In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    1,7 Millionen Masken vor Verfallsdatum

    Bei rund 1,7 Millionen gelagerten Corona-Atemschutzmasken aus Beständen der Landesregierung läuft zum Ende des Jahres das Haltbarkeitsdatum ab. Die Masken befinden sich noch in einer Qualitätsprüfung oder konnten wegen juristischer Verhandlungen mit den Verkäufern noch nicht ausgeliefert werden, wie das Innenministerium in Wiesbaden auf Anfrage mitteilte.

    Sollten die Atemschutzmasken die Qualitätsprüfung nicht bis zum 31. Dezember bestanden haben, seien die Verkäufer zu einer Nachlieferung intakter Mundnasenschutze verpflichtet, erklärte das Ministerium. Diese müssten dann auch die abgelaufenen FFP2- und OP-Masken zurücknehmen und vernichten. "Bei einem positiven Testergebnis werden die Masken allerdings einer Verteilung zugeführt und vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genutzt."

    Tüten mit FFP2-Masken und OP-Masken liegen auf einem Tisch. (dpa)
  • Kultusminister berichtet über Situation an Hessens Schulen

    Kultusminister Alexander Lorz (CDU) wird zum Auftakt der Sitzung des Landtags am Nachmittag über die aktuelle Situation der Schüler in der Corona-Pandemie berichten. Seine Regierungserklärung trägt den Titel "Herausforderungen in Stärken verwandeln - gemeinsam für unsere Schülerinnen und Schüler". In Hessen sind seit dem 7. Juni wieder alle Schüler im Präsenzunterricht.

    Kultusminister Lorz beim Besuch einer Schule
  • Top-Thema

    Inzidenz fällt unter 20

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist in den vergangenen 24 Stunden um 48 angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden sechs Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 7.442. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 289.564 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz fiel erstmals seit Monaten unter die 20er-Marke: Sie beträgt nun 19,0, am Vortag hatte sie bei 20,1 gelegen. Mit Groß-Gerau fiel auch der letzte verbliebene Kreis in Hessen unter die 50er-Marke: Dort beträgt die Inzidenz 49,3. Die niedrigste Inzidenz hat der Vogelsbergkreis mit 3,8. Mehr Infos finden Sie hier.

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  • Stadt Kassel verbietet Demos

    Die Stadt Kassel hat Versammlungen, die für den kommenden Samstag (19. Juni) geplant waren, verboten. "Laut der Anmeldungen sollten zu den Versammlungen angeblich mehrere tausend Menschen erwartet werden", sagte ein Sprecher der Stadt. Aufgrund der schlechten Erfahrungen mit einer Querdenker-Demo in Kassel, seien diese Verbote gerechtfertigt.

    Unbeteiligte Dritte im Stadtgebiet könnten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Versammlungen nicht ausweichen. Die Stadt befürchte deshalb ein zu hohes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus. Am 20. März war es in Kassel zu einer Querdenker-Demo gekommen, bei der Auflagen und Hygienemaßnahmen nicht eingehalten wurden.

  • Digitaler Impfpass: Wie gut es läuft

    In Apotheken gibt es nun den digitalen Nachweis über die Corona-Impfung, aber nicht alle sind schon an die entsprechende Software angeschlossen. Die Apothekerkammer ist trotzdem zufrieden.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Digitaler Impfpass in Apotheken

    hessenschau vom 14.06.2021
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Fällt die Maskenpflicht in Außenbereichen?

    Die Inzidenzen fallen weiter und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigt das Ende der Maskenpflicht draußen an. Viele hessische Städte und Gemeinden wollen jetzt die Maskenpflicht in Außenbereichen aufheben.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Maskenpflicht in Außenbereichen soll fallen

    hessenschau vom 14.06.2021
    Ende des Videobeitrags
  • Dezernenten fordern Lockerungen in Frankfurt

    Seit Montag, 7. Juni, gelten in Frankfurt die Regelungen der Stufe zwei. Damit können seit einiger Zeit Bürgerinnen und Bürger bereits verschiedene Museen, den Frankfurter Zoo und auch die Oper und das Schauspiel besuchen. Voraussetzung dafür sind entsprechende Hygienekonzepte. "Umso enttäuschender ist es, dass für den Besuch derzeit immer noch strengere Auflagen gelten als beispielsweise für den Stadtbummel in Geschäften", sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig. Höhere Abstands- sowie Testpflichten würden vielen Kulturveranstalterinnen und -veranstaltern ihre Arbeit erschweren.

