In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Sonntag:

    • Nach dem tödlichen Schuss bei einem Streit um die Maskenpflicht in Idar-Oberstein warnt Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vor einer Radikalisierung der "Querdenker"-Bewegung in Deutschland. Die Gruppe werde zwar kleiner, dafür aber radikaler, sagte er am Sonntag.
    • Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat vor einer zunehmenden Benachteiligung armer Länder bei Corona-Impfstoffen gewarnt. Reiche Länder hätten für Drittimpfungen zusätzliche Impfstoffe vom Weltmarkt aufgekauft, während 90 Prozent der Afrikaner ungeimpft seien.
    • Frankreich will doppelt so viele Corona-Impfdosen an ärmere Länder spenden wie bisher geplant. Insgesamt werde sein Land 120 Millionen Dosen zur Verfügung stellen, kündigte Präsident Emmanuel Macron beim weltweiten Musikfestival "Global Citizen Live" an.
  • Top-Thema

    Inzidenz sinkt auf 64,8

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 514 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden zwei neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 stieg damit auf 7.720. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 330.577 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank erneut leicht von 66,1 auf 64,8. Nur die Stadt Offenbach (142,1) liegt noch über der 100er-Marke. Die niedrigste Inzidenz weisen die Kreise Hersfeld-Rotenburg (24,1) und Vogelsberg (25,6) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

    Der Tageswert der für die Eindämmung der Pandemie mittlerweile relevante Hospitalisierungsinzidenz war am Freitag auf 1,88 gesunken, ein aktueller Wert wurde am Sonntag vom Sozialministerium nicht genannt. Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt die Zahl der neu in Krankenhäuser aufgenommenen Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

    Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser liegen nach Angaben des Sozialministeriums aktuell 128 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. Bei 117 wurde eine Infektion bestätigt, bei 11 bestand der Verdacht (Stand Samstag 11.00 Uhr).

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Samstag:

    • Die Mitnahme von Schutzmasken im Auto soll künftig zur Pflicht werden. Das bestätigte das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Demnach müssen Fahrzeugführer auch nach der Corona-Pandemie stets zwei Mund-Nase-Bedeckungen im Auto dabei haben.
    • Der Chef der Ständigen Impfkommission (STIKO), Thomas Mertens, hat den aus seiner Sicht unzufriedenstellenden Verlauf der Impfkampagne in Deutschland beklagt. Im Interview mit dem BR sagte Mertens, es sei betrüblich, dass sich gerade die entscheidende Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen im Augenblick nicht so impfen lasse, wie die STIKO das gerne sehen würde.
    • Seit Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus gab es in nahezu allen Bundesländern Angriffe gegen Impfzentren oder Störungen von Impfaktionen, besonders viele in Bayern und Sachsen. Wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) unter den Ministerien, Landeskriminalämtern und der Kassenärztlichen Vereinigung ergab, handelte es sich dabei meistens um Sachbeschädigungen, vor allem Schmierereien.
  • Trend zur Briefwahl immer deutlicher

    Kurz vor der Bundestagswahl am Sonntag zeichnet sich der Trend zur Briefwahl in Hessen immer deutlicher ab. Allein die Stadt Frankfurt verschickte zuletzt 173.745 Briefwahlunterlagen, wie eine Stichprobe der Nachrichtenagentur dpa ergab (Stand: 23. September). Damit stellten in Hessens größter Stadt rund 40,5 Prozent der 428.500 Wahlberechtigten einen entsprechenden Antrag. Bei der Bundestagswahl 2017 hatte die Quote noch bei rund 22,5 Prozent gelegen.

    Nach früheren Angaben von Landeswahlleiter Wilhelm Kanther hatte sich schon vor der Corona-Pandemie ein Trend zur Briefwahl abgezeichnet. Damals lag der Anteil derjenigen, die nicht im Wahllokal abstimmten, bei rund 30 Prozent.

