In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    11.179 Neuinfektionen, 15 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 11.179 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 15 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.406. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.078.630 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 827 auf 819. Die höchsten Werte meldeten die Kreise Lahn-Dill (1.097), Fulda (1.073), Gießen (1.013) und Rheingau-Taunus (1.005). Am niedrigsten lag der Wert im Kreis Kassel (484). Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Virologe Stürmer: Sommerurlaub bedeutet Risiko

    Immer mehr Menschen stecken sich mehrfach mit dem Corona-Virus an. Was also tun in Hinblick auf den Sommerurlaub und einen weiteren Booster? Vier Fragen an den Frankfurter Virologen Martin Stürmer zur aktuellen Corona-Situation.

  • Hessischer Tierschutzpreis hilft Kellerranch

    Während der Corona-Krise hatte die Kellerranch Weiterstadt besonders zu leiden. Sie schrammte gerade noch so an einer Pleite vorbei. Die fehlenden Besucherinnen und Besucher und öffentlichen Feste, machten der Ranch finanziell zu schaffen. Nun erhielt die Kellerranch den Hessischen Tierschutzpreis und damit 7.000 Euro, die sie gut gebrauchen kann.

  • Neue Halle soll Erstversorgung von Flüchtlingen verbessern

    Die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen in Gießen hat eine neue Leichtbauhalle zur medizinischen Versorgung der Flüchtlinge in Betrieb genommen. Ziel sei es, den Patientenfluss insbesondere unter Pandemiebedingungen zu verbessern, sagte die stellvertretende Leiterin des Dezernats Medizin beim Regierungspräsidium Gießen, Annegret Heikkinen, am Dienstag in der Erstaufnahme.

    In der neuen Halle, in der sich zwei Warteräume, zwei Behandlungszimmer, eine Aufnahme und ein Infektionsbereich befinden, werden die einfachen Krankheitsfälle behandelt. Im Prinzip erfolge in der Erstaufnahme eine hausärztliche Betreuung, erläuterte Regierungspräsident Christoph Ullrich (CDU). Von Vorteil sei, dass Dolmetscher in 16 Sprachen vor Ort seien. Alle ankommenden Flüchtlinge würden weiterhin auf das Coronavirus getestet, ebenso vor Verlegungen und bei Symptomen, erklärte Abteilungsleiter Manfred Becker. Zurzeit gebe es in der Erstaufnahme nur acht aktive Coronafälle bei insgesamt 1.356 Flüchtlingen.

    Wegweiser zur Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen
  • Landesverwaltung reduziert CO2-Emissionen

    Die hessische Landesverwaltung hat 2020 ihre Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid im Vergleich zum Jahr 2008 um knapp 65 Prozent reduziert. Bezogen auf die Startbilanz seien vor allem wegen anderer Arbeitsabläufe in der Corona-Pandemie rund 300.000 Tonnen CO2 eingespart worden, teilten Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) und Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) in Wiesbaden mit.

    "Wir sind auf einem guten Weg, um unser selbstgestecktes Ziel einer klimaneutral arbeitenden hessischen Verwaltung ab dem Jahr 2030 zu erreichen." Aufgrund der Corona-Pandemie arbeiteten 2020 viele Beschäftigte von zu Hause aus, Tagungen und Besprechungen fanden per Videoschalte statt. "Die Dienstreisen sind entsprechend gesunken, genau wie die CO2-Emissionen", erläuterte Boddenberg. Dienstliche Flugreisen verringerten sich demnach um knapp 90 Prozent und dienstliche Fahrten mit dem Privatauto um etwa 40 Prozent. "Wie sich diese Effekte auch langfristig auswirken, werden wir in den kommenden Jahren sehen", teilte der Finanzminister mit.

  • Top-Thema

    14.652 Neuinfektionen, Inzidenz über 800

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 14.652 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden drei weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.391. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.067.451 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 806 auf 827. Die höchsten Werte meldeten die Kreise Lahn-Dill (1.074), Rheingau-Taunus (1.043) und Werra-Meißner (1.008). Am niedrigsten lag der Wert im Kreis Kassel (457) und in der Stadt Kassel (546). Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Spürhunde sollen Corona-Infektion erschnüffeln

    Mit extra geschulten Spürhunden will Hessen Möglichkeiten für das frühzeitige Erkennen von Corona-Infektionen erforschen. Bei der Studie der Universitätsmedizin Mainz geht es um anonym durchgeführte Tests in hessischen Altenpflegeheimen, wie Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Montag in Wiesbaden ankündigte. Die Früherkennung sei extrem wichtig im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Der Einsatz von Spürhunden mit ihrem besonderen Geruchssinn erscheine sehr vielversprechend.