    "Aufgrund der sinkenden Infektionszahlen und insbesondere aufgrund der hohen Impfquote halten wir es für verantwortbar und erforderlich, dass die Verordnung entsprechend angepasst wird", erklärt auch Gesundheitsdezernent Stefan Majer. Die Dezernenten appellieren an die Landesregierung den Kultureinrichtungen Planungssicherheit zu geben.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Montag:

    • Die globale wöchentliche Zahl an Covid-Fällen ist sieben Wochen in Folgen gefallen - der längste Rückgang seit Beginn der Pandemie. Dieser Trend verdecke jedoch die beunruhigende Zunahme von Krankheits- und Todesfällen in vielen einzelnen Ländern, warnte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
    • Die EU-Länder haben sich darauf geeinigt, Reisebeschränkungen koordiniert und schrittweise zu lockern. "Mit Beginn des Sommers wird den Bürgerinnen und Bürgern das Reisen erleichtert - mit nur begrenzten und verhältnismäßigen Reisebeschränkungen, wenn überhaupt", teilte EU-Justizkommissar Didier Reynders mit.
    • Eine Infektion mit der Delta-Variante verdoppelt einer Studie zufolge das Risiko, im Krankenhaus behandelt werden zu müssen. Zudem scheinen Impfungen etwas weniger wirksam gegen die zuerst in Indien nachgewiesene Mutation zu sein, wie aus einer im Fachblatt "Lancet" veröffentlichten Untersuchung schottischer Forscher hervorgeht.
  • Top-Thema

    36 Millionen Euro für Kita-Beiträge

    Für den Ausgleich von Kita-Beiträgen stellt die hessische Landesregierung weitere 36 Millionen Euro zur Unterstützung von Familien und Kommunen bereit. Das Geld stamme aus dem Sondervermögen "Hessens gute Zukunft sichern", teilte das Ministerium für Soziales am Montag in Wiesbaden mit.

    Die Mittel sollten in wenigen Wochen ausgezahlt werden. Das Land beteilige sich zudem mit 16 Millionen Euro an der Beschaffung von Corona-Tests für Kinder. Man setze in den Kitas auf Freiwilligkeit bei den Testungen. Trotz sinkender Infektionszahlen seien Tests dort "ein wichtiger Baustein, auch weil derzeit kein zugelassener Impfstoff für unter Zwölfjährige verfügbar ist".

    Ein kleines Kind hängt an einer Stange auf dem Spielplatz und lässt sich pendeln.
  • Impfzentrum Kassel gibt QR-Codes aus

    Das Impfzentrum Kassel gibt ab sofort QR-Codes für den digitalen Impfausweis aus, wie die Stadtverwaltung erklärte. Bürgerinnen und Bürger, die an diesem Montag und danach ihre Zweitimpfung im Impfzentrum erhalten, bekommen den Code direkt bei ihrem Besuch. Menschen, die ihre zweite Dosis bereits in den vergangenen Wochen und Monaten erhalten haben, sollen ihn per Post zugeschickt bekommen.

    Mit dem Code und der passenden App können sich vollständig Geimpfte ihren Impfnachweis auf ihr Smartphone laden. Hierfür werden Name, Geburtsdatum, das Impfdatum sowie der Name und der Hersteller des Impfstoffs lokal auf dem eigenen Gerät gespeichert.

    Blick in Großsporthalle mit Impf-Kabinen
  • Frankfurter Bühnen müssen Besucher ausladen

    Am Wochenende haben die Städtischen Bühnen in Frankfurt nach sieben Monaten Lockdown in die neue Spielzeit gestartet. Doch kurz vor dem Neustart wurden nach Angaben der Sprecher beider Häuser die Regeln für die Platzvergabe nochmals geändert. Gäste, die Tickets gekauft hatten, mussten ausgeladen oder umgesetzt werden. Zuerst hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

    Das Gesundheitsamt habe den Angaben zufolge erklärt, dass die Besucher in Schachbrett-Formation platzieren werden dürfen. Das Rechtsamt habe dann jedoch auf 1,50 Meter Abstand bestanden, wie Sprecher von Schauspiel und Oper am Montag berichteten. In das Große Haus des Schauspiels durften dadurch nur 150 statt geplant 280 Besucher, in die Oper nur 150 statt 650 Menschen. Die Gäste wurden per Mail informiert, dass ihnen andere Plätze zugewiesen werden oder sie gar nicht kommen dürfen.

