In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    Landesärztekammer kritisiert Beschluss zu Kinderimpfungen scharf

    Mit scharfer Kritik hat die Landesärztekammer Hessen auf die geplanten zusätzlichen Corona-Impfmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren reagiert. "Dass die Politik nicht auf den Rat eines von ihr eingesetzten Expertengremiums hört, ist absolut unverständlich", erklärte der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Edgar Pinkowski, am Mittwoch. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfehle die Schutzimpfung nicht generell für Minderjährige, sondern nur für Kinder ab zwölf Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen oder gefährdeten Haushaltsangehörigen. Für eine generelle Empfehlung beurteile die Stiko die Datenlage derzeit noch als mangelhaft.

    Darüber setze sich die Gesundheitsministerkonferenz als "Laienspieltruppe auf medizinischem Feld" hinweg. Die Entscheidung des Landes Hessen, diesen Beschluss 1:1 umzusetzen, sei zutiefst bedauerlich, erklärte Pinkowski. Er habe keinerlei Verständnis dafür, dass die Politik nun psychischen Druck auf Kinder und ihre Eltern aufbaue. Es dürfe nicht sein, dass Erwachsene, wie beispielsweise das Personal an Schulen und anderen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, darauf dringe, Kinder und Jugendliche impfen zu lassen, um selbst eine Impfung zu vermeiden.

  • Impfstoff-Forscherin wird zur Barbie-Puppe

    Starkes Vorbild: Sogar die Barbie, Püppchen aller Puppen, ist im Zeitalter der Pandemie angekommen. Der Spielzeug-Hersteller Mattel, der seinen deutschen Firmensitz in Frankfurt hat, hat eine neue Figur zu Ehren der Impfstoff-Forscherin Sarah Gilbert entwickelt. Gilbert ist eine Forscherin aus Oxford, die maßgeblich den Astrazeneca-Impfstoff mitentwickelt hat. "Ich wünsche mir, dass meine Puppe Kinder auf Berufe aufmerksam macht, die sie vorher nicht kannten - wie Immunologin", sagte die 59-Jährige. Die Barbie nach dem Vorbild der Professorin hat lange rote Haare und trägt einen schwarzen Hosenanzug und eine Brille.

    Sarah Gilbert hält die Barbie in Hosenanzug und mit Brille nach ihrem Vorbild in der Hand.
  • Top-Thema

    Hessen schließt 2020 mit Verlust ab

    Die Corona-Pandemie belastet die Finanzen des Landes Hessen. 2019 hatte das Land erstmals mit einem ausgeglichenen Ergebnis abgeschlossen - für das Jahr 2020 lautet das Jahresergebnis minus 6,3 Milliarden Euro, wie aus dem Geschäftsbericht des Landes Hessen hervorgeht.

    "Die Verschlechterung des Jahresergebnis 2020 im Vergleich zum Vorjahr ist vor allen Dingen auf die negativen Folgen der Corona-Pandemie und damit unter anderem auch auf geringere Steuereinnahmen zurückzuführen", sagte Finanzminister Boddenberg (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden. Zur Pandemiebekämpfung wurde von der Landesregierung ein umstrittenes Sondervermögen in Höhe von bis zu 12 Milliarden aufgelegt.

    Hessens Flagge
  • Zulieferer Norma erholt sich weiter von Corona-Krise

    Die anhaltende Erholung der Automärkte und gute Geschäfte im Wassermanagement treiben den Verbindungstechnik-Spezialisten Norma weiter an. Umsatz und Profitabilität legten im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zu, wie der im SDax notierte Zulieferer am Mittwoch in Maintal mitteilte.

    Im Vorjahr hatte gerade der Beginn der Corona-Pandemie mit seinen Lockdowns Norma hart getroffen. Die Erlöse stiegen jetzt um gut 47 Prozent auf 281,7 Millionen Euro, aus eigener Kraft legten sie um 53 Prozent zu. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) betrug 36,1 Millionen Euro nach einem Verlust von 24,6 Millionen Euro im Vorjahr.

  • Corona befeuert Urban Gardening

    Es wird gesät, geackert und geerntet: Hessenweit entstehen neue Projekte rund um das Thema Urban Gardening. Vor allem seit Beginn der Corona-Pandemie sei das Interesse an einer gesunden Ernährungsweise mit Gemüse und Obst aus eigenem Anbau gestiegen, sagt Juliane Ranck vom Projekt "GemüseheldInnen" in Frankfurt. Somit entstehen in hessischen Großstädten Gärten, die Menschen in einer gemeinsamen Initiative auf Brachflächen anlegen und bepflanzen. "Während des Lockdowns war es für viele Leute eine willkommene Abwechslung, in unseren Gärten an der frischen Luft aktiv zu sein", sagt Ranck. Mittlerweile sei eine lange Warteliste zur Teilnahme an dem Grünflächenprojekt entstanden.

