In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Fraport mit Verlust

    Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport ist trotz der Erholung des Passagierverkehrs im ersten Quartal in den roten Zahlen geblieben. Weil der Konzern knapp 50 Millionen Euro auf ein Darlehen im Zusammenhang mit seiner Beteiligung am Flughafen in St. Petersburg abschrieb, entfiel auf die Aktionäre ein Verlust von rund 108 Millionen Euro, wie Fraport am Dienstag mitteilte. Damit schnitt die Gesellschaft schlechter ab als von Analysten im Schnitt erwartet. Für das Gesamtjahr rechnet Vorstandschef Stefan Schulte in Frankfurt weiter mit einer Erholung der Nachfrage auf 39 Millionen bis 46 Millionen Fluggäste. Dabei erwartet er sowohl im Tagesgeschäft als auch unter dem Strich schwarze Zahlen.

    Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum lockdowngeprägten Vorjahreszeitraum überraschend stark um 40 Prozent auf knapp 540 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um gut drei Viertel auf knapp 71 Millionen Euro zu, blieb aber hinter den Erwartungen von Analysten zurück.

  • Top-Thema

    11.882 Neuinfektionen, Inzidenz stagniert

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 11.882 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Die Zahlen beziehen sich auf die vergangenen drei Tage, da am Wochenende keine aktuellen Daten mehr übermittelt werden. Es wurden 17 weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten überstieg damit die Marke von 10.000 und liegt nun bei 10.010. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.778.423 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner stieg minimal von 608 auf 610. Die höchsten Werte haben die Kreise Hersfeld-Rotenburg (781), Waldeck-Frankenberg (780) und Gießen (765). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Stadt Offenbach (429) sowie die Kreise Groß-Gerau (494) und Darmstadt-Dieburg (500) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • So geht es Müttern im Homeoffice

    Mehr Zeit zuhause dank Homeoffice: Für viele Mütter klang das zu Beginn der Corona-Pandemie wie eine große Chance – in der Theorie. Doch wie gestaltet sich das mobile Arbeiten nach zwei Jahren Pandemie? Wir haben eine Mutter in Langgöns besucht.

    Videobeitrag

    Video

    Mütter im Homeoffice – Bilanz nach zwei Jahren Pandemie

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  • Top-Thema

    Über 10.000 Corona-Tote in Hessen

    In Hessen sind inzwischen mehr als 10.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das hat das Sozialministerium in Wiesbaden dem hr bestätigt. Demnach lag die Zahl der Toten am Montagnachmittag bei 10.004 (Stand: 15.50 Uhr).

    Mehr als drei Viertel der Toten seien tatsächlich an dem Coronavirus gestorben. So haben es die hessischen Gesundheitsämter dem zuständigen Landesamt in Dillenburg gemeldet. Bei den übrigen Verstorbenen sei die Infektion nur ein Begleitumstand gewesen oder die genaue Todesursache unklar gewesen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) waren vor allem Männer und ältere Menschen betroffen. Die Hälfte der Toten sei in die Zeit vor den Corona-Schutzimpfungen gefallen.

  • Top-Thema

    Hospitalisierungsrate gesunken

    Die für die Einschätzung der Corona-Lage wichtige Hospitalisierungsinzidenz ist am Montag gesunken. Nach Angaben des Sozialministeriums betrug sie 4,0. Am Freitag lag der Wert bei 4,56, vor einer Woche bei 4,39. Diese Inzidenz gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gekommen sind.

    Auf den Intensivstationen der hessischen Kliniken lagen nach Angaben des Sozialministeriums am Montag 100 Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten Covid-19-Erkrankung. Bei 94 wurde eine SARS-CoV-2 Infektion bestätigt, bei sechs besteht der Verdacht. Vor einer Woche lagen 115 Covid-Patienten auf den Intensivstationen.

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  • Biontech mit Gewinnplus im ersten Quartal

    Der Corona-Impfstoffhersteller Biontech hat Umsatz und Gewinn im ersten Quartal erneut erheblich steigern können. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Demnach stand in dem Ende März abgelaufenen Quartal ein Nettogewinn von rund 3,7 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es rund 1,13 Milliarden Euro gewesen. Der Umsatz legte von 2,05 Milliarden Euro auf 6,37 Milliarden Euro zu.

