In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Hospitalisierungszahlen nur noch zweimal pro Woche

    Das Sozialministerium hat am Dienstag angekündigt, sein Corona-Bulletin mit den aktuellen Zahlen ab sofort nur noch dienstags und freitags statt an allen Werktagen zu veröffentlichen. In dem Bulletin sind die Hospitalisierungsinzidenz sowie die aktuellen Patientenzahlen auf Normal- und Intensivstationen enthalten. An der Qualität der Bewertung der Belastung des Gesundheitssystems ändere sich dadurch nichts. Die im Bulletin veröffentlichten Daten spiegelten ohnehin einen Trend wider, der sich nun ebenso wie Meldeverzüge einfacher erkennen lasse.

    Auf die Meldungen der Gesundheitsämter habe der neue Veröffentlichungsturnus keine Auswirkungen, teilte das Ministerium weiter mit. Die Infektionszahlen würden weiterhin montags bis freitags an das Robert-Koch-Institut weitergegeben.

  • Top-Thema

    6.754 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt unter 400

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist seit Samstag um 6.754 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 14 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.786. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.367.037 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 404 auf 373. Die höchsten Werte meldete das RKI für den Kreis Kassel (779), die Stadt Kassel (574) und den Vogelsbergkreis (530), die niedrigsten für die Stadt Wiesbaden (145) sowie die Kreise Limburg-Weilburg (249) und Groß-Gerau (274). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Frankfurt hat über 250.000 Corona-Fälle bearbeitet

    Das Gesundheitsamt Frank hat seit der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 bis Juli dieses Jahres über 250.000 Coronafälle bearbeitet. Das teilte die Stadt am Montag mit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Corona-Hotline, die zudem Hotline für das gesamte Land Hessen ist, haben knapp 290.000 Anrufe beantwortet. "Und allein das offizielle Corona-Postfach, an das sich Bürgerinnen und Bürger per E-Mail wenden konnten, verzeichnet bis heute über 63.000 Nachrichten", hieß es.

    "Zu Beginn und während der Peaks der Pandemie nahmen wir zusammen mit unseren 13 studentischen Aushilfskräften bis zu 1.650 Anrufe pro Tag an", sagt Sylke Dobat, Sozialarbeiterin beim Sozialpsychiatrischen Dienst und verantwortlich für die hessische Hotline. Inzwischen erreichen das Team nach eigenen Angaben deutlich weniger Fragen – etwa 80 bis 100 pro Tag, die vier Studiernde montags bis freitags zwischen 9 und 15 Uhr beantworten.

    Ein Mitarbeiter im Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung von Kontakten von Corona infizierten Personen. (picture alliance/dpa/dpa-Zentral)
  • Hessen auf Platz 2 bei Corona-Krankschreibungen

    Die Zahl der Krankschreibungen nach einer Corona-Infektion ist trotz rückläufiger Inzidenzen weiter gestiegen. Nach Angaben der Barmer Ersatzkasse vom Montag waren in der Woche vom 17. bis 23. Juli rund 67.800 der dort versicherten Beschäftigten mit einer Covid-Infektion arbeitsunfähig. Das entspreche einem Anstieg um rund 175 Prozent im Vergleich zur Woche vom 29. Mai bis 4. Juni mit 24.600 Krankgeschriebenen.

    Damit nähern sich die Krankschreibungen immer mehr dem Höhepunkt während der fünften Corona-Welle im Frühjahr dieses Jahres, wie die Barmer weiter mitteilte. Zuletzt war Niedersachsen am stärksten betroffen. Auf Platz zwei und drei befanden sich Hessen und Rheinland-Pfalz mit 235 beziehungsweise 223 je 10.000 Krankengeld-Anspruchsberechtige, die mit einer Corona-Infektion krankgeschrieben waren. Sachsen bildete das Schlusslicht.

    Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
  • Tourismuszahlen erreichen knapp Vorkrisen-Niveau

    Die Tourismuszahlen in Hessen haben im Juli 2022 fast wieder das Niveau von der Zeit vor der Coronakrise erreicht. Die Beherbergungsbetriebe begrüßten im zurückliegenden Monat gut 1,4 Millionen Gäste, rund zwei Prozent weniger als im Juli 2019, wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Übernachtungen lag bei 3,3 Millionen - dies ist im Vergleich zum Juli 2019 ebenfalls nur noch ein leichtes Minus von zwei Prozent.

