In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

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    Waldeck-Frankenberg lässt Ausgangssperre auslaufen und sperrt Pisten

    Am Montag ist die nächtliche Ausgangssperre im Kreis Waldeck-Frankenberg ausgelaufen. Die Kreisverwaltung hat sich am Dienstag gegen eine Verlängerung entschieden. Grund dafür sei, so der Kreis auf seiner Facebook-Seite, dass sich das Infektionsgeschehen in den vergangenen Tagen mit einem durchschnittlichen Inzidenzwert von knapp unter 200 vorerst stabilisiert habe.

    Allerdings wurden Einschränkungen an anderer Stelle beschlossen: Wegen des Ansturms der Schneetouristen sind im Wintersportort Willingen Skipisten, Rodelhänge und Parkplätze am Wochenende für Besucher gesperrt. Es ist die erste Sperrung von Skipisten und Rodelhängen dieser Art in Hessen. Aus Gründen des Infektionsschutzes habe man sich für die zunächst dreitägige Einschränkung entschieden, sagte eine Sprecherin in Korbach. Danach hofft der Kreis auf eine Entspannung der Lage wegen des Ferienendes.

  • Polizei warnt vor Betrug mit Corona-Schockanrufen

    Unbekannte versuchen in Nordhessen mit betrügerischen Schockanrufen Profit aus der Corona-Pandemie zu schlagen. Dabei schildere ein angeblicher Arzt am Telefon, dass ein Angehöriger des Angerufenen als Corona-Notfall im Sterben liege, sagte ein Sprecher der Polizei in Kassel am Dienstag. Dann folgten Geldforderungen, zum Beispiel wegen eines Transports in ein anderes Krankenhaus oder wegen teurerer Medikamente. Mehrere Bürger haben sich laut Polizei bereits nach solchen Anrufen an die Ermittler gewandt. Es handele sich um Betrug.

  • Segensbriefe statt Gesang bei Sternsingern

    Die Sternsinger in Hessen sammeln auch unter Corona-Bedingungen Spenden und bringen Segen - aber nicht an den Haustüren wie sonst. "Aufgrund des harten Lockdowns und hoher Infektionszahlen mit dem Coronavirus hat das Kindermissionswerk 'Die Sternsinger' empfohlen, auf Besuche an den Haustüren zu verzichten", teilte das Bistum Limburg am Dienstag mit. "Damit die Gläubigen im Bistum nicht auf den Segen verzichten müssen, wird er in Form von Segenspaketen in den meisten Pfarreien in die Briefkästen geworfen oder kann in den Kirchen abgeholt werden." Zudem gebe es viele Möglichkeiten, einen digitalen Sternsinger-Gruß zu bekommen.

    Spenden für die Aktion der Sternsinger könnten in den meisten Kirchen oder Pfarrbüros abgegeben werden, teilte die Diözese weiter mit. Einige Pfarreien hätten auch eine Online-Spendenaktion eingerichtet.

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    Ärztekammer lobt Resonanz bei Suche nach Impfpersonal

    Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) verzeichnet große Bereitschaft, bei den Impfzentren mitzuhelfen. "Das Echo auf unseren Aufruf zur Mitwirkung an der Corona-Impfstrategie des Landes Hessen ist überwältigend", sagte Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen, in einer Mitteilung. Insgesamt hätten sich bis zum 4. Januar rund 3.000 Ärztinnen und Ärzte, 600 medizinische Fachangestellte sowie 190 Studierende und 220 Helfer (andere Berufsgruppen, z.B. Pflege) bei der LÄKH gemeldet.

    "Es treffen laufend neue Meldungen ein", berichtet Pinkowski. "Nach Aufarbeitung der eingegangenen Fragebögen werden wir am Ende der ersten Kalenderwoche 2021 voraussichtlich weitere rund 500 Ärzte, 250 medizinische Fachangestellte und bis zu 100 Studierende an die 28 Impfzentren nachmelden können." Von der hessischen Landesregierung Mitte November 2020 um Unterstützung gebeten, hatte die LÄKH die Aufgabe übernommen, Ärztinnen und Ärzte, sowie nach Möglichkeit auch Medizinische Fachangestellte und Medizinstudierende in klinischen Semestern für den Einsatz in den Impfzentren zu gewinnen.

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    Über 80-Jährige bekommen Brief mit Impfinfos

    Das Land Hessen will Senioren ab 80 Jahren schriftlich darüber informieren, wie sie sich für ihre Corona-Schutzimpfung anmelden können. Das kündigten Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag in Wiesbaden an. Ab dem 12. Januar können Personen der ersten Prioritätsgruppe, vor allem Personen ab 80 Jahren, in den sechs großen Impfzentren Hessens Termine für ihre Impfung vereinbaren. Eine Anmeldung geht zum einen telefonisch über die Hotline 116 117 oder online unter impfterminservice.de.

