In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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  • Top-Thema

    Mehr Verschiebungen planbarer Operationen

    Auch in Hessen werden wegen der Corona-Pandemie immer mehr planbare Operationen verschoben. Die Lage auf den Intensivstationen spitze sich zu, sagte der Direktor der Hessischen Krankenhaus-Gesellschaft, Steffen Gramminger. Deshalb müssten Eingriffe verschoben werden, um Plätze für Corona-Patienten und -Patientinnen freizuhalten. Genaue Zahlen nannte Gramminger aber nicht.

    Die Deutsche Stiftung Patientenschutz warnt vor gravierenden Folgen solcher Verschiebungen. Selbst Krebspatienten seien betroffen. Damit erlebten viele kranke Menschen, dass sie "Teil einer stillen Triage" seien. Es sei überfällig, dass die Politik verbindliche Kriterien für verschiebbare Operationen festlege, forderte ein Sprecher der Stiftung.

  • Landtagspräsident: Nicht jedes Wort auf Goldwaage legen

    Die staatlichen Corona-Maßnahmen oder das Sondervermögen der Landesregierung sorgen im Landtag in Wiesbaden immer wieder für teils heftige Debatten, die Abgeordneten schlagen aber offenbar nicht übermäßig über die Stränge. Die Zahl der Rügen und Sitzungen des Ältestenrats wegen verbaler Entgleisungen haben in der laufenden Legislaturperiode nicht spürbar zugenommen, wie Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) der Deutschen Presse-Agentur sagte.

    In den Reden einzelner Abgeordneter gebe es mitunter zwar auch gezielte Provokationen. Die 137 Mandatsträger hielten sich aber größtenteils an die Regeln im Parlament. "Man muss auch nicht immer jedes Wort auf die Goldwaage legen", betonte der Landtagspräsident. "Es muss auch mal Stimmung im Landtag sein, ohne dass man jemanden persönlich verletzt." Die Sitzungen des hessischen Landtags werden von Rhein und seinen fünf Stellvertretern geleitet: Frank Lortz (CDU), Karin Müller (Grüne), Heike Hofmann (SPD), Jörg-Uwe Hahn (FDP) und Ulrich Wilken (Linke).

  • Top-Thema

    2.135 Neuinfektionen, Inzidenz stagniert

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist binnen 24 Stunden um 2.135 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden sechs Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 8.211. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 427.464 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist mit 271,1 kaum verändert, am Vortag lag der Wert bei 271,0. Sechs von 26 Kreisen und kreisfreien Städten liegen über der Marke von 300. Den höchsten Wert hat weiter der Kreis Odenwald (562,3). Es folgen die Stadt Offenbach (387,3), der Kreis Fulda (383,8) und Frankfurt (351,0). Die niedrigste Inzidenz weist der Kreis Marburg-Biedenkopf (151,3) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Ab Sonntag greifen neue Corona-Maßnahmen

    Menschen ohne eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus müssen ab diesem Sonntag in Hessen mit deutlichen Einschränkungen leben. Die neuen Regeln der hessischen Landesregierung sehen für Ungeimpfte etwa eine Kontaktbeschränkung auf maximal zwei Hausstände im öffentlichen Raum vor. Das 2G-Modell wird komplett auf den Einzelhandel ausgeweitet. Ausgenommen wird nur der Einkauf von Lebensmitteln für den täglichen Bedarf sowie für Arzneimittel.

    Dass die Menschen geimpft oder genesen sein müssen (2G), gilt in Hessen auch für Zusammenkünfte wie Sportveranstaltungen oder Kulturangebote wie Theater, Kinos und Konzerte ab einer Gruppengröße von elf Personen in Innenräumen. Im Freien gelten 2G sowie ein Abstands- und Hygienekonzept für eine Gruppengröße ab 101 Personen.

