Einfahrt zum Hirschhagentunnel auf der A44

Gleich nach der Eröffnung musste der Hirschhagen-Tunnel auf der A44 bei Helsa gesperrt werden. Es gab Probleme mit der Brandmeldeanlage. Die sind nun offenbar behoben. Deutschlands zweitlängster Tunnel ist für den Verkehr wieder freigegeben.

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Technische Probleme im Hirschhagen-Tunnel beseitigt

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"Der Tunnel Hirschhagen befindet sich wieder im Normalbetrieb", schrieb die Autobahn GmbH des Bundes am Dienstagmittag. Damit rollt der Verkehr wieder nach einer sechstägigen Sperrung des Autobahn-Abschnitts der A44 zwischen Helsa (Kassel) und Hessisch Lichtenau (Werra-Meißner).

Deutschlands zweitlängster Autobahntunnel war vergangene Woche - nur fünf Tage nach der feierlichen Eröffnung - für den Verkehr gesperrt worden. Grund waren Probleme mit der Brandmeldeanlage. Erst nach Tagen war die genaue Ursache für das Problem lokalisiert worden, offenbar hatten Kabel der Bodenbeleuchtung "Störwellen erzeugt", wie es bei der Autobahn GmbH hieß.

Übersichtskarte der Lage des Tunnel Hirschhagen mit Umgebung

Neun Jahre auf Hirschhagentunnel gewartet

Da die Reparatur sich angesichts hunderter Kilometer Kabel in dem Tunnel länger hinzog als geplant, wurde die für Montag geplante Freigabe des Tunnels kurzfristig verschoben. Seit Dienstag, 12.15 Uhr, rollt der Verkehr nun wieder.

Zuvor hatten die Anwohnerinnen und Anwohner an der A44 neun Jahre auf die Eröffnung des 4,2 Kilometer langen Tunnels gewartet.

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