    Im Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit Impfstoffeinnahmen von 13 bis 17 Milliarden Euro. 2021 hatte Biontech einen Umsatz von knapp 19 Milliarden Euro erzielt, der Gewinn lag netto bei knapp 10,3 Milliarden Euro. Biontech und sein US-Partner Pfizer stellten mögliche Nachfolgeversionen des bisherigen Covid-19-Vakzins in Aussicht.

    Audiobeitrag

    Audio

    Biontech profitiert von hoher Nachfrage nach Corona-Impfstoff

    Das Logo und der Schriftzug der Firma Biontech in Mainz.
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  • Frankfurter Oktoberfest findet wieder statt

    Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause findet das Frankfurter Oktoberfest in diesem Jahr wieder statt - vom 7. September bis 3. Oktober vor dem Deutsche Bank Park. "Der Nachholbedarf ist immens, das merken wir an den vielen Anfragen und Vorbuchungen", teilten die Veranstalter am Montag mit.

    Der Vorverkauf für die Frankfurter Version des bayerischen Volksfestes mit insgesamt 22 Veranstaltungen im Festzelt beginnt am Dienstag (10. Mai). Pro verkauftem Ticket wird nach Angaben der Veranstalter ein Euro gespendet. Das Geld fließe in den Bau einer Schule in der Dominikanischen Republik.

    Menschen in Dirndl feiern
  • Gastronomie fehlt weiterhin das Personal

    Die meisten Corona-Beschränkungen sind gefallen. Dennoch sind die Bedingungen für die Gastronomie-Branche nicht optimal. Wegen fehlender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann die Branche noch immer nicht richtig durchstarten, sie bleibt im Krisenmodus.

    Videobeitrag

    Video

    Personalmangel macht Gastro zu schaffen

    hessenschau vom 08.05.2022
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  • Feldmann will "Piazza-Feeling" erhalten

    Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, die in der Pandemie erlassenen großzügigen Regelungen zur Außenbestuhlung von Gaststätten über den kommenden Herbst hinaus in Kraft zu lassen.

    "Corona ist noch nicht vorbei", so Feldmann. "Sollten die Zahlen wieder steigen, könnte es erneut Einschränkungen geben. Dann ist jeder Stuhl draußen Gold wert. Wenn wir das Rad im Herbst zurückdrehen, erweisen wir den Gastwirtinnen und -wirten einen Bärendienst." Die Betriebe seien darüber hinaus auf eine höhere Auslastung angewiesen, da sie die dramatisch steigenden Preise nicht komplett an ihre Kunden weitergeben könnten: "Ohne großzügig dimensionierten Außenbereich wird das für viele schwer."

    Zudem hätten die Frankfurterinnen und Frankfurter das "neue Draußen-Gefühl" in den vergangenen Jahren schätzen gelernt: "Das Piazza-Ambiente tut Frankfurt gut – und dort, wo es Konflikte gibt, kann man doch miteinander reden", sagte Feldmann.

    Besucher eines Straßencafes in Darmstadt genießen in der Innenstadt den Sonnenschein.
  • Top-Thema

    Corona-Zahlen erst wieder am Dienstag

    Da das Robert-Koch-Institut (RKI) am Wochenende keine aktuellen Daten zum Stand der Corona-Neuinfektionen mehr bekanntgibt, können wir ihnen die tagesaktuellen Zahlen an dieser Stelle nicht mehr wie gewohnt präsentieren. Zuletzt wurden bis Samstag (0 Uhr) 5.801 Neuinfektionen binnen 24 Stunden und sechs weitere Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten lag damit bei 9.993. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz wurde am Sonntag vom RKI mit 559 angegeben, am Samstag lag sie noch bei 608. Die genauen Zahlen des Wochenendes werden von den Gesundheitsämtern erst am Montag gemeldet und fließen dann in der Nacht zum Dienstag in die Statistiken des RKI ein.

  • Top-Thema

    Hessen-SPD: Vorstandswahl in Präsenz

    Die hessische SPD wählt auf einem Parteitag an diesem Samstag in Marburg (ab 10 Uhr) einen neuen Landesvorstand. Dank der weithin aufgehobenen Corona-Beschränkungen ist dies in Präsenz möglich. Die amtierende Landeschefin, Bundesinnenministerin Nancy Faeser, will erneut für den Posten antreten. Die Delegierten kommen im Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg das erste Mal seit rund zweieinhalb Jahren wieder zu einem ordentlichen Landesparteitag zusammen.

