Ekitiké mit Premieren-Tor Eintracht feiert erlösenden Sieg gegen Augsburg

Eintracht Frankfurt hat im richtungsweisenden Heimspiel gegen den FC Augsburg trotz frühen Rückstandes einen enorm wichtigen Sieg gefeiert. Dabei gab es auch eine Tor-Premiere.

Hugo Ekitiké Eintracht Frankfurt
Hugo Ekitiké traf zum ersten Mal für die Eintracht. Bild © Imago Images
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Eintracht Frankfurt hat in der Bundesliga einen immens wichtigen Heimsieg eingefahren. Die Hessen besiegten zum Auftakt des 30. Spieltages am Freitagabend vor heimischem Publikum den FC Augsburg mit 3:1 (0:1). Nachdem Ruben Vargas für den FCA getroffen hatte (13.), konnten im zweiten Abschnitt Farès Chaibi (55.), Hugo Ekitiké (61.) und Omar Marmoush (90.+5) die Partie zugunsten der Frankfurter drehen. Die Eintracht hält durch den Sieg in der Tabelle den Verfolger aus Augsburg im Kampf um Rang sechs auf Distanz.

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Im Hintergrund sieht man ein Fussballstadion, davor links das Logo von Eintracht Frankfurt und rechts das Logo vom FC Augsburg
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Die Eintracht, bei der sowohl Marmoush als auch Ekitiké in der Startelf standen, begann eigentlich genauso erfrischend offensiv, wie es die Aufstellung versprach. Die Hessen drückten die Gäste in deren Hälfte und hatten in der 11. Minute durch Omar Marmoush direkt eine gute Möglichkeit. Das Problem: Ein einziger Fehler machte kurz darauf die gesamte eigentlich ordentliche Anfangsphase zunichte.

Vargas trifft zur Führung

Linksverteidiger Phillip Max vertändelte an der Außenbahn den Ball, die Augsburger schalteten im Anschluss über Ermedin Demirovic blitzschnell um, der auf Vargas durchsteckte und der dann mit einem satten Rechtsschuss unter die Latte zum 0:1 traf (13.). Auch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts blieb das Bild genauso wie in der Anfangsviertelstunde.

Die Eintracht hatte mehr Ballbesitz, spielte sich immer mal wieder anschaulich nach vorne, hatte durch Chaibi (20.) und Marmoush (44.) auch gute Möglichkeiten, die Gäste aus Augsburg blieben bei Frankfurter Ballverlusten aber immer brandgefährlich. Phillip Tietz rutschte dabei einmal nur knapp am Ball vorbei (30.). Eine aus Frankfurter Sicht gefährliche Mixtur.

Chaibi erzielt den Ausgleich

Die die Hessen im zweiten Abschnitt aber besser meisterten. Bei weiter viel Ballbesitz suchte die Elf von Trainer Dino Toppmöller konsequent die Lücke, bis sie Chaibi in der 55. Minute nach Hereingabe von Eric Junior Dina Ebimbe endlich fand. Ein verdienter Ausgleich - der die Hessen sichtbar befreite. Vieles lief nun leichter, das Selbstvertrauen wuchs.

Der beste Beweis dafür war das 2:1 in der 61. Minute: Winter-Neuzugang Ekitiké schnappte sich den Ball, ließ zwei Gegenspieler stehen und traf aus knapp 16 Metern zur Frankfurter Führung. Es war das erste Tor des Franzosen im Eintracht-Trikot. Kurz darauf hätte Dina Ebimbe per Kopf erhöhen können, FCA-Keeper Finn Dahmen war aber zur Stelle (68.).

Marmoush macht den Deckel drauf

Mit dieser Führung im Rücken waren es nun die Hessen, die den FCA etwas mehr kommen lassen konnten. Frei nach dem Motto: Was bietet ihr denn jetzt an? Die Antwort aus Sicht der Augsburger: relativ wenig. Zum Schluss hin probierten es die bayrischen Schwaben zwar nochmal, richtig eingreifen musste Eintracht-Keeper Kevin Trapp aber nicht mehr.

Im Gegensatz machte Marmoush in der Nachspielzeit endgültig den Deckel drauf, als er alleine vor dem Tor ohne Probleme den Endstand erzielte. Durch den am Ende verdienten Sieg festigen die Frankfurter den sechsten Platz.

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Eintracht Frankfurt – FC Augsburg 3:1 (0:1)

Frankfurt: Trapp – Buta (89. Smolcic), Koch, Pacho, Max (70. Nkounkou) – Dina Ebimbe (78. Knauff), Skhiri – Götze (89. Nacho Ferri), Chaibi – Marmoush, Ekitiké (78. Larsson)
Augsburg: Dahmen – Mbabu, Gouweleeuw, Uduokhai, Pedersen – Jakic (80. Breithaupt) – Maier, Engels (80. Michel) – Vargas (57. Biel) – Tietz (65. Pfeiffer), Demirovic

Tore: 0:1 Vargas (13.), 1:1 Chaibi (55.), 2:1 Ekitiké (61.), 3:1 Marmoush (90.+5)
Gelbe Karten: Koch, Knauff, Marmoush / Engels, Demirovic, Gouweleeuw

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)
Zuschauer: 57.600

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Sendung: hr1, 19.04.2024, 23 Uhr

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Quelle: hessenschau.de/Nico Herold