In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

Es gibt neue Meldungen
Automatisch aktualisieren
  • Gesundheitsamt-Chef: Arme Menschen nach Pandemie kränker

    Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts rechnet damit, dass während der Pandemie arme Menschen kränker geworden sind. "Durch Corona hat sich die gesundheitliche Situation unserer Hauptzielgruppe - sozioökonomisch benachteiligte Menschen - verschlechtert", sagte Peter Tinnemann der Nachrichtenagentur dpa. "Die Gesundheit benachteiligter Menschen wird noch weiter beeinträchtigt sein als vor Corona. Je ärmer, je kränker stimmt leider immer noch, und das hat sich vermutlich verstärkt."

    Wie groß diese indirekten Folgen der Pandemie wirklich sind, sei noch nicht abzuschätzen, sagte Tinnemann. Während der vergangenen zwei Jahre habe das Gesundheitsamt "auf dem Rücken gelegen". Fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien nahezu komplett mit Corona beschäftigt gewesen. Andere Aufgaben, vor allem im sozialmedizinischen Bereich, seien liegen geblieben.

    Ein Mann in einem blauen Hemd spricht und gestikuliert dabei mit seinen Händen.
  • Top-Thema

    4.439 Neuinfektionen, zwei Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 4.439 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 10.113. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.851.788 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 328 auf 283. Die höchsten Werte melden der Rheingau-Taunus-Kreis (353), der Main-Taunus-Kreis (350) und der Hochtaunuskreis (348). Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Lufthansa-Crews müssen Maskenpflicht nicht mehr durchsetzen

    Die Lufthansa hat ihre Crews von der Pflicht befreit, die auf vielen Flügen weiterhin bestehende Maskenpflicht mit allen Mitteln durchzusetzen. Die Zahl der Konflikte mit Passagieren um die Corona-Schutzmaßnahmen habe stark zugenommen, berichtete das Unternehmen in Frankfurt.

    Gründe seien die vielen Lockerungen im Alltag sowie der Wegfall der Maskenpflicht in allen Nachbarstaaten Deutschlands. Das Unternehmen wertet die zunehmenden Auseinandersetzungen als Sicherheitsrisiko, das gegen andere Risiken abgewogen werden müsse. Das letzte Wort an Bord habe aber weiterhin der Kapitän oder die Kapitänin.

  • Landtag richtet "Seuchenzimmer" für Ministerpräsidentenwahl ein

    Kommende Woche stimmt der Landtag über die Nachfolge von Volker Bouffier (CDU) ab: Was aber, wenn sich vor der Ministerpräsidentenwahl ein Abgeordneter, eine Abgeordbete mit Corona infiziert? Dann könnte keine vollzählige Abstimmung möglich sein, so die Befürchtung. Deshalb greift die Ladtagsverwaltung zu ungewöhnlichen Mitteln und lässt auch corona-positive Abgeordnete rein. Möglich macht das eine Art "Seuchenzimmer":

  • Hospitalisierungsrate sinkt auf 2,11

    Die Corona-Hospitalisierungsinzidenz in Hessen ist erneut gesunken. Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums vom Freitag liegt der Wert aktuell bei 2,11. Am Mittwoch betrug er 2,7. Eine Woche zuvor hatte die Zahl bei 3,7 gelegen. Sie gibt an, wie viele Corona-Erkrankte bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus kommen.

    Auf den hessischen Intensivstationen lagen nach Angaben des Sozialministeriums am Freitag 68 Corona-Patientinnen und -Patienten. Bei 64 wurde eine Infektion bestätigt, bei vier besteht der Verdacht. Eine Woche zuvor waren 79 Intensivbetten mit Corona-Patientinnen und Patienten belegt.

    Externer Inhalt

    Externen Inhalt von Datawrapper (Datengrafik) anzeigen?