    Zuschauerraum Schauspiel Frankfurt
  • Niedergelassene Ärzte ächzen unter Impfandrang

    Seitdem sich alle impfen lassen dürfen, ist die Situation nach Einschätzung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in vielen hessischen Arztpraxen angespannt: "Die Situation in den Praxen ist an einigen Stellen katastrophal." Das habe eine Umfrage unter den Mitgliedern ergeben, berichtete die KV am Montag. Die Patienten seien noch aggressiver und fordernder als vor der Aufhebung der Priorisierung. Weil es nach wie vor nicht genügend Impfstoff gebe, müssten die niedergelassenen Kollegen die Menschen immer wieder vertrösten, Termine verschieben oder absagen. "Das bedeutet für die Praxen einen enormen zusätzlichen Aufwand", teilte die KV mit. Die niedergelassenen Ärzte und ihr Praxispersonal würden "zum Prügelknaben enttäuschter Impfinteressierter".

    Knapp die Hälfte der 625 Praxen, die an der Umfrage teilgenommen haben, berichtete, die Patienten seien "noch aggressiver und fordernder". Nur rund 16 Prozent gaben an, dass die Menschen auch bei längeren Wartezeiten verständnisvoll reagierten. Mehr als ein Viertel schätzt die Situation in ihrer Praxis als "katastrophal" ein. Etwa die Hälfte beobachtete kaum Veränderungen. Nur 22 Prozent sagten, dass die Impfungen gut zu managen seien.

  • Top-Thema

    Kammer: Guter Start für digitalen Impfpass

    Der Start des digitalen Impfpasses in der Corona-Pandemie ist der Apothekerkammer zufolge in Hessen gelungen. "Es klappt gut", sagte die Präsidentin Ursula Funke am Montag. Zwar habe es am Morgen noch einige technische Probleme mit dem Portal gegeben, diese seien aber schnell behoben worden. Sicher hätten mancherorts immer wieder Leute auch mal warten müssen, insgesamt habe es jedoch geklappt.

    Auf das Online-Portal mein-apothekenmanager.de, wo man teilnehmende Apotheken abrufen kann, kam es dem Deutschen Apothekerverband zufolge zu einer "extrem hohen Nachfrage". Phasenweise war das Portal am Vormittag nicht zu erreichen.

  • Planetarium Fulda wiedereröffnet

    In Fulda ist am Montag das erste Planetarium Hessens nach der coronabedingten Schließung wiedereröffnet worden. Die Zeit wurde nach Angaben der Stadt genutzt, um die Anlage zu erneuern. Neue Laserprojektoren wurden eingebaut, die Sound-Anlage wurde ebenso wie die Beleuchtung umgerüstet und neue Stühle wurden eingebaut.

    Besucherinnen und Besucher erwarten den Angaben zufolge viele neue Programme zu astronomischen Themen wie dem Sonnensystem, fernen Galaxien, Schwarzen Löchern oder auch Dunkler Materie. Familien und Kleingruppen bis zehn Personen können nach telefonischer Voranmeldung kommen. Es gelten Abstandsregeln und Maskenpflicht.

    Planetarium Fulda
  • Top-Thema

    Delta-Variante an der Bergstraße nachgewiesen

    Im südhessischen Kreis Bergstraße ist erstmals die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. "Bei einem Fall der vergangenen Tage wurde die B.1.617 Delta-Variante (sog. Indische Variante) nachgewiesen", teilte Landrat Christian Engelhardt am Sonntagabend auf Facebook mit. Wo genau der Fall auftrat, ist noch unklar.

    Am Montag lag die Inzidenz im Kreis bei 19,6, insgesamt wurde eine Neuinfektion registriert.

  • Top-Thema

    Wieder mehr als eine Million Passagiere am Flughafen

    Die Fluggast-Zahlen am Frankfurter Flughafen lagen auch im Mai noch weit unter dem Niveau aus der Zeit vor der Corona-Pandemie. Allerdings überschritt das Passagieraufkommen im Gegensatz zu den Vormonaten mit knapp 1,25 Millionen Fluggästen wieder die Millionen-Marke, wie der Betreiber Fraport am Montag mitteilte. Das waren rund 357 Prozent mehr als im ersten Corona-Lockdown ein Jahr zuvor, aber 80 Prozent weniger als im Mai 2019.

