In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Eintracht will 31.000 Zuschauer im Stadion

    Bundesligist Eintracht Frankfurt hofft auf eine weitere Ausweitung der Zuschauerkapazitäten bei Heimspielen. So habe man beim Frankfurter Gesundheitsamt beantragt, wieder Stehplätze zu öffnen und die Kapazität im Stadion von bisher erlaubten 25.000 auf 31.000 Zuschauer zu erhöhen.

    Nun müsse geklärt werden, ob die Stehplätze zu 2G-Bereichen werden könnten, also ob dort ausschließlich Geimpfte und Genesene Zutritt finden können. Mit einer Antwort des Gesundheitsministeriums rechnet die Eintracht Anfang kommender Woche. Am darauffolgenden Samstag empfangen die Hessen den 1. FC Köln zum Heimspiel.

    Das Stadion von Eintracht Frankfurt in der Außenansicht
  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Samstag:

    • Die Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW warnt vor erneuten Schul- und Kita-Schließungen wegen der Corona-Pandemie im Herbst und Winter. "Die Politik muss jetzt alles dafür tun, dass wir keinen Winter wie im vergangenen Jahr bekommen," sagte Maike Finnern dem Business Insider. Die Maßnahmen für Schulen seien zu zögerlich, so gebe es etwa noch immer zu wenige PCR-Tests an den Bildungseinrichtungen.
    • SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fürchtet eine schwierige Corona-Lage im Herbst, falls die Impfkampagne nicht besser vorankommt. "Was wir momentan sehen, ist nach meinem Dafürhalten eine Verschnaufpause, nicht viel mehr", sagte er der Passauer Neuen Presse mit Blick auf die zuletzt leicht sinkenden Corona-Infektionszahlen. "Ich gehe davon aus, dass die Fallzahlen in dem Moment wieder steigen werden, in dem sich das Leben der Menschen verstärkt in Innenräumen abspielt." Nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) haben 52,3 Millionen Menschen in Deutschland und damit 62 Prozent der Bevölkerung eine vollständige Impfung erhalten.
    • In der australischen Metropole Melbourne sind bei gewaltsamen Protesten gegen den anhaltenden Corona-Lockdown mehrere Polizisten verletzt worden. Es seien mehr als 200 Demonstranten festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Die Demonstranten durchbrachen demnach Absperrungen im Stadtzentrum und lieferten sich gewaltsame Auseinandersetzungen mit den Beamten. Trotz eines Versammlungsverbots nahmen nach Polizeiangaben und 700 Menschen an der Protestaktion teil.
  • Top-Thema

    Erste Impfzentren schließen

    Die Ära der Impfzentren geht in Hessen zu Ende: Am Samstag schließen die ersten beiden Zentren in Frankfurt und Wiesbaden. Bis zum Monatsende sollen alle weiteren folgen. Für ihre Arbeit gibt es viel Lob, aber die Kosten sind enorm. Alles in allem dürfte der Betrieb der Impfzentren über 600 Millionen Euro gekostet haben, kalkuliert das Land. Das schließt auch die Hotline und Software für die Terminvergabe mit ein.

    Von den bisher gut acht Millionen Impfungen in Hessen wurden rund 60 Prozent in den Impfzentren verabreicht; oder von mobilen Teams, die den Impfzentren angegliedert sind. Auch in der vergangenen Woche ließen sich mehr Menschen die Spritze im Impfzentrum geben als in den Arztpraxen. Allerdings ging es in den Impfzentren wohl auch deshalb meist entspannt zu, weil sie fast nie ausgelastet waren. Der Spitzenwert wurde am 6. Mai mit 34.000 Spritzen erreicht, erklärt das hessische Innenministerium, das Aufbau und Betrieb der landesweit 28 Zentren koordiniert hat. Über die gesamte Zeit hinweg lag die Auslastung der Zentren bei rund einem Drittel der Kapazität.