    Nancy Faeser (EPA)
  • Freibäder klagen über Personalmangel

    Zum Start der Freibad-Saison klagen Bäderbetreiber landesweit über Personalmangel. Die Corona-Pandemie habe die Lage noch einmal verschärft. Besonders schwächer besuchten Bädern drohen deswegen Einschränkungen oder gar vorübergehende Schließungen.

  • Ciesek: Kein Verständnis für Null-Covid in China

    Der Präsident der Robert-Koch-Instituts hat kein Verständnis für die Null-Covid-Strategie Chinas. "Fakt ist: Nach meinem Verständnis ist dieses Virus nicht auszurotten", sagte Lothar Wieler am Freitagabend bei einem Kongress der FAZ. Er sehe keinen Grund für die sehr restriktiven Maßnahmen. "Es ist infektionsepidemiologisch alleine nicht verständlich, was da passiert."

    Auch die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek hält wenig von der Null-Covid-Politik Chinas. Lockdowns machten nur Sinn, wenn man die dadurch gewonnene Zeit nutze, um für die Phase danach vorzusorgen, zum Beispiel mit Impfungen. Sie sehe aber nicht, dass das passiere.

    Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt sowie Professorin für Medizinische Virologie an der Goethe-Universität, blickt in die Kamera.
  • Top-Thema

    5.801 Neuinfektionen, sechs Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 5.801 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden sechs weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 9.993. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.766.541 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 631 auf 608. Alle 26 Kreise und kreisfreien Städte liegen inzwischen unter der Marke von 1.000. Die höchsten Werte haben die Kreise Vogelsberg (886), Waldeck-Frankenberg (879) und Hersfeld-Rotenburg (863). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Städte Offenbach (382) und Frankfurt (463) sowie der Kreis Groß-Gerau (432) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Hospitalisierungsrate leicht gestiegen

    Die für die Einschätzung der Corona-Lage wichtige Hospitalisierungsinzidenz ist am Freitag leicht gestiegen. Nach Angaben des Sozialministeriums betrug sie 4,56. Am Vortag lag der Wert bei 4,42, vor einer Woche bei 5,13. Diese Inzidenz gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gekommen sind.

    Auf den Intensivstationen der hessischen Kliniken lagen nach Angaben des Sozialministeriums am Donnerstag 104 Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten Covid-19-Erkrankung. Bei 95 wurde eine SARS-CoV-2 Infektion bestätigt, bei neun besteht der Verdacht. Vor einer Woche lagen 128 Covid-Patienten auf den Intensivstationen.

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  • Jüdische Passagiere am Frankfurter Flughafen gestoppt

    Einer Gruppe orthodoxer Juden ist in Frankfurt der Weiterflug nach Budapest verweigert worden. Vorangegangen sei die mehrfache Weigerung einiger Fluggäste auf dem Flug von New York nach Frankfurt, auch nach Aufforderung der Crew, Masken zum Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus zu tragen, erklärte die Lufthansa am Freitag.

    Zuvor hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung über den Vorfall vom Mittwoch berichtet. Die Zeitung schreibt unter Berufung auf einen Passagier, es seien alle Reisenden, die durch Hut und Schläfenlocken als Juden zu erkennen gewesen seien, von der Beförderung ausgeschlossen worden - und nicht gezielt die Passagiere, die sich falsch verhalten hätten.

    Die Lufthansa erklärte dazu, die genauen Abläufe und Hintergründe würden untersucht. Die Airline sei verpflichtet, den gesetzlichen Vorgaben mit Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsträgern und damit auch im Luftverkehr zu folgen. Der Flug nach Budapest sei mit leichter Verspätung und nur knapp 30 Personen an Bord gestartet. Die Bundespolizei sei hinzugezogen worden, es seien aber keine polizeilichen Maßnahmen nötig gewesen, sagte deren Sprecher.

  • Gastgewerbe kommt wieder in Gang

    Nach langer Durststrecke in der Corona-Pandemie kommen die Geschäfte im hessischen Gastgewerbe und Tourismus allmählich wieder in Gang. Städte wie Frankfurt, Wiesbaden und Fulda verzeichneten wieder mehr Tagungen und Kongresse, davon profitierten auch Hotels, wie der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes Dehoga Hessen, Julius Wagner, sagte. Ab etwa Ende Mai oder Anfang Juni, wenn einige größere Veranstaltungen anstehen, seien viele Betriebe wieder sehr gut gebucht. Auch touristische Regionen wie der Edersee berichteten von der Rückkehr auch ausländischer Gäste, insbesondere aus den Niederlanden.