  • Top-Thema

    Inzidenz sinkt minimal

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 671 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden zwei neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 stieg damit auf 7.718. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 330.063 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank erneut leicht von 66,2 auf 66,1. Nur die Stadt Offenbach (135,2) liegt noch über der 100er-Marke. Die niedrigste Inzidenz weisen die Kreise Hersfeld-Rotenburg (24,1) und Vogelsberg (25,6) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

    Der Tageswert der für die Eindämmung der Pandemie mittlerweile relevante Hospitalisierungsinzidenz war am Freitag auf 1,88 gesunken, ein aktueller Wert wurde am Samstag vom Sozialministerium nicht genannt. Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt die Zahl der neu in Krankenhäuser aufgenommenen Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

    Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser liegen aktuell 137 Menschen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Bei 127 wurde eine Infektion bestätigt, bei 10 bestand der Verdacht (Stand Freitag).

  • Keine 3G-Regel für Wahlhelfer

    Während bei Veranstaltungen oder in geschlossenen Räumen die 3G-Regel gilt, also nur Geimpfte, Genese oder frisch Getestete Zugang haben, gilt diese Beschränkung in den Wahllokalen am Sonntag nicht. Es gibt wie im Einzelhandel lediglich die Maskenpflicht. Jedoch müssen auch Wahlhelferinnen und Wahlhelfer keine 3G-Regel einhalten. Einige der Ehrenamtlichen sind darüber gar nicht begeistert und hätten mehr Schutz erwartet.

  • Top-Thema

    Maskenverweigerer können bei Wahl abgewiesen werden

    Wer bei der Stimmabgabe für die Bundestagswahl keine Maske zum Schutz vor Corona trägt, kann aus dem Wahlraum verwiesen werden. Grundlage dafür ist das Bundeswahlgesetz, wie aus der Handreichung des Bundeswahlleiters hervorgeht. Es liegt im Ermessen des jeweiligen Wahlvorstandes, stimmberechtigte Maskenverweigerer abzuweisen. Das Wahlrecht bleibt natürlich bestehen. Der Bundeswahlleiter empfiehlt den Gemeinden, Ersatzmasken und Desinfektionsmittel in den Wahllokalen bereitzuhalten. Angeregt wird auch, im Wahllokal mindestens alle 20 Minuten zu lüften.

  • Top-Thema

    Lungenexperte: Vierte Corona-Welle noch nicht ausgestanden

    Die vierte Corona-Welle ist nach Einschätzung des Darmstädter Lungenexperten Cihan Çelik noch nicht ausgestanden. Aus medizinischen Gründen und epidemiologischen Überlegungen habe es keinen Sinn, davon auszugehen, "dass das jetzt schon alles war", sagte der Oberarzt am Klinikum Darmstadt am Freitag in Wiesbaden. An seinem Krankenhaus sei der Personalplan bereits wieder aufgestockt worden. Er gehe davon aus, dass es im Oktober und vielleicht auch im November wieder steigende Patientenzahlen geben werde. "Die aktuelle Lage in den Krankenhäusern dürfte nur ein Vorgeschmack auf den Herbst sein", mahnte Çelik.

    Nach seiner Erfahrung zeigten die Menschen im Krankenbett sehr oft Reue, dass sie sich nicht impfen ließen. Es gebe auch eine Minderheit, die nach wie vor gegen eine Impfung seien. Meistens seien aber "Unorganisiertheit", Unwissen oder mangelnder Kontakt zu Ärzten der Grund für den fehlenden Impfschutz.

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  • Top-Thema

    131 Corona-Intensivpatienten in Hessen

    Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser liegen aktuell 131 Menschen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Bei weiteren 16 Patientinnen und Patienten besteht der Verdacht einer Infektion, wie das Sozialministerium am Freitag mitteilte (Stand Donnerstag). 80 Prozent der Intensivpatienten sind demnach nicht oder nicht vollständig geimpft, bei sechs Prozent ist der Impfstatus unbekannt.

    Die Hospitalisierungsinzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 1,88. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion in einer Klinik neu aufgenommen wurden. Steigt er über 8, sind strengere Maßnahmen vorgesehen.

