In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

Es gibt neue Meldungen
Automatisch aktualisieren
  • Darmstädter Weihnachtsmarkt schließt früher

    Der Covid-19-Krisenstab Darmstadts hat sich auf eine Reduzierung der Öffnungszeiten auf dem Weihnachtsmarkt geeinigt. Demzufolge schließt der Darmstädter Weihnachtsmarkt ab Dienstag statt um 21 Uhr an Wochentagen dann bereits um 19 Uhr, mit einer Karenz bis 19.30 Uhr, und am Wochenende, Freitag und Samstag, um 20 Uhr.

  • Top-Thema

    Hessen verschärft Schutzverordnung

    Hessen reagiert auf die aktuelle Corona-Situation und verschärft die landeseigenen Corona-Schutzverordnungen, das teilte die Landesregierung am Montag mit. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) informieren demnach über das weitere Vorgehen in einer Pressekonferenz am Dienstag, nach den Beratungen der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder mit der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem wohl künftigen Kanzler Olaf Scholz (SPD).

  • Besuchsverbot am Klinikum Fulda

    Zum Schutz der stationären Patienten und den Mitarbeitenden des Klinikums Fulda gilt ab Dienstag ein grundsätzliches Besuchsverbot. "Wir sehen uns gezwungen erneut ein grundsätzliches Besuchsverbot einzuführen, um unsere Patienten, deren Angehörigen und Besucher – aber auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen", sagte Thomas Menzel, Vorstandssprecher des Klinikum Fulda. Besuche bei stationären Patienten durch Angehörige sind ab sofort nicht mehr möglich. Ausnahmeregelungen für werdende Väter, Besuche in der Kinderklinik sowie auf der Intensiv- und Palliativstation bleiben bestehen.

    Koffer, Taschen oder Präsente können von Angehörigen am Haupteingang abgegeben werden. Der Zugang zum Impfzentrum am Klinikum Fulda, der über den Haupteingang des Klinikums führt, bleibt geöffnet für die Personen, die sich impfen lassen möchten.

  • Impfstoffmangel: Frankfurt sagt Sonderaktionen ab

    Frankfurt muss seine Impfangebote einschränken – weil die vom Gesundheitsamt bestellten Impfstoffmengen von Seiten des Bundes
    einseitig reduziert wurden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Deswegen seien ab Dienstag keine Impfungen an der Hauptwache mehr möglich, Sonderimpfaktionen müssen abgesagt werden: Auch der Impfexpress muss pausieren. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sagte: "Ganz Frankfurt ist stinksauer auf Berlin – und mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Erst vor ein paar Stunden habe ich den Startschuss für den Impfexpress gegeben und an die Menschen appelliert, sich impfen zu lassen. Jetzt soll es das schon wieder gewesen sein für diese tolle Aktion." Nicht weil es an Impfwilligen fehle, sondern an Impfstoff. "Und das in einer Situation, in der die Infektionszahlen nur eine Richtung kennen – steil nach oben. Dafür fehlt den Menschen zu Recht jedes Verständnis", sagte Feldmann.

    Statt der bestellten 19.380 Dosen bekommt Frankfurt diese Woche nur rund 6.000 Impfdosen von Biontech und maximal 4.000 Dosen von Moderna. In der Impfallianz ist dagegen vorgesehen, dass der öffentliche Gesundheitsdienst seine Impfungen ausweitet. So soll die Stadt Frankfurt pro Woche rund 19.000 Personen impfen. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sollen weitere rund 31.000 Impfungen pro Woche
    durchführen. "In den nächsten Tagen geht uns der Impfstoff aus. Wir bestellen was wir brauchen und bekommen nicht genug geliefert“, sagte Peter Tinnemann, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes. Das Impfzentrum in der Messehalle 1.2 bleibt so lange wie möglich geöffnet. Je nach Verfügbarkeit des nötigen Impfstoffes kann es aber auch hier zu einer zeitweisen Schließung kommen.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Folgen der Corona-Pandemie in Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Montag:

    • Die Regierungschefs der Länder werden bereits am Dienstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem designierten Nachfolger Olaf Scholz (SPD) über schärfere Maßnahmen in der Pandemie beraten. 
    • Die Omikron-Variante könnte nach Einschätzung von Experten in Südafrika zu einem explosionsartigen Anstieg der Neuinfektionen führen. "Ich rechne damit, dass wir bis zum Ende der Woche die Zahl von 10.000 Fällen pro Tag überschreiten", sagte der Epidemiologe Salim Abdool Karim. 
    • Impfstoffhersteller Biontech arbeitet an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs. Gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer habe man schon vor Monaten Vorbereitungen getroffen, um im Fall einer sogenannten Escape-Variante des Virus den Impfstoff innerhalb von sechs Wochen anzupassen und erste Chargen innerhalb von 100 Tagen auszuliefern, erklärte Biontech.
    • Italien bereitet sich darauf vor, von Weihnachten an auch Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren gegen Corona zu impfen.
  • Rheingau-Taunus-Kreis eröffnet zweite Impfstation

    Der Rheingau-Taunus-Kreis hat am Montag eine neue Impfstation in der Silberbachhalle in Taunusstein-Wehen eröffnet. Schon bei der Eröffnung um 11 Uhr habe es eine lange Schlange wartender Personen gegeben, die sich über den gesamten Parkplatz der Silberbachhalle zog, teilte der Kreis mit. In der Impfstation in Wehen wird montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr ohne Anmeldung und ohne Terminvergabe geimpft.

    Neben der Ausweitung des Impfangebots durch mobile Teams, bedenkt der Rheingau-Taunus-Kreis auch einen möglichen Einsatzbefehl des Landes zur erneuten Einrichtung eines Impfzentrums. In Absprache mit der Stadt Taunusstein stünde auch dafür die Silberbachhalle zur Verfügung. "Um die Sporthallen in Eltville nicht erneut zu belegen und aus Rücksicht auf die Bürgerinnen und Bürger, die für eine Impfung bislang einen weiten Weg nach Eltville auf sich nehmen mussten, wäre es in diesem Fall nur konsequent, ein Impfzentrum im Untertaunus einzurichten", sagte Landrat Frank Kilian (parteilos).

  • Frankfurts Gesundheitsamtsleiter fordert strengere Einreiseregeln

    Die neue, auch in Hessen bereits nachgewiesene Corona-Variante Omikron, sorgt für Alarmstimmung am Frankfurter Flughafen. Gesundheitsamtsleiter Tinnemann fordert strengere Einreiseregeln. Reiserückkehrer geben sich indes entspannt:

  • Alsfelder Impfzentrum wieder in Betrieb

    Auf Anordnung des Landes geht in der Alsfelder Hessenhalle heute wieder das Impfzentrum in Betrieb. Bis dato wurde in der Künstlerkabine der Hessenhalle geimpft, die dem Impf-Bedarf aber nicht mehr gerecht wird. "Wir schaffen hier rund 100 Impfungen am Tag", sagte Organisations-Chef Michael Jahnel, "dann stoßen wir an unsere räumlichen Grenzen." Ab 5. Dezember aber müssen theoretisch 2.639 Menschen in Alsfeld pro Woche geimpft werden. Das sieht eine Anordnung des Landes vor, nach der die Kreise die Voraussetzung schaffen müssen, 2,5 Prozent ihrer Kreisbevölkerung pro Woche impfen zu können. Daraufhin entschieden Landrat Manfred Görig (SPD) und Gesundheitsdezernent Jens Mischak, das Impfzentrum in der Hessenhalle wieder hochzufahren.

  • Impfexpress heute nur noch am Zoo und am Lokalbahnhof

    Aufgrund der hohen Nachfrage bleiben die beiden Bahnen des Frankfurter Impfexpresses am Montag - anders als geplant - an den Haltestellen Zoo und Lokalbahnhof stehen. Die Mitarbeiter des DRK Frankfurt werden dort weiter impfen. "Das Impfexpress-Team bedauert, dass viele Impfwillige an den Haltestellen abgewiesen werden mussten und erhofft sich einen reibungsloseren Ablauf an den festen Standorten", heißt es in einer Mitteilung der Frankfurter Verkehrsgesellschaft.

  • Top-Thema

    Hospitalisierungsrate sinkt, 295 Intensivpatienten

    Die Hospitalisierungsinzidenz in Hessen ist leicht gesunken. Der Wert lag nach Angaben des Sozialministeriums am Montag bei 4,12, am Vortag bei 4,18. Vor einer Woche betrug der Wert 4,2. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Erkrankte bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus kommen.