    Das Land unterstütze die Studie mit rund 90.000 Euro, berichtete der Sozialminister. Mit ersten Ergebnisse werde im Herbst gerechnet, sagte Studienleiterin Professor Petra Staubach-Renz. Bislang werde die Studie in einem Heim durchgeführt.

  • Top-Thema

    Betrugsermittlungen gegen Testzentren dauern an

    Hessische Ermittler gehen weiterhin Betrugsvorwürfen im Zusammenhang mit Corona-Testzentren nach. Bei der Staatsanwaltschaft Kassel etwa sind einem Sprecher zufolge aktuell zwei Verfahren wegen Betrugsverdachts anhängig. Dabei sollen Tests abgerechnet worden sein, die nicht gemacht wurden. Insgesamt soll dabei ein Schaden von über zwei Millionen Euro entstanden sein. Ein Mann wurde bereits unter anderem wegen Betruges zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

    Die Staatsanwaltschaft Gießen untersucht seit rund einem Jahr Vorwürfe gegen Verantwortliche einer mittlerweile geschlossenen Corona-Teststelle. Laut einem Sprecher geht es um mehr als 200 mutmaßliche Betrugsfälle und einen möglichen Schaden im fünfstelligen Euro-Bereich.

  • Top-Thema

    Klose fordert angepasstes Infektionsschutzgesetz

    Die deutsche Regierung bereitet sich aktuell auf steigende Corona-Zahlen im Herbst vor. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat etwa einen Sieben-Punkte-Plan für den Herbst angekündigt. Was in dem Entwurf fehlt, sind Regelungen zu weitergehenden Alltagsbeschränkungen im Infektionsschutzgesetz. "Das Entscheidende ist, dass das Infektionsschutzgesetz jetzt möglichst schnell angepasst wird", sagte der hessische Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) gegenüber dem hr.

    Dies sollte etwa Optionen enthalten, um wieder bessere Schutzmaßnahmen zu veranlassen. Darunter falle zum Beispiel die Maskenpflicht. Alle 16 Bundesländer fordern weitere Maßnahmen vom Bund. "Denn wenn wir einmal drin sind in diesem exponentiellen Wachstum der Infektionen, haben wir keine Zeit mehr für ein mehrwöchiges Verfahren im deutschen Bundestag", so Klose.

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    Klose: Brauchen schnell angepasstes Infektionsschutzgesetz

    hessenschau vom 01.07.2022
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  • Top-Thema

    Knapp 9.000 Neuinfektionen, Inzidenz steigt

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 8.868 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden zwölf weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.388. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 2.052.799 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner stieg von 806 auf 822. Die höchsten Werte meldeten die Kreise Rheingau-Taunus (1.049), Gießen (1.023) und Fulda (978). Am niedrigsten lag der Wert im Kreis Kassel (448) und in der Stadt Kassel (478). Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Steigende Corona-Zahlen, keine Gratis-Tests mehr

    Die Coronazahlen legen wieder zu: Mehr als 10.000 Neuinfektionen hat das Robert-Koch-Institut am Freitag für Hessen gemeldet. Gleichzeitig sind die Schnelltests nicht mehr kostenlos.

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    Steigende Corona-Zahlen, keine Gratis-Tests mehr

    hessenschau vom 01.07.2022
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  • Handel gegen neue Lockdowns "auf Verdacht"

    Der Handelsverband Hessen warnt angesichts eines aktuellen Gutachtens zu Corona-Maßnahmen vor erneuten Lockdowns mit Geschäftsschließungen. Weil die Corona-Lage derzeit nicht "vollumfänglich zu beurteilen" sei, fehlten "schwerwiegenden Grundrechtseingriffen in Zukunft die Grundlage", so Hauptgeschäftsführer Sven Rohde am Freitag in Frankfurt. Schwere Eingriffe wie Lockdowns oder Zugangsbeschränkungen dürfe es nicht mehr auf Verdacht geben.