  • Landeswahlleiter erwartet viele Briefwähler

    Knapp eine Woche vor der Bundestagswahl rechnet Landeswahlleiter Wilhelm Kanther mit einem deutlich erhöhten Anteil von Briefwählern. Es sei aber eher unwahrscheinlich, dass der Anteil so hoch wie die 60 Prozent bei der Kommunalwahl im März sein werde, sagte Kanther. Dazu dürfte auch beitragen, dass "sich das pandemische Geschehen ein bisschen entspannt hat und wir inzwischen mit den Erfahrungen mit Wahlen in Pandemien umgehen können und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen treffen."

    Doch schon vor Corona habe sich ein Trend zur Briefwahl abgezeichnet. Der Anteil derjenigen, die nicht im Wahllokal abstimmten, habe sich vor der Pandemie bei etwa 30 Prozent einpendelt, so Kanther. "Das ist jetzt durch die Pandemie natürlich weit übertroffen", meinte der Landeswahlleiter und vermutete: "So viele Briefwähler wie in der Zeit der Pandemie werden wir nachher nicht mehr haben. Nach meinem Gefühl ist die Urnenwahl recht beliebt, weil der Wahlakt dort 'erfahrbarer' ist als wenn man einfach nur einen Brief zurückschickt."

    Ein Stimmzettel und ein Umschlag für die Briefwahl liegen auf einem Tisch.  (dpa)
  • Top-Thema

    Inzidenz sinkt auf 81,0

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 659 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden sechs Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 7.693. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 325.651 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Hospitalisierungsrate (Krankenhauseinweisungen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner), die das Land Hessen zur Bewertung der Corona-Lage nun in den Mittelpunkt stellt, sank nach Angaben des RKI leicht auf 2,1. Der zweite Parameter zu Beurteilung der Lage ist die Belegung der Intensivbetten: Laut Sozialministerium wurden 162 Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 auf Intensivstationen behandelt (Stand 17. September), darunter acht Verdachtsfälle. Am Vortag hatte die Zahl noch bei 157 gelegen.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank erneut von 86,8 auf 81,0. Sechs Städte und Kreise liegen über dem Grenzwert von 100. Die höchsten Werte haben die Stadt Offenbach (177,2) und der Landkreis Fulda (111,6). Die niedrigste Inzidenz weisen die Kreise Hersfeld-Rotenburg (25,8) und Werra-Meißner (27,0) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Debatte um 2G-Regel bei Veranstaltungen

    "Kein Zutritt für Corona-Ungeimpfte", heißt es in diesem Herbst für einige wohl öfter. Der Grund: die 2G-Regel, die bei hessischen Veranstaltern wohl immer öfter zum Einsatz kommt. So auch bei Halloween auf der Burg Frankenstein. Dort sorgt die Einlassregelung für viel Wirbel. Der Organisator sieht sich von den Behörden im Stich gelassen und bezeichnet daher die 2G-Regel als "alternativlos". Die Meinungen zur 2G-Regel bei Veranstaltungen geht bei den Menschen auseinander.

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    hs
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  • Top-Thema

    "Stadt ohne Meer"-Festival mit 2G

    Das Musikfestival "Stadt ohne Meer" in Gießen findet in diesem Jahr wieder statt – mit der 2G-Regelung (geimpfte oder genesene Teilnehmer). Die hessenschau hat sich vor Ort umgeschaut und mit dem Organisator gesprochen.

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    hs
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  • Eröffnungsabend des 52. Deutschen Jazzfestivals entfällt

    Die amerikanische Sängerin Jazzmeia Horn wird coronabedingt am Mittwoch, 27. Oktober, nicht auftreten können. Alle Konzerte ihrer Europatournee wurden abgesagt, so auch der Eröffnungsabend des 52. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt. Die zwei geplanten Konzerte im hr-Sendesaal entfallen ersatzlos. Die Karten können zurückgegeben werden.

    Das 52. Deutsche Jazzfestival Frankfurt findet von Donnerstag, 28. Oktober, bis Sonntag, 31. Oktober, an drei Abenden im hr-Sendesaal und mit zwei zusätzlichen Konzerten im Künstlerhaus Mousonturm statt. Ausführliche Infos sind auf hr2.de/jazzfestival abrufbar.