  • Top-Thema

    Experte: Corona-Krise als Zerreißprobe

    In der Corona-Krise droht der Gesellschaft eine Zerreißprobe zwischen Geimpften und Ungeimpften, sagt Reiner Becker, Leiter des Demokratiezentrums Hessen, in der hessenschau: "Wir sind seit eineinhalb Jahren in der Krise, für die es keine Blaupause gibt", so der Experte. "Im Moment erleben wir eine besondere Phase der Zuspitzung." Nun gelte es für die Politik, "sich nicht von einer Kakophonie von Stimmen" ablenken zu lassen, "sondern die Ressourcen herzustellen, dass möglichst viele Menschen geimpft werden." Für Corona-Konflikte im Privaten rät der Experte: "Wir können entscheiden, inwiefern wir uns von diesem Konflikt dominieren lassen, oder ob wir es schaffen, ein Stück weit dieses Thema beiseite zu legen."

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    hessenschau om 04.12.2021
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  • Top-Thema

    Polizei löst Corona-Demos in Frankfurt auf

    Nach wiederholten Verstößen gegen die Versammlungsauflagen hat die Polizei zwei Demonstration von Impfgegnern in Frankfurt aufgelöst. Die Teilnehmer hätten die Abstandsregeln missachtet und keine Masken getragen, berichtete die Polizei am Samstag auf Twitter. Am Opernplatz und im Westend hatten sich nach Polizeiangaben insgesamt rund 2.200 Menschen versammelt, um gegen die Corona-Politik zu demonstrieren.

    Sie trafen auf Gegendemonstranten und starke Polizeikräfte, die beide Seite auseinanderhielten. Nach der Aufforderung, die Veranstaltung zu beenden, brachte die Polizei bei strömendem Regen auch Wasserwerfer in Position. Insgesamt kam es zu elf Festnahmen und 89 Identitätsfeststellunge, so die Beamten. Das Ordnungsamt hatte umfangreiche Auflagen erlassen, um Verstöße gegen Corona-Schutzvorschriften auszuschließen.

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    hessenschau om 04.12.2021
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  • Davidstern auf Impfgegner-Demo - Festnahme in Frankfurt

    Bei einer Demonstration gegen die Corona-Politik hat die Polizei in Frankfurt am Samstag einen Mann vorläufig festgenommen, der gegen die Auflagen verstieß. Nach Angaben der Polizei hatte er einen Davidstern auf seine Jacke geklebt, auf dem das Wort "Ungeimpft" stand.

    Insgesamt sind für Samstag sechs Demonstrationen von Gegnern der Corona-Maßnahmen angekündigt. Außerdem soll es drei Gegendemonstrationen geben. Auch in anderen Städten sind am Wochenende Demonstrationen geplant. Eine Querdenker-Demonstration in Berlin wurde von der Versammlungsbehörde verboten.

  • Top-Thema

    303 Corona-Patienten auf Intensivstationen

    Die Hospitalisierungs-Inzidenz ist innerhalb von 24 Stunden weiter gestiegen. Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums vom Samstag liegt der Wert aktuell bei 4,26. Am Freitag betrug er noch 4,1, in der Vorwoche hatte er allerdings bei 4,64 gelegen. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Erkrankte bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus kommen.

    Auf den hessischen Intensivstationen waren laut Sozialministerium am Freitag 303 Betten (Vorwoche: 284) mit Covid-19-Patienten belegt. Bei 289 wurde die Infektion bestätigt, bei 14 lag zunächst der Verdacht auf die Erkrankung vor.

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  • Braun kritisiert Hospitalisierungsinzidenz

    Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hält es für falsch, die Entscheidung über Corona-Maßnahmen weiterhin an der Hospitalisierungsinzidenz festzumachen. Der Gießener Politiker twitterte, der Wert laufe der Dynamik ohnehin hinterher, hinzu kämen Verzögerungen bei den Meldungen.

    In Hessen sollen ab einer Hospitalisierungsrate von neun weitere Maßnahmen ergriffen werden, aktuell liegt sie mit 4,3 deutlich darunter. In Sachsen liegt der Wert laut Braun bei 5,8 und in Bayern bei 7,8 - beide Länder verlegen bereits Patienten, weil die Intensivstationen überlastet sind. Die Inzidenz der Neuinfektionen sei daher der "beste Maßstab", schloss Braun. Bis Mitte September war die Sieben-Tage-Inzidenz für die Corona-Beschlüsse maßgeblich.