    Laut Statistischem Landesamt waren im Februar in Hessen 165 Prozent mehr Gäste aus dem Inland registriert worden und sogar 193 Prozent mehr ausländische Gäste. Die hohen Steigerungen lagen allerdings an der niedrigen Ausgangsbasis - touristische Übernachtungen waren im Februar 2021 coronabedingt verboten. Insgesamt zählte die Branche im Februar 505.300 Gäste, die 1,37 Millionen Übernachtungen buchten - das waren noch immer deutlich weniger als vor der Krise im Februar 2020. Noch mau sei zudem der Zuspruch von Touristen und Geschäftsreisenden aus den USA und dem asiatischen Raum, bei denen beispielsweise Rüdesheim am Rhein zu den beliebten Zielen gehört.

    Drei Zimmerschlüssel für Hotelzimmer hängen in einem Holzschränkchen. (dpa)
  • Top-Thema

    7.090 Neuinfektionen, neun Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist zuletzt um 7.090 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden neun weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 9.987. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.760.740 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 650 auf 631. Alle 26 Kreise und kreisfreien Städte liegen inzwischen unter der Marke von 1.000. Die höchsten Werte haben die Kreise Hersfeld-Rotenburg (927), Waldeck-Frankenberg (896) und Vogelsberg (894). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Städte Offenbach (403) und Frankfurt (455) sowie der Kreis Groß-Gerau (462) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Sonder-Impfaktion am Bieberer Berg

    Am Montag, 9. Mai, ist ein mobiles Impfteam der Stadt Offenbach von 10 bis 18 Uhr im Stadion am Bieberer Berg im Einsatz. An der Impfaktion können Erwachsene sowie Kinder ab zwölf Jahren teilnehmen. Es werden sowohl die Grundimmunisierung (mit den Impfstoffen der Firmen Biontech/Pfizer, Moderna und Novavax) als auch die erste und zweite Auffrischimpfung (nur mit Impfstoffen der Firmen Biontech und Moderna) angeboten. Die zweite Auffrischimpfung wird auf Anfrage - ergänzend zur Stiko-Empfehlung - bereits ab dem Alter von 16 Jahren bei interessierten Personen durchgeführt.

    "Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Bitte warten Sie mit Ihrer Auffrischungsimpfung nicht bis zum Herbst, sondern lassen sich jetzt impfen", sagte Bürgermeisterin und Gesundheitsdezernentin Sabine Groß (Grüne). Der Impftermin biete die Gelegenheit, ganz nah an das Spielfeld zu kommen. "Das mobile Impfteam baut seinen Stand direkt an der überdachten Auswechselbank der Spieler auf", sagte Groß.

  • Hessische Betriebe stellen wieder vermehrt ein

    Nach dem deutlichen Einbruch im 1. Halbjahr 2020 haben die Einstellungen in hessischen Betrieben im 1. Halbjahr 2021 wieder leicht Fahrt aufgenommen: ihre Zahl übertraf die der ausscheidenden Beschäftigten. Das teilte das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur nach Auswertung des diesjährigen Betriebspanels der Bundesagentur für Arbeit mit. Demzufolge wurde der Trend der Vorpandemie-Jahre aber noch nicht erreicht.

    Den Angaben von knapp 1.200 im Zeitraum Juli bis November 2021 befragten hessischen Betrieben nach, herrscht vor allem im Wirtschaftszweig Sonstige Dienstleistungen und in Kleinstbetrieben noch Zurückhaltung. Bei Einstellungen priorisierten die Betriebe auch im zweiten Pandemie-Jahr eher Fachkräfte als Personal für einfache Tätigkeiten. Gleichzeitig ging der Anteil der Kündigungen seitens der Arbeitgeber im dritten Jahr in Folge zurück. 28 Prozent der Betriebe meldeten einen Sofortbedarf an Arbeitskräften - also nahezu wie vor der Pandemie. Die Zahl der sofort gesuchten Arbeitskräfte erreichte mit 133.000 einen neuen Höchstwert. Insbesondere unter den mittelgroßen Betrieben hat der Anteil der Betriebe, die gerne sofort einstellen würden, stark zugenommen.