  • Per Drohne stinkende Substanz auf Impfgegner abgeworfen

    Nach einem Vorfall mit einer Drohne, die in Hanau eine stinkende Substanz auf die Teilnehmer einer Impfgegner-Demonstration abgeworfen hat, ermittelt der Staatsschutz. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, beteiligten sich rund 30 Menschen am Donnerstagabend an der angemeldeten Kundgebung im Stadtteil Großauheim nahe dem Main-Ufer.

    Plötzlich hätten sie eine Drohne in mehreren Metern Höhe über sich wahrgenommen, von der eine Tüte mit einer übelriechenden Flüssigkeit herabgefallen sei. Dabei sei niemand getroffen oder verletzt worden. Bisherigen Ermittlungen zufolge könnte die Drohne von zwei Männern gesteuert worden sein, die sich in dem Moment am gegenüberliegenden Mainufer in Klein-Auheim aufgehalten hätten. Eine sofort eingeleitete Suche nach den beiden Männern habe zunächst keinen Erfolg gebracht.

    Die Hintergründe des Vorfalls seien noch völlig unklar, sagte ein Polizeisprecher. Die Staatsschutzabteilung des Polizeipräsidiums Südosthessen habe Ermittlungen wegen Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Auch um welche Substanz genau es sich handelte, müsse noch untersucht werden, entsprechende Ermittlungen sind eingeleitet, wie der Sprecher sagte.

  • Gießens Basketballer könnten Halle voll auslasten

    Basketball-Bundesligist Gießen 46ers kann seine Halle unter Umständen schon bald wieder komplett auslasten. Die 46ers informierten am Freitag darüber, "dass sich das Fassungsvermögen, welches aktuell im Raum steht, unter der Voraussetzung der 2G-Regelung auf 3.752 Besucher beläuft, was somit die volle Auslastungskapazität bedeutet". 

    Die 46ers befinden sich dabei nach eigenen Angaben im engen Austausch mit den örtlichen Behörden, wie es in der Mitteilung hieß. Demnach entfalle nach derzeitigem Stand auch "die Maskenpflicht in der Halle in Gänze". Bedingung dafür ist die 2G-Regelung, wonach nur Geimpfte und Genesene Zutritt zur Basketball-Arena bekommen würden. Negativ auf Corona getestete Personen könnten die Bundesliga-Spiele der 46ers damit nicht mehr in der Halle sehen.

    Ausgenommen werden sollen Kinder von sechs bis elf Jahren, "die mit medizinischem Nachweis nicht impffähig sind". Die Schüler brauchen nach derzeitigem Stand auch keinen Test, da sie in der Schule regelmäßig getestet werden, begründete der Club.

  • Top-Thema

    Das müssen Sie zur Bundestagswahl wissen

    Eine Bundestagswahl unter Corona-Bedingungen? Was Sie über Briefwahlunterlagen, Wahlalter, Stimmvergabe, Erst- und Zweitstimme und den aktuellen Streit ums Wahlrecht wissen müssen, finden Sie in unserer Übersicht.

  • Top-Thema

    Fuldaer Rosenmontagszug für 2022 abgesagt - Aber Feiern unter 2G-Bedingungen

    In diesem Jahr ist der Rosenmontagszug in Fulda bereits wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. So wird es auch im kommenden Jahr sein. Die Fuldaer Karnevalsgesellschaft (FKG) hat dem Umzug - traditionell der größte Rosenmontagszug Hessens - nun abgesagt. Es wird auch kein neuer Prinz gekürt. Unter Corona-Bedingen sei das nicht umsetzbar, teilte der Vorstand der FKG am Freitag mit.

    Ganz ausfallen wird die Fastnacht in Fulda aber nicht: Die FKG zum Beispiel plant abgespeckte Sitzungen, und auch den traditionellen Ball der Stadt Fulda in der Orangerie soll es geben - jeweils unter 2G-Bedingungen. Das bedeutet: Man muss genesen oder geimpft sein. Wer mit einem Negativ-Test mitfeiern will, muss draußen bleiben.

