Hintergründe, Ergebnisse, Reaktionen: Unser Ticker mit allem Wichtigen zur Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt zum Nachlesen.

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  • Schlusspfiff im Frankfurter Römer

    Der oder die Letzte macht das Licht aus. Die erste Runde der Frankfurter OB-Wahlen ist gelaufen und die Kandidatinnen und Kandidaten haben den Römer verlassen. Die Hinterlassenschaften des Wahlabends sind inzwischen auch beseitigt und verstaut.

    Damit geht auch für hessenschau.de die Berichterstattung aus dem Frankfurter Rathaus zu Ende. Doch schon in drei Wochen werden wir wieder vor Ort sein, um live über den Ausgang der Stichwahl zwischen Uwe Becker (CDU) und Mike Josef (SPD) zu berichten. Bis dahin verabschieden wir uns und danken fürs Mitlesen.

    OB-Wahl Frankfurt: Leerer Römer
  • Top-Thema

    Kommentar: Verlässlichkeit statt Visionen

    Mike Josef von der SPD und der ehemalige CDU-Stadtkämmerer Uwe Becker sind in die zweite Runde der OB-Wahl in Frankfurt eingezogen. Wenig überraschend, findet hessenschau.de-Redakteur Danijel Majić. Er war am Wahlabend vor Ort im Römer.

  • "hessenschau extra" mit Gebärden

    Unsere Sondersendung zur Wahl können Sie hier nachgucken - mit Übersetzung in Gebärdensprache.

    Videobeitrag

    Video

    hessenschau extra: Frankfurt hat gewählt - Wer folgt auf Peter Feldmann?

    Eine Gebärdendolmetscherin steht im Studio und übersetzt die Sendung.
    Ende des Videobeitrags
  • Feng Xu nimmt es sportlich

    Der Römer hat sich inzwischen weitgehend geleert. Für das Gros der Kandidatinnen und Kandidaten heißt es nun analysieren, Wunden lecken und überlegen, wie es weitergeht. Und während für einige das Ergebnis aus dem einen oder anderen Grund bitter sein dürfte, nimmt es der unabhängige Kandidat Feng Xu sportlich.

    "Dabei sein ist alles", sagt Xu. Für ihn sei es eine Freude gewesen, dass er "an diesem demokratischen Prozess" habe teilnehmen können. Mit insgesamt 199 Stimmen landete Xu auf dem drittletzten Platz.

    OB-Wahl-Frankfurt: Kandidat Feng Xu.
  • SPD-Kandidat setzt sich in Raunheim durch

    Raunheim (Groß-Gerau) hat einen neuen Bürgermeister: Nach Auszählung aller Stimmen hat SPD-Bewerber David Rendel 55,1 Prozent erreicht. Trotz fünf Mitbewerbern muss er damit nicht in eine Stichwahl, sondern ist direkt gewählt. Sein Amtsvorgänger Thomas Jühe (SPD) hatte das Amt im Dezember wegen einer schweren Erkrankung niedergelegt und war kurz darauf gestorben.

  • Eskandari-Grünberg: Hätten uns die Stichwahl gewünscht

    Nach der Abwahl Peter Feldmanns (SPD) galt Nargess Eskandari-Grünberg als eine mögliche Kandidatin der Frankfurter Grünen für den Chefsessel im Römer. Nicht zuletzt weil sie das Amt nach dem unrühmlichen Ausscheiden des Frankfurter Oberbürgermeisters geschäfsführend übernommen hatte. Letztlich entschied sich die Findungskommission ihrer Partei dann doch für Manuela Rottmann.

    Von Enttäuschung möchte Eskandari-Grünberg angesichts des Ergebnisses vom Sonntag nicht sprechen. "Aber wir bedauern sehr, dass es nicht für die Stichwahl gereicht hat." Ob es mit ihr als Kandidatin besser gelaufen wäre für die Grünen? "Das müssten Sie die Bürgerinnen und Bürger fragen."

