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Illegale Welpenzucht in Frankfurt

Krank, ohne Impfungen und die nötigen Papiere: Drei Frauen aus Frankfurt haben im Internet Hunde illegal zum Verkauf angeboten. Das Ordnungsamt beschlagnahmte mehrere Dutzend Tiere.

Neun Welpen, 14 Junghunde und vier ausgewachsene Hunde hat das Frankfurter Ordnungsamt am Mittwoch im Stadtteil Oberrad beschlagnahmt. Wie die Stadt am Donnerstag mitteilte, waren die insgesamt 23 Hunde illegal gezüchtet worden und sollten über ein Online-Auktionshaus verkauft werden.

Die drei Züchterinnen der Hunde seien zuvor bereits in anderen Landkreisen mit Verstößen gegen das Tierschutzgesetz aufgefallen. Ihnen sei bereits untersagt worden, Hunde zu züchten und mit ihnen zu handeln.

Teils krank, alle ohne Papiere

Dagegen hätten die Frauen verstoßen, indem sie auf der Online-Plattform erneut Tiere für 1.200 bis 1.800 Euro pro Tier anboten. Hauptsächlich handelte es sich dabei um Rassehunde wie den Australian Shepherd. Die Hunde seien ohne Papiere und teils auch in krankem Zustand verkauft worden.

"Mit illegaler Hundezucht werden große Umsätze generiert", sagt Ordnungsamtleiterin Karin Müller am Donnerstag. Die meist ungeimpften und häufig kranken Tiere würden arglosen Kunden zu hohen Preisen angeboten. Dabei werde weder auf das Leid der Tiere noch den finanziellen Schaden der Kunden Rücksicht genommen. Die beschlagnahmten Hunde haben nach Angaben der Stadt einen Wert von insgesamt rund 30.000 Euro.

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