  • Kritik an verpflichtenden Betriebspraktika in Coronazeit

    Die Landesschüler*innenvertretung, der Landeselternbeirat sowie die GEW Hessen fordern das Kultusministerium dazu auf, in diesem Schuljahr auf die verpflichtende Durchführung von Betriebspraktika zu verzichten. Landesschulsprecher Dennis Lipowski erklärte: "Es ist vollkommen weltfremd, nach wie vor davon auszugehen, dass Schülerinnen und Schüler unter den gegenwärtigen Bedingungen Chancen auf ein zweiwöchiges betriebliches Praktikum haben, das ihnen ernsthaft bei der Berufsorientierung behilflich sein könnte."

    Kritik gibt es daran, dass Schülerinnen und Schüler zudem verpflichtet sind, mindestens drei schriftliche Absagen nachzuweisen, bevor sie eine schulische Alternative besuchen können. "Viele Betriebe, in denen üblicherweise Praktika absolviert werden, sind unmittelbar von den Maßnahmen zur Pandemieeindämmung betroffen", sagte die stellvertretende Vorsitzende des Landeselternbeirats, Susanne Gärtner-Koske.

  • Wasserkuppe bleibt trotz Besucheransturm offen

    Der Fuldaer Landrat Bernd Woide (CDU) hat sich gegen eine Sperrung der winterlichen Wasserkuppe trotz Besucher-Ansturms ausgesprochen. Er verteidigte damit die Linie des Gersfelder Bürgermeisters Steffen Korell (CDU) während der Corona-Pandemie.

    Woide sagte: Eine generelle Sperrung von Hessens höchstem Berg als verschneites Ausflugsziel würde die Problematik nicht lösen, sondern lediglich verlagern. Es würde zu massivem Druck auf andere Ortschaften führen. "Damit wäre niemandem gedient." Es entstünden andernorts in der Rhön überlaufene Hotspots - inklusive Verkehrschaos und Parkplatz-Problemen. "Auf der Wasserkuppe ist der Andrang besser in Bahnen zu halten", befand Woide.

    Mit dem Sperren von Parkplatz-Zufahrten werde erst begonnen, wenn etwa 90 Prozent belegt seien. Wenn sich der Verkehr wieder entspanne, könnten weitere Besucher parken.

    Woide betonte, dass die Wasserkuppe wie viele andere Mittelgebirge derzeit mit großem Aufkommen von Tagestouristen zu kämpfen habe. Das sei kein rhönspezifisches Problem. Ähnliches spielte sich zuletzt im Taunus und im nordhessischen Wintersportgebiet Willingen ab.

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    38.000 Hessen geimpft

    Rund 38.000 Hessinnen und Hessen, die der höchsten Priorisierungsgruppe nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums angehören, haben seit dem 27. Dezember 2020 ihre Corona-Schutzimpfung erhalten. Das teilten das Innen- und Gesundheitsministerium mit Bezug auf Daten des Robert-Koch-Instituts am Dienstag mit. Damit wurden rund 5.000 Menschen mehr als am Wochenende als geimpft gemeldet.

    Derzeit ist der Impfstoff in Hessen knapp. Eine für diesen Montag erwartete Lieferung neuer Vakzine verschob sich. Rund 49.000 Dosen des Impfstoffs werden stattdessen für Freitag (8. Januar) in Hessen erwartet. Danach soll erst am 18. Januar eine nächste Auslieferung erfolgen. Nach dem 18. Januar sollen dann wöchentlich 49.000 Dosen, immer montags, geliefert werden. Das teilten Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) mit. Mit der nächsten Lieferung könne "ohne Unterbrechung weiter durch die mobilen Teams in den Alten- und Pflegeheimen geimpft werden", so die Politiker in einer Mitteilung. Ab dem 19. Januar sollen dann die ersten sechs regionalen Impfzentren öffnen.

    Impfdosis wird aufgezogen
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    Zahl der Arbeitslosen sinkt leicht - und steigt im Vorjahresvergleich

    Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen ist im Dezember minimal zurückgegangen, zum vierten Mal in Folge. Sie sank im Vergleich zum November um rund 860 auf 187.189, wie die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote verringerte sich damit um 0,1 Punkte auf 5,4 Prozent. Allerdings: Das ist typisch für diese Jahreszeit. Im Vergleich mit dem Vorjahr zeigt sich, dass die Zahlen kein Grund zur Freude sind. Verglichen mit dem Dezember im Vorjahr stieg die Zahl der Arbeitslosen um fast ein Viertel an.