    OB-Wahl Frankfurt: Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne)
  • CDU Hessen gratuliert Becker

    Der hessische CDU-Generalsekretär Manfred Pentz hat Uwe Becker zum "großartigen" Wahlergebnis gratuliert. "Wir sind stolz auf die CDU Frankfurt", sagte er am Sonntagabend laut einer Mitteilung. Dass Becker in die Stichwahl gekommen sei, zeige, dass die Frankfurter einen echten Neuanfang möchten.

    Über Becker sagte Pentz: "Viele können reden, Uwe Becker kann auch zuhören." Der ehemalige Stadtkämmerer schaue hin und kümmere sich. "Das spüren die Menschen." Becker habe seinen Tag häufig um 5 Uhr morgens mit Verteilaktionen an Bahnhöfen begonnen und sei selten vor Mitternacht zu Hause gewesen. "Jetzt heißt es Kräfte sammeln, gemeinsam kämpfen und drei Wochen Wahlkampf machen, bis am 26. März der neue Oberbürgermeister von Frankfurt am Main feststeht, der hoffentlich Uwe Becker heißen wird!"

    Uwe Becker (vorne), im Hintergrund Ministerpräsident Boris Rhein.
  • Auch FDP, Linke und Grüne geben noch keine Empfehlung

    Die unterlegenen Kandidaten und Kandidatinnen der Linken, Grünen und FDP wollen vorerst noch keine Wahlempfehlung für die Stichwahl in drei Wochen aussprechen. "Bei uns wird so etwas basisdemokratisch entschieden", erklärte Mehler-Würzbach (Linke) am Abend.

    Bei der FDP will der Kreisvorstand am morgigen Montag das Ergebnis des ersten Wahlgangs analysieren. Eine Entscheidung über eine Wahlempfehlung werde da aber noch nicht gefällt werden, betonte FDP-Kandidat Pürsün.

    Die Grünen wollen nach Auskunft ihres Vorstands am Montag entscheiden, ob und, wenn ja, für wen sie eine Wahlempfehlung aussprechen wollen. Ihr Kreisvorstandssprecher verwies zugleich auf die Koalition, in der die Grünen derzeit die Stadt regierten - und in der die SPD - sowie FDP und Volt - vertreten ist, nicht aber die CDU.

  • Top-Thema

    Wahlbeteiligung bei 40,4 Prozent

    205.219 Frankfurterinnen und Frankfurter haben gewählt. Die Wahlbeteiligung liegt damit bei 40,4 Prozent. Damit haben etwas weniger Menschen gewählt als bei der Abwahl von Peter Feldmann. Am Bürgerentscheid im November beteiligten sich 41,9 Prozent der Wahlberechtigten.

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  • Mehler-Würzbach: Politische Arbeit geht weiter

    Die Kandidatin der Linken, Daniela Mehler-Würzbach, hat nach dem vorläufigen Ergebnis rund 4 Prozent aller Stimmen erreichen können. Für sie sei das dennoch kein Grund, enttäuscht zu sein, wie sie im Interview im hessenschau extra sagte. "Ich habe wahnsinnig viele Gespräche geführt und sehr viel gelernt. Viele Frankfurter und Frankfurterinnen haben mir ihr Herz geöffnet und ihre Geschichten erzählt. Das nehme ich mit in die politische Arbeit, die weitergeht."

    Daniela Mehler-Würzbach (Linke)
  • Ex-OB Petra Roth: "Der Wahlkampf ist erwachsen geworden"

    17 Jahre lang war Petra Roth (CDU) Hausherrin im Frankfurter Römer, hat zahlreiche Wahlkämpfe mitgemacht und kennt die Spannung am Wahlabend aus eigener Erfahrung. Im Gespräch mit dem hr zeigt sich die Ex-Oberbürgermeisterin angetan vom bisherigen Verlauf des Wahlkampfs. "Es war alles sehr sachbezogen", sagt Roth. Persönliche Angriffe seien ausgeblieben. "Der OB-Wahlkampf ist erwachsen geworden."

    Als CDU-Mitglied freue sie sich über das gute Ergebnis ihres Parteikollegen Uwe Becker natürlich. Becker sei ein Mann, der "Entscheidungen vorbereiten und lancieren" könne. Zudem sei er fähig, Kompromisse zu verhandeln. Deshalb werde er im Fall eines Wahlsiegs durchaus in der Lage sein, mit der Magistratskoalition zusammenzuarbeiten, auch wenn seine CDU dieser nicht angehöre.