  • Top-Thema

    Wiesbadener Impfzentrum "rechnerisch" bis März ausgebucht

    Die Stadt Wiesbaden bittet darum, vorerst keine Terminanfragen mehr für das Impfzentrum in der DKD Helios Klinik zu stellen. In den vergangenen Tagen seien 12.000 Mails eingegangen. Rechnerisch wäre die Klinik damit bis März ausgebucht, teilte die Stadt mit.

    Derzeit würden neue Impfstellen eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger, die sich noch im Dezember impfen lassen möchten, können ab Montag ohne Termin ins Luisenzentrum kommen, ab voraussichtlich Mittwoch ins Stadtteilzentrum Schelmengraben und im Laufe des Monats auch nach Erbenheim und Biebrich. Im Helios-Impfzentrum wurden in dieser Woche etwa 900 Menschen geimpft.

  • Einzelhändler: "2G bedroht meine Existenz"

    Ab Montag dürfen in vielen Geschäften nur noch Geimpfte und Genesene einkaufen. Einzelhändler rechnen mit großen Einbußen im wichtigen Weihnachtsgeschäft.

  • Braun: Neue Corona-Regeln können vierte Welle brechen

    Der scheidende Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hält die bei der Ministerpräsidentenkonferenz vereinbarten Corona-Maßnahmen für ausreichend, um die vierte Welle zu brechen. Voraussetzung sei, dass der Bundestag den Ländern jetzt "den vollen Instrumentenkasten der epidemischen Lage wieder zur Verfügung stellt und die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz in den Ländern konsequent umgesetzt und kontrolliert werden", sagte der Gießener der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

    Die bundeseinheitliche 2G-Regel beim Einkaufen hält Braun für richtig. "In dieser Situation, in der in mehreren Regionen Deutschlands Pflegekräfte und Ärzte auf überfüllten Intensivstationen am Rande der Erschöpfung arbeiten, ist es nicht nur vertretbar, es ist notwendig", sagte er laut des Berichts. Die neuen Corona-Regeln gelten in Hessen ab Sonntag.

  • Top-Thema

    2.929 Neuinfektionen, Inzidenz bei 271

    Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 2.929 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden vier Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 8.205. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 425.329 Corona-Fälle gemeldet.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht - von 270,7 am Vortag auf 271,0. Sechs von 26 Kreisen und kreisfreien Städten liegen über der Marke von 300. Den höchsten Wert hat weiter der Kreis Odenwald (533,3). Es folgen der Kreis Fulda (415,2), Frankfurt (353,2) und die Stadt Offenbach (339,2). Die niedrigste Inzidenz weist der Kreis Marburg-Biedenkopf (140,3) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Polizei hat zu wenig Personal für Corona-Kontrollen

    Die Kontrolle der Corona-Maßnahmen stellt Polizei und Kommunen vor Probleme. Mehr als eine stichprobenartige Kontrolle der Kontaktbeschränkungen und 2G-Regeln ist kaum möglich. "Es ist sinnvoll, dass die Maßnahmen verschärft werden, aber sie werden sich nicht in Gänze kontrollieren lassen, das ist personell nicht darzustellen", sagt etwa der Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft GdP, Jens Mohrherr.

  • Reaktionen auf die neuen Corona-Maßnahmen

    Ab Sonntag gelten wieder neue Corona-Regeln. Die einzelnen Bundesländer sollen die Möglichkeit haben, gezielt Maßnahmen zu verschärfen, wenn bestimmte Regionen besonders betroffen sind. Am härtesten treffen die neuen Regeln die Ungeimpften.

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    hessenschau vom 03.12.2021
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  • Staatstheater Wiesbaden muss Vorstellungen absagen

    Das Hessische Staatstheater in Wiesbaden hat wegen der neuen Corona-Regeln des Landes Hessen zahlreiche Veranstaltungen abgesagt. Zudem erklärte das Haus sämtliche Eintrittskarten bis zum 23. Dezember für ungültig. 

    Um den zuletzt von der Landesregierung geforderten Abstand zwischen den Zuschauern zu gewährleisten, müssten die betroffenen Vorstellungen storniert und mit einem geändertem Saalplan ab Montag wieder neu in den Verkauf gegeben werden, begründete eine Sprecherin am Freitag die Entscheidung.