    Auf den hessischen Intensivstationen waren laut Sozialministerium am Sonntag 295 Betten mit Covid-19-Patienten belegt. Bei 274 wurde die Infektion bestätigt, bei 21 lag zunächst der Verdacht auf die Erkrankung vor. 57,4 Prozent der Covid-19-Intensiv-Patienten sind nicht oder nicht vollständig gegen das Virus geimpft.

    Auf den hessischen Normalstationen wurden 791 Patienten und Patientinnen behandelt. Bei 700 wurde eine SARS-CoV-2 Infektion bestätigt, bei 91 besteht der Verdacht. Vor einer Woche lag die Zahl der Hospitalisierten bei 743.

    Die Intensivbetten-Belegung und die Hospitalisierungsinzidenz sind wichtige Indikatoren zur Beurteilung der aktuellen Corona-Lage. Überschreiten sie bestimmte Grenzwerte, gelten weitergehende Maßnahmen. Allerdings bilden sie das Infektionsgeschehen zeitverzögert ab.

    Externer Inhalt

    Externen Inhalt von Datawrapper (Datengrafik) anzeigen?

    An dieser Stelle befindet sich ein von unserer Redaktion empfohlener Inhalt von Datawrapper (Datengrafik). Beim Laden des Inhalts werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen. Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

    Ende des externen Inhalts
  • Apothekerverband fordert Impf-Erlaubnis

    Holger Seyfarth, der Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes, fordert, dass Apotheken ihren Patienten Corona-Schutzimpfungen anbieten dürfen. Trotz aller Anstrengungen sei die vierte Welle der Pandemie mit den vorhandenen Impf-Kapazitäten nicht in den Griff bekommen. "Insbesondere ältere Patienten, die seit Frühjahr komplett geimpft sind, haben mittlerweile so wenige Antikörper, dass sie vermehrt Impfdurchbrüche erleiden", sagte der Apotheker. Seyfarth berichtet von zahlreichen Patienten, die dringend eine Booster-Impfung benötigen, aber nur verspätete Termine in ihren Arztpraxen erhalten. Daher erwarte er vom Gesetzgeber, jetzt Booster-Impfungen in Apotheken zu erlauben.

    Aus seiner Sicht spricht vieles dafür: "Apotheken sind flächendeckend vorhanden, auch an Samstagen geöffnet und ihre Teams haben ein breites Wissen über Impfungen." Auch erreichen sie viele Menschen, die üblicherweise nicht zum Arzt gehen. Das würden die Erfahrungen zeigen aus anderen Ländern wie Frankreich, wo Apotheken seit Sommer gegen Corona impfen. "Mit dem entsprechenden Auftrag des Gesetzgebers und den erforderlichen Schulungen können Apotheken impfen und dazu beitragen, die vierte Welle zu brechen", sagte Seyfarth.

  • Impfexpress rollt wieder durch Frankfurt

    Der Frankfurter Impfexpress startet am Montag in seine zweite Runde: Zwei umgebaute Straßenbahnen fahren auf zwei Linien quer durch die Stadt. Jeder, der möchte, kann zusteigen und sich ohne Termin gegen das Coronavirus impfen lassen. Es gibt die erste, zweite und auch dritte Impfung. Die Auffrischimpfung gibt es nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission allerdings nur für diejenigen, deren Zweitimpfung rund sechs Monate zurückliegt.

    Der Impfexpress fährt noch bis einschließlich 12. Dezember - von Montag bis Freitag von morgens 9 bis abends 20 Uhr, freitags länger. Den genauen Fahrplan finden Sie hier.

    Impf-Express in Frankfurt von innen.
  • Top-Thema

    Vier weitere Omikron-Verdachtsfälle

    Am Institut für medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt werden mehrere Verdachtsfälle einer Omikron-Infektion untersucht. Wie die Leiterin des Instituts, Sandra Ciesek, am Sonntag auf Twitter mitteilte, gibt es "vier weitere hochgradige Verdachtsfälle".

    Bislang war die neue Omikron-Variante des Coronavirus einmal in Hessen nachgewiesen worden - bei einer Person aus dem Rhein-Main-Gebiet, die als Reiserückkehrer aus Südafrika in Frankfurt gelandet war. Auch bei den aktuellen Verdachtsfällen handelt es sich laut Ciesek um "Reiserückkehrer mit entsprechenden Auffälligkeiten in der Mutations-PCR".