    Der Sachverständigenausschuss hatte in einem Gutachten zur Überprüfung der bisherigen Corona-Auflagen das Maskentragen als wirksam beurteilt, hinter andere Maßnahmen hingegen Fragezeichen gesetzt. Zu vielen Punkten vermied der Ausschuss klare Aussagen - mangels ausreichender Daten seien keine sicheren Bewertungen möglich.

  • Top-Thema

    Kassenärztliche Vereinigung klagt über neue Test-Verordnung

    Die für die Abrechnung aller Corona-Schnelltests in Hessen zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV) will diese Aufgabe künftig nicht mehr übernehmen. Die neue Test-Verordnung sei über das Knie gebrochen, weder die Akteure noch die Öffentlichkeit seien mitgenommen worden, sagte ein Sprecher der KV-Hessen am Freitag. Was in der neuen Verordnung stehe, sei nicht mehr überprüfbar hinsichtlich Betrügereien.

    "Wie soll in Arztpraxen überprüft werden, ob ein Testkriterium erfüllt ist", klagte die KV. Die Zahlung von drei Euro sei zudem bürokratischer Mehraufwand. Kostenlose Tests gibt es seit Donnerstag nun nur noch für Risikogruppen und andere Ausnahmefälle. Für Tests etwa für Familienfeiern, Konzerte oder Treffen mit Menschen ab 60 werden drei Euro Zuzahlung fällig. Wer einen solchen Test will, muss unterschreiben, dass er zu diesem Zweck gemacht wird.

  • Corona-Sorgen vor Tour de France

    Die Tour de France startet am Freitag in Dänemark. Mit dabei sind die Hessen John Degenkolb und Jonas Rutsch. Mit im Sattel werden bei jedem Profi auch einige Corona-Sorgen sitzen. Die Frankreich-Rundfahrt, die nach drei Etappen im radsportbegeisterten Dänemark dann auch tatsächlich in Frankreich ausgetragen wird, startet inmitten der Sommerwelle dieser Pandemie. Die Sorgen vor einem unfreiwilligen Tour-Aus sind groß.

  • Zahlreiche Busfahrer melden sich krank

    Viele Busse müssen in Wiesbaden derzeit im Depot bleiben: Fast jeder fünfte Busfahrer ist krankgemeldet. 130 von rund 750 Busfahrerinnen und Busfahrern der städtischen Verkehrsgesellschaft waren am Mittwoch krankgemeldet, das sind 17 Prozent. Die Corona-Pandemie schlägt so stark zu, dass viele Verbindungen ausfallen.

  • Top-Thema

    Über 10.000 Neuinfektionen, Inzidenz steigt

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 10.813 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 28 weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.376. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 2.043.931 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner stieg von 769 auf 806. Die höchsten Werte meldeten die Kreise Rheingau-Taunus (1.044), Fulda (992) und Lahn-Dill (990). Am niedrigsten lag der Wert im Kreis Kassel (446) und in der Stadt Kassel (475). Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Reiseveranstalter geht nach Stornierung leer aus

    Ein Reiseveranstalter muss einem Kunden, der zu Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 eine für Juli des gleichen Jahres geplante Kanada-Reise storniert hatte, den vollen Kaufpreis erstatten. Dies ergebe sich im vorliegenden Fall aus den Reisebedingungen, urteilte das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt in einer Berufungsverhandlung, wie es am Donnerstag mitteilte. Demnach hatte der Veranstalter bei fristgerechter Stornierung keinen Anspruch auf einen Teil des Reisepreises, "wenn am Bestimmungsort oder in unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise...erheblich beeinträchtigen".

