In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

Es gibt neue Meldungen
Automatisch aktualisieren
  • Top-Thema

    Deutlich mehr Passagiere am Flughafen

    Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen gehen weiter deutlich nach oben. Im Juni wurden rund 1,8 Millionen Fluggäste abgefertigt, wie Flughafenbetreiber Fraport am Dienstag mitteilte. Das bedeutete ein Plus von fast 200 Prozent im Vergleich zu dem von der Corona-Krise stark beeinträchtigten Vorjahresmonat. Diese Entwicklung habe sich nach vorläufigen Zahlen mit 2,8 Millionen Passagieren im Juli fortgesetzt, so Fraport.

    An Spitzentagen werde bereits rund 50 Prozent des Aufkommens aus dem Rekordjahr 2019 erreicht. Für das Gesamtjahr rechnet der Betreiber weiterhin mit knapp 20 bis maximal 25 Millionen Fluggästen (Rekordjahr: 70,5 Millionen).

    Erstmals seit Beginn der Pandemie verzeichnete Fraport im zweiten Quartal – auch dank einer staatlichen Ausgleichzahlung - wieder ein positives Konzernergebnis. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 85 Millionen Euro nach einem Verlust von 182 Millionen ein Jahr zuvor.

  • Top-Thema

    Inzidenz steigt leicht, Frankfurt wieder über 35er-Marke

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 133 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 ging im selben Zeitraum - offenbar durch bereinigte Daten - um einen Fall zurück. Die Gesamtzahl der Todesopfer liegt damit nun bei 7.586. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 295.099 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 18,7 am Vortag auf 19,2. Einzig Frankfurt liegt mit einer Inzidenz von 35,2 knapp über der für Lockerungen kritischen Marke von 35. Dahinter folgen der Kreis Fulda (32,3) sowie die Städte Darmstadt (26,3) und Wiesbaden (25,9). Die niedrigsten Werte haben die Kreise Hersfeld-Rotenburg (4,1) und Marburg-Bidenkopf (6,1). Den Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Auffrisch-Impfungen ab September

    Ab September sollen gefährdete Personen eine Auffrisch-Impfung gegen das Coronavirus erhalten können. Das geht aus einem Beschluss der Konferenz der Gesundheitsminister der Länder vom Montag hervor, der dem hr vorliegt. Ebenfalls ab September soll es das Angebot für diejenigen geben, die zuvor mindestens eine Impfung mit Astrazeneca oder Johnson & Johnson erhalten haben.

    "Die Auffrischimpfungen erfolgen mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe, dabei ist es unerheblich, mit welchem Impfstoff die Personen vorher geimpft worden sind", heißt es in dem Papier. Als mRNA-Stoffe gelten die Impfstoffe von Biontech und Moderna. Die Auffrischung soll frühestens sechs Monate nach der abgeschlossenen Impf-Serie erfolgen.

  • Top-Thema

    Bund beschließt Impfungen ab 12 Jahren

    Die Gesundheitsminister haben sich für Impfungen bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren ausgesprochen. Das geht aus einem Beschluss vom Montag hervor. "Es werden nunmehr alle Länder Impfungen für Zwölf- bis 17-Jährige auch in Impfzentren oder auch mit anderen niedrigschwelligen Angeboten anbieten", heißt es in dem Beschluss. Eine ärztliche Aufklärung und Zustimmung der Sorgeberechtigten ist notwendig. Zudem können sich Kinder und Jugendliche bei Kinder,- Haus- und Betriebsärzten impfen lassen.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Montag:

    • Seit dem Beginn der Pandemie sind in Europa mittlerweile mehr als 60 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Somit entfallen rund 30 Prozent aller weltweit bisher gemeldeten Corona-Fälle auf die europäische Region, wie aus den aktuellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervorgeht.
    • Die Veranstaltungsbranche hat sich dafür ausgesprochen, Veranstaltungen nur für geimpfte und genesene Teilnehmende zu erlauben, falls das Infektionsrisiko bei Getesteten zu groß sei. Sonst sei die Abwicklung zahlreicher Unternehmen des Sektors zu befürchten, sagte Jens Michow, geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) der Welt.
    • Die Bundesregierung will mit den Ländern am 10. August über ein Ende kostenloser Corona-Schnelltests beraten. Regierungssprecherin Ulrike Demmer betonte, dass Schnelltests "ganz sicher nicht über Nacht plötzlich kostenpflichtig" werden, sondern noch eine ganz Weile kostenlos bleiben sollten.
  • Sonderimpftage für Kinder ab 12 in Marburg-Biedenkopf

    Im Impfzentrum des Landkreises Marburg-Biedenkopf soll es zwei Sonder-Impfaktionen geben, bei denen sich Kinder ab 12 Jahren impfen lassen können. Für die zwei Tage am 7. und 21. August sollen die Impfstoffe von Biontech und Moderna zum Einsatz kommen, wie der Kreis mitteilte. Ein Gespräch mit einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt muss vorher wahrgenommen werden. Dabei können alle unter 16 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten geimpft werden. Die Zweitimpfung würde dann auf den 11. September fallen.

    Außerhalb dieser zwei Aktionstage können sich Kinder zwischen 12 und 16 Jahren derzeit nicht im Marburger Impfzentrum am Afföller in Marburg gegen das Corona-Virus impfen lassen. Alle ab 16 Jahren können auch an anderen Tagen - selbst ohne vorherige Terminvereinbarung - zum Impfen vorbeikommen.

  • Campingurlaub während Corona beliebt

    In Hessen wird Campingurlaub nach Einschätzung von Tourismusexperten beliebter. "Der Campingurlaub, ob mit Wohnmobil oder Wohnwagen, hat in Zeiten von Corona stark zugenommen, das gilt auch für Hessen", sagt Hartmut Reiße, Geschäftsführer des Hessischen Tourismusverbandes. "Das liegt auch daran, dass es sich um einen coronakonformen Urlaub handelt." So sei man unabhängig im Familienverbund unterwegs und vermeide große Menschenmassen.

    Die Campingplätze in Hessen verzeichnen in diesem Sommer laut Reiße eine hohe Nachfrage. Doch inzwischen würden Urlauber auch ruhigere, private Stellplätze wählen. So vermitteln mehrere Anbieter Stellflächen bei Landbesitzern, auf Bauernhöfen oder bei Winzern.

    Wohnmobil
  • Krankenstand auf Rekordtief

    Die Beschäftigten in Hessen sind während der Corona-Pandemie offenbar seltener krank. Einer DAK-Studie zufolge ist der Krankenstand seit Januar auf ein Rekordtief gesunken. Es habe 13 Prozent weniger Fehltage gegeben - und damit so wenige wie seit zwölf Jahren nicht mehr.

    Nach den Daten der Krankenkasse gingen die Zahlen in Hessen zwar bei allen Berufen zurück, aber besonders stark bei Beschäftigten im Homeoffice. Insgesamt habe es weniger Fehltage etwa wegen Husten oder Halsschmerzen gegeben, dafür etwas mehr wegen Rückenschmerzen und psychischen Leiden.

  • Impfzentrum Hersfeld-Rotenburg auf "Sommertour"

    Das Impfzentrum des Kreises Hersfeld-Rotenburg startet am heutigen Montag seine "Sommertour". Bis zum 13. August besuchen mobile Impfteams verschiedene Bürger-, Rat- und Gemeindehäuser, um jenen Menschen ein Impfangebot zu machen, die bislang unschlüssig waren oder denen der bürokratische Aufwand zu hoch war.