    Im Vergleich zum Juni 2022 kletterte die Gästezahlen um mehr als zwei Drittel nach oben und die Übernachtungszahlen um rund die Hälfte. Beim Blick auf das gesamte erste Halbjahr 2022 wird die Coronakrise noch deutlich sichtbar: Von Januar bis Juni 2022 empfingen die hessischen Beherbergungsbetriebe 5,1 Millionen Gäste - rund ein Drittel weniger als noch im ersten Halbjahr 2019.

  • Top-Thema

    Tafel Hessen spürt hohe Nachfrage nach Lebensmittelspenden

    Die Tafeln in Hessen verzeichnen eine stark gestiegene Nachfrage nach gespendeten Lebensmitteln. Bis Juli seien in diesem Jahr 35 Prozent mehr Kunden zu verzeichnen, sagte Katja Bernhard vom Landesverband der Tafeln. Zugleich seien 30 Prozent weniger Lebensmittel an die insgesamt 58 Tafeln im Land weitergegeben worden - unter anderem, weil Supermärkte nun genauer kalkulierten, so dass weniger übrig bleibe. Zeitweise seien an einzelnen Tafeln keine Neukunden mehr aufgenommen worden.

    Der Anstieg bei der Nachfrage sei unter anderem auf Geflüchtete aus der Ukraine zurückzuführen, sagte Bernhard. Schon wegen der Corona-Pandemie seien mehr Menschen zu den Tafeln gekommen, darunter Rentner und Menschen, die ihre Arbeit verloren oder wegen Kurzarbeit weniger Geld zur Verfügung hatten. Angesichts der Preissteigerungen sei zu erwarten, dass sich auch in den kommenden Monaten mehr Menschen meldeten.

  • Top-Thema

    Ministerpräsident Rhein kritisiert Corona-Pläne der Bundesregierung

    Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat Kritik am Entwurf der Berliner Ampel-Koalition für das Bundesinfektionsschutzgesetz geübt. Er sagte im hr-Sommerinterview, in den Schulen dürfe es nicht noch einmal eine Pflicht zum Tragen von Masken geben.

    Es reiche nicht aus, wenn die Bundesregierung ein Infektionsschutzgesetz vorlege, in dem die Befreiung von einer Maskenpflicht lediglich für die erste bis vierte Klasse geregelt sei. "Aus meiner Sicht gilt das selbstverständlich auch für die weiterführenden Klassen", sagte Rhein. Die Schülerinnen und Schüler hätten ihren Beitrag im Kampf gegen die Corona-Krise geleistet. Es dürfe auch keine Schulschließungen mehr geben, so der Ministerpräsident.

  • Top-Thema

    4.617 Neuinfektionen, Inzidenz 404

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 4.617 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden acht weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.772. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.360.283 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner blieb mit 404 im Vergleich zum Vortag (403) fast unverändert. Die höchsten Werte meldete das RKI für den Landkreis Kassel (757), die Stadt Kassel (615) und den Odenwaldkreis (532), die niedrigsten für die Stadt Wiesbaden (274) sowie die Kreise Limburg-Weilburg (302) und Groß-Gerau (329). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Millionen-Kosten für kommunale Impfstellen

    Der Betrieb der kommunalen Impfstellen für die Corona-Impfungen hat in den Monaten zwischen Oktober vergangenen Jahres und Ende März insgesamt rund 91 Millionen Euro gekostet. Das teilte das Sozialministerium den Zeitungen der Verlagsgruppe VRM mit. Pro Monat kosteten die Impfstellen demnach etwa 15,2 Millionen Euro. Für den Betrieb der Impfstellen rechnen die Städte und Landkreise den Angaben zufolge unterschiedlich hohe Summen ab.

    So beliefen sich die monatlichen Kosten in Frankfurt auf 2,2 Millionen Euro, in Wiesbaden auf 154.456 Euro im Juli und für die beiden Impfstellen in Darmstadt und Dieburg seien im Mai insgesamt 200.000 Euro angefallen. Die Kosten für die Impfstellen teilten sich Bund und Land, der Bund zahle den Impfstoff. Weil im zweiten Quartal des laufenden Jahres hessenweit im Schnitt nur noch 808 Impfungen täglich verabreicht wurden, ergäben sich wegen der niedrigen Auslastung der Impfstellen höhere Kosten: In Frankfurt seien das 868, im Landkreis Gießen 477, für Darmstadt und Dieburg 396 und in Wiesbaden 351 Euro pro Spritze.

