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Bürgermeisterwahlen in drei Gemeinden

Die Bürger in Dautphetal, Hohenahr und Homberg (Ohm) wählen heute einen neuen Rathauschef. In den drei Kommunen treten die bisherigen Bürgermeister nicht mehr an - es wird also in jedem Fall zu einem Wechsel an der Verwaltungsspitze kommen.

Wer sitzt künftig im Rathaus in Dautphetal, Hohenahr und Homberg (Ohm)? Darüber entscheiden am Sonntag die Bürgerinnen und Bürger. In allen drei Kommunen treten die Amtsinhaber nicht mehr an. An der Verwaltungsspitze wird es also auf jeden Fall einen Wechsel geben.

In der 11.000-Einwohner-Gemeinde Dautphetal (Marburg-Biedenkopf) wollen der CDU-Politiker Lars Kolbe und der parteilose Marco Schmidtke Nachfolger von Amtsinhaber Bernd Schmidt (Freie Wähler) werden. Dieser hört nach 18 Jahren an der Rathausspitze auf.

Der 49 Jahre alte Kolbe sitzt seit mehr als 20 Jahren im Gemeindeparlament. Bevor er 2016 Erster Beigeordneter wurde, war der Betriebswirt und Unternehmenschef Ortsvorsteher des Ortsteils Silberg. Der 46 Jahre alte Schmidtke ist Beamter der hessischen Landespolizei und Diplomverwaltungswirt und engagierte sich als stellvertretender Ortsvorsteher.

Unabhängige Kandidaten

In Hohenahr (Lahn-Dill) mit rund 4.800 Einwohnern möchten Markus Ebertz und Tilmann Kammler den jetzigen Rathauschef Armin Frink (parteilos) beerben. Die beiden treten als unabhängige Kandidaten an. Der 51-jährige Ebertz ist Vorsitzender des hessischen Gerichtsvollzieherverbandes und bislang nicht in der Kommunalpolitik aktiv. Ebensowenig der 47-jährige Kammler: Er ist Lehrer für Politik, Wirtschaft, Ethik und Deutsch als Zweitsprache.

Gleich vier unabhängige Kandidatinnen und Kandidaten treten in der 7.400-Einwohner-Kommune Homberg/Ohm (Vogelsberg) an: Barbara Schlemmer (63), Jutta Stumpf (53), Thorsten Müller (51) und Simke Ried (39). Die amtierende Rathauschefin Claudia Blum kandidiert nicht erneut. Ried wird von den städtischen Mehrheitsfraktionen CDU, SPD und FW unterstützt. Schlemmer, Stumpf und Müller sind seit längerem kommunalpolitisch aktiv. Sie wollen zwar einzeln antreten, aber dann als Team zusammen arbeiten, wie sie im Vorfeld bekannt gaben.

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