    Heute haben wir vier weitere hochgradige Verdachtsfälle mit #omicron . Alles Reiserückkehrer und mit entsprechenden Auffälligkeiten in der Mutations-PCR. Sequenzierung folgt. Danke an allen KollegInnen, die den ganzen Sonntag im Labor gearbeitet haben. @StM_Klose

    [zum Tweet]

  • Top-Thema

    1.172 Neuinfektionen, Inzidenz stagniert

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 1.172 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden zwei Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 8.125. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 410.876 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht von 276,4 am Vortag auf 278,2. 22 von 26 Kreisen und kreisfreien Städten liegen inzwischen über der Marke von 200, davon acht über 300 und einer über 500. Die höchsten Werte haben die Kreise Odenwald (507,5) und Bergstraße (382,6) sowie die Stadt Frankfurt (365,3). Die niedrigste Inzidenz weist der Kreis Marburg-Biedenkopf (161,4) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Besuchsverbot in Kliniken

    Krankenhäuser reagieren auf die verschärfte Corona-Lage: Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg erlauben ab Montag keine Besuche mehr, in Groß-Umstadt werden planbare Operationen verschoben.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Besuchsverbot in Kliniken

    hs_281121
    Ende des Videobeitrags
  • Ansturm auf Booster-Impfung

    Die steigenden Infektionszahlen und die Empfehlung zu einer dritten Impfung haben Folgen: In Arztpraxen und Impfzentren ist die Nachfrage nach Booster-Impfungen groß.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Ansturm auf Booster-Impfung

    hs_281121
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Folgen der Corona-Pandemie in Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Sonntag:

    • Fußball-Bundesligist 1. FC Köln muss sich möglicherweise für die Masken-Verweigerung einiger Zuschauer beim rheinischen Derby am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach (4:1) verantworten. Das Kölner Ordnungsamt, das eine Maskepflicht im gesamten Stadion verfügt hatte, prüfe mögliche Bußgelder, teilte die Stadt Köln mit.
    • Mit fünf schwerkranken Corona-Patienten an Bord ist ein Spezial-Airbus der Bundeswehr bei Schneetreiben vom Flughafen München aus nach Hamburg gestartet. Die Intensivpatienten aus Oberbayern und Schwaben sollen von Hamburg aus nach Schleswig-Holstein gebracht werden, wo sie im Krankenhaus weiter intensivmedizinisch betreut werden, sagte eine Sprecherin des bayerischen Innenministeriums.
    • Die geschäftsführende Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) fordert die Politik auf, die Empfehlungen der wissenschaftlichen Akademie Leopoldina wie Kontaktbeschränkungen auch für Corona-Geimpfte sofort umzusetzen. Am Samstag hatte die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina vorgeschlagen, zügig mehrwöchige Kontaktsperren auch für Geimpfte zu verhängen, um die starke vierte Corona-Welle zu brechen.
  • Top-Thema

    Omikron-Variante in Hessen bestätigt

    Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist in Hessen angekommen. Das teilte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Sonntag auf Twitter mit. Die Sequenzierung habe ergeben, dass sich die Person mit der Omikron-Variante angesteckt habe. Die Person war als Reiserückkehrer aus Südafrika bereits am 21. November in Frankfurt gelandet und kommt aus dem Rhein-Main-Gebiet. Lesen Sie hier den ganzen Text:

  • Kirchenpräsident Jung: Müssen "Hoffnungsmenschen" bleiben

    Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat angesichts der sich zuspitzenden Corona-Krise an die tröstende Kraft der Adventszeit erinnert. Auch wenn die Pandemie mit ihren Folgen schwer auf den Menschen laste, sollten sie doch "Hoffnungsmenschen" bleiben, sagte Jung am Sonntag in seiner Predigt in einem Adventsgottesdienst in der Frankfurter Katharinenkirche.

    In Zeiten der Hoffnungslosigkeit kämen von Gott Hoffnung und Kraft. Der Advent und die Vorfreude auf Weihnachten könnten Krankheiten, Furcht und Ungewissheit zwar nicht aus der Welt schaffen. "Aber der Blick auf den, der Frieden, Recht und Gerechtigkeit in die Welt bringt, kann helfen, mit der eigenen Unsicherheit zu leben", sagte der Kirchenpräsident angesichts steigender Infektionszahlen und Krankheitsfälle.

