In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    6.752 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt auf 373

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 6.752 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden neun weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 10.080. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.839.810 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 413 auf 373. Die höchsten Werte haben die Stadt Kassel (556) sowie die Kreise Waldeck-Frankenberg (508) und Kassel (449). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Städte Offenbach (278), der Kreis Main-Kinzig (301) sowie die Stadt Frankfurt (307).

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Folgen der Corona-Pandemie für Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de die deutschland- und weltweiten Entwicklungen im Blick. Hier ein Auszug der Meldungen vom Sonntag:

    • Ärztepräsident fordert besonderes Augenmerk auf Kinder bei Pandemie: Kinder und Jugendliche haben in der Corona-Pandemie einen besonders großen Solidarbeitrag geleistet, sagt Ärztepräsident Reinhardt. Deshalb sei es wichtig, bei der Planung für den Herbst auf offene Schulen und Kitas zu achten.
    • Weltwirtschaftsforum startet in Davos: Nach zweieinhalb Jahren Pandemiepause geht es wieder los. Schlüsselthemen sind die Pandemie, der menschengemachte Klimawandel und der Krieg in der Ukraine.
    • Corona trifft den Orchideen-Handel: Thailand ist der weltgrößte Orchideen-Exporteur. Doch in der Pandemie brach die Nachfrage ein. Nun sorgt Chinas Null-Covid-Politik dafür, dass Blumen teils verwelkt ankommen - und die Branche vor einem Desaster steht.
  • Top-Thema

    DLRG warnt vor "Generation Nichtschwimmer"

    In der Coronazeit konnten rund 50.000 Kinder nicht richtig schwimmen lernen. Das soll sich jetzt ändern. Doch fehlende oder veraltete Schwimmbäder erschweren die Aufgabe, ebenso Personalmangel in Schulen und Bädern.

  • 3.714 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt auf 413

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 3.714 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden vier weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 10.071. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.833.059 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 437 auf 413. Den mit Abstand höchsten Wert hat der Kreis Kassel (716), gefolgt von der Stadt Kassel (649) und dem Kreis Waldeck-Frankenberg (610). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Städte Offenbach (272), der Kreis Hersfeld-Rotenburg (302) sowie der Kreis Groß-Gerau (326) auf.

  • Top-Thema

    Zahlreiche Delikte im Umfeld von Impf- und Testzentren

    Im Zusammenhang mit Impfzentren, Arztpraxen und Corona-Testeinrichtungen hat die hessische Polizei im vergangenen Jahr 63 Vorfälle erfasst. Darunter waren mehrere Körperverletzungen sowie eine Brandstiftung, wie das Innenministerium auf eine Landtagsanfrage der AfD mitteilte. Der überwiegende Teil, rund 50 Fälle, seien einfache Sachbeschädigungen gewesen, so seien etwa Hinweisschilder an oder aus Impfzentren entwendet worden. Es handele sich um politisch motivierte Straftaten oder bei der Polizei angezeigte Straftaten aus der allgemeinen Kriminalität. In einem der Fälle sei - mit Stand 9. März - ein Strafbefehl beantragt worden, in 18 dauerten die Ermittlungen an, erklärte das Ministerium. Die übrigen Verfahren seien nicht weiter verfolgt, eingestellt oder vorläufig eingestellt worden - unter anderem, da die Ermittlungen keinen genügenden Anlass zur Anklageerhebung geboten hätten.

    Auch in diesem Jahr wurden solche Straftaten begangen. Im April meldete die Polizei beispielsweise eine mutmaßliche Brandstiftung in einem Testzentrum in Fulda sowie zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Fälle aus Mörfelden-Walldorf.