  • Übersicht: Wann schließen die Impfzentren?

    Das Aus für die Impfzentren in Hessen ist schon seit langem vom Corona-Kabinett beschlossen: Maximal bis zum 30. September sollen sie geöffnet bleiben. Einige Impfzentren schließen allerdings schon früher oder sind bereits geschlossen, wie unsere Übersicht zeigt:

    Weitere Informationen

    Wann die Impfzentren schließen

    18. September
    Frankfurt (seit 21. September kleineres Impfzentrum in Betrieb), Wiesbaden

    24. September
    Darmstadt (Stadt)

    26. September
    Lahnau (Lahn-Dill), Erbach (Odenwald), Offenbach (Stadt), Büdingen (Wetterau)

    27. September
    Korbach (Waldeck-Frankenberg)

    28. September
    Eschwege (Werra-Meißner)

    30. September
    Bensheim (Bergstraße), Reinheim/Pfungstadt (Darmstadt-Dieburg), Fulda, Heuchelheim (Gießen), Groß-Gerau, Rotenburg (Hersfeld-Rotenburg), Bad Homburg (Hochtaunus), Calden (Kassel-Land), Kassel (Stadt), Limburg-Dietkirchen (Limburg-Weilburg), Hanau und Gelnhausen (Main-Kinzig), Hattersheim (Main-Taunus), Marburg, Heusenstamm (Offenbach-Land), Eltville (Rheingau-Taunus), Fritzlar (Schwalm-Eder), Alsfeld (Vogelsberg)

    Ende der weiteren Informationen
  • Top-Thema

    Fast 15 Milliarden Euro an Corona-Wirtschaftshilfen ausgezahlt

    Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise aufzufangen, haben das Land Hessen und der Bund Unternehmen und Soloselbstständige seit März 2020 mit rund 14,7 Milliarden Euro unterstützt. Das teilten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne), Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) und Innenminister Peter Beuth (CDU) als Bilanz nach eineinhalb Jahren mit.

    "Die Hilfen haben ihr Ziel erreicht. Tausende Betriebe und damit zehntausende Arbeitsplätze wurden gerettet und die wirtschaftliche Lage hat sich inzwischen für die meisten deutlich verbessert", sagte Al-Wazir. Das Virus bleibe aber gefährlich und die Folgen der Pandemie würden das Land noch lange beschäftigen. "Unser Ziel bleibt weiterhin, möglichst alle gesunden Firmen mit tragfähigem Geschäftsmodell trotz der Pandemie im Markt zu halten".

    Durch den Corona-Lockdown sind viele Unternehmen auf Soforthilfen angewiesen.
  • Top-Thema

    Lage in Krankenhäusern vor allem in Südhessen angespannt

    Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) hat zusammen mit dem Leiter einer Covid-Station am Klinikum Darmstadt, Cihan Çelik, erneut dazu aufgerufen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Nur so könne man eine Überlastung der Krankenhäuser verhindern. Bei einer Pressekonferenz am Freitag sagte Klose, die Lage in den Kliniken sei vor allem in Südhessen schon "angespannt".

    Çelik erklärte, es gebe im Klinikum Darmstadt zwar aktuell weniger Covid-Patienten als in vorherigen Wellen, auch dank der Impfkampagne. "Aber da der restliche Krankenhausbetrieb im Normalbetrieb läuft, steht auch weniger Personal für deren Versorgung zur Verfügung. Wir arbeiten schon jetzt wieder im Drei-Schicht-System. Um die Versorgung der Nicht-Covid-Fälle ohne Störungen zu gewährleisten und die Menschen im Gesundheitssystem zu schonen, müssen wir verhindern, dass die Zahl der Patienten im Herbst stark ansteigt."

    Klose betonte, dass im Moment 80 Prozent der Patientinnen und Patienten, die mit Covid intensivmedizinisch behandelt werden, ungeimpft seien. Diese Zahl verdeutliche, dass das Risiko für Ungeimpfte um ein Vielfaches höher sei, schwer zu erkranken.