    Ganz anders lief es den Angaben nach im Cargo-Geschäft: Das Aufkommen an Fracht und Luftpost wuchs im Vergleich zu Mai 2020 um 27,5 Prozent auf knapp 200.700 Tonnen.

  • Top-Thema

    Apotheken stellen digitalen Impfnachweis aus

    Menschen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, können sich ab Montag in Apotheken einen digitalen Impfnachweis abholen. Die Apothekerverbände wiesen allerdings darauf hin, dass die Zahl der teilnehmenden Apotheken in den ersten Tagen aus technischen und organisatorischen Gründen noch begrenzt sei und baten um Geduld. Die Website mein-apothekenmanager.de soll anzeigen, welche Apotheke vor Ort den digitalen Impfpass anbietet.

    Der digitale Nachweis ist eine freiwillige Ergänzung des weiter gültigen gelben Impfheftes aus Papier. Deutschland setzt damit ein Vorhaben der Europäischen Union um. Dafür wurden einheitliche Details eines Zertifikats vereinbart, mit dem man Impfungen, Tests und überstandene Covid-19-Erkrankungen nachweisen kann. Die App soll als Beleg bei gelockerten Corona-Beschränkungen eingesetzt werden können und zur Sommerferienzeit Reisen in Europa erleichtern.

  • Top-Thema

    32 Neuinfektionen, keine Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist in den vergangenen 24 Stunden um 32 angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden keine Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer beträgt damit weiter 7.436. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 289.516 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz fiel leicht von 20,8 auf 20,1. Der Kreis Groß-Gerau (51,1) liegt weiterhin bei einer Inzidenz von knapp über 50. Vier hessische Kreise haben eine Inzidenz unter 10. Eine Übersicht finden Sie hier.

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  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Sonntag:

    • Ausgestattet mit Tracker und Maske haben am Sonntagnachmittag im Berliner Club "Revier Südost" rund 300 Menschen zusammen zu Techno-Beats gefeiert. Der Probelauf war Teil des Pilotprojekts "Open Air" mit dem getestet werden soll, wie in der Corona-Pandemie sicher unter freiem Himmel getanzt werden kann. Die Tänzer wurden ausgelost. Sie mussten getestet, geimpft oder genesen sein. Alle sollen in zehn erneut getestet werden.
    • Der britische Premierminister Boris Johnson lehnt eine Aufhebung von Patenten für die Impfstoff-Herstellung weiterhin ab. Zentral sei, weltweit Produktionsstätten aufzubauen, vor allem in Afrika, sagte er zum Abschluss des G7-Gipfels inCornwall. Auch Know-how müsse geteilt werden. Aber zugleich müssten Anreize für Innovationen geschützt werden, mahnte Johnson.
    • Die G7-Staaten fordern eine vertiefte Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ursprung der Corona-Pandemie. In ihrer Abschlusserklärung zum Gipfeltreffen mahnten die Staats- und Regierungschefs am Sonntag eine "transparente" und "von Experten geleitete" Studie an. Dazu seien auch weitere Untersuchungen in China nötig.
  • Top-Thema

    Abwasser zeigt Corona-Entwicklung

    Im Abwasser lässt sich zuverlässig die Entwicklung der Corona-Pandemie verfolgen. Nach Angaben von Susanne Lackner, Professorin für Abwasserwirtschaft an der TU Darmstadt, können Forscher vor allem zwei Dinge sehen: Zum einen die Zu- oder Abnahme der Virenkonzentration, also ob mehr oder weniger Menschen infiziert sind. Zum anderen, welche Varianten des Coronavirus im Umlauf sind. Die Labore nutzen dafür Proben, die in allen Kläranlagen routinemäßig aus dem Zufluss entnommen werden.

    Die TU Darmstadt ist eines von nur zwei Referenzlaboren für die Sequenzierung der Abwasserproben in Europa. Das Labor hat Proben von etwa 50 Kläranlagen aus ganz Europa analysiert und koordiniert zwei hessische Pilotprojekte in Frankfurt und Wiesbaden. Das Projekt "Abwa-SARS" der TU Darmstadt läuft seit Juni 2020. Neu ist die Herangehensweise nicht, wie Lackner sagt: "Solche Ansätze wurden in der Vergangenheit auch schon erfolgreich für das Monitoring von Polio-Viren eingesetzt."