    Bei den Vor-Ort-Impfungen werden keine Termine benötigt und Erstimpfungen gespritzt. Der Termin für die etwaige Zweitimpfung wird gleich im Anschluss festgelegt. Alle Daten zur "Sommertour" finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Vier Impfzentren temporär geschlossen

    Impfen für alle ohne Termin in allen 28 Impfzentren des Landes - so hatten es Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) vergangenen Mittwoch angekündigt. Die Maßnahme sollte das Impftempo wieder erhöhen. Doch das Impfzentrum des Landkreises Kassel ist heute und auch am Dienstag geschlossen, wie der Kreis auf seiner Homepage mitteilte. In dem Zentrum in Calden wird diese Woche nur von Mittwoch bis Freitag geimpft, am Wochenende ist wieder geschlossen - "wegen der geringen Nachfrage nach Impfterminen", so die Begründung des Kreises.

    Aus den selben Gründen bleibt auch das Odenwälder Impfzentrum in Erbach von Montag bis Mittwoch einschließlich geschlossen. Das Impfzentrum im Kreis Groß-Gerau bleibt ebenfalls bis Mittwoch geschlossen, das im Schwalm-Eder-Kreis bis einschließlich Freitag.

  • Fristverlängerung für die Steuererklärung

    Eigentlich wäre sie am Samstag fällig gewesen: Der 31. Juli ist stets der Tag, an dem die Einkommenssteuererklärung des Vorjahres beim zuständigen Finanzamt eingegangen sein muss (außer ein Steuerberater oder Lohnsteuerhilfsverein hilft).

    Blicken Sie nun aufs aktuelle Datum, brauchen Sie aber trotzdem nicht in Hektik zu verfallen. Durch die Corona-Pandemie haben Sie länger Zeit, ihre Unterlagen für 2020 zu ordnen und abzugeben. Der Bund der Steuerzahler klärte unlängst noch einmal auf, dass eine verlängerte Frist gilt: Sie endet nun am 1. November.

  • Top-Thema

    Impfungen für alle ohne Termin

    Ab dem heutigen Montag können sich die Menschen in Hessen in allen 28 Impfzentren auch ohne Registrierung und Termin impfen lassen. Damit reagiert die Landesregierung auf die wachsende Impfmüdigkeit. Ausweisdokument, Krankenkassenkarte, Impfpass - mehr braucht es nicht, wenn man sich im Impfzentrum spontan impfen lassen will. In einigen Landkreisen können auch Kinder ab zwölf Jahren geimpft werden. Impfstoff ist nach Angaben der Landesregierung inzwischen ausreichend vorhanden.

    Zuletzt hatten immer mehr Menschen ihre Termine in den Zentren verstreichen lassen. Mit der neuen Strategie soll die Schwelle für eine Impfung weiter gesenkt werden und das Tempo wieder an Fahrt aufnehmen. In Hessen sind inzwischen rund 60 Prozent der Menschen einmal geimpft. Etwa die Hälfte der Menschen hat den vollen Impfschutz.

    Menschen warten im Corona-Impfzentrum auf dem Messegelände auf ihre Impfung (dpa)
  • Top-Thema

    Inzidenz steigt minimal, alle Kreise unter 35

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 48 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer liegt damit bei 7.587. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 294.967 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht von 18,6 am Vortag auf 18,7. Inzwischen liegen alle Kreise unter der für Lockerungen kritischen Inzidenzmarke von 35. Die höchsten Werte weisen die Städte Frankfurt (33,3), Darmstadt (26,3) und Wiesbaden (25,5) sowie der Kreis Groß-Gerau (25,0) auf. Die niedrigsten Werte haben die Kreise Hersfeld-Rotenburg (0,8) und Schwalm-Eder (6,1). Den Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    So wahrscheinlich ist eine Anstreckung trotz Impfung

    Immer wieder sorgen Meldungen über Corona-Ansteckungen trotz Impfung für Aufsehen. Doch wie wahrscheinlich ist das? Aktuelle Zahlen zeigen, dass bei Einmalgeimpften derzeit rund drei von zehn Personen vor der neuen und ansteckenderen Delta-Variante geschützt sind, bei Personen mit vollen Impfschutz sind es sieben bis neun Personen, die geschützt sind.