    Laut OLG bestand hierfür eine "erhebliche Wahrscheinlichkeit", da die weitere Entwicklung der Pandemie zum Zeitpunkt der Stornierung nicht absehbar und ein weiteres Zuwarten gesetzlich nicht vorgesehen und für den Kunden nicht zumutbar war. Das OLG bestätigte damit ein vorhergehendes Urteil des Landgerichts. Der Reiseveranstalter hatte als Entschädigung zehn Prozent des Reisepreises von 6.000 Euro gefordert. Gegen das Urteil ist Revision beim Bundesgerichtshof möglich. (Az. 2-24 O 408/20)

  • Nachweis nötig für Befreiung von Testgebühr

    Die neue Corona-Testverordnung, die das Ende der generellen Gratis-Tests besiegelt, tritt am Donnerstag in Kraft. Kostenlos bleiben sie für Kinder bis fünf Jahre, Schwangere in den ersten drei Monaten, Krankenhaus- und Pflegeheimbesucher sowie Haushaltsangehörige von Infizierten. Auch wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, bekommt die Tests weiterhin bezahlt. In den Genuss kostenloser Tests kommen außerdem weiterhin pflegende Angehörige sowie Menschen mit Behinderungen und deren Betreuungskräfte.

    Bei Kleinkindern muss die Geburtsurkunde oder der Kinderreisepass, bei Schwangeren der Mutterpass vorgelegt werden. Wer aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann, muss ein ärztliches Zeugnis im Original vorlegen. Wer sich freitesten will, legt den PCR-Test vor - das gilt auch für Mitbewohner von Infizierten. Bei Besuchen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern kann ein kostenloser Test vor Ort gemacht werden - oder der Besuch wird der Teststelle gegenüber glaubhaft gemacht.

    Wer sich etwa wegen des Besuchs einer Großveranstaltung oder eines Familienfestes testen lassen will, muss einen Eigenanteil von drei Euro bezahlen und einen Nachweis wie eine Eintrittskarte oder eine Selbstauskunft erbringen. Auch eine rote Corona-Warnapp berechtigt zum Drei-EuroTest. Anlasslose Tests müssen komplett selbst bezahlt werden. Sie sollen aber vermieden werden, um die Labore nicht zu überlasten.

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    hr-Reporterin: "Das wird eine Menge Mehraufwand bedeuten"

    Ein Paar geht an einem Corona-Testzentrum in Frankfurt am Main vorbei. (dpa)
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  • Top-Thema

    Knapp 10.000 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt wieder

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 9.561 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden vier weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.348. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 2.033.119 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner fiel von 787 auf 769. Die höchsten Werte meldeten die Kreise Rheingau-Taunus (1.033) Waldeck-Frankenberg (1.023) und Vogelsberg (1.018). Am niedrigsten lag der Wert im Kreis Kassel (453) und in der Stadt Kassel (496). Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Land: Unternehmen in Pandemie mit 17,5 Milliarden Euro unterstützt

    Nach mehr als zwei Jahren Corona-Hilfen für hessische Betriebe zieht die schwarz-grüne Landesregierung eine positive Bilanz. Seit Pandemiebeginn seien Unternehmen und Soloselbstständige im Land mit rund 17,5 Milliarden Euro aus den Kassen von Bund und Land unterstützt worden, teilten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne), Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) und Innenminister Peter Beuth (CDU) am Mittwoch gemeinsam in Wiesbaden mit.

    Die Summe von 17,5 Milliarden Euro Corona-Hilfen umfasst nach Angaben der Landesregierung Zuschüsse, Darlehen, Kredite, Bürgschaften und zum größten Teil vorübergehende steuerliche Erleichterungen. Die Wirtschaftshilfen des Landes summierten sich dabei auf rund 11,72 Milliarden Euro, die des Bundes auf knapp 4,83 Milliarden Euro. Dazu kommen noch gemeinsame Programme von Bund und Land.

  • Top-Thema

    12.240 Neuinfektionen, elf Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 12.240 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden elf weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.344. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 2.023.558 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner stieg von 762 auf 787. Die höchsten Werte meldeten die Kreise Waldeck-Frankenberg (1.088), Vogelsberg (1.078), Rheingau-Taunus (1.071) und Gießen (1.012). Am niedrigsten lag der Wert im Kreis Groß-Gerau (481). Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

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    Hessen gegen Übernahme der Kosten für Bürgertests

    Corona-Bürgertests werden in Hessen wie in anderen Bundesländern ab Freitag kostenpflichtig. Man sehe keine Veranlassung, den Bund aus seiner Verantwortung zu entlassen, erklärte das hessische Sozialministerium am Dienstag.