  • Eintracht profitiert von Konzerten im Waldstadion

    Endlich wieder Musik: Einen solchen Konzertsommer hat das Waldstadion vor Corona noch nicht erlebt. Drei ausverkaufte Coldplay-Konzerte hintereinander, zweimal Böhse Onkelz, dazu Iron Maiden, Die Fantastischen Vier und andere bekannte Künstler. Schon rund 600.000 Menschen strömten dieses Jahr zu Konzerten und Veranstaltungen ins Waldstadion, beziehungsweise den "Deutsche Bank Park.

    Davon profitiert Eintracht Frankfurt. Da Corona den Konzertbetrieb bisher lahmgelegt hatte, profitiert die Eintracht erst jetzt so richtig von der Regelung.

  • Top-Thema

    Mehrere Verfahren gegen Ärzte wegen Corona-Leugnung

    Ärzte, die falsche Atteste ausstellen oder ihre Patienten mit erfundenen Horrormeldungen vor dem Impfen warnen: Im Zusammenhang mit der Pandemie hat die Landesärztekammer Hessen seit Ende vergangenen Jahres acht neue Verfahren gegen Mitglieder eingeleitet. Das erklärte die Kammer auf hr-Anfrage.

    Bis Ende 2021 gab es fünf Verfahren. Darunter war der Fall einer Ärztin aus Braunfels (Lahn-Dill), die in ihrer Praxis vor der Impfung warnte. Auf einem Plakat in ihrem Wartezimmer stand, ihr seien 50 Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Impfung bekannt. Belege dafür hatte sie nicht.

    Die Landeärztekammer kann in Fällen, in denen Ärzte gegen Berufsrecht verstoßen, Strafen von bis zu 100.000 Euro verhängen. Besonders gravierende Fälle gehen an ein staatliches Gericht. Das zuständige Verwaltungsgericht Gießen erklärte auf hr-Anfrage, dass derzeit gegen acht Ärzte Verfahren laufen. Abgeschlossen ist noch keines. Im Extremfall können Ärzte ihre Approbation verlieren und dürfen keine Patienten mehr behandeln.

    Ein Arzt trägt ein Stethoskop um den Hals. (dpa)
  • Top-Thema

    Inzidenz sinkt auf 403

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 3.461 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sechs weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.764. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.355.666 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 434 auf 403. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Kassel (753), Odenwald (663) und die Stadt Kassel (570), die niedrigsten für die Kreise Werra-Meißner (324), Wetterau (329) und die Stadt Wiesbaden (329). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Urteil: Seniorenheim muss keine ungeimpften Pflegekräfte beschäftigen

    Zwei Mitarbeiter eines Seniorenheims in Pohlheim (Gießen), die keinen Corona-Impfnachweis haben, sind vor dem Hessischen Landesarbeitsgericht mit ihren Eilanträgen auf Weiterbeschäftigung gescheitert. Sie hätten darauf keinen Anspruch, teilte das Gericht am Donnerstag in Frankfurt mit. Der Impfnachweis wirke wie eine berufliche Tätigkeitsvoraussetzung. Das Urteil ist rechtskräftig. Bereits in erster Instanz hatte das Arbeitsgericht Gießen ihre Eilanträge abgewiesen. Lesen Sie hier den ganzen Artikel:

  • Geldstrafe für Maskenverweigerin im Flugzeug

    Sie wollte keine Maske im Flugzeug tragen - jetzt muss eine 41-Jährige eine Geldstrafe von 2.350 Euro zahlen. Ein entsprechender Strafbefehl des Amtsgerichts Frankfurt gegen die Frau wurde am Donnerstag wirksam, nachdem sie nicht zum Prozess gekommen war. Verurteilt wurde sie zu 90 Tagessätzen wegen Körperverletzung und Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

    Die Passagierin hatte bereits während Fluges von Mexiko nach Deutschland im April vergangenen Jahres keine Maske getragen. Während einer Zwischenlandung in Frankfurt wollte der Kapitän sie aus der Maschine weisen - sie weigerte sich aber. Polizeibeamte konnten sie aus dem Flieger begleiten, wurden aber dabei leicht verletzt, weil sich die Frau mit Gewalt widersetzte. Mit Verspätung konnte der Flug Richtung München fortgesetzt werden.

  • Sicherheitscheck: Flughafen Frankfurt im Mittelfeld

    Auch während der Corona-Krise haben einzelne Flughäfen in Deutschland kräftig in ihre Sicherheitsausstattung investiert. In ihrem alljährlichen "Flughafencheck" lobte die Pilotengewerkschaft "Vereinigung Cockpit" am Donnerstag das "weiterhin sehr gute" Sicherheitsniveau, sieht aber trotzdem Raum für Verbesserungen.