    Nehmen die Infektionen wie zuletzt zu, würden auf rund 1.200 Neuinfektionen in der kommenden Wochen 80 davon auf Menschen die zweimal geimpft sind entfallen. Denn in Hessen sind aktuell schon mehr als zwei Millionen Menschen doppelt geimpft. Die Zahl der Infizierten trotz Impfung wirkt daher vergleichsweise groß. Im Falle einer Infektion fällt die Erkrankung dann aber deutlich leichter aus als bei ungeimpften Personen.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Corona trotz Doppelimpfung?

    hessenschau vom 01.08.2021
    Ende des Videobeitrags
  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Sonntag:


    • Dritte Dosis für Risikogruppen: Für besonders gefährdete Personen könnte es schon bald eine Corona-Auffrischungsimpfung geben. Entsprechende Pläne sollen am Montag auf der Konferenz der Gesundheitsminister von Bund und Ländern beschlossen werden.


    • An einer nicht genehmigten Demonstration in Berlin haben sich laut Schätzungen der Polizei mehrere tausend Gegnerinnen und Gegner der Corona-Politik beteiligt. Ein Polizeisprecher sprach von 5.000 teilnehmenden Personen. Zwischenzeitlich wurde mit dem Einsatz von Wasserwerfern gedroht.


    • China hatte sich an die Abwesenheit von Corona gewöhnt - nun steigen die Infektionszahlen wieder an. Zuletzt sorgte eine Corona-Infektion in der Delegation des Vize-Präsidenten von Simbabwe für Schlagzeilen.
  • Mobile Impfaktion im Rheingau-Taunus-Kreis

    In Idstein (Rheingau-Taunus) soll es im August mobile Impfaktionen in verschiedenen Vierteln geben. Stattfinden sollen die Impfungen am Donnerstag (5. August) und Samstag (7. August). Verimpft werden die Impfstoffe von Moderna und Johnson & Johnson. Für die Zweitimpfung werden die mobilen Impf-Teams die selben Orte vier Wochen später erneut anfahren, wie der Kreis mitteilte.

    "Zum ersten Mal seit Beginn der Impfkampagne gegen das Corona-Virus stehen dem Rheingau-Taunus-Kreis genug Impfdosen zur Verfügung, um mit der Impfung in die Städte und Gemeinden des Kreises zu kommen. Jetzt kann jede und jeder seine Impfbereitschaft vor Ort zeigen", sagte Liane Schmidt, Leiterin des Krisenstabes. Die Aktion soll am 12. August in Aarbergen fortgesetzt werden.

    Fahrzeug mit der Aufschrift "Mobiles Impfteam"
  • Top-Thema

    Gesundheitsminister planen Impfung ab zwölf Jahren

    Die Gesundheitsminister der Länder planen offenbar Corona-Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren. Am Montag wollen sich die Minister von Bund und Ländern treffen und darüber entscheiden. Das geht laut der Zeitung Bild am Sonntag aus einem Beschlussentwurf für die Konferenz hervor. Demnach sollen Kinder und Jugendliche in Impfzentren und bei Haus-, Kinder- und Betriebsärzten geimpft werden können.

    Zudem wollen die Länder jungen Erwachsenen in Universitäten, Berufsschulen und Schulen Impfungen anbieten. "Dies kann maßgeblich zu einem sichereren Start in den Lehr- und Lernbetrieb nach den Sommerferien beitragen", heißt es im Papier. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt im Moment nur eine Corona-Impfung für Kinder mit Vorerkrankungen.

    Kind wird geimpft
  • Neue Einreise-Testpflicht gilt seit heute

    Seit Mitternacht gilt die neue Verordnung für Einreisen nach Deutschland. Alle Einreisenden ab zwölf Jahren müssen einen negativen Test, eine Genesung oder die vollständige Impfung nachweisen. Das gilt unabhängig davon, woher und auf welchem Weg sie ins Land kommen. Die neue Testpflicht soll kontrolliert werden, stichprobenartig an Binnengrenzen sowie flächendeckend an Flug- und Seehäfen.

