Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) hat einen verurteilten Doppelmörder in einem Zivilverfahren zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt und mögliche neue Beweise zu der Gewalttat nicht zugelassen.

Das OLG bestätigte am Mittwoch in Darmstadt damit das Urteil der ersten Instanz zur Zahlung von knapp 70.000 Euro an das Land Hessen in allen Punkten und ließ eine Revision nicht zu. Bei der Summe geht es um Leistungen für eine bei dem Verbrechen überlebende Tochter. Der Verurteilte will Beschwerde beim Bundesgerichtshof einreichen.