneca ausgesprochen. Er kündigte an, mit den Landesgesundheitsministerinnen und -ministern darüber diskutieren zu wollen, ob der Impfabstand von zwölf auf vier Wochen verkürzt werden solle.

    Der Landkreis Gießen teilte am Freitag mit, dass dies zumindest in den Impfzentren gar nicht möglich sei. "Grund dafür sind die vom Land weiterhin geplanten Liefertermine. Denn das Land liefert Impfstoffe für die Zweiimpfung weiterhin erst 84 Tage nach der Erstimpfung in die Impfzentren", so der Kreis. Das mache ein Vorziehen der Zweitimpfung unmöglich.

    Impfzentrum
  • Frauen-Pokalfinale der Eintracht ohne Publikum

    Wie das DFB-Pokalfinale der Männer wird auch das der Frauen in diesem Jahr ohne Zuschauer ausgetragen. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag bekannt. Aufgrund der aktuell gültigen Verordnungen für den Spielort Köln sei ein Antrag auf Zulassung von Zuschauerinnen und Zuschauern aktuell nicht möglich, hieß es in der Mitteilung. Am 30. Mai treffen Eintracht Frankfurt und der VfL Wolfsburg aufeinander. 

  • Top-Thema

    Innenministerium verschickt falsche Aufforderungen

    Das hessische Innenministerium hat in den vergangenen Tagen E-Mails und Briefe an Impfberechtigte verschickt, in denen es fälschlicherweise heißt, sie hätten ihren Termin nicht wahrgenommen. Die Betroffenen werden darin aufgefordert, ihre Registrierungsdaten aus dem Impfportal zu löschen und damit zu bestätigen, dass sie keinen Impftermin benötigen.

    Ein Sprecher des Innenministeriums sagte dem hr, es handele sich um ein Standardschreiben, das Menschen erhielten, die ihren Impftermin verstreichen ließen, ohne ihn abzusagen. Vereinzelt sei die Mail aber auch an Menschen gegangen, deren Termin für die Erstimpfung noch in der Zukunft liegt. Diese Menschen würden gebeten, die Mail oder den Brief zu ignorieren und trotzdem zu ihrem vereinbarten Impftermin zu erscheinen. Die Termine würden nicht verfallen.

  • Ärztin: Vermehrte Anfragen nach Astrazeneca

    In Deutschland können sich künftig alle Erwachsenen in ihrer Arztpraxis mit Astrazeneca impfen lassen. Denn Bund und Länder haben die Priorisierung des Impfstoffes aufgehoben. Bereits jetzt merke man eine vermehrte Anfrage für Astrazeneca, berichtet die Frankfurter Hausärztin Claudia Dunkel: "Wir befürchten, dass wenn der Run auf Astrazeneca losgeht, wir Probleme bekommen mit den Bestellungen."

    Schon jetzt bekäme die Praxis 80 E-Mails pro Tag mit Wünschen für einen Impftermin. Das bedeute einen großen organisatorischen Aufwand, der kaum zu bewältigen sei. Bis zu 200 Impfungen schaffe die Praxis pro Woche. "Ich befürchte, dass wir beim Astrazeneca dann auch priorisieren müssen", sagt Dunkel.

    Audiobeitrag

    Audio

    Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Run auf Astrazeneca?

    Impfstoffe von BioNTech, Moderna und AstraZeneca (REUTERS)
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  • Frankfurter Zoll nimmt sechs Milliarden ein

    Der Frankfurter Zoll hat trotz Corona-Pandemie und damit weniger Flugverkehr im vergangenen Jahr 6,2 Milliarden Euro eingenommen. Dieser Wert liegt nur knapp unter dem Vorjahreswert von 6,34 Milliarden Euro. Neben tonnenweise Drogen stellten die Beamtinnen und Beamten rund 72.000 artgeschützte Tiere, Pflanzen und Produkte sicher.

    "Auch in Zeiten von Pandemie und Brexit haben meine Zöllnerinnen und Zöllner ihre Aufgabe am Frankfurter 'Tor zur Welt' sowohl für den Luftfrachtbereich als auch für die Passage erfolgreich erfüllt- und das sieben Tage die Woche rund um die Uhr", sagte Markus Tönsgerlemann, der Leiter des Hauptzollamtes Frankfurt.