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    Entscheidung über Verlängerung des Lockdowns

    Am heutigen Dienstag berät sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut mit den Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Eine deutschlandweite Verlängerung des derzeitigen Lockdowns scheint sicher. Auch die hessische Landesregierung rechnet mit Beschränkungen des öffentlichen Lebens über den 10. Januar hinaus. Offen war aber zunächst die mögliche Zeitspanne für eine Verlängerung. Fraglich war auch, wie der Betrieb an den Kitas und Schulen nach den Weihnachtsferien weiterlaufen soll.

    Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will im Anschluss an die Beratungen über die Ergebnisse informieren. Wir übertragen die Pressekonferenz, die für den Nachmittag geplant ist, live auf hessenschau.de.

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    Städtetag informiert über Impfstrategie und Kommunalwahl

    Der Städtetag will am Dienstagmittag über die Impfstrategie in den hessischen Kommunen informieren. Am kommenden Freitag wird in Hessen eine weitere Lieferung des Corona-Impfstoffes erwartet. Bislang wurden etwas mehr als 33.000 Impfdosen verabreicht, vornehmlich an Bewohner und Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen sowie das Personal in Corona-Intensivstationen.

    Die Startschuss in den ersten der insgesamt 28 Impfzentren in Hessen soll am 19. Januar fallen. Als erstes öffnen die regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt. Wer der höchsten Priorisierungsgruppe angehört, kann sich ab Mitte Januar telefonisch anmelden. Zu dieser Gruppe gehören vor allem Menschen über 80 Jahre.

    Der Präsident des hessischen Städtetags, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD), wird außerdem erklären, wie die für das Frühjahr geplante Kommunalwahl in der Corona-Pandemie durchgeführt werden soll.

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    641 Neuinfektionen, 104 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 641 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 104 Menschen an oder mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer im Land erhöhte sich damit auf 3.095. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 141.012 Corona-Fälle registriert. Rund 113.100 gelten als genesen.

    Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist der Kreis Limburg-Weilburg auf. Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 261,2. Es folgen die Kreise Gießen (259,7), Fulda (194,0) und Waldeck-Frankenberg (173,9). Einen Überblick finden Sie hier.

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    Mit diesem Modell will Hessen Schule machen

    Wird der Lockdown für Schulen verlängert? Kommt das Wechselmodell? Oder heißt es nach den Weihnachtsferien "Präsenz zeigen"? In Hessen läuft es auf einen Mix aus alledem hinaus.

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    Ausgangssperre in mehreren Kreisen aufgehoben

    In mehreren Landkreisen werden wegen rückläufiger Inzidenzwerte die nächtlichen Ausgangssperren ausgesetzt. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg berichtete am Montag, dass die aktuelle Allgemeinverfügung mit sofortiger Wirkung außer Kraft gesetzt worden sei. Die nächtliche Ausgangssperre in der Zeit zwischen 21 Uhr und 5 Uhr ist damit erst einmal wieder Geschichte. Gleiches gilt für die Bergstraße, wo der Inzidenzwert ebenfalls unter 200 rutschte.

    Auch im Wetteraukreis, im Schwalm-Eder-Kreis und im Landkreis Darmstadt-Dieburg gelten ab Dienstag (0 Uhr) keine Ausgangssperren mehr, weil dort der Inzidenzwert seit einigen Tagen unter den Wert von 200 gerutscht ist. Trotz der Aufhebung der Ausgangssperre appellieren die Behörden, Kontakte weiterhin auf ein Minimum zu reduzieren.

    Im Odenwaldkreis wird die Ausgangssperre vom 7. Januar an aufgehoben.

  • Caritas Limburg sucht Pflegehelfer

    Haare kämmen, anziehen, eindecken oder den Müll herausbringen - für solche Aufgaben sucht der Caritasverband Limburg derzeit dringend Helferinnen und Helfer. Der Verband betreibt fünf Alten- und Pflegeheime und in denen ist das Personal gerade wegen Corona knapp. Es werden keine Fachkräfte gesucht, sondern Ungelernte, die normale Alltagsaufgaben übernehmen, um so die Pflegerinnen und Pfleger zu entlasten. Das Ganze läuft auf Minijob-Basis.

    Bislang haben sich schon mehr als zehn Leute gemeldet, die ersten arbeiten bereits Probe. Und trotzdem werden mehr gesucht, um auch dauerhaft für Entlastung zu sorgen. Interessierte sollen sich beim Caritasverband Limburg melden.