    An dieser Stelle befindet sich ein von unserer Redaktion empfohlener Inhalt von Datawrapper (Datengrafik). Beim Laden des Inhalts werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen. Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

    Ende des externen Inhalts
  • Gesundheitsamt Marburg-Biedenkopf nutzt neue Software

    Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf nutzt eine neue Software, um persönliche Daten von Corona-Infizierten schneller und einfacher zu erheben. Wie der Kreis mitteilte, kann das Amt über das System Online-Fragebögen per SMS oder E-Mail an positiv getestete Personen schicken. Voraussetzung ist, dass diese ihre Handynummer oder Mailadresse angegeben haben.

    In den Fragebögen werden unter anderem personenbezogene Daten, Angaben zum Gesundheitszustand und mögliche Kontakte zu Risikogruppen abgefragt. Diese Daten können dann zum Beispiel über das bereits genutzte System SORMAS an das Robert-Koch-Institut weitergemeldet werden.

    Ein Gesundheitsamt (dpa)
  • Top-Thema

    Eventbranche kämpft mit Pandemiefolgen

    Die hessische Konzert- und Veranstaltungswirtschaft hat die Corona-Krise noch nicht hinter sich gelassen. Zwar sind die Terminkalender vieler Kulturzentren wieder voll und auch während der Pandemie verschobene Veranstaltungen werden nachgeholt. Anbieter wie das Kulturzentrum KFZ in Marburg und die Darmstädter Centralstation berichten aber von teils schleppenden Ticketverkäufen vor allem bei Veranstaltungen, die sich an ein älteres Publikum richten.

    Neben der Sorge vor Ansteckungsrisiken habe sich auch der Trend beim Publikum verstärkt, sich nicht festlegen zu wollen, wie Sabine Glinke sagt, die als Dienstleisterin für die Veranstaltungswirtschaft in der Branche gut vernetzt ist. Zu schaffen macht den Anbietern zudem die Personalnot. Weil drinnen lange keine Events möglich waren, mussten viele Beschäftigte notgedrungen umsatteln - vom Tontechniker bis zum Service-Mitarbeiter an der Theke oder im Catering. Dass jetzt viele teils schon mehrmals verschobene Veranstaltungen nachgeholt werden, macht die Lage am Markt nicht leichter.

  • Top-Thema

    3.158 Neuinfektionen, 15 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 3.158 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 15 weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 10.111. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.847.349 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 347 auf 328. Die höchsten Werte haben die Stadt Kassel (479) und der Kreis Waldeck-Frankenberg (415).

  • Top-Thema

    Hospitalisierungsinzidenz sinkt auf 2,7

    Die Hospitalisierungsinzidenz ist im Vergleich zur Vorwoche deutlich gefallen. Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums vom Mittwoch liegt der Wert aktuell bei 2,7 Eine Woche zuvor hatte er bei 3,13 gelegen. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Erkrankte bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus kommen.

    Auf den hessischen Intensivstationen lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) am Mittwoch 60 Corona-Patienten. 25 mussten beatmet werden. Eine Woche zuvor waren es 76 Corona-Patienten, von denen 34 beatmet werden mussten.

  • Land unterstützt Nahverkehr mit 88,5 Millionen Euro

    Angesichts der immer noch niedrigeren Fahrgastzahlen infolge der Corona-Pandemie unterstützt das Land den Öffentlichen Personennahverkehr in Hessen in diesem Jahr mit weiteren 88,5 Millionen Euro. Einer entsprechenden Vorlage der Landesregierung stimmte am Mittwoch der Haushaltsausschuss des Landtags zu, wie Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) mitteilten.

    Mit dem Geld aus der Corona-Vorsorge sollten Einnahmeausfälle der Verkehrsgesellschaft ausgeglichen werden, hieß es in einer Pressemitteilung. Damit würden auch die Kommunen als Träger des Öffentlichen Personennahverkehrs entlastet.

    Fahrgäste an einer Haltestelle für Busse und Straßenbahnen an der Konstablerwache in Frankfurt
  • Top-Thema

    4.382 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt auf 347

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 4.382 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden 16 weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 10.096. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.844.191 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 373 auf 346. Die höchsten Werte haben der Kreis Waldeck-Frankenberg (459), die Stadt Kassel (451) und der Lahn-Dill-Kreis (438). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Stadt Offenbach (267), der Kreis Main-Kinzig (273) sowie der Odenwaldkreis (274) auf.