    Auch in anderen Städten hält die Nachfrage nach bebaubaren Grünflächen an. "In jedem Jahr werden mehr Parzellen zur Verfügung gestellt", erklärt der Darmstädter Sprecher Daniel Klose. Obwohl es mittlerweile allein in Darmstadt über 500 solcher Gärten gebe, seien die Acker immer ausgebucht. "Gespräche zeigen, dass die Wahrnehmung der Gärten vor der eigenen Haustür in Corona-Zeiten gestiegen ist und damit auch das Interesse an der Übernahme von Grünflächen-Patenschaften geweckt wurde", erläutert Klose.

    Eine Frau hockt in einem Beet mit verschiedenen Pflanzen hinter dem Schild "Küchenkräuter"
  • Top-Thema

    306 Neuinfektionen, Inzidenz knapp unter 20

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 306 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer liegt damit bei 7.590. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 295.405 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg weiter von 19,2 am Vortag auf 19,8. Einzig Frankfurt liegt mit einer Inzidenz von 35,6 knapp über der für Lockerungen kritischen Marke von 35. Dahinter folgt die Stadt Wiesbaden (30,9) und der Kreis Fulda (29,6). Die niedrigsten Werte haben die Kreise Hersfeld-Rotenburg (4,1) und Marburg-Biedenkopf (7,7). Den Überblick finden Sie hier.

  • Sonderausstellung zur Corona-Sprache

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Sonderausstellung zur Corona-Sprache

    hessenschau vom 03.08.2021
    Ende des Videobeitrags

    AHA-Regeln, Maskenpflicht, Pandemiemüdigkeit: Corona hat unser Verhalten und auch unsere Sprache beeinflusst. Das Wortreich in Bad Hersfeld beschäftigt sich in einer Sonderausstellung mit der Pandemie.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Dienstag:

    • Aus Sicht des Bundesgesundheitsministeriums sind zur Eindämmung einer neuen großen Infektionswelle in den kommenden Monaten weitere Corona-Vorgaben erforderlich. Mit Blick auf Herbst und Winter brauche es weiterhin Schutzmaßnahmen, "um das Gesundheitswesen vor einer übermäßigen Belastung und die Personengruppen, die noch nicht geimpft werden können, vor einer möglichen folgenreichen Erkrankung zu schützen". Die Schutzmaßnahmen könnten aufgrund der fortgeschrittenen Impfkampagne aber moderater ausfallen als in der letzten Welle.
    • Das Bundesgesundheitsministerium schlägt ein Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests für alle Bürgerinnen und Bürger für Mitte Oktober vor. Da mittlerweile allen ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden könne, sei eine dauerhafte Kostenübernahme durch den Steuerzahler nicht angezeigt. Nur für Personen, die nicht geimpft werden können oder für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliege, solle es weiterhin kostenlose Schnelltests geben.
    • Die Hälfte der Bevölkerung in der EU ist inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage offizieller Daten steht Malta mit 74 Prozent an der Spitze, gefolgt von Belgien (59 Prozent) und Spanien (58 Prozent). In Deutschland lag die Impfquote am Dienstag bei 52,6 Prozent, nach 52,3 Prozent am Vortag. Insgesamt haben 13 der 27 EU-Länder inzwischen eine Impfquote von über 50 Prozent erreicht. Am wenigsten Geimpfte weisen Bulgarien (14 Prozent) und Rumänien (25 Prozent) auf.
  • Sonderimpfaktion in Marburg

    Der Landkreis Marburg-Biedenkopf bietet am 7. und am 21. August eine Sonderaktion für Kinder ab zwölf Jahren an: Sie können sich ohne Terminvergabe im Marburger Impfzentrum impfen lassen.

    Die Kinder bekommen nach einem Beratungsgespräch durch eine Kinderärztin oder einen Kinderarzt mRNA-Impfstoffe von Moderna und Biontech verimpft. Bis zum Alter von 16 Jahren müssen Impfwillige von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden.

  • Top-Thema

    Jetzt auch Kinder-Impfungen in Frankfurter Impfzentrum

    Bislang konnte sich im Frankfurter Impfzentrum nur impfen lassen, wer mindestens 16 Jahre alt ist. Die Impfzentren in Wiesbaden und Darmstadt hingegen bieten schon seit Ferienbeginn Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren an - das war zuvor nur Kinder- und Hausärzten gestattet. Nun können auch in Frankfurt Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren ihre Spritze im Impfzentrum bekommen, das teilte das Frankfurter Gesundheitsamt mit.