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    Audioseite Auch im nächsten Jahr kein Rosenmontagszug in Fulda - Feiern mit 2G-Standard

    Rosenmontagszug in Fulda
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  • Top-Thema

    79 Prozent der Corona-Intensivpatienten ungeimpft

    79 Prozent der auf den Intensivstationen behandelten Patienten mit einer Covid-19-Infektion sind ungeimpft, teilte das Hessische Sozialministerium in Wiesbaden am Freitag mit. Bei den 17 Prozent der Geimpften handele es sich überwiegend um hochbetagte Personen mit weiteren Vorerkrankungen.

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  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Freitag:

    • Während des Corona-Lockdowns haben Schulen und Kitas deutlich weniger Fälle von Kindeswohlgefährdung gemeldet. Im Frühjahr 2020 - als viele Einrichtungen geschlossen waren - meldeten Schulen halb so viele Fälle wie im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Bei den Kitas ging die Zahl der Meldungen zeitgleich um etwa ein Drittel zurück.
    • Experten fallen vermehrte Impfdurchbrüche beim Impfstoff von Johnson & Johnson auf. Bislang erkrankten in 6.106 Fällen Menschen trotz vollständigem Impfschutz durch das Mittel, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem aktuellen Wochenbericht. Auf eine Million damit Geimpfte kämen demnach grob überschlagen 2.000 Impfdurchbrüche. Beim am häufigsten in Deutschland verwendeten Impfstoff - Biontech/Pfizer - sind es dagegen rund 675 Durchbrüche pro eine Million vollständig Geimpfte.
    • Insgesamt sind in Deutschland laut dem Robert Koch-Institut (RKI) bislang 52,2 Millionen Menschen oder 62,8 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig geimpft. Mindestens eine erste Impfung bekommen haben 55,7 Millionen Menschen oder 67,0 Prozent aller Einwohner. Zum Vergleich: In Frankreich etwa sind inzwischen 70 Prozent der Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft, 73,9 Prozent haben eine erste Impfdosis erhalten.
  • Michael Roth in der "WählBAR"

    Corona-Hilfen, Impf-Verweigerer, Linksruck in der Partei: SPD-Spitzenkandidat Michael Roth stellt sich in der "WählBAR" den Fragen eines ehemaligen Parteimitglieds und eines Gastronomen, der neu eingetreten ist.

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    Michae Roth, am Tisch sitzen, im Gespräch
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  • Top-Thema

    Kulturbetriebe vor 2G- oder 3G-Entscheidung

    Seit Donnerstag haben Gastronomen und Veranstalter die Möglichkeit, ihren Kulturbetrieb nicht mehr nach den 3G-Regeln, sondern unter 2G-Bedingungen weiterzuführen. Sie können sich also dafür entscheiden, ausschließlich Geimpfte und genesene Gäste reinzulassen. Allerdings ist die Entscheidung nicht leicht und die Umsetzung kompliziert, wie das Beispiel des Wiesbadener Schlachthofs zeigt. 

  • Unfallkliniken: Long Covid verschärft Pflegemangel

    Die Spätfolgen einer Corona-Infektion verschärfen nach Ansicht der Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken den Pflegemangel. Bundesweit lägen weit über 100.000 Anträge auf Anerkennung als Berufskrankheit von Klinikpersonal bei den Versicherungsträgern vor, sagte der Chefarzt des Rehabilitationszentrums an der BG Unfallklinik Frankfurt, Christoph Reimertz.

    Wenn man davon ausgehe, dass bei rund 15 Prozent aller Covid-19-Fällen das Risiko von Long Covid bestehe, "dann wären das 15.000 Mitarbeiter weniger". Die Beschwerden seien sehr unterschiedlich, was sowohl die Diagnose als auch die Rehabilitation schwierig mache. "Sicher ist aber, dass Long Covid als Berufskrankheit den bereits existierenden Mangel an Pflegekräften in Deutschland verstärkt."

