Feuerwehrleute löschen einen brennenden Lastwagen auf der A3 bei Niedernhausen.

Die Feuerwehr im Rheingau-Taunus ist in der Nacht zu mehreren Großeinsätzen ausgerückt. Auf der A3 brannte ein Paket-Laster, auf einer Kerb in Waldems wurden mehrere Menschen verletzt und in Hünstetten fuhr ein Auto in eine Pferdeherde.

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Feuerwehr-Großeinsatz: Mehrere Verletzte auf Kerb in Waldems

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Gleich drei Großeinsätze mussten die Rettungsdienste im Rheingau-Taunus-Kreis in der Nacht zum Samstag bewältigen:

Lkw-Brand auf A3 - schwierige Löscharbeiten

Auf der A3 bei Niedernhausen hat ein Lkw gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, war der Laster Richtung Köln unterwegs, als der 42 Jahre alte Fahrer das Feuer in seinem Führerhaus bemerkte. Der Mann konnte den Lkw noch auf den Standstreifen lenken und sich retten. Danach breiteten sich die Flammen auf den kompletten Laster aus, der mit Paketen beladen war. Insgesamt brannten 35 Kubikmeter Postsendungen.

Nach Angaben der Feuerwehr gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig, weil die brennende Ladung komplett entladen und im Freien gelöscht werden musste. Die Autobahn musste in Richtung Köln mehrere Stunden lang gesperrt werden. Es bildete sich ein langer Stau, in dem viele Verkehrsteilnehmer festsaßen.

Ein Problem war laut Polizei zudem, dass die Fahrzeuge auf allen drei Spuren und auf dem Standstreifen standen und dadurch keine Rettungsgasse gebildet hatten. Aus diesem Grund konnten die Rettungskräfte nur schwer zu drei medizinischen Notfällen im Stau gelangen. Die Vollsperrung der Fahrbahn dauerte bis etwa 4.30 Uhr. Warum der Laster in Brand geriet und wie hoch der Schaden ist, wird noch ermittelt.

Reizgas bei Kerb versprüht - mehrere Verletzte

Zu einem weiteren Großeinsatz musste die Feuerwehr in Waldems ausrücken. Auf einer Kerb sind mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Die Polizei vermutet, dass bei der Feier im Ortsteil Bermbach in einer Halle Reizgas versprüht wurde. Über ein Dutzend Personen klagten über Husten, Augenreizungen und Übelkeit.

Acht von ihnen wurden schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Insgesamt waren 18 Rettungswagen angerückt sowie sechs Notärzte und ein leitender Notarzt. Die Einsatzkräfte mussten zwanzig Menschen untersuchen. Die Kerb wurde beendet.

Auto kollidiert mit entlaufenen Pferden

Einen dritten Großeinsatz der Rettungsdienste hat es schließlich in Hünstetten auf der B417 gegeben. Mehrere Pferde waren kurz nach Mitternacht von einer Weide ausgerissen und auf der Bundesstraße herumgelaufen. Ein Autofahrer konnte nicht mehr bremsen und kollidierte mit den Tieren. Ein Pferd wurde sofort getötet, ein weiteres musste eingeschläfert werden.

Die restlichen fünf Pferde erlitten leichte Blessuren und konnten später eingefangen werden. Die Autoinsassen wurden leicht verletzt und kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Am Pkw entstand Totalschaden. Die B417 war rund dreieinhalb Stunden voll gesperrt.

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