    OB-Wahl Frankfurt: Petra Roth.
  • Top-Thema

    Ausgezählt: Becker und Josef in der Stichwahl

    575 von insgesamt 575 Wahlbezirken sind ausgezählt, das vorläufige Ergebnis steht fest: In Frankfurt wird es am 26. März eine Stichwahl geben. Kein Kandidat und keine Kandidatin erreichte am Sonntag die absolute Mehrheit. CDU-Kandidat Uwe Becker (34,5 Prozent) tritt demnach am 26. März erneut gegen SPD-Kandidaten Mike Josef (24,0 Prozent) an.

    Audiobeitrag

    Audio

    OB-Wahl in Frankfurt: Becker und Josef gehen in die Stichwahl

    Josef und Becker schütteln sich die Hand und lachen in die Kameras
    Ende des Audiobeitrags

    Dicht hinter dem SPD-Kandidaten liegt die Grünen-Kandidatin Manuela Rottmann (21,3 Prozent). Sie ist auf dem dritten Platz und somit nicht mehr im Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters.

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  • Pürsün: "Wir werden das analysieren"

    FDP-Kandidat Yanki Pürsün hat nach aktuellem Stand 2,8 Prozent der Stimmen geholt. Im hessenschau extra sagte er: "Ich habe auf Themen gesetzt, auf die andere Kandidaten nicht gesetzt haben. Ich habe sogar meine Marke gesetzt mit einem Rap-Song." Auch an der Social-Media-Arbeit habe sein Ergebnis wohl nicht gelegen, sagte Pürsün. "Es gab natürlich eine gewisse Polarisierung, das werden wir aber analysieren. Ich glaube, wir haben unser Potenzial gut ausgeschöpft."

  • Bahnbabo: Gewonnen hat die Demokratie

    Bahnbabo Peter Wirth hat sein wahrscheinliches Ausscheiden aus dem Rennen um das OB-Amt mit der sich abzeichnenden Stichwahl am 26. März gut gelaunt hingenommen. "Ich hatte eigentlich keine Erwartungshaltung, ich wollte dazu beitragen, dass die Wahlbeteiligung höher ist", sagte er in der hessenschau extra. "Die, die nicht wollten, dass der Bahnbabo Oberbürgermeister wird, sind wählen gegangen, aber auch diejenigen, die wollten, dass ich OB werde, sind auch wählen gegangen." Klarer Gewinner sei die Demokratie, er nur der "Protagonist", betonte Wirth.

  • Nino Haase wird neuer OB von Mainz

    Auch unsere Nachbarn in Mainz (Rheinland-Pfalz) haben am Sonntag in einer Stichwahl einen neuen Oberbürgermeister gewählt. Nach Auszählung der 118 Stimmbezirke hat Nino Haase (parteilos) gewonnen. Er bekam 63,6 Prozent der Stimmen. Christian Viering (Grüne) erhielt 36,4 Prozent der Stimmen.

    Nino Haase wird am 22. März in sein Amt als Mainzer Oberbürgermeister eingeführt. Erstmals seit 1949 gehört der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt damit nicht mehr der SPD an. Mehr dazu lesen Sie bei unseren Kolleginnen und Kollegen vom SWR.

    Nino Haase, unabhängiger Kandidat für die Oberbürgermeister-Wahl in Mainz, freut sich während der Stichwahl für das Amt des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Mainz auf seiner Wahlparty.
  • Grünen-Kandidatin Rottmann: "Es war sehr knapp"

    Grünen-Kandidatin Manuela Rottmann liegt nach Auszählung von 565 Wahlbezirken auf Rang drei, damit kann sie den Vorsprung auf Uwe Becker und Mike Josef wohl nicht mehr aufholen. Im hessenschau extra sagte sie: "Es war sehr knapp für uns und für mich schwierig, weil die anderen Kandidaten Uwe Becker und Mike Josef einen Bekanntheitsvorsprung hatten." Ihr Ergebnis bezeichnete Rottmann als "absolut respektabel", die hohe Wahlbeteiligung freue sie. Die beiden Kandidaten hätten nun eine große Verantwortung: "Frankfurt kann sich einen weiteren Stillstand nicht leisten. Das hat die Stadt nicht verdient."