  • Top-Thema

    924 Neuinfektionen, vier neue Todesfälle

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 924 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden vier Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 7.687. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 324.992 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Hospitalisierungsrate, die das Land Hessen zur Bewertung der Corona-Lage nun in den Mittelpunkt stellt, sank nach Angaben des RKI leicht auf 2,24 (bezogen auf Krankenhauseinweisungen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, Stand 16. September). Die Inzidenz der Covid-19-Fälle auf Intensivstationen stieg demnach leicht auf 2,29 (Stand 16. September).

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank erneut leicht von 90,9 auf 86,8. Acht Städte und Kreise liegen über dem Grenzwert von 100. Die höchsten Werte haben die Städte Offenbach (179,5) und der Landkreis Fulda (126,4). Die niedrigste Inzidenz weisen die Kreise Hersfeld-Rotenburg (27,4) und Werra-Meißner (40,0) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Diskussion um Genesenen-Status

    Hessen ermöglicht seit Donnerstag die 2G-Regel. Einige Restaurants, Cafés, Kinos, Friseursalons und Veranstaltungen könnten somit nur noch Geimpften und Genesenen offenstehen. Der Genesenen-Status ist ein halbes Jahr gültig. Was aber, wenn dieser Zeitraum vergangen ist?

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    hessenschau vom 16.09.2021
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  • Mehr Gigabit-Internetanschlüsse an Schulen

    Die Zahl der Schulen in Hessen mit einem Internetanschluss von mehr als 1.000 Mbit/s ist gestiegen. Im Juni 2021 waren in Hessen 1.423 Schulen gigabitfähig an das Internet angeschlossen, wie die Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Landtag antwortete. Das entspricht einer Quote von 71 Prozent. Die FDP-Fraktion hatte der Landesregierung die gleiche Frage ein Jahr zuvor gestellt. Die Antwort damals: "In Hessen waren zum Stand Juli 2020 1.222 Schulen und damit rund 61 Prozent der Schulen gigabitfähig an das Internet angeschlossen."

    Trotz der Steigerung nannte es der FDP-Abgeordnete Oliver Stirböck ärgerlich, dass knapp 30 Prozent der hessischen Schulen immer noch nicht gigabitfähig an das Internet angeschlossen seien. Gerade in Zeiten der Pandemie wäre es geboten gewesen, Schulen zu leistungsstarken Internet-Anschlüssen zu verhelfen, sagte der digitalpolitische Sprecher der Fraktion.

  • Top-Thema

    Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Donnerstag:

    • Der Unterricht für die rund elf Millionen Schülerinnen und Schüler in Deutschland war nach einer Erhebung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) seit Beginn der Pandemie bis zum Auslaufen der Schulschließungen im Frühjahr im Schnitt an mehr als 180 Tagen gestört. Das sind zwei Drittel der rund 270 Schultage im untersuchten Zeitraum zwischen Januar 2020 und dem 20. Mai 2021. Kitas waren im Untersuchungszeitraum im Durchschnitt 61 Tage vollständig geschlossen.
    • Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung senkt seine Konjunkturprognose für dieses Jahr wegen der stockenden Produktion in der Industrie drastisch. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr lediglich um 2,1 Prozent zulegen, wie die Berliner Forscher voraussagten. Im Juni hatten sie noch mit einem Plus von 3,2 Prozent gerechnet.
    • Baden-Württemberg macht sich für eine bundesweite Testpflicht von Beschäftigten und Selbstständigen ohne Impf- oder Genesenennachweis stark, wenn sie im Publikumsverkehr tätig sind. Wie es laut der Nachrichtenagentur dpa in einem Antrag für die Gesundheitsministerkonferenz heißt, wird solch eine Testpflicht in Branchen wie der Gastronomie, in Kultureinrichtungen oder Fitnessstudios gefordert.
  • Mehr Präsenzlehre an Uni Gießen

    Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen wird ab dem kommenden Wintersemester mehr Präsenzlehre anbieten. Die Universität habe eine maximal 50-prozentige Auslastung der Lehrräume festgelegt, schrieb das Präsidium am Mittwoch an Studierende und Mitarbeitende. Zugangsvoraussetzung für Lehrveranstaltungen sei die 3G-Regel (geimpft, genesen oder negativ getestet). Die JLU rief mit Blick auf die im Oktober beginnende Vorlesungszeit zum Impfen auf. Auch an der Universität selbst würden im Oktober Impftage angeboten.