    "Wir ermöglichen Eltern und Kindern damit die individuelle Entscheidung für eine Impfung. Wir werden jedoch keine Ärztin, keinen Arzt dazu zwingen, entgegen der Empfehlung der Stiko zu handeln", sagte Antoni Walczok, der stellvertretende Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts. Voraussetzung für die Impfung ist ein ärztliches Aufklärungsgespräch und eine Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

  • Darmstadt: Einfach-Impfaktion für Kurzentschlossene

    Das Impfzentrum Darmstadt bietet am 5. August einen Sonderimpftermin für eine einmalige Covid-19-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson an - für alle, die ihren Impfschutz gerne mit nur einer Impfung abdecken möchten. Eine Zweitimpfung ist bei Johnson & Johnson nicht notwendig, bereits nach einer Impfstoffdosis ist die volle Immunisierung gegeben.

    Entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Institutes (Stiko) ist ein ärztliches Aufklärungsgespräch im Impfzentrum für Personen unter 60 Jahren verpflichtend. Darüber hinaus können mit Johnson & Johnson ausschließlich Personen geimpft werden, die mindestens 18 Jahre alt sind. Da keine Terminvereinbarung notwendig ist, kann es zu Wartezeiten kommen.

    Gestern hatten die Gesundheitsminister der Länder beschlossen, dass mit Johnson & Johnson geimpfte Menschen ab Herbst ein Angebot zur Auffrischung mit mRNA-Impfstoffen von Moderna und Biontech bekommen sollen.

  • "Digitales Bürgerhaus" auch nach der Corona-Zeit

    Die Stadt Marburg hat in der Corona-Hochphase ein "digitales Bürgerhaus" geschaffen. Bei einem Online-Konferenzanbieter wurden Lizenzen gekauft, damit sich Ortsvorsteherinnen, Ortsvorsteher und Vereine auch digital treffen konnten. Dieses Angebot will die Stadt auch beibehalten, wenn die Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen überstanden ist.

    Oberbürgermeister Thomas Spies (SPD) sagte, er glaube, das digitale Bürgerhaus "kann nicht, darf nicht, soll nicht analoge Treffen von Menschen verhindern, aber es ist natürlich eine Ergänzung der Kommunikationsmöglichkeiten und es kann für viele Leute Teilhabe sichern, für die das sonst sehr viel schwieriger ist."

    Audiobeitrag

    Podcast

    Zum Artikel auf hr4.de Marburg will „Digitales Bürgerhaus“ auch nach Corona beibehalten (14:30)

    hr4 Podcast Mittelhessen
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  • Erfolgreicher Sprachunterricht während der Pandemie

    Auch unter Pandemie-Bedingungen haben sie eine neue Sprache gelernt: Zum Ende des Schuljahrs haben rund 1.300 zugewanderte Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in ganz Hessen die Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom (DSD I beziehungsweise DSD I PRO) abgelegt.

    Kultusminister Alexander Lorz gratulierte: "'Deutsche Sprache, schwere Sprache' heißt es manchmal nicht ganz zu Unrecht. Umso beeindruckender finde ich es, dass sich über 1.300 junge Menschen auch von der Corona-Pandemie nicht haben abbringen lassen, ihre erworbenen Sprachkenntnisse qualitativ hochwertig zertifizieren zu lassen."

  • Impfungen für Jugendliche in allen Zentren geplant

    Hessen will in allen Impfzentren Corona-Schutzimpfungen für 12- bis 17-Jährige anbieten. Damit setze das Land einen Beschluss der Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern vom Montagabend um, teilte die Landesregierung am Dienstag mit. In einigen hessischen Impfzentren hätten sich Kinder und Jugendliche der genannten Altersgruppe bereits kostenlos impfen lassen können. "Das soll bald in allen möglich sein", heißt es in der Mitteilung.

    Dabei sei ein besonderes ärztliches Aufklärungsgespräch und eine Begleitung beziehungsweise mindestens die Zustimmung der Sorgeberechtigten notwendig. Kinder-, Jugend- und Hausärzte böten ebenfalls bereits Impfungen für diese Altersklasse an.

  • Top-Thema

    Deutlich mehr Passagiere am Flughafen

    Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen gehen weiter deutlich nach oben. Im Juni wurden rund 1,8 Millionen Fluggäste abgefertigt, wie Flughafenbetreiber Fraport am Dienstag mitteilte. Das bedeutete ein Plus von fast 200 Prozent im Vergleich zu dem von der Corona-Krise stark beeinträchtigten Vorjahresmonat. Diese Entwicklung habe sich nach vorläufigen Zahlen mit 2,8 Millionen Passagieren im Juli fortgesetzt, so Fraport.