    Ein Testzentrum in Groß-Zimmern ist nach einem mutmaßlichen Brandanschlag ausgebrannt.
  • Top-Thema

    3.384 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt auf 437

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 3.384 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 10.067. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.829.345 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 481 auf 437. Den mit Abstand höchsten Wert hat der Kreis Kassel (846), gefolgt von der Stadt Kassel (661) und dem Kreis Waldeck-Frankenberg (636). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Städte Offenbach (264) und Frankfurt (335) sowie der Kreis Groß-Gerau (339) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Knapp 4.600 Neuinfektionen, zehn weitere Tote

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 4.594 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden zehn weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 10.066. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.825.961 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 524 auf 481. Den mit Abstand höchsten Wert hat der Kreis Kassel (1.054), gefolgt von der Stadt Kassel (779) und dem Kreis Waldeck-Frankenberg (635). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Stadt Offenbach (284) sowie die Kreise Groß-Gerau (343) und der Kreis Offenbach (371) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Lauterbach: Zweiter Booster bis zum Herbst

    Bisher wird sie Menschen ab 70 Jahren, medizinischem Personal und Risikogruppen empfohlen, doch die Bundesregierung beabsichtigt, auch allen anderen Geimpften bis zum Herbst eine zweite Boosterimpfung anzubieten. Dazu seien auch zwei neue Impfstoffe vorgesehen, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Mittwoch in Berlin. Einerseits handele es sich um ein Vakzin des Mainzer Herstellers Biontech, das an die Omikron-Variante angepasst werden soll und gerade noch entwickelt wird. Für 830 Millionen Euro soll Lauterbach zufolge außerdem ein Impfstoff von Moderna eingekauft werden, der sowohl gegen Omikron, als auch gegen die immer noch vertretene Delta-Variante wirken soll. Um alle Menschen versorgen zu können, die sich eine vierte Impfung wünschen, würden auch die Impfzentren weitergeführt, kündigte der Bundesgesundheitsminister an. Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf tagesschau.de.

    Eine Frau zieht eine Dosis des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer für eine Corona-Impfung auf. (dpa)
  • Hospitalisierungsinzidenz steigt wieder

    Die Hospitalisierungsinzidenz ist wieder über den Wert von drei gestiegen. Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums vom Mittwoch liegt der Wert aktuell bei 3,13. Am Dienstag betrug er noch 2,91, in der Vorwoche hatte er bei 3,83 gelegen. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Erkrankte bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus kommen.

    Auf den hessischen Intensivstationen waren laut Sozialministerium am Mittwoch 91 Betten (Vorwoche: 99) mit Covid-19-Patienten belegt. Bei 85 wurde die Infektion bestätigt, bei sechs lag zunächst der Verdacht auf die Erkrankung vor.

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  • Sozialgerichte konnten Verfahren verringern

    Trotz der Schwierigkeiten in der Corona-Pandemie haben Hessens Sozialgerichte im vergangenen Jahr die Zahl der anhängigen Verfahren reduzieren können. Gut 20.000 eingegangenen neuen Klage- und Eilverfahren stünden fast 24.000 erledigte gegenüber, sagte der Präsident des Hesschischen Landessozialgerichts, Alexander Seitz, am Mittwoch. Insgesamt sei die Zahl der anhängigen Verfahren von knapp 36.000 im Jahr 2020 auf fast 32.000 gesunken. Trotz Corona habe sich der Gerichtsalltag eingespielt, sagte Seitz.

    Ein umfangreiches Hygienekonzept, das umsichtige Verhalten der Beschäftigten und Verfahrensbeteiligten wie auch die Impfbereitschaft hätten hierzu beigetragen. "Wir sind da sehr glimpflich durchgekommen." Seitz zufolge gab es auch im vergangenen Jahr Hunderte corona-bedingte Verfahren. Dabei sei es um Hartz-IV, Sozialhilfe, Kostenerstattung für Laptops und FFP2-Masken oder Umsatzeinbußen gegangen. Auch für dieses und kommende Jahre rechne er noch mit vielen Verfahren wegen der Pandemie. So seien bundesweit mehr als 200.000 Verdachtsanzeigen in Bezug auf eine Berufskrankheit und 40.000 wegen eines Arbeitsunfalls gestellt worden.