    "Wer nach Deutschland einreist, muss damit rechnen, kontrolliert zu werden. Bundes- und Landespolizei arbeiten hier Hand in Hand", sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer der Zeitung Bild am Sonntag. Am Frankfurter Flughafen hat die neue Testpflicht keine Auswirkungen, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Die nun geltende Vorgabe hatte es bereits zuvor für alle Flugpassagiere gegeben. Mehr zu den Kontrollen bei tagesschau.de.

    Die Bundespolizei kontrolliert am Flughafen Frankfurt.
  • Niedrigster Krankenstand seit 2009

    Während der Corona-Pandemie waren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Hessen deutlich weniger krank. Das geht aus Zahlen des Krankenkassen DAK hervor. Bei der Kasse waren im ersten Halbjahr 2021 täglich durchschnittlich 37 von 1.000 hessischen Arbeitern krankgeschrieben. Im ersten Halbjahr 2020 waren es noch 42. Der aktuelle Wert sei der niedrigste Stand seit zwölf Jahren. Der Rückgang betreffe alle Berufsgruppen.

    Besonders deutlich ist der Rückgang bei Atemwegserkrankungen: Die DAK stellte hier ein Minus von 66 Prozent fest. Ursache seien die geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen während der Pandemie, die die Bevölkerung auch vor anderen Infekten schützten. Einen Anstieg gab es hingegen bei Muskel-Skelett-Erkrankungen und psychischen Leiden. "Die Pandemie mit allen ihren Begleiterscheinungen hat auf psychische Erkrankungen wie ein Verstärker gewirkt", sagte Sötkin Geitner, Leiterin der DAK-Landesvertretung Hessen.

    Entzündungssysndrom, Grippe, Krank, Arzt
  • Top-Thema

    Inzidenz sinkt leicht, alle Kreise unter 35

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 151 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer liegt damit bei 7.587. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 294.919 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht: Von 18,9 am Vortag auf 18,6. Inzwischen liegen alle Kreise unter der für Lockerungen kritischen Inzidenzmarke von 35. Die höchsten Werte weisen die Städte Frankfurt (33,0) und Wiesbaden (25,9) sowie der Kreis Groß-Gerau (25,4) und Darmstadt (24,4) auf. Die niedrigsten Werte haben die Kreise Hersfeld-Rotenburg (0,8) und Schwalm-Eder (6,1). Den Überblick finden Sie hier.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Coronavirus in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kolleginnen und Kollegen von tagesschau.de über das deutschland- und weltweite Geschehen. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Samstag:


    • Vier der wichtigsten internationalen Organisationen haben in einem gemeinsamen Appell mehr Corona-Impfstoff für ärmere Länder gefordert. In den Entwicklungsländern herrsche eine "akute und alarmierende Knappheit" an Vakzinen, erklärten die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Welthandelsorganisation (WTO), der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank. Länder mit großen Impffortschritten sollten dringend Dosen für ärmere Länder freigeben.


    • Die Bundesregierung plant ein Ende der kostenlosen Coronatests. "Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat schon vor Wochen gesagt, dass er es für denkbar hält, die Tests zu einem späteren Zeitpunkt für Ungeimpfte nicht mehr kostenlos anzubieten. Der genaue Zeitpunkt ist noch festzulegen", teilte das Bundesgesundheitsministerium mit. Wie aus Regierungskreisen verlautete, gibt es dazu allerdings noch keine Einigung.


