Die Polizei hat die Räumung des besetzten Teilstücks im Fechenheimer Wald in Frankfurt abgeschlossen. Hier können Sie die Geschehnisse der vergangenen Tage im Ticker nachlesen.

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  • Linke-Fraktion kritisiert Rodung

    Die Landtags-Fraktion der Linken hat den Polizeieinsatz am Fechenheimer Wald und die Rodung anlässlich des A66-Ausbaus am Mittwoch kritisiert. In Zeiten des Klimawandels brauche es einen echten sozial-ökologischen Wandel statt Abholzung von Wäldern, hieß es in einer Mitteilung. Dass sich Bundes- und Landespolitik weiter an der Zerstörung von Wäldern beteilige, sei absurd. "Mit Blick auf die umstrittenen Großprojekte gilt: Auch die Grünen in Hessen entsorgen ihre Glaubwürdigkeit bei Regierungsbeteiligung im Bund oder in den Ländern offenbar im Container für Grünschnitt."

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    Frankfurt: Polizei holt Aktivisten aus Bäumen im Fechenheimer Wald

    Polizisten stehen neben einem Bagger im Fechenheimer Wald.
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Zahl der Aktivisten schrumpft

    Die Räumung des Fechenheimer Waldes geht aktuell zügig voran. Wie unsere Reporter vor Ort berichten, wurden inzwischen schon mehr als sechs Aktivisten und Aktivistinnen aus den Bäumen und Baumhäusern geholt und aus der gesperrten Zone gebracht. Die Zahl der Umweltschützer, die vor dem Einsatz auf knapp 20 geschätzt wurde, nimmt also immer weiter ab. Eine genaue Angabe über die verbleibenden Personen gibt es nicht. Eine Polizeisprecherin sprach nur davon, dass "bereits einige Personen" aus dem Wald geholt worden seien.

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  • Top-Thema

    Polizei holt Aktivist aus Baumhaus

    Die Polizei hat den ersten Aktivisten aus seinem Baumhaus geholt, zurück auf den Boden gebracht und weggetragen. Zwei weitere Umweltschützer sitzen an dieser Stelle aktuell noch ein paar Meter weiter oben in der Baumkrone.

    Polizei im Fechenheimer Wald
  • Top-Thema

    Rhein und Beuth im Fechenheimer Wald erwartet

    Hessens Ministerpräsident Boris Rhein und Innenminister Peter Beuth (beide CDU) wollen am Mittwochvormittag die Polizeieinsatzkräfte am Fechenheimer Wald in Frankfurt besuchen. Sie wollten sich ab 10:30 Uhr einen persönlichen Eindruck von der Einsatzlage verschaffen, teilte ein Sprecher des Innenministeriums in Wiesbaden mit. Vor Ort würden Rhein und Beuth über das laufende Geschehen informiert. Geplant sei der Besuch einer Versorgungsstation für die Einsatzkräfte, sagte der Sprecher. Anschließend sei ein Pressestatement geplant.

    Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein
  • Top-Thema

    Aktivisten widersetzen sich Anweisungen

    Die Einsatzkräfte des SEK haben die ersten beiden Aktivisten ins Visier genommen und sie noch einmal dazu aufgefordert, die Bäume und den Wald zu verlassen. Es wurde ein Platzverweis ausgeprochen und angedroht, für die Kosten des Einsatzes aufkommen zu müssen. Die Höhenkräfte befinden sich bereits in den Bäumen, die Aktivisten widersetzen sich aktuell jedoch den Anweisungen und klettern immer weiter in Richtung der Baumkronen. Die Polizisten warnen mit Lautsprecher-Ansagen davor, dass Lebensgefahr besteht.

    SEK-Einsatz im Fechenheimer Wald
  • Top-Thema

    SEK-Kräfte in den Bäumen

    Inzwischen haben die Höheneinsatzkräfte des SEK ihren Einsatz begonnen und die ersten Baumhäuser erklommen. Das berichtet unsere hr-Reporterin Pia Stenner, die vor Ort ist. Ob bereits Aktivisten oder Aktivistinnen auf den Boden geholt wurden, ist aktuell nicht bekannt.

  • Polizei appelliert an Aktivisten

    Die Polizei hat im Zuge der Räumung des Fechenheimer Waldes noch einmal an die Vernunft der Aktivisten und Aktivistinnen appelliert. "Alle noch im gesperrten Waldstück befindlichen Personen werden angesprochen und bekommen mehrfach die Möglichkeit eröffnet, das Waldstück freiwillig zu verlassen", teilte das Polizeipräsidium Frankfurt mit. Laut der Polizei vor Ort berge jedes einzelne Baumhaus ein Risiko für Leib und Leben. "Die Einsatzkräfte werden kein Risiko zu Gunsten eines schnelleren Einsatzverlaufs eingehen", hieß es.

    Baumhäuser im Fechenheimer Wald
  • Top-Thema

    SEK-Klettereinheit macht sich bereit

    In Kürze könnten die ersten Baumhäuser im Fechenheimer Wald geräumt werden. Die SEK-Sondereinheit für Einsätze in der Höhe steht bereit. Vor Ort sind inzwischen zudem parlamentarische Beobachter eingetroffen, die den Einsatz begleiten wollen. Auch Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) und Innenminister Peter Beuth (CDU) sollen im Laufe des Vormittags im Fechenheimer Wald eintreffen.

    Polizei im Fechenheimer Wald
  • Autobahn-Blockade aufgelöst

    Die vorübergehende Blockade der Autobahn-Auffahrt wurde inzwischen beendet, wie auf Fotos zu sehen ist. Die Polizei sperrt den Zugang zum Fechenheimer Wald ab, ein Zugang in den zu rodenden Bereich ist nicht mehr möglich.