    Ein Stapel von Mappen mit Klagen am Sozialgericht in Berlin
  • 1,2 Milliarden Euro Mehreinnahmen für Hessen

    Nach aktuellen Schätzungen steigen Hessens Steuereinnahmen in den kommenden Jahren deutlich stärker als bisher prognostiziert. "Für 2022 können wir aktuell rund 1,2 Milliarden Euro mehr erwarten als zuletzt bei der Steuerschätzung im November 2021 angenommen", teilte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Mittwoch mit.

    Grund für die verbesserten Aussichten sei, dass Unternehmen, Beschäftigte und Selbstständige besser durch die Corona-Pandemie gekommen seien als erwartet, erläuterte der Minister. Unter anderem bringe aber auch die Inflation, die für viele Bürgerinnen und Bürger eine enorme Belastung bedeute, dem Staat höhere Einnahmen. Die geplanten Steuerentlastungen und Hilfen für Unternehmen seien deswegen "konsequent" und "richtig". Boddenberg betonte mit Blick auf den Krieg in der Ukraine, gestörte Lieferketten und mögliche Corona-Rückfälle, dass die Zahlen nur eine Momentaufnahme seien.

  • Top-Thema

    6.240 Neuinfektionen, sieben Tote

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 6.240 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sieben weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 10.056. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.821.367 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 549 auf 524. Den mit Abstand höchsten Wert hat der Kreis Kassel (1.204), gefolgt von der Stadt Kassel (907) und dem Kreis Waldeck-Frankenberg (671). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Stadt Offenbach (292) sowie die Kreise Groß-Gerau (338) und der Kreis Offenbach (380) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Hospitalisierungsinzidenz sinkt weiter

    Die Hospitalisierungsinzidenz ist in den vergangenen Tagen gesunken. Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums vom Dienstag liegt der Wert aktuell bei 2,91. Am Montag betrug er noch 3,23, in der Vorwoche hatte er bei 4,08 gelegen. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Erkrankte bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus kommen.

    Auf den hessischen Intensivstationen waren laut Sozialministerium am Dienstag 88 Betten (Vorwoche: 103) mit Covid-19-Patienten belegt. Bei 80 wurde die Infektion bestätigt, bei acht lag zunächst der Verdacht auf die Erkrankung vor.

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  • Top-Thema

    Klose zieht positive Bilanz bei Impfpflicht im Gesundheitswesen

    Der Anteil ungeimpfter Beschäftigter im hessischen Gesundheitswesen, für die eine Corona-Impfpflicht besteht, ist laut Sozialministerium niedriger als prognostiziert.

    In der stationären Pflege gelten 4,2 Prozent der rund 66.000 impfpflichtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als ungeimpft, wie das Ministerium am Dienstag mitteilte. In den Kliniken und medizinischen Einrichtungen mit insgesamt 55.000 Beschäftigten liege diese Quote bei acht Prozent - also ebenfalls unter den vorhergesagten zehn Prozent. "Auch wenn noch nicht alle Verfahren abgeschlossen sind, kann eine bisher positive Bilanz gezogen werden", resümierte Minister Kai Klose (Grüne).

    Seit Mitte März dieses Jahres gilt für Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und im medizinischen Bereich bundesweit eine Impfpflicht. Die Einrichtungen sind verpflichtet, ungeimpfte Beschäftigte beim Gesundheitsamt zu melden.

  • Gewinne: Fraport will 2023 Vorkrisen-Niveau erreichen

    Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport ist zuversichtlich, schon im kommenden Jahr wieder Gewinne zu erzielen wie in Vor-Corona-Zeiten. Dazu werden vor allem die Auslandsbeteiligungen beitragen, wie Fraport-Chef Stefan Schulte sagte. Die Flughäfen etwa in Griechenland oder Brasilien erholten sich schneller als das Drehkreuz Frankfurt. Sie dürften bereits im kommenden Jahr wieder die Passagierzahlen von 2019 erreichen. Das nimmt Fraport für Frankfurt frühestens 2025 an. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einem operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 760 und 880 Millionen Euro.