    Manuela Rottmann steht neben einer hr-Reporterin.
  • Bahnbabo verrät nicht, wen er empfehlen wird

    Nach derzeitigem Stand sieht es so aus, als könnte die Wählerschaft von Peter Wirth alias Bahnbabo in der Stichwahl so etwas wie das Zünglein an der Waage werden. Auf Nachfrage kündigte Wirth an, dass er auf jeden Fall eine Wahlempfehlung geben werde. Ob diese zugunsten von Becker (CDU) oder Josef (SPD) ausfällt, wollte er zunächst nicht verraten.

    Ähnlich äußern sich die meisten der anwesenden unterlegenen OB-Wahlkandidaten. Niklas Pauli, Markus Eulig, Yamòs Camara (FPF), Feng Xu und Andreas Lobenstein (AfD) wollen sich zumindest heute Abend noch nicht festlegen. Interessant ist dabei insbesondere die Aussage des AfD-Kandidaten Lobenstein: "Becker ist nicht die zwangsläufige Wahl für einen echten Konservativen."

    OB-Wahl Frankfurt: Bahbabo im Römer
  • SPD-Kandidat Josef zeigt sich optimistisch

    Kurz vor der Auszählung aller Wahlstimmen hat sich SPD-Kandidat Mike Josef in der hessenschau zuversichtlich gezeigt, es in die Stichwahl zu schaffen. "Ich werde die Herausforderung annehmen, um in drei Wochen Oberbürgermeister unserer wunderschönen Stadt zu werden", sagte er im Interview im Römer. Josef liegt hinter dem CDU-Kandidaten Uwe Becker derzeit mit rund 24 Prozent auf Platz 2, auf Platz 3 liegt knapp dahinter Manuela Rottmann von den Grünen (21 Prozent).

    Im weiteren Wahlkampf bis zur Stichwahl am 26. März wolle Josef weiterhin mit seiner Person und seinen Inhalten werben. "Damit die Stadt bezahlbar bleibt und bezahlbar wird, dass wir eine Stadt bekommen, die Schulen vernünftig saniert, und neue Schulen bauen." Er wolle die Stadt nachhaltig entwickeln und ein "neues Kapitel für die Stadt aufschlagen".

    Josef steht vor aufgebauten Kameras.
  • Top-Thema

    hessenschau extra zur OB-Wahl

    Wie hat Frankfurt gewählt? Dazu gibt es um 20.15 Uhr ein hessenschau extra. Die Sendung können Sie hier im Livestream verfolgen.

    Livestream

    Livestream

    Frankfurt hat gewählt – Wer folgt auf Peter Feldmann?

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  • CDU-Kandidat Becker in der hessenschau: "Echter Neuanfang"

    Uwe Becker (CDU) sieht den bisherigen Auszählungsstand als "Bestätigung dafür, dass die Frankfurter einen echten Neuanfang wollen - und den gibt es nur mit Uwe Becker", sagte er soeben im Interview mit hessenschau-Redakteurin Julia Hurtzig. Er habe in den vergangenen Jahren im Römer viel Erfahrung in verschiedenen Konstellationen gesammelt. Ihm gehe es jetzt darum, die zerstrittene Koalition zusammenzuführen. Wie bei der Abwahl von Ex-Oberbürgermeister Peter Feldmann spreche er sich dafür aus, alle Parteifarben zu vergessen und zusammenzuarbeiten. Becker sagte weiter, er stehe dafür, die Stadt bis 2030 so aufzustellen, dass alle Bürgerinnen und Bürger ihren Strom aus Erneuerbaren Energien beziehen. Auch hinter dem Ziel einer klimaneutralen Stadt bis 2035 stehe er.