    Der sicherste Airport in Deutschland ist in den Augen der Piloten erneut München mit seinen hochwertigen Instrumentenlandesystemen auf allen Bahnen. Auf dem zweiten Platz folge Leipzig-Halle mit der neuen Nordbahn und der "in Deutschland einmalig guten Beleuchtung" der Rollwege. Der größte deutsche Flughafen in Frankfurt landete erneut im Mittelfeld. Die niedrigste Bewertung bekam - wie schon bei früheren Checks dieser Art - der laut VC für den Anflug ungünstig gelegene Flughafen Mannheim. Eine Arbeitsgruppe der Vereinigung Cockpit unterzieht die deutschen Verkehrsflughäfen seit 1978 einem jährlichen Sicherheitscheck.

  • Top-Thema

    Frankfurter Flughafen knackt trotz Chaos die 5-Millionen-Marke

    Trotz des Abfertigungschaos hat der Frankfurter Flughafen erstmals seit Ausbruch der Corona-Krise wieder mehr als fünf Millionen Passagiere in einem Monat begrüßen können. Die 5,02 Millionen Passagiere bedeuteten im Juli beim Vergleich zum Vorjahresmonat eine Steigerung um 76,5 Prozent, wie der Betreiber Fraport am Donnerstag mitteilte.

    Von den Werten aus dem Rekordjahr 2019 war das allerdings noch 27,4 Prozent entfernt. Trotz der im Vorkrisenvergleich geringeren Passagierzahl hatte es wegen Personalmangels erhebliche Probleme bei der Abfertigung der Flugzeuge gegeben, so dass der Flugplan planmäßig ausgedünnt werden musste. Zudem führte ein ganztägiger Warnstreik beim Hauptkunden Lufthansa zu einem Verlust von rund 100 000 Passagieren. Beim Frachtaufkommen verlor das größte deutsche Drehkreuz im Vergleich zum Juli 2021 gut 18 Prozent der Menge. Gründe waren der gesperrte Luftraum über Russland und der Ukraine sowie die umfassenden Corona-Schutzmaßnahmen in China.

  • Top-Thema

    4.885 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt weiter

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 4.885 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sieben weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.758. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.352.205 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 458 auf 434. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Kassel (948), Odenwald (711) und die Stadt Kassel (615), die niedrigsten für die Kreise Werra-Meißner (309), Wetterau (339) und Waldeck-Frankenberg (340). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Open Flair aus Corona-Zwangspause zurück

    Lange hat die Stadt Eschwege darauf gewartet: Mit dem Open Flair kehrt Hessens größtes Open-Air-Festival aus der zweijährigen Corona-Zwangspause zurück. Dafür nehmen die Veranstalter auch ein Verlustgeschäft in Kauf.

  • Top-Thema

    Kein Personal: S-Bahnen um Frankfurt fallen teils nachts aus

    Weil derzeit viel Personal wegen Corona-Infektionen ausfalle, kürzt die Deutsche Bahn das S-Bahn-Angebot im Raum Frankfurt für einige Tage in der Nacht: Von Mittwoch bis kommenden Sonntag (14. August) fahren die Linien S4 und die S6 nur noch eingeschränkt in der Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr. Die S4 fährt dann nur noch vom Hauptbahnhof Frankfurt bis nach Kronberg. Auf dem Streckenabschnitt von Langen nach Frankfurt fallen die Fahrten nachts in beide Richtungen aus.

    Die S6 fällt zu der Zeit zwischen Frankfurt Süd und Frankfurt West komplett aus. Pendler und Pendlerinnen sollen auf die S3 oder die U-Bahn-Linie zwischen der Hauptwache und dem Frankfurter Südbahnhof ausweichen, empfiehlt die Deutsche Bahn.

  • Kreis Kassel bei Inzidenz vorne mit dabei

    Eine Inzidenz von über 1.000 hat der Kreis Kassel am Mittwoch den vierten Tag in Folge. Damit liegt er weit oben im bundesweiten Vergleich. Lediglich der bayrische Landkreis Kulmbach verzeichnete am Mittwoch eine höhere Inzidenz. In den vergangenen Tagen war der Kreis Kassel sogar bundesweiter Spitzenreiter.