    An Spitzentagen werde bereits rund 50 Prozent des Aufkommens aus dem Rekordjahr 2019 erreicht. Für das Gesamtjahr rechnet der Betreiber weiterhin mit knapp 20 bis maximal 25 Millionen Fluggästen (Rekordjahr: 70,5 Millionen).

    Erstmals seit Beginn der Pandemie verzeichnete Fraport im zweiten Quartal – auch dank einer staatlichen Ausgleichzahlung - wieder ein positives Konzernergebnis. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 85 Millionen Euro nach einem Verlust von 182 Millionen ein Jahr zuvor.

  • Top-Thema

    Inzidenz steigt leicht, Frankfurt wieder über 35er-Marke

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 133 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 ging im selben Zeitraum - offenbar durch bereinigte Daten - um einen Fall zurück. Die Gesamtzahl der Todesopfer liegt damit nun bei 7.586. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 295.099 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 18,7 am Vortag auf 19,2. Einzig Frankfurt liegt mit einer Inzidenz von 35,2 knapp über der für Lockerungen kritischen Marke von 35. Dahinter folgen der Kreis Fulda (32,3) sowie die Städte Darmstadt (26,3) und Wiesbaden (25,9). Die niedrigsten Werte haben die Kreise Hersfeld-Rotenburg (4,1) und Marburg-Bidenkopf (6,1). Den Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Auffrisch-Impfungen ab September

    Ab September sollen gefährdete Personen eine Auffrisch-Impfung gegen das Coronavirus erhalten können. Das geht aus einem Beschluss der Konferenz der Gesundheitsminister der Länder vom Montag hervor, der dem hr vorliegt. Ebenfalls ab September soll es das Angebot für diejenigen geben, die zuvor mindestens eine Impfung mit Astrazeneca oder Johnson & Johnson erhalten haben.

    "Die Auffrischimpfungen erfolgen mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe, dabei ist es unerheblich, mit welchem Impfstoff die Personen vorher geimpft worden sind", heißt es in dem Papier. Als mRNA-Stoffe gelten die Impfstoffe von Biontech und Moderna. Die Auffrischung soll frühestens sechs Monate nach der abgeschlossenen Impf-Serie erfolgen.

  • Top-Thema

    Bund beschließt Impfungen ab 12 Jahren

    Die Gesundheitsminister haben sich für Impfungen bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren ausgesprochen. Das geht aus einem Beschluss vom Montag hervor. "Es werden nunmehr alle Länder Impfungen für Zwölf- bis 17-Jährige auch in Impfzentren oder auch mit anderen niedrigschwelligen Angeboten anbieten", heißt es in dem Beschluss. Eine ärztliche Aufklärung und Zustimmung der Sorgeberechtigten ist notwendig. Zudem können sich Kinder und Jugendliche bei Kinder,- Haus- und Betriebsärzten impfen lassen.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Montag:

    • Seit dem Beginn der Pandemie sind in Europa mittlerweile mehr als 60 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Somit entfallen rund 30 Prozent aller weltweit bisher gemeldeten Corona-Fälle auf die europäische Region, wie aus den aktuellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervorgeht.
    • Die Veranstaltungsbranche hat sich dafür ausgesprochen, Veranstaltungen nur für geimpfte und genesene Teilnehmende zu erlauben, falls das Infektionsrisiko bei Getesteten zu groß sei. Sonst sei die Abwicklung zahlreicher Unternehmen des Sektors zu befürchten, sagte Jens Michow, geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) der Welt.
    • Die Bundesregierung will mit den Ländern am 10. August über ein Ende kostenloser Corona-Schnelltests beraten. Regierungssprecherin Ulrike Demmer betonte, dass Schnelltests "ganz sicher nicht über Nacht plötzlich kostenpflichtig" werden, sondern noch eine ganz Weile kostenlos bleiben sollten.
  • Sonderimpftage für Kinder ab 12 in Marburg-Biedenkopf

    Im Impfzentrum des Landkreises Marburg-Biedenkopf soll es zwei Sonder-Impfaktionen geben, bei denen sich Kinder ab 12 Jahren impfen lassen können. Für die zwei Tage am 7. und 21. August sollen die Impfstoffe von Biontech und Moderna zum Einsatz kommen, wie der Kreis mitteilte. Ein Gespräch mit einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt muss vorher wahrgenommen werden. Dabei können alle unter 16 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten geimpft werden. Die Zweitimpfung würde dann auf den 11. September fallen.