    Erst am Donnerstag hatte das Schauspiel Frankfurt mitgeteilt, bis zum 9. Dezember komplett zu schließen. Der Intendant der Oper Frankfurt, Bernd Loebe, und die Frankfurter Theaterallianz schrieben an Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und warnten vor den Folgen der aktuellen Beschlüsse zur Eindämmung der Pandemie. Etliche Veranstalter strichen ihre Konzerte in der Alten Oper Frankfurt, weil sie die behördlichen Vorgaben nicht schnell genug umsetzen konnten.hau

    Das Staatstheater Wiesbaden bei Nacht
  • Transplantationen im Universitätsklinikum Gießen trotz Corona konstant

    Trotz der hohen Belastung durch die Corona-Pandemie wurden in Deutschland dieses Jahr ähnlich viele Organe transplantiert wie in den Vorjahren. In der Region Mitte, zu der neben Hessen auch Rheinland-Pfalz und das Saarland zählen, wurden bis Anfang November 257 Organe transplantiert. Das seien 24 Transplantationen weniger als im Vorjahr und 33 weniger als 2019, gab das Universitätsklinikum Gießen bei seinem jährlichen Transplantationskolloqium bekannt.

    Rund ein Fünftel der hessischen Transplantationen fand demnach im Universitätsklinikum Gießen statt. Das sei ein konstanter Wert, erklärte der Sprecher des Gießener Transplantationszentrums Rolf Weimer. Dabei habe man Lebendspenden zu Beginn des Jahres für zwei Monate unterbrechen müssen, weil der Stand an Corona-Patienten im Klinikum und das Übertragungsrisiko bei Transplantationen zu hoch gewesen seien. Auch jetzt muss laut Weimer wieder pausiert werden. Im vergangenen Jahr wurden in Gießen insgesamt vier Monate keine Transplantationen vorgenommen.

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    Audioseite Zahl der Transplantationen in Gießen bleibt konstant

    Universitätsklinikum in Gießen
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  • Top-Thema

    Amateur-Fußballer dürfen weiterspielen

    Der Hessische Fußball-Verband (HFV) setzt den Spielbetrieb trotz strengerer Corona-Regeln gemäß der behördlichen Vorgaben bis zur Winterpause fort. Das teilte der HFV am Freitag mit. Die Entscheidung wurde vom Verbandsausschuss für Spielbetrieb und Fußballentwicklung nach einer Befragung der Kreisfußballwarte getroffen. Von 32 Kreisfußballwarten stimmten bei einer Umfrage 28 für eine Fortführung des Spielbetriebes, lediglich vier dagegen.

  • Top-Thema

    400.000 Impfungen pro Woche laut Kreisen und KV möglich

    Trotz der Lieferengpässe beim Impfstoff von Biontech können die für die kommende Woche geplanten 400.000 Impfungen wohl erreicht werden. Das ergab eine hr-Umfrage unter den 26 hessischen Kreisen und kreisfreien Städten sowie bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen. Demnach wurden von Montag bis Mittwoch in den Arztpraxen rund 120.000 Impfungen verabreicht. In der kommenden Woche sollen es insgesamt 250.000 sein – dieses Ziel sei weiterhin realistisch, teilte ein KV-Sprecher mit.

    Auch ein Großteil der Kreise und kreisfreien Städte ist zuversichtlich, die Vorgabe des Landes, pro Woche 2,5 Prozent der Bevölkerung in den Impfstellen oder mit mobilen Teams zu impfen, einhalten zu können. Regional gibt es allerdings Unterschiede: Während der Kreis Fulda berichtete, auch die Moderna-Termine seien schnell vergeben gewesen, gab der Vogelsbergkreis an, dass sich die meisten Impfwilligen nur mit Biontech impfen lassen möchten und daher die Kapazitäten nicht ausgeschöpft werden könnten.