  • Top-Thema

    Wohlfahrtspflege fehlen Millionen

    Die Corona-Hilfsprogramme der Bundesregierung und des Landes erreichen die Organisationen der Wohlfahrtspflege oft nicht. Das geht aus einer Umfrage hevor, die das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IAKW) der Goethe Universität Frankfurt im Auftrag der freien Wohlfahrtspflege in Hessen vorgenommen hat. Allein für das vergangene Jahr rechnen die Organisationen mit Verlusten von mehr als 15 Millionen Euro.

    "Viele Hilfen, die aufgelegt worden sind, haben für die heterogen strukturierte Soziale Arbeit nicht oder zumindest nicht ausreichend gepasst" sagte Christa Larsen, Geschäftsführerin des IAKW. Viele Organisationen hätten keine Hilfen beantragen können. An der Studie beteiligten sich 205 von 603 befragten Organisationen aus dem Bereich der Sozialen Arbeit. Zur Wohlfahrtspflege zählen Verbände wie die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz und die Diakonie.

    Die Liga fordert einen Sonderfonds Soziales, passgenauere Hilfsprogramme auf Bundes- und Landesebene und gesonderte Fördermittel im Bereich der Digitalisierung. Das hessische Sozialministerium betont, es sei seit mehr als einem Jahr auf verschiedenen Ebenen auch mit der Liga der Freien Wohlfahrtspflege im Gespräch und habe in dieser Zeit alleine unmittelbar mehrere Millionen Euro für Sofortmaßnahmen freigesetzt.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de das deutschland- und weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Freitag:

    • Bundeskanzlerin Merkel (CDU) möchte, dass Kinder und Jugendliche nach Zulassung von Corona-Impfstoffen für ihre Altersgruppe beim Impfen schnell an die Reihe kommen. "Wir wollen ja sowieso dann ab Anfang Juni die Priorisierung aufheben. Aber wir werden auch mit den Ländern darüber sprechen: Wie können wir möglichst sicherstellen, dass dann die jungen Leute auch schnell drankommen?", sagte Merkel.
    • Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für eine experimentelle Behandlung von Corona-Patienten begonnen. Untersucht wird, ob das Medikament bei Patientinnen und Patienten, die noch keine schweren Symptome von Covid-19 zeigen, eine Krankenhauseinweisung oder einen tödlichen Lauf verhindern kann.
    • Angesichts der grassierenden Corona-Epidemie in Indien gerät Ministerpräsident Narendra Modi immer mehr in die Kritik. Oppositionsführer Gandhi forderte Modi nun auf, für die Impfung der gesamten Bevölkerung zu sorgen. In nur einer Woche ist die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle um 1,57 Millionen gestiegen.
  • Frankfurter Sozialdezernentin fordert Lockerungen in Pflegeheimen

    Die Frankfurter Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) hat das Hessische Sozialministerium aufgefordert, die Regeln für Pflegeheime nachzubessern. "Nach 14 Monaten Isolation muss das Leben in die Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie in das Betreute Wohnen zurückkehren. Besuche von außen, Begegnungen untereinander und gemeinsame Mahlzeiten müssen jetzt endlich wieder möglich sein." Andere Bundesländer seien dort schon deutlich weiter.

    In Hessen hingegen sind die Gemeinschaftsräume geschlossen. Es sei nicht nachvollziehbar, dass auch geimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich weiterhin zweimal die Woche testen lassen müssten, und dass immer noch Besuchsbeschränkungen bestünden. Die vom Bund beschlossenen Lockerungen für Geimpfte, sollten auch in den Einrichtungen vollzogen werden, so die Sozialdezernentin.

  • 500.000 Impfungen durch hessische Ärzte

    Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Hessen haben rund 500.000 Corona-Impfdosen verimpft. Das teilte das hessische Gesundheitsministerium mit. Seit dem 6. April können Hausärztinnen und -ärzte in ihren Praxen Corona-Impfungen vornehmen. Anfang Mai sind die Facharztpraxen dazugekommen. Die Praxen können die Impfstoffe von Biontech und Astrazeneca über die Apotheken vor Ort bestellen.