    Außerhalb dieser zwei Aktionstage können sich Kinder zwischen 12 und 16 Jahren derzeit nicht im Marburger Impfzentrum am Afföller in Marburg gegen das Corona-Virus impfen lassen. Alle ab 16 Jahren können auch an anderen Tagen - selbst ohne vorherige Terminvereinbarung - zum Impfen vorbeikommen.

  • Campingurlaub während Corona beliebt

    In Hessen wird Campingurlaub nach Einschätzung von Tourismusexperten beliebter. "Der Campingurlaub, ob mit Wohnmobil oder Wohnwagen, hat in Zeiten von Corona stark zugenommen, das gilt auch für Hessen", sagt Hartmut Reiße, Geschäftsführer des Hessischen Tourismusverbandes. "Das liegt auch daran, dass es sich um einen coronakonformen Urlaub handelt." So sei man unabhängig im Familienverbund unterwegs und vermeide große Menschenmassen.

    Die Campingplätze in Hessen verzeichnen in diesem Sommer laut Reiße eine hohe Nachfrage. Doch inzwischen würden Urlauber auch ruhigere, private Stellplätze wählen. So vermitteln mehrere Anbieter Stellflächen bei Landbesitzern, auf Bauernhöfen oder bei Winzern.

    Wohnmobil
  • Krankenstand auf Rekordtief

    Die Beschäftigten in Hessen sind während der Corona-Pandemie offenbar seltener krank. Einer DAK-Studie zufolge ist der Krankenstand seit Januar auf ein Rekordtief gesunken. Es habe 13 Prozent weniger Fehltage gegeben - und damit so wenige wie seit zwölf Jahren nicht mehr.

    Nach den Daten der Krankenkasse gingen die Zahlen in Hessen zwar bei allen Berufen zurück, aber besonders stark bei Beschäftigten im Homeoffice. Insgesamt habe es weniger Fehltage etwa wegen Husten oder Halsschmerzen gegeben, dafür etwas mehr wegen Rückenschmerzen und psychischen Leiden.

  • Impfzentrum Hersfeld-Rotenburg auf "Sommertour"

    Das Impfzentrum des Kreises Hersfeld-Rotenburg startet am heutigen Montag seine "Sommertour". Bis zum 13. August besuchen mobile Impfteams verschiedene Bürger-, Rat- und Gemeindehäuser, um jenen Menschen ein Impfangebot zu machen, die bislang unschlüssig waren oder denen der bürokratische Aufwand zu hoch war.

    Bei den Vor-Ort-Impfungen werden keine Termine benötigt und Erstimpfungen gespritzt. Der Termin für die etwaige Zweitimpfung wird gleich im Anschluss festgelegt. Alle Daten zur "Sommertour" finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Vier Impfzentren temporär geschlossen

    Impfen für alle ohne Termin in allen 28 Impfzentren des Landes - so hatten es Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) vergangenen Mittwoch angekündigt. Die Maßnahme sollte das Impftempo wieder erhöhen. Doch das Impfzentrum des Landkreises Kassel ist heute und auch am Dienstag geschlossen, wie der Kreis auf seiner Homepage mitteilte. In dem Zentrum in Calden wird diese Woche nur von Mittwoch bis Freitag geimpft, am Wochenende ist wieder geschlossen - "wegen der geringen Nachfrage nach Impfterminen", so die Begründung des Kreises.

    Aus den selben Gründen bleibt auch das Odenwälder Impfzentrum in Erbach von Montag bis Mittwoch einschließlich geschlossen. Das Impfzentrum im Kreis Groß-Gerau bleibt ebenfalls bis Mittwoch geschlossen, das im Schwalm-Eder-Kreis bis einschließlich Freitag.

  • Fristverlängerung für die Steuererklärung

    Eigentlich wäre sie am Samstag fällig gewesen: Der 31. Juli ist stets der Tag, an dem die Einkommenssteuererklärung des Vorjahres beim zuständigen Finanzamt eingegangen sein muss (außer ein Steuerberater oder Lohnsteuerhilfsverein hilft).

    Blicken Sie nun aufs aktuelle Datum, brauchen Sie aber trotzdem nicht in Hektik zu verfallen. Durch die Corona-Pandemie haben Sie länger Zeit, ihre Unterlagen für 2020 zu ordnen und abzugeben. Der Bund der Steuerzahler klärte unlängst noch einmal auf, dass eine verlängerte Frist gilt: Sie endet nun am 1. November.