Hessens Finanzminister Lorz (CDU) hat die geplante milliardenschwere Neuverschuldung des Landes verteidigt.

Er hätte sich bei der Aufstellung des Etats günstigere Rahmenbedingungen gewünscht, sagte er beim Einbringen des Nachtragshaushaltes 2024 am Dienstag im Landtag. Allerdings habe die Mai-Steuerschätzung weitere Steuerausfälle von fast 2,4 Milliarden Euro bis 2027 ergeben. Angesichts der Steuerausfälle und der Stärkung der Landesbank plant Lorz eine Neuverschuldung von gut 2,8 Milliarden Euro. Er verwies darauf, dass keine neuen Stellen vorgesehen seien.