  • Top-Thema

    Landesregierung verlängert bestehende Corona-Maßnahmen

    Die hessische Landesregierung hat ihre Corona-Schutzverordnung um weitere vier Wochen verlängert. Das heißt: Für Pflegepersonal und in Bussen und Bahnen gilt weiterhin eine Maskenpflicht. In Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen bleibt zudem die Testpflicht für Personal und Besucher bestehen. Die Verordnung gilt nun bis zum 22. Juni.

    Zwar gebe es einen positiven Trend mit sinkenden Neuinfektionen und weniger schweren Verläufen in den Kliniken, teilte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag mit. Mit Blick auf die bevorstehende Zeit werde man aber die Basisschutzmaßnahmen beibehalten. Insbesondere die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen bleibe im Hinblick auf das 9-Euro-Ticket und dem damit verbundenen Anstieg von Fahrgästen wichtig.

  • Top-Thema

    Stiko empfiehlt Impfung für Fünf- bis Elfjährige

    Die Ständige Impfkommission hat für alle fünf- bis elfjährigen Kinder eine Corona-Impfung empfohlen. Den Kindern soll einmalig ein mRNA-Impfstoff verabreicht werden - vorzugsweise mit dem Vakzin von Biontech. Bisher gab es keine generelle Impfempfehlung für diese Altersgruppe, sondern nur für Kinder mit Vorerkrankungen oder Kontakt zu Risikopersonen. Eltern steht aber frei, ihre Kinder trotzdem impfen zu lassen. tagesschau.de berichtet.

    Ein Mädchen bekommt eine Spritze in ihren linken Oberarm, während ihre Mutter sie im Arm hält.
  • Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 3,23

    Die Hospitalisierungsinzidenz ist im Vergleich zur Vorwoche erneut angestiegen. Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums vom Dienstag liegt der Wert aktuell bei 3,23. Eine Woche zuvor hatte er bei 2,91 gelegen. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Erkrankte bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus kommen.

    Auf den hessischen Intensivstationen waren laut Sozialministerium am Dienstag 75 Betten (Vorwoche: 88) mit Covid-19-Patienten belegt. Bei 67 wurde die Infektion bestätigt, bei acht lag zunächst der Verdacht auf die Erkrankung vor.

    Externer Inhalt

    Externen Inhalt von Datawrapper (Datengrafik) anzeigen?

    An dieser Stelle befindet sich ein von unserer Redaktion empfohlener Inhalt von Datawrapper (Datengrafik). Beim Laden des Inhalts werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen. Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

    Ende des externen Inhalts
  • Top-Thema

    Fraport rechnet weiterhin mit Abfertigungsproblemen

    Am Frankfurter Flughafen müssen Passagiere auch im bevorstehenden Reisesommer Geduld mitbringen. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport rechnet mit Problemen bei der Abfertigung der Flugzeuge, da weiterhin nicht 100 Prozent des Personals zur Verfügung stünden. Der Hochlauf des Flugverkehrs aus der Corona-Flaute laufe sehr schnell, sagte Fraport-Chef Stefan Schulte am Dienstag bei der Hauptversammlung des MDax-Konzerns in Frankfurt.

    Er rechne im Sommer mit 70 bis 75 Prozent des Passagieraufkommens aus der Vorkrisenzeit, wobei es zu sehr starken Betriebsspitzen komme, sagte Schulte. Er entschuldige sich für die nicht immer gute Qualität der Dienstleistungen. Der Fraport-Chef kündigte an, in enger Abstimmung mit den Airlines wie bereits zur Osterzeit den Flugplan zu entzerren. Flüge müssten verschoben oder auch ganz gestrichen werden, um Chaos zu vermeiden. Zu Ostern hatte der Hauptkunde Lufthansa bereits mehr als 100 Flüge gestrichen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

  • Top-Thema

    6.752 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt auf 373

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 6.752 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden neun weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 10.080. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.839.810 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 413 auf 373. Die höchsten Werte haben die Stadt Kassel (556) sowie die Kreise Waldeck-Frankenberg (508) und Kassel (449). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Städte Offenbach (278), der Kreis Main-Kinzig (301) sowie die Stadt Frankfurt (307).

