Flugzeugwrack liegt im Gebüsch

Am Abschlusstag der traditionellen "Flugplatz-Kerb" in Gelnhausen ist eine Propellermaschine beim Landeanflug abgestürzt. Der Pilot wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

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Propellermaschine im Landeanflug bei Gelnhausen abgestürzt

Rettungshubschrauber startet auf Flugplatz Gelnhausen
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Das Unglück ereignete sich am Sonntagvormittag gegen 10 Uhr und damit nur wenige Minuten vor dem geplanten Start einer Flugshow auf dem Flugplatz Gelnhausen. Eine einmotorige Propellermaschine des Typs Beechcraft Bonanza hatte beim Landeanflug Probleme, wie die Polizei mitteilte.

Das in Mainz gestartete Flugzeug sei noch vor der Landebahn aus unbekannten Gründen mit dem Fahrwerk im Gleisbett einer nahen Bahnstrecke hängen geblieben. Daraufhin stürzte die Maschine in ein Gebüsch außerhalb des Flugplatz-Geländes.

Der 67 Jahre alte Pilot wurde unter anderem an den Beinen verletzt. Zur genaueren Abklärung kam er per Rettungshubschrauber in eine größere Klinik, wie der Veranstalter der Flugshow, Benjamin Schaum, dem hr berichtete.

Flugshow beginnt mit Verzögerung

Auf das Festprogramm am Abschlusstag der dreitägigen Gelnhäuser "Flugplatz-Kerb" hatte das Unglück laut Schaum kaum Einfluss. "Es hatte nichts mit der Flugshow zu tun", so der Veranstalter. Mit leichter Verzögerung konnte die Show am Sonntagmittag gestartet werden. Die Kerb feiert in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum.

Die genaue Absturzursache ist noch nicht bekannt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde eingeschaltet. Die Bahnstrecke in Richtung Büdingen wurde vorübergehend gesperrt. Der Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.

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