    Die seit Kriegsbeginn ruhende Minderheitsbeteiligung am Flughafen St.Petersburg-Pulkovo kann Fraport nach Schultes Angaben aus vertraglichen Gründen frühestens 2025 verkaufen. Derzeit steht das Engagement nach zwei Wertberichtigungen um knapp 58 Millionen Euro noch mit einem Restwert von 111 Millionen Euro in den Büchern. Fraport habe weder Einfluss auf den Flughafenbetrieb noch auf die Frage, ob dort militärische Flüge stattfinden können, versicherte Schulte erneut.

  • Top-Thema

    Hessen drängt im Bundestag auf Impfpflicht ab 60

    Die Länder Hessen, Baden-Württemberg und Bayern dringen angesichts einer drohenden Corona-Welle im Herbst auf einen Neuanlauf im Bundestag für eine Impfpflicht ab 60 Jahren.

    Bei der digitalen Gesundheitsministerkonferenz am Montag stellten Hessens Gesundheitsminister Kai Klose und sein baden-württembergischer Amtskollege Manne Lucha (beide Grüne) einen entsprechenden Antrag. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) schloss sich dem Vorschlag an.

    Über den Antrag soll nun nächste Woche beraten werden, ein Beschluss soll im Juni fallen. Klose und seine Amtskollegen sind der Meinung, dass mit der Impfpflicht ab 60 eine Überlastung des Gesundheitssystems vermieden werden könnten.

  • Top-Thema

    9.145 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 9.145 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Die Zahlen beziehen sich auf die vergangenen drei Tage, da am Wochenende keine aktuellen Daten mehr übermittelt werden. Es wurden zehn weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 10.049. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.815.128 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 597 auf 549. Den mit Abstand höchsten Wert hat der Kreis Kassel (1.305), gefolgt von der Stadt Kassel (776) und dem Kreis Waldeck-Frankenberg (751). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Stadt Offenbach (307) sowie die Kreise Groß-Gerau (390) und Offenbach (404) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Maskenpflicht an Uni Marburg bleibt erlaubt

    Das Gießener Verwaltungsgericht hat am Montag einen Antrag abgelehnt, der die Maskenpflicht an der Uni Marburg kippen sollte. Die Antragestellerin hatte in einem Eilverfahren argumentiert, die Maskenpflicht sei ein Eingriff in ihre Grundrechte auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, körperliche Unversertheit und die Unverletzlichkeit der Person.

    Die Uni Marburg hatte sich bei der Maskenpflicht auf das Hausrecht bezogen und wurde dabei vom Gericht bestätigt. Die Maskenpflicht sichere den ungestörten Betrieb der Hochschule und schütze Studierende und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, argumentierte die Universität.

  • Corona beeinträchtigt Integration von Zuwanderern

    Die Corona-Pandemie hat die Integration in Hessen gebremst oder zurückgeworfen. Das geht aus dem neuen Integrationsmonitor 2022 hervor, den Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Montag in Wiesbaden vorstellte. Insgesamt habe sich die Situation aber in den vergangenen Jahren verbessert.

    Das Angebot der Integrationskurse für Zuwanderer hat nach Angaben Kloses unter der Pandemie gelitten, obwohl sich viele Veranstalter um größere Räume oder digitale Alternativen bemüht hätten. Immerhin seien die Integrationskurse vor Ort dann aber schnell wieder aufgenommen worden. 26 Prozent der befragten Menschen mit Migrationshintergrund beklagten eine Verschlechterung bei der Arbeit als Folge des Coronavirus, bei jenen ohne Migrationshintergrund waren es 19 Prozent. Ähnlich sieht es bei der Verschlechterung der Einkommen mit 25 zu 13 Prozent aus.

    In Hessen haben gut 2,2 Millionen Menschen einen Migrationshintergrund, sind also entweder selbst im Ausland geboren oder haben mindestens ein Elternteil nichtdeutscher Herkunft.