    Der Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung, sitzt am 12.12.2014 nach einer Pressekonferenz in Groß Gerau (Hessen) in einer Kirche.
  • Hospitalisierungsrate sinkt, 290 Intensivpatienten

    Die Hospitalisierungsinzidenz in Hessen ist leicht gesunken. Der Wert lag nach Angaben des Sozialministeriums am Sonntag bei 4,18, am Vortag bei 4,62. Vor einer Woche betrug der Wert 4,4. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Erkrankte bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus kommen.

    Auf den hessischen Intensivstationen waren laut Sozialministerium am Samstag 290 Betten mit Covid-19-Patienten belegt. Bei 269 wurde die Infektion bestätigt, bei 21 lag zunächst der Verdacht auf die Erkrankung vor. 57,4 Prozent der Covid-19-Intensiv-Patienten sind nicht oder nicht vollständig gegen das Virus geimpft.

    Auf den hessischen Normalstationen wurden 783 Patienten und Patientinnen behandelt. Bei 690 wurde eine SARS-CoV-2 Infektion bestätigt, bei 93 besteht der Verdacht. Vor einer Woche lag die Zahl der Hospitalisierten bei 740.

    Die Intensivbetten-Belegung und die Hospitalisierungsinzidenz sind wichtige Indikatoren zur Beurteilung der aktuellen Corona-Lage. Überschreiten sie bestimmte Grenzwerte, gelten weitergehende Maßnahmen. Allerdings bilden sie das Infektionsgeschehen zeitverzögert ab.

    Externer Inhalt

    Externen Inhalt von Datawrapper (Datengrafik) anzeigen?

    An dieser Stelle befindet sich ein von unserer Redaktion empfohlener Inhalt von Datawrapper (Datengrafik). Beim Laden des Inhalts werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen. Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

    Ende des externen Inhalts
  • Was Sie über Corona-Impfdurchbrüche wissen sollten

    Die Corona-Infektionszahlen in Hessen steigen - und immer wieder erkranken auch doppelt Geimpfte. Das liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) aber nicht nur am Nachlassen des Impfschutzes. Wen treffen Impfdurchbrüche besonders häufig, und wie kann man sich schützen? Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie hier:

  • Klinikseelsorger warnen vor Belastung

    Die Entwicklung der Corona-Pandemie mit vollen Intensivstationen und zahlreichen schwerstkranken Menschen fordert auch die Seelsorger in den hessischen Kliniken in besonderem Maße. "Es wird immer noch zu sehr unterschätzt, wie schwierig die Situation in den Krankenhäusern ist", sagte Lothar Jung-Hankel vom Konvent für Klinikseelsorge in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

    Nicht nur in Bayern oder Sachsen, sondern auch in Hessen seien Intensivstationen bereits überlastet. Darunter litten nicht nur Patienten und deren Angehörige, sondern auch das medizinische Personal.

  • Top-Thema

    2.198 Neuinfektionen, 5 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 2.198 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden fünf Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 8.123. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 409.704 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 276,3 am Vortag auf 276,4. 21 von 26 Kreisen und kreisfreien Städten liegen inzwischen über der Marke von 200, davon acht über 300 und einer über 500. Die höchsten Werte haben der Kreis Odenwald (516,8), die Stadt Frankfurt (373,1) und der Kreis Bergstraße (369,4). Die niedrigste Inzidenz weist der Kreis Marburg-Biedenkopf (159,8) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Absagen oder öffnen? Weihnachtsmärkte im Corona-Winter

    Auch diesen Winter stehen viele Weihnachtsmärkte wegen der angespannten Corona-Lage auf der Kippe. Während Melsungen (Schwalm-Eder) seinen Weihnachtsmarkt abgesagt hat, wurden heute in Fulda feierlich die Buden eröffnet.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Absagen oder öffnen? Weihnachtsmärkte im Corona-Winter

    hs
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    hessenschau extra zur Omikron-Variante

    Die neue Corona-Variante Omikron hat Deutschland erreicht. Neben zwei bestätigten Fällen in Bayern gibt es auch einen Verdachtsfall in Hessen: Vor fast einer Woche sei eine mutmaßlich infizierte Person am Frankfurter Flughafen angekommen, teilte das hessische Sozialministerium mit. In einem hessenschau extra sprechen wir unter anderem mit Sozialminister Kai Klose und dem Virologen Friedemann Weber von der Justus-Liebig-Universität Gießen über die aktuelle Lage.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Corona-Mutation Omikron in Hessen | hessenschau extra

    Corona-Mutation Omicron: Passagier reiste über Frankfurt | hessenschau extra
    Ende des Videobeitrags