    Die JLU rechnet nach Auswertung einer anonymen Befragung zu Beginn der Vorlesungszeit mit einer Impfquote von etwa 85 Prozent. "Wir alle sehnen uns wieder nach echtem Leben auf dem Campus, und das anstehende Wintersemester bringt uns hoffentlich ein gutes Stück voran auf dem Weg zur universitären Normalität", hieß es in dem Schreiben weiter.

    Uni Gießen Hauptgebäude
  • Deutlich weniger Arbeitsplätze in Kurorten und Heilbädern

    Ein Einbruch bei den Übernachtungszahlen und massive Einnahmeverluste haben den hessischen Kurorten und Heilbädern in der Corona-Pandemie zugesetzt. Die Bruttoumsätze aller Kurorte und Heilbäder in Hessen schrumpften von rund 2,37 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,47 Milliarden Euro, wie eine Studie zum Thema Wirtschaftsfaktor Kur und Tourismus ergab. Nach 10,2 Millionen Übernachtungen im Vorjahr wurden demnach im vergangenen Jahr nur noch 6,6 Millionen Übernachtungen gezählt - ein Minus von rund 35 Prozent. Die Zahl der Arbeitsplätze sank um rund 38 Prozent von rund 38.000 auf 23.500. 31 Kurorte und Heilbäder sind im Hessischen Heilbäderverband zusammengeschlossen.

  • AfD-Spitzenkandidatin: Es sollte keinen Impfdruck geben

    Die hessische Spitzenkandidatin der AfD zur Bundestagswahl, Mariana Harder-Kühnel, hat sich im hr-Interview gegen Impfzwang oder Impfdruck in der Corona-Pandemie ausgesprochen. Die Impfung sei eine höchst persönliche Entscheidung, die jeder selbst treffen müsse, je nachdem wie risikoreich man einen möglichen Krankheitsverlauf oder die Nebenwirkungen abschätze. "Das Wichtigste ist, die Risikogruppen zu schützen." Bei Kindern und Jugendlichen halte sie eine Impfung für "grundsätzlich überflüssig". Auf die Frage, ob sie selbst geimpft sei, antwortete Harder-Kühnel: "Das werde ich Ihnen nicht sagen."

  • Weshalb die "Hospitalisierungsinzidenz" unbrauchbar ist

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    zum Video Die neuen Corona-Grenzwerte sind Mist

    Eine Grafik zeigt die Grenzen der neuen Indikatoren.
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    Die Sieben-Tage-Inzidenz hat ausgedient: Vom heutigen Donnerstag an macht Hessen die pandemiebedingten Beschränkungen nicht mehr von der Zahl der Neuansteckungen abhängig. Stattdessen rückt die Lage in den Kliniken in den Fokus. Die neue Kennzahl versteckt sich hinter dem Wortungetüm "Hospitalisierungsinzidenz".

    Die Idee ist einfach: Man berechnet die Inzidenz wie bisher - aber nicht für alle neuen Corona-Fälle, sondern nur für die Fälle, in denen die Infizierten ins Krankenhaus gekommen sind. In Hessen lag die sogenannte H-Inzidenz nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Mittwoch bei einem Wert von 2,45. Erreicht Hessen den Grenzwert von 8, wird die erste Warnstufe ausgelöst. Das hatte die Landesregierung am Dienstag beschlossen. Doch die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist irreführend - und praktisch unbrauchbar, wie die Analyse von Jan Eggers zeigt.