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Folgen der Corona-Pandemie für Hessen informieren, halten unsere Kolleginnen und Kollegen auf tagesschau.de die deutschland- und weltweiten Entwicklungen im Blick. Hier ein Auszug der Meldungen vom Sonntag:

    • Ärztepräsident fordert besonderes Augenmerk auf Kinder bei Pandemie: Kinder und Jugendliche haben in der Corona-Pandemie einen besonders großen Solidarbeitrag geleistet, sagt Ärztepräsident Reinhardt. Deshalb sei es wichtig, bei der Planung für den Herbst auf offene Schulen und Kitas zu achten.
    • Weltwirtschaftsforum startet in Davos: Nach zweieinhalb Jahren Pandemiepause geht es wieder los. Schlüsselthemen sind die Pandemie, der menschengemachte Klimawandel und der Krieg in der Ukraine.
    • Corona trifft den Orchideen-Handel: Thailand ist der weltgrößte Orchideen-Exporteur. Doch in der Pandemie brach die Nachfrage ein. Nun sorgt Chinas Null-Covid-Politik dafür, dass Blumen teils verwelkt ankommen - und die Branche vor einem Desaster steht.
  • Top-Thema

    DLRG warnt vor "Generation Nichtschwimmer"

    In der Coronazeit konnten rund 50.000 Kinder nicht richtig schwimmen lernen. Das soll sich jetzt ändern. Doch fehlende oder veraltete Schwimmbäder erschweren die Aufgabe, ebenso Personalmangel in Schulen und Bädern.

  • 3.714 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt auf 413

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 3.714 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden vier weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 10.071. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.833.059 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 437 auf 413. Den mit Abstand höchsten Wert hat der Kreis Kassel (716), gefolgt von der Stadt Kassel (649) und dem Kreis Waldeck-Frankenberg (610). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Städte Offenbach (272), der Kreis Hersfeld-Rotenburg (302) sowie der Kreis Groß-Gerau (326) auf.

  • Top-Thema

    Zahlreiche Delikte im Umfeld von Impf- und Testzentren

    Im Zusammenhang mit Impfzentren, Arztpraxen und Corona-Testeinrichtungen hat die hessische Polizei im vergangenen Jahr 63 Vorfälle erfasst. Darunter waren mehrere Körperverletzungen sowie eine Brandstiftung, wie das Innenministerium auf eine Landtagsanfrage der AfD mitteilte. Der überwiegende Teil, rund 50 Fälle, seien einfache Sachbeschädigungen gewesen, so seien etwa Hinweisschilder an oder aus Impfzentren entwendet worden. Es handele sich um politisch motivierte Straftaten oder bei der Polizei angezeigte Straftaten aus der allgemeinen Kriminalität. In einem der Fälle sei - mit Stand 9. März - ein Strafbefehl beantragt worden, in 18 dauerten die Ermittlungen an, erklärte das Ministerium. Die übrigen Verfahren seien nicht weiter verfolgt, eingestellt oder vorläufig eingestellt worden - unter anderem, da die Ermittlungen keinen genügenden Anlass zur Anklageerhebung geboten hätten.

    Auch in diesem Jahr wurden solche Straftaten begangen. Im April meldete die Polizei beispielsweise eine mutmaßliche Brandstiftung in einem Testzentrum in Fulda sowie zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Fälle aus Mörfelden-Walldorf.

    Ein Testzentrum in Groß-Zimmern ist nach einem mutmaßlichen Brandanschlag ausgebrannt.
  • Top-Thema

    3.384 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt auf 437

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 3.384 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 10.067. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.829.345 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 481 auf 437. Den mit Abstand höchsten Wert hat der Kreis Kassel (846), gefolgt von der Stadt Kassel (661) und dem Kreis Waldeck-Frankenberg (636). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Städte Offenbach (264) und Frankfurt (335) sowie der Kreis Groß-Gerau (339) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Knapp 4.600 Neuinfektionen, zehn weitere Tote

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 4.594 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden zehn weitere Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 10.066. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.825.961 Corona-Fälle in Hessen gemeldet.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner sank von 524 auf 481. Den mit Abstand höchsten Wert hat der Kreis Kassel (1.054), gefolgt von der Stadt Kassel (779) und dem Kreis Waldeck-Frankenberg (635). Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Stadt Offenbach (284) sowie die Kreise Groß-Gerau (343) und der Kreis Offenbach (371) auf. Einen Überblick über die Zahlen finden Sie hier.