    Weltweit hätten Forscher bewiesen, dass es möglich ist, Kläranlagen als Frühwarnsystem zu nutzen, sagte Lackner. "Grundsätzlich sieht man im Abwasser die Entwicklung früher als im medizinischen Bereich", sagte Lackner. "Der Vorsprung beträgt je nach Technik zwischen vier und zehn Tagen." In Deutschland fehle bislang der politische Wille, ein solches System flächendeckend zu nutzen.

  • Top-Thema

    139 Neuinfektonen, Inzidenz wieder gesunken

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist in den vergangenen 24 Stunden um 139 angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 7.436. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 289.484 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz fiel wieder leicht von 22,1 auf 20,8. Mit Groß-Gerau (52,6) liegt ein Kreis weiterhin bei einer Inzidenz von über 50. Die niedrigsten Inzidenzen verzeichnen Fulda mit 8,1 und der Vogelsbergkreis mit 4,7. Eine Übersicht finden Sie hier.

  • Langener Waldsee öffnet unter Corona-Bedingungen

    Rechtzeitig zum warmen Wochenende hat das Strandbad Langener Waldsee am Samstag die Badesaison eröffnet. Allerdings auch in diesem Jahr noch unter starken Einschränkungen: mit beschränkter Gästezahl und vorher gekauftem Online-Ticket. Direkt zum Start ist das Strandbad bereits das ganze Wochenende ausgebucht.

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    zum Video Saison am Langener Waldsee eröffnet

    hs
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  • Alkoholverbot auf Kasseler Partymeile

    Kaum sind die Corona-Beschränkungen gelockert, schon geht es wieder hoch her. Auf der Kasseler Partymeile, der Friedrich-Ebert-Straße, wurde einige Nächte wild gefeiert. Doch damit ist erstmal Schluss, denn die Stadt hat ein Alkoholverbot erlassen. Zumindest für diejenigen, die keinen Sitzplatz in der Gastronomie haben. Das sagen die Bürgerinnen und Bürger zu der Entscheidung.

    Videobeitrag

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    zum Video Wilde Feiern auf Kasseler Partymeile

    hs
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  • Nach Impfaktion: "Wir brauchen mehr Impfstoff"

    Nach dem großen Ansturm auf eine Arztpraxis in Babenhausen (Darmstadt-Dieburg), stellt der zuständige Bürgermeister Forderungen auf. Die große Resonanz des Impftages ist für Bürgermeister Dominik Stadler (unabhängig) ein klares Signal: "Wir brauchen endlich mehr Impfstoff." Sowohl Kommunen als auch Mediziner täten alles dafür, um der großen Nachfrage nachzukommen, also müssten auch die verantwortlichen Politiker dafür sorgen, dass mehr davon bereitgestellt werde. Bei der Impfaktion seien viele Menschen aus dem Raum Aschaffenburg nach Babenhausen gefahren, selbst aus Köln reiste laut Arzt Abrar Mirza ein Patient an.

  • DGB: Corona-Krise hat Frauen besonders getroffen

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Hessen-Thüringen hat bei einer Konferenz am Samstag auf die Situation von Frauen in der Corona-Pandemie aufmerksam gemacht. "Gerade Personen mit niedrigem Einkommen und in prekären Beschäftigungsverhältnissen spüren die Auswirkungen der Pandemie besonders stark. Viele von Ihnen sind Frauen", sagte Vorsitzender Michael Rudolph. Der Anteil von Frauen in Minijobs sei höher als der von Männern.

    Laut Bezirksfrauenrätin Anna-Maria Boulnois haben zudem Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit für Frauen meist gravierendere Auswirkungen, weshalb die Entgeltlücke durch die Pandemie wachsen könnte. "Beides ist vom Nettoeinkommen abhängig, welches bei Frauen in niedrigen Einkommensgruppen, auch aufgrund des Ehegattensplittings, wesentlich geringer ausfällt." Erschwerend komme die Unterbewertung sogenannter weiblicher Tätigkeiten hinzu, welche die Entgeltlücke befeuere.

    Silhouette einer Frau bei einer Präsentation