  • Top-Thema

    Inzidenz sinkt, nur Offenbach noch über 100er-Marke

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 792 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden sieben neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 stieg damit auf 7.716. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 329.392 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank erneut von 68,6 auf 66,2. Nur die Stadt Offenbach (137,5) liegt noch über der 100er-Marke. Die niedrigste Inzidenz weisen die Kreise Hersfeld-Rotenburg (19,9) und Vogelsberg (24,6) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

    Die für die Eindämmung der Pandemie mittlerweile relevante Hospitalisierungsinzidenz, die die Auslastung von Krankenhäusern und Intensivbetten mit Corona-Patienten berücksichtigt, wird jeweils im Laufe des Tages von der Landesregierung veröffentlicht und hier im Ticker vermeldet.

  • Minister Klose erläutert neue Corona-Grenzwerte

    Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) will am Freitagvormittag die neuen hessischen Corona-Leitlinien erläutern. Bei dem Pressetermin in der Staatskanzlei in Wiesbaden wird auch der Oberarzt am Klinikum Darmstadt, Cihan Çelik, dabei sein.

    Seit vergangener Woche gilt in Hessen eine neue Verordnung zum Schutz gegen das Coronavirus. Darin sind mit der Hospitalisierungsinzidenz und der Intensivbettenbelegung neue Leitindikatoren zur Bestimmung der pandemischen Lage definiert. Sie sind an ein zweistufiges Eskalationsstufenkonzept gekoppelt. Ziel ist es, eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern. Wegen der Art der Berechnung ist die Hospitalisierungsinzidenz allerdings umstritten.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Donnerstag:

    • Einem Insider zufolge will die Europäische Arzneimittelbehörde EMA schon Anfang Oktober über Auffrischungsimpfungen mit dem Vakzin von Biontech entscheiden.
    • Der Chef des Impfstoffherstellers Moderna rechnet mit einem Ende der Pandemie Mitte kommenden Jahres. Ab dann werde aus Covid-19 eine normale Grippe.
    • Der australische Staat Victoria meldet einen Rekord bei der Zahl der Neuinfektionen: Binnen eines Tages verzeichneten die Behörden 766 neue Fälle. Auch in Syndney ist die Zahl der Neuinfektionen weiter hoch.
  • Corona-Ausbruch unter Schülern - Ansteckung auf Busfahrt?

    An neun Schulen im Main-Kinzig-Kreis hat es eine auffällige Häufung von Corona-Infektionen gegeben. Insgesamt wurden bislang 82 Fälle bestätigt, wie ein Sprecher am Donnerstag in Gelnhausen mitteilte. Der Kreis geht davon aus, dass sich ein Großteil der Kinder in der vergangenen Woche bei einer Fahrt im Schulbus angesteckt hat. Betroffen sind demnach vor allem Schülerinnen und Schüler der Bergwinkel-Grundschule in Schlüchtern. Zuerst hatte FFH über den Corona-Ausbruch berichtet.

    An allen Schulen, die von der Buslinie angefahren werden, wurden eine Maskenpflicht und tägliche Schnelltests angeordnet. "Bis der Vorgang rund um diese Busfahrt komplett aufgearbeitet ist, wird das Unternehmen nicht im Einsatz sein", sagte der Kreis-Sprecher. Die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig habe vorübergehend einen anderen Anbieter beauftragt. Unter den Infektionen sind den Angaben zufolge auch 20 Folgeinfektionen innerhalb der betroffenen Familien.

    Audiobeitrag

    Audio

    Audioseite Viele Schüler infiziert: Ansteckung im Bus?

    Ein Schulbus-Zeichen an einer Haltestelle
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  • Top-Thema

    Fast ein Drittel der 12- bis 17-Jährigen durchgeimpft

    Mitte August hatte die Ständige Impfkomission (Stiko) entschieden, die Corona-Impfung für alle 12- bis 17-Jährigen zu empfehlen. Inzwischen sind mehr als 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen in dieser Altersgruppe durchgeimpft, wie die Daten des Robert-Koch-Instituts zeigen. Etwa 10 Prozent haben eine erste Impfung erhalten. Insgesamt sind in Hessen knapp 63 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, rund 4 Prozent sind erstgeimpft.