    Der Bund hatte entschieden, dass es ab Ende Juni keine kostenlosen Bürgertests in Teststellen und Apotheken für alle geben soll. Gratis bleiben die Schnelltests nur für bestimmte Risikogruppen. Für alle anderen werden in der Regel drei Euro pro Test fällig.

    Das Sozialministerium beruft sich auf eine klare Aufgabenabgrenzung bei der Pandemiebekämpfung: Der Bund habe die Testzentren finanziert, die Länder die Tests in den Schulen, bei Kitas, Verwaltung sowie die Impfzentren. Die Kostenübernahme bei den Bürgertests und die damit verbundene Verwaltungsarbeit "könnten zu einem für den Landeshaushalt nicht tragfähigen Haushaltsrisiko in schnell dreistelliger Millionen-Höhe führen".

  • Frankfurter Messe kämpft sich aus dem Corona-Tief

    Nach Aufhebung der Corona-Einschränkungen kämpft sich die Frankfurter Messegesellschaft aus dem geschäftlichen Tief. Im laufenden Jahr werde ein Umsatz von mehr als 400 Millionen Euro erwartet, wenn weiterhin ohne Verbote Veranstaltungen organisiert werden dürften, sagte Messe-Chef Wolfgang Marzin am Dienstag. Bis Jahresende stehen noch etliche eigene und Gast-Veranstaltungen auf dem Programm am Heimatstandort und international.

    In den Pandemiejahren 2020 und 2021 hatte die von der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen getragene Gesellschaft wegen zahlreicher Absagen einen Erlös- und Gewinneinbruch erlitten, so dass eine Finanzspritze der Eigner von bis zu 250 Millionen Euro notwendig schien. Zuletzt betrug der Umsatz der Messegesellschaft noch 154 Millionen Euro nach 257 Millionen Euro im Jahr 2020. Im letzten regulären Geschäftsjahr hatte die Messegesellschaft 736 Millionen Euro erlöst.

  • hr-Reporter: "Hohe Inzidenzen, wenig schwere Verläufe"

    Die Inzidenzen sind hoch - aktuell liegt der Durchschnittswert in Hessen bei 762 -, aber Masken werden kaum noch getragen und Corona-Bürgertests sollen künftig nicht mehr umsonst sein, sondern 3 Euro kosten. Von Alarmstimmung aber keine Spur. Ist die Lage ernster als die Stimmung? Auf die momentane Corona-Situation in Hessen blickt hr-Reporter Tobias Lübben.

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    hr-Reporter: "In der Regel keine schweren Verläufe"

    Eine Mitarbeiterin einer Corona-Teststation  nimmt einen Abstrich.  (picture alliance/dpa)
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    Lufthansa-Chef räumt Probleme infolge der Pandemie ein

    Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat die Passagiere auf weitere Schwierigkeiten im Luftverkehr eingestimmt. Die von Personalmangel, Teileknappheit und eingeschränktem Luftraum geprägte Situation werde sich "kurzfristig kaum verbessern", erklärte Spohr in einem Schreiben an die Passagiere. Zwar plane die Branche allein in Europa mehrere tausend Neueinstellungen. "Dieser Kapazitätsaufbau wird sich allerdings erst im kommenden Winter stabilisierend auswirken können."

    Spohr entschuldigte sich im Namen des Unternehmens dafür, dass nach dem Corona-Einbruch das "Hochfahren des komplexen Luftverkehrssystems von fast Null auf derzeit wieder fast 90 Prozent" nicht zur angestrebten Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Robustheit geführt habe. Der Manager räumte ein, dass auch dem Lufthansa-Konzern in einigen Bereichen Personal fehle. Ab dem kommenden Sommer will der Konzern wieder die zwischenzeitlich stillgelegten Großflugzeuge vom Typ A380 einsetzen.

    In einem weiteren Schreiben an die Belegschaft erklärte Spohr, dass der Vorstand es "an der ein oder anderen Stelle" mit dem Sparen übertrieben habe. Der Lufthansa-Chef führte dafür den Druck der mehr als 10 Milliarden Euro schweren Verluste in der Corona-Krise an. Er wies auf die Einmaligkeit der Situation hin: "Ganz offen gesagt: Es war auch für unsere Führungsmannschaft und mich persönlich die erste zu bewältigende Pandemie."