280 Kilometer oberirdisches Netz Frankfurter Verkehrsgesellschaft überwacht Schienen mit Drohnen

In Frankfurt schwirren bald mehr Drohnen herum - da, wo Straßenbahnen und U-Bahnen fahren. Damit überwacht die Verkehrsgesellschaft VGF das Schienennetz. Bisher brauchte es dazu Turmwagen.

Blick auf Gleisanlagen mit Zug (Aufnahme mit Drohne)
Drohnenaufnahme von Gleisanlagen. (Archivfoto) Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)
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Das Netz der Frankfurter Straßen- und U-Bahnen wird künftig enger mit Hilfe von Drohnen überwacht. Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) hat nach eigenen Angaben zusätzliche unbemannte Fluggeräte angeschafft und weitere Pilotinnen und Piloten ausgebildet. 

Bereits im Vorjahr hatte das städtische Unternehmen gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft Droniq eine Betriebsgenehmigung für ihre Drohneneinsätze erfolgreich beantragt und das rund 280 Kilometer lange oberirdische Schienennetz auf Risiken bewertet.

Oberleitungen in drei Dimensionen vermessen

Nach einem Training im April sei es nun möglich, die Anlagen einschließlich der Oberleitungen in drei Dimensionen zu vermessen. Nahezu täglich steuere einer der zehn ausgebildeten Piloten vom Boden aus eine Drohne und inspiziere beispielsweise Wandanker oder andere Komponenten der Infrastruktur.

Dafür seien früher mehrere Kollegen mit einem Turmwagen unterwegs gewesen, die nun für andere Tätigkeiten zur Verfügung stünden, erklärte VGF-Projektleiter Rainer Walther am Mittwoch. Zu Kosten und möglichen Einsparungen machte er keine Angaben.

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Sendung: hr3, 24.04.2024, 10 Uhr

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Quelle: dpa/lhe