    Hausarzt impft Patientin
  • Top-Thema

    Stiko will Johnson & Johnson nur noch Ü60 empfehlen

    Bislang wird der Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson in Deutschland in allen Altersgruppen verabreicht. Das soll sich nun ändern. Die Ständige Impfkommission (Stiko) plant offenbar, den Impfstoff nur für Menschen über 60 Jahre zu empfehlen. Das berichtet der Spiegel am Freitag.

    Ähnlich wie beim Impfstoff des Herstellers Astrazeneca wurden auch bei Johnson & Johnson in einzelnen Fällen Blutgerinnsel nach einer Impfung beobachtet. Jüngere sollen das Mittel aber nach ärztlicher Beratung weiter erhalten dürfen. Eine offizielle Stellungnahme der Stiko wird am Montag erwartet.

  • Impf-Datenschutzpanne bei Polizei

    Bei der Polizei Darmstadt soll es eine Datenschutzpanne mit Impfdaten gegeben haben. Dem hr liegt ein anonymes Schreiben vor, in dem dem Polizeipräsidium Südhessen ein Verstoß gegen den Datenschutz vorgeworfen wird. Demnach sollen offene Listen existieren, mit Namen von Polizistinnen und Polizisten, die sich nicht gegen Corona impfen lassen wollen.

    Der Personalrat und Kreisvorsitzende der Polizeigewerkschaft hat auf Nachfrage bestätigt, dass es in einer Abteilung eine Liste gegeben habe. Das sei ein menschlicher Fehler gewesen. Der Datenschutzbeauftragte und der Personalrat wären sofort involviert gewesen, und hätten das gestoppt. Vor drei Wochen sei grundsätzlich die Impfbereitschaft im gesamten Präsidium abgefragt worden. Es gehe dabei nicht um eine "Negativliste", sondern um Fürsorge.

  • Top-Thema

    Frankfurter Museumsuferfest ist abgesagt

    Das Museumsuferfest und die Bahnhofsviertelnacht in Frankfurt werden auch in diesem Jahr infolge der Corona-Pandemie abgesagt. Beiden Veranstaltungen gehen umfangreiche und intensive Planungsphasen voraus, die sich nun nicht weiter verzögern lassen, erklärten Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Thomas Feda, Geschäftsführer der veranstaltenden Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF).

    Impression vom Museumsuferfest 2018 - Menschenmengen die am beleuchteten Mainufer entlanglaufen

    "Das Museumsuferfest hat als etabliertes Kulturfestival eine Strahlkraft, die weit über die Grenzen unserer Stadt hinausreicht. Ich bedauere sehr, dass eine erneute Absage unumgänglich ist", sagte Oberbürgermeister Feldmann. Auch wenn die Impfkampagne mittlerweile gute Fortschritte mache, seien Feste dieser Dimension in der aktuellen Phase der Pandemie nicht seriös planbar.

    Hoffnung und Zuversicht gebe es weiterhin für die Volksfeste und kleineren Veranstaltungen im Spätsommer und Herbst. So werden laut Informationen der Stadt Frankfurt das Mainfest, das Apfelweinfestival, der Rheingauer Weinmarkt und auch die Herbst-Dippemess weiter geplant und konzeptionell nach Pandemiebedingungen überarbeitet.

  • Digitale Gedenkveranstaltung zum Zweiten Weltkrieg

    Wegen der Corona-Pandemie kann die Gedenkveranstaltung an das Kriegsende des Zweiten Welttags nur digital stattfinden. Hessens Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) hat 76 Jahre nach Kriegsende dazu aufgerufen, gegen Radikalisierungen, Hass und Hetze sowie jegliche Form von Rassismus vorzugehen.

    "Zu oft haben wir in den zurückliegenden Jahren und Monaten Rückschläge erlebt", betonte Beuth in seiner Rede zu der Gedenkfeier, die am Freitag im Wiesbadener Stadtschloss aufgezeichnet wurde. "Zu oft hat längst für überwunden geglaubtes Gedankengut wieder unverhohlen seine Fratze gezeigt." Die einstündige Aufzeichnung der Gedenkveranstaltung wird nach Angaben des Landtags am Samstag ab 11 Uhr sowohl auf der Internetseite des hessischen Landtags als auch auf YouTube und Facebook zu sehen sein.