Jean-Matteo Bahoya sitzt vor der Werbetafel und grinst

Eintracht Frankfurt hat mit Jean-Mattéo Bahoya einen neuen vielversprechenden Franzosen in den eigenen Reihen. Das 18-jährige Toptalent will sich Randal Kolo Muani zum Vorbild nehmen, bei den Hessen aber seine eigene Geschichte schreiben.

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Die komplette PK mit Eintracht-Neuzugang Jean-Mattéo Bahoya

Jean-Matteo Bahoya auf seiner ersten Pressekonferenz in Frankfurt
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Was es bedeutet, Spieler von Eintracht Frankfurt zu sein, durfte Neuzugang Jean-Mattéo Bahoya am vergangenen Wochenende schon mal spüren. Trainer Dino Toppmöller ließ den 18-jährigen Franzosen vor dem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 beim Warmmachen im Stadion mitmachen - ohne überhaupt im Kader zu stehen.

Dieses erste Kennenlernen der Atmosphäre, des Stadions und der Anhänger zeigte Wirkung bei Bahoya. "Die ersten Eindrücke waren unglaublich für mich. Durch die Fans, die ständig die Mannschaft gepusht haben, hat man das Gefühl, für die Fans zu spielen", sagte der Angreifer bei seiner Vorstellung am Donnerstagmittag.

Hohes Tempo und tiefe Läufe

Mit seinen 1,80 Metern gehört Bahoya nicht zu den größten Spielern der Eintracht, wohl ab jetzt aber zu den Schnellsten. Genau darin sieht der Franzose eine Chance im harten Konkurrenz-Kampf der Hessen: "Es gibt viele Spieler mit hoher Qualität. Was ich der Mannschaft bringen kann, sind die tiefen Läufe. Durch meine Schnelligkeit komme ich in diese Eins-gegen-Eins-Situationen, um den Gegner in Schwierigkeit zu bringen."

Das hat er bei seinem vorherigen Klub, dem französischen Zweitligisten SCO Angers, schon häufig unter Beweis gestellt. Bahoya gilt mit seinen 18 Jahren als Toptalent und möchte mit Blick auf die Entwicklung seines Landsmannes Randal Kolo Muani bei der Eintracht nun "seine eigene Geschichte schreiben". Vielen Fans werden hoffen, dass diese Geschichte dann aber länger geht als das eine Jahr von Kolo Muani bei der Eintracht. Bahoya dazu mit einem Lachen: "Das hoffe ich auch."

Bahoya offensiv flexibel einsetzbar

Aller Voraussicht nach wird er auf dem linken Flügel spielen. Wobei Bahoya in der Offensive flexibel einsetzbar ist, wie er selbst angibt: "Durch meine Ausbildung kann ich auf verschiedenen Positionen spielen: Auch als Zehner, auf dem rechten Flügel oder als Stoßstürmer."

Toppmöller hat für seinen Angriff also eine neue Allzweckwaffe. Dazu noch eine, die eine große Unbeschwerdheit ausstrahlt. "Ich bin jemand, der sehr gerne lacht. Das beste wäre, die Arbeit mit dem Spaß zu assoziieren", so Bahoya. Wenn dann noch Tore und Siege dazu kommen, wird bei der Eintracht eine neue französische Erfolgsstory geschrieben.