  • Corona lässt Altglasberge in Frankfurt wachsen

    An vielen Containern in Frankfurt stapeln sich zurzeit leere Flaschen. Grund sind offenbar coronabedingte Engpässe beim Abfuhrunternehmen. Doch die Pandemie ist nicht das Einzige, was den Entsorgern zu schaffen macht. Lesen Sie hier den ganzen Text:

  • Gästezahlen immer noch weit unter Vor-Corona-Niveau

    Von der Gästezahl aus der Zeit vor Corona-Pandemie sind die hessischen Beherbergungsbetriebe nach wie vor weit entfernt. Im vergangenen März seien knapp 695 000 Gäste und 1,83 Millionen Übernachtungen gezählt worden, teilte das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Montag mit. Im Vergleich zum pandemiefreien März 2019 seien es 45 Prozent weniger Gäste und 34 Prozent weniger Übernachtungen. 

    Im März 2021 waren Übernachtungen von Touristen verboten. Im Vergleich zu den damals sehr niedrigen Gästezahlen wurden nun 186 Prozent mehr Gäste und 99 Prozent mehr Übernachtungen gezählt. Das stärkste Plus gab es in Frankfurt mit einem Zuwachs von 171 Prozent, gefolgt vom Landkreis Fulda (149) und dem Vogelsbergkreis (139). Am geringsten stiegen die Zahlen im Wetteraukreis (27).

  • Wie Gastronomen mit höheren Preisen umgehen

    Lebensmittel, Energie, Lieferanten - für Gastronomen wird gerade vieles teurer. Sie sind konfrontiert mit Kostensteigerungen, die ihnen als Folgen der Corona-Krise und des Ukraine-Krieges entstehen. Nach der Corona-Pandemie stellt sich ihnen nun die nächste existenzielle Herausforderung: Wie geben sie die höheren Preise an ihre Kunden weiter? Fünf Gastwirtinnen und Gastwirte erzählen.

  • Top-Thema

    5.599 Neuinfektionen, ein Todesfall

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist zuletzt um 5.599 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurde ein weiterer Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.039. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.805.983 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner stieg leicht von 596 auf 597. Die höchsten Werte haben die Kreise Kassel (1.148) und die Stadt Kassel (772) sowie Waldeck-Frankenberg (745). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Stadt Offenbach (395) und der Kreis Offenbach (459) sowie Groß-Gerau (475) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • UKGM braucht dringend Blutspenden

    Nicht nur die Finanzierungsfrage bereitet dem Uniklinikum in Gießen und Marburg (UKGM) Probleme. Überdies gehen den Krankenhäusern auch noch die Blutkonserven aus. Der Vorrat reiche nur noch anderthalb Tage, im schlimmsten Fall müssen Operationen abgesagt werden, teilte das UKGM mit. Der Leiter der Blutbank sagte, so eng wie aktuell sei es in den vergangenen 25 Jahren nicht gewesen. Obwohl in den Universitäten wieder Vorlesungen stattfinden, fehlten nach wie vor Studierende, die vor Corona zuverlässige Blutspender gewesen seien. Der OP-Betrieb in den Krankenhäusern laufe dagegen wieder auf vollen Touren.

  • Paritätischer in Sorge um soziale Einrichtungen

    Die stark steigenden Preise vor allem für Energie und Lebensmittel bedrohen nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbands die Arbeit sozialer Einrichtungen. "Viele soziale Träger wissen nicht mehr, wie sie die hohen Strom- und Lebensmittelrechnungen oder die hohen Tankkosten begleichen sollen", teilte die Landesgeschäftsführerin des Spitzenverbands der Freien Wohlfahrtspflege, Yasmin Alinaghi, am Freitag mit.

    Zuschüsse und Entgelte müssten daher neu berechnet und angepasst werden. Denn ein Ausgleich für einen hohen Anstieg der Verbraucherpreise werde nicht berücksichtigt. Betroffen seien Einrichtungen aller Art - von Kitas über Einrichtungen für behinderte, ältere oder geflüchtete Menschen bis hin zu ambulanten Diensten und Beratungsstellen.

    Insbesondere stark gestiegene Energiepreise treiben die Inflation an. Der Krieg in der Ukraine hat diesen Trend noch verstärkt. Hinzu kommen unterbrochene Lieferketten unter anderem wegen des Corona-Lockdowns in Teilen Chinas. Im April hatte der Preisanstieg in Hessen bei 7,9 Prozent im Jahresvergleich gelegen.