    Der Main-Kinzig-Kreis forderte mehr Sicherheit, dass die Lieferketten funktionieren. Außerdem gebe es – ebenso wie in der Stadt Offenbach – Schwierigkeiten, genug medizinisches Personal zu finden. In Wiesbaden können statt der möglichen 7.000 Impfungen in der kommenden Woche wohl nur rund 5.800 durchgeführt werden, weil weniger Biontech zugesagt wurde als bestellt. In Frankfurt mussten in dieser Woche aus demselben Grund Impfaktionen abgesagt werden.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über die Folgen der Corona-Pandemie in Hessen informieren, behalten die Kollegen von tagesschau.de das weltweite Geschehen im Blick. Hier ein Auszug aus den Meldungen vom Freitag:

    • Niedersachsen und Rheinland-Pfalz befreien Geboosterte von Testpflicht
    • Baden-Württemberg verbietet Großveranstaltungen
    • Bundeswehr fliegt sechs Corona-Patienten von Bayern nach Paderborn
  • Polizei kündigt Corona-Kontrollen an

    Die Frankfurter und die Offenbacher Stadtpolizei werden am Wochenende Kontrollen im öffentlichen Raum durchführen und die Einhaltung der Kontaktbeschränkung für Ungeimpfte überwachen. Das teilten die Ordnungsbehörden am Freitag mit. 2G-Regelungen würden eigeninitiativ und auf Meldungen aus der Bevölkerung hin kontrolliert, hieß es. "Für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort bedeutet dies eine sehr hohe Belastung. Sie sind zeitlich und thematisch mit Corona ausgelastet", erklärte ein Sprecher der Frankfurter Polizei.

  • Landkreis Gießen erweitert Impfangebot

    Wie viele weitere Landkreise in Hessen tritt auch der Kreis Gießen beim Impfen aufs Gaspedal. Laut einer Mitteilung vom Freitag können sich ab Montag alle interessierten Personen mit einem Termin im Gießener Impfzentrum impfen lassen, bereits ab Sonntag starten in vielen Kommunen auch Impfungen ohne vorherige Anmeldung. Zudem wird auch der Impfbus wieder einzelne Stationen abfahren. "Der Impfbus wird künftig eher kleinere Orte anfahren, um dort auch älteren Menschen nah erreichbar ein Impfangebot zu machen", sagte Landrätin Anita Schneider (SPD).

  • Top-Thema

    Kultur-Szene beklagt Quasi-Lockdown

    Veranstalter von Kultur-Angeboten im ganzen Bundesland haben mit Sorge und Unverständnis auf die Verschärfungen der Corona-Restriktionen reagiert. Da es die neuen Vorschriften quasi unmöglich machen, weiterhin Konzerte oder größere Veranstaltungen durchzuführen, sprechen viele von einem "Lockdown, auch wenn es nicht so heißt". Der Schlachthof in Wiesbaden muss sein Programm ebenso "beerdigen" wie vorerst das Schauspiel Frankfurt. Der Intendant der Frankfurter Oper, Bernd Loebe, schrieb nach dem Verlust von 6.000 Abonnenten sogar einen Brandbrief an Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Wenn es so weitergeht, verliere die Oper ihre Existenzgrundlage, kritisierte er.

  • Bislang keine PCR-Tests für Reisende aus Südafrika

    Die vom Innenministerium angekündigten verpflichtenden PCR-Tests für Einreisende aus Virusvariantengebieten werden am Frankfurter Flughafen offenbar noch nicht umgesetzt. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel vom Freitag werden aktuell am größten deutschen Flughafen noch keine PCR-Tests für Einreisende aus Südafrika oder anderen Risikogebieten durchgeführt. Das habe das Frankfurter Gesundheitsamt bestätigt, heißt es in dem Bericht.

  • DRK startet Impfungen im Werra-Meißner-Kreis

    Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) startet am kommenden Montag mit Auffrischungsimpfungen bei vulnerablen Personengruppen im Werra-Meißner-Kreis. Wie der Kreis am Freitag mitteilte, sollen die eingesetzten Teams bis zu 100 Impfungen pro Tag durchführen. Gleichzeitig werden zudem in Eschwege, Sontra, Witzenhausen und Hessisch Lichtenau vier Impfstellen eingerichtet, die ab der 50. Kalenderwoche Corona-Schutzimpfungen anbieten sollen.