  • Top-Thema

    6.907 Neuinfektionen, 6 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist zuletzt um 6.907 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 6 weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 9.978. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.753.650 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 707 auf 650. Die höchsten Werte haben die Kreise Hersfeld-Rotenburg (1.185), Vogelsberg (964) und Schwalm-Eder (893). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Stadt Frankfurt (413), die Stadt Offenbach (418) sowie der Kreis Groß-Gerau (469) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Corona-"Spaziergänger" beschäftigen die Justiz

    Im Corona-Winter 2021/22 waren sie schon fast so etwas wie ein Ritual. Über Monate hinweg veranstalteten Gegner der Corona-Maßnahmen Montag für Montag "Spaziergänge", um ihrem Missmut über die Pandemie-Politik von Bund und Land Ausdruck zu verleihen. Die zahlreichen unangemeldeten Demonstrationen beschäftigen die hessische Justiz: Mindestens 41 Ermittlungsverfahren wurden gegen mutmaßliche Organisatorinnen und Organisatoren von Anti-Maßnahmen-Protesten eingeleitet, das ergab eine Anfrage an die neun hessischen Staatsanwaltschaften.

  • Hospitalisierungsrate stagniert

    Die für die Einschätzung der Corona-Lage wichtige Hospitalisierungsinzidenz ist am Mittwoch konstant geblieben. Nach Angaben des Sozialministeriums betrug sie 4,5. Am Vortag lag der Wert ebenfalls bei 4,5, vor einer Woche bei 5,63. Diese Inzidenz gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gekommen sind.

    Auf den Intensivstationen der hessischen Kliniken lagen nach Angaben des Sozialministeriums am Dienstag 113 Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten Covid-19-Erkrankung. Bei 108 wurde eine SARS-CoV-2 Infektion bestätigt, bei fünf besteht der Verdacht. vor einer Woche lagen 136 Covid-Patienten auf der Intensivstation.

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  • Klose wirbt für neuen Vorschlag zur Corona-Impfpflicht

    Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) wirbt für einen neuen Vorschlag für eine Corona-Impfpflicht für Menschen ab 60 Jahren. Um präventiv tätig zu sein und mit Blick auf eine mögliche neue Virusvariante im Herbst könne das Thema nicht abgehakt werden, sagte der Minister am Mittwoch in Wiesbaden. Er sehe dabei das Bundesgesundheitsministerium in der Pflicht.

    "Ich halte es nach wie vor für richtig und wichtig, dass wir gerade mit Blick auf die Belastung des Gesundheitswesens auch noch mal schauen, ob das, was der Bundestag nicht hingekriegt hat, wirklich das letzte Wort ist", so Klose. Gerade die Menschen, die bei einer Corona-Infektion ein besonders hohes Risiko für eine schwere Erkrankung in sich tragen, müssten nochmals in den Blick genommen werden. "Denn das, was wir bisher über die Freiwilligkeit an Impfquote hingekriegt haben, das reicht eben nicht."

    Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne)
  • Gewinneinbruch bei Dialysetochter belastet Fresenius

    Dem Medizin- und Krankenhauskonzern Fresenius machen die Schwierigkeiten seiner Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) zu schaffen. Im ersten Quartal brach der Gewinn des Dialyseanbieters um fast 40 Prozent ein, erneut wegen hoher Kosten und der Übersterblichkeit seiner Patienten in der Pandemie. Dadurch wurde auch der Jahresauftakt der Mutter Fresenius überschattet. Zudem hätten neben der Pandemie auch der Krieg in der Ukraine, Engpässe in den Lieferketten und teils erheblich gestiegene Ausgaben das Quartal belastet, teilte Fresenius am Mittwoch in Bad Homburg mit.

    Der Konzern wies zwar dank Verbesserungen bei der Infusionstochter Kabi und im Klinikgeschäft für das Quartal ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von acht Prozent auf rund 9,7 Milliarden Euro aus, das um Sondereffekte bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) sank jedoch um ein Prozent auf 996 Millionen Euro. Unter dem Strich konnte Fresenius den Rückgang ausgleichen, das bereinigte Konzernergebnis zog um sechs Prozent auf 462 Millionen Euro an. Damit schlug sich das Unternehmen besser als von Analysten erwartet. Beide Dax-Konzerne halten an ihren Prognosen für das laufende Jahr fest.

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    Fresenius kämpft mit steigenden Kosten

    Firmensitz von Fresenius in Bad Homburg
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