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Mit einer Enkeltrick-Masche über WhatsApp gelingt es Betrügern immer wieder, per Handy-Nachricht an das Geld meist älterer Menschen zu kommen. Die Polizei in Hessen hat von mehreren neuen Fällen in den vergangenen Tagen berichtet.

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Neue Betrugsmasche über Whatsapp (Archiv)

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Sogenannte "WhatsApp-Betrüger" machen weiterhin reichlich Beute in Hessen. Ihre Masche: Sie melden sich bei Unbekannten über den Messenger-Dienst, und geben vor, ein Familienmitglied zu sein, das wegen eines defekten, neuen oder verlorenen Handys eine neue Rufnummer benutze. Kurz darauf folgt die Bitte nach Geld.

2.000 Euro an angeblichen Sohn überwiesen

Rund 2.000 Euro erbeuteten Betrüger mit dieser Masche am Sonntagabend bei einer Seniorin aus Weilrod (Hochtaunus). Wie die Polizei am Dienstag berichtete, meldete sich ein Täter per Whatsapp und gaukelte ihr vor, dass er ihr Sohn sei und finanzielle Unterstützung benötige. Die Frau überwies ihrem angeblichen Sohn knapp 2.000 Euro. Erst im Nachhinein fiel der Betrug auf.

Einem 79 Jahre alten Mann aus Rotenburg an der Fulda (Hersfeld-Rotenburg) entwendeten Unbekannte am Montagabend mit diesem Trick einen hohen vierstelligen Betrag.

Die Trickbetrüger überzeugten ihn, dass eine vermeintliche Verwandte dringend Geld überweisen müsse, aber wegen ihres neuen Handys momentan keinen Zugriff auf ihr Online-Banking habe. Der Rotenburger glaubte den Angaben - und überwies den Betrag auf zwei ihm unbekannte Konten. Auch hier fiel der Betrug erst später auf.

Tochter angeblich in Geldnöten

Eine 69 Jahre alte Frau aus Darmstadt wurde am Samstag ebenfalls Opfer der Betrugsmasche. Wie die Polizei berichtete, gaukelten auch hier die Täter der Frau vor, dass sie mit ihrer Tochter in Kontakt stünden und diese in Geldnöten sei. Die Seniorin überwies ihnen mehrere tausend Euro.

Ein Betrüger, der sich ebenfalls per WhatsApp als Sohn des Opfers ausgab, erleichterte eine Frau in der vergangenen Woche um knapp 1.000 Euro. Die Frau aus Wölfersheim (Wetterau) erhielt nach Angaben der Polizei vom Dienstag die Textnachrichten über eine ihr bis dahin unbekannte Handynummer.

Darin behauptete der angebliche Sohn, dass dies seine neue Handynummer sei. Im weiteren Verlauf bat er sie, eine Rechnung von knapp 1.000 Euro zu begleichen. Hierzu übermittelte er eine ausländische Kontonummer. Die Mutter überwies den geforderten Betrag an die ihr nicht bekannte IBAN. Erst bei einem späteren Kontakt mit dem Sohn kam der Betrug ans Licht.

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Tipp der Polizei: Angaben immer überprüfen

Die Polizei rät grundsätzlich dazu, bei Nachrichten zu angeblich veralteten Rufnummern von Verwandten diese direkt über die alte Nummer zu kontaktieren und zu erfragen, ob es sich wirklich um eine neue Telefonnummer und um eine Notsituation handelt.

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