  • Lauterbach: Zweiter Booster bis zum Herbst

    Bisher wird sie Menschen ab 70 Jahren, medizinischem Personal und Risikogruppen empfohlen, doch die Bundesregierung beabsichtigt, auch allen anderen Geimpften bis zum Herbst eine zweite Boosterimpfung anzubieten. Dazu seien auch zwei neue Impfstoffe vorgesehen, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Mittwoch in Berlin. Einerseits handele es sich um ein Vakzin des Mainzer Herstellers Biontech, das an die Omikron-Variante angepasst werden soll und gerade noch entwickelt wird. Für 830 Millionen Euro soll Lauterbach zufolge außerdem ein Impfstoff von Moderna eingekauft werden, der sowohl gegen Omikron, als auch gegen die immer noch vertretene Delta-Variante wirken soll. Um alle Menschen versorgen zu können, die sich eine vierte Impfung wünschen, würden auch die Impfzentren weitergeführt, kündigte der Bundesgesundheitsminister an. Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf tagesschau.de.

    Eine Frau zieht eine Dosis des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer für eine Corona-Impfung auf. (dpa)
  • Hospitalisierungsinzidenz steigt wieder

    Die Hospitalisierungsinzidenz ist wieder über den Wert von drei gestiegen. Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums vom Mittwoch liegt der Wert aktuell bei 3,13. Am Dienstag betrug er noch 2,91, in der Vorwoche hatte er bei 3,83 gelegen. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Erkrankte bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus kommen.

    Auf den hessischen Intensivstationen waren laut Sozialministerium am Mittwoch 91 Betten (Vorwoche: 99) mit Covid-19-Patienten belegt. Bei 85 wurde die Infektion bestätigt, bei sechs lag zunächst der Verdacht auf die Erkrankung vor.

    Externer Inhalt

    Externen Inhalt von Datawrapper (Datengrafik) anzeigen?

    An dieser Stelle befindet sich ein von unserer Redaktion empfohlener Inhalt von Datawrapper (Datengrafik). Beim Laden des Inhalts werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen. Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

    Ende des externen Inhalts
  • Sozialgerichte konnten Verfahren verringern

    Trotz der Schwierigkeiten in der Corona-Pandemie haben Hessens Sozialgerichte im vergangenen Jahr die Zahl der anhängigen Verfahren reduzieren können. Gut 20.000 eingegangenen neuen Klage- und Eilverfahren stünden fast 24.000 erledigte gegenüber, sagte der Präsident des Hesschischen Landessozialgerichts, Alexander Seitz, am Mittwoch. Insgesamt sei die Zahl der anhängigen Verfahren von knapp 36.000 im Jahr 2020 auf fast 32.000 gesunken. Trotz Corona habe sich der Gerichtsalltag eingespielt, sagte Seitz.

    Ein umfangreiches Hygienekonzept, das umsichtige Verhalten der Beschäftigten und Verfahrensbeteiligten wie auch die Impfbereitschaft hätten hierzu beigetragen. "Wir sind da sehr glimpflich durchgekommen." Seitz zufolge gab es auch im vergangenen Jahr Hunderte corona-bedingte Verfahren. Dabei sei es um Hartz-IV, Sozialhilfe, Kostenerstattung für Laptops und FFP2-Masken oder Umsatzeinbußen gegangen. Auch für dieses und kommende Jahre rechne er noch mit vielen Verfahren wegen der Pandemie. So seien bundesweit mehr als 200.000 Verdachtsanzeigen in Bezug auf eine Berufskrankheit und 40.000 wegen eines Arbeitsunfalls gestellt worden.

    Ein Stapel von Mappen mit Klagen am Sozialgericht in Berlin