    Zum Vergleich: Die Stadt Kassel verzeichnete am selben Tag laut Robert-Koch-Institut (RKI) eine Inzidenz von nur 560. Der Schwalm-Eder-Kreis, direkt angrenzend an den Kreis Kassel, hatte mit einem Wert von 350 am Mittwoch sogar die zweitniedrigste Inzidenz in ganz Hessen.

    Doch woher kommt diese hohe Differenz unter den Kreisen in der Region Nordhessen? Harald Kühlborn, Sprecher vom Kreis Kassel, vermutet, dass sich die Menschen in seinem Kreis mehr testen und die Dunkelziffer niedriger sei als in anderen Kreisen. Dies könne auch mit der Anzahl an Senioreneinrichtungen zusammenhängen, wo standardmäßig engmaschiger getestet werde.

    Hinweis: In einer ersten Version hieß es, dass der Landkreis Kassel auch am Mittwoch die bundesweit höchste Inzidenz verzeichnete. Diese Information haben wir inzwischen korrigiert.

  • Top-Thema

    5.626 Neuinfektionen, 13 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 5.626 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 13 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.751. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.347.321 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 484 auf 458. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Kassel (1.019), Odenwald (816) und die Stadt Kassel (560), die niedrigsten für die Kreise Groß-Gerau (347), Schwalm-Eder (350) und Waldeck-Frankenberg (357). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • 1,4 Millionen Euro für Kita-Tests im Rheingau-Taunus

    Das Land und der Kreis Rheingau-Taunus haben gemeinsam etwas über 1,4 Millionen Euro für Tests in Kindertagesstätten ausgegeben. Das teilte der Kreis am Dienstag mit. "Im Rheingau-Taunus-Kreis wird das Test-Angebot auf das Corona-Virus in den Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen weiterhin sehr positiv angenommen. Das lässt sich an der hohen Zahl an durchgeführten Testungen ablesen", berichtet der Erste Kreisbeigeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU).

    Seit dem 17. Mai 2021 wurde vom Land Hessen die hälftige Beteiligung an den Kosten der Testungen von Kindern in den Einrichtungen übernommen. Das galt zuerst bis zum 30. Juni 2021. Danach verlängerte das Land die Kostenbeteiligung immer wieder bis zum 22. Juli 2022. Obwohl ein Abflauen der Sommerwelle auch im Kreisgebiet zu verzeichnen ist, will der Kreis auch weiterhin vorsichtig sein. "Die Testungen auf Corona haben sich als richtig und wichtig erwiesen", so Willsch.

    Kind benutzt einen Lolli-Test
  • Streit um Rauchen und Masken - Busfahrer schwer verletzt

    Audiobeitrag

    Audio

    Busfahrer bei Streit verletzt

    Notarztwagen fährt zum Einsatzort
    Ende des Audiobeitrags

    Der 50 Jahre alte Busfahrer eines Linienbusses in Groß-Gerau hat gestern Abend mehrere Fahrgäste aufgefordert, das Rauchen im Bus zu unterlassen sowie die vorgeschriebene medizinische Maske zu tragen. Laut Polizei kam es an einer Haltestelle darüber zum Streit. Der Busfahrer soll laut Zeugen von mindestens zwei Männern im Alter von 23 und 25 Jahren geschlagen und getreten worden sein. Er wurde dabei "erheblich verletzt" und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

    Auch die beiden Verdächtigen wurden mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Sie standen nach Angaben der Beamten unter Alkoholeinwirkung. Die Ermittlungen zu möglicherweise drei weiteren an der Tat beteiligten Menschen – einer jungen Frau und zwei jungen Männern – dauern noch an. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

  • Top-Thema

    Inzidenz sinkt auf 484

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen sind seit Samstag um 8.101 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 23 weitere Todesfälle erfasst. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.738. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hessen 2.341.695 Corona-Fälle gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank von 526 auf 484. Die höchsten Werte meldete das RKI für die Kreise Kassel (1.178), Odenwald (793) und Fulda (590), die niedrigsten für die Kreise Groß-Gerau (358), Waldeck-Frankenberg (374) und Main-Kinzig (381). Einen Überblick über die Corona-Daten finden Sie hier.

  • Virologe kritisiert Impf-Empfehlungen für alle

    Der Frankfurter Virologe Stürmer hat den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Lauterbach (SPD) nach klaren Impf-Ansagen für alle Altersgruppen kritisiert. Im Interview mit hessenschau.de erklärt der Mediziner, warum er Lauterbachs Vorgehen nicht gutheißt und wann eine vierte Impfung Sinn macht.