  • Kultusminister wollen Schulen geschlossen halten

    Die Schulen sollen zur Eindämmung der Corona-Pandemie länger als bislang geplant geschlossen bleiben. Dafür sprachen sich die Kultusminister der Länder am Montag in einer Schaltkonferenz aus. Aufgrund des Infektionsgeschehens müssten unter Umständen die im Dezember beschlossenen Maßnahmen in ganz Deutschland oder in einzelnen Ländern fortgeführt werden, hieß es aus der Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin.

    Sollte es die Situation in einzelnen Ländern erlauben, sei die Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Stufen möglich. Zuerst sollten die Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 an die Schulen zurückkehren. Durch eine Halbierung der Klassen solle den höheren Klassen Wechselunterricht ermöglicht werden. Abschlussklassen sollen ausgenommen sein, so dass sie sich angemessen auf Prüfungen vorbereiten können. Bislang ist ein Lockdown für die Schulen bis Ende dieser Woche vorgesehen.

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    49.000 neue Impfstoffdosen erst am Freitag

    Hessen erwartet an diesem Freitag eine nächste Lieferung des Corona-Impfstoffs. Das sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Wiesbaden am Montag auf Anfrage der dpa. Der Bund habe rund 49.000 Dosen für Hessen in Aussicht gestellt. Die Lieferung wurde eigentlich schon für diesen Montag erwartet.

    Bislang habe Hessen 100.000 Dosen erhalten, von denen die Hälfte für die wichtige zweite Impfung zurückgehalten werde, sagte der Sprecher. Von den verfügbaren Dosen seien mehr als 33.000 verabreicht worden - auch über die Feiertage.

  • Digitale Angebote der Museen

    Wegen Corona sind die Museen zu. Doch die lassen sich einiges einfallen, um die Menschen auch jetzt mit Bildung und Unterhaltungsangeboten zu versorgen. Da ist beispielsweise eine digitale Version der beliebten Lego-Baustelle des Deutschen Architekturmuseums. Über ein Jahr hinweg können Spieler virtuell die Stadt nach ihren Wünschen umgestalten und ein neues Szenario der Stadt entstehen lassen. Das Gießener Mathematikum bietet online Bastelanleitungen und Knobelaufgaben. Und das Rosenhang Museum in Weilburg macht sogar in klein in der analogen Welt weiter: Hier können sich Interessierte echte Kunstwerke für das eigene Wohnzimmer ausleihen.

  • In vielen Städten deutlich mehr Demos

    Corona-Regeln, Klimaschutz, Dannenröder Forst und A49-Ausbau, Rassismus - ausgerechnet im Pandemie-Jahr 2020 wurde in vielen hessischen Städten öfter protestiert als zuvor. Zwar wurden mit Beginn der Corona-Krise aus Angst vor Ansteckungen Protestkundgebungen selten. Aber eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu einer zunächst untersagten Demo in Gießen im April änderte die Lage. Aus Sicht der Richter haben die Behörden trotz Pandemie zum Schutz der Versammlungsfreiheit Entscheidungsspielraum.

    Die Zahl der Proteste auf der Straße stieg wieder und überholte in fast allen größeren Städten bereits Anfang Dezember die Werte aus dem gesamten Vorjahr, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zeigt:

    • Kassel: 284 nach 212 (2019)
    • Gießen: 228 nach 209 (2019)
    • Fulda: 137 nach 68 (2019)
    • Marburg: 97 nach 97 (2019)
    • Wiesbaden: 220 nach 158 (2019)
    • Frankfurt: 1.201 nach 1.754 (2019)
    • Darmstadt: 269 nach 186 (2019)
  • Bildungsgewerkschaft fordert Wechselmodell

    Stefan Wesselmann, der Landesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), hat am Montag mit Blick auf die Bund-Länder-Beratungen zum Schulbetrieb nach den Winterferien das Wechselmodell für Hessen gefordert. Eine Verlängerung der Ferien keine Option. Stattdessen sollten Kinder und Jugendliche abwechselnd in den Schulen und zu Hause unterrichtet werden. Wenn man am Präsenzunterricht festhalten, gleichzeitig Kontakte reduzieren und Abstände garantieren möchte, sei angesichts der hohen Inzidenzen und des Raummangels an Schulen nur dieser Weg möglich, sagte Wesselmann.