    • Die Kinderärzte fordern vor dem beginnenden Schuljahr eine klare Corona-Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission für ab Zwölfjährige. "Wir erwarten, dass sich die Stiko erneut und möglichst zeitnah äußert", sagte der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, am Samstag der "Ärzte Zeitung". "Die Eltern brauchen eine klare Perspektive, wie es weitergeht." Es gebe inzwischen zahlreiche Studien, die die Impfung positiv bewerten.
  • Impfaktion vor allem für Jüngere in Dietzenbach

    Am Sonntag gibt es im Veranstaltungszentrum Capitol in Dietzenbach (Offenbach) eine Sonderimpfaktion, die vor allem junge Menschen ansprechen soll: Zwischen 9 und 12 Uhr können sich Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren registrieren. Sie müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten kommen, wie die Stadt am Samstag mitteilte. Ab 12 Uhr gibt es freie Impfzeit - hier kann jeder ohne Termin kommen und geimpft werden.

    Knapp 3.000 Impfdosen des Herstellers Biontech stehen für Erst- und Zweitimpfungen zur Verfügung. 

  • Familientag im Darmstädter Impfzentrum

    Im Impfzentrum in Darmstadt können sich am Sonntag ganze Familien ohne Termin impfen lassen. Verimpft werde das Vakzin von Biontech, das ab 12 Jahren zugelassen ist, teilte die Stadt mit. Jüngere Kinder können nicht geimpft werden. Wer noch nicht volljährig ist, muss von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. Die Sonderaktion findet von 10 bis 21 Uhr statt. In dieser Zeit sind auch Kinderärzte vor Ort.

  • Klinikdirektor: Corona-Vorhersage in Hessen besonders präzise

    Hessen kann nach Einschätzung des Direktors des Frankfurter Universitätsklinikums Jürgen Graf die Covid-Fallzahlen ziemlich präzise vorhersagen. Das Land habe ein aufwendigeres Prognose-System als andere Bundesländer, sagte Graf, der auch den Planungsstab stationäre Versorgung am Sozialministerium leitet. Ein Projektteam des Netzwerk Universitätsmedizin erstelle diese "Ensemble-Prognose" einmal wöchentlich. "Das ist wie bei der Wettervorhersage", erklärte er der dpa.

    Die Datenmenge sei so umfangreich und die Modelle seien so komplex, dass die Großrechner damit mindestens einen halben Tag beschäftigt seien. Eingespeist werden zum Beispiel die aktuellen Belegungszahlen der Krankenhäuser, die Ergebnisse der Corona-Tests aus den Landkreisen und der R-Wert, der angibt, wie schnell das Virus sich verbreitet. Mathematische Modelle errechnen dann aus diesen Ist-Daten die Vorhersage für die nächste Woche. "Damit können wir die Entwicklung ziemlich präzise vorhersagen und unsere Kapazitäten in Hessen planen und steuern", sagte Graf.

  • Beuth verteidigt Polizeieinsatz in Wiesbaden

    Innenminister Peter Beuth (CDU) hat den Polizeieinsatz im Zuge von Protesten gegen die Corona-Maßnahmen im Frühjahr in Wiesbaden verteidigt. Im April habe die Inzidenz in Wiesbaden über 130 gelegen, erklärte er auf eine Kleine Anfrage der fraktionslosen Abgeordneten Alexandra Walter. Nach der Gefahrenprognose des Wiesbadener Gesundheitsamtes habe damit gerechnet werden müssen, dass es in der Menschenmenge zu einer erhöhten Ansteckungsgefahr für die Versammlungsteilnehmer und auch für unbeteiligte Menschen komme.

    An der Demonstration und einer Gegenveranstaltung hatten nach Angaben der Polizei etwa 2.000 Menschen teilgenommen - zum Teil ohne Masken und Abstand. Es habe auch die Gefahr von verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen bestanden, erklärte der Innenminister. Die Polizei sei mit rund 1.000 Beamten vor Ort gewesen. Elf Menschen waren vorläufig festgenommen worden, gegen sieben Menschen wurde strafrechtlich ermittelt. Die Linken-Abgeordnete Elisabeth Kula hatte den Polizeieinsatz als chaotisch kritisiert, nachdem es zu Auseinandersetzungen zwischen "Querdenkern" und Gegendemonstranten gekommen war.

    Demonstrierende Menschen  in Wiesbaden auf der Straße.