  • Aktivisten blockieren gesperrte Autobahn

    Eine Gruppe von knapp zehn Umweltschützern hat am Morgen die Auffahrt der ohnehin gesperrten Autobahn besetzt. Wie auf Fotos zu sehen ist, protestieren die Aktivisten und Aktivistinnen im Kreis sitzend gegen die begonnene Räumung des Fechenheimer Waldes.

    Autobahn besetzt
  • Top-Thema

    Aktivisten kritisieren die Räumung

    Die Umweltaktivisten haben zum Start des Polizeieinsatzes im Fechenheimer Wald ihren Widerstand bekräftigt. "Ihr werdet euch an dieser Räumung die Zähne ausbeißen", teilten sie am Mittwochmorgen mit. Die geschützte Versammlung werde mit Füßen getreten und die Polizei setze sich über jede fehlende Rechtsgrundlage hinweg, um schnell Fakten zu schaffen. "Wir sehen uns gezwungen, den Wald mit unseren Körpern zu verteidigen", erklärten die Aktivisten. Simone Kühn vom Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn (AUA) ergänzte, dass sich der Einsatz gegen "viele engagierte junge Menschen" richte. Um 17 Uhr soll es eine Kundgebung am Wald geben.

    Videobeitrag

    Video

    Fechenheimer Wald wird geräumt

    Bauarbeiter mit Warnwesten roden den Wald.
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Erstes Baumhaus soll geräumt werden

    Wie unsere hr-Reporterin vor Ort mitteilt, ist die Rodung des Zugangs von der Autobahn in Richtung Fechenheimer Wald größtenteils abgeschlossen. Nun soll laut Polizei das erste Baumhaus, das auf dem Rodungs-Weg liegt, geräumt werden. Wann es losgeht, ist aktuell ebenso wenig bekannt wie die Anzahl an Aktivisten und Aktivistinnen in dem Baumhaus. Höheneinsatzkräfte des SEK sind aber schon einsatzbereit.

    Baumhaus im Fechenheimer Wald
  • Was passiert da heute?

    Die Räumung des Fechenheimer Waldes hat begonnen - aber worum geht's eigentlich noch mal? Falls auch Sie sich noch einmal über alle Hintergründe und den Zeitplan des A66-Ausbaus informieren wollen, empfehlen wir an dieser Stelle unser FAQ. Hier entlang:

  • Top-Thema

    Polizei wartet ab

    Die Polizei unternimmt im Fechenheimer Wald aktuell noch keine Aktionen, um die Naturschützer aus ihren Baumhäusern zu holen. Laut einer Mitteilung setzen die Beamten weiter auf eine direkte Kommunikation. Spezialisten sollen erst nach Sonnenaufgang selbst in die Höhe steigen. Der Kampfmittelräumdienst ist derweil auch vor Ort eingetroffen und sucht den Wald vor der geplanten Rodung nach möglichen Blindgängern ab.

    Aktivistin im Fechenheimer Wald
  • Noch knapp 20 Aktivisten vor Ort

    Nachdem eine Person das gesperrte Teilstück des Fechenheimer Waldes bereits verlassen hat, rechnet die Polizei mit einer "niedrigen zweistelligen Zahl" an verbliebenen Aktivisten und Aktivistinnen. Wie ein Sprecher dem hr vor Ort sagte, sollen sich noch knapp 20 Menschen in dem Waldstück aufhalten.

  • Aktivist von Traverse gerettet

    Laut Polizei ist eine Person beim Klettern in einer Seiltraverse in Schwierigkeiten geraten, die Beamten eilten mit einer Leiter zu Hilfe. Der Aktivist oder die Aktivistin verließ nach erfolgreicher Beendigung der Rettungsaktion freiwillig den Wald, wie die Polizei mitteilte.

    Polizisten im Fechenheimer Wald
  • Mahnwache am Bauwagen

    Am Bauwagen der Aktivisten und Aktivistinnen, der außerhalb des gesperrten Bereichs steht, haben sich zur Stunde bereits rund 40 Personen zu einer Mahnwache für den Erhalt des Fechenheimer Waldes versammelt. Auch hier ist aktuell noch alles friedlich.

    Mahnwache am Buawagen am Fechenheimer Wald
  • Top-Thema

    Polizei setzt auf Kommunikation

    Die Polizei versucht aktuell, die Aktivisten und Aktivistinnen im Dialog zum Verlassen des Fechenheimer Waldes zu bewegen. Wie die Beamten bei Twitter mitteilten, werden die Naturschützer vor Ort derzeit gezielt angesprochen. Die Lage sei noch ruhig.

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  • Top-Thema

    Angrenzende A66 gesperrt

    Im Zuge der Räumung des Fechenheimer Waldes hat die Polizei auch angrenzende Straßen gesperrt. Laut einer Mitteilung ist die A66 zwischen Maintal-Dörnigheim und Frankfurt-Bergen-Enkheim in beiden Fahrtrichtungen derzeit ebenso nicht befahrbar wie die Borsigallee zwischen Wächtersbacher Straße und Bergen-Enkheim. U-Bahnen und Busse verkehren weiter normal.

  • Top-Thema

    Räumung hat begonnen

    Die Polizei hat am Mittwochmorgen mit der Räumung des Fechenheimer Waldes begonnen. Wie die Einsatzkräfte um 5 Uhr mitteilten, wurden alle im gesperrten Teilstück befindlichen Personen aufgefordert, das Waldstück freiwillig zu verlassen. Die Polizei geht davon aus, dass sich aktuell noch eine niedrige zweistellige Zahl an Aktivisten und Aktivistinnen vor Ort aufhält. Die Naturschützer wollen den Ausbau der A66 verhindern.