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    Grebenhainer Bürgermeister: "Bleiben Sie zu Hause"

    Der Bürgermeister der Vogelsberggemeinde Grebenhain, Sebastian Stang (SPD), hat ein dringenden Appell veröffentlicht. In einem Brief schrieb er: "Wir sind ehrlich gesagt ratlos, was wir noch machen sollen, damit die Menschen nicht unseren Vogelsberg und die anderen bekannten Winterfreizeitgebiete in Hessen überrennen." Seit Weihnachten verzeichne man im Vogelsberg ein "noch nie da gewesenes Besucheraufkommen".

    "Vielen scheint noch immer nicht bewusst zu sein, wie ernst die Lage ist und welche Anstrengungen und persönliche Opfer viele Menschen im Bereich der Gesundheitsversorgung, der öffentlichen Verwaltungen, der Polizei, der Feuerwehr und nicht zuletzt der Branchen, die derzeit komplett geschlossen sind, seit nun mehr fast einem Jahr erbringen", schrieb Stang. Er selbst bekomme als Bürgermeister genau mit, welche Mitmenschen in der Kommune den Kampf gegen den Virus verloren haben. Es sei eine belastende Zeit. "Bleiben Sie zu Hause", appellierte er.

  • Entscheidung über Ausgangssperre am Dienstag

    Im Landkreis Waldeck-Frankenberg gilt die nächtliche Ausgangssperre laut Verordnung nur noch heute. Über eine mögliche Verlängerung wird in der Kreisverwaltung erst am morgigen Dienstag entschieden. Der Beschluss solle nach einer Telefonkonferenz der Kreisspitze mit den Bürgermeistern gefasst werden, sagte Vize-Landrat Karl-Friedrich Frese (CDU) am Sonntag der HNA. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuansteckungen liegt aktuell zwar mit 173 unter 200. Diese 200er-Marke soll allerdings entsprechend der Landesverordnung fünf Tage hintereinander unterschritten worden sein, bevor eine Ausgangssperre aufgehoben werden kann. Noch am Samstag lag der Kreis Waldeck-Frankenberg darüber.

    Zurzeit gelten Ausgangssperren für die Zeit von 21 bis 5 Uhr noch in 13 Landkreisen und kreisfreien Städten Hessens. Der Kreis Bergstraße hat seine Sperre nach gesunkenen Ansteckungszahlen gerade aufgehoben.

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    Gastgewerbe mit Umsatzverlust in Milliardenhöhe

    Das hessische Gastgewerbe stellt sich wegen der Corona-Pandemie mit monatelangen Einschränkungen auf Milliardeneinbußen ein. Der Hotel- und Gastronomieverband Dehoga rechnet mit einem Umsatzverlust in Höhe von 3,85 Milliarden Euro, wie Hauptgeschäftsführer Julius Wagner sagte. Das sei rund ein Drittel des normalen Jahresumsatzes. Im Jahr 2018 erwirtschaftete das hessische Gastgewerbe noch einen Gesamtumsatz von 9,8 Milliarden Euro.

    Die Zahl der Unternehmen, die sich akut in ihrer Existenz gefährdet sehen, steige, je länger die Wirtschaftshilfen auf sich warten ließen, mahnte Wagner. Bei der jüngsten Dehoga-Umfrage zur wirtschaftlichen Lage im Gastgewerbe im Dezember hätten über 73 Prozent der Befragten angegeben, sich Sorgen um den Unternehmensfortbestand zu machen. Der Unmut in der Branche wegen der zähen Auszahlungen sei groß.

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    407 Neuinfektionen, 29 Todesfälle

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 407 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum starben 29 Menschen an oder mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer im Land erhöhte sich damit auf 2.991. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 140.371 Corona-Fälle registriert. Rund 111.400 gelten als genesen.

    Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist weiterhin der Kreis Gießen auf. Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 268,9. Grund ist unter anderem der Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Lollar. Es folgen die Kreise Limburg-Weilburg (268,7), Fulda (202,1) und Waldeck-Frankenberg (173,9). Einen Überblick finden Sie hier.

  • Kliniken fordern wirtschaftliche Perspektive

    Um Personal und Bettenkapazitäten für Corona-Patienten freizuhalten, mussten die Kliniken in der Krise enorm umdisponieren - zulasten der Wirtschaftlichkeit der Häuser. Für Kliniken wie dem Kreiskrankenhaus Groß-Gerau wird die Coronakrise inzwischen auch zur wirtschaftlichen Herausforderung, wie Erika Raab, Geschäftsführerin in der Kreisklinik Groß-Gerau, berichtet. Ende Januar würden die Ausgleichzahlungen des Bundes auslaufen, doch was im Februar folge, sei noch völlig offen. Mehr zur wirtschaftlichen Situation der hessischen Krankenhäuser erfahren Sie im hessenschau-Video.