  • Ministerpräsident Rhein: Ergebnis zeigt Wunsch nach Politikwechsel

    Auch Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat es sich nicht nehmen lassen, im Frankfurter Römer aufzuschlagen. Vor zwölf Jahren erlebte der heutige Landesvater genau hier eine bittere Niederlage in der Oberbürgermeister-Stichwahl gegen Peter Feldmann (SPD). Heute Abend ist er deutlich besser gelaunt. Das Ergebnis zeige, dass in Frankfurt ein "Politikwechsel" gewünscht werde, so Rhein.

    OB-Wahl-Frankfurt: Boris Rhein
  • Bahnbabo macht Spagat im Römer

    Der Bahnbabo, Peter Wirth, wartet gespannt auf das Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl. Um die Wartezeit zu überbrücken, macht er einen Spagat im Frankfurter Römer. Er liegt aktuell auf dem vierten Platz, hinter Becker (CDU), Josef (SPD) und Rottmann (Grüne).

    Peter Wirth, der sogenannte Bahnbabo, macht im Frankfurter Römer einen Spagat.
  • Uwe Becker (CDU) im Römer: "Das motiviert für die anstehende Wahl"

    Vor wenigen Minuten ist ein sichtlich gut gelaunter Uwe Becker im Römer eingetroffen. Der CDU-Kandidat, der nach Auszählung von Zwei-Dritteln der Stimmen klar vorne liegt, war sogleich von Medienvertreterinnen und -vertretern umringt.

    Becker zeigte sich erfreut über den bisherigen Verlauf des Wahlabends: "Das motiviert für die anstehende Wahl." Er habe ein "gutes Gefühl". Becker betonte, dass er sich im Fall eines Sieges in der Stichwahl keine all zu großen Sorgen darüber mache, dass er gegen die aktuelle Römer-Koalition aus SPD, Grünen, FDP und Volt regieren müsse. "Wir sehen ja, dass diese Koalition vor allem mit sich selbst beschäftigt ist. Damit muss Schluss sein", erklärte Becker.

    OB-Wahl: Uwe Becker - Ankunft im Römer
  • Mediales Großaufgebot im Römer

    Die OB-Wahl in Frankfurt ist natürlich auch ein Medien-Event. Nach Angaben der Stadt sind rund 90 Journalistinnen und Journalisten für aktuelle Berichterstattung aus dem Römer akkreditiert.

    OB-Wahl-Frankfurt: Journalisten.
  • Unabhängige Kandidaten fühlen sich benachteiligt

    Noch nie haben sich bei der Frankfurter Oberbürgermeisterwahl so viele Kandidatinnen und Kandidaten aufstellen lassen wie dieses Mal. Einige von ihnen sehen sich insbesondere durch die Medien benachteiligt.

    Khurrem Akhtar (Team Todenhöfer) spricht gegenüber dem hr von einem "undemokratischen Wahlkampf". Die Medien - insbesondere die Öffentlich-Rechtlichen - hätten ihre Verpflichtung nicht erfüllt, allen Kandidatinnen und Kandidaten gleich viel Raum einzuräumen. "Das entspricht nicht meinem Demokratieverständnis." Er ziehe sogar in Erwägung, die Wahl anzufechten.

    Ähnlich äußert sich im hr-Gespräch Niklas Pauli, der sich vor allem für den Erhalt von Kleingärten einsetzen will. Die Medien hätten sich ausschließlich auf "die großen Fünf" (gemeint sind die Kandidatinnen und Kandidaten von CDU, SPD, Grünen, FDP und Linke) konzentriert. Zudem sollte seiner Meinung nach die Reihung auf dem Wahlzettel künftig ausgelost werden.

    Anm. d. Redaktion: Der hr folgt in seiner Berichterstattung dem Prinzip der abgestuften Chancengleichheit. Über Bewerberinnen und Bewerber, die eine realistische Chance auf das OB-Amt haben, wurde ausführlicher berichtet. Wir haben allen Kandidierenden die Möglichkeit gegeben, ein persönliches Vorstellungsvideo einzureichen.

    OB-Wahlkandidaten Khurrem Akhtar (Team Todenhöfer) und Niklas Pauli (unabhängig)