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  • Top-Thema

    139 Covid-Intensivpatienten in Hessen

    Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser liegen aktuell 139 Menschen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Bei weiteren 16 Patientinnen und Patienten besteht der Verdacht einer Infektion, wie das Sozialministerium am Donnerstag mitteilte (Stand Mittwochmittag). 78 Prozent der Intensivpatienten sind demnach nicht oder nicht vollständig geimpft, bei fünf Prozent ist der Impfstatus unbekannt.

    Die Hospitalisierungsinzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 2,07. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion in einer Klinik neu aufgenommen wurden. Steigt er über 8, sind strengere Maßnahmen vorgesehen.

  • Ärger um Maskenpflicht an Offenbacher Schulen

    In Offenbach müssen Schülerinnen und Schüler auch im Unterricht weiterhin Maske tragen. Die Stadt hat die Maskenpflicht über die zwei Präventionswochen hinaus verlängert - bis in den November hinein. Das ist strenger, als es laut der aktuellen Coronavirus-Schutzverordnung des Landes sein müsste, nach der die Kinder am Platz die Maske abnehmen dürfen.

    Auf hr-Nachfage begründete ein Sprecher der Stadt die Entscheidung mit den hohen Inzidenzen bei Kindern: Bei den 5- bis 9-Jährigen liege der Wert bei knapp 400, bei den 10- bis 14-Jährigen sogar bei knapp 600. Die Gesundheitsämter dürfen vor Ort strengere Regeln als vom Land vorgesehen erlassen, wenn es die Situation erfordert. Einem Bericht von op-online zufolge sorgt die Entscheidung für die Maskenpflicht am Platz bei vielen Eltern aber für Unverständnis und Verärgerung.

  • Friseure mit 2G-Regel zufrieden

    Hessens Friseure ziehen rund eine Woche nach dem Start des 2G-Optionsmodells bei den Corona-Regeln ein positives Resümee. Die neue Möglichkeit sei eine "Arbeitserleichterung" und gebe "ein Stück Normalität" zurück, sagte Landesinnungsmeister Kay-Uwe Liebau.

    Bei 2G (geimpft oder genesen) gelten unter anderem keine Maskenpflicht und keine Abstandsregeln. In seinem eigenen Salon habe Liebau eine flexible Regelung eingeführt. Dies sei möglich, da alle Angestellten geimpft seien. Sind alle Kunden und Kundinnen ebenfalls geimpft oder genesen, könne die Maskenpflicht entfallen. Wolle aber beispielsweise eine ungeimpfte Schwangere einen neuen Haarschnitt, werde im Salon Maske getragen.

  • Top-Thema

    Vier Todesfälle, Inzidenz sinkt weiter

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 796 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden vier neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 stieg damit auf 7.709. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 328.600 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank erneut von 72,4 auf 68,6. Die höchsten Werte haben die Stadt Offenbach (142,1) und der Landkreis Fulda (106,7). Frankfurt (96,2) liegt erstmals seit knapp einem Monat wieder unter der 100er-Marke. Die niedrigste Inzidenz weisen die Kreise Hersfeld-Rotenburg (22,4) und Werra-Meißner (27,0) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

    Die für die Eindämmung der Pandemie mittlerweile relevante Hospitalisierungsinzidenz, die die Auslastung von Krankenhäusern und Intensivbetten mit Corona-Patienten berücksichtigt, wird jeweils im Laufe des Tages von der Landesregierung veröffentlicht und hier im Ticker vermeldet.

  • Top-Thema

    Eintracht will Stadion voll auslasten

    Eintracht Frankfurt will schon im übernächsten Heimspiel am 16. Oktober gegen Hertha BSC wieder vor komplett vollen Rängen spielen. Das berichtet die Bild-Zeitung am Mittwoch. Zu klären sei derzeit jedoch noch die Frage, ob weiterhin auch ungeimpfte Fans Tickets kaufen können. "Wir kämpfen für das Heimspiel gegen Hertha im Zuge einer Vollauslastung um einen 3G-Sockel von rund zehn Prozent", wird Vorstand Axel Hellmann zitiert. In den Stehplatzbereich dürfen laut des Frankfurter Gesundheitsamts definitiv nur Geimpfte oder Genesene.

  • Künstliche Intelligenz für die Intensivpatienten-Behandlung

    Gesundheitsdaten von Intensivpatienten mit Covid-19 dokumentieren, auswerten und im Notfall warnen - das verspricht ein neues Monitoring-Programm mit KI-Technologie, das derzeit europaweit und unter Leitung der Frankfurter Universitätsklinikum erforscht wird. Wie Kai Zacharowski vom Frankfurter Forschungsteam im Hessischen Ärzteblatt erklärt, untersucht das derzeit im Test befindliche System zunächst die Vitalparameter der Patienten. Bemerkt das Programm Auffälligkeiten, wird ein Alarm ausgelöst. "Automatisch werden daraufhin
    passende Handlungsempfehlungen generiert", erklärt Zacharowski im Interview. So soll das medizinische Personal unterstützt und frühzeitig gewarnt werden.

    Das Ziel des Projekts, wie Zacharowski zusammenfasst: Mit der neuen Monitoring-Methode einen "kleinen Helfer" zu entwickeln - und das zunächst für Covid-19-Intensivpatienten. Insgesamt 23 Partner in 13 Ländern und 13 Kliniken beteiligen sich bislang an dem Forschungsprojekt.

    Eine Krankenschwester dokumentiert auf der Intensivstation Behandlungsschritte  (dpa)



  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen informieren, behalten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de das überregionale Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Mittwoch:

    • Deutschland hat bislang mehr als 5,1 Millionen Impfdosen an andere Länder abgegeben. Dies erfolge über die Allianz Covax und bilateral, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Rund 3,5 Millionen seien über Covax und 1,5 Millionen bilateral abgegeben worden. Empfänger seien Usbekistan, Tadschikistan, Mauretanien und der Sudan. Die USA kündigten an, weitere 500 Millionen Impfdosen für ärmere Länder zur Verfügung zu stellen.
    • BundesgesundheitsministerJens Spahn (CDU) rechnet im nächsten Frühjahr mit einem Ende der Pandemie: "Wenn keine neue Virusvariante auftaucht, gegen die eine Impfung nicht schützt, was sehr unwahrscheinlich ist, dann haben wir die Pandemie im Frühjahr überwunden und können zur Normalität zurückkehren."
    • Köln bietet als bundesweit erste Kommune Genesenenzertifikate über ein Onlineportal an. Genesene müssen somit ihren Status nicht länger mit Bescheinigungen positiver Testergebnisse bei Hausärzten oder in Apotheken nachweisen, sondern können diese selber im Inernet abrufen.
  • Bouffier begrüßt Quarantäne-Beschluss für Ungeimpfte

    Nach dem gemeinsamen Bund-Länder-Beschluss, Ungeimpften ab dem 1. November keinen Lohnersatz mehr bei einer angeordneten Corona-Quarantäne zu zahlen, hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) die Entscheidung als "folgerichtig" bewertet. Inzwischen sei ausreichend Impfstoff für alle Hessinnen und Hessen vorhanden, sodass rechtlich gar keine Möglichkeit mehr bestehe, ungeimpfte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Quarantänefall zu entschädigen.

    Sozialminister Kai Klose (Grüne) betonte den gesellschaftlichen Wert der neuen Corona-Maßnahme: "Lockerungen mitzunehmen, die für alle durch das Impfen möglich werden, sich aber selbst nicht an der Impfsolidarität zu beteiligen, kann eine Gesellschaft dauerhaft nicht akzeptieren." Der 1. November als Stichtag ermögliche zudem, sich bis dahin noch um